Internationalismus ist antichristlich

20 01 2017

Wer Identitätsstiftung und Gemeinschaft bekämpft, ist ein Menschenfeind, ist gegen das Naturrecht, gegen die Schöpfung per se, lehnt Gottes Ideen und seine Ordnungen ab.

Zunächst eine Begriffsdefinition: alle „Ismen“ sind nur vermeintliche Heilsbringer, kein „Ismus“ wird diese Welt von ihrem Leid erlösen, welches im Sündenfall  und der daraus folgenden Zielverfehlung der Menschen seinen Ursprung hat. Die Alternative zum Antinationalismus bzw. dem aus dem menschenfeindlichen Marxismus stammenden Internationalismus ist keineswegs der Nationalismus als Ideologie: auch ihm möchte ich nicht das Wort reden, sondern einem gesunden Nationalstolz, Patriotismus, für Grenzen, gesunde, respektvolle Abgrenzung, für Identität, Freiheit und Leben in Frieden.

Die Welt vor der Sprachverwirrung zu Babel war eine ‚globalisierte‘, so würde man das heute sagen. Eine Sprache, eine Menschheit, eine sich rasant verbreitende Gottlosigkeit, Promiskuität, Selbstüberhebung, die Menschen missbrauchten ihre von Gott gegebenen Fähigkeiten gegen ihn. Wer nicht ideologisch verblendet ist, weiß, wie es in dieser Welt aussieht, wenn ganze Länder gottlos werden: siehe Nordkorea, Sowjetunion, China, den gesamten ehemaligen kommunistischen Block. Man betrachte auch die Wirkungen der Abwendung von Gott im Westen: Hedonismus, Egoismus, Betrug, politisch geförderter Massendiebstahl, Lobbyismus etc. sind Auswirkungen der Gottlosigkeit.

Gott begrenzte die Möglichkeiten der Bösartigkeit der Menschen durch die Sprachverwirrung, eine natürliche Begrenzung – von nun an war ihnen nicht mehr ‚alles möglich‘. (Siehe 1. Mose 11)

Er setzte Sprachen und Völker und Nationen. Das Wort Völker, Volk und Nation kommt in der Bibel weit über 2000x vor. Die Nationen werden nicht aufhören, Gott wird am Ende auch Völker und Nationen richten und nicht nur den Einzelnen.

Nationale, völkische und sprachliche Grenzen geben Menschen die Möglichkeit, Böses abzuwehren, sich vor Angriffen zu schützen, ihre Gesetze, Regeln, ihre Moral und Lebensregeln selbst zu bestimmen.

Wenn ganze Völker gottlos werden, dadurch in innere Zerrissenheiten, wirtschaftliche Katastrophen, Hungersnöte, Diktaturen, Kriminalität, Mord und Totschlag geraten, zeigt die Geschichte, dass sich derartiges weit verbreiten kann. Grenzen, Zäune, bewaffnete Kräfte und der Wille starker Nationen, in Frieden und nach dem göttlichen Menschenbild zu leben, können das Überschwappen der Krisen verhindern, machen wehrhaft und tragen zum Frieden bei. Grenzenlosigkeit bedeutet völlige Wehrlosigkeit.

Die Globalisierung, die Internationalisierung, die Weltbündnisse sind ein Angriff des Teufels auf die Freiheit und die Selbstbestimmung der Völker und Nationen. Vertreter des internationalistischen Geistes propagieren ein Leben ohne Grenzen, ohne Gott, ohne Gebote, in völliger Promiskuität, sie fördern die Sexualisierung und die grausliche Verschwulung der Gesellschaft, sie treten militant für die Ermordung von Kindern im Mutterleib ein. Globalisanten und Internationalisten bekämpfen die Nationwerdung Israels mit allen Mitteln – und damit Gott selbst.

Die Sowjetunion und der kommunistische Block waren ein gutes Beispiel der Praxis des Internationalismus: gar nicht anders wird jede Art des Internationalismus in totale und zentralistische Diktatur und Menschenverachtung münden. Am Ende stehen wieder Krieg und Tod.

