Die Basis politischen Handelns ist die Gesellschaftspolitik

4 06 2012

Richtet sich diese nicht nach einer allgemein gültigen, einer ‚ewigen‘, bewährten Ordnung, werden davon alle anderen Bereiche verseucht und infiziert.

1.) Eine Gesellschaft, welche seine ungeborenen Kinder ermordet, wird auch geborene Kinder häufiger misshandeln, töten, vernachlässigen.

2.) Eine Gesellschaft, welche ihre Kinder schlechter behandelt als Legehennen, sie in Massenbetreuungsanstalten abgibt, der elterlichen Liebe entzieht, um der eigenen Verwirklichung und des Hedonismus willen, wird auch den Armen, Hilfsbedürftigen, Leidenden und Einsamen aus dem Blick verlieren.

3.) Eine Gesellschaft aus Menschen, welche in Massenbetreuungsanstalten aufgezogen wurden, vor allem in den ersten Lebensjahren keine beständige, verlässliche, zärtliche und aufopfernde, liebende Mutter und Vater hatten, immer der Angst und dem Stress ausgesetzt, abgegeben zu werden zu Menschen, die vielleicht pädagogisch gebildet, aber nicht elterlich liebend sind, wird sozial beschädigt. Sprachfähigkeit, Artikulation, Empathie, emotionale Stabilität wird nicht in der Intensität erlernt, wie es für spätere stabile, gesunde Beziehungen notwendig ist. Die Folge sind der weitere Anstieg von Scheidungen, Trennungen, Kindesvernachlässigungen, Egoismus, Hedonismus und Einsamkeit. Die Unfähigkeit solcher Menschen, andere zu führen – wir Menschen brauchen gute Führer! – wird schon im Säuglingsalter bereitet.

4.) Eine Gesellschaft aus emotional verarmten Verhältnissen wird die sachliche und berufliche Kompetenz und Wettbewerbsfähigkeit verlieren. Lehrer werden mit den Kindern noch weniger zurecht kommen, als jetzt schon der Fall ist. Mit Schul- oder Uniabschluss vielleicht ausgestattete, aber ungebildete und sozial unfähige Menschen werden als Egoisten herangezüchtet und in einer der Konkurrenz ausgesetzten Welt nicht bestehen können. Die Gesellschaft verarmt, da Wirtschaft und Industrie Boden verlieren.

5.) Eine hedosozialistische, der Menschlichkeit entfremdete Gesellschaft wird gierig materialistisch ‚dein‘ und ‚mein‘ nicht unterscheiden können. Starke werden raffen, gieren, betrügen, abzocken. Die Schwachen der Gesellschaft werden übrig bleiben, der Staat wird ob der verloren gegangenen fachlichen und sozialen Kompetenzen auch materiell keine Hilfe mehr leisten können. Nach Kindermord folgt die Entsorgung der Alten, Einsamen und kranken Menschen.

6.) Wirtschaftskrise, Orientierungslosigkeit und diesen Generationen bislang unbekannte Krisen und Armut werden die Menschen DEM Führer ausliefern, dessen Typus wir aus der Vergangenheit unseres Landes und der Gegenwart anderer Länder kennen. Die Freiheit wird einer vermeintlichen Sicherheit geopfert, es wird ideologische und religiöse Unterdrückung und Verfolgung geben. Einige Wenige, welche es sich zurechtgemacht haben, werden die Vielen unterdrücken.

Gibt es noch eine Chance?

Wo fängt es an? Es fängt bei den Menschen der Länder an, welche aufhören sollen, Rechte, welche Verbrechen sind, anzuwenden. Es fängt wohl mit dem elementaren Lebensschutz an.

Erst wenn Kinder nicht mehr um ihrer sozialen Umgebung, ihres Geschlechtes, des Urlaubs oder des Berufs seiner Eltern, einer Krankheit willen bereits im Mutterleib ermordet werden, die Völker die Schöpfung nicht nur in den Eisbären und Walen und Regenwäldern für schutzwürdig halten, erst dann kann wieder eine lebenswerte, soziale Gesellschaft entstehen.

Es wird Zeit, endlich umzudenken!


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2 responses

5 06 2012
Dkfm Erich Pekarek, Christen-Allianz Wien

Selten klare und hoffentlich aufrüttelnde Worte, denen ich mich vollinhaltlich und aus ganzem Herzen anschließe.

10 06 2012
siwla

Wie wahr!
Danke für diesen Beitrag, der mir ganz aus dem Herzen spricht.
Wir ziehen am selben Strang. Es stärkt mich in meinem Bemühen, die von Gott vorgegebene natürliche und übernatürliche Ordnung gegen den übermächtigen Relativismus mit seinen schlimmen Folgen zu verteidigen.
Ich schreibe ja auch dagegen an:
https://schreibfreiheit.eu/2011/09/07/relativismus-die-krise-europas/
https://schreibfreiheit.eu/2011/11/18/relativismus-die-praktischen-folgen/

Vor allem aber sollten wir auch (noch) mehr beten.

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