Europa und die Gerechtigkeit

20 11 2012

Europa und seine Wohlfahrtstaaten haben den Gerechtigkeitsbegriff von der Wiege bis zur Bahre pervertiert – und ist Ursache für die massive Zunahme von Ungerechtigkeiten.

  • Gerecht ist es, unerwünschte Kinder mit von der Allgemeinheit finanzierten medizinischen Instrumenten zu zerstückeln und in den Müll bzw. der Kosmetikindustrie abzuliefern. Nicht jedes Kind hat – gerechter Weise – Lebensrecht.
  • Gerecht ist es, Mütter zum Abgeben ihrer Kinder in Massenkinderhaltungsstätten zu zwingen. Müttern werden massive Hindernisse in den Weg gelegt, das Recht auf ihre Kinder zu leben.
  • Gerecht ist es, Kinder so früh wie möglich das Recht zu nehmen, Liebe, Zeit und Erziehung der Eltern genießen zu dürfen.
  • Gerecht ist es, für diese Tatbestände die Allgemeinheit zahlen zu lassen: ca. EUR 1.500 / Monat / Kind kosten die Massenkinder-Betreuung, bezahlt von der Allgemeinheit. EUR 0,- erhalten Eltern, welche die Persönlichkeit stabilisierende Liebes- und Erziehungsaufgabe erfüllen.
  • Gerecht ist es, Kinder in Einheitsschulen zu geben und ihnen eine möglichst einheitliche, nicht der Intelligenz, dem sozialen Status und dem Elternhaus entsprechende Ausbildung zu gewährleisten, um die Nivellierung und Gleichmacherei zu fördern und Gaben verrotten und verkommen zu lassen.
  • Gerecht ist es, wenn junge Menschen alle Kraft dafür aufwenden, einen Studienplatz zu erhalten, dann aber – trotz bestandener Prüfungen – weniger Qualifizierten die Plätze überlassen zu müssen, weil sie einen Penis haben und die Bevorzugten eine Vagina.
  • Gerecht ist es, wenn es Einzelne an die Fleiß- und Leistungsspitze schaffen, ihnen ihr erworbenes, hart mit Schweiß und Verzicht erarbeitetes Einkommen abzuschöpfen und an weniger oder nicht Leistungsbereite zu verteilen.
  • Gerecht ist es, wenn Einkommen und Volksvermögen überhaupt nicht mehr erarbeitet, sondern EU-weit verteilt wird, um jene zu bevorzugen, welche verschuldet oder unverschuldet nichts erarbeiten.
  • Gerecht ist es, sich für das Land Spitzenkräfte zu wünschen, sie dann jedoch medial und öffentlich zu mobben für allfällig erwirtschaftete hohe Einkommen.
  • Gerecht ist es, dass Familien mit (früher oder später) steuerzahlenden Kindern niedrigere Ansprüche auf Pension (Rente) und Sozialleistungen haben als egomanische oder auch  schicksalshaft kinderlose Menschen oder Hedonisten, trotz des Systems des „Generationenvertrages“.
  • Gerecht ist es, Pflege- und Sozialkosten bei Kindern zu regressieren, wenn man welche hat, diese Kinder aber durch hohe Steuern die Gesamtkosten der Pflege- und Sozialleistungen auch der Kinderlosen bezahlen zu lassen.
  • Gerecht ist es, wenn Staatsmänner betrügen und belügen und ihr Land in den Bankrott führen, die ehrlichen, anständigen und leistungswilligen Europäer dafür zahlen zu lassen.
  • Gerecht ist es auch, Ländern mit niedrigen Leistungsdaten dieselbe Währung zu gewähren, wie Ländern mit mehr Intelligenz, Fleiß und Leistungsbereitschaft.
  • Gerecht ist es, wenn Vermögen nicht mehr erarbeitet, sondern verteilt wird.
  • Gerecht ist es, zu erwarten, dass es zwischen Nichtleistenden und Leistenden nur geringe Einkommens- und Vermögensunterschiede geben dürfe.
  • Gerecht ist es, politische und wirtschaftliche Aufgaben nicht mehr aufgrund von Leistung, Beziehung und Wissen zu vergeben, sondern aufgrund einer Vagina.
  • Gerecht ist es, Moslems aufgrund ihrer Kultur im Strafrecht Christen wesentlich zu bevorzugen, wie das tagtäglich in ganz Europa stattfindet.
  • Gerecht ist es, Christenverfolgung gut zu heißen und Kritik am Islam als Hetze zu verbieten.
  • Gerecht ist es, wenn Menschen nicht mehr ihrer geschlechtlichen Identität entsprechend leben sollen und dürfen und Mann und Frau gleichgemacht und Familien zerstört werden sollen.
  • Gerecht ist es, dass fleißige Menschen ihr Leben lang vom Staat verfolgt und abgeschöpft werden, nicht Arbeitswilligen und Sozialhilfeempfänger jedoch hinten und vorne alles hineingeschoben werden soll.

