Ehe und Familie sichern die Zukunft

10 08 2015

Aus JUNGE FREIHEIT von Jürgen Liminski

Fast acht von zehn Paaren in Deutschland leben in Ehe,
und zwei Drittel aller Ehen halten ein Leben lang.
Und die Shell-Jugendstudien bestätigen immer wieder,
daß die lebenslange Ehe, die Freundschaft des Lebens,
ganz oben auf der Wunschliste der jungen Leute steht.
Aber Wunsch und Wirklichkeit sind nicht so einfach deckungsgleich zu gestalten. Zwar verläuft der Anstieg der nichtehelichen Partnerschaften recht langsam, der Anstieg indes ist real. Auch die hohe Zahl der Scheidungen ist real. Es wäre jedoch verfehlt zu glauben, daß dies zu einer generellen Entwertung der Ehe führte. Im Gegenteil. Diese postmodernen Trends machen die Ehe nur noch attraktiver, weil man bewußter diesen Bund eingeht. Hinzu kommt der drohende und reale Abbau sozialstaatlicher Sicherungssysteme, eine Unsicherheit, die den Wert von Ehe und Familie als privates Sicherungssystem steigert.
Schon vorchristliche Denker betonten den Ehebund.Stabile Beziehungen senken die Risiken von Armut und Krankheit.Die Ehe zwischen Frau und Mann sichert die Zukunft des Gemeinwesens.

Die Ehe ist eine Lebensversicherung besonderer Art.

Alles im Original auf JUNGE FREIHEIT

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HINWEISE:
Ehe und Familie auf schreibfreiheit.eu




650.000 in Paris gegen Homo-Ehe und neues Familienrecht

16 01 2013

Aus Kath.net,
http://www.kath.net/detail.php?id=39658

800.000 Teilnehmer –
Vorsitzender der Bischofskonferenz, Kardinal Vingt-Trois,
kam zum Abschluss der Demo auf die Place Denfert-Rochereau,
um Organisatoren Dank auszusprechen

Mit einem Sternmarsch haben am Sonntag in Paris mehr als 650.000 Franzosen, wie die Veranstalter bekanntgaben, gegen die Einführung gleichgeschlechtlicher Ehen demonstriert. In Pressemeldungen ist sogar von 800.000 Teilnehmern die Rede. Die Veranstalter zeigten sich Medienberichten begeistert über die große Teilnehmerzahl. Auch Kirchenvertreter mit Kardinal Philippe Barbarin an der Spitze waren darunter……..

Unterdessen veröffentlichte das Meinungsforschungsinstitut Ifop am Wochenende eine Umfrage, nach der 62 Prozent der Franzosen der Meinung sind, es werde zu viel über die „Homo-Ehe“ gesprochen. Das Thema nehme in der gesellschaftlichen Debatte zu großen Raum ein, so die Mehrheit in der Umfrage.

Der ganze Artikel ist hier zu lesen:

Kath.net,
http://www.kath.net/detail.php?id=39658





Die Familie – Der Zweck der Ehe

10 10 2012

Der Zweck der Ehe – Maleachi 2.15

Und hat Er sie nicht eins gemacht, ein Überrest des Geistes für Ihn? Und wonach soll das Eine trachten? Nach göttlichem Samen!

Im Kontext des zitierten Textes prangert der Prophet Maleachi die Untreue der Ehemänner seiner Zeit an, indem er betont, dass Mann und Frau „eins“ sind.

Wir erfahren hier einen wichtigen Zweck der Institution Ehe: „göttlicher Same“, was so viel bedeutet wie Nachkommen zu zeugen, die mit Gott in Gemeinschaft leben. Bei der Definition des Begriffes Familie habe ich zuvor erwähnt, dass alle Kinder des Samen eines Mannes seine Familie sind. Es ist also ein erklärter Wille Gottes, dass Ehepaare Familien gründen bzw. die bestehenden bereits gegründeten Familien fortsetzen.

Als Gott Abraham berufen hatte gab er ihm Folgendes Versprechen (vgl. 1 Mose 13,16):

Und ich will deinen Samen machen wie den Staub auf der Erde; wenn ein Mensch den Staub auf der Erde zählen kann, so soll man auch deinen Samen zählen können.

Wir können daraus allgemein ableiten, dass sich Familien zu größeren Verbänden bis hin zu gesamten Völkern entwickeln sollen. Wesentlich ist aber, dass sie in Gemeinschaft mit Gott leben.





Die Familie – Der Ehebund

23 07 2012

Der Ehebund nach 1. Mose 2.24

Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und seiner Frau anhangen, und sie werden ein Fleisch sein.

Das Wort Gottes definiert das Anhangen, d.h. eine Vereinigung von Mann und Frau als Ehebund. Die Bedeutung des Begriffes „ein Fleisch“ bezeichnet die sexuelle Beziehung, die damit verbunden ist und drückt darüber hinaus aus, dass das Ehepaar eine unzertrennliche Einheit bildet.

Rechtlich wird die Ehe durch einen Formalakt begründet, sei es durch amtliche Eheschließung oder kirchliche Trauung. Dies ist gesellschaftlich notwendig und auch durchaus zu befürworten, es befindet sich aber in der gesamten Bibel dazu keine gesonderte Aufforderung.

Mittlerweile sind Lebensgemeinschaften ohne formale Eheschließung sehr üblich geworden. Der Gesetzgeber definiert diese Form des Zusammenlebens als „eheähnlich“ und stellt sie rechtlich in vielen Belangen der Ehe gleich. Vor Gott ist dies jedoch nicht bloß eheähnlich, sondern de facto die Ehe.

