Österreichische Steuerreform: der Frontalangriff auf die Familien

17 03 2015

Wer blutet nach der österreichischen Steuerreform?

In erster Linie die Familien und Arbeitsplätze schaffende Unternehmen.

Die neue Immobilien-Erbschaftssteuer: nur Familien vererben an eigene Nachkommen. Nur Familien müssen ihre Häuser und Wohnungen neu ‚erwerben‘ durch die Grunderwerbssteuer. Kinderlose Hedonisten interessiert das ganz und gar nicht, die haben hier nichts zu verlieren.

Dazu setzen unsere Politiker noch eines drauf: wer sein Haus in Schuss hält und regelmäßig saniert, wetzt das Messer gegen seine Erben. Denn der Marktwert allein ist relevant für die Berechnung dieser Erbschaftssteuer. Wer seine Immobilien verrotten lässt, nicht pflegt, nicht regelmäßig entsprechend adaptiert, muss weniger Steuern zahlen. Nun wissen unsere Politiker, dass Eltern nicht infantil auf das Eigene schauen, sondern  auf Langfristigkeit, Nachhaltigkeit setzen und Aufgebautes bewahren. Das kostet doppelt: Sanierung plus erhöhte Steuern. Der Staat ist der erklärte Feind der Familien.

Unternehmer- und Bauernfamilien werden dreifach bestraft. Naturgemäß haben diese Betriebsimmobilien, Wälder, Äcker, Flächen, die von Generation zu Generation weitergegeben und für die Zukunft bewahrt werden sollten.

Die Politik möchte Familien zerstören, enteignen, ihnen Nachhaltigkeit und Bewahrung madig machen. Jahrzehntelang weit über 50% Steuern zahlen mussten, fleißig gearbeitet haben, die Zukunft des Landes sichern, diese werden nun besonders zur Kasse gebeten.

Dass Kinderlose besonders von allen Sozialleistungen, Pensions- und Pflegegeldern profitieren und nicht bereit sind, sich solidarisch selbst zu finanzieren (z.B. durch doppelte SV-Beiträge), ist die größte politische Sünde dieses Landes. Familien erhalten in Summe geringere Pensionen und müssen dennoch die Gesamtlast der Alterversorgung tragen. Es ist keine Frage der Schuld oder einer ‚Bestrafung‘ der Kinderlosen, sondern einfach das Prinzip, dass die (beruflich) Leistungsfähigeren – das sind Kinderlose zweifellos – mehr zum Sozialsystem beizutragen haben.

Diese Steuerreform bedeutet die weitere Vernaderung der Familien und Unternehmer in Österreich.

Gemeinsam bauen SPÖ und ÖVP die sozialistische Gesellschaft.


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One response

18 03 2015
Carolus

Ganz richtig: Es ist eine Erbschafts-/Schenkungssteuer unter anderem Namen und sie trifft vor allem die Familien.
Was dazukommt: Es wird nicht ohne Schätzgutachten gehen: zusätzliche Kosten ab 2000 Euro.

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