Die Gerechtigkeit Europas ist unendlich.

Sie ist die Perversion des Lebens und der Wirklichkeit.


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9 responses

20 11 2012
Gast auf Erden

Ist heute der katholische Jammertag? Der Predigtgärtner jammert über hasserfüllte Menschen, die seine Kirche angreifen, in einem anderen Blog wird über eine handvoll halbnackter Frauen lamentiert, die von hasserfüllten katholischen Demonstranten verprügelt worden sind und Sie lassen einen Sermon vom Stapel, dass man fast meinen könnte, Sie wünschen sich einen strengen Gottesstaat iranischen oder saudischen Zuschnitts auf katholisch. Das wollen Sie gar nicht, glauben Sie mir. Zu viele tote Mütter sind schlecht fürs Image. Schauen Sie nur nach Irland, was dort nach dem Tod von Savita Halappanavar passiert und wie die irische Regierung auf den katholischen Klerus zu sprechen ist, wegen des katastrophalen Missbrauchsskandals. Die Überschriften lauten schon „Schwangere tot, Katholizismus gerettet“ (Stern online). Und dann muss der arme Predigtgärtner schon wieder über ungerechtfertigte Angriffe auf die sancta ecclesia jammern. Das wollen Sie doch nicht, oder?

22 11 2012
Herbert Hilscher

Thema verfehlt:
Ein haßerfüllter Kommentar auf das „Katholische“, oberflächlich, verallgemeinernd, verleumderisch; Einzelfälle ohne nähere Untersuchung zurechtgebogen und propagandistisch vermarktet. – Das wollen wir wirklich nicht!
P.S.: Wie viele tote Mütter stehen wievielen ermordeten Kindern gegenüber?

26 11 2012
Gast auf Erden

Die „ermordeten Kinder“ sind nach unseren Gesetzen, nach unserer Ethik, keine ermordeten KInder, sonst würde § 211 StgB greifen. Und dass Sie allen Ihren Glauben aufzwingen wollen, macht die Sache nicht besser. Und Ihr Beitrag ist katholisches Gekeife, weiter nichts.

29 11 2012
Herbert Hilscher

Wieder Thema verfehlt: § 211 definiert Mord als Tötung aus aufgezählten-, unter anderem aus niederen Beweggründen; solche sind jedenfalls gegeben, wenn eigene materielle Interessen dem Lebensrecht eines Mitmenschen voranstellt werden. Das Verbrechen der Kindestötung wird aber durch andere Gesetze geregelt und nicht legitimiert, sondern lediglich in besonderen Fällen straffrei gestellt (österr. StGB § 96 ff., deutsch. StGB § 218 ff), das ist ein wesentlicher Unterschied. Darüber hinaus wird in den übergeordneten Verfassungsgesetzen jedem Menschen das Recht auf Leben zugesichert. Wissenschaftlich erwiesen beginnt menschliches Leben mit der Befruchtung der Eizelle und ist daher ab diesem Zeitpunkt zu schützen, das ist nur logisch, entspricht unserer Ethik und einer unverdorbenen Gewissenseinstellung. Umso mehr gilt das, als der Mensch in diesem Stadium völlig wehrlos und ausgeliefert ist, seine Tötung, abgesehen von den üblichen brutalsten Methoden besonders feig und egoistisch ist. An diesem Umstand ändert sich auch bei allen etwaigen „erleichternden“ Gesetzesadaptierungen nichts, die sich letztlich nur der fortschreitenden Dekadenz anpassen. Die Unterscheidung lebenswerten und –unwerten Lebens wird heute in heuchlerischer Weise vergangenen politischen Systemen vorgeworfen und trifft gleichzeitig, mehr denn je toleriert, auf große Teile unserer jetzigen Gesellschaft zu. Dagegen anzukämpfen ist wohl Pflicht eines jeden ehrsamen Menschen, nicht nur von Katholiken und hat primär gar nichts mit dem Glauben zu tun!
P.S.: Mit Ihrer Wortwahl haben Sie sich selbst disqualifiziert!

29 11 2012
SIMO

Danke Herr Hilscher!

Ich denke wie Sie, dass Karriere, Wohlstand und „falscher Zeitpunkt“ als Tötungsgrund auch „niedere Beweggründe“ sind – also Mord.

Als Artikelschreiber selbst kann ich noch dazu sagen, dass ich auch nicht katholisch bin :-).

