Würzburg: einfach einige gute Morde

5 07 2021

Es gibt schädliche Pestizide, und es gibt biologisch abbaubare, sozusagen, die keine langfristige Wirkungen haben.

Bei Mordtaten ist es ähnlich.

Es gibt schreckliche Morde.

„Auf seiner Website hat der Hessische Rundfunk eine Bildergalerie der neun Toten des Anschlags in Hanau vom 19. Februar 2020 veröffentlicht, in zahlreichen Sendungen kamen Familienangehörige der Opfer zu Wort, sprachen Vertreter der türkisch- und kurdisch-stämmigen Menschen in Hanau. Auch sonst wird die Erinnerung an der Ermordeten lebendig gehalten. Die Fußballer von Eintracht Frankfurt trugen im Februar beim Spiel gegen den FC Bayern beim Aufwärmen Bilder und Namen der bei dem Anschlag getöteten Migranten auf ihren Trikots. Nationalspieler Amin Younes nutzte sein Tor, um beim Jubel das Porträt von Fatih Saraçoglu, einem der Hanauer Opfer, in die Kameras zu halten. Unter der Friedensbrücke in Frankfurt hängt ein riesiges Graffiti mit den Bildern der Opfer des rassistischen Anschlags.

Das sind nur drei einer enormen Zahl von Gedenk-Aktionen, Veranstaltungen und Veröffentlichungen, die auch noch in diesem Jahr und heute, inzwischen 17 Monate nach dem Anschlag, an die Tat von Tobias Rathjen erinnern. Der Mann, der zu einem kaltblütigen Mörder wurde, litt nach einem Gutachten, erstellt im Auftrag der Bundesanwaltschaft, an einer schweren psychotischen Erkrankung, die mit allerlei Verschwörungstheorien und einer „rechtsradikalen Ideologie“ verquickt gewesen sei. Seither wird in den zahllosen, leidenschaftlichen Reden von Politikern oder Intellektuellen, die immer wieder vor den enormen Gefahren von Rechts warnen, stets auf die Hanauer Bluttat als Beleg für die Bedrohung verwiesen. Weder Politiker noch Medien erwähnen dabei die schizophrene Erkrankung des 42 Jahre alten Täters.“ (Zitiert aus „Tichys Einblick“).

Es gibt aber einfach die guten Schlächter.

Der Somalier, der in Würzburg „Allahu akhbar“ rufend, sich zum Jihad bekennend, 3 Frauen erstach und viele verletzte, ist ein guter Täter.

Erstens einmal ist der Somalier ein Guter, weil er eine sehr dunkle Hautfarbe hat.

Zweitens bezeichnet er sich nicht als Christ, sondern als Moslem. Das war immer schon ein Pluspunkt.

Drittens muss man ihm ja entgegenkommen. Die deutschen Frauen lassen die Einwanderer nicht an sich ran, und in den afrikanischen Kulturen nimmt der Mann sich, was sich ihm anbietet. Das sind wesentliche, mildernde Umstände.

Viertens einmal wird er von Politik, Justiz und Medien vom Jihadisten zum Psychokranken erklärt, seine Tat damit entschuldigt. Hier macht man es genau umgekehrt zum weißen Mörder.

Fünftens fährt Merkel zu keiner Gedenkveranstaltung und verweigert Terroristenopfern grundsätzlich ihr Beileid. Dies ist ein besonderes, äußeres Zeichen, wann ein Mord furchtbar und wann hinnehmbar ist.

Wir müssen uns bei Justiz, Medien und insbesondere bei Frau Merkel für die Orientierungshilfe tagtäglich bedanken.

Sonst kämen wir noch auf den Gedanken, dass Afrikaner oder Afghanen, die Frauen ermorden, böse Menschen wären.

Davor bewahre man uns!


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One response

7 07 2021
Christine

Ein absolut netter, sehr netter Brief, aber gänzlich daneben. Mehr schreib ich nicht und ich kann sinnerfassend lesen.

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