Studieren im 3. Reich, in der DDR – und in der Ex-Republik Österreich

10 11 2021

HITLERDEUTSCHLAND 1937

„Ein Student, der es nicht für nötig hält, sich in die Reihen der politischen Soldaten Adolf Hitlers einzugliedern, soll künftig nicht mehr wert sein, an der Universität Berlin zu studieren.“

Wilhelm Krüger, Rektor der Berliner Universität, 1937

(www.hu-berlin.de)

DDR bis 1989:


Zunächst einmal galt generell, dass alle Studenten und Lehrer in der DDR handverlesen wurden. Dabei wurden bis weit in die 70er Jahre vor allem Kinder von Arbeitern und Bauern bevorzugt, Akademikerkinder blieben oft außen vor. In der Regel erhielten nur diejenigen Zugang zu den Hochschulen, die ihre sozialistische Grundeinstellung und Parteikonformität nachweisen (oder glaubhaft vortäuschen) konnten. Neben dem an der EOS abgelegten oder durch Berufsausbildung erworbenen Abitur war auch die „Mitwirkung an der Gestaltung der sozialistischen Gesellschaft und die Bereitschaft zur aktiven Verteidigung des Sozialismus“ Zulassungsvoraussetzung.

(www.uniturm.de)

Ex-Republik Österreich 2021

„Kategorische Impfverweigerer müssen darüber nachdenken, ob eine Universität das Richtige für sie ist. Denn dass Universitäten für eine wissenschaftliche Weltanschauung einstehen, versteht sich von selbst“.

Oliver Vitouch, Rektor der Universität Klagenfurt, 2021

Ich glaube, wir müssen das nicht weiter kommentieren.


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