Birgit Kelle, Argumente für Kinder bei MAMA und PAPA

21 02 2014

Frauen, die zu Hause bleiben und ihre Kinder großziehen,
werden in der Regel als “Heimchen am Herd” abgestempelt,
kritisiert Autorin Birgit Kelle. Dies sei der “wahre Sexismus unserer Zeit”.

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Birgit Kelle ist mit einer Auswahl ihrer Argumente
auf gloria.tv (15.2.2014) zu hören.

Hörerstimmen:
Kinder im Krippenalter brauchen zuallererst Liebe und Geborgenheit. Alles was sie lernen, lernen sie über Beziehung!
Gut, dass Frau Kelle so gut aus eigener Erfahrung argumentieren kann!Klasse Argumente sind da ja für das Betreuungsgeld vorgetragen worden!Kleine Kinder müssen in den ersten Jahren nun mal von der Mutter erzogen werden, von ihr genährt werden, um sie sein, sich an sie „klammern“ können, sich durch sie bestätigt fühlen. In der Tierwelt gehts doch auch so zu, d a s wird von allen Menschen zumeist mit Freude und viel Rührung betrachtet; aber für Menschenmütter soll das heute unpassend sein?
Heute meint „man“, (wer auch immer), dass die ersten drei Jahre für das Kind so wichtig und prägend wären. In den Sechziger Jahren sprach man noch von den ersten vier Jahren. Bald wird es heissen 1 Jahr, dann ein halbes, und eines Tages wohl nur noch eine Woche lang. Die Mutter könnte also eine Woche frei bekommen, ihre Milch abgepumpt werden, (wo?) und ist dann wieder frei für die Arbeitswelt.
Und manch eine könnte noch gerade so eine Woche lang ihre Kollegen (Hm?) missen… Also gehts noch? Auf dem Weg befinden wir uns doch schon.
Arme Kinder, aber auch arme Mütter, denen die Kinder genommen werden sollen, weil das öffentliche Credo heute lautet, Fremdbetreuung ist besser! Ein katastrophaler Irrweg. Gerade in unserer so harten Zeit.

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HINWEISE

Birgit Kelle auf Schreibfreiheit

Verstaatlichung der Kinder – wehrt Euch!


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4 responses

22 02 2014
neuesdeutschesreich

Hat dies auf neuesdeutschesreich rebloggt.

22 02 2014
F. M.

Kleine Kinder müssen in den ersten Jahren nun mal von der Mutter erzogen werden, …

Ein extrem zerbrechliches „Argument“, nach dem es nie und nimmer Einzeleltern geben dürfte und SOS-Konderdörfer schon gleich gar nicht. Auch Adoption von Kindern durch Einzelpersonen müsste sofort unterbunden werden.

Wollen Sie das wirklich? Wollen Sie Witwern am Todestag der Ehefrau die Kinder sofort entziehen? Weil ja die absolut unabdingbare Mutter fehlt! Wollen Sie alle SOS-Kinderheime, wegen „Fremdbetreuung“ sofort schliessen? Wo kommen die Kinder dann hin, wenn die Mütter, aus welchen Gründen auch immer, fehlen?

Ihre rein ideologische Forderung ist einzig und alleine auf dem Familienbild des deutschen Heimatfilms der Fünfziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts aufgebaut und entbehrt, genau wie die Ehe- und Sexualdoktrin der römisch katholischen Hierarchie, jeglichen Bezug zur Wirklichkeit des Lebens.
Und es fehlt jede wissenschaftliche Grundlage.

Sie stellen eine Maximalforderung auf, die kaum eine Familie in Vergangenheit, Gegenwart oder Zukunft erfüllen kann.
Sie wollen, dass das römisch katholische Idealbild einer Familie, das es so niemals in der Wirklichkeit gegeben hat, es ist nichts anderes als ein Wolkenkuckucksheim, in die für alle Menschen, auch nichtkatholische in die Gesetze gegeossen wird.
Diese Forderung bewegt sich auf demselben Niveau, auf dem Muslime die Einführung der islamischen Scharia als allgemein gültiges StrafGesetzbuch und gültige Strafprozessordnung verlangen.
Verlangen Sie ruhig weiter; die deutsche Verfassung verbietet, sowohl die eine, wie die andere Forderung zu erfüllen.

