Gottesstaat im Gerichtssaal: SPIEGEL-Kommentar erkennt die Gefahr des Salafisten-„Prototyps“

1 11 2012

Nur vor Allah hätte er sich zu verantworten – ein weltliches Gericht könne er nicht anerkennen: Irgendwie scheinen die Floskeln der Fanatiker immer gleich. Ob es der norwegische Attentäter war, der die Justiz nicht für voll genommen hat, oder nun der radikale Muslim, der zwei Polizisten mit Messerstichen in Bonn schwer verletzt hat und sich beim heutigen Urteil neuerlich für seine Tat rechtfertigte – ihre Provokation ist stets dieselbe.

Ungewöhnlich deutlich erkennt der SPIEGEL im Salafisten, der nach eigenen Angaben den Propheten Mohammed vor den Karikaturen der „PRO Deutschland“-Bewegung verteidigen wollte, einen „Prototypen“ für „brandgefährliches“ Verhalten, wie es auch der Richter attestierte, der den Angeklagten für sechs Jahre ins Gefängnis schickte. Nicht nur, dass der Beschuldigte nie Reue zeigte – auch das Fehlen jedes rechtsstaatlichen Gedankens muss in besonderer Weise alarmieren (vgl. http://www.spiegel.de/panorama/justiz/urteil-gegen-salafist-murat-k-wegen-messerattacke-auf-polizisten-a-862320.html).

Wer bisher wohlwollend davon ausging, dass die Vision eines Gottesstaates in Deutschland nicht existiere, wurde spätestens heute im Gerichtssaal eines Besseren belehrt: Es war nicht das erste Mal, dass extremistische Religiöse austickten, als bei der Kundgebung die ersten Steine flogen und später die Klingen gezogen wurden. Und für Beobachter war es auch kein Zufall, dass es leider wieder Anhänger des Islam waren, die ihrer puren Verachtung freien Lauf ließen.

Hatten erst kürzlich neue Studien und Erhebungen bei vielen muslimischen Jugendlichen eine gefährliche Mischung aus Wut, Resignation und niedriger Hemmschwelle erkannt, offenbart der blinde Hass auf Andersdenkende des Bonner Salafisten, wie rasch aus Menschen zum Töten bereitwillige Handlanger besessener Strömungen werden können, die im Scharia-Wahn nur noch Gut und Böse kennen.

Denn in vielen islamischen Ländern wurde Beifall geklatscht für den „mutigen“ Gotteskrieger, der sich zum Schutz seines Glaubensvaters der einzig richtigen Mittel bedient hat: Gewalt und Exzesse, die selbst vor dem Morden keinen Halt kennen dürften. So sehen es zumindest die, die aus Koran und anderen Pamphleten die Aufforderung zur Missionierung der Welt sehen – auf Kosten derer, die sich dem „einzigen Allmächtigen“ widersetzen.

Man kann es sich schwer vorstellen, was in Köpfen vonstattengeht, die von purer Feindschaft beseelt sind. Die beschmutzte Ehre, das Gefühl von Neid und Ungerechtigkeit oder der Drang nach grenzenlosem Einfluss – doch selbst die liebevollsten Soziologen haben es mittlerweile schwer, die Vorkommnisse als bedauerliche und nicht repräsentative „Einzelfälle“ zu betrachten. Die Struktur eines machterfüllten Antriebs der Überlegenheit macht die zu Kämpfern, die nahezu psychotisch an eine wahre Religion der Auserwählten glauben. Es sind nicht zuletzt Schriftstellen und unberechenbare Anführer, die die Anfälligkeit des Islam und die radikalisierten Strömungen in ihm erklären.

Aber schlussendlich ist der „Prototyp“ Salafist eine viel konkretere Gefahr: Die Attacke auf westliche Werte, auf Freiheit und Menschenrechte, auf Demokratie und Gewaltenteilung ist kein bloßer Akt von verirrten Kriegern. Viel mehr rückt die aufgeklärte Welt mit jedem Tag mehr ins Rampenlicht des ungläubigen Opfers. Mittlerweile scheint es schon so hell, dass sich die meisten Politiker kaum noch vor Verblendung retten können…

Dennis Riehle


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2 responses

2 11 2012
nora

Diese Hiobsbotschaft hat mich soeben erreicht…

Hast du das gewusst?

Wie ÖsterreicherInnen das eigene Land verraten!

UNFASSBAR!!!

Wir beten viel zu wenig!!!

