Weltuntergang = EU Sozialpolitik: Wider die Familie

22 12 2012

Da der Weltuntergang unmittelbar vor der Tür steht, möchte ich die Chance nutzen ein handfesteres Thema zu behandeln, in dem der Untergang im EU Land seitens der politischen Strategen längst beschlossene Sache ist.

Wenn man den Medien in letzter Zeit so folgt, liegt ein fundamentales Element unserer Gesellschaft besonders unter Beschuss. Die Lebensform Familie zu diskreditieren, schlecht zu machen, als altmodisch, konservativ, nicht ganz ernst zu nehmen, gefährlich, schlicht und einfach als „überholt“ anzuprangern ist modern, salonfähig und fast schon politisch korrekt geworden. Da gibt es doch Lebensformen wie „Homo-Ehe“, „Transgender“, und so manche Spielformen des Genderismus (Aus für Pippi Langstrumpf & Co) der versucht die neue Gesellschaftsordnung herzustellen und die traditionelle Familie abzuschaffen. Diskutiert man mit Menschen aus verschiedenen Gesellschaftsschichten, merkt man, dass „viel“ Geld in „Aufklärung“ investiert wurde, und so manche unwahren Gedanken Allgemeingut geworden sind.

Zum Beispiel die eingetragenen Partnerschaften für Homosexuelle. In Deutschland Leben nur 1% der Homosexuellen in einer solchen Partnerschaft, 99% nutzen diese Möglichkeit nicht. Man denken nur an den Aufwand und den medialen Druck und die Aggressivität mit der vorgegangen wurde, um hier wirklich alle Diskriminierung auszuräumen und von den Betroffenen die doch so wichtigen Forderungen gesetzlich zu verankern.

Es ist interessant, dass die Statistik vor allem bei Meldungen wie „Gewalt in der Familie nimmt zu“ zitiert wird. Geht es um Statistiken zum Thema PRO Familie, findet man kaum Statistiken oder – man ignoriert die Fakten einfach. Das scheint überhaupt – besonders in Österreich – eine Lieblingsbeschäftigung zu sein.

Ein im Fatalismus angekommenes Land beginnt im Sog der EU Hoheit zu erblinden.

family

Das Vertrauen in die Familie und das Recht, dass Eltern Ihre Kinder selbst erziehen scheint äußerst unpopulär zu sein. Eine aktuelle Studie der Arbeiterkammer in Österreich bestätigt dies, wonach sich von 1000 Befragten knapp mehr als 50% für früher nutzbare Kinderbetreuungseinrichtungen und längere Öffnungszeiten der selbigen aussprechen.

Man bekommt den Eindruck „Wohin mit den Kindern?“, „Was sollen wir bloß mit Ihnen tun?“

Unter der Prämisse das ständige Wachstum des BIPs erfüllen zu müssen, opfern wir sogar unsere Kinder, entziehen uns als Eltern unserer Pflicht zu erziehen und kämpfen nicht dafür, dass Familie die Kernkompetenz der Kindererziehung ist und nicht der Staat zum überwiegenden Großteil. Teilweise macht eine solche Kinderbetreuung auch Sinn (AlleinerzieherInnen). Es soll aber nicht die gesellschaftliche Mehrheit darstellen.

Ein Blick auf die Fakten: Laut Statistik Austria  gibt es in Österreich 1,06 Mio. Familien mit Kindern unter 27 Jahren im eigenen Haushalt, davon sind 71 % Ehepaare, 12,9 % Lebensgemeinschaften und 16,1 % Ein-Eltern-Familien. Laut Statistik Austria gibt es 83.600 Patchwork Familien mit Kindern unter 27 Jahren. Eine gute Aufbereitung der Daten findet man dazu unter:  http://www.leonore.at/2012/11/wo-wachsen-kinder-heute-auf/

Medial betrachtet käme man nie auf die Idee, dass eigentlich min. 80% der Menschen in Familien aufwachsen. Auch fällt auf, dass die moderne Lebensform der Patchwork Familie (ca. 8%), die gerne als politisches KO Argument für soziale Modernisierungen verwendet wird, relativ überschaubar ist.

