In Deutschland herrscht eine „Diktatur des Guten“

26 01 2016

Die jüdische Schriftstellerin Viola Roggenkamp. Foto: pictura-alliance/dpa

Die jüdische Schriftstellerin Viola Roggenkamp. Foto: pictura-alliance/dpa

Berlin (idea) –

In Deutschland herrscht eine „Diktatur des Guten“. Das schreibt die jüdische Schriftstellerin Viola Roggenkamp (Hamburg) in der Wochenzeitung „Jüdische Allgemeine“ (Berlin). Es gebe in der westlichen Welt kein zweites Land, „das sich dem nicht abreißenden Flüchtlingsstrom aus islamischen Ländern so bedenkenlos öffnet wie Deutschland“. Das Land werde dabei angeführt „von einer Einheitsregierung, unterstützt von sich freiwillig gleichschaltenden Medien“. Dagegen warnten „deutsche Muslime, mutige, kluge Frauen und Männer“, vor „den faschistischen Strukturen des Islam“. Sie erhielten Preise, ihre Botschaft bleibe aber ohne Gewicht. Roggenkamp: „Ist das nicht merkwürdig? Sie schildern die Unterwerfungskultur, die Frauenverachtung, die Homophobie, den Hass auf Juden. Aus dieser Welt kommen die Flüchtlinge.“ Einige ihrer deutschen Freunde redeten mittlerweile nicht mehr mit ihr, so Roggenkamp. Sie würden ihr vorwerfen, dass ihre islamkritische Meinung in der „braunen Brühe rechtsextremer Gesinnung“ dümpele: „Wie schlecht sich der Flüchtling immer benimmt, egal, bedeutungslos. … Verleugnet wird, was stört. Wer diesen Dunstkreis durchbricht, wird abgestraft.“

Roggenkamp: Deutschland darf nicht den eigenen Größenfantasien erliegen

Roggenkamp zitiert ferner aus einem Gespräch mit einer Mitarbeiterin des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge, die sich heimlich mit ihr getroffen habe. Die Männer „sitzen vor meinem Schreibtisch, spielen mit’m Taschenmesser, fummeln sich am Hosenschlitz. Respekt wolln’s. Geben tun’s keinen. … Der Schwarzafrikaner, der muss Klos putzen im Containerlager, nachts wird er am Klo vom Araber vergewaltigt. Wir, die an der Basis sitzen, wir wissen das alles.“ Roggenkamp kommt zu dem Schluss, dass Deutschland in der Flüchtlingspolitik nicht länger seinen Größenfantasien erliegen dürfe. Probleme müssten offen benannt und das Asylrecht dürfe nicht verfälscht werden. Zudem müsse Deutschland „endlich ein Einwanderungsland werden mit Aufnahmebegrenzung“.

(Quelle: IDEA)


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3 responses

26 01 2016
alphachamber

Diese Kritik von einer Jüdin wirkt etwas lächerlich. Gehört sie doch zu dieser Gruppe, die uns die Unterwürfigkeit für ewig abverlangt. Man erinnere sich, wie Friedmann und Konsorten den ersten sachlichen Mahner der Einwanderung, T. Sarazzin, in den Medien – unter jolendem Beifall der Gutmenschen – als Faschisten verunglimpft hat.

26 01 2016
schreibfreiheit

Ihr Kommentar ist insofern gefährlich, da Sie jemanden aufgrund seiner Herkunft zu verunglimpfen versuchen.
Was haben Friedman & Co. mit dieser Dame zu tun, mit Verlaub?

26 01 2016
alphachamber

Wie bitte?? Und Ihr Blog nennt sich „Schreibfreiheit“?
Wo liegt denn die „Gefahr“ – Ihrer Meinung nach?
Warum dann nicht einfach „deutsche Schriftstellerin“? Sie ist entweder Deutsche oder Israelin. Wurde nicht die Ethnizität ins Spiel gebracht, um dem Essay eine bestimmte Wirkung zu verleihen?
Was sie mit Friedmann (im Bezug auf ihr Essay) zu tun hat, geht aus meinem Kommentar klar hervor, mit Verlaub!

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