Kinderreiche Familien – es gibt uns noch!

28 07 2012

Wir sind zwar eine Minderheit, aber es gibt uns noch:
Die kinderreichen Familien, in denen die Mama zuhause ist.

– weil die MAMA ohnehin vor und nach der Geburt der Kinder zuhause ist und viele Kinder eben viel Arbeit machen.
MAMA sein ist schon ein „Full-time-Job“, spätestens ab 6 Kindern ist es mehr als das.
Kinder brauchen viel Zeit von den Eltern, sie wissen doch soviel zu erzählen, wenn sie nach Hause kommen.
Da ist es wichtig, daß jemand da ist, der ihnen zuhört, teilnimmt an ihren Freuden, sie aufrichtet nach Niederlagen.
In den kinderreichen Familien ist es natürlicherweise vor allem die MAMA, die diesen wichtigen Dienst tut.
Aber auch viele Familien mit „nur“ 2 Kindern bringen große Opfer, damit die Kinder immer jemanden haben, bei dem sie sich ausreden können. Eltern richten ihre Arbeitszeiten z.B. mittels Schichtarbeit so ein, daß entweder MAMA oder PAPA bei den Kindern zuhause ist.
Zu bedenken:
Manche in der Schule gemobbt werden.
Mitschüler können so ungemein grausam sein.
Die Mobbingopfer wären in einer Ganztagsschule –
noch dazu mit Verschränkung von Unterrichtszeit (verpflichtend)
und Lernzeit – wirklich arm dran.

Kurz gesagt:

Die Lebensform der kinderreichen Familien,
bei denen naturbedingt die Mutter zuhause ist,
darf nicht unter die Räder kommen!

Unsere Kinder lernen bei Mama und Papa Dinge, die auch die beste Schule nicht vermitteln kann!

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Weitere Hinweise
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Kinder – unsere Freude.
Glücklich wird, wer andere glücklich macht.




Verband kinderreicher Familien in Deutschland gegründet

16 12 2011

Aus Kathnet vom 19. Oktober 2011

Bild

„Wir wollen dafür kämpfen, dass große Familien
in Zukunft weder als phänomenal noch als asozial
angesehen werden, sondern einfach als normal“,
sagt die Vorsitzende.

Berlin (kath.net/idea) Kinderreiche Familien mit mindestens drei Kindern haben einen Verband gegründet. „Wir wollen dafür kämpfen, dass Großfamilien in Zukunft weder als phänomenal noch als asozial angesehen werden, sondern einfach als normal“, sagte die Vorsitzende des “Verbandes kinderreicher Familien Deutschland e. V.”, die Apothekerin Elisabeth Müller (Mönchengladbach), am 17. Oktober bei der Vorstellung in Berlin.

Der Verband sieht sich als Austausch- und Meinungsforum für kinderreiche Familien. In Planung ist eine Karte für die Mitglieder „Familie 3+“, die Rabatte und Vergünstigungen ermöglichen soll. Der neue Verein hofft dabei auf die Bereitschaft der Wirtschaft, die Zielgruppe zu fördern.

Elisabeth Müller, Mutter von sechs Kindern, kritisierte aber auch, dass die Debatte um Finanzen und Betreuungsangebote “der falsche Ansatz” sei: “Niemand bekommt Kinder aus ökonomischen Erwägungen.“ Kinder bekomme man auch nicht für die Gesellschaft, „sondern allein für sich und seine Familie“.

Der Generalsekretär der Deutschen Evangelischen Allianz, Hartmut Steeb (Stuttgart), begrüßte gegenüber idea die Gründung. Der Verband sei nötig, weil kinderreiche Familien keine Lobby hätten. Dabei sorgten sie mit ihrem Nachwuchs mit für die Zukunftssicherung Deutschlands. Das Ehepaar Hartmut und Angelika Steeb hat zehn Kinder.

Deutschland ist das prozentual kinderärmste Land Europas. Nur noch 16,5 Prozent der über 81 Millionen Menschen sind jünger als 18 Jahre. Zum Vergleich: In Frankreich liegt ihr Anteil bei über 22 Prozent. Großbritannien, die Niederlande sowie die skandinavischen Länder kommen auf über 20 Prozent. In Deutschland gibt es 1,2 Millionen Familien mit drei oder mehr Kindern. Dem neuen Verband haben sich bisher rund 100 Familien angeschlossen.

www.kinderreichefamilien.de

Familie als Zukunftsmodell

Kindern gehört die Zukunft! Dieser Meinung sind Sie sicher auch.
Dazu muss man bereit sein, Leben zu schenken.
Idealerweise mehr, als man selbst geschenkt bekommen hat.
Eine Gesellschaft, mit einer höheren Sterbe- als Geburtenrate
wird ansonsten irgendwann verschwinden. Schon heute
erleben wir die Folgen hautnah mit. Überalterung, steigende
Rentenbeiträge, Sozialsysteme unter Druck.
Der Staat steuert dagegen mit staatlicher Förderung,
Betreuungsangeboten, etc. Warum kriegen dennoch
immer weniger Menschen Kinder? Weil niemand diesen
Lebensweg aus gesellschaftlicher Verpflichtung
oder finanziellem Kalkül einschlägt!

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Hinweise

9 Kinder_Fulltimejob und Abenteuer

Kinder – ein Liebesbrief von Gott

Familie und Kinder haben Zukunft

Kinder statt Karriere (Frankreich)

Geht doch! 8 Kinder auf dem Bio-Bauernhof

Geht doch! Kinderreich in Österreich (11 Kinder)

Mutter, Vater und 10 Kinder – in Österreich

Persönliche Zeugnisse kinderreicher Eltern





Geht doch! Kinderreich in Österreich

15 01 2011

Kinder bekommen oder nicht –
das ist viel mehr eine Frage der Einstellung
als eine der Finanzen.

