Von den Kindern und ihren Feinden

24 08 2012

„Die Weiße Rose – Zeitschrift gegen den Zeitgeist“

190. Flugschrift, anno Domini 2012

Dieser Artikel ist auch als Gastkommentar auch auf Andreas Unterberger.at erschienen.

Es gehört viel nachdrücklicher ins allgemeine Bewußtsein gerufen, daß die pädagogischen Konsequenzen derzeitiger moderner Politik für das Wohlbefinden der von ihr befallenen Kinder nur unter übelster Mißhandlung einzuordnen sind. Zahllose ebenso absurde wie kostenintensive Politprojekte bieten sich dem Betrachter sowohl der europäischen wie der hiesigen Szenerie dar — „Kinderkrippen“-Totalitarismus, „Ganztagsbetreuung“, „Gender“-Idiotie, „Barcelona-Ziel“, republikanische derzeitige „Schulreform“ — um nur einige Gravamina aufzuzählen. Allesamt entstammen sie dem Urgrund altbekannter linker Familienfeindlichkeit, wünschen das Kind unter möglichst weitreichende staatliche Kontrolle zu bringen, sind offen sinnwidrig und dem gesunden Menschenverstand entgegenstehend.

Es ist ein Beleg für den betrüblichen, aber letztlich folgerichtigen Niedergang unseres immer stärker verblödenden politischen Systems, daß es kaum mehr mit öffentlichem Einfluß ausgestattete Persönlichkeiten gibt, die sich diesem von den Sozialisten aller Parteien betriebenen Irrsinn verweigern. Daß die heimische Bundeshymne, Vermächtnis einer wirklich großen Dichterin, unlängst einer „gendergerechten“ Verunstaltung unterzogen wurde, ist ein Beleg für völlige kulturelle Ignoranz und für hemmungslosen Opportunismus der regierenden Funktionäre; daß derlei Wahnwitz aber nach den Kindern greift, ist ein Verbrechen.

Einige wenige mutige Frauen haben es in den letzten Jahrzehnten übernommen, persönlicher Nachteile ungeachtet, sich der allgemeinen Etablierung der diversen „Feminismus“-Häresien entschlossen entgegenzustellen: zu nennen wären im deutschen Sprachraum etwa Christa Meves, Karin Struck, Eva Herman, Eva Doppelbauer, Barbara Rosenkranz. Was verantwortungslose Wirtschaftslobbies in trauter Kollaboration mit der Linken und über den Hebel einer von ihnen kontrollierten und immer totalitärer auf den Einzelnen einwirkenden Europäischen Union hier vorhaben, ist im Grunde ungeheuerlich.

Betrachten wir Details. Etwa das „Barcelona-Ziel“, eine europäische Ideologievorgabe, welche das hiesige Politmehrheitsamalgam aus SP-VP und Linksalternativen zusammen mit Industriellen- und Wirtschaftvertretern auch tatsächlich umzusetzen trachtet. Familienleistungen sollen gekürzt, statt dessen die staatlichen Kinderverwahrungsanstalten ausgebaut werden. Je früher die Mutter von den Kindern getrennt wird und wieder als Billigkraft in den Arbeitsprozeß eingespeist werden kann, desto erwünschter. Das „Barcelona-Ziel“ der Europäischen Union sieht vor, daß möglichst bald sogar mindestens ein Drittel aller unterdreijährigen Kinder „außer Haus betreut“, also in „Kinderkrippen“ abgeschoben wird.

Zahlreiche Medien, gleichgeschaltet wie in Zeiten des Zweiten Weltkriegs, propagieren derlei enthusiastisch. Nun widerspricht schon der dem Menschen geschenkte elterliche Instinkt derartiger Gewaltmaßnahme; lediglich völlig heruntergekommene Familienverhältnisse würden in einer intakten Gesellschaft zu einer so weitreichenden Weggabe der eigenen Kinder führen. Inzwischen beweisen darüber hinaus zahlreiche wissenschaftliche Studien die fatalen Folgen dieses Handelns.

Für das Kleinkind ist die Anwesenheit einer geliebten Bezugsperson äußerts wichtig; es leidet, wie leicht nachprüfbar, unter längerer Trennung von seiner Mutter; nachgewiesen wurde, daß es bei Ganztags-Krippen-Kindern zu massivem Anstieg des Streßhormons Cortisol kommt, Anzeichen großer seelischer Belastung. Eine Belastung, die folgenschwer werden kann, so sie andauert. Je längere Zeit Kinder in „Einrichtungen“ und fern liebevoller elterlicher Zuwendung verbringen, um so stärker entfalten sich etwa sozial problematische Verhaltensweisen wie frühe Neigung zum Kämpfen, Lügen, Schikanieren; es tritt also, wie allgemein bei vernachlässigten Kindern, eine Brutalisierung und Primitivisierung ein.

Und häufigere Erkrankungen. Bei vernachlässigten Kindern und Jugendlichen sind später dann Rauschgiftgebrauch, Bandenbildung, Gewalttätigkeit, Kriminalität, Prostitution, Vandalismus gut dokumentiert; die Elendsviertel der Metropolen sind diesbezüglich medial häufig im Blickpunkt. Daß der Krippen- und Ganztagsschulwahnsinn in die gleiche Richtung führt und massiver elterlicher Vernachlässigung entspricht, möchte der hiesige Zeitgeistpolitiker aber nicht wahrhaben.

Schädlich und teuer

Bemerkenswert auch der finanzielle Aufwand. Das Geld, das die Eltern für ihr Kind aus den Steuerleistungen der Bürger rückvergütet erhalten, setzt sich zusammen aus den Varianten, die das Kinderbetreuungsgesetz vorsieht, dann aus der Kinderbeihilfe (Familienbeihilfe) und schließlich aus dem Steuerabsetzbetrag. Zählt man diese Leistungen zusammen, ergibt das in der Regel zwischen 180,- und 300,-E pro Kind.

Im Vergleich wurde festgestellt, daß diese Zuwendungen jedenfalls weit unter jenem Betrag liegen, den die Regierung für den von ihr zum vorrangigen Ziel erklärten Ausbau der staatlichen Kinderverwahrung aufwendet und der sich bei monatlich etwa 1300,-E für den einzelnen Kinderkrippen- bzw. Kindergartenplatz befinden dürfte. Ein Betreuungsbudget von beispielsweise 700,E pro Kind für jene Eltern, die selbst erziehen oder die Betreuung privat organisieren, wäre eine erhebliche Einsparung zum derzeit für den Ausbau staatlicher „Ganztagsbetreuung“ getätigten Aufwand. Und man würde den Eltern und damit zumeist auch den geeignetsten „Betreuungspersonen“, die Möglichkeit einräumen, sich verstärkt um ihre Kinder selbst anzunehmen.

Die im Vergleich zur derzeitigen Politik also wesentlich näherliegende Überlegung, beim staatlichen Betreuungsaufwand zu sparen und zumindest einen Teil dieser Gelder den Eltern zukommen zu lassen, stößt aber auf haßerfüllte Ablehnung bei der Linken. Dort diffamiert man ein an die Eltern ausbezahltes Kindergeld als „Herdprämie“, das der „Hausfrauisierung“ diene — als ob Hausfrau einen gesellschaftlichen Übelstand darstellte. Gleichzeitig erklären diverse unbedarfte weibliche Parteibonzen öffentlich, daß Mütter ja keine ausgebildeten PädagogInnen wären (nach dem roten Motto anscheinend, daß der sozialistische Staat alles besser kann, vor allem die Erziehung der den Eltern abgenommenen Kinder).

