Deutschlands Weg zurück in die Planwirtschaft

1 10 2012

Merkel möchte bis 2020 1.000.000 Elektroautos auf deutschen Straßen sehen.

Das ist Planwirtschaft nach gutem DDR-Vorbild und nach  Merkels Forderung der umfassenden Staatserziehung von Kindern und weg von den Eltern der nächste Beweis ihrer kommunistischen Sozialisierung.

Was für die Sowjetunion der Aufbau der Schwerindustrie war, ist für Merkel die Energiewirtschaft.

Wo die Schwerindustrie in Osteuropa endete, weiß man heute: in Industrieruinen, in der ökologischen Zerstörung ganzer Landstriche.

Merkelsche Energiewirtschaft endet in der Desindustrialisierung und Entsozialisierung der Industriemacht Deutschland. Also auch in Industrieruinen?

Merkels Energiepolitik ist das beste Beispiel einer ungerechten, marktzerstörerischen, asozialen und zum Scheitern verurteilten Planwirtschafts-Politik.

Zuerst fördert man Solarpanel-Hersteller mit Steuergeldern, bis sie reihenweise in Konkurs gehen. Zahlen muss die Allgemeinheit.

Dann fördert man reiche Vorstadtbewohner in Luxusvillen, welche sich ökologisch-political-correct Solarzellen auf ihr Dach montieren, bezahlt zum großen Teil aus den Stromzuschlägen der Plattenbaubewohner, welche sich niemals in ihrem Leben Raum und Geld leisten werden können, auch in diese Gesellschaft der Günstlinge aufzusteigen. Was sich nun die Villenbesitzer an Stromkosten ersparen (oft müssen sie letztendlich gar nichts mehr bezahlen), ist von der Masse der Bevölkerung zu zechen.

Ja, zur Steigerung des Ganzen dreht man dann auch noch funktionierende Kernkraftwerke in Bayern ab –  aufgrund drohender japanischer Tsunamis.

Anschließend baut man Windkrafträder, welche mangels Leitungen keinen Strom einspeisen. Aber die zugesagten Abnahmegelder müssen fließen, daher bekommen die Windkraftbetreiber auch für Nichtleistung ihr Geld.

Nachdem Wind- und Solarkraftwerke nicht immer und bedarfsgerecht Strom erzeugen, werden plötzlich wieder Kohle- und Gaskraftwerke gebaut. War nicht vor Kurzem noch das CO2 der Feind der Welt? Ach ja, in der Planwirtschaft spielt das keine Rolle – ein Beweis dafür, dass alles nur politische Propaganda ist.

Natürlich muss man nun den „Öko“-Aufschlag für Strom erhöhen (‚Öko‘ steht hier wohl für Ökonomischer Wahnsinn), pro Haushalt bereits 144,- Euro, um auch nichtgelieferten Strom  und neue Kohle-/Gas-Kraftwerksbauten bezahlen zu können.

Nun ja, dennoch geben die Solar- und Windkraftwerke etwas Energie ab, aber leider nicht dort und zu dem Zeitpunkt, wo er benötigt wird. Österreich kommt gerne zu Hilfe und nimmt den überschüssigen Strom zu Spottpreisen ab, um ihn dann über seine Speicherkraftwerke sauteuer wieder an Deutschland zurückzuliefern. Ein Schildbürgerstreich nach dem anderen.

Last, but not least, will man nun mit Verlusten arbeitenden Kohle- und Gaskraftwerksbetreibern per Gesetz die Schließung verbieten (!!!), weil die Gefahr besteht, dass es im Winter zu einer Versorgungsknappheit führt (die Betreiber dieser Kraftwerke müssen dafür bezahlen).

Daher kann man ein Regierungsziel für egal wie viele Stromautos nur ablehnen, das ist ein Debakel für die Bevölkerung und eine massive Ungerechtigkeit hinsichtlich der Verteilungswirkung: Arme werden der reichen Schicki-Micki-Gesellschaft die subventionierten E-Autos finanzieren. Die Menschen werden in Massen zu den Verlierern zählen, die neue Merkel’sche Nomenklatura weiter aufsteigen.

Willkommen in der DDR, Frau Merkel.


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One response

1 10 2012
sinnsucht

Tja, Kanzler Merkel dürfte sich – als gelernte DDR-lerin – doch wie zu Hause fühlen 😉

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