Scheinheiliges Gedenken an die Entstaatlichung Österreichs

15 03 2018

Österreich gedachte diese Woche des Anschlusses an Deutschland 1938.

Natürlich haben alle vergessen, dass es vor allem die Sozis waren, die diesen Anschluss schon seit 1918 gefordert hatten. Die Buhmänner bleiben noch immer jene, welche die Eigenstaatlichkeit Österreichs forderten und dafür kämpften – und auch starben. Niemand wird Antisemiten wie Renner oder Schärf von Straßenbezeichnungen löschen. Linke Anschlussfreunde sind gute Anschlussfreunde. Das zum einen Teil.

Die Entstaatlichung vor 80 Jahren zu bedauern und gleichzeitig den zentralistischen, etatistischen, diktatorischen, entnationalisierten, islamisierten, mit Marxismus vermischten Anschluss an Deutschland über den Umweg Brüssels zu fordern und zu feiern, ist die Spitze der Scheinheiligkeit.

Ich bin kein Jurist und kein Historiker. Gerne würde ich jedoch prüfen, in welcher Konstellation Österreich mehr Freiheiten hatte – unter Nazi-Berlin oder unter EU-Brüssel. Wir sind längst zugemüllt von hunderttausenden, in Bücher nicht mehr zu fassenden, von Juristen und „Experten“ nicht mehr durchzublickenden Gesetzen, Regeln, Richtlinien und „Alternativlosigkeiten“ wie die Gesetzesbrüche Bail-Out und Einreise ins Schengenland. So, wie sich diese Unterwürfigkeit zu einer zentralistischen, entnationalisierten Politik über Jahre in Österreich einschlich, so geschieht das heute auch. Heute wird zensuriert, morgen kommt die Brutalität.

1938 bedauern wir, uns nicht gegen den Grenz-Übertritt Deutschlands gewehrt zu haben? 2018 bezahlen wir EU-Einrichtungen, welche als Taxi-Dienste hunderttausende Fremdländer, ein Teil von ihnen kriminell und gewalttätig, alle von ihnen antisemitisch und antichristlich  sozialisiert, nach Europa bringen und Grenzkontrollen als ‚unmenschlich‘ bezeichnen?

Grenzschützende Länder wie Ungarn werden öffentlich selbst als Diktaturen angeprangert und mit massivsten Verleumdungen denunziert.

Nein, Österreich bedauert den Anschluss nicht wirklich. Österreich erfreut sich des neuen Anschlusses an Deutschland mit Brüssel als Legitimation.

Wenn Deutschland seine Nachkommen tötet, macht es Österreich auch. Wenn Deutschland Schulden vergemeinschaftet, zahlt Österreich mit. Wenn Deutschland Millionen von Einwanderern einlädt, muss Österreich Hunderttausende aufnehmen. Wenn Deutschland seine Aggressionen gegen Polen und Osteuropa im Allgemeinen forciert, macht Österreich mit. Unter Kurz schaumschlägerisch, in der Konsequenz hat sich praktisch jedoch überhaupt nichts geändert. Wenn Berlin gegen Jerusalem agitiert, ist auch Österreich antisemitisch. Und auch Österreich hat es hinzunehmen, dass es den täglichen islamischen Messermord gibt und sich No-Go-Zonen entwickeln.

Längst gibt es auch massive Einschränkungen der Meinungsfreiheit. Deutschland hat heute ein elektronisches Zensursystem an US-amerikanische Konzerne ausgelagert, welche die Meinung und die Postings kontrollieren und sofort löschen, wenn über die Verbrechen von Moslems, No-Go-Zonen, Vergewaltigungen, angezündete Autos oder über schwedische Städte berichtet wird. Das STASI-System der DDR war dagegen eine Miniaturversion. Autoren mit freier Gesinnung werden von Verlagen ausgeschlossen (siehe Suhrkamp-Verlag), Büchermessen gesäubert und abgetrennt (Leipzig), Kinderbücher verbrannt und entsorgt und verboten (Schweden, Deutschland…). Wer nicht gleich denkt, ist Feind. Österreich kopiert:  auch hier ist die Meinungsfreiheit eingeschränkt, Religions- und Ideologiekritik ist bei Strafe verboten, selbst wenn es um Pädophilie und Judenmord geht, dürfen deren Proponenten gepredigt und vergöttert werden. Ausgenommen davon ist natürlich Kritik am Christentum. Wir sind bereits unterworfen, unter dem Diktat Brüssels aus Vorgabe des Neohegemons Deutschland.

Nein, Österreich ist nicht mehr frei. So, wie Jörg Haider die österreichische Nation als „Missgeburt“ bezeichnete, so sind es heute die Linken und die entchristlichte, entbürgerlichte (Kapital-)Wirtschaft, oder der amtierende österreichische Bundespräsident, der im Wahlkampf das Gackerl auf das österreichische Flaggerl zu machen empfahl – es ist ein Geist, der weht, und dieser böse Geist ist nicht uneins mit sich selbst.

 

 


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3 responses

15 03 2018
18 03 2018
19 03 2018
Alwis

Die österreichischen Sozialisten der 30-er Jahre waren für den Anschluß udn gegen die Eigenstaatlichkeit Österreichs – lange vor dem Einmarsch:

Kommentator fxs bei Unterberger:
„Also ich habe zu 1938 im ORF nichts davon gehört, in den Zeitungen nichts darüber gelesen, dass 1938, und zwar am 3. April, also kurz vor der „Volksabstimmung“ über den „Anschluss“ am 10. April, Dr. Karl Renner im „Neuen Wiener Tagblatt“ zu dieser „Volksabstimmung“ erklärt hat “ Als Sozialdemokrat und somit als Verfechter des Selbstbestimmungsrechtes der Nationen, als erster Kanzler der Republik Deutschösterreich und als gewesener Präsident ihrer Friedensdelegation zu St.-Germain werde ich mit Ja stimmen.“

Oder Kommentator bürgerIn bei Unterberger:
„Wenn die övp nicht die Eier hat, sich der teils von den Sozis verfälschten Geschichtsschreibung der 1. republik zu hinterfragen, ist ihr nicht zu helfen.
Sie hat sich von den an ihrem eigenen Mythos arbeitenden Genossen in die Defensive treiben lassen, wo keine notwendig ist. nehmen wir Otto Bauer her – er agitierte vom Ausland gegen Österreich und die Nazis waren für die Sozis das bei weitem kleinere Übel als der Ständestaat. Der Ständestaat war keine Demokratie, aber die Haltung der Sozen auch nicht, die Christlichsozialen hatten wenigstens österreichische Gesinnung. da das nicht sein darf, arbeitet die SPÖ bis heute an der Geschichtsklitterung, um von ihrem Nazi-Flirt abzulenken.“

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