Der Rotfunk bezeichnet verantwortungsbewußte Mütter als „Superglucken“ und ordnet sie sozusagen dem Tierreich zu (Muttertag 2012); die genau gesteuerte öffentliche „Diskussion“ geht da und dort vom „Recht“ auf den „Krippenplatz“ bereits zur „Pflicht“ zur „Kinderkrippe“ über (das bolschewistische Modell also); ein Zwangskindergartenjahr vor der Schule ist ja bereits eingeführt; und die derzeitige republikanische FrauenministerIn äußert (1.5.2012), daß sie die „Mutter-bleib-beim-Kind-Mentalität“ nicht verstehen möchte und es lieber hätte, daß die Kinder „möglichst schnell“ in „Betreuungseinrichtungen“ kommen, damit beide Eltern arbeiten, da man „das Potential von Frauen ökonomisch nutzen müsse“ (in Wahrheit ein Akt der Entfremdung und Versklavung). Mit der Rückendeckung der EU wird bei uns mit enormem Geldeinsatz („Sparpaket“ ist hier nicht vorgesehen) am Alptraum von der sozialistischen Gesellschaft gebastelt. Wir halten diese gegenwärtige Politik für eine Melange aus Unfähigkeit, aus ideologischem Wahn und aus blankem Verbrechertum.

Und wir sind mit dieser Meinung nicht alleine, auch wenn die Volkspartei selbstverständlich längst aufgehört hat, selbst in dieser zentralen gesellschaftlichen Frage einen akzeptablen Kurs zu halten, und weitgehend in linkes Fahrwasser geraten ist. Entsprechende Aussagen zur neuen Parteilinie liegen zahlreich vor. Wer sich über fundierte Gegenpositionen zum kinder-, frauen- und familienfeindlichen Irrsinn unserer Tage informieren möchte, dem seien mehrere Internetseiten anempfohlen:

Institut für Ehe und Familie verfügt über ein familienpolitisches Archiv, das über eine interne Suchfunktion gehandhabt werden kann;

Das Österreichische Familiennetzwerk kann als zweckdienliche Ergänzung dazu angesehen werden und Leonore.at kommentiert die brisantesten aktuellen politischen Entwicklungen in diesem Bereich und steht als Kommunikationsplattform zur Mobilisierung und Verknüpfung des Bürgerwiderstandes gegen feministische und erziehungspolitische Irrwege und gegen „Gender“-Übergriffe zur Verfügung.

Alber Pethö, Dr. phil., Jahrgang 1956, ist Historiker und Buchautor sowie Herausgeber der Zeitschrift „Die Weiße Rose – Zeitschrift gegen den Zeitgeist“

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Weitere Hinweise

Verstaatlichung der Kinder

Kinder brauchen keine Krippen, sondern aktive Eltern! von Albert Wunsch

Wir sind zwar eine Minderheit, aber es gibt uns noch:
Die kinderreichen Familien, in denen die Mama zuhause ist.

Die Lebensform der kinderreichen Familien, bei denen naturbedingt die Mutter zuhause ist, darf nicht unter die Räder kommen!

Verstaatlichung der Kinder wird scheitern – wie im Ostblock.
Zählt man sämtliche Faktoren zusammen, so gibt es am Ende nicht einen einzigen Pluspunkt FÜR die Kinderkrippe, sondern ausschließlich dicke Minuszeichen. Und zwar für alle Beteiligten: Für die kleinen Kinder, Mütter und Väter, Erzieherinnen, Politiker, Bund, Länder, Gemeinden usw……

Krabbelstubenkinder werden zu Störenfrieden
Eine US-Studie behauptet: Kinder, die schon früh in Kindertagesstätten gehen, entwickeln sich später in der Schule eher zu Störenfrieden und Unruhestiftern. Gleichaltrige, die daheim von Eltern, Tagesmüttern oder Kinderfrauen betreut werden, sind – wen überrascht’s – braver…..

Krippenbetreuung schadet den Kindern massiv!

SP-Frauenministerin versteht Frauen und Kinder nicht.
Grundsätzlich würde ich mir wünschen, dass unsere Kinder möglichst schnell in Betreuungseinrichtungen kommen und beide Eltern arbeiten gehen…..

Mutterbindung beim Kleinkind erhöht die Bildungsfähigkeit
Je mehr konstante Betreuung des Kleinkindes durch die Mutter während der Konstituierung seines Gehirns (also in den ersten drei Lebensjahren), umso leistungsfähiger erweist sich bereits das Schulkind und später auch der Erwachsene…..

Mütterstudie des MMM zeigt, was Mütter wirklich wollen….
Wird eine Frau Mutter, so ändern sich die Prioritäten massiv – 9 von 10 Frauen möchten ihre Zeit nutzen, um persönlich für ihre Kinder da zu sein.

Erziehung in der Familie ist konkurrenzlos gut und günstig

Der Generalangriff unserer Politik zur Vernichtung der Kinder

SP-VP-Regierung unterwegs zur Verstaatlichung der Kinder

Mütter und Kinder: Das Volk denkt anders als die Regierung!

Mutter und Beruf: zur Erholung ins Büro

Die klassische Familie – praktisch, billig und gut.
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Die Österreichische Hausfrauen Union
ist die einzige Familienorganisation in Österreich, die explizit die ideelle und ökonomische Anerkennung der Arbeit der Mutter in der Familie fordert.
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ICF – Initiative Christliche Familie
Die Jugendlichen haben das Recht, von Erwachsenen Ideale vermittelt zu bekommen, nicht nur Skeptizismus und Zynismus!

Institut für Ehe und Familie – Familienreferat der Erzdiözese Wien

Leonore.at
selbstbewußt weiblich – neue Frauen braucht das Land – gegen frauenverachtende Frauenpolitik

Familiennetzwerk Deutschland „Familie ist Zukunft“

Christa Meves – viel Fachwissen – sehr empfehlenswert!

VFA Verein Verantwortung für die Familie e.V.
Glückliche Kinder sind kein Zufall

Frau 2000plus – Birgit Kelle
Neue Frauen für das 3. Jahrtausend – der alte Feminismus hat uns nichts mehr zu sagen!

Time for Parenting . . . – . . . because raising children is a full-time job; Full Time Mothers, a child’s need – a mother’s right

C-FAM, Catholic Family & Human Rights Institute

 

 





Deutsche werden konservativer – und sind glücklich damit

12 12 2013

Eine neue Studie enthüllt, was der politische und publizistische
Mainstream nicht wahrhaben will: Junge Frauen haben durchaus
Lust auf die traditionelle Rollenverteilung in der Familie.
Ernst nimmt sie aber leider niemand.

Die Deutschen leben konservativer als noch in den 1990er-Jahren.
Frauen kümmern sich mehr um die Familie, Männer mehr um die Karriere
und – oh Wunder – die Mehrheit ist damit glücklich.
Es gibt Erkenntnisse, für die braucht man keine wissenschaftlichen
Studien oder gar Umfragen, da reicht ein wacher Blick auf die
Menschen um einen herum……

Original bei DIE FREIE WELT, 29.11.2013

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Weitere Hinweise

Frau 2000plus – Birgit Kelle
Neue Frauen für das 3. Jahrtausend – der alte Feminismus hat uns nichts mehr zu sagen!

Birgit Kelle, Hausfrauen dürfen öffentlich beleidigt werden

Familiennetzwerk Deutschland „Familie ist Zukunft“

Die Österreichische Hausfrauen Union
ist die einzige Familienorganisation in Österreich, die explizit die ideelle und ökonomische Anerkennung der Arbeit der Mutter in der Familie fordert.

Von den Kindern und ihren Feinden

Verstaatlichung der Kinder wird scheitern – wie im Ostblock.
Zählt man sämtliche Faktoren zusammen, so gibt es am Ende nicht einen einzigen Pluspunkt FÜR die Kinderkrippe, sondern ausschließlich dicke Minuszeichen. Und zwar für alle Beteiligten: Für die kleinen Kinder, Mütter und Väter, Erzieherinnen, Politiker, Bund, Länder, Gemeinden usw……

Mütter für Mütter, Sabine Wüsten, Deutschland
Erziehungsarbeit ist Knochenarbeit, der Lohn ist pralles Glück.

