Abtreibung – kommt in den „besten“ Familien vor

27 01 2015

775Wer glaubt, Abtreibung trifft nur sozial schwache Frauen oder Teenagerschwangere, der irrt!

Abtreibung ist seit Einführung der Fristentötung vor 40 Jahren mehr und mehr zu einem „Recht“ geworden.

In Österreich gibt es keine Bedenkzeit. Das heißt, wer den Expresszuschlag bezahlt, kann unmittelbar am selben Tag in einer österreichischen Abtreibungsfirma einen Termin bekommen, sich narkotisieren und auskratzen lassen!

Die Gesetzgebung verlangt keine unabhängige Beratung von untersuchendem und abtreibendem Arzt. Dadurch werden Entscheidungen häufig übereilt getroffen und kosten unzähligen Menschenkindern das Leben. Viele Frauen und Familien leiden unsäglich an den schweren Folgen von Abtreibung.

 

Wie Abtreibung eine „beste“ Familie erschütterte

Das ist die wahre Geschichte einer jungen Frau, die zur Abtreibung gedrängt wurde. In einem größeren Dorf in Österreich lebt eine Familie mit fünf Töchtern. Mittlerweile sind alle erwachsen. Sie haben gute Ausbildungen gemacht und beginnen sich beruflich zu entfalten. Wie es „in den besten Familien vorkommen kann“, gibt es auch in dieser Familie „ein schwarzes Schaf“. Das ist Mona. Sie ist die vierte Tochter des Hauses und mittlerweile 23 Jahre alt. Vor Jahren kam sie erstmals mit verschiedenen Drogen in Kontakt, hat mehrere Entzüge hinter sich und ist seither psychisch angeknackst. Erstaunlicherweise hat Mona es immer wieder geschafft. Sie konnte die Matura nachholen, eine Arbeit finden, die ihr Freude macht, und hat Studienpläne.

In den vergangenen Jahren hatte die Familie mit Mona viel zu ertragen.

Mona ist schwanger. Zuerst hat sie die Schwangerschaft verdrängt, dann gehofft, dass es für die Abtreibung schon zu spät ist. Freude und Unsicherheit wechselten sich ab. Vor ein paar Tagen, in der 14. Schwangerschaftswoche, entschloss sie sich, ihren älteren Schwestern anzuvertrauen. Dass sie keinen Freudensprung machen werden, hat Mona geahnt. Sie hat so sehr auf eine Ermutigung gehofft, sind sie doch sehr kinderliebend. Leider gingen die Wogen hoch. Viele Fragen standen im Raum. Wer ist der Vater des Kindes? Wer soll sich um das Kind kümmern? Wie will sie das schaffen, nachdem sie immer wieder psychische Probleme und Aufenthalte in der Klinik hinter sich hat?

Es war klar: Ein Kind passt nicht in diese „beste“ Familie und zerstört ohnehin Monas Studienpläne.

Der Entschluss wurde gefasst: Es ist wohl das Beste, das Kind ist weg!

Am darauffolgenden Tag wurde viel telefoniert und organisiert. Woher so schnell einen Abtreibungstermin bekommen? Es brauchte ein paar Telefonate, aber dann war bereits auf den darauffolgenden Tag ein Termin vereinbart. Es hieß seitens der Abtreibungsfirma: „Wir machen einen Termin für den Ultraschall.“

Es gab dann noch ein Gespräch zwischen Mona und ihrer Mama mit dem Resultat, dass die Abtreibung die richtige Entscheidung ist.

Über die Möglichkeit, der schwangeren Frau etwas Besseres zu bieten als das Töten ihres eigenen Kindes, wurde nicht wirklich nachgedacht!

Dass Abtreibung schwerwiegende Folgen haben kann, insbesondere, wenn eine Frau sowieso schon unter psychischen Problemen leidet, hatte keine Bedeutung.

Die Mama hat Mona in die Abtreibungsklinik begleitet und ihr „Mut zugesprochen“. Dort ging alles ganz schnell. Mittels Bezahlung des Expresszuschlages konnte sofort die Narkose gesetzt und die Abtreibung durchgeführt werden.

Nach der Abtreibung war eine Freundin so nett und hat sich den ganzen Tag um Mona gekümmert. Alles schien vorbei und erledigt zu sein. Die Entscheidung ist gewiss niemandem leicht gefallen, aber in Monas Lebenssituation war das das einzig Richtige, wie die Familie einstimmig feststellte.

Leider weit gefehlt!

