Der Drang des Westens zu einem Krieg mit Russland

7 09 2014

Aus Gründen, die sich gegenwärtig noch einer vernünftigen 
Erklärung entziehen, versteifen sich die USA und Europa 
gegenwärtig auf ein konzertiertes Vorgehen zur Dämonisierung 
Putins und zur Ausgrenzung Russlands, das die Welt 
zum ersten Mal seit dem Kalten Krieg, an den sich die 
meisten unserer gewählten Volksvertreter persönlich 
kaum erinnern können, ganz nah an den Rand 
eines größeren Konflikts bringt.

Schon kurze Zeit nach dem Absturz des malaysischen Flugzeuges MH17 machten die USA Russland im Allgemeinen und Putin im Besonderen für die Katastrophe verantwortlich. Die Anti-Putin-Propaganda (wenn es ein schärferes Wort gäbe, würde ich es hier benutzen) wird seitdem unablässig fortgesetzt und erreicht in ihrer Übertreibung bereits grotesk-komische Ausmaße. Vor allem die USA und England nehmen hier eine Spitzenstellung ein.

So veröffentlichte die britische Daily Mail innerhalb weniger Stunden nach dem MH17-Absturz noch am gleichen Tag einen Artikel mit der folgenden Überschrift:

»Blut an Putins Händen …

(17. Juli 2014) Vielleicht wurde die Aufmerksamkeit der Welt in Richtung Israel und Gaza abgelenkt, aber in dieser Woche gewann der donnernde Krieg im Osten der Ukraine eine Dynamik, die jeden Tag gefährlicher wird.
In der Zwischenzeit hat der russische Bär, der immer noch vorgibt, ein schuldloser Unbeteiligter zu sein, obwohl Blut von seinen Tatzen herabtropft, insgeheim seine Truppen an der Grenze zusammengezogen.
Vielleicht wurden wir gerade Zeuge eines schockierenden Ereignisses, zu dem es kommt, wenn schwere Waffen unausgebildeten und verzweifelten Milizen anvertraut werden.«

Der ganze Artikel auf KOPP ONLINE….

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HINWEISE

Russia’s Military Tells A Very Different Story About What Happened To MH17

Why Some Ukrainian Defense Contractors Are Still Doing Business With Russia

Die schrecklichen Pläne der USA für Europa, Deutschland und Rußland
31. August 2014 Johann Saiger in einem Video zur jetzigen Lage, und was daraus entstehen wird. Wie schon zweimal zuvor wären die USA in einem Dritten Weltkrieg der große Gewinner. Und Deutschland stünde vor der völligen Vernichtung, weil Rußland, wenn es den von der USA geplanten Krieg überleben will, militärisch gar keine andere Wahl hätte, als mit einem Erstschlag die ganzen Atomwaffen, die auf deutschem Boden (und polnischem, rumänischem etc. Boden) stationiert sind, zu vernichten.

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Putin ist ein Russe der russische Politik für Rußland macht. Seine „dürftige“ Bilanz sieht so aus (siehe unten). Wir hatten in dieser Zeit zwei Bundeskanzler, Schröder und Merkel. Die haben die Staatsschulden verdoppelt, die Löhne stagnieren und bei den Rentnern grassiert die Altersarmut. Deshalb muß Putin weg. Unbedingt! Es ist einfach unverschämt von ihm, unsere Politfuzzis derart unfähig dastehen zu lassen.

Poroschenko, der Junta-Chef der Kiewer Putschisten-Regierung, kündigt an, kräftig aufzurüsten. Der Rüstungsetat des bankrotten Kleptokratenstaates soll um 50% steigen. Da trifft es sich gut, daß Poroschenko Firmen besitzt, die Waffen produzieren. Da weiß er wenigstens, wo das Geld hinkommt. Wo es herkommen soll, weiß er auch: IWF, USA, EU – also aus dem Westen, wo die Steuerzahler jener Länder zur Kasse gebeten werden, die dem obersten Kriegsherrn in Washington tributpflichtig sind.