Entscheidend ist der gemeinsame Umgang (biblisch anhangen), wenn dieser mit sexuellem Verkehr verbunden ist und nicht der rechtliche oder kirchliche Akt. Dessen sind sich viele Menschen nicht wirklich bewusst.

Paulus betrachtet die Ehe als ein Geheimnis, indem er die Beziehung zwischen Mann und Frau mir der zwischen Jesus und seiner Gemeinde vergleicht (vgl. Epheser 5.31-32).

Wir finden in der Bibel noch eine Reihe weiterer Anhaltpunkte, dass durch die besondere Form der Ehebeziehung im Grunde genommen das Verhältnis zwischen Gott und Mensch abgebildet ist. Ich habe zwei davon ausgewählt, jeweils eines aus dem AT und eines aus dem NT:

Jesaja 54, 5:

Denn dein Schöpfer ist dein Ehemann, Herr der Heerscharen ist sein Name; …

Offenbarung 19,7:

Lasst uns fröhlich sein und jubeln und ihm die Ehre geben! Denn die Hochzeit des Lammes ist gekommen, und seine Frau hat sich bereit gemacht.

Die Erschaffung des Menschen als Mann und Frau in seinem Bilde hat also einen Hauptzweck: Durch die Beziehung, die zwischen Mann und Frau real erlebbar ist können wir erkennen, wie die Beziehung von Gott selbst zu uns Menschen beschaffen ist.

Mit anderen Worten: Wollen wir erleben, wie sehr Gott uns tatsächlich liebt, dann können wir das an unser eigenen Ehebeziehung selbst erleben, indem man sich um gegenseitige Liebe aufrichtig bemüht. Wir können quasi die Intensität selbst bestimmen.

Trennungen, Partnerwechsel oder gar Experimentieren mit dieser Beziehung haben also keinen Platz, weil sie allesamt diesen Hauptzweck Gottes verfehlen. Und das ist letztendlich auch der Grund, warum die Sexualität als wesentlicher Bestandteil dieser Beziehung der Ehe als solche vorbehalten ist.





Öst. Familiennetzwerk für Ehesplittingmodell

8 06 2011

02.06.2011 | KARL ETTINGER (Die Presse)

Experten wollen eine „unprovokante“ Variante, die nicht an der Individualbesteuerung rüttelt. Überdies wird eine Sanierung des Familienfonds gefordert: Kein Geld mehr für Erziehungszeiten an Pensionsversicherung.

Image

Wien. Alle Parteien bekennen sich zu einer Entlastung der Familien, aber in der Koalition gibt es unterschiedliche Auffassungen, wie das funktionieren und wer profitieren soll. Im Kern liegt der Schwerpunkt der SPÖ bei Maßnahmen für sozial schwächere Eltern und Alleinerzieher. Die ÖVP sieht hingegen die Notwendigkeit, auch Familien mit mittleren und höheren Einkommen mehr unter die Arme zu greifen, um Kosten für die Erziehung mehrerer Kinder zumindest teilweise zu decken…..

Eine Arbeitsgruppe von Fachleuten, die seit zwei Jahren im „Österreichischen Familiennetzwerk “ kooperiert und ausdrücklich nicht namentlich genannt werden will, schaltet sich jetzt im Gespräch mit der „Presse“ in die laufende Diskussion ein. Mit ihrem Vorschlag versucht sie zugleich, die Verwirrung um den Begriff „Familiensplittung“ auszuräumen.

•Familienrealsplitting

•Kombination mit Tarifreform.

•Statt einem Ehegattensplitting.

•Ansatz Bemessungsgrundlage.

Weichen für die Steuerreform

Rasche Entlastung des Fonds

Neben einer Umstellung der Besteuerung hält es das Netzwerk für unumgänglich, dass der sogenannte Familienlastenausgleichsfonds, kurz Flaf, von Zahlungen, die Familien nicht direkt zugutekommen, entrümpelt wird. Schließlich kämpft der Familienfonds mit knapp vierMilliardenEuro an Schulden, für die der Bund mit seinem Budget geradesteht. „Das Weiterwurschteln bringt nichts“, so die Warnung der Experten.

Daher wird ein Vorschlag, der schon einmal diskutiert
wurde, aufgegriffen. Der Fonds soll künftig nicht mehr
die Zahlungen für Kindererziehungszeiten von Müttern
an die Pensionsversicherung tragen. Das zähle nicht zu
den „Kernleistungen“ des Flaf. Im Jahr 2010 betrugen
die Kosten dafür immerhin bereits rund 800 Millionen Euro.

 

Original auf Die Presse, Wien ….

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Weitere Hinweise

Österreichisches Familiennetzwerk

Wertverlust bei Familienbeihilfe

Familienleistungen werden Jahr für Jahr gesenkt

Familienbesteuerung und Frauenerwerbsquote

FPÖ: Familien durch Familiensteuersplitting entlasten!

Arbeit, Kinder, Pension – Dr. Fred Brande, Wien

Die klassische Familie – praktisch, billig und gut.

 

 

 





Österreichisches Familiennetzwerk sagt Nein zur Homoehe

14 11 2009

FamiliennetzwerkAuch das ÖVP nahe katholische Familiennetzwerk sagt Nein zur Homoehe und bietet gleich einen Briefentwurf zum Versand an Politiker an.

zum Artikel geht es hier





Erfolge der ungarischen Familienpolitik

27 09 2018
40.449 -> 28.500: Rückgang der Abtreibungen
23.873 -> 18.600: Rückgang der Scheidungen
35.520 -> 50.600: Anstieg der Eheschließungen

Das sind die Erfolge der ungarischen Familienpolitik!