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Initiative Liberaler Muslime Österreich – ILMÖ

Pressemitteilung

ILMÖ-Mahnwache mit symbolischem Hungerstreik gegen die Eröffnung des dubiosen wahabitischen Sekten-Zentrums in Wien

(im Palais Sturany, der ehemaligen Bibliothek der katholisch-theologischen Fakultät der Uni Wien, 1010, Wien, Schottenring 21)

Montag 26.11.2012

(Während der Eröffnung beim Eingang)

Zwischen 09:00-14:00 Uhr nahe dem Zentrumseingang

Die ILMÖ hat die Aufgabe, im Sinne der Mehrheit der liberalen Muslime und ihrer Integration in Europa, Informationen zwecks Aufklärung über den Islam und die Muslime und ihre Ansichten im Interesse der Allgemeinheit in Österreich und Europa zu veröffentlichen.

Man kann es kaum glauben: die Errichtung eines ultrakonservativen und fundamentalistischen wahabitischen Zentrums mit dem Namen König-Abdullah-Zentrum für interreligiösen und interkulturellen Dialog wurde von Österreich, Saudi-Arabien und Spanien unterzeichnet. Doch die Beteiligung des äußert konservativen saudischen Klerus hat bereits im Vorfeld für eine Kontroverse gesorgt.

Ausgerechnet das berüchtigte wahabitische Saudi-Arabien will den interreligiösen Dialog fördern, obwohl es ein Land ist in dem unzählige Verfehlungen gegen die Menschenrechte bekannt sind und in dessen religiöser Sekte alles Moderne verboten ist. In dieser Glaubensrichtung sind sogar alle Handlungen oder Verhalten verboten, die zu einer verbotenen Tat führen könnten. Bis vor kurzem waren Musik und Fernsehen, wegen des möglichen schlechten Einflusses verboten.

Am 25.Oktober 2012 hat der Groß Mufti von Saudi-Arabien, Scheich Abdul Aziz al-Sheikh, in einer großen Predigt an die gesamte islamische Welt (Umma), öffentlich die Demokratie abgelehnt und sagte, „wir lehnen die Demokratie ab weil diese Verbotenes (haram) bringt und viele persönliche Freiheiten verlangt, und weil die Demokratie uns unislamisches bringt und die islamische Scharia die Lösung für die Völkerverständigung ist.“

Der Gründer des Wahabismus Muhammad ibn Abd al-Wahhab begann 1731 seine Missionierung. 1740 verkündete er in Huraimala nahe Riad seine puritanischen Glaubenssätze zur Reinigung des Islam. Er legte sie als einzige religiöse Wahrheit für die Muslime und alle anderen Religionen fest. Der Wahabismus ruht auch auf Ibn Taimiya, einem Befürworter von Selbstmordattentaten. Glaubensauffassungen, die mit der ihren nicht vereinbar sind, erscheinen ihnen deshalb schnell als abgeirrt, was ihnen in der Gesamtheit der muslimischen Gemeinschaft und darüber hinaus den Ruf der Intoleranz und des Fanatismus eingebracht hat.

Kennzeichnend für den Einfluss der Wahabiten sind folgende Praktiken im öffentlichen Leben: Verbot des Autofahrens für Frauen, Verbot für Frauen, sich in der Öffentlichkeit mit fremden Männern zu zeigen, öffentliche Strafen wie Hinrichtungen mit den Schwert, Steinigung von Frauen, Auspeitschungen und Verbot der freien Religionsausübung für Muslime anderer islamischer Glaubenrichtungen und anderer Religionen.

!!!! Die ehemalige Justizministerin Claudia Bandion-Ortner (ÖVP) wird eine interimistische Führungsposition im „Internationalen Zentrum für Interreligiösen und Interkulturellen Dialog“ am Wiener Schottenring einnehmen. Wie das vom saudi-arabischen Königreich finanzierte Dialogzentrum in einer Aussendung bekannt gab, soll Bandion-Ortner als stellvertretende Generalsekretärin fungieren. Zum Generalsekretär bestimmte die Aufbaukommission den saudischen Vize-Bildungsminister und engen Vertrauten von König Abdullah, Faisal bin Abdulrahman bin Muammar.

Mehr als hundert Mitarbeiter im Beirat dieser Einrichtung mit diplomatischem Status und Immunität sind für Wahhabiten, Muslimbrüder, nationalistische islamische Fundamentalisten, Salafisten und radikale Islamisten ein ideales Mittel um ihre Ideen und konservative Propaganda in ganz Europa zu verbreiten. Sie werden nicht nur in Österreich, sondern auch in ganz Europa die Integration der Muslime empfindlich hemmen sowie die Sicherheit und den sozialen Frieden ernsthaft bedrohen. Das Beispiel Bosnien zeigt uns wie gefährlich solche Einflussnahmen sein können.

