Schwulenehe und Karfreitag.

1 03 2019

In der am 9. März 2019 beginnenden Synode der Evangelischen Kirche A.B. Österreichs wird beschlossen, dass eine in der Bibel verbotene, als Sünde bezeichnete Praxis zukünftig nicht nur gesegnet, sondern auch die Ehe verhöhnend „Ehe“ genannt werden darf. Die liberalen Führer des vom Staat durch Zwangsmitgliedssteuern, genannt „Kirchenbeitrag“, erhaltenen Großunternehmens lehnen ihre ursächliche Lehre und die Basis ihrer Existenz überhaupt völlig ab. Für sie sind die Texte der Bibel erfundene Legenden, von wohl schizophrenen Lügnern und Märchenerzählern geschrieben. Mariae Jungfrauengeburt und auch Jesu Auferstehung seien nur symbolisch gemeint. Diese Behauptungen sind nicht neu: schon nach der französischen Revolution im 18. Jahrhundert wandten sich viele Pfarrer, Superintendenten und Bischöfe vom lutherischen Prinzip des „Sola Fide – Sola Gratia – Solus Christus – Sola Scriptura“ und den lutherischen Bekenntnisschriften und der Bibel ab. Man nannte sie die „Neologen“. Die Gottes- und Bibelverächter besetzen praktisch seit dieser Zeit die leitenden Kirchenämter. Was als demokratisch gelobt wird, führte dazu, dass nur mehr Leute in leitende Ämter gewählt wurden, welche das Bekenntnis zum biblischen Glauben ablehnten, relativierten oder für sich privat behielten. Leute mit einem klaren Bekenntnis zur Bibel und zu Jesus Christus haben mit wenigen Ausnahmen keine Chance, in verantwortliche Positionen gewählt zu werden – im Gegenteil, die niederösterreichische Evangelische Diözese wählte ihren schwulen Superintendenten, der laut eigenen Aussagen seine Wochenenden stolz in diversen Schwulenbars in Wien verbringt.

Auch nicht ganz neu ist, dass die Evangelische Kirche die früher mit allen Christen vertretene gemeinsame ethische Basis verlassen hat. So begrüßen die offiziellen Vertreter der Evangelischen Kirche offen den Massenmord an ungeborenen Kindern. Von der Begrüßung der Ansiedelung archaischer, antichristlicher und antisemitischer Völker in Europa durch die Kirchen und deren Unterwerfung unter die Islamisierung möchte ich hier schweigen – obwohl vortrefflich darüber zu sinnen wäre, wie sehr diese Haltung der Begrüßung schwulen Lebensstils widerspricht.

Eine besondere Dimension aber ist, über Gottes Gebote zu Gericht zu sitzen, wie es die Evangelische Kirche seit einigen Monaten institutionell und in allen Kirchengemeinden angeordnet hat. „Sollte Gott gesagt haben…?“ wurde gefragt, mit dem Ziel, Sünde nicht nur nicht mehr zu verurteilen, sondern das sündhafte Verhalten dezidiert unter den Segen der Kirche zu stellen. Perfid soll damit auch die Institution der Ehe angegriffen werden, vernichtet, entwertet, gleichgemacht mit nicht Gleichem, im Gleichmarsch mit den links herrschenden, atheistischen Ideologen der EU-Diktatur und ihrer ungerechten Gerichte, welche sich anmaßen, die neuen Normgeber Europas zu sein. Nachdem in den meisten Gemeindevertretungen und Presbyterien mangels bibeltreuen Pfarrern keine Ahnung über die Bibel oder Gottes Willen vorhanden ist, wurden dieser Tage viele Urteile über Gottes Gebote gesprochen: die neue Moral ist die Unmoral, Sünde wird zum erwünschten, modellhaften Prinzip erklärt.

So kann es einen Gläubigen nur mit besonderer Freude und Genugtuung erfüllen, dass Gottes Gericht den Karfreitag als Feiertag für die Evangelische Kirche in Österreich gestrichen hat.

In derselben Synode im März 2019, in welcher sich Kirchenleiter über Gott erheben werden, Jesus verhöhnen, seinem Sühnetod und der Vergebung der Sünden die Verachtung aussprechen und Sünde zur Kirchennorm erklären, werden sich dieselben Kirchenleiter über die Regierung empören, welche den Karfreitag als Feiertag entsorgt hat – jenen Feiertag, an welchem wir des Todes Jesu Christi für unsere Sünden gedenken und IHM, dem wahren Herrn der Welt, danken, dass ER unsere Sündenschuld am Kreuz getragen hat. Nun, es müsste natürlich klar sein, dass der Tod Jesu völlig sinnlos war, wenn es ohnehin keine Sünde gäbe oder der Mensch – und nicht Gott – beschriebe, was Sünde sei oder nicht. Eigentlich müsste die Evangelische Kirche selbst dem Karfreitag freiwillig entsagen und ihn der Schwulenehe opfern, für welche sie bereit sind, alle ethischen Gemeinsamkeiten mit christlichen Kirchen, die Ökumene und die Evangelische Allianzarbeit zu opfern, dem Zeitgeist nachhechelnd, das Gemeinwohl und das Staatswohl beschädigend, die Jugend verführend.

Natürlich kann man dieser Tage diese Tatsachen nicht ohne die Gedanken an die Katholische Kirche erwähnen. Katholische „Würden“-Träger misshandelten Jahrzehnte, wohl Jahrhunderte lang Kinder, Jugendliche und wohl auch Nonnen. Diese lang gelebte Heuchelei einer zumeist schwulen und pädophilen, nur nach außen hin zölibateren Frömmigkeit zeigt, wie falsch es ist, Gottes Ordnungen, ja, die Naturgesetze seiner Schöpfung in die eine (sexualfeindliche, zwangszölibatäre) oder andere (schwul-promiskuide) zu verlassen. Dass auch Kardinal Schönborn die Heiligenstatuen und Bildnisse des Stephansdoms zudecken lässt, um schwule, hedonistische und promiskuiden Todesopfern ihrer selbstgewählten Lebensweise zu huldigen und zu heroisieren, zeigt, dass die Evangelischen nicht die einzigen Verirrten dieser Zeit sind. Die Barmherzigkeit Jesu endet immer mit den Worten „….und sündige hinfort nicht mehr.“ Nicht mehr und nicht weniger bedeutet das Evangelium.


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