Sache________1999______________2013

BIP__________195 Mrd USD________2.111 Mrd USD

Inflation_______36,5%____________6,5%

Staats-
verschuldung____78%BIP____________8%BIP

Gold&Währungs-
reserven________12,6 Mrd USD_______511 Mrd USD

 Weitere Hinweise:

Krieg gegen Russland: NATO bereitet sich vor
Man dachte die Zeiten wären passé. Von wegen! Der seit Monaten währende Kalte Krieg der westlichen »Werte«-Gemeinschaft könnte bald heiß werden. So sieht es jedenfalls die NATO-Führung.

Krieg in der Ukraine – Chronik einer geplanten Katastrofe
Wie Amerikas Hardliner den Ukraine-Krieg anheizen
Der Krieg in der Ukraine ist Dauerthema in den Nachrichten. Für die meisten besteht kein Zweifel daran, dass Wladimir Putins Russland diesen Konflikt schürt. Der bekannte Analyst geostrategischer Entwicklungen F. William Engdahl zeigt in dieser Chronik, wer den Krieg in der Ukraine in Wirklichkeit anheizt: Es sind die Vereinigten Staaten und ihre Geheimdienste. Messerscharf analysiert Engdahl Amerikas verborgene Strategie und belegt seine Auswertungen mit eindrücklichem Quellenmaterial.

Václav Klaus: „Die Krim gehörte nicht zur Ukraine“
Tschechiens Ex-Präsident legt im „Presse“-Interview eine Teilung der Ukraine nahe. Russland sei in Sachen Krim unter Zugzwang gewesen, meint er.

Obama räumt ein, dass die amerikanische Regierung die demokratisch gewählte Regierung in der Ukraine gestürzt hat
Im Gespräch mit Fareed Zakaria, einem Mitglied sowohl der einflussreichen Denkfabrik Council on Foreign Relations (CFR), als auch der Trilateralen Kommission, erklärte US-Präsident Barak Obama, die USA hätten den Putsch in der Ukraine im Februar letzten Jahres »ausgehandelt«.

KOPP-ONLINE: Putin und der Iran mischen die Karten neu
Seit die USA Russland mit ihren Finanz- und Wirtschaftssanktionen de facto den Krieg erklärt haben, legt die russische Außenpolitik eine – gelinde gesagt – beeindruckende Dynamik an den Tag. Ob es ausreicht, den ökonomischen Belagerungszustand Washingtons zu brechen und einer echten globalen Alternative den Weg zu ebnen, ist noch nicht klar.


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2 responses

10 09 2014
schreibfreiheit

Für mich eine Erklärung ist, dass es sich hier um einen Ressourcenkrieg im militärtechnischen und Energie-Bereich handelt.
Die Ostukraine ist signifikant wichtig für die Produktion russischer Panzer und Kampfflugzeuge sowie Hubschrauber. Dies liegt vor allem daran, dass die Sowjet-Union diese wichtigen Schlüsselbetriebe dort angesiedelt hat.
Gerade deshalb war der den Krieg auslösende EU-Kooperationsvertrag mit der Ukraine eine besondere, undiplomatische und durch nichts gerechtfertigte Provokation gegen Russland. Man isst nicht vom Teller seines Nachbarn.
Energetisch haben US-Unternehmen in der Ukraine Unmengen von Schiefergas- und Schieferöl-Vorkommen gefunden, wohl in hohem 4-stelligen Dollar-Milliardenwert. Da sind die einigen zigmilliarden an Stützungen, Waffenlieferungen und Embargokosten im Verhältnis vernachlässigenswert.
Wichtig ist es auch zu wissen, dass es niemals Kriege aus rein ideologischen oder nationalistischen Gründen gibt. Jeder Krieg muss auch eine ökonomische Ratio beinhalten, sonst wird er nicht geführt – was meine These bekräftigen sollte.

14 09 2014

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