Übrig bleiben die alleinerziehenden Mütter und die Kinder. Auf deren Rücken wird ideologisiert, anstatt effiziente Lösungen umzusetzen.

  1. Was wäre, wenn der Staat ein Müttergehalt an Mütter zahlt die bei Ihren Kindern bleiben wollen, anstatt sie gesellschaftlich ins OUT zu stellen? Warum gibt es keine Studien an Unis über solche Modelle, die fundierte Konzepte ausarbeiten?
  2. Was wäre, wenn man Alleinerziehende Mütter staatlich gezielt und differenziert finanziell fördern würde, flexible Kinderbetreuungszeiten anbieten würde, um Ihnen mehr Zeit für Ihre Kinder zu geben?
  3. Was wäre wenn man mal Kampagnen für Familien macht, statt Randerscheinungen unproportional mit Steuergeldern der Mehrheit medial darzustellen? Ist das nicht diskriminierend?

Die oben angeführten Zahlen über Familie ignorieren wir aktuell besonders in der Debatte um die Sexualerziehungsbroschüre „Ganz schön intim“, welche vom homosexuellen Lobbyistenverein Selbstlaut im Auftrag des BMUKK als Lehrmaterial für 6-12 jährige erstellt wurde. Hier haben die oben angeführten Zahlen plötzlich kein Gewicht. Sie verlieren es einfach. Vorbei ist es mit der heutzutage doch so vehement geforderten Wertefreiheit aller, den richtigen Relationen und der Toleranz den Andersartigen gegenüber. Gewicht hat nur das, was der neuen Gender Ideologie dient. Das Wohlbefinden der Kinder mit altersunadäquaten Material konfrontiert zu werden mal ganz außer Acht gelassen.

Eine Randgruppe treibt auf der Welle des Genderismus die breite Masse vor sich her um Ihre Ideologien zu pushen.

Die Zukunft für Europa ist eine Gesellschaft, die von christlichen Werten geleitet wird. Dazu gehört die Familie als Keimzelle. Sie sichert den Bestand einer Gesellschaft, bringt Stabilität, gibt Sicherheit, Geborgenheit, soll ein Ort der Liebe, des Vertrauens und der Freiheit sein. Viel wurde in letzter Zeit auch darüber geschrieben (http://www.welt.de/wissenschaft/article1494482/Fruehe-Fremdbetreuung-ist-fuer-Kinder-schaedlich.html), welch Schaden wir an unseren Kindern anrichten, wenn wir sie als Babys von der Mutter weggeben.

Ja baut mehr Kindergrippen und Horte für alle Kinder des Landes, aber baut auch gleich mehr Kriseninterventionszentren und bildet mehr Psychologen aus, welche die Kinder denen man Ihre Grundrechte und Würde beraubt dann betreuen werden!

Im Übrigen bin ich der Meinung, dass die Zukunft für Europa eine Gesellschaft ist, die von christlichen Werten geleitet wird. Dazu gehört die Familie als Keimzelle.

Genauso wie heute die Welt nicht untergehen wird, wird Familie in Europa, die sich auf christliche Werte gründet, Bestand haben.


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4 responses

22 12 2012
siwla

„aktuelle Studie der Arbeiterkammer“
Das sagt nicht viel, weil die AK immer die Studien machen läßt, um die bereits vorher festgelegten Ergebnisse zu erhalten. Und wenn nicht, dann wird krampfhaft uminterpretiert.
Ein Beispiel:
Kinder wünschten sich mehr Zeit mit den Eltern.
–> Folgerung der AK – das genaue Gegenteil:
Kinder brauchen mehr Kinderbetreuungseinrichtungen.

BIP – … „opfern wir sogar unsere Kinder“
Richtig, wir opfern die Kindheit unserer Kinder auf dem Altar der Volkswirtschaft, der Steigerung des BIP etc.

