Fristenlösung – Petition fordert Streichung aus dem Strafgesetzbuch

1 12 2013

Gynmed

   Wien (APA) – Mitglieder mehrerer Parteien fordern die völlige Streichung des Schwangerschaftsabbruch aus dem Strafgesetzbuch. Eine dementsprechende Petition einer Wiener Abtreibungsklinik wurde unter anderem von der Grün-Abgeordneten Daniela Musiol, NEOS-Mandatar Niko Alm und der Vorsitzenden der SPÖ Frauen Salzburg, Ingrid Riezler, unterzeichnet. Anlass ist das Zustandekommen der Fristenlösung vor 40 Jahren.

Schwangerschaftsabbruch sei zwar durch die Fristenlösung innerhalb der ersten drei Monate straffrei, aber immer noch Teil des Strafgesetzes, kritisieren die Unterstützer der Petition. Treibende Kraft für die 1973 vom Parlament beschlossene Strafbefreiung waren die SPÖ-Frauen rund um Johanna Dohnal. Am 29. November 1973 wurde im Parlament die Fristenregelung sehr knapp – mit 93 zu 88 Stimmen – beschlossen. Allerdings verblieb damals der ursprünglich von Maria Theresia eingeführte Abtreibungsparagraf im Strafgesetzbuch bis heute.

„1973 erfolgte ein erster Schritt, heute ist der nächste notwendig“, meinen die Unterstützer der Petition in einem gemeinsamen Statement. „Die vollständige Streichung dieser medizinischen Behandlung aus dem StGB„, fordert etwa der Gynäkologe und Initiator der Aktion, Christian Fiala. Weiters für eine Streichung des Abtreibungsparagrafen engagieren sich auch der Verein österreichischer Juristinnen, der Österreichische Frauenring sowie die Österreichische Gesellschaft für Familienplanung.

http://www.gynmed.at/de/40-jahre-fristenloesung


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3 responses

1 12 2013
neuesdeutschesreich

Hat dies auf neuesdeutschesreich rebloggt.

1 12 2013
siwla

Die Vertreter einer Kultur des Todes werden das wohl immer wieder versuchen.
Wir müssen immer wieder auf das Unrecht hinweisen:
Ungeborene Kinder brauchen den Schutz der Rechtsordnung.

2 12 2013
1mimi

Einst glaubten viele Menschen, dass ein Embryo nur ein Zellhaufen sei. Bei der Ultraschalluntersuchung kann jedoch jeder sehen, dass es sich um einen eigenständigen und lebendigen Menschen handelt, dessen Herz schlägt und der sich fleißig bewegt. Das Kind ist kein Teil der Mutter und hat somit ein Recht auf sein Leben.
Vielen Frauen werden von ihrer Umgebung (Männern, Eltern, Freundinnen, Nachbarn…) zur Abtreibung gedrängt, obwohl sie es meistens selbst nicht wollen. Von einer „Befreiung der Frau“ kann also keine Rede sein.
Die meisten Abtreibungsbefürworter sind gegen die Todesstrafe bei verurteilten Mördern. Es ist aber ein totaler Widerspruch, dass dieselben dann für die Tötung unschuldiger Kinder im Mutterleib kämpfen!

Wir dürfen niemals aufhören, das menschliche Leben zu schützen!!!

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