EU(-RO) zeigt seine Fratze – Zypern und das Unrechtssystem

19 03 2013

Was lernen wir aus der EU-rokraten-Entscheidung des letzten Wochenendes hinsichtlich Zypern?

1.) Mit einem kleinen Land darf man tun, was man will. Besser, wenn es eine Insel ist.

2.) Eigentümer, Vorstände und Aktionäre von Banken haften für gar nichts.

3.) Wenn es sein muss, greift die EU in die Tasche der Bürger. Ist das nicht durch Abwertung möglich, bleiben 2 Wege: (A) Inflation und (B) Spareinlagen einkassieren.

4.) Geholfen wird den Schuldigen, geprügelt werden die Unschuldigen.

5.) Mit Oligarchen (=Bankaktionären in Zypern) soll man es sich nicht verscherzen.

6.) Solidarität in der EU heißt nicht, den Ärmsten zu helfen (z.B. Bulgarien, Rumänien, Baltikum), sondern jenen, welche die höchsten Schulden gemacht haben und maximal verantwortungslos agieren und leben.

7.) Rechtsstaatlichkeit gibt es heute gar nicht mehr. Das Recht geht nicht mehr vom Volk aus, das Unrecht nimmt überhand, diktatorische Geld-Bürokraten nach chinesischem Vorbild regieren uns aus Brüssel.

Ich wünsche der Partei „Alternative für Deutschland“ alles erdenklich Gute! Schade, dass in Österreich niemand eine solche Verantwortung übernehmen möchte.


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3 responses

20 03 2013
22 03 2013
siwla

Also ich finde es durchaus angemessen, diejenigen zur Kasse zu bitten, die jahrelang von hohen Zinsen in Zypern profitiert haben.

Die Alternative:
Die Steuerzahler in ganz Europa, auch jene in Ländern mit niedrigerem Lebensstandard als in Zypern, müssen die Gewinne jener sichern, die ihr Geld z.T. nicht einmal ganz rechtmäßig bei zypriotischen Banken angelegt haben. Ist das gerechter?

Natürlich sollten Spareinlagen bis zu einer angemessenen Höhe frei von einer Entwertungsabgabe sein. Aber die Superreichen, die via Banken in Zypern noch reicher werden wollten, die tun mir nicht leid, im Gegenteil.
Es ist Zeit, daß sie zumindest auf einen Teil ihres ungerechten Gewinns an die Steuerzahler in Europa abgeben.

22 03 2013
simolnar

Die Behauptung der Ausweglosigkeit und des Sachzwanges, „keiner anderer Lösung“ etc. ist die Sprache unserer undemokratischen und in einer Tour rechtsbrechenden Politiker („Wir verletzten alle Rechtsvorschriften“, hat die ehemalige französische Wirtschafts- und Finanzministerin Christine Lagarde schon 2010 stolz eingestanden.).

Es ist ein Irrtum, dass der Steuerzahler in Europa Geld bekommt von den Sparern. Das Geld geht unmittelbar an die illiquiden Banken und ihre Eigentümer. Und der Steuerzahler in Europa schickt noch was hinterher, an dieselben Empfänger, welche das Geld ihrer Anleger zuvor verzockt haben.

Es gäbe auch andere Alternativen:
1.) Marktwirtschaft statt zentral (von Brüssel) gesteuerte Staatswirtschaft.
2.) Verantwortung der Eigentümer, Vorstände und Aktionäre der Banken statt der Kunden (es ist ja infam, dass die Kunden bestraft werden für Fehlhandlungen der Banken…).
3.) Realwirtschaft statt Geldwirtschaft.

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