Die zunehmend familienfreundliche Förderung durch die ungarische Regierung schafft ein Umfeld, in dem Eheschließungen und Familien gedeihen und die Abtreibungszahlen fallen, so eine Ministerin des Landes kürzlich vor einer internationalen Konferenz über Leben und Familie.

Die Unterstützung hat zu einem Rückgang der Abtreibungszahlen um mehr als ein Drittel seit 2010 (40.449 auf 28.500) geführt.
Außerdem kam es zu einem Rückgang der Scheidungen (23.873 im Jahr 2010 und 18.600 für 2017)
sowie zu einem Anstieg der Eheschließungen (35.520 für 2010 auf 50.6000 für 2017). (…)

Katalin Novàk, ungarische Ministerin für Familie, Jugend und internationale Angelegenheiten, erklärte:
„Das Ziel kann durch eine kontinuierliche, komplexe, gezielte und flexible Familienpolitik erreicht werden, die imstande ist, sich an geänderte Bedürfnisse und Bedingungen anzupassen.

Ungarns Verfassung misst der Familie besondere Bedeutung zu.
Sie schützt die Einrichtung der Ehe und hält fest,
dass die Grundlage der Familie die Ehe
und die Eltern-Kind-Beziehung ist.
Sie erklärt, dass Ungarn dazu ermutigt, Kinder zu bekommen.“

LifeSiteNews v. 1.6.18





Spurwechsel Kurz‘ auch bei der Ehe?

17 09 2018

Fällt Bundeskanzler Kurz auch in der Frage der Ehe als Verbindung zwischen Mann und Frau?

Nachdem der Bundeskanzler in der Frage, Nachbarn und Freunden ein Messer in den Rücken zu stoßen, sich mit Frau Merkel und Herrn Marcon zu verbünden und die Kompetenzen der Nationalstaaten zu beschneiden gerade seine Wähler desavouiert hat, bereitet die ÖVP den nächsten Anti-Wähler-Coup vor.

Entgegen aller bisherigen Versprechen scheint die ÖVP die endgültige Zerstörung der Ehe und die massive Beschädigung von Frauen und Kindern vorzubereiten. Obwohl vom Verfassungsgerichtshof keinesfalls gefordert, wird die ÖVP den Begriff der Ehe den linken Kulturzerstörern anpassen und eine Jahrtausende alte Erfolgsgeschichte der Familie im Ofen dem Feuer preisgeben. Der Weg zur Leihmutterschaft und zu Kindesadoptionen schwuler Männer wird damit ebenfalls geebnet. Natürlich besteht die Gefahr, dass es auch gehäuft zu pädophilen Übergriffen gegen Kinder kommen wird. Unsagbares Leid soll dadurch verursacht werden, dass Kindern das Recht, bei ihren leiblichen Eltern aufzuwachsen, verweigert werden wird. Die Todesideologen, die den Weg zur Massentötung von Babys freigemacht haben, erzielen nun ihren nächsten Erfolg im Kampf gegen die Geborenen.

Warum sich Europa immer mehr nichtgewählten, ideologisch ausgesuchten Richtern unterwerfen, die ihre Kompetenzen überschreitend, zu Normgebern mutiert sind und anstatt demokratischer Entschlüsse uns in diktatorischer Manier vorzuschreiben versuchen, wie wir zu leben haben, wäre eine Diskussion wert. Was haben Gerichte damit zu tun? Gibt es nicht Instrumente, den Willen der Menschen zu erkunden oder Gesetze parlamentarisch zu beschließen?

Nun, die Gerichte sind heute Instrumente einer elitären Bande, demokratisch nicht durchsetzbare gesellschaftliche Veränderungen zu erzwingen. Dem sollten wir Bürger widerstehen.

Leider ist meine Prognose pessimistisch: Kurz wird auch hier fallen.





Widersinn „Homo-Ehe“

12 09 2018

Zwei vernünftige Beiträge in der Presse:

Homo-Ehe als Charakterprobe für Schwarze wie für Blaue

Dem Nationalrat bleiben nur wenige Wochen, um ein richterliches Erkenntnis des VfGH zu reparieren.

Am 4. Dezember 2017 schwang sich der Verfassungsgerichtshof zum Gesetzgeber auf und führte per 1. 1. 2019 die Homo-Ehe ein. Weder ÖVP noch FPÖ waren für die Homo-Ehe, der Justizminister nimmt diese einmalige Richterherrlichkeit aber tatenlos hin. Wenn der wahre Gesetzgeber das VfGH-Erkenntnis reparieren will, bleiben ihm nur wenige Wochen. Die Uhr tickt.

Der Nationalrat ist hier mit einem Herzstück der herrschen-den Ideologie konfrontiert. Wo Gläubige früher durch die Straßen zogen, um den Leib Christi zu verehren, beten sie jetzt in Latex gepresste Männerärsche an. Die Gay-Pride-Parade ist die Fronleichnamsprozession des frühen 21. Jahrhunderts. Der propagandistische Aufwand ist gewaltig: Filmindustrie und Medien massieren uns mit homosexuellen Rührdramen, die Privilegierung einer im Westen wohlsituierten Minderheit wird als „Ehe für alle“ verkauft, Andersdenkende werden an Schandpfähle gebunden. Aus einer lustigen Travestie ist eine todernste Staatsdoktrin geworden.

Am 4. Dezember 2017 schwang sich der Verfassungsgerichtshof zum Gesetzgeber auf und führte per 1. 1. 2019 die Homo-Ehe ein. Weder ÖVP noch FPÖ waren für die Homo-Ehe, der Justizminister nimmt diese einmalige Richterherrlichkeit aber tatenlos hin. Wenn der wahre Gesetzgeber das VfGH-Erkenntnis reparieren will, bleiben ihm nur wenige Wochen. Die Uhr tickt.

