1+1=2. Das gilt nicht für Politiker. Das Ende der Wissensgesellschaft.

27 05 2012

Wohl nie in der demokratiepolitischen Epoche waren Politiker so heuchlerisch, so opportunistisch und so unehrlich zu Ihrer Bevölkerung. Beispiele gefällig?

1.) ‚Energiewende‘ und Anti-Atom-Politik: Energiewende auf deutsch bedeutet Bau von Kohle- und Gaskraftwerken. War es vor kurzer Zeit noch das CO2, welches – vielen wissenschaftlichen Widersprüchen und anderslautenden Studien zum Trotz – noch DAS Sündengas der Wohlstandsgesellschaft war, ist ist es jetzt die drohende Gefahr eines Tsunami in Bayern, welches die Atomenergie untragbar machen soll. Letztendlich geht es nur um opportunistische, populistische, die Bevölkerung zu ihrem Schaden führende Hysterien, ideologische Planwirtschaftsspiele, um Steuern zu erhöhen und von der Wirklichkeit abzulenken. Die Politiker haben genügend Wissen, um fachlich richtige Entscheidungen zu treffen. Wir haben sie dazu gewählt. Dennoch handeln sie gegen ihr besseres Wissen.

2.) EURO-Politik. Hier hat die Politik die mathematischen und ökonomischen Grundgesetze gänzlich vergessen. Schulden mit Schulden zu bekämpfen, Geld ohne Gegenwert zu drucken, alle volkswirtschaftlichen Prinzipien über Bord zu werfen – und wohl gut informierte Fachleute wie Sarazzin politisch zu diffamieren – das ist das neue, aber postdemokratische Prinzip. Wir wissen es, unsere Politiker handeln aber gegenteilig und brechen dafür auch Gesetze (wie das Bail-Out-Verbot), ohne dafür bestraft zu werden.

3.) Abschiebung der Klein-Kinder in staatliche Versorgungseinrichtungen. Obwohl aus vielen Studien bekannt ist, dass dies schwerwiegende soziale Folgen hat, Kinder im Kleinkindalter Institutionen zu überlassen, wird dies zur Staatsreligion. Die Potienzierung der politischen Lüge: zuerst wird behauptet, „fachgebildetes“ Personal sei besser für die Kinder als eigene, sie liebende (???) Eltern, dann werden – wie gestern zu hören war – in Deutschland zukünftig unausgebildete Arbeitslose für die Kinderbetreuung eingesetzt (das ist in Österreich schon längst Normalzustand). Man muss nur in den Osten blicken, welche Menschen mit welchen sozialen und ökonomischen und bildungsmässigen Probleme die Massenkinderhaltung der letzten Jahrzehnte hervorgebracht hat. Möchten wir das? (Tierschutz geht in der EU vor Kinderschutz.) Unsere politischen Führer wissen das, agieren aber ideologisch, um die Menschen zu beherrschen und zu brechen.

4.) Verurteilung Hitler-Deutschlands bei gleichzeitigem Holocaust an ungeborenen und behinderten Menschen sowie Alten. Europa sei antifaschistisch, sagt man. Niemals zuvor hat man jedoch so viele Menschen aufgrund ihrer sozialen Herkunft, ihres Gesundheitszustandes, dem Hedonismus-Niveau ihrerEltern oder aufgrund ihres Geschlechtes brutalst zerstückelt und ermordet. Brutaler Meuchelmord an Kindern war auch das Kennzeichen der vorchristlichen Zeit im Römischen Reich. Dass eine Kultur, die ihre eigenen Kinder ermordet, nicht überlebensfähig ist, sollte eine Binsenweisheit sein. Dass Menschen, welche froh und lustig töten, am Unrecht festhalten, auch vor unseren alten Menschen nicht mehr Halt machen, ergibt sich aus der logischen Konsequenz. Dass Menschen, welche ihresgleichen töten, weil die zu Tötenden materiell im Wege stehen, keine sozialen Geschöpfe sind und die Gier, das Unrecht, die Ungleichheit und die gegenseitige Verachtung schüren und verbreiten, ist wohl auch eine Folge.

Wie soll ein Volk, das Unrecht tut, weiterkommen? Wie soll es eine positive Zukunft geben, wenn einfache Regeln des Zusammenlebens und vielfach erwiesene Tatsachen missachtet werden? 1+1 werden niemals 3 sein.

Gerechtigkeit erhöht ein Volk; aber die Sünde ist der Leute verderben (Spr. 14,34)


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One response

10 06 2012
siwla

Danke für diesen Beitrag!
Der Punkt 3 betrifft mein „Lieblingsthema“, den Kampf gegen die zunehmende Verstaatlichung der Kindheit:
http://www.wolfmayr.org/familie/viewtopic.php?f=1&t=13,
Dazu fällt mir zweierlei auf:

Junge Menschen, die „normal“ aufgewachsen sind, also betreut und behütet von Mama und Papa, wollen dem „Mainstream“ und dem von Linken und Industriellenvereinigung propagierten Frauenbild entsprechen und ihre Kinder in Krabbelstuben, Kindergärten und Ganztagsschulen betreuen lassen.

Andere junge Menschen, die mit einer (fast durchgehend) berufstätigen Mutter aufgewachsen sind, sagen mir: „Meine Mama hat mir immer gefehlt, obwohl ich es bei der Oma gut hatte. Mit meinen Kindern werde ich es einmal anders machen. Für meine Kinder werde ich den Beruf für ein paar Jahr an den Nagel hängen.“ Oft kommen diese jungen Leute aus sozialistischem Elternhaus.

Das gibt immerhin etwas Hoffnung.

Wir sind jedenfalls nicht dumm und geben unseren Kindern die besten Chancen für das Leben mit, indem wir sie selber aufziehen und in den ersten Lebensjahren nicht in Krabbelstuben und maximal halbtags in den Kindergarten geben. Sie sollen auch so eine schöne Kindheit haben, wie wir sie hatten.
Und der Erfolg gibt uns recht:
https://schreibfreiheit.eu/2011/09/05/bildungswunder-am-land/

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