 





Hausfrauen dürfen öffentlich beleidigt werden – nochmals Birgit Kelle und ihr Buch

18 09 2013

Frauen, die zu Hause bleiben und ihre Kinder großziehen,
werden deshalb in der Regel als „Heimchen am Herd“ abgestempelt,
kritisiert Autorin Birgit Kelle. Dies sei der „wahre Sexismus unserer Zeit“.

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Die Welt: Frau Kelle, warum sind Sie eigentlich so wütend?

Birgit Kelle: Ja, ich bin wirklich wütend. Frauen, die freiwillig und gerne für ihre Kinder ein paar Jahre aus dem Beruf aussteigen, haben in Deutschland keine Lobby. Jeder darf auf ihnen herumtrampeln. Jeder darf sie als „Heimchen am Herd“ beleidigen. Wir sind „nur“ Hausfrauen, „nur“ Mütter. Gibt es einen anderen Beruf, der weniger anerkannt wir? Und gibt es einen wichtigeren?…..

Die Welt: Sie finden das Betreuungsgeld richtig…

Birgit Kelle: … aber lächerlich gering. Es ist eigentlich eine Demütigung. 500 Euro pro Kind wäre das Mindeste, aber eigentlich noch immer zu wenig. 1200 Euro, so viel wie die Kinder voll berufstätiger Frauen den Staat kosten – das fände ich gerecht……

Die Welt: Was für eine Zukunft wünschen Sie sich für Ihre Töchter?

Birgit Kelle: Eine genau so gute, wie ich meinen Söhnen wünsche und vor allem, dass sie ohne Bevormundung ihr Leben so leben dürfen, wie sie es selber möchten.

Original auf www.welt.de
vom 4. Sept. 2013

Siehe auch www.blusezu.de

Das Buch „Dann mach doch die Bluse zu“, ist soeben erschienen bei adeo, 221 Seiten, 17,99 Euro

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Das Buch kann HIER bestellt werden. Die von Birgit Kelle versandten Bücher werden alle auch signiert.
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Weitere Hinweise

Frau 2000plus – Birgit Kelle
Neue Frauen für das 3. Jahrtausend – der alte Feminismus hat uns nichts mehr zu sagen!

Familiennetzwerk Deutschland „Familie ist Zukunft“

Die Österreichische Hausfrauen Union
ist die einzige Familienorganisation in Österreich, die explizit die ideelle und ökonomische Anerkennung der Arbeit der Mutter in der Familie fordert.

Von den Kindern und ihren Feinden

Verstaatlichung der Kinder – wehrt euch!

Verstaatlichung der Kinder wird scheitern – wie im Ostblock.
Zählt man sämtliche Faktoren zusammen, so gibt es am Ende nicht einen einzigen Pluspunkt FÜR die Kinderkrippe, sondern ausschließlich dicke Minuszeichen. Und zwar für alle Beteiligten: Für die kleinen Kinder, Mütter und Väter, Erzieherinnen, Politiker, Bund, Länder, Gemeinden usw……

Erziehung in der Familie ist konkurrenzlos gut und günstig





Gute „neue Väter“ und gute „alte Mütter“_Entzauberung Schwedens

7 07 2013

Leserbrief vom 3. Juli 2013
an Frau Dr. Christine Haiden,
Chefredakteurin von Welt der Frau
Kolumnenschreiberin in den OÖN

S.g. Frau Haiden,
Sehr gerne lese ich Ihre interessanten Beiträge in den OÖN. Der letzte hat mich angeregt Ihnen wieder mal zu schreiben. Ich möchte Ihre Überschrift noch ergänzen: Die beste Familienförderung sind gute, neue Väter und gute „alte“ Mütter. Und das jeweils zu der Zeit, in der das Kind den Vater oder die Mutter mehr braucht. Heini Staudinger (Waldviertler Schuhe) schreibt in seiner direkten und deftigen Art: So blöd kann man doch gar nicht sein, dass man nicht erkennen könnte, dass die Kinder die Zukunft unserer Gesellschaft sind.
Leider kann man aber doch. Viele haben noch nicht erkannt, dass es in der Familienförderung in erster Linie um das Mehr an Kindern und das Wohl der Kinder gehen soll. Für das Kind ist es sicher noch kein Fortschritt, wenn es vom Vater anstatt von der Mutter gewickelt, geschaukelt, gefüttert wird oder wenn der Opa anstatt der Oma kocht.Es gibt Untersuchungen, die zeigen, dass der Vater bzw. die Mutter für das Kind, abhängig vom Alter, unterschiedlich wichtig sind. Und das ist unterschiedlich für Mädchen und Buben. Die Ergebnisse wurden in einem Diagramm über das Alter des Kindes (bis 18) anschaulich dargestellt. Leider finde ich dieses Diagramm nicht mehr und ich kann es auch im Internet nicht mehr finden.Schweden wird immer wieder – wie auch in Ihrem Artikel –
als Vorbild hingestellt, wenn es um die moderne Familie.
Aber leider nur einseitig.
Warum hört man nie etwas von der Kehrseite der Medaille?

Da höre ich zum Beispiel, dass die schwedischen Frauen so glücklich sind, weil sie als Mütter arbeiten gehen können und am Abend, wenn sie heimkommen, mit den Kindern schon alles (in der Schule, Hort, Kindergarten) erledigt ist (Aufgabe, etc.).
Ich weiß nicht, woher solche „G´schichtln“ kommen. Wahrscheinlich hat sie irgendjemand einmal erzählt und jeder hat sie (ungeprüft) nacherzählt. Sie sind auf keinen Fall mehr aktuell.

Ich bin mit einer Schwedin verheiratet und kenne daher einige Schwedinnen (die wieder viele kennen) und die erzählen mir etwas ganz anderes. Nämlich, dass es in Schweden nicht mehr wirklich die Wahlfreiheit (Job+Familie oder nur Familie) für die Mütter gibt. Durch die Gehaltsangleichung von Männern und Frauen geht sich ein Männergehalt zur Versorgung der Familie nicht mehr aus. Wenn schwedische Frauen hören, dass es in Österreich noch möglich ist, dass Mütter bei ihren Kindern bleiben können, so lange sie es wollen, dann reagieren sie mit Erstaunen und Wehmut.

Bei meinem letzten Aufenthalt (zu Ostern) in Schweden habe ich einen Zeitungsartikel gelesen, in dem festgestellt wird, dass schwedische Frauen kränker sind als die Männer. Als wahrscheinliche Ursache wird die Überlastung der Frauen durch Beruf und Familie angegeben (trotz beispielhafter Unterstützung durch die „emanzipiertesten Männer der Welt“). Es hilft nichts, machen wir uns nichts vor! Es sind die Frauen, die die Kinder auf die Welt bringen und stillen. Und in den ersten Lebensjahren der Kinder sind Mütter nicht durch die besten Väter zu ersetzen. Der Vater genügt nicht für ein Kleinkind, eine Mutter (im Notfall) schon. Durch diese Tatsache werden die Frauen naturgemäß mehr als die Männer belastet. Bei zusätzlicher beruflicher Belastung ist das für die meisten Frauen zuviel und sie werden krank. Von wegen glückliche schwedische Frauen/Mütter!?

Man sieht, die „moderne“ Familie hat ihren (hohen) Preis, besonders für die Frauen und, was noch schlimmer ist – weil sie unschuldig dazu kommen – für die Kinder.
Hier ein Link zur Situation der Kinder in Schweden, verfasst von einer schwedischen Ärztin
und eines schwedischen Vaters

Die dramatische Situation der Kinder in Schweden gipfelt in der Selbstmordrate:
Es gibt ziemlich dieselbe Anzahl an Selbstmorden wie in Deutschland, obwohl Schweden nur ein Zehntel der Einwohnern hat!

Ich verstehe überhaupt nicht, warum man bei der von der Politik forcierten Form des Familienlebens (Kinder in die Krippe und Mütter in die Arbeit) von einer „modernen“ Familie spricht. Diese Form hat es schon vor Jahrzehnten in den kommunistischen Ländern gegeben. Und man hat gesehen, wie viele Kinder/Jugendliche/Menschen dadurch auf gut Oberösterreichisch „verhunzt“ worden sind. Leider hat man daraus nichts gelernt.