Der Nationalrat ist hier mit einem Herzstück der herrschen-den Ideologie konfrontiert. Wo Gläubige früher durch die Straßen zogen, um den Leib Christi zu verehren, beten sie jetzt in Latex gepresste Männerärsche an. Die Gay-Pride-Parade ist die Fronleichnamsprozession des frühen 21. Jahrhunderts. Der propagandistische Aufwand ist gewaltig: Filmindustrie und Medien massieren uns mit homosexuellen Rührdramen, die Privilegierung einer im Westen wohlsituierten Minderheit wird als „Ehe für alle“ verkauft, Andersdenkende werden an Schandpfähle gebunden. Aus einer lustigen Travestie ist eine todernste Staatsdoktrin geworden.

Ich will die Schwulen und Lesben in meinem Freundeskreis nicht missen, sie verdienen Respekt und alle Rechte. Mich verstört die Willkür, mit der ausgerechnet den Homosexuellen das Los zugefallen ist, die Speerspitze in der Auflehnung des Menschen gegen die Natur abzugeben. Das Leitbild der Kommunisten war der Stoßarbeiter Stachanow, die Nazis fuhren auf blonde Germanen mit hochgerecktem Kinn ab. Wie um alles in der Welt aber wurde das schwule Ehepaar, das Kinder angeblich viel besser aufziehen kann als der ganze hetero-normierte Pöbel, zur Ikone unserer Zeit?

Das Tempo, mit der sich diese exotische Ideologie durchsetzt, ist erschreckend. Ich bin 45. In meiner Jugend tauchte die Idee „homosexueller Familien“ nicht einmal im Kabarett auf. Keine dreißig Jahre später ist es tabu, etwas dagegen zu sagen. Ich riskiere soziale Ächtung, wenn ich hinschreibe: Zwei Männer sind kein Ehepaar und können keine Familie gründen.

Der Nationalrat brauchte Mut. Vor dem Wähler muss er sich nicht fürchten. Die Rohdaten einer aktuellen Umfrage sagen: 54 Prozent sehen „die Ehe als eine Verbindung zwischen Mann und Frau mit dem Zweck, gemeinsam Kinder zu zeugen“. 66 Prozent der FPÖ-Wähler sind gegen die Homo-Ehe, 61Prozent der ÖVP-Wähler und – Prinzessin, horch auf! – 50 Prozent der SPÖ-Wähler.

In den Schubladen liegen gute Entwürfe. Das Problem des VfGH, die Registrierte Partnerschaft bedeute ein Zwangsouting für Homosexuelle, lässt sich leicht beheben, indem man sie in so etwas wie den französischen „Pacte civil de solidarité“ umwandelt. Eine solche Vertragsgemeinschaft stünde ohne sexuelle Fixierung allen offen. Österreich würde einen Sprung machen vom verpfuschtesten Antidiskriminierungsrecht zum gerechtesten.

Bis jetzt hat sich nichts getan. Das Direktorium Kurz-Blümel-Mahrer hat neun Monate lang anpasslerische Signale ausgesandt. Eigentlich gäbe es noch eine zweite Regierungspartei, die in dieser Frage die Position der Kirche und der Vernunft vertritt. Fügen sich die Freiheitlichen schon wieder? Vermutlich sagt sich das Direktorium: „Geh lass, dann is wenigstens a Ruah!“ Sie kriegen aber keine Ruhe. Laut geltendem Recht erklären Eheleute ihren Willen, Kinder zu zeugen. Damit folgt unweigerlich der Anspruch homosexueller „Eheleute“ auf Kinder – unter Ausbeutung von Leihmüttern. Ich warte angespannt, welche Abgeordneten Charakter zeigen.

Martin Leidenfrost, Autor und Europareporter, lebt und arbeitet mit Familie im Burgenland. 

Juristisches Tamtam um die Homo-Ehe

Das Gebot der sachlichen Differenzierung erfordert es, Unterschiedliches nicht populistisch gleich zuzuordnen.

Nach dem Erkenntnis des Verfassungsgerichtshofs (VfGH) vom Vorjahr, das gesetzliche Bestimmungen aufgehoben hat, die die Ehe für heterosexuelle Paare und die Eingetragene Partnerschaft (EP) für homosexuelle Paare vorbehält, muss bis Jahresende eine neue Regelung gefunden werden, sollen nicht beide Rechtsinstitute für alle Paare offenstehen, was aber eine Art unsachlicher Populismus wäre.

Obwohl die Ausgestaltung als auch die Rechtsfolgen beider Formen einander weitgehend entsprechen, wie der VfGH festgehalten hat, gibt es dennoch sachliche Gründe, die Differenzierung von Ehe und Eingetragener Partnerschaft aufrechtzuerhalten, ohne dass gleichgeschlechtliche Paare darin eine mögliche Diskriminierung erblicken müssen, wie es das Judikat durch die Exklusivität der EP für diese Gruppe unterstellt hat.

Denn der VfGH hat in dieser auch kulturell-religiös stark geprägten Rechtsfrage als zentralen Entscheidungsgrund einzig auf die formal gleiche Bezeichnung der Verbindung von hetero- und homosexuellen Paaren abgestellt. Er hat allein in deren exklusiver Zuordnung entweder zur Ehe oder zur EP mit dem damit vermeintlich verbundenen unerwünschten Zwang, die eigene sexuelle Orientierung öffentlich zu machen, eine potenzielle Diskriminierung gleichgeschlechtlicher Paare gesehen.

