Parlamentarische Bürgerinitiative gegen staatlich erlaubte Tötung – Stärkung einer menschenwürdigen Sterbebegleitung

10 05 2014

 

KerzeWeiterleitung eines Handlungsaufrufs!

Starke Strömungen in ganz Europa wollen die aktive Sterbehilfe liberalisieren (Aktive Sterbehilfe bedeutet, das Leben eines Menschen durch einen anderen Menschen „aktiv“ zu beenden, mittels einer tödlicher Injektion z.B.).

Belgien hat kürzlich die Euthanasie von Kindern erlaubt. Wirtschaftliche Überlegungen und Vorstöße in der Öffentlichkeit bringen auch in Österreich die Würde des alten, kranken oder behinderten Menschen in Gefahr. Der Koalitionsvertrag der österreichischen Regierung sieht vor, ein Verbot der aktiven Sterbehilfe in der Verfassung zu prüfen. Im Herbst gibt es dazu eine parlamentarische Enquete, auf der unser Anliegen durch eine starke Bürgerinitiative unterstrichen werden soll.

Bis 23.05.2014 muss die erste Phase der Unterschriftensammlung für eine erfolgreiche Einreichung beim Parlament durchgeführt werden.

Noch gibt es bei uns eine Art gesellschaftlichen Konsens, der Euthanasie ablehnt.Daher ist es jetzt an der Zeit: Bitte helfen Sie mit, dass Menschen in Österreich „an der Hand, nicht durch die Hand anderer Menschen“ sterben.

Dazu muss diese Initiative zunächst bis 23. Mai so viele Unterschriften wie möglich auf Papier sammeln. Bitte helfen Sie mit, in dieser ersten Phase insbesondere jene zur Unterstützung zu bewegen, die wir online schwer erreichen, zB Kirchenbesucher, ältere Menschen etc. Diese Unterschriften übergeben wir dem Parlament, das die Bürgerinitiative dann auf der Parlamentswebseite zur weiteren Unterzeichnung online stellt. Bis 1. Juli sammeln wir dann online weiter. Danach werden die zuständigen Minister zur Stellungnahme aufgefordert.

Sie finden die Unterschriftenliste hier. Wir bitten Sie im Sinne dieses großen gemeinsamen Anliegens, Unterschriften zu sammeln und Freunde und Verwandte um ihre Unterstützung zu bitten (besonders auch ältere Menschen, die nicht im Internet sind). Die Bögen sollten bis 23. Mai per Post im Original an die darauf angegebene Adresse geschickt oder gebracht werden.

Bitte helfen Sie mit! Wir setzen damit ein wichtiges Zeichen und unterstützen die Verankerung des Verbots der aktiven Sterbehilfe in der Verfassung.

Vielen Dank!

– – – – – – –

PS: Die Unterzeichner der parlamentarischen Bürgerinitiative fordern den Nationalrat auf, alles zu unternehmen, damit die Würde des Menschen wie bisher in der letzten Lebensphase nachhaltig geschützt bleibt.

Gefordert wird insbesondere:

·         eine flächendeckende und angemessene Hospiz- und Palliativversorgung.

·         die weitere Erforschung und Entwicklung der Palliativmedizin.

·         die Sicherstellung der Finanzierung und Machbarkeit der häuslichen Pflege.

·         ein verfassungsrechtliches Verbot der aktiven Sterbehilfe.

 


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22 02 2015
Lajuana

Lajuana

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