Der neue Gentest: „In zwei Tagen werden Sie’s wissen…“

5 10 2012

In „Rekordzeit“ soll er Gewissheit bringen: Ein neuer Gentest aus den USA verspricht Eltern von Neugeborenen innerhalb von zwei Tagen klare Auskunft über mögliche Erbkrankheiten ihres Kindes.

Wie bei einer „Raster-Fahndung“ wird der kleine Mensch „gescreent“ – wahrscheinlich noch vor dem Brutkasten oder dem ersten Körperkontakt mit der Mama. Da mag sich einem dieses Bild nicht aus dem Kopf treiben lassen von den Scannern, die Produkte auf mögliche Mängel hin durchleuchten.

Bleibt mein Junge gesund? Muss mein Mädchen früher sterben? Wie ein Geschenk, bei dem man erst einmal prüfen möchte, ob es denn gefällt – und wenn nicht: kann man es dann zurückgeben? Wahrscheinlich stellt der neue Test gleich den zugehörigen Umtauschzettel, für alle Fälle – falls sich die Eltern es doch noch mal überlegen sollten…

Und wenn man an dieser Stelle ganz böse sein möchte, wird man manchen Vätern und Müttern eine gewisse Enttäuschung über den Test abringen können. Denn für eine Abtreibung ist es beim Zustandekommen vom Ergebnis des neuen Tests bereits zu spät…

Dennis Riehle

Mehr dazu:

http://www.aerztezeitung.de/medizin/fachbereiche/sonstige_fachbereiche/gentechnik/article/823303/rekordzeit-neuer-test-ermittelt-erbkrankheiten.html


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12 11 2012
Frank Poschau

Unsere Jugend

Die Hosen in den Knien,
Cap auf halb sieben,
dem Sinn nach Vergnügen,
unsere Jugend, bloß nicht rügen.

Erwachsene wollen nicht alt erscheinen,
lassen sich Hosen dünn waschen mit Steinen,
sie gleichen sich der Jugend an,
denkend, was Jugend länger erhalten kann.

Schon die alten Philosophen warnten,
Müßiggang die Dummen endtarnten,
der Jugend angleichen endet in der Tyrannei,
das ist für die Gesellschaft nicht einerlei.

Der Rohrstock ist nicht Maß der Dinge,
wer nicht lernen, dem wir dazu zwinge,
um weiter in der Gemeinschaft zu existieren,
wir es der Jugend notfalls klistieren.

Wohlstand, Angst alt zu erscheinen,
darf uns nicht in den Schwachsinn treiben,
Gemeinschaft lebt mit, von Normen,
auch später der lässige Torben.

Für die Jugend ist später, weit,
vergeht in der Eitelkeit,
für uns ist später Hilfe erhalten,
da hilft uns Lehre, keine Eitelkeiten.

Fordernd, beide Seiten,
Jugend zuhörend, gemeinsam streiten,
Alter zur Würde erheben,
wird die Jugend uns unser Alter geben.

Frank Poschau
08.10.11

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