Denn sie hassen das Kreuz

1 05 2018

Bayerns Ministerpräsident Söder hat Mut. Denn das Kreuz bringt keinen Frieden.

Jesus sagte, dass es sogar Familien spalten werde: „Es wird der Vater gegen den Sohn sein und der Sohn gegen den Vater, die Mutter gegen die Tochter und die Tochter gegen die Mutter, die Schwiegermutter gegen die Schwiegertochter und die Schwiegertochter gegen die Schwiegermutter. (Lk. 12,53). Denn das Wort vom Kreuz ist eine Torheit denen, die verloren werden (1.Kor.1,18). Von den Verlorenen gibt es viele, denn wie eng ist die Pforte und schmal der Weg, der zum Leben führt (Mt. 7,14).

Natürlich lässt sich der Glaube nicht politisch verordnen, und wer es versucht, der wird dafür bezahlen. Einer von Jesu Jüngern hat es schon versucht, mit dem Schwert hieb er einem Soldaten das Ohr ab, Jesus gebot dem Einhalt. „Lasst ab! Nicht weiter! Und er rührte sein Ohr an und heilte ihn.“

Eines sollte klar sein: genau dieses Zeichen – das Kreuz – dokumentiert wie nichts besser die Trennung von Kirche und Gemeinde vom Staat. Unter diesem Zeichen ist Klarheit. Wo dieses Zeichen fehlt, treten andere an ihre Stelle, welche diese Trennung von Glaube resp. Ideologie und dem Staat nicht mehr vollziehen. In Trier ist es nun die Marx-Statue, welcher Jean-Claude Juncker, dem Repräsentanten des wiedererstandenen Römischen Reiches, dem Henker Jesu, huldigen wird. Anderswo ist es der islamische Halbmond oder der Rote Stern, in Deutschland war es das Hakenkreuz.

Warum hassen sie das Kreuz? Selbst Bischöfe und Kardinäle verstecken es, wie Marx und Bedford-Strohm: wie anders sollte es sein, als dass ihre Kritik am lautesten hinausdringt, wenn sie sich schon freiwillig dem Islam untergeordnet haben und damit der Abschaffung der Trennung von Glaube, der islamisch dominiert werden wird, und dem Staat, das Wort geredet.

Sie hassen es, weil das Kreuz…

  • …die eigene Schuld vor Gott jedes Menschen offenbar macht;
  • …den Selbsterlösungswahn des Menschen entlarvt, der mit Klimawahn, Planwirtschaft und Weltrettung seine fröhliche Urständ feiert;
  • …die Mittel entheiligt, welche zum Zwecke der sogenannten „Weltrettung“ angewendet werden (Energiesteuern, Raub des Ersparten, Fahrverbote, Totalüberwachung, Zensur…);
  • …die Unterordnung unter einen dienenden und liebenden Gott fordert;
  • …die Feindesliebe verkündet;
  • …selbstgemachte Götter enttarnt.

Wer das Kreuz ablehnt, ist verloren. Die Welt selbst ist ohne Kreuz verloren. Die Bibel sagt, dass das Kreuz am Ende der Zeiten, in welchen wir uns schon befinden, so konsequent und radikal abgelehnt werden wird, dass Christen weltweit ermordet und verfolgt werden. Politiker werden Jesus Christus leugnen und seine Nachfolger in Gefängnisse und Folterkammern sperren. Noch findet das nur in kommunistischen, hinduistischen oder islamischen Ländern statt. Aus arabischen Ländern geflohene Christen werden heute auch in Deutschland oder Österreich bereits gewalttätig verfolgt und dürfen sich kaum Hilfe vom Staat erwarten. Die EU, die Nachfolge-Organisation des Römischen Reiches, welches Jesus hingerichtet hat, ist bereits besessen vom Geist des Antichristen und wird nicht eher ruhen, als der letzte Rest des Christentums in Europa ausgerottet sein wird. Klingt für viele utopisch, so steht es aber in der Bibel. Bisher haben sich alle Prophezeiungen erfüllt.


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4 responses

1 05 2018
Gast auf Erden

Mal völlig abgesehen davon, dass Kreuze in den nicht kirchlichen Behörden eines säkularen Staates nichts verloren haben, sondern auf Kirchtürme, Kapellen, Marterln (Gedenkstätten für Verstorbene am Wegesrand) und als Wegkreuz an Strassen gehören, um mögliche öffentliche Plätze für den infelix arbor, den Unglücksbaum als Hinrichtungsmaschine der Römer zu benennen, würde es mich schon interessieren, wie die Verteidiger dieser Pflichtkreuze in den Eingangsbereichen der Behörden -auf dass ein jeder weiss, welches Kreuz ihm speziell bayerische Behörden auferlegen werden- reagieren würden, wenn plötzlich dem immer öfter wiederkehrenden Ausdruck „christlic-JÜDISCHE Wurzeln“ unserer Kultur und Gesellschaft (abgesehen davon dass das natürlich falsch ist, die Fundamente unserer Gesellschaft sind viel tiefer und älter als Christentum und Judentum zusammen zuerst in der griechischen Polis zu finden und etwas später bei den Römern, zum Beispiel im römischen Recht, das mit die Grundlage unseres Revhtssystems ist) öffentlich sichtbar Rechnung getragen würde und neben jedem Kreuz ein Davidstern befestigt wird und unter dem Kreuz eine Menora aufgestellt wird. Um eben daran zu erinnern, dass die Juden unsere älteren Geschwister sind, auf deren Schultern auch das Christentum getragen wird. Alle Protagonisten des Alten und Neuen Testamentes, der Gründungsmythos des Christentums ist in diesen Büchern enthalten, waren ja Juden.
Also warum kein Judenstern und keine Menora in allen Behörden dieses, unseres Landes? Bzw. wenn diese kommen, wie reagieren die Verfechter des Kreuzes?
Bei den ablehnenden ist es klar. Kein Kreuz, kein Judenstern.