Lg.
simolnar

30 11 2012
Gast auf Erden

Auch wenn Sie es sich noch so sehr wünschen: ein Schwangerschaftsabbruch ist kein Mord. Egal ob jemand katholisch ist oder nicht, vor dem Gesetz (hier den Paragrafen 211 und 218 des Strafgesetzbuches) sind alle gleich. Und wenn Ihnen diese Prargrafen nicht passen, können sie in unserer freiheitlich verfassten Demokratie mit Gewaltenteilung in Legislative, Judikative und Exekutive versuchen diese ändern zu lassen. Allerdings vermute ich eher, dass irland seine Gesetzgebung zum Schwangerschaftsabbruch ändern wird, als dass in Deutschland etwas geändert werden wird. Obwohl die Rechtslage hier auch teilweise unübersichtlich ist und eigentlich einer Klärung bedarf.

4 12 2012
Herbert Hilscher

Mir ist eigentlich wurscht, wie Sie Ihr Gewissen und die Paragraphen zurechtbiegen. Eine beabsichtigte Tötung eines Menschen ist und bleibt nach deutschem Sprachgebrauch Mord, und eine solche ist Abtreibung in jedem Fall. Daß nach Ländern unterschiedliche und teils andere Gesetze angewendet werden, ist eben Zeichen der Dekadenz und wird seine verheerenden Folgen haben. Mit der gesetzlichen Weiterentwicklung in dieser Frage mögen Sie Recht haben, aber letztlich wird sich jeder Mensch vor dem höchsten Richter verantworten müssen, der nicht nach menschlichen Abtreibungsparagraphen urteilen wird, sondern nach Seinen Geboten, die Er uns gegeben hat. Und diese Gebote sind nicht nur für die von Ihnen sichtlich verhaßten Katholiken, sondern in allen monotheistischen Religionen fast ident, was ein Zeichen der Allgemeingültigkeit ist. Ein Abweichen von diesen Geboten hat sich in der Menschheitsgeschichte immer bitter gerächt. Man mag es drehen und wenden, wie man will, aber das Grundrecht jedes Menschen auf sein eigenes Leben ist das höchste Recht und muß immer über allen anderen Interessen stehen!

7 12 2012
Gast auf Erden

Sie irren … schon wieder hier: Und diese Gebote sind nicht nur für die von Ihnen sichtlich verhaßten Katholiken, …

Erstens was die Allgemeingültigkeit von religiösen Geboten angeht; die jüdischen oder muslimischen Gebote dürften Ihnen völlig gleichgültig sein, so wie Hinduisten und Anhängern von Naturreligionen katholische Gebote egal sein werden, als auch dabei, was mir verhasst sein könnte. Mir sind nicht Katholiken verhasst, sondern Menschen, die im Wahn des Alleinbesitzes „absoluter“ oder „göttlicher“ Wahrheiten, allen anderen diese geglaubten Wahrheiten aufzwingen wollen.
Wenn Sie glauben, dass ein Schwangerschaftsabbruch in jedem Fall Mord ist, so dürfen Sie gerne Ihre Frau, Ihre Tochter oder Ihre Schwester versuchen zu überrreden, an einer Kasuistik wie der der unglücklichen Inderin in Irland zu krepieren. Versuchen Sie es bitte nicht bei Ihrer Nachbarin oder irgend einer anderen Frau, auch nicht per Strafgesetzbuch. Sie würden sich wohl auch mit Händen und Füssen (euphemistisch ausgedrückt!) dagegen wehren, wenn alle Katholiken per Strafgesetzbuch einer Zwangsbeschneidung zum Opfer fallen würden, oder wenn ihnen andere „absolute“ religiöse Wahrheiten aufgezwungen werden würden.

Also bleiben Sie bitte bei Ihren gefühlten „absoluten“ Wahrheiten (so absolut, wie Sie glauben sind die nicht einmal in der römisch-katholischen Kirche, lesen Sie mal im Katechismus der Katholischen Kirche den Paragrafen 2266, dort wird Ihr absoluter Lebensschutz ganz kräftig relativiert!), aber belästigen Sie nicht alle anderen damit. Die Muslime belästigen uns auch relativ wenig mit ihren halal und haram-Vorschriften.

7 12 2012
SIMO

Vielleicht prüfen Sie die Sachlage mit der verstorbenen Frau in Irland besser. Dann wissen Sie, dass ursächlich nicht die vermiedene Abtreibung, sondern ein ärztlicher Fehler hinsichtlich des Erkennens einer Entzündung vorgelegen ist.
Weiters empfehle ich Ihnen, auch wenn Sie nicht an eine Schöpfungsordnung glauben, in welche Länder mit welchen Religionen als Rechtsgrundlage welche Lebensumstände abbilden. Des Weiteren überprüfen Sie, welche Konsequenzen es hat, wenn diese Rechtsgrundlagen verlassen werden und in welche Richtung unsere Länder abdriften, mit steigender Säkularisierung.
Ich erspare mir exakte Ausführungen, staunen Sie bei Ihren Recherchen selbst!

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