Weltfrauentag 2013

8 03 2013

Erziehungsgehalt statt Feminismusförderung

„Angesichts der bedenklichen demographischen Entwicklung in Österreich kann zeitgemäße Frauenpolitik nicht über die Köpfe von den Müttern hinweg  entschieden werden!“

Zu diesem Schluss gelangten neben Mag. Erika Gossler, Präsidentin der ÖHU, auch Martina Bacher und Gabriele Lackner sowie die engagierte Kämpferin für mehr Gerechtigkeit und Anerkennung der Familienarbeit, Frau Direktor i. R. Eleonora Weiss und Maria Fellner von der  CP-Steiermark in ihrer Pressekonferenz anlässlich des Weltfrauentages am 08. März 2013.  „Feministinnen haben gekämpft dafür, dass Frauen alle beruflichen Möglichkeiten offen stehen. Kaum ist das weitestgehend erreicht, geht die nächste Generation mit der Emanzipation noch ein Stück weiter. Sie sollten längst ganz oben sein.“ Doch mittlerweile befreien sich laut Gossler immer mehr Frauen nicht nur von männlichen oder gesellschaftlichen Ansprüchen, sondern auch von feministischen Vorgaben und stellen sich die  Frage nach einem  „ge-glückten“ Leben, das den Wunsch nach einer erfüllten langdauernden stabilen Beziehung ebenso beinhalte, wie das „Verschenken“ dieses Lebens an die nächste Generation. Das Einschlagen einer Berufslaufbahn  entsprechend den eigenen Fähigkeiten und Vorlieben, um darin Anerkennung zu erlangen, ist jeder Frau freigestellt, darf aber nicht einseitig gefördert werden. Mit der Ankunft eines Kindes wird auch Teilzeitarbeit für viele Frauen zum Thema. Da Kinderbetreuungszeiten derzeit leider immer noch als „verlorene“ Zeit gelten, wird Teilzeitarbeit ungerechterweise  zur Armutsfalle. In diesem Punkt wäre Abhilfe in Form eines Erziehungsgehaltes dringend notwendig, um eine „durchgehende Erwerbsbiographie“ zu gewährleisten, fordert Weiss.

Die CP-Tirol bestätigt diese Erkenntnis und stellt weiter fest: Die Sozialausgaben der Gemeinden aufgrund der ausgelagerten Kinder- und Altenbetreuung explodieren und die finanziellen Erfordernisse in der Form von höheren Gemeindeabgaben fallen dem Bürger jener Gemeinde wieder zur Last. Somit muss die Anerkennung dieser wichtigen Aufgabe in den Familien in Form einer finanziellen Abgeltung eingeführt werden. Ohne Mütter keine Kinder, ohne Kinder kein Fortbestand eines Volkes, ohne Kinder gesunde keine gesunde Wirtschaft, ohne Kinder kein Generationenvertrag zwischen Jung und Alt.

Feminismus bringt diesen natürlichen Ablauf der Menschheit zum Stillstand,  Mutterschaft hingegen bringt Leben und Fortschritt.

Presseinformation der CP-Tirol


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5 responses

8 03 2013
Carolus

Sollte der Untertitel nicht eher heißen: „Erziehungsgehalt statt Feminismusförderung“?

9 03 2013
schreibfreiheit

Ja, danke
wurde geändert

8 03 2013
8 03 2013
siwla

Die materiellen Nachteile der Frauen haben ihre Ursache hauptsächlich in der Benachteiligung der Mütter gegenüber Männern und kinderlosen Frauen. Ich halte daher den Muttertag für wichtiger und alle Maßnahmen, die eine auch finanzielle Anerkennung der Leistungen der Mütter zum Ziel haben.
Siehe auch:
https://schreibfreiheit.eu/2012/03/18/frauentag-muttertag-auch-mutter-sind-frauen/

15 03 2013
Nonnen

Es ist eigentümlich, dass über die wunderbaren Ergänzungsmöglichkeiten von Frau und Mann kaum oder nicht gesprochen wird, denn das Gehirn ist das größte „Geschlechtsorgan“. Dort finden sich die wichtigsten, prägendsten und auch bereicherndsten Unterschiede zwischen Frau und Mann in den Bereichen „physiologische Abläufe“, „zentralnervöse Informationsverarbeitung“ und „genuinen, also angeborenen Denk- und Bewertungsprinzipien“. In Denk- und Bewertungsprinzipien, welche sich eben nicht einfach beispielsweise mit unterschiedlichen sozialen Erfahrungen in der Kindheit oder sonstigen sozio-kulturellen Einflüssen erklären lassen.
Frauen haben z. B. mehr graue Gehirnzellen und weniger verknüpfende Nervenfasern im Gehirn: „Frauen können die einen Dinge besser, Männern die anderen; wir müssen lernen, einander zu helfen“.
Damit und mit weiteren Unterschieden in den männlichen und weiblichen Gehirnen ist eine optimale Ergänzungsmöglichkeit der beiden Geschlechter trotz Konfliktstoff gegeben; Gleichheit kann sich höchstens addieren, Verschiedenheit kann wesentlich mehr erreichen (siehe Buch: „Vergewaltigung der menschlichen Identität. Über die Irrtümer der Gender-Ideologie, 3. Auflage, Verlag Logos Editions, Ansbach, 2013)

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