Familie H. hat 11 Kinder.
Der Mann ist angelernter Hilfsarbeiter, die Frau Vollzeithausfrau. Für keines der 11 Kinder gab es Karenzgeld. Die Kinder hatten – das bestätigen die inzwischen erwachsenen Kinder – eine schöne Kindheit. Ohne Urlaub zwar, aber immer in verläßlicher Obhut von Mama und Papa.

Bericht über diese Familie mit 11 Kindern in der OÖ. Rundschau, Okt. 2007

Familie W. hat 8 Kinder.
Der Mann ist einfacher Angestellter, die Frau Vollzeithausfrau. Es gab für die Mutter der Kinder z.T. Karenzgeld und zuletzt auch Kinderbetreuungsgeld. Die Kinder sind Facharbeiter, Akademiker, einige studieren noch bzw. besuchen verschiedene Schulen.

Familie S. hat 5 Kinder.
Der Mann ist Facharbeiter, die Frau in Teilzeitarbeit, seit das jüngste Kind vier Jahre alt ist. Aus allen Kindern sind tüchtige Bürger geworden – vom Facharbeiter bis zum Akademiker.

Und so könnte ich noch viele Beispiele anführen. Allen diesen Familien ist eines gemeinsam:
:arrow: Geld ist knapp aber für die Versorgung der Kinder ausreichend vorhanden.
:arrow: Urlaubsfahrten gibt es nicht oder nur wenige.
:arrow: Papa und Mama sind einander und den Kindern gegenüber treu.
:arrow: Und vor allem: sie haben die Kinder aus Überzeugung bekommen, das eine oder andere ist noch dazugekommen, die Eltern und Geschwister haben aber auch diese gerne angenommen.
:arrow: Und die Kinder: sie sind allesamt gut sozialisierte Kinder, wertvoll und geschätzt in Schule und Beruf und als Freunde begehrt.

Das ist es:
Die richtige Einstellung macht es!

Weitere Hinweise

Kinderreich

Es gibt uns noch – die kinderreichen Familien

Kinderreich

Kindermund und Elternwort

30 Jahre nach zwölf – der demographische Niedergang Europas

Der Geburtenschwund hat viele Gründe

Eine Mutter schenkt dem Staat 671.000 Euro!

Persönliche Zeugnisse kinderreicher Eltern

Die klassische Familie – praktisch, billig und gut!

8 Kinder auf dem Bio-Bauernhof

Neue junge Mütter_Kinder wichtiger als Karriere…

Mutter und Vater unersetzlich – Lichtblick – Kleine Zeitung

Mütterrevolution in Frankreich_Frauen wollen ins Haus zurück





Philippika der kinderreichen Familien gegen diese Regierung

31 10 2010

Sg. Damen und Herren Regierungspolitiker Österreichs!

Sie haben nun die
Kosten der Finanzkrise verteilt.

:arrow: Die Pensionisten müssen einen kleinen Beitrag leisten. Die sehr hohen Pensionen werden nicht erhöht.
Das geschieht übrigens bei den Familienleistungen seit Jahren: Sie werden nicht erhöht, d.h. aufgrund der Inflation entwertet.
:arrow: Die Raucher müssen einen kleinen Beitrag leisten. Dieser Belastung können sie sich aber sofort entziehen, wenn sie mit dem Rauchen aufhören.
:arrow: Die Autofahrer zahlen sage und schreibe 80,– €/Jahr! (0,05 € je Liter ergeben also bei 20.000 km und 8 Liter Verbrauch 80,–€)
:arrow: Die kinderreichen Familien halten Sie für besonders leistungsfähig. Sie müssen nicht nur die Kosten der Autofahrer tragen, sondern dazu noch das Hundertfache und darüber. Schon bei 3 Kindern kann die Belastung im ungünstigsten Fall 8.000,– € ausmachen, bei mehr Kindern ist sie entsprechend höher.

Dabei sind gerade die kinderreichen Familien ganz wichtige Leistungserbringer:
:arrow: Wir sichern viele Arbeitsplätze, weil unser Geld sofort wieder in die Wirtschaft geht!
:arrow: Wir sichern die Pensionen – auch Ihre Pensionen und die aller kinderlosen Mitbürger!
Warum nehmen Sie uns soviel Geld weg? Geld, das wir dringend brauchen, um unsere Kinder aufzuziehen. Unsere Kinder, die Ihre hohen Pensionen einmal zahlen sollen. Von einer Abgeltung für unsere Leistungen ist ja sowieso nicht zu reden!

:!: Wir hätten Verständnis für diese exorbitanten Kürzungen, wenn es auch bei den Damen und Herren Politikern und bei den Parteienförderungen (noch vor wenigen Monaten wurde eine um 25% erhöht – mitten in der Finanzkrise!) auch Kürzungen gäbe.
:!: Wir hätten Verständnis für diese exorbitanten Kürzungen, wenn wir wirklich reich wären. Aber das sind wir nicht! Deswegen wurde ja 2002 der Mehrkindzuschlag eingeführt, weil eben kinderreiche Familien besonders armutsgefährdet sind. Jetzt wird er ersatzlos gestrichen.
:!: Wir hätten Verständnis für diese exorbitanten Kürzungen, wenn es auch bei Beamtengehältern und bei den hohen Pensionen Kürzungen gäbe, doch die gibt es nicht. Die Pensionisten mit hohen Pensionen haben nur jetzt einmal ein Jahr ohne Erhöhung – ein Zustand, den wir Familien seit Jahren hinnehmen müssen.

:!: Nehmen Sie sich ein Beispiel an Ungarn!
(Entnommen aus dem Beitrag in diesem Forum Betrug am Volk)

Die regierenden Sozialisