Ketten oder Auflösung – gibt es einen 3. Weg der EU?

9 06 2012

Offensichtlich mit großen Schritten steuern wir einer neuen Qualität der postdemokratischen EUROKRATUR zu.

Diese Woche wurde – ohne dass wir Bürger gefragt wurden – unter dem scheinheiligen Sicherheitspostulat die Schengen-Vereinbarung aufgeweicht. Es muss doch jedem klar sein, dass der wahre Grund das Risiko neu entstehender Revolten und bürgerkriegsähnlicher Zustände, beginnend in Griechenland mit dem Austritt aus dem Euroraum, ist.

Es liegt auch klar auf der Hand, dass Brüssel im 21. Jahrhundert dem Moskau des 20.Jahrhunderts in die Fußstapfen tritt. Die EUdSSR ist in Gründung, mit Geheimverhandlungen, welche offensichtlich seit Wochen stattfinden. Man nennt das „mehr Europa“, es könnte wohl auch heissen „mehr Sozialismus“ oder „mehr Diktatur“.

Wer gegen die Zentralmacht Brüssels auftritt, wird als Gegner Europas bezeichnet, als bestünde Europa aus der EU oder gar aus dem EURO.

Dieses Wochenende wird mit Spanien das 4. europäische Land ‚friedlich‘  in ein EU-Protektorat umgewandelt. Ja, die Krise ist DIE Chance für Eurokraten, Kommissions-Agenten und Demokratiegegner – die Chance, friedlich die parlamentarische Demokratie abzuschaffen, sich Länder quasi einzuverleiben.

Nun, Merkel ergibt sich (unter Beifall zumeist den Sowjetzeiten nachträumenden Sozis) dem antidemokratischen Zeitgeist. Der zum Homo Oeconomicus degradierte Mensch ist zwar gescheitert, die Ökonomie als nur mehr einzig gültige moralische Instanz hat jedoch endgültig die Macht gewonnen über Menschen, über bewährte und ewige Werte und auch über die eigenen Gesetze, die man seit Jahren einfach übergeht (wie z.B. das Bail-Out-Verbot).  Es herrscht bereits eine Art von Anarchie, welche dem Bürger durch seinen Ökonomierausch vielleicht nicht erkennbar ist, es herrscht die Gesetzlosigkeit der Regierenden. Die Bürger werden ihnen folgen.

Nun werden wir in europäische Ketten gelegt, wir werden wohl nicht mehr selbst über unsere Zukunft entscheiden dürfen.

Oder aber Europa zerstäubt sich in Einzelteile.

Gibt es einen 3. Weg?

Ja, es gäbe ihn.

1.) Radikaler Politikwechsel: das Recht geht wieder vom Volke aus und Gesetze haben auch für Regierungspolitiker zu gelten. Die 100fach gebrochene, hunderte Seiten lange EU-Verfassung soll aufgelöst und von einer Verfassung in der Länge eines A4-Blattes ersetzt werden.

2.) Radikale Subsidiarität: innerer Zusammenhalt Europas statt Gewaltanwendung und Zwangsmassnahmen von oben = von Brüssel.

3.) Radikale Ethik: die christliche Sozialethik, die 10 Gebote als Maßstab des Handelns, soziale Marktwirtschaft statt Kapitaldiktatur, unter der Bereitschaft, auch Verzicht und auch Leid für eine langfristige Wiederherstellung der Ordnung in Kauf zu nehmen.

4.) Radikale Ökonomie: Schuldenerlass und Schuldenausgleich, sowie das Verbot des Schuldenmachens für einen effizienten Neubeginn. Einführung eines zeitlich begrenzten Zinsverbotes, welches nach einigen Jahren durch eine Zinsobergrenzen-Regelung ersetzt wird. Reine Finanzierungsindustrien sind zu verbieten, jedes Geld hat in die Realwirtschaft zu fliessen, Banken und Geld dienen den Menschen und nicht mehr ihrer eigenen inzüchtlerischen Vermehrung.

 

Nachdem wir keine Politiker mit Rückgrat mehr kennen und haben (Oder können Sie sich vorstellen, dass unsere Politiker wieder Führungsverantwortung übernehmen? Eher wird ein Aal zum Igel.), nachdem keiner der gewählten Abgeordneten seinen Wählern in irgendeiner Weise verpflichtet ist, nachdem diese erbärmlichen Schwachmatiker und Weicheier lieber Macht nach Brüssel abgeben, damit sie sich aus ihrer Verantwortung stehlen können, geht die Richtung ganz klar in die einer entmenschlichten, kapitalmachtbestimmten, genderisierten EU-kratur. Wer sich ihr nicht beugt, wird ausgehungert.

 


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3 responses

10 06 2012
siwla

An Ihrer vernichtenden Kritik ist sicher was dran.
Ich denke beim Beobachten der aktuellen politischen Entwicklung in der EU immer öfter an die Offenbarung des Johannes mit der Schilderung des Tieres mit 10 Hörnern und 7 Köpfen.
Ich beschäftige mich vor allem damit, wie wir mit unseren Kindern umgehen und wundere mich zunehmend, wie wir auf kommunistische Verhältnisse zutreiben – hier im „Westen“.
Und in anderen Bereichen ist es wohl ähnlich.

Ich bewundere Ihre offene und schonungslose Sprache.
Sie trauen sich was!
Hätten wir doch Politiker von diesem Format!

10 06 2012
simolnar

Danke! Danke auch für Ihren Einsatz für beständige Werte und Familie!

11 06 2012
Carolus

Schließe mich Siwlas Verbeugung an.
Der Kommunismus scheint eine Hydra zu sein. Kaum ist der Sowjetkommunismus halb untergegangen, ist hierorts die neomarxistische Frankfurter Schule mit den 68ern durch die Institutionen marschiert. Bosheit und Dummheit sind eben grenzenlos.

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