Ein übersehenes Faktum
Weitgehend ausgeblendet blieb in diesem umstrittenen Erkenntnis dagegen das in der Europäischen Menschenrechtskonvention verankerte und damit im Verfassungsrang stehende „Recht auf Eheschließung für Männer und Frauen im heiratsfähigen Alter“.

Damit besteht ja auch bereits ein verfassungsgesetzlicher Ehebegriff in Österreich. Folgerichtig hat der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte im Jahr 2010 judiziert, dass Gesetze, die die Ehe nur für Mann und Frau vorsehen, nicht der Konvention widersprechen.

Die Ehe auch auf gleichgeschlechtliche Paare zu erweitern, würde nicht nur heißen, das biologische Faktum, dass nur aus der Gemeinschaft von Mann und Frau neues menschliches Leben hervorgehen kann, nicht zu berücksichtigen. Es würde auch ihrer Ausrichtung auf das Wohl des Kindes zuwiderlaufen, dem in der Regel – von der ein Gesetz auszugehen hat – mit einer Vater-Mutter-Kind-Beziehung am besten gedient ist.

Unnötiger Kulturbruch
Bei der gewünschten Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare geht es offenbar in einer Art Justamenthaltung nur um eine Aneignung des Begriffs Ehe. Dies geschieht dabei oft gerade durch jene, die die klassische Ehe für gewöhnlich als nicht mehr zeitgemäße Einrichtung beurteilen.

Der von einigen erhoffte und von manchen befürchtete Kulturbruch, den Begriff der Ehe neu zu definieren, ist nach der Entscheidung des Höchstgerichts aber rechtlich gar nicht notwendig.

Dass vielmehr die Öffnung der Eingetragenen Partnerschaft für alle zur Lösung des Problems schon ausreichen würde, hat auch der damalige Gerichtspräsident Gerhard Holzinger in einer Stellungnahme bestätigt. Das könnte auch dem Wunsch vieler heterosexueller Paare entsprechen. Gleiche Rechte, gleiche Pflichten, aber ein anderes Erscheinungsbild – wer könnte sich daran stoßen?

Das VfGH-Erkenntnis sollte als untauglicher Versuch stehen bleiben, biologische Lebensbedingungen und gesellschaftliche Werthaltungen definitorisch zu nivellieren. Das Gebot der sachlichen Differenzierung, das übrigens auch dem verfassungsrechtlichen Gleichheitsgebot innewohnt, erfordert es dagegen, dass Unterschiedliches nicht mutwillig und populistisch gleich zugeordnet, sondern zumindest auch verschieden definiert werden muss.

Dr. Andreas Kresbach, ist Jurist im öffentlichen Dienst und im Team des Thinktanks Die Weis[s]e Wirtschaft für Familien- und Generationenpolitik zuständig.





Symposium „Ehe für alle“ – ein Brief

21 01 2018

Sehr geehrter Frankfurter Oberbürgermeister Feldmann (http://www.spd-frankfurt.de/personen/21577/432725/index.html)
Sehr geehrte Frau Weber (https://www.frankfurt.de/sixcms/detail.php?id=2779&_ffmpar%5B_id_inhalt%5D=30969247)
Sehr geehrte Frau Eskandari-Grünberg (http://eskandari-gruenberg.de/, https://twitter.com/NargessEG),
Sehr geehrte Damen und Herrn, die sich für den freien Meinungsdiskurs einsetzen oder / und Verantwortung tragen!
Liebe Mitbürger!

https://www.idea.de/frei-kirchen/detail/kirchenvertreter-unterstuetzt-protest-gegen-kritiker-der-ehe-fuer-alle-103966.html
https://www.idea.de/gesellschaft/detail/demo-fuer-alle-unter-starkem-polizeischutz-103967.html?tx_newsideade_pi1%5Buuid%5D=103967&cHash=39c4b71b24fa967ed0c7df5d8beeb8bf
http://www.hessenschau.de/gesellschaft/2500-menschen-gehen-in-frankfurt-fuer-bunte-vielfalt-auf-die-strasse,demo-frankfurt-102.html
http://www.fr.de/frankfurt/demo-in-frankfurt-demo-gegen-demo-fuer-alle-a-1430419

Es macht mich traurig zu lesen, wie sich die offizielle Politik „zusammenrottet“ gegen eine bunte Vielfalt aller Altersgruppen von Bürgern, die sich KRITISCH – und das zu Recht –
Gedanken machen über Entscheidungen und die Folgen derer, die in der Politik gefällt wurden / werden.

Es ist Demokratie, dass Bürger mitdenken und auch kritisch das Zusammenleben im Staat begleiten!
Das möchte ich denjenigen – aus allen „Richtungen“ – entgegnen, die ständig pauschal sagen, „Demo für alle“, die AfD, Pegida, die Identitäre Bewegung, usw. seien „Feinde der Demokratie„. Das Gegenteil ist der Fall! Selbstbewusste Bürger mit Herz und Hirn stehen inzwischen mutig auf gegen das, was uns „von oben“ vorgesetzt wird.
Wo wir erkennen (müssen / dürfen), wie „gleichgeschaltet“ und einseitig (ÖR-)Medien berichten.

