Italien: die Angst der EU vor der Wahrheit

29 05 2018

Die Wahrheit ist: der EURO ist ein Instrument der Ausbeutung der europäischen Südstaaten, es ist ein Mittel zur Entdemokratisierung, der Entstaatlichung und der Abschaffung des Selbstbestimmungsrechts der Völker.

Dass weder Griechenland noch Italien jemals seine Schulden zurückzahlen werden, war bislang jeder „schwäbischen Hausfrau“ völlig klar. Die sich intellektuell gebende, aber  jedes Hausverstandes mangelnde politische Eliten-Oligarchie Europas versucht uns Bürger durch sagenhafte Propaganda und mit mathematischen Handständen weiszumachen, dass ja alles in Butter wäre.

Die Unterdrückung der europäischen Völker findet auf mehreren Ebenen statt. Einerseits ist der EURO für Südeuropa gnadenlos überbewertet – diese Länder haben weder die Wirtschaftskraft noch den Wunsch noch die Fähigkeit, sich die deutsche Mentalität aufoktroieren zu lassen. So müssen sie mit dem wirtschaftlichen Nachteil leben müssen, mit niedrigerem Lebensstandard, aber dafür vielleicht etwas gemütlicherem Leben. Sie dürfen jedoch keine eigene Wirtschaftspolitik machen, außer durch Verschuldung, welche sie wiederum in Abhängigkeiten treibt. Ein totales Dilemma. Andererseits ist der EURO für Deutschland & Co. gnadenlos unterbewertet. Deutsche (österreichische, niederländische…) Produkte werden damit künstlich billiger gehalten, und ihre Exportmacht stärkt sich überproportional. Aber: auch das macht nicht frei. Deutsche und Österreicher zahlen heute Steuern nicht nur für ihr eigenes Budget, sondern auch für Griechenland. Wenn es das Ziel der EU ist, den EURO zu retten, dann werden wir bald auch für den italienischen und dann auch für andere Haushalte aufkommen müssen. Durch diktatorische Konstruktionen wie den ESM haben EURO-Länder keine Hoheit mehr über ihre Budgets, Parlamente wurden entmachtet. Was in Bezug auf andere Länder (Türkei, Venezuela etc.) zu empörten Aufschreien führt, ist bei uns leider auch schon längst Realität: der EURO ist ein Unterdrückungsinstrument. Er enteignet letztlich alle europäischen Völker, die einen durch Bankrott, die anderen durch Zahlungsverpflichtungen.

Den Zusammenbruch versuchte man bislang durch inflationäres Gelddrucken und Nullzinspolitik und durch maßlose Gehirnwäsche zu übertünchen und hinauszuzögern. Wollen nun Völker einen Wechsel, wie jetzt Italien, dann wird die Misere nicht gemacht, sondern nur sichtbar gemacht. Es ist ungeheuerlich, wenn die rechten Politiker für die heutigen Zustände verantwortlich gemacht werden. EU-hörige Eliten haben diese Zustände von Verschuldung und Enteignung geschaffen, ein Wechsel bringt schon längst vorhandene Wahrheiten nur zu Tage, ist aber nicht Ursache. Je später diese Wechsel stattfinden, desto schmerzhafter werden die Konsequenzen sein. Je früher ich ein Krebsgeschwür entferne, desto besser.

Übrigens hätte ein Politikwandel auch in Deutschland kaum andere Auswirkungen: man stelle sich vor, Deutschland & Co. würden beschließen, sich nicht mehr am Gesetzesbruch des Bail-Out zu beteiligen. Auch dann würden die Zinsen italienischer Staatsanleihen in die Höhe schnellen.

Die EU versucht, das Unrecht und den Gesetzesbruch voranzutreiben, um die Realisierung der Krise möglichst lange hinauszuzögern. Der Zusammenbruch wird aber kommen, die Schulden schlagend, das Geheul groß. Europäische Völker werden wieder hungern und darben. Dann wird man einen neuen ‚Erlöser‘ aus dem Hut zaubern, mit noch mehr diktatorischen Instrumenten. Und wir werden wieder sagen: ja, wir unterwerfen uns.


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29 05 2018

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