Für mich würde das eine Ansatz für eine moderne Familie sein:
Sich endlich an den Bedürfnissen der Kinder zu orientieren (nicht an denen der Wirtschaft und einiger Feministinnen). Das heißt, zu schauen in welchem Alter braucht das Mädchen mehr die Mutter bzw. den Vater und in welchem Alter braucht der Bub mehr den Vater bzw. die Mutter (angelehnt an die wissenschaftlichen Erkenntnisse) und danach die Verfügbarkeit für die Familie bzw. für die Arbeitswelt anpassen. Das ist für mich die optimale Familienförderung. Diese gilt es anzustreben und zu fördern.
Eines haben die Untersuchungen klar gezeigt: Buben und Mädchen brauchen in den ersten drei Lebensjahren mehr die Mutter. Daher soll in dieser Zeit die Mutter nicht durch den Vater ausgetauscht werden, auch wenn die Väter sich in dieser Zeit mehr um die Kinder kümmern wollen. Wenn schon der Vater mehr beim Kind sein möchte, dann gemeinsam mit und nicht anstatt der Mutter.
So kann das – Vater wickelt (ausschließlich) anstatt der Mutter – was als Fortschritt für die Familie dargestellt wird, ein Nachtteil für die Entwicklung des Kindes sein.

Ich möchte auf jeden Fall nicht zu den Blöden gehören, die nicht erkennen, dass die Kinder die Zukunft unserer Gesellschaft sind.

Mit freundlichen Grüßen,
Gerhard Danninger
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Hinweise

Schweden_Kindertagesstätten zerstören eine Nation

Von den Kindern und ihren Feinden

Verstaatlichung der Kinder – wehrt euch!

SP-VP-Regierung unterwegs zur Verstaatlichung der Kinder

Politik treibt Frauen in Burnout und Depression

Ganztägige Fremdbetreuung von Babys = seelischer Schaden

Was brauchen die Kinder – was tut ihnen gut?

Frühkindliche Fremdbetreuung ist schädlich!

Kommunisten und (National)-Sozialisten_Kinderfremdbetreuung





Milliarden für kollektive Kindesmisshandlung

27 11 2012

Experten schlagen Alarm:
Staat zahlt Prämien für Kindesvernachlässigung. Krippensubvention ist „Fernhalteprämie“ von der Elternliebe

„Kleinstkinder unter drei Jahren sind in Krippen nachweislich
chronischem Stress ausgesetzt, der u.a.
die Entwicklung des
Gehirns beeinträchtigt und so untergräbt,
was Menschen freundlich,
gelassen, zugewandt, gesund und
entspannt sein lässt“,
so Prof. Dawirs vom 
Institut für Bindungswissenschaften.

„Frühkindliche Bildung in Krippen“ ist nach Ansicht zahlreicher Experten eine freie Erfindung und inzwischen im Ganzen gründlich widerlegt. Trotzdem dient dieser Unsinn weiterhin zur Rechtfertigung einer „kollektiven Kindesmisshandlung“ in Form stunden- und tagelanger aufgezwungener emotionaler Verlassenheit der Kleinkinder in Krippen.
Für immer mehr Experten ist dieser Umstand kaum ertragbar, zusehen zu müssen, wie Milliarden ausgegeben werden, um Kindern zu schaden, anstatt nachhaltig Elternkompetenzen zu stärken.

24 Fachexperten unterzeichnen den eindringlichen Appell an Politik, Gesellschaft und Öffentlichkeit – hier der vollständige Text:

Experten schlagen Alarm

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HINWEISE und KOMMENTAR:

Eigentlich sind wir dumm, wenn wir den Kindern die besten Chancen vorenthalten.

Glückliche Kinder sind kein Zufall

Tatsachen und Forschungen zu Familie und Kindesentwicklung

Mutterbindung beim Kleinkind erhöht die Bildungsfähigkeit
Je mehr konstante Betreuung des Kleinkindes durch die Mutter während der Konstituierung seines Gehirns (also in den ersten drei Lebensjahren), umso leistungsfähiger erweist sich bereits das Schulkind und später auch der Erwachsene…..

Erziehung in der Familie ist konkurrenzlos gut und günstig

Mutter-Kind-Bindung – Revolution in der Erziehungsforschung
Mit einer Langzeitstudie über Jahrzehnte hat das Psychologenpaar Karin und Klaus Grossmann die Erziehung revolutioniert.

Von den Kindern und ihren Feinden aus
„Die Weiße Rose – Zeitschrift gegen den Zeitgeist“

Immer mehr Kinder leiden an Depressionen

Krabbelstubenkinder werden zu Störenfrieden
Eine US-Studie behauptet: Kinder, die schon früh in Kindertagesstätten gehen, entwickeln sich später in der Schule eher zu Störenfrieden und Unruhestiftern. Gleichaltrige, die daheim von Eltern, Tagesmüttern oder Kinderfrauen betreut werden, sind – wen überrascht’s – braver…..

Krippenbetreuung schadet den Kindern massiv!

Verstaatlichung der Kinder wird scheitern – wie im Ostblock.
Zählt man sämtliche Faktoren zusammen, so gibt es am Ende nicht einen einzigen Pluspunkt FÜR die Kinderkrippe, sondern ausschließlich dicke Minuszeichen. Und zwar für alle Beteiligten: Für die kleinen Kinder, Mütter und Väter, Erzieherinnen, Politiker, Bund, Länder, Gemeinden usw……

 

 





Vater-Mutter-Staat, ein Buchhinweis

12 11 2014

RAINER STADLER
Vater, Mutter, Staat
Das Märchen vom Segen der Ganztagsbetreuung – Wie Politik und Wirtschaft die Familie zerstören

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Die betreute Generation

Irgendwas läuft hier falsch. Wie sonst ist das wachsende Unbehagen von Eltern zu erklären, die ihre Kinder kaum noch sehen, weil sie im Büro sitzen, vorgeblich um sich selbst zu verwirklichen? Wie die Untersuchungen zu Stresshormonen bei Krippenkindern, die hier locker mit Topmanagern mithalten? Warum überlassen immer mehr Eltern die Verantwortung für ihre Kinder ganz selbstverständlich fremden Menschen? Eltern, die in ihrer Jugend noch »We don’t need no education« riefen. Eltern, die ihren Kindern Pippi Langstrumpf vorlesen. Rainer Stadler, Journalist und Vater, macht sich auf die Suche nach Gründen für den Sinneswandel und erkennt ein System: Aus kühl kalkulierten ökonomischen Gründen propagiert eine Koalition aus Politik und Wirtschaft seit Jahren den massiven Ausbau der Kinderbetreuung und hat das Leben der Familien und der Gesellschaft insgesamt tiefgreifend verändert. Wer sich gegen die verordnete Ganztagsbetreuung stellt, ist auch gegen Emanzipation und Förderung, jeder leise Zweifel wird damit im Keim erstickt. Rainer Stadler stößt eine längst überfällige Diskussion an. Sie betrifft uns alle.

… Eltern sind und bleiben unersetzlich für ihre Kinder. Sie sind die einzigen Menschen, die von der Natur mit der Fähigkeit ausgestattet wurden, ihr Kind ohne Wenn und Aber zu lieben. Das ist der fundamentale Unterschied zu jeder noch so qualitativ hochwertigen Betreuung oder Förderung. Diese einmalige Beziehung lässt sich nicht auslagern. …

HINWEISE

Von den Kindern und ihren Feinden
… absurde wie kostenintensive Politprojekte:
„Kinderkrippen“-Totalitarismus, „Ganztagsbetreuung“, „Gender“-Idiotie, „Barcelona-Ziel“, republikanische derzeitige „Schulreform“ 
Allesamt entstammen sie dem Urgrund altbekannter linker Familienfeindlichkeit, wünschen das Kind unter möglichst weitreichende staatliche Kontrolle zu bringen, sind offen sinnwidrig und dem gesunden Menschenverstand entgegenstehend.

