Sterbehilfe hinterlässt traumatisierte Angehörige

5 10 2012

Nach einer neuen Studie könnte Sterbehilfe nicht nur ethisch und aus dem christlichen Weltbild heraus höchst bedenklich sein:

Viel mehr haben Befragungen gezeigt, dass vor allem Angehörige, die beispielsweise einem assistierten Suizid beiwohnen, nach Monaten Symptome einer Posttraumtatischen Belastungsstörung (PTBS) oder anderer psychischer Erkrankungen aufweisen können.

Zeugen der Sterbehilfe sind nach den Erhebungen hochgradig gefährdet, unter dauerhafter seelischer Belastung zu leiden. Gerade die in der Schweiz geltende Praxis in sogenannten „Sterbehilfe-Organisationen“ hat bereits zahlreiche traumatisierte Angehörige hinterlassen.

Dennis Riehle

Mehr dazu:

http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/51892


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One response

7 10 2012
Lebensschutz

An sich nicht verwunderlich, denn die Selbsttötung eines Menschen ist immer ein verstörendes Erlebnis für die ihm nahestehenden Menschen. Hoffentlich ist diese Sudie ein weiterer Anstoß, den Suizidwunsch von Menschen nicht als Ausdruck der eigenen Willensfreiheit (und daher auch von allen Angehörigen unterstützt) umzudeuten, sondern in vielmehr als letzten Hilferuf an die Gesellschaft zu sehen.

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