Zigeuner in Ungarn – eine Bestandsaufnahme und die Folgen

24 05 2017

„Frauen sind kleiner als Männer.“ Dies ist eine verallgemeinernde Aussage, welche wahr ist, sie ist aber keine Aussage über eine bestimmte Frau, die auch durchaus größer sein kann als wiederum bestimmte Männer. So lassen Sie mich in der Verallgemeinerung schwelgen – Einzelpersonen werden hier nicht berücksichtigt.

In Ungarn leben zwischenzeitlich ca. 1.000.000 Zigeuner. Ja, Zigeuner, denn anders als in den Politkorrektländern möchten Zigeuner in Ungarn als Zigeuner – Cigány – bezeichnet werden. Auch die meisten öffentlichen Zuordnungen und Vereine verwenden diese Benennung.

Im Kommunismus bis 1989 mussten Zigeuner einer Arbeit nachgehen, bzw. einen von der Partei zugeteilten Arbeitsplatz belegen. In den ungarischen Personalausweisen wurde der Arbeitsplatz angeführt (bei der gesamten Bevölkerung), da ja Arbeitspflicht bestand. Wurde ein Zigeuner erwischt, der sich verweigerte, wurde er vorgeführt, oft von den Polizisten verprügelt oder gar eingesperrt. Natürlich muss man dazu auch wissen (leider hat die Geschichte ein kurzes Gedächtnis): in den kommunistischen Ländern mit Arbeitspflicht wurde in den Betrieben nicht immer gearbeitet. Die Arbeitspflicht mit gleichgeschalteten Gehältern (es gab keine Reichen, das würde die Sozis heute auch freuen!) führte zur völligen Überbelegung von Industriebetrieben und einer allgemeinen Minderleistung, was ja dann auch zum Bankrott führte.

Nach der Wende kam das Ende der Arbeitspflicht, Ungarn bemüßigte sich mit der Privatisierung der Betriebe und Massenentlassungen ein dem westeuropäischen Sozialstaatsmodell ähnliches System einzuführen. Plötzlich standen ja hunderttausende Zigeuner auf der Straße und hatten kein Einkommen mehr. Üppige Sozialleistungen und Kinderbeihilfen waren geeignet, aus der Nichtarbeit auch kein Drama zu machen – immerhin werden Zigeunermädchen auch heute noch sogar mit 13 oder 14 verheiratet und beginnen früh mit der fruchtbaren Vermehrung, was dem (sozialistischen) Sozialeinkommen sehr nützlich war.

Orbán machte damit Schluss. Mit der 2/3-Mehrheit wurde der westliche Wohlfahrtsstaat de fakto abgeschafft, seitdem setzt man auf den sozialen Leistungsstaat. Die Sozialhilfe – vergleichbar mit der österreichischen Mindestsicherung – beträgt ca. EUR 70,-/Monat – gerade für’s Essen einer Person recht und schlecht genug. Wer jedoch annähernd den Mindestlohn bekommen möchte, muss einer gemeinnützigen Arbeit nachgehen – 40 Std. pro Woche. Familien- bzw. Kinderbeihilfe wurde an den Schulbesuch der Kinder geknüpft – hat ein Kind mehr als eine bestimmte Anzahl von Tagen unentschuldigte Fehlzeiten pro Schuljahr, wird für dieses die Kinderbeihilfe gestrichen.

Mit diesem Programm erwischte man mehrere Fliegen mit einem Schlag: die Eltern müssen seitdem morgens aufstehen und gehen gemeinnützigen Tätigkeiten nach, die Kinder bleiben nun ebenfalls nicht im Bett liegen und gehen zur Schule. Viele Gemeinnützigkeitsarbeiter erkannten, dass die Arbeit in einem regulären Arbeitsverhältnis mehr Geld brächte, so konnte man in den letzten 7 Jahren fast 100.000 Zigeuner in reguläre Arbeitsverhältnisse bringen, und 99% der Zigeunerkinder gehen zur Schule: ein ungeheurer Erfolg.

Die illegale Masseneinwanderungskrise 2015 tat noch das Seinige dazu. Die hunderttausenden Araber, Afghanen und Afrikaner hinterließen in den Städten und Dörfern Ungarns dermaßen viel Dreck, viele stahlen und begingen Einbruchsdelikte, dass die Berichterstattung sie mit den Zigeunern verglich. Viele Zigeuner begannen sich daraufhin zu waschen, zu rasieren, neu einzukleiden, sich zumindest äußerlich zu sozialisieren, um zu vermeiden, dass sie mit den illegalen Einwanderern in einen Topf geworfen würden. Aus persönlichen Gesprächen insbesondere in Ostungarn weiß ich von Ärzten, dass es seitdem ein viel geringeres Problem darstellt, wenn Zigeuner im Warteraum sitzen.

Natürlich bleibt das Problem mit den restlichen >500.000, welche sich nicht integrieren und oft als Analphabeten niemals in ein „normales“ Leben finden werden. Von der EU finanzierte Integrationsprojekte (Ausbildungen, Lernbetriebe etc.) funktionieren eigentlich gar nicht. In den Zigeunerdörfern Ostungarns kann man froh sein, wenn 20% der jungen Männer sich überhaupt dazu entschließen, an solchen Programmen teilzunehmen (was eine Verpflichtung für 3 Jahre bedeutet). Dann aber bröckeln sie schon nach kurzer Zeit ab, kommen zu spät, bleiben überhaupt weg. Die Projektträger müssen, um dann überhaupt noch zu ihren Fördergeldern zu kommen, Anwesenheitslisten ohne Anwesende führen.