Kinder im Zangenangriff von Linken und Industrie
Die Fremdbetreuung der Kinder übernimmt der Staat, bezahlt somit der Steuerzahler;
die Mütter dagegen „müssen“ dann arbeiten gehen bzw. werden mittels finanzieller Druckmittel und massiver propagandistischer Beeinflussung dazu genötigt. 
Sie stehen damit der Industrie als meist billige Arbeitskräfte zur Verfügung….

Bitte lesen Sie zu „Verstaatlichung der Kinder“ auf
Familienpolitik.eu oder auf schreibfreiheit.eu
Ich bin als Familienvater bestürzt über diese Tendenz.
Ich würde das unseren Kindern nie antun wollen….





Sophie Karmasin: für Wirtschaft, für Ideologie und gegen Kinder

15 08 2014

In den OÖN vom 13. August kündigt die Familienministerin Sophie Karmasin ihre Absichten mit: 
Weniger Geld für Familien, anstatt dessen mehr Sachleistungen, gemeint sind mehr Kinderbetreuungseinrichtungen.

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Eltern, die ihre kleinen Kinder selber betreuen wollen, 
und vor allem kinderreiche Familien empfinden das als 
gefährliche Drohung. Sie wollen ihre kleinen Kinder nicht
an Krabbelstuben abgeben, nicht drei Jahre lang in den
Kindergarten und auch nicht in die Ganztagsschule. 
Sie wollen und brauchen Geld, damit sie ihre Kinder 
bestens betreuen können. Immerhin fehlt ja ein
Einkommen. Und sie wissen, dass sie damit eine – 
nüchtern gesagt – hohe Wertschöpfung erreichen:
Sie ziehen, auch wenn sie die Kinder nicht für die Gesellschaft
bekommen haben, die künftigen Steuerzahler und die künftigen 
Pensionszahler auf. Und dazu brauchen sie ausreichend Mittel.
Die Umschichtung von den Kinderlosen zu den Kinderreichen
ist berechtigt und lohnt sich für die ganze Gesellschaft.
Die Absicht der Familienministerin allerding ist anders
und kommt erstaunlich deutlich ans Licht: 

:arrow: Beschränkung der Entscheidungsfreiheit der Eltern
:arrow: Familienpolitik für die Wirtschaft
:arrow: ideologisch konform mit den Linken

Frau Karmasin hat das WIFO, das Öst. Institut für Wirtschaftsforschung, mit der Studie zu Familienförderungen beauftragt. Ist das WIFO kompetent in Fragen Familien und Kinder? Was wird das WIFO wohl herausfinden?
Mütter an die Maschinen und Kinder in Krabbelstuben! Wenn alle Mütter arbeiten wollen oder arbeiten müssen, weil das Geld für Kinder gekürzt wird, freut sich die Wirtschaft auf niedrigere Löhne und Gehälter. Und die Kinderbetreuung übernimmt der Staat – am besten gleich wenige Wochen nach der Geburt. Da freuen sich alle Linken von SPÖ über AK, Gewerkschaft bis zu den Grünen. Bei denen sollen alle über einen Kamm geschert werden, die verschiedenen Gestaltungsmöglichkeiten von Familie werden reduziert, als ob es nur Mütter gäbe, die ihr Kind möglichst schnell loswerden wollen, damit sie schnellstens wieder ganztags außer Haus arbeiten gehen können. 
Und das Endziel ist für alle Linken auch klar: Verstaatlichung der Kinder!
Wir müssen zur Kenntnis nehmen:
Linke und Industrie – gemeinsam gegen die Kinder!

Wenn es der Familienministerin wirklich um die Familien ginge, müsste sie zuerst die Kinder fragen:
„Was wünscht ihr euch? 
Was macht euch glücklich? 
Was braucht ihr, damit ihr euch wohlfühlt?“
Und dann die Mütter und Väter:
„Was braucht ihr, um euren Kindern eine glückliche Kindheit bieten zu können? 
Wie können wir euch helfen, eure Kinder zu stabilen Persönlichkeiten und tüchtigen Staatsbürgern werden zu lassen?“
Andreas Unterberger hat dazu eine sehr gute To-do-Liste für die neue Familienministerin zusammengestellt. Frau Karmasin scheint die Vorschläge nicht umsetzen zu wollen. 
Lieber lässt sie das WIFO feststellen, was für die Kinder gut sein soll – leider.

Wie wollen wir es haben?

So? 
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oder so?
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Zu den Aussagen im Detail

„Ich war ernüchtert, wie traditionell Österreich aussieht.“
___ Na und? Soll das ein sachliches Argument sein?
Ist traditionell per se schlecht? 
Ist modern per se gut?

„Österreich gibt fast 80 Prozent für Geldleistungen wie die Familienbeihilfe und den Kinderabsetzbetrag aus.“
___ Ein erheblicher Teil der Geldleistungen sind in Wirklichkeit nur Rückerstattung von Steuern. Das Existenzminimum der Familien wird zu Unrecht besteuert. Der Staat behandelt die Eltern zuerst so, als hätten sie keine Kinder. Und dann wird das zu Unrecht eingehobene Geld den Familien wieder (z.T.) zurückgegeben. und als großartiges Geschenk hingestellt, das nach Belieben gekürzt werden darf. Das finden wir nicht korrekt.
Die Wahrheit ist: Das System beutet Familien aus, wie z.B. 2010 in der Kleinen Zeitung in einem Interview mit Jürgen Borchert nachzulesen ist.
Siehe auch: Fischer, sein „Gespür für soziale Gerechtigkeit“ und die Familienbesteuerung“

„Länder, die mehr in Betreuung investieren, haben eine höhere Geburtenrate“, sagt Karmasin.“
___ Eine Behauptung wird durch ständige Wiederholung nicht wahr.
Die Bereitschaft Kinder zu bekommen hängt viel mehr von der Einstellung ab als vom Geld oder gar vom Vorhandensein von Kinderbetreuungseinrichtungen. Frau Karmasin verknüpft zwei Dinge, die nur oberflächlich miteinander zu tun haben. In Wirklichkeit geht es ihr erstens um die Wirtschaft und zweitens um Ideologie – siehe Anfang dieses Artikels.

In Österreich habe man noch stark mit traditionellen Bildern wie „Rabenmutter“ oder „Karrierefrau“ zu kämpfen.
___ Das ist die eine Seite. Auf der anderen Seite werden Mütter als Heimchen am Herd verunglimpft und entmündigt, indem man ihnen den Lohn für ihre Leistung vorenthält und anstatt dessen massiv in Kinderbetreuungseinrichtungen investiert.
Es ist ein Skandal, wenn Mütter, je mehr sie für den Generationenvertrag geleistet haben sie desto weniger aus diesem Topf erhalten, sprich mit einem Taschengeld an Pension abgespeist werden.

Die Familienministerin will künftig stärker in Sachleistungen für Familien investieren und den Ausbau der Kinderbetreuung forcieren.
Sachleistungen anstatt Geld entmündigen die Eltern und nehmen ihnen die Wahlfreiheit. Außerdem können die Eltern die Kinderbetreuung in der Regel wesentlich günstiger organisieren, als dies der Staat tun kann. Was sich für unsere Senioren bewährt, nämlich Pflegegeld anstatt teurem Altersheim, das gilt analog auch für unsere kleinen Kinder: Eltern würden die Betreuung ihrer Kinder über ein Pflegegeld wesentlich günstiger organisieren, als dies der Staat über seine Institutionen tun kann.

In der WIFO-Studie wird auch darauf verwiesen, dass es in Österreich zu wenige Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren gibt.
Wenn die Wirtschaft hier einen Mangel sieht, dann sollten die Betriebe Betreuungsplätze schaffen. Die Betrieben haben ja den Vorteil durch Mütter, die ihre Kleinkinder abgeben und wieder für den Betrieb zur Verfügung stehen, also sollen sie auch zahlen!

