Entartete Kunst: Hitler und Stalin lassen grüßen!

3 02 2018

Diktatorische Systeme haben keinerlei Interesse, Literatur, Film, Kunst und deren Proponenten – die Künstler, Schauspieler, Literaten usw. – in Freiheit leben zu lassen!

Gottlose, verkommene, hedonistische, ihre Nachkommen wie im römischen Reich tötende, sich ob ihrer grenzenlosen Lust schon überdrüssigen Gesellschaften scheinen eine besondere Sehnsucht nach neuen Ordnungswächtern und Führern wie Hitler oder Stalin zu haben. Ende des 19. und 20. Jahrhunderts war es im deutschen Sprachraum eine antisemitische, nationalistisch sich überhöhende, völkische Ideologie, die den Zeitgeist in allen gesellschaftlichen Gruppen, von ganz links bis ganz rechts, prägte. Wer anderer Meinung war, wurde in seinem Umfeld geächtet, verachtet, entrechtet und in der Veröffentlichung verheimlicht. Dies alles endete letztlich im Nationalsozialismus.

Heute brodelt der Zeitgeist wie eine von den Evolutionisten geglaubte Ursuppe in Form eines Gemisches alter und neuer, archaisch-religiöser und hedonistisch-nihilistischer, internationalistisch-antisemitischer Ideologien. Sie besteht aus der Auflösung aller nationalen Grenzen und Identitäten, der Zerstörung kultureller Ethnien und Gruppen, der völligen sexuellen Entartung, welche die Perversion per se zum Ehegesetz macht, mitsamt der Massentötung ungeborener Kinder, aus der Naturverehrung im Kampf gegen Kükenschreddern und Fleischessen, aus einer neuen Askese in Form von #metoo- und Diffamierungs-Kampagnen gegen Männer, aus dem Versuch, matriarchale Systeme ohne Kinder aufzubauen, bei gleichzeitiger Begrüßung heidnisch-steinzeitlicher, arbeitsunwilliger und -unfähiger, alleinstehender Männer als Vorbilder eines heidnischen Archaismus. Dieser Zeitgeist verehrt allmächtige Kapital-Spekulanten und Steuervermeider-Oligarchen wie George Soros, dann die internationalen Monopolkonzerne, deren Sklaven wir heute bereits alle geworden sind. Er bewundert sich sozial gebende, aber die totale Ungerechtigkeit schaffende Politiker, welche Banken retten, Arbeitende höchstbesteuern, Mütter verachten, die Verteidigung und Ordnung ihrer Länder völlig aufgeben und Terroristen und Vergewaltigern Freiraum geben.

So bekämpft man heute wieder, wie 1917 ff und 1933 ff die Kunst. In Deutschland werden Bücher verbrannt, in England Museumsbilder abgehängt, in den USA Schauspieler aus Filmen geschnitten, in Wien Straßennamen geändert und die Geschichte verleugnet und zugeschüttet. Die Zensur wird wird von einer unter Druck gekommenen Elite und ihren Schergen erzwungen, private Unternehmen wie Facebook werden zu nicht legitimierten Geheimdienstlern, Staatsanwälten, Richtern, und exekutierenden Polizisten in einem gemacht. Medien sind nur mehr in Nuancen voneinander unterscheidbar gleichgeschaltet. Die Welt wird nicht mehr in ihrer Wirklichkeit, sondern in der Traumwelt der Ideologie dargestellt. Sah man in den Medien des NAZI-Staates das siegreiche Deutschland der Herrenrasse, in jenen der DDR den überlegenen Sozialismus, so ist es heute die glückliche, kinderlose Karrierefrau, der bestens integrierte arabische Arzt und lauter fröhliche Kinder unterschiedlichster Rassen und Sprachen in staatlichen Erziehungsanstalten, die natürlich besonders gut gebildet und erfolgreich sein werden.  Ein wunderbar funktionierender EURO und die EU als der moralisch höchststehende Friedensbringer der Welt darf natürlich nicht fehlen.

So gibt es sie auch wieder, die entartete Kunst! Daher machen wir uns daran, diese entartete Kunst zu übermalen, Menschen zu ächten, Bilder abzuhängen, Bücher zu verbrennen, Autoren zu verbannen!

Bundesarchiv_Bild_183-30858-001_Berlin_Bücherverbrennung

Bücherverbrennung, Berlin 1955: Tradition deutscher Diktaturen „Bundesarchiv Bild 183-30858-001, Berlin, Bücherverbrennung“ von Bundesarchiv, Bild 183-30858-001 / Klein / CC-BY-SA. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 de über Wikimedia Commons.

Das Regierungspräsidium in Bad Dürrheim, beauftragte Christina Kälberer mit der Verbrennung von 3200 Bänden deutscher Kulturgeschichte der Bibliothek, vierzig Prozent des Gesamtbestandes. Im Fall der ausgesonderten Kinder- und Jugendliteratur weist Frau Kälberer darauf hin, dass einige Bücher in alter Rechtschreibung verfasst seien, „wobei die richtige Schreibweise gerade für Kinder wichtig ist“. Außerdem sei das sogenannte Wording, also die Formulierung, in einigen Büchern nicht zeitgemäß. Christina Kälberer nennt etwa das Wort „Neger“, das noch „in Klassikern“ vorkomme. Sehr richtig, hoffentlich hat man die Schriften von Immanuel Kant dabei nicht übersehen! (Quelle: FAZ)

entartetes gedicht

Die Alice Salomon Hochschule in Berlin wird ein angeblich sexistisches Gedicht an ihrer Fassade übermalen. Dieses Gedicht passt nicht in eine vergenderte, androgynisierte, asexuelle Welt, in welcher eine moralisch-diktatorische „Hochkultur“ das Sagen hat. Ebensowenig wie das nächste Bild:

hylas

Das Gemälde „Hylas und die Nymphen“ (1896) des britischen Malers John William Waterhouse wurde abgehängt.

Diese Liste ließe sich beliebig erweitern!

So werden wir in Zukunft immer massiver auch mit der Einschränkung der Freiheit der Kunst leben müssen – ein markantes, nicht zu unterschätzendes Kennzeichen einer sich abzeichnenden Bildung der totalen Diktatur und politisch-religiöser Verfolgung.

Wann werden die Deutschen die in ihrer Verfassung stehende Pflicht zur Rettung der Demokratie beginnen?


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2 responses

4 02 2018
5 02 2018
Gast auf Erden

Duu brauchts doch keine Diktatur. Dazu brauchts nur „Moral“. Das Bild Das Frühstück im Grünen (Le Déjeuner sur l’herbe) von Édourad Manet 1863 geschaffen entfavhte einen entsetzlichen Skandal.
Und umgekehrt kann man nicht behaupten, dass diktatorische Systeme keinerlei Interesse hätten und somit nichts grossartiges an Kunst erschaffen -lassen- können.
Einer der besten Filme aller Zeiten, gedreht von Sergej M. Eisenstein, ist immer noch Wronenonesh Potemkin, Panzerkreuzer Potemkin.
Und sogar die bestens Systeme, wie die römisch katholische Kirche haben Kunst massivst unterdtückt. Denken Sie nur an den Index librorum prohibitorum.
Deswegen: Der Zeit ihre Kunst, der Kunst ihre Freiheit! (Ich weiss, Freiheit ist ein Unwort, aber trotzdem ….. )

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