Wie sieht es nun in den Betrieben aus, wo Zigeuner arbeiten? Kommt der Monatslohn auf’s Konto, gibt’s mal Urlaub. Der informelle Anführer der Zigeunerbrigade teilt seinen Kompagnons mit, dass die Taschen wieder voll sind, sodass es die nächsten Tage auch ohne Arbeit geht. Dann bleibt nicht 1 Arbeiter zu Hause, nein, das können auch mal alle Zigeuner des Betriebes sein, die sich schnell nach dem Einstreifen des Lohnes vertschüssen. Ist das Geld weg oder versoffen, erscheinen sie wieder. Viele Unternehmen zahlen das Geld inzwischen wöchentlich aus, das reicht dann gerade für einige wenige Tage, sodass sie so gezwungen sind, montags wiederzukommen. Aufgrund des krassen Arbeitskräftemangels und weil viele Arbeitgeber sehr gut wissen, worauf sie sich einlassen, wenn sie Zigeuner beschäftigen, funktioniert dieses System – irgendwie. Oder auch nicht, und die Zigeuner stehen wieder auf der Straße.

Kontinuität, Pünktlichkeit, Fleiß, Leistungswille, Kreativität sind in >90% der Fälle mit Zigeunern nicht realisierbar. Auch nach >500 Jahren in Ungarn gibt es keine Sozialisation. Nicht einmal die Art ‚Zwangsarbeit‘ des Kommunismus, welche immerhin 1-2 Generationen erfasste, führte dazu, dass Zigeuner sozialisiert werden konnten.

Ungarn erkennt die Zigeuner als ein ungeheures Potential für die Zukunft seines Landes. Große Ressourcen junger Menschen (20-30-40% der Neugeborenen sind Zigeuner…) könnten den eklatanten Arbeitskräftemangel lindern.

Was können wir daraus lernen, wenn wir an die Millionen von Afrikanern und Arabern denken, die von der EU und Soros & Co. in Europa angesiedelt werden?

1.) Kollektive können niemals integriert werden, auch nach 500 Jahren nicht – Einzelpersonen schon.

2.) Das Denken der Angesiedelten ist das Entscheidende: falsches Denken, falsche Ethik, falsche Normen verunmöglichen Integration. Schon Sarrazzin musste aufgrund seiner Statistiken feststellen: Moslems sind nicht integrierbar (auch Anhänger von Naturreligionen nicht).

3.) Auch jahrzehntelanger Zwang zu Schule und Arbeit ändert nicht die Gesinnung der Angesiedelten, das Aufheben des Zwanges führt wieder ins Chaos, es gibt keine Freiwilligkeit des Kollektivs.

4.) Biotope falscher Gesinnung bringen keine gesunde Gesinnung oder Fleiß, Anständigkeit, Leistung und Selbstwert hervor (wenigstens gab es noch nie einen Terroristen aus der Community der Zigeuner – das kann man aber von den in den letzten Jahren Angesiedelten keineswegs behaupten).

5.) Wir müssen uns vom Gedanken verabschieden, dass unsere Angesiedelten in späteren Generationen besser integriert sein werden. Der in England geborene libysche Attentäter dieser Woche in Manchester oder die tägliche Autoanzünderei in Paris durch afrikanische Gewalttäter der 3. Generation – und die Zigeuner in Ungarn – beweisen das.

6.) Nicht Ungarn (oder Österreich, Frankreich, England, die Slowakei etc.) ist Schuld daran, dass es keine Integration gibt. Die Selbstgeiselung und der allgemeine Vorwurf der scheinheilig-heuchlerischen Gutmenschen, dass der Staat Schuld sei an Nichtintegration, ist ein Schwachsinn. Das Hauptproblem besteht darin, dass Kollektive nicht integrierbar sind (wie z.B. auch die AMISH in den USA offensichtlich nicht integrierbar sind – nur sind sie einer anderen Gesinnung und eines anderen Denkens als unsere Angesiedelten und somit kein Problem).

Sodass es keine gute Nachricht gibt: kein Land Europas wird die Illegalen jemals abschieben, ihre Familien werden nachgeholt, und sie werden als Kollektiv ihrer Kultur und ihren Gewohnheiten auch in den nächsten Generationen anhangen.

Das ist alles verallgemeinernd, auf Einzelpersonen kann nicht geschlossen werden. Es wird Ausnahmen geben, das hoffen wir. Insbesondere wenn die Menschen Christen werden, auch das ist in Ungarn in anderen Ländern mit hohen Zigeuneranteilen signifikant: wenn sich ganze Dörfer bekehren, hört der Alkoholismus auf, Frauen und Kinder werden nicht mehr verprügelt, die Männer gehen einer Erwerbsarbeit nach. Diese Erfahrungen decken sich auch mit jenen in unseren Ländern, wo sich Iraner oder Araber zum Christentum bekehrten. Das veränderte ihr Denken, ihre Herzen und ermöglicht Integration. Eine andere Lösung sehe ich nicht.


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