Karmasin fragt: „Warum gehen nicht etwa beide Eltern in Teilzeit, wenn sie kleine Kinder haben?“
Wozu würde das führen? Zur Benachteiligung der Eltern mit kleinen Kindern! Mutter und Vater müssten ihre Vollzeitjobs aufgeben und hätten dann nur mehr normalerweise deutlich schlechter bezahlte Teilzeitjobs. Das würde der ganzen Familie schaden. Die Eltern können aber sehr wohl selber entscheiden, was für die Familie am besten ist.

Summa summarum

Kinderbetreuung ist eine sehr persönliche Sache. Wir Eltern wollen unsere Kleinen selber betreuen und jedenfalls selber entscheiden dürfen, an wen für wieviel Zeit wir die Betreuung allenfalls delegieren. Wir lehnen Zwänge jeder Art und auch finanzielle Druckmittel ab, z.B. Sachleistungen anstatt Geldleistungen. Wir Eltern sind mündige Bürger, die selber entscheiden können, was für unsere Kinder das Beste ist. 
Was uns erstaunt:
Staatsbetriebe werden privatisiert, weil der Staat ein schlechter Unternehmer ist.
Aber die Betreuung unserer Kinder soll der Staat besser machen als die private Familie?
Nie und nimmer! Die katastrofalen Auswirkungen hat z.B. Gorbatschow in einem seiner Bücher beschrieben:
„der größte Fehler der Sowjetunion war die Verstaatlichung der Kinderbetreuung…“.
Und auch aus dem Vorzeigeland Schweden kommen schlimme Nachrichten:
Kindertagesstätten zerstören eine Nation.
Psychoanalytiker warnen vor den schlimmen Folgen der zu frühen Trennung der Kinder von den Müttern.
Dagegen erstellt z.B. der Bertelsmann-Verlag eine Propaganda–Studie zu Krippenkindern! 
Wir wissen zwar, dass Tierkinder, z.B. Gorillababys, ihre Mutter unbedingt brauchen, damit sie überleben. Aber Menschenbabys sollen mit wildfremden Personen zurechtkommen, ohne seelisch Schaden zu erleiden?
Nicht nur Erfahrungen in der Sowjetunion oder in Schweden sondern auch Studien zeigen, wie schädlich unser technisierter Umgang mit unseren Kleinkindern ist:
Ganztägige Fremdbetreuung von Babys = seelischer Schaden
Krabbelstubenkinder werden Störenfriede_NICHD-Studie
Day nursery may harm under-3s, say child experts
Steven Biddulph, Day care is bad for babies

Frau Karmasin scheint alle diese Studien und Erfahrungsberichte nicht zu kennen. Oder ignoriert sie diese bewusst?

Unsere Vorschläge:
An der Natur ausrichten.
Die Kinder fragen, was sie wünschen.
Erspüren und erforschen, was die Kinder wirklich brauchen.
Dann die Eltern fragen, was sie wünschen und brauchen.

Nicht nach Ideologie entscheiden und nicht nach den Wünschen der Wirtschaft.

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HINWEISE

Kinderbetreuung, Wahlfreiheit und Menschenwürde
Förderungen und Beihilfen des Staates werden grundsätzlich als Geld- und nicht als Sachleistung zur Verfügung gestellt (z.B: Familienbeihilfe, Pension, Pflegegeld, Arbeitslosengeld, Studienbeihilfe, Krankengeld, Wohnbeihilfe, Agrarförderung, Wirtschaftsförderung, Kinderbetreuungsgeld, Mindestsicherung).
Diese Wahlfreiheit muss daher auch für Kinderbetreuung gelten.

3 Mrd € jährlich von kinderreich zu kinderlos
Die Studie untersucht die Umverteilungswirkung, die einerseits von dem umlagefinanzierten österreichischen Pensionssystem und andererseits von den staatlichen Familienleistungen und dem steuerfinanzierten Bildungssystem ausgehen.

21. Mai 2007 – Vollzeitmutter leistet 100.000 Euro/Jahr
Laut einer amerikanischen Lohnstudie vom Mai 2006 müßte eine Vollzeitmutter mit mindestens einem Kind unter 15 für ihre verschiedenen Tätigkeiten im Haushalt ein Jahresgehalt von rund 100.000 Euro (134.121 Dollar) beziehen. 

To-do-Liste für die neue Familienministern Sophie Karmasin

Wahlfreiheit für Mütter, Mütter sind mündige Bürgerinnen
Mütter sehen die Wahlfreiheit etwas anders, als sie derzeit in der öffentlichen Diskussion dargestellt wird. Sie wollen die Freiheit haben zwischen Familie oder Beruf zu wählen. Dazu brauchen sie die nötigen finanziellen Mittel, und zwar nur einen Teil jener Mittel, die für institutionelle Kinderbetreuung in Krabbelstuben und Kindergärten bereitgestellt wird, denn Privat organisiert besser als Staat!

Pflegegeld für Kinder – gleiches Recht für alle
Für unsere Senioren wurde in Österreich das Pflegegeld eingeführt.
Nach Pflegebedarf gibt es von 1 – 7 ansteigend monatlich Pflegegeld, das der zu Pflegende erhält, damit er sich die nötige Betreuung zuhause leisten kann. Das ist sinnvoll weil besser für den zu Pflegenden und billiger für den Staat.
Das Gleiche gilt für Kinder, nur die wurden vom Pflegegeld ausgeschlossen. WARUM?

Mütter an die Maschinen, Kinder in Krabbelstuben und Kindergärten! 
Die EU-Kommision läßt die Deutschen wissen, dass das Betreuungsgeld (ohnehin nur 100,– Euro!) “Fehlanreize” setze, indem sie die “Erwerbsbeteiligung” von Frauen gefährde. – Also: Frauen ab in die Fabrik, ob sie wollen oder nicht, ob es schon Millionen Arbeitslose gibt oder nicht. Damit werden Mütter – bei Licht betrachtet – letztlich zu Gebärmaschinen erniedrigt, die ihre Kinder zwar zur Welt bringen dürfen, aber möglichst nicht selber betreuen und erziehen sollen, sondern dies staatlichen Einrichtungen überlassen. Damit wird der Druck zur Fremderziehung erhöht. Die sonst gern so vielzitierte “Selbstbestimmung” und “Wahlfreiheit” der Frau spielt plötzlich keine Rolle mehr.

Verstaatlichung der Kinder wird scheitern – wie im Ostblock
Voll verzockt: Warum wir die Krippenpolitik wieder abschaffen werden… von Eva Hermann

Gorillababys haben es besser als Menschenbabys
Gorillababys werden 3 Jahre lang herumgetragen. Wenn sie ihre Mutter verlieren, werden manche von Menschen gerettet und dann von ein und derselben Bezugsperson betreut.
Sonderbar: Bei Gorillababys wissen wir, was sie brauchen.
Beim Menschenbabys wollen das viele Politiker nicht wissen.

Kinderbetreuung privat/öffentlich_ein Kostenvergleich – aus 2012 – Kosten je Kind in sechs Jahren
83.000,– Euro______weitgehend staatlich mit 1 Jahr KBG, Krabbelstube, Kindergarten
15.000,– Euro______weitgehend privat mit zweieinhalb Jahren Kinderbetreuungsgeld, dann (fast) nichts mehr vom Staat

2014 wie 2011: SP-VP-Regierung unterwegs zur Verstaatlichung der Kinder

Von den Kindern und ihren Feinden
Es gehört viel nachdrücklicher ins allgemeine Bewußtsein gerufen, daß die pädagogischen Konsequenzen derzeitiger moderner Politik für das Wohlbefinden der von ihr befallenen Kinder nur unter übelster Mißhandlung einzuordnen sind. Zahllose ebenso absurde wie kostenintensive Politprojekte bieten sich dem Betrachter sowohl der europäischen wie der hiesigen Szenerie dar — „Kinderkrippen“-Totalitarismus, „Ganztagsbetreuung“, „Gender“-Idiotie, „Barcelona-Ziel“, republikanische derzeitige „Schulreform“ ….


Bitte lesen Sie zu „Verstaatlichung der Kinder“ auf

Familienpolitik.eu oder auf schreibfreiheit.eu
Ich bin als Familienvater bestürzt über diese Tendenz.
Ich würde das unseren Kindern nie antun wollen….





Kinderbetreuung, Wahlfreiheit und Menschenwürde

28 07 2014

Aus einem Schreiben von Herrn Dieter Mack an den Klubobmann der ÖVP Reinhold Lopatka:

Förderungen und Beihilfen des Staates werden grundsätzlich als Geld- und nicht als Sachleistung zur Verfügung gestellt (z.B: Familienbeihilfe, Pension, Pflegegeld, Arbeitslosengeld, Studienbeihilfe, Krankengeld, Wohnbeihilfe, Agrarförderung, Wirtschaftsförderung, Kinderbetreuungsgeld, Mindestsicherung). Die Regierung begründet den Vorrang von Geldleistungen so: „In unserer auf den Prinzipien der Geldwirtschaft beruhenden Gesellschaft ist es zur Wahrung der eigenen Menschenwürde notwendig, frei über die Art und Weise der Bestreitung des Lebensunterhalts entscheiden zu können“ (677 BlgNR 24.GP).
Diese Wahlfreiheit muss daher auch für Kinderbetreuung gelten.

Kinder haben laut Art. 3 der UN-Kinderechtskonvention seit dem Jahr 1989 weltweit das Recht, von ihren Eltern betreut zu werden, in Österreich nur „Anspruch auf regelmäßige persönliche Beziehungen und direkte Kontakte zu beiden Elternteilen“ (Bundesverfassungs-gesetz über die Rechte des Kindes, BGBl 4/2011, spät und von allem Wesentlichen entkernt). Dem entspricht die Pflicht der Eltern, für die Betreuung ihrer Kinder zu sorgen. Die Verletzung dieser Betreuungspflicht und die Vernachlässigung von Pflege, Erziehung oder Beaufsichtigung ist in Österreich „mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren zu bestrafen“ (StGB § 198).

Wenn der Staat Eltern bei der Betreuung ihrer Kinder
unterstützt und Geld zur Verfügung stellt, so verlangt es
die Achtung der Menschenwürde, dass die für die
Betreuung Verantwortlichen, das sind die Eltern,
über dieses Geld verfügen können, um über die
für ihre Situation bestmögliche Betreuungsform
zu entscheiden.
Wenn statt der Eltern die „institutionellen“
Kinderbetreuungsstätten dieses Geld vom
Staat erhalten, werden fundamentale
Rechte der Eltern ausgehebelt und dadurch
Menschenrechte der Familien in zweifacher
Hinsicht verletzt:
Sowohl das Recht der Kinder auf Betreuung durch ihre Eltern,
als auch das Recht der Eltern auf Wahrung ihrer Menschenwürde.

Die Kosten für einen staatlich verordneten Betreuungsplatz belaufen sich auf mehr als 1.000 Euro je Kind und Monat. Dabei ist unwidersprochen, dass die österreichische institutionelle Betreuung in mehrfacher Hinsicht nicht einmal Mindeststandards entspricht: Keine „flächendeckende“ Erreichbarkeit, mangelhafte Öffnungszeiten (was Stunden am Tag, Tage in der Woche und Wochen im Jahr betrifft), mehr als 20 Kinder je Betreuerin und das bei ungenügender Qualifikation. Solange die Betreuungsstätten das Geld vom Staat bekommen, kann sich daran auch nichts ändern.

Dieter Mack, Klagenfurt
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Weitere Hinweise:

Verstaatlichung der Kinder – wehrt Euch!

Ich bin als Familienvater bestürzt über die in verschiedensten Medien in Erscheinung tretende Tendenz:
:!: Kinder sollten möglichst früh (man spricht inzwischen schon von einjährigen Kindern)
aus der Geborgenheit des Elternhauses herausgerissen
und in Kollektivbetreuung gegeben werden.
:!: Frauen sollten möglichst schnell nach der Entbindung ins Berufsleben zurückkehren.
Sie werden damit zu Gebärmaschinen degradiert.Ich würde das unseren Kindern nie antun wollen……
mehr…..Von den Kindern und ihren FeindenFür das Kleinkind ist die Anwesenheit einer geliebten Bezugsperson äußerts wichtig; es leidet unter längerer Trennung von seiner Mutter; nachgewiesen wurde, daß es bei Ganztags-Krippen-Kindern zu massivem Anstieg des Streßhormons Cortisol kommt, Anzeichen großer seelischer Belastung. Je längere Zeit Kinder in „Einrichtungen“ und fern liebevoller elterlicher Zuwendung verbringen, um so stärker entfalten sich etwa sozial problematische Verhaltensweisen wie frühe Neigung zum Kämpfen, Lügen, Schikanieren; es tritt also, wie allgemein bei vernachlässigten Kindern, eine Brutalisierung und Primitivisierung ein.

Außer schädlich auch teuer

Bemerkenswert auch der finanzielle Aufwand…..
mehr…..





Was brauchen Kinder wirklich?

2 07 2014

3sat Mediathek

Immer mehr Kinder werden schon ab einem Jahr in die Krippe gebracht.
Welche Folgen hat das für das Kind – und welche für die Gesellschaft?

Der Beitrag ist sehr hörenswert.

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Weitere Hinweise:

Verstaatlichung der Kinder – wehrt Euch!
Ich bin als Familienvater bestürzt über die in verschiedensten Medien in Erscheinung tretende Tendenz:
:!: Kinder sollten möglichst früh (man spricht inzwischen schon von einjährigen Kindern)
aus der Geborgenheit des Elternhauses herausgerissen
und in Kollektivbetreuung gegeben werden.
:!: Frauen sollten möglichst schnell nach der Entbindung ins Berufsleben zurückkehren.
Sie werden damit zu Gebärmaschinen degradiert.Ich würde das unseren Kindern nie antun wollen……
mehr…..

Von den Kindern und ihren Feinden

Für das Kleinkind ist die Anwesenheit einer geliebten Bezugsperson äußerts wichtig; es leidet unter längerer Trennung von seiner Mutter; nachgewiesen wurde, daß es bei Ganztags-Krippen-Kindern zu massivem Anstieg des Streßhormons Cortisol kommt, Anzeichen großer seelischer Belastung. Je längere Zeit Kinder in „Einrichtungen“ und fern liebevoller elterlicher Zuwendung verbringen, um so stärker entfalten sich etwa sozial problematische Verhaltensweisen wie frühe Neigung zum Kämpfen, Lügen, Schikanieren; es tritt also, wie allgemein bei vernachlässigten Kindern, eine Brutalisierung und Primitivisierung ein.

Außer schädlich auch teuer

Bemerkenswert auch der finanzielle Aufwand…..
mehr…..





To-do-Liste für die neue Familienministerin

31 12 2013

Wann, wenn nicht zu Weihnachten, sollte man es auch positiv zu sehen versuchen:
Wir haben eine Familienministerin. Sophie Karmasin ist ja nicht nur als Ministerin total neu. Sie ist auch in der Materie Familie total neu. Senden wir ihr statt Kritik Ratschläge, was ein Familienminister (endlich) tun müsste.

Das erste Vorhaben einer wirklichen Familienministerin wäre eine ehrliche Studie: Wie viele Mütter wollen denn überhaupt ihre Kinder schon zwischen Null und Drei in Fremdbetreuung geben?

Das zweite wäre eine Studie: Gibt es überhaupt irgendeinen Mangel an Adoptiveltern? Erst wenn es einen solchen Mangel gäbe, könnte man nachdenken, ob man auch homosexuelle Paare als Adoptiveltern bestellt

Das dritte wäre eine Studie, um herauszufinden, gemäß welchen Rollenbildern nach dem Willen der Österreicher in diesem Land Kinder aufgezogen werden sollen.

Das vierte wäre eine Studie, wie Kleinkinder auf das frühe Abschieben in Krippen reagieren (Dazu gibt es etwa die exzellente „Wiener Kinderkrippenstudie“ von Psychologen und Pädagogen der Uni Wien. Die sprechen von einer „ungünstigen Stressverarbeitung“ und sind zu dem Schluss gekommen: „Junge Kinder reagieren auf den Krippeneintritt und die damit verbundene Belastung empfindlicher als ältere Kinder“).

Das fünfte wäre eine Studie, wie es sich auf das spätere Leben von Jugendlichen auswirkt, wenn sie schon sehr früh außerfamiliär erzogen werden: zum Beispiel auf sozial unerwünschtes Verhalten wie Kriminalität, Drogenkonsum, Beziehungsunfähigkeit, Schulabbrecherei.

Das sechste wäre eine wissenschaftliche Überprüfung der von den Linken ständig zitierten OECD-Statistik, die von hohen finanziellen Familienleistungen in Österreich spricht und von geringen Sachleistungen.

Das siebente wäre eine Studie, ob es für eine Mutter dreier Kinder zwischen Vier und Acht wirklich zumutbar ist, wieder arbeiten gehen zu müssen, um nicht Pensionsansprüche zu verlieren. Von Müttern mit mehr Kindern gar nicht zu reden.

Das achte wäre eine Studie, die endlich einmal die echten Kinderkosten (mit und ohne die fiktiven Opportunitätskosten einer eventuellen Berufstätigkeit der Mütter) gesamthaft erfassen würde.

Das neunte wäre eine Umfrage unter Eltern, ob sie lieber eine wertgesicherte Höhe der Familienbeihilfen wollen oder den Ausbau von Krippenplätzen und Nachmittagsunterricht. Oder kommt es auf die Menschen gar nicht mehr an und nur noch auf die krausen Vorstellungen der Politik?

Das zehnte wäre eine Studie, warum in Österreich in Zusammenhang mit den sogenannten Barcelona-Zielen immer nur vom Ausbau der Betreuungsplätze bis zum dritten Lebensjahr auf 33 Prozent die Rede ist, und nie von dem sogar auf der gleichen Seite des Barcelona-Kommuniques stehenden Ziel, das tatsächliche Pensionsantrittsalter um fünf(!) Jahre zu erhöhen. Und zwar bis ins Jahr 2010, das angeblich schon hinter uns liegt. Zugleich ist zu erheben, welches der beiden Ziele zu welchem Prozentsatz erfüllt ist.

Das elfte wäre eine Studie in Hinblick auf die Kinder mit nichtdeutscher Umgangssprache. Das sind ja bei den Sechsjährigen schon über 35 Prozent aller Kinder, in Wien stellen sie sogar die absolute Mehrheit. Ganz Österreich glaubt, dass für diese Kinder eine Pflicht bestünde, Deutsch zu lernen. Wahr ist jedoch: Zwar gibt es eine Kindergartenpflicht ab Fünf und demnächst für nicht gut deutsch Sprechende vielleicht sogar ab Vier; nur bedeutet diese Pflicht keineswegs, in einen deutschsprachigen Kindergarten gehen zu müssen.

Das zwölfte wäre eine Studie, welchen Schaden allein die ÖBB soeben den Familien zufügt. Und gar nicht zu reden davon, dass die ÖBB seit den Kreisky-Jahren den Kindern via Familienlastenausgleichsfonds ohnedies schon viel Geld stehlen.

Das dreizehnte wäre eine Studie, wie viel Prozent des schulischen Erfolges eigentlich genetisch bedingt sind und wie viel davon durch Umweltfaktoren bestimmt wird. Dieses hat der „berühmte Genetiker“ Werner Faymann in einem Satz zusammengefasst: „Alle Kinder kommen gleich intelligent zur Welt.“

Das vierzehnte wäre eine Studie, was denn eigentlich die Eltern in Hinblick auf das Streitthema Zwangsgesamtschule vs. differenziertes Schulsystem wollen und meinen.

Das fünfzehnte wäre eine verfassungsjuristische Studie, ob nicht die seit 1999 inflationär abgeschmolzenen Familienbeihilfen schon unter dem vom Verfassungsgerichtshof geforderten Niveau liegen.

Original bei Andreas Unterbergers Tagebuch, 25. Dez. 2013

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Weitere Hinweise

Berndorfer Modell
Einstimmig, also mit Zustimmung von ÖVP, SPÖ und FPÖ hat die Gemeindevertretung von Berndorf knapp vor Weihnachten das „Berndorfer Modell“ zur Förderung der familieninternen Kinderbetreuung beschlossen. Dabei geht es um konkrete Wertschätzung der familieninternen Kinderbetreuung durch Anhebung des Kinderbetreuungsgeldes auf die Höhe des Mindestsicherungssatzes von € 773,–/Monat bis zur Vollendung des 3. Lebensjahres des Kindes.

Von den Kindern und ihren Feinden
„Kinderkrippen“-Totalitarismus, „Ganztagsbetreuung“, „Gender“-Idiotie, „Barcelona-Ziel“, republikanische derzeitige „Schulreform“ — um nur einige Gravamina aufzuzählen. Allesamt entstammen sie dem Urgrund altbekannter linker Familienfeindlichkeit, wünschen das Kind unter möglichst weitreichende staatliche Kontrolle zu bringen, sind offen sinnwidrig und dem gesunden Menschenverstand entgegenstehend.

Verstaatlichung der Kinder – wehrt euch!
Ich würde das unseren Kindern nie antun wollen – schon mit 6 Monaten ganztags in der Krabbelstube… NEIN!
Sie dürfen Tag für Tag ausschlafen, wie es ihnen gefällt.
Während des Tages dürfen sie unbelastet vom Gruppendruck spielen und die Welt um sich entdecken, wie es ihnen selber gefällt.
Termindruck, Hektik und Zwang kommen noch früh genug.

Verstaatlichung der Kinder wird scheitern – wie im Ostblock.
Zählt man sämtliche Faktoren zusammen, so gibt es am Ende nicht einen einzigen Pluspunkt FÜR die Kinderkrippe, sondern ausschließlich dicke Minuszeichen. Und zwar für alle Beteiligten: Für die kleinen Kinder, Mütter und Väter, Erzieherinnen, Politiker, Bund, Länder, Gemeinden usw……

Erziehung in der Familie ist konkurrenzlos gut und günstig
Die ideale Betreuungsform in den ersten drei Jahren ist und bleibt die familiäre Erziehung.
Dagegen erwerben frühbetreute Kinder zwar vielleicht vermehrt kognitive Inhalte, aber ihre viel wichtigere seelische Entwicklung stagniert.

SP-VP-Regierung unterwegs zur Verstaatlichung der Kinder
Die Verstaatlichung der Kinder wird Schritt für Schritt vorangetrieben.
Familien werden den Bedürfnissen der Wirtschaft untergeordnet.
Damit befinden sich die Kinder im Zangenangriff von Linken und Industrie!

2010 hieß es: Philippika der kinderreichen Familien gegen diese Regierung.
Wir sind zornig – 
– auf Politiker, die ihren Parteien völlig überhöhte Beträge an Steuergeld zukommen lassen – und diese Beträge in den Zeiten der Finanzkrise sogar noch kräftig erhöht haben.
– auf Politiker, deren hohe Pensionen unsere Kinder einmal zahlen müssen. Unsere Kinder, für die Sie uns jetzt die Mittel wegnehmen.
– auf Politiker, die ihre Arbeit nur kurzfristig auf die nächsten Wahlen ausrichten und unfähig zu langfristigem und verantwortungsbewußtem Handeln zu sein scheinen.
– auf Politiker, die sich mit teuren Inseraten eine geneigte Presse aus unserem Steuergeld kaufen.
– auf Politiker, die rücksichtslos die Zukunft des ganzen Landes gefährden!








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