Der juristische, mediale und politische Krieg gegen Länder in Europa, welche ihre Gesetze nach Gottes Geboten auszurichten versuchen, zeugen auch von der Antichristlichkeit des Internationalismus. Ungarn und Polen sind auf der Zielscheibe der globalisierten Institutionen, diese möchten diesen Ländern das Recht auf Schutz von Ehe als heterosexuelle Gemeinschaft, von Familie,  des Kindesmordverbotes und dem Schutz ihrer Grenzen und der christlichen Identität per se verbieten. Sie werden gebrandmarkt und verfolgt, beschimpft und verleumdet. Schnell werden selbst Erdogans, saudische Mörderkönige oder iranische Henkerpolitiker als „Partner“ bezeichnet und mit ihnen Bündnisse geschlossen, während aus ihrer Sicht abtrünnige EU-Mitglieder massiv bedroht werden, wenn sie den hedonistischen und menschenfeindlichen Lehren der heutigen politischen und medialen Eliten nicht folgen. Wie wichtig sind hier Grenzen, sprachliche, rassische, völkische Grenzen, als Schutz von der diktatorisch-internationalistisch-zentralistischen Macht Brüssels!

Als Antifaschisten getarnt verführen diese Eliten auch fromme Christen, sich mit ihnen zu verbünden gegen die vergangene Judenverfolgung des letzten Jahrhunderts: ein bösartiger Trick, ihre kindermörderische, antiisraelische, marxistische, familienfeindliche Ideologie auf das Parkett der Kirchen zu transportieren und sich damit hoffähig zu machen. Man kann sagen, dass dies bereits gut gelungen ist.

Viele Christen geben sich heute als „Antinationalisten“, selbst wenn sie sich – völlig im Widerspruch dazu – für Israel einsetzen. Antinationalismus und Israelunterstützung sind ein Widerspruch in sich: wie kann man sich für eine Nation, ein Volk, einsetzen, wenn man diese Begriffe und völkische Identitäten gleichzeitig zutiefst ablehnt?

Der Mensch braucht Identität und besteht nicht nur aus seiner Seele. Die Leiblichkeit erfordert (körperlich-biologische) Familien-Identität, Sippen-Identität, Sprach-Identität, Volks-Identität. In der Not gibt uns das Halt, und es ist wunderbar, wenn Gott Völker segnet, sie bewahrt, sie heilt und führt, wenn wir uns als Völker dem Bösen entgegen stellen können. Es ist auch gut, wenn das Böse in Nationen, sollte es überhand nehmen, in Grenzen gehalten werden kann. So bedeuten Grenzen und Identitäten Schutz des Guten vor Angriffen von außen und Bewahrung der Ausbreitung des Bösen nach Außen. Hätten die Völker in Einigkeit Nazideutschland oder die Sowjetunion innerhalb deren Grenzen gehalten, hätte viel Böses verhindert werden können, viel Leid vermieden.

Dem Argument mancher Christen, dass es im Himmel keine Völker und Nationen mehr geben würde, kann ich nicht viel abgewinnen – was hätte das in unserem Leben für Auswirkungen? Was wir von Jesus sicher wissen, dass es kein „freien und gefreitwerden“ geben wird: sollten wir daher sofort und heute die Ehe abschaffen? Nein, weil Gott sie für unser irdisches Leben gegeben hat, so wie ER uns Völker und Nationen, Hautfarben und Rassen, Sprachen und Dialekte geschenkt hat, in ihrem Reichtum, ihrer Vielfalt, in ihren vielfältigen Begabungen, Stärken, ihrem besonderen Können und in ihren Fähigkeiten, unter verschiedensten Umständen und Bedingungen zu leben.

Wir dürfen Gott dankbar sein, dass ER uns Identität geschenkt hat, als Männer und Frauen, als Familien, als Mitglieder von Dorf- oder Stadtgemeinschaften, als Bürger unserer Länder, Völker und Nationen.

Internationalistische bzw. antinationalistische Politiker sind auch die Feinde der Familie und der Kinder, des Glaubens, des Glaubensgehorsams und der Herrschaft Gottes über die Menschen. Österreich hat einen antinationalistischen Präsidenten – weil viele Christen ihn gewählt haben – der die Massenabschlachtung von Kindern im Mutterleib auf Krankenschein fordert. Sollten wir solchen dienen und uns ihnen unterwerfen, den Repräsentanten des Antichristen? Warum merken Christen nicht, mit welchem Geist sie sich oftmals verbünden?

 


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