Mona überraschte ihre Leute noch am Abend desselben Tages mit der Nachricht, die bei allen Familienmitgliedern Fassungslosigkeit hervorrief.
Mona schrieb: Ich bitte um keine Anrufe und SMS mehr. Ich möchte keinen weiteren Kontakt zu meiner Familie. Ein Teil von mir ist gestorben. Ich habe mein eigenes Kind getötet und ihr wart alle dabei. Mir geht’s dreckiger als je zuvor in meinem Leben. Danke für eure „Unterstützung“. Mona

www.plattform-leben-vorarlberg.at

Hilfe nach Abtreibung:
http://www.rahel-ev.de/h_hilfe.html

Buchempfehlung:
Wege zum Schattenkind   Autorin: Dr. Angelika Pokropp-Hippen FE-Medienverlag


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27 01 2015
Maria

Hatte eine ähnliche Situation – sollte mein Kind abtreiben lassen, da ich seit 28 Jahren an Epilepsie litt und Dritte der Meinung waren, ich könne nie im Leben ein „gesundes Kind“ zur Welt bringen – die chronischen Anfälle, die Berge von Medikamenten, das etwas fortgeschrittene Alter … „das kann doch NICHT gut gehen“ wurde mir erklärt.
Gott sei Dank hatte ich einen festen Glauben und „kämpfte“ für mein Kind.
Und ich bekam HILFE – bei meinem Kontrolltermin in der Klinik (ich nahm zu diesem Zeitpunkt gerade ein „Studienmedikament“ = ein Medikament, das offiziell in Österreich noch nicht zugelassen ist) verständigte ich die zuständige Ärztin. Diese war mit meiner Botschaft „überfordert“, verließ das Untersuchungszimmer und holte den Herr Professor – den Chef der Anfallsambulanz. Und dann geschah ein kleines Wunder:
Der Herr Professor, er war mir gut bekannt, kam ins Untersuchungszimmer, trat zu mir, reichte mir seine Hand und sagte: „GRATULIERE“. Gleich darauf sagte er zu seiner Arbeitskollegin: „Ich sehe keinen Grund, weshalb man etwas „machen“ sollte – es haben schon viele gesunde Mütter kranke Kinder zur Welt gebracht und umgekehrt“. Anschließend ergänzte er: „Ab sofort das neue Medikament absetzen und das Alte wieder nehmen.“ Er würde sich bei seinen Berufskollegen weltweit erkundigen (er war Mitglied der „Internat. Liga gegen Epilepsie“), ob bereits irgendwelche Fälle von Missbildungen, -geburten etc. unter diesem Studienmedikament bekannt seien – sollte dies der Fall sein, würde er mich unverzüglich informieren, meinte er. Darauf verließ er den Untersuchungsraum.
Meine positive Einstellung und die Worte dieses Arztes reichten aus, allen anderen Personen gegenüber „standhaft“ zu bleiben. Und es lohnte sich.
Die restlichen Monate hatte ich nicht mehr oder weniger Anfälle als sonst auch. Und 10 Tage vor dem Entbindungstermin hatte ich einen großen Krampfanfall mit einer Dauer von mind. 20 min. Mein Mann und ich fuhren in die Klinik, wo ich stationär aufgenommen wurde. In der Nacht hatte ich einen weiteren „großen Anfall“ – „Grand Mal“ genannt. Darauf hin beschlossen die Ärzte, mein Kind in den folgenden Tagen per Kaiserschnitt zu holen. So kam es, dass mein Sohn an meinem Geburtstag, dem Tag der „Unschuldigen Kinder“ geboren wurde. Es war ein Sonntag wie seinerzeit bei mir auch. Und er wurde sofort von Kopf bis Fuß untersucht; das Ergebnis lautete: DAS KIND IST GESUND. Als ich diese beglückende Botschaft erhielt, freute ich mich riesig. DANK erfüllte mein Herz und ich blickte zurück auf einen Traum, den ich kurz nach Bekanntwerden meiner Schwangerschaft hatte – er lautete:
„Du wirst einen GESUNDEN, STARKEN Sohn gebären“. Es war ein Bub, er war gesund und kräftig (oder stand der Begriff „STARK“ für Stärke im Alltag bzw. im Glauben?).
Alle, die gezweifelt hatten, die der Meinung waren, es könne nicht gut gehen, die mir zur Abtreibung geraten hatten … erstummten, als sie erfuhren, dass alles GUT ausgegangen war – mein Sohn gesund, ich wohlauf … obwohl ich bereits 39 Jahre zählte.
ALLEN, die diese Zeilen lesen, möchte ich MUT, HOFFNUNG, ein J A zum Leben zusprechen. Kinder sind ein Geschenk GOTTES. Sie werden unsere Zukunft beeinflussen, sie erfüllen unser Leben mit SINN.
Und wenn die WERDENDE Mutter „positiv“ zu ihrem Kind steht und das „Neue Leben“ in die Hand GOTTES legt, läßt sie „UNSER VATER“ nicht allein – hab MUT und sag auch in einer noch so aussichtslosen Situation JA – Dein Kind wird es Dir danken.

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