Ich wurde gestern in Kelsterbach von 30-40 schwarz gekleideten Menschen mit jeweils 2 erhobenen STINKEFINGERN in unsere Richtung empfangen
(kam mit dem 2. Shuttlebus von Flughafen, der gegen 11 Uhr dort abgefahren war.)
Nach diesem erhebenden „Spalier“ konnten wir unbehelligt ins Tagunshaus gehen – und ab da war es nur noch gut und erhebend, dort zu sein.
Ich traf viele alte Bekannte und aufgeschlossene, sehr unterschiedlich engagierte Menschen von 16-88 Jahre. 2 Babies waren auch dabei, von ihren Müttern mitgebracht.
Diese stellen einem immer wieder klar vor Augen, warum und wofür wir uns einsetzen:

Unsere Kinder und Jugendlichen sollen in Frieden, unbeschadet an Körper und Seele, aufwachsen und ihr Leben, wie auch wir jetzt (noch),
in einer freiheitlichen Welt selbst, vernünftig, Wert-orientiert und sinnvoll gestalten können.

Das bemühe ich mich als Mutter auch unseren beiden Kindern (16 und 18 Jahre) mitzugeben.
Mein familienpolitische Einsatz begann 2007, als unsere Tochter in die Schule kam –
und gerade da die bisher vorhandene Bis-Mittags-Betreuung als Wahl-Angebot der Grundschule ABGESCHAFFT wurde – es gab nur noch „Ganz(tag)“ oder „gar nicht“.
Ich hatte eine Petition im Landtag NRW mit dem Anliegen, Eltern Wahlmöglichkeit für die Art der Betreuung ihrer Kinder anzubieten; mit gleichberechtigten Angeboten.
Die Petition wurde abgelehnt.
Das brachte mich dazu, nach Verbündeten zu suchen. Ich stieß recht bald auf Christa Meves, die den Verein „Verantwortung für die Familie“ (VFa) leitet,
Maria Steuer, die zu der Zeit (2008) das Familiennetzwerk Deutschland gründete und prägte. Birgit Kelle, die engagierte 4-fache Mutter und Autorin (ihr Buch „Muttertier“ ist aktuell),
die ich gestern in Frankfurt auch wieder traf, sie war Referentin, Eva Herman, Hartmut Steeb von der Evangelischen Allianz (Kirche), den „Elternverein NRW“ mit Frau Schwarzhoff,
der sich engagiert und kritisch in meinem Sinne einsetzt, Albert Wunsch, der engagierte Sozialpädagoge, neben dem und seiner Frau ich sogar zufällig zu sitzen kam,
und viele andere, auch auf Tagungen, die ich besuchte.

Das Problem der Kleinkinderbetreuung habe ich nun nicht mehr. Mir fällt aber auf, dass die Arbeit, die ich zu Hause leiste, um unsere Familie zu gestalten und zu prägen,
und auch nur der „Alltagskram“ – Wäsche, Einkauf, Putzen, Fahrdienste, Essenkochen, Krankenpflege, … – von Gesellschaft und Politik wenig bis KEINE Anerkennung erfährt.
Heute ist die Ansage, die kleinen Kinder schnellstmöglich in „professionelle Hände“ zu geben, in Kita oder zur Tagesmutter – damit Frau endlich wieder „vernünftig“ arbeiten kann.

Was bin ich froh, dass ich noch in „anderen Zeiten“ meine Kinder großziehen durfte!
Wie schön sind doch die ersten 3 Jahre mit den Heranwachsenen – bis das Kind dann seelisch bereit, persönlich ausreichend gefestigt und reif ist,
die Haupt-Bezugsperson – meist doch die Mutter – für etwas länger nicht bei sich zu haben, im Kindergarten.
Was nicht heißt, dass man nicht auch vorher altersgemäße Angebote außer Haus nutzen und die Welt erkunden sollte. Begegnungen suchen. Natur-Erlebnisse.
Dass Frau die Welt zusammen mit ihrem eigen Fleisch und Blut erkunden kann. In Liebe, Verlässlichkeit, Zugewandtheit – Symbiose.

Das Baby kommt zur Welt – sein Gehirn ist zu 30% ausgeprägt. Zum 3. Geburtstag sind es ca. 90 % an Gehirnmasse!!!
In den sensiblen 3 ersten Jahren findet ein Wachstum und eine Vernetzung der (komplexen und wunderbaren) Nervenzellen statt, die schier unglaublich ist!
Vom ersten Schrei, ersten „Lächeln“, Trinken, Zugreifen, Robben, (Selbst) Essen, Krabbeln und Laufenlernen, Sprechenlernen, die „Welt“ Erkunden. Lernen ohne Ende!
Fühlen. Genießen. (Ein)Schlafen. Wollen. Nicht Wollen. Immer die Bezugsperson(en) greifbar – zur Not dorthin laufend, Trost und Bergung finden. Und ab, es geht wieder los!
Die kleinsten Gefühle und Erlebnisse prägen das Gehirn und die dann entstehenden Vernetzungen – für die nächsten ca. 80 Jahre Grundlage des Lebens!

Unter Stress – Cortison-Einfluss – laufen seelische und auch Wachstumsprozesse nur stark eingeschränkt ab.
Der Körper und das Menschlein muss sich auf das Wesentliche des Überlebens konzentrieren. „Schnick-Schnack“ ist da nicht angesagt.

DAS tun wir unseren Krippen-Kindern an – die ständig wieder die Trennung von der Mutter durchleben – durchleiden (müssen).
Die den LÄRM der anderen Kinder aushalten müssen – den Erzieherinnen wird es oft selbst zu laut!
Wo keiner individuell nach SEINEM BEDÜRFNIS – nach Kuscheln, Trinken, Schlafen, Angesehen-Werden – ich lächel auch zurück – fragt.
Diesen Kindern wird für später ganz vieles fehlen – die Nestwärme, Sicherheit, Geborgenheit – um dann mutig und froh hinauszugehen in die volle, laute, wirre Welt.
Das war nicht Thema auf dem Symposium – aber es ist ein Lebensthema – neben anderen.

