Förderung verantwortungsloser Beziehungen

5 10 2017

Österreichische Parteien sind sich einig.

Intakte Familien mit den höchsten Pro-Kopf-Steuerleistungen, Arbeiter, Angestellte, die selbst mit höchsten Steuern und Abgaben belastet werden, sollen die Folgekosten hedonistischen Lebens und schlampiger, verantwortungsloser Beziehungen über ihre Steuerleistungen bezahlen. Alimentationspflichtige sollen vom Staat entlastet, Alleinerzieher vom Staat durch garantierte Leistungen anstatt des (zumeist) Vaters begünstigt werden.

Das ist die Art der Gerechtigkeit, wie sie die SPÖ, die Grünen, Pilz, die ÖVP und auch die FPÖ denken. Dabei stinkt die Ungerechtigkeit in den Himmel.

Es gibt kein einziges Argument dafür, dass die Allgemeinheit auch den Schaden privat getroffener Entscheidungen für individuell ausgewählte Lebensführungen zu bezahlen hat, von hart erarbeiteten Steuergeldern.

Wer unüberlegt falsche Beziehungen eingeht, schnell das Vergnügen ungeschützten Sexualverkehrs genießt, wer aus nichtigen Gefühlsgründen, Betrug, Ehebruch oder materiellen Gründen seinen Ehepartner verlässt, ist dafür selbst verantwortlich. Ja, und in letzter Konsequenz auch jener, der mit einem derart verantwortungs- und treulosen Menschen zusammengeht, mit dem Hintergedanken: Papa Staat wird’s dann schon richten.

Anstatt intakte Familien zu fördern, Mütter zu unterstützen, die treu bei ihren Familien bleiben, Männer auszuzeichnen, die den großen Teil ihres Einkommens an das Finanzamt und den Rest für Ehefrau und Kinder ausgeben, sollen verantwortungslose Männer und Frauen gefördert werden, die beziehungsgeschädigte und gestörte Kinder in die Kindergärten und Schulen setzen.

Zusätzlich wird die Zahl jener Scheidungen, die nur zum Schein aus steuerlichen und sozialbetrügerischen Gründen ‚eingegangen‘ werden, sprunghaft steigen. Schon jetzt ist Österreich voll von Familien, die sich aus steuerlichen Vorteilen scheiden lassen. Auch eingewanderte Mitbürger mit vielen Kindern kennen diese Masche bereits.

Ein konkretes Beispiel: eine türkische Familie im Burgenland mit 7 Kindern. Beide ohne außerhäusliche Arbeit. Sie lassen sich nur papiermäßig scheiden. Nachdem er auf Mindestsicherung ist, zahlt das Land Burgenland der Frau und den Kindern ebenso die Mindestsicherung und zusätzlich die fiktiven und vom Mann nicht eintreibbaren Alimentationszahlungen. Gleichzeitig sehen wir Bürger den türkischen Mann täglich Taxifahren – was er naturgemäß schwarz macht. Auf den klaren Hinweis des Sachbearbeiters der Bezirkshauptmannschaft, dass hier ein Betrug laufe, die politisch korrekte Chefin: lassen Sie das, wir schweigen, wir möchten nicht als Rassisten bezeichnet werden.

So wird die Gerechtigkeit zur Chuzpe, zur Farce, zur Ungerechtigkeit. Unser Sozialstaat ist schon derart pervers, dass sich der anständige Bürger mit stabilen sozialen und familiären Umständen nur mehr als nützlicher Idiot des Staates wiederfinden kann.


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5 10 2017

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