2 05 2018
schreibfreiheit

Tatsächlich, Israel ist der Ölbaum, in welchem wir als Heidenchristen eingepropft sind. Ohne Judentum gibt es kein Christentum. So ist Ihr Gedanke auch aus meiner Sicht nicht abwegig.
Andererseits müsste man sich auch die Frage stellen, inwieweit das Judentum eine Basis für unsere (nichtjüdische) Gesellschaft sein kann, mit seinen 613 Geboten und Verboten.
Während die Angebote des Christentums für alle Menschen gelten (inklusive des Liebesgebotes auch gegenüber den nicht oder anders Gläubigen), sind diejenigen des Judentums nur für Juden zugedacht. Nun aber sind – durch Jesus – alle Menschen vor Gott gleich. Denn für Christen gilt: „Hier ist nicht Jude noch Grieche, hier ist nicht Sklave noch Freier, hier ist nicht Mann noch Frau; denn ihr seid allesamt einer in Christus Jesus.“ (Gal. 3,28).

5 05 2018
Gast auf Erden

Dank für Ihre Antwort. Darf ich die Erwähnung der Mizwot so verstehen, dass Ihnen die Zahl von 613 Aussagen als nicht kompatibel für unsere Gesellschaft erscheint, die Anzahl im Katechismus der katholischen Kirche, fast dreitausend auf über achthundert Seiten, durchaus kompatibel mit der Grundlage unsere Gesellschaft?
Wie auch immer, beides ist als Wertekanon für die säkulare Gemeinschaft einer freiheitlich verfassten Demokratie obsolet und deshalb haben wir ja auch seit der Gründung dieser Republik einen für alle absolut verbindlichen Wertekanon, festgehalten im Grundgesetz und den dazugehörigen Gesetzbüchern mit unserem positiven Recht.

5 05 2018
schreibfreiheit

Für Nichtjuden gibt es kein Gebot des Opferkultes, keine Speisegesetze, keine Beschneidung. Die 613 Gebote gelten – auch nach jüdischer Lehre – explizit dem jüdischen Volk. So stellt sich die Frage der Kompatibilität gar nicht wirklich, von manchen allgemein gültigen Geboten (wie z.B. den 10 Geboten) abgesehen.
Es wäre vernünftig, sich des groben historischen und theologischen Irrtums, das biblische Christentum mit dem Katholizismus gleichzusetzen, zu entledigen. Ich wiederhole meine Empfehlung, die 4 Evangelien in der Bibel zu lesen und dann selbst zu prüfen, ob diese geeignet wären als Grundlage der Gesellschaft – wenngleich das Evangelium kein Partei- und auch kein Staatsprogramm ist.
Denn zum Glauben kann man niemand zwingen, Jesus ladet höflich ein dazu, knechtet aber niemanden und lässt Freiheit. DAMIT könnte ein staatlicher Wertekanon, nämlich mit dem Angebot der Freiheit des Denkens, beginnen. Das war zur Zeit Jesu revolutionär und ist keinesfalls eine Idee der sogenannten Aufklärung. So steht das Kreuz für diese Freiheit, sich auf die Einladung zum Glauben auch umzudrehen und zu gehen, wie der reiche Jüngling in der Bibel im Gespräch mit Jesus.
Jedenfalls haben Grundgesetz und Gesetzbücher auch ihre Ursprünge und sind nicht aus sich selbst erstanden. Im Bewusstsein eines Wertekanons haben Männer Grundgesetz und Gesetzbücher formuliert. Die Basis aller Gesetze ist das Denken nach bestimmten Geboten und Werten.
So unterscheiden sich – ausgehend von unterschiedlichen Grundwerten – Grundgesetz und Gesetzbücher in demokratischen Ländern signifikant von jenen in atheistischen, kommunistischen, islamischen oder hinduistischen Ländern. Wie sich welcher Wertekanon auf das praktische Leben, auf das Denken, die Freiheit, die Wirtschaft und das soziale Gefüge auswirken, kann heute – jedenfalls bei uns – jeder leicht nachlesen und selbst entscheiden, was er für gut oder böse findet.

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