Es gibt nichts Wichtigeres, als sich verantwortlich und Wert(e)-orientiert, mit SINN, für „das Eigene“, für die Kinder, für das (gelingende) Familienleben einzusetzen!
Das lebt weiter. In meinen Kindern. In deren Kindern (?) später.

Familienleben ist NACHHALTIG – aber auch sehr sensibel und stör-anfällig!

So viele Familien zerbrechen rundherum. Ich begleite schlimm gebeutelte Eltern, die unter Kindesentzug durch Jugendämter furchtbar leiden
und mit den so schweren Konsequenzen – ohne ihre geliebten Kinder – weiterleben müssen.
Ich versuche auch, älteren Menschen auf ihrem schweren Weg beizustehen – und freue mich über die glücklichen Gesichter,
sobald die Rede auf die Enkelkinder kommt! Die natürliche Familie ist (und bleibt!) ein SEGEN und ein GESCHENK!
Und sie ist und wird es immer bleiben – die ZUKUNFT unserer Gesellschaft!

WIR tragen VERANTWORTUNG für unsere jungen Mitbürger, die ihren Weg ins Leben erst noch finden müssen – und hoffentlich dabei auch echter LIEBE werden begegnen dürfen!
BEVOR sie in ihrer „Peer Group“ übergriffliche Erfahrungen (hoffentlich nicht!) werden machen müssen, weil ja die „Grenzen der Moral“ niedergerissen wurden.
Weil wir ja „so frei“ leben. Dass dann auch mal ein im Mutterleib schon entstandenes neues Menschlein „weggemacht“ werden muss. Ist ja nur „Zellklumpen“.

Es sind gefährliche Entwicklungen, die im Gange sind. Spannend, dass gerade in diesen Zeiten so viel „sexuelle Übergriffigkeit“ thematisiert wird!
FREIHEIT scheint doch nicht ohne GRENZEN und klare REGELN und WERTE(-Systeme) zu funktionieren.

Auf die nach 38 Minuten „Diskussion“ im Bundestag gefällte „Entscheidung“ für die „Ehe für alle“ folgen KONSEQUENZEN ernster Art.
Es ist Tendenz der aktuellen Politik, erst zu „entscheiden“ – und später selbst über die (vorher nicht recht bedachten) Konsequenzen der Entscheidung
die womöglich „ideologisch“ bedingt, durch Lobbygruppen „herbeigedrängt“ oder gar „erkauft“ (?) war, – überrascht zu sein.

Der erste Referent der Tagung, Jura-Professor in Rostock, Dr. Benedict, thematisierte denn auch die Frage, ob die Entscheidung mit Grundgesetz Art. 6,
wo der besondere Schutz der Familie verankert ist, vereinbar ist. Er ging dabei auch auf die geschichtliche Entwicklungen der Sicht auf Ehe und der Gesetze dazu ein.

In der folgenden Diskussion zwischen Prof. Spaemann und Jürgen Liminski (Institut für Demografie, Allgemeinwohl und Familie, IDAF) wurde die Frage nach dem Kind
wie wichtig für es Vater und Mutter, aber auch das Wissen um die eigene Herkunft – irgendwie aus dem Reagenzglas – oder aus der LIEBE von Mama und Papa – von einer „Bauchmutter“ irgendwo in der Welt gegen Bezahlung ausgetragen, mit Eizelle von X und Samen von Y – wer ist dann (biologischer) Vater und Mutter?, vielfältige Aspekte ergeben sich – beleuchtet. Das Kind bleibt nicht Kind, es wird fragender und suchender Jugendlicher und Erwachsener.
Mit der SEHNSUCHT und dem BEDÜRFNIS nach Angenommensein, Bindung, Liebe, Wissen um die eigene Herkunft.

Für schwule oder lesbische Paare steht im Mittelpunkt, dass sie überhaupt „ein Kind“ – oder mehrere – bekommen.
Es soll dann „möglichst gut“ sein. Passend. Gesund natürlich. Damit sich die „Investition“ darein auch lohnt und (später) gelohnt hat.
Was, wenn das LEBEN einen Strich durch die Rechnung macht? Wenn das Kind doch nicht „passt“?
Bei meinen Kindern ist alles voll natürlich gelaufen – und das ist ein WUNDER!

Frau von Beverfördes (große) Kinder, sie hat 4, ebenso wie Frau Kelle, zeigten sich, neben ihrem Ehemann, als fleißige Unterstützer und Mitorganisatoren der großartigen Veranstaltung.
Der erste Vortragende, Prof. Benedict, zeigte sich gleich zu Beginn seines Vortrags betroffen über den Fakt, dass offizielle Politiker und Kirchenleute – Sie, die ich hier adressiere –
zu Gegendemonstrationen mit aufgerufen haben, diese, im Gegensatz zu dieser sachlich-fachlichen Tagung, unterstützen – und dass der „Protest“ derart heftig ist,
dass Polizei-Hundertschaften uns ganz normale Bürger vor den Angriffen eines Mobs schützen müssen. Dass bereits in der Nacht zuvor 20 Polizisten das Gebäude bewachten.
Und die Sicherheitskräfte des Veranstaltungsortes, die überall präsent waren. Es ist schon widersinnig.

Auch wir stehen unter dem REGENBOGEN – unter Gottes Regenbogen, den Er nach der Großen Flut für uns und Sein Volk Israel als Zeichen Seiner TREUE in die Wolken gesetzt hat!
Regenbögen sahen die Gegendemonstrierenden im Zentrum Frankfurts viele, aber keine Sonne, denn das „Fest der Vielfalt“ war etwas verregnet.