Die ILMÖ ist der Ansicht, dass dieses Zentrum in Wien Österreichs Ruf schädigen und ernsthafte Probleme für Österreich und ganz Europa bringen wird.

Amer Albayati

Initiative Liberaler Muslime Österreich – ILMÖ

http://www.initiativeliberalermuslime.org
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dazu ein paar youtube-dokus über diese Gruppierung

Wahhabiten folgen einen Mann der vor über 250 jahren gelebt hat. Und dieser Mann heisst Mohammad ibn Abdulwahhab. Dieser Mann hat sich die Bücher von Ibn Taimiyya gelesen und ist zu einem Extremen geworden wobei er alle andere die nicht zu ihm gehören für Kafir/Ungläubig erklärt hat. Er hat noch einige Angelegenheiten von sich hinzugefügt und somit ist eine neue Religion enstanden in dem sie sich als Muslime angegeben haben. Obwohl ihre Glaube mit den Glauben der Muslime nicht übereinstimmt. Die Wahhabiten vergleichen Allâh mit Seinen Geschöpfen und dies ist Unglauben, führt zum Austirtt aus dem Islam. Sie haben noch viele andere Aussagen die dem Islam widersprechen. Die Osmanen bekämpften die damaligen Wahhabiten aber es ist ihnen leider nicht gelungen sie auszurotten.

schau mal hier ist eine Doku dazu:
Teil 1

Doku Wahhabiten / Salafisten Teil 2

Doku Wahhabiten / Salafisten Teil 3

Doku Wahabiten / Salafisten Teil 4

Doku Wahabiten / Salafisten Teil 5

Salafisten – wie Terroristen in Deutschland von Sozialhilfe leben (Wahabiten)

TimeToWakeUp114 Pierre Vogel:

„Doku Wahhabiten / Salafisten“ Teil 5TimeToWakeUp114 Pierre Vogel:

Wie Salafisten in Deutschland Kinder beeinflussen:

bald auch bei uns?

„pro NRW“ gegen Salafisten: Extremisten unter sich

Abu Alia – Was genau sind SALAFISTEN ?!

so agieren diese Schreihälse…

sie werden die Masse der Ungebildeten nach sich ziehen

In der Sanda Maischberger Sendung vom 15.05.2012 diskutieren Wolfgang Bosbach, der „Spiegel“-Journalist Matthias Matussek, der Journalist Michel Friedman, die Islam-Konvertitin Kristiane Backer, der Salafist Hassan Dabagg und die Schauspielerin Renan Demirkan über den Salafismus und den Islam im Allgemeinen.

Ein Muslim traut sich die Wahrheit zu sagen!

man muss sagen… dass dieser Moslem in vielen Dingen
einfach Klartext spricht

DEUTSCHLAND WACH AUF!!! – Das wahre Gesicht der Salafisten !

Pierre Vogel hat Angst vor wahren Christen | Der Koran widerlegt sich selbst

wir wissen es, du weisst es… aber die „Machthaber“ haben keinen blassen Tau

Christ blamiert Pierre Vogel, PEINLICH FÜR PIERRE!!

Presse:

Saudi-Zentrum: Bandion-Ortner wird Vizechefin
http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/754311/SaudiZentrum_BandionOrtner-wird-Vizechefin

Bericht: Justiz sponsert Abdullah-Zentrum
http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/1264678/Bericht_Justiz-sponsert-AbdullahZentrum?from=simarchiv

Bandion-Ortner verteidigt „König-Abdullah-Zentrum“
http://diepresse.com/home/panorama/religion/1264031/BandionOrtner-verteidigt-KoenigAbdullahZentrum?direct=1264678&_vl_backlink=/home/politik/innenpolitik/1264678/index.do&selChannel=

VP-Bundesrätin: „König Abdullah ist ein Scheinheiliger“
http://diepresse.com/home/panorama/religion/1269727/VPBundesraetin_Koenig-Abdullah-ist-ein-Scheinheiliger?from=simarchiv

Beihilfe zur Heuchelei
http://diepresse.com/home/meinung/kommentare/leitartikel/1263226/Beihilfe-zur-Heuchelei?direct=1269727&_vl_backlink=/home/panorama/religion/1269727/index.do&selChannel=

Wir müssen alle viiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiel, viiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiel beten!

Der HERR sei uns gnädig!
„Bleibe bei uns, denn es wird Abend, und der Tag hat sich geneigt!“
Lukas 24,29

nb

3 11 2012

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