In der Tierwelt gehts doch auch so zu …

Da ich zufällig „vom Fach“ (Biologe) bin. Nein, auch diese Aussage ist falsch. Vielleicht haben Sie ganz zufällig schon einmal von unserem einheimischen Singvogel namens Cuculus canorus (ja, es ist der gemeine Kuckuck) gehört. Der wächst so was von „fremdbetreut“ auf wie ein adoptiertes Kind. Und können Sie sicher sein, dass von den Eltern, denen das Kuckucksei untergeschoben wird, nicht die Mutter von der Katze gefressen wird? Und dass alle Tiermütter sich immer liebevoll um die Kleinen kümmern ist im tierreich auch nicht allgegenwärtig; das ist bei etlichen Spezies völlig anders. Also können Sie Ihr Tierreich-Argument auch den Hasen geben.

22 02 2014
siwla

Ihre Behauptung:
„“Argument”, nach dem es nie und nimmer Einzeleltern geben dürfte und SOS-Konderdörfer schon gleich gar nicht. Auch Adoption von Kindern durch Einzelpersonen müsste sofort unterbunden werden.“

Wer hat denn das verlangt?
Birgit Kelle sicher nicht, ich auch nicht.

Es geht in der aktuellen familienpolitischen Debatte nur darum, die verschiedenen Möglichkeiten, ein Kind aufzuziehen, wenigstens gleich zu behandeln. Derzeit unterstützt ja der Staat die der menschlichen Natur fremde Form der Kasernenhaltung (Krabbelstuben, Ganztags-kindergarten, Ganztagsschule) um ein Vielfaches mehr als die ganz natürliche Form – das Aufwachsen bei Mama und Papa.

Und die Kasernenhaltung hat natürlich negative Auswirkungen auf das heranwachsende Kind, wie die Beispiele kommunistischer Osten, Schweden usw. zeigen.

Wenn Eltern nicht zurechtkommen mit ihren Kindern, muss es natürlich die zweitbeste, drittbeste etc. Möglichkeit geben, und das sind dann eben Pflegeeltern, Adoptiveltern, Kinderdörfer usw. Wer vom Ideal spricht, will ja deswegen nicht die anderen Möglichkeiten verteufeln. Das ist die übliche böswillige Unterstellung.

Und schließlich:
Unsere Jugend wünscht sich nach wie vor, trotz aller Abweichungen, das Idealbild der Familie: Papa, Mama, Kinder, Treue für ein Leben lang, Sicherheit, Geborgenheit. Die Natur lässt sich nicht unterdrücken.

22 02 2014
Gassenreh

Soweit ich Tiere kenne, können diese noch nicht sprechen und begrifflich in Sprache denken wie Menschen.
Leider ist Fremdbetreuung problematisch, denn so toll sind Krippen und Tagesmütter für 0 – 3jährige Kleinstkinder nicht..
Neben zu befürchtender erhöhter Stresshormonausschüttung infolge „learned helpnessless“ und Wachstumshormonmangel infolge reduziertem Langsamen-Wellen-Schlaf in der Krippe ist die mögliche Störung bzw. Verzögerung der frühkindlichen Sprachentwicklung zu befürchten [Auch Migrantenkinder müssen das basale Denken in der jeweiligen Muttersprache beginnen zu lernen]
Warum heißt es Muttersprache und nicht Vatersprache?
Bereits ab der 20. Gestationswoche hört der Foet im Mutterleib flüssigkeitsangekoppelt die Mutterstimme und ist nach der Geburt massiv darauf fixiert, sodass eine längere (max. bis zu 3 Jahren) dyadenspezifische Beziehung zwischen diesen beiden Personen notwendig [siehe Kapitel „Kinder – Die Gefährdung ihrer normalen (Gehirn-) Entwicklung durch Gender Mainstreaming“ im Buch: „Vergewaltigung der menschlichen Identität. Über die Irrtümer der Gender-Ideologie, 4. erweiterte Auflage, Verlag Logos Editions, Ansbach, 2014]

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