Danke für den abschließenden Satz:
„Genauso wie heute die Welt nicht untergehen wird, wird Familie in Europa, die sich auf christliche Werte gründet, Bestand haben.“

Und die traditionelle Familie ist ein Erfolgsmodell in verschiedener Hinsicht:
– sozial und hinsichtlich Generationenzusammenhalt
– hinsichtlich Bildungserfolg
– wirtschaftlich, vor allem auch volkswirtschaftlich

Man lese andere Beiträge in diesem Blog, z.B.

https://schreibfreiheit.eu/2009/11/09/die-klassische-familie-praktisch-billig-und-gut/
bzw. im Detail beim Institut für Demographie, Allgemeinwohl und Familie hier:
______http://altewebsite.i-daf.org/243-0-Woche-45-2009.html
https://schreibfreiheit.eu/2011/09/05/bildungswunder-am-land/
https://schreibfreiheit.eu/2012/04/09/krippenbetreuung-schadet-den-kindern-massiv/
https://schreibfreiheit.eu/2009/12/06/ein-dutzend-gute-grunde-fur-ein-elterngehalt/

P.S.
Wir machen persönlich die besten Erfahrungen mit der traditionell gelebten Familie.

22 12 2012
Gassenreh, Jakob

So toll sind Krippen für 0 – 3jährige Kleinstkinder nicht, für die seltsamerweise linke und gewerkschaftsnahe Parteien als auch Wirtschaftslobbyisten (Arbeitgeberpräsident HUNDT; Präsident von Gesamtmetall DULGER) wie wild trommeln: „Befreit die Mütter von ihren
Kindern und fesselt sie an die Maschinen“
Nicht nur die Familie, sondern vorallem die Schwächsten, die Kinder, werden möglicherweise ernste Probleme bekommen und damit die Zukunft unseres Volkes.
Ausgerechnet diejenige Partei, die sich für die Schwachen einsetzen will, argumentiert reflexhaft gegen das Betreuungsgeld und trifft damit die Schwächsten der Gesellschaft.
Die Krippe scheint eine Einrichtung zum Wohlergehen von Erwachsenen zu sein, denn ein bezüglich der sehr frühen Krippenaufbewahrung nicht ausreichend beachtetes Problem (neben zu befürchtender erhöhter Stresshormonausschüttung infolge „learned helpnessless“ und Wachstumshormonmangel infolge reduziertem Langsamen-Wellen-Schlaf in der Krippe) ist die mögliche Störung bzw. Verzögerung der frühkindlichen Sprachentwicklung. Ein wichtiger Unterschied zwischen Tier und Mensch ist die Sprache auch als Basis des Denkens. Mangelnde primäre (besonders 0 – 1,5 Jahre) frühkindliche Sprachentwicklung hat oft die Folge von Lese- und Rechtschreibstörungen und letztlich ungünstiger kognitiver Entwicklung.
Dadurch ist zu erwarten, dass die wichtigste Resource, welche unser Volk besitzt, nur ungenügend sprachlich und kognitiv entwickelt geerntet wird. (Siehe Ärztereport der Barmer Ersatzkasse vom Januar 2012 mit bereits jetzt schon ca. 40% sprachgestörten Kindern im Alter von 5-6 Jahren (Gründe: Zunahme Tagesmütter: 2006 ca. 14%, bereits 2010: 23%;; enorme Lärmpegel in Kitas); logopädische Behandlungskosten etwa 1 Milliarde Euro).
Warum heißt es Muttersprache und nicht Vatersprache?
Bereits ab der 20. Gestationswoche hört der Foet im Mutterleib flüssigkeitsangekoppelt die Mutterstimme und ist nach der Geburt massiv darauf fixiert, sodass eine längere (max. bis zu 3 Jahren) dyadenspezifische Beziehung zwischen diesen beiden Personen notwendig ist, zumal in diesem Zeitraum zumindest zwei kürzere Phasen besonders begierigem Sprechlernen des Kleinkindes individuell verschieden auftreten (siehe „Vergewaltigung der menschlichen Identität; über die Irrtümer der Gender-Ideologie“)

22 12 2012
Brigitte Kashofer

Um der Kinder willen sollten die Eltern zusammenbleiben. Dazu muss man Kompromisse eingehen. Die Bereitschaft dazu sinkt proportional zur Förderung alleinerziehender Mütter durch den Staat.

30 12 2012
iteach4you

Danke für diesen Gedanken. Muss mir das noch genauer durchdenken. Hab ich nicht im vollen Ausmaß bedacht.

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