In den Vorträgen und Diskussionen nach der Mittagspause wurde die Thematik der „Mutterschaft“ – die durch die unterschiedlichen „Varianten“ immer komplexer –
rechtlich wie sachlich, wird – beleuchtet.
Es geht auch um „Wert“ bzw. „Entwertung“ der Frau (als „Leih-Gebärmutter“, das Kind als „Ware“ – obwohl dem starke hormonelle Behandlungen vorausgehen müssen,
was Frauen berichten können, die selbst künstliche Befruchtung „probiert“ haben – Birgit Kelle berichtete in ihrem darauffolgenden Vortrag von Bekannten, die nach einigen Versuchen aufgaben). Aus diesen Gründen gibt es auch aus vielen Richtungen Engagierte und Organisationen, die sich gegen oder kritisch zu Leihmutterschaft positionieren.
Die natürlicherweise von „Pro-Homoehe“- Verfechtern für „notwendig“ gehalten wird.
Frau Kelle wies jedoch klar darauf hin, dass jedes Kind ein GESCHENK sei, das Wunder des Lebens –
und dass es, auch bei verheirateten herkömmlichen Paaren, kein RECHT auf ein Kind gebe!

Nach Kelles Auftritt – pfiffig und praktisch wie gewohnt, sie hat den Verein „Frau 2000“ gegründet und vertritt in zahlreichen Publikationen und auch Talkshows engagiert die Interessen konservativer Familien und von Müttern wie Kindern – wurde der Blick auf die Welt und die anderen Länder Europas gelenkt.
Herr Dr. Jakob Cornides, der für die Europäische Kommission in Brüssel arbeitet, zeigte im Gespräch mit Herrn Liminski einige Facetten über die internationale Sicht und Lage in der  Thematik „Ehe für alle“ bzw. „Homo-Ehe“ – den ersten Begriff möge er gar nicht (ich auch nicht).
Seine Formulierungen und Aussagen blieben jedoch ziemlich schwammig – was meine kritische Sicht auf das „Brüssel-Europa“ mit vielen (vom Steuerzahler getragen) hochdotierten  Mitarbeitern nicht bessern konnte.
Unsere Abreise verlief – nach vielen interessanten Begegnungen, Gedanken, Gesprächen, gemeinsamem Essen – ab 17:30 Uhr friedlich und ohne Protest.
Es folgten interessante Gespräche am  Bahnhof. Mein Adressverzeichnis anderer Engagierter ist erneut um einige Namen gewachsen. Find ich gut!

In meinem Leben ist es etwas heller geworden durch den gestrigen Tag!

Jetzt fordere ich Sie als Leser auf, in den Medien Informationen über die Tagung und ihre Inhalte zu suchen.
Sie werden wenig finden – bis auf Pauschalisierung und flache Verunglimpfung (s. Links oben am Artikelbeginn).

https://www.google.de/search?q=demo+f%C3%BCr+alle+ehe+f%C3%BCr+alle&ie=utf-8&oe=utf-8&client=firefox-b&gfe_rd=cr&dcr=0&ei=kkZkWtnRHcTA8geszZ6gDw

Stöbern Sie gerne hier ein wenig, was über Hedwig von Beverförde und das konservativ-kritische gesellschaftliche Engagement gesagt und geschrieben wird.
Es ist unsere demokratische Pflicht, uns Gedanken zu machen, zu informieren – und auch mahnend und warnend zu Wort zu melden!

Ich danke allen AfD-Politikern, patriotisch denkenden Menschen, usw., die Zielscheibe werden der Antifa und von Linken, deren Autos abgefackelt werden,
deren Büros beschmiert, Scheiben eingeschlagen und sonstige UNDEMOKRATISCHE unschöne Dinge.
Wer VIELFALT will und fordert, muss auch tatsächliche Vielfalt aushalten!

https://demofueralle.wordpress.com/

Bitte informieren Sie sich gerne sachlich und inhaltlich weiter auf der Website des Veranstalters – hier werden alle Vorträge in den nächsten Tagen online gestellt werden.

Ich danke Ihnen für Ihre Zeit. Mein Wunsch ist, dass das gesellschaftliche Miteinander hierzulande sich (wieder) verbessern möge.
Ich mag die Verunglimpfungen wie „olle Nazischlampe“ (Oliver Welcke über Alice Weidel), „Köterrasse“, „Pack“ – und was auch sonst noch so aus der „Riege“ von Politik, Medien
und „Besser-Menschen“ kommt, nicht. Ich finde es, ehrlich gesagt, SCHLIMMER als den „kleinen Halbneger“ – das war nicht okay, aber sein Auftritt im Fernsehen vorher war es auch nicht wirklich – der zu Noah Becker gefallen ist.

Leute, seid vernünftig.Iich wünschte mir ein MACHTWORT aus der Politik (z.B. vom Bundespräsidenten oder Kanzlerin) zu der Thematik.
Ich vermisse es nach wie vor – und werde mich selbst weiter für Meinungsfreiheit, differenzierte Betrachtung, auch gerne kritisch konstruktiv und
FREE SPEECH in Deutschland, der EU und der Welt einsetzen.
Und auch jeden anderen Menschen dazu ermutigen. Es ist unser gutes Recht.

Mit freundlichen Grüßen!

Almut Rosebrock, Apothekerin, Mutter, kritisch mitdenkende Bürgerin (gerade noch U 50),  Aktionsbündnis „Gerne leben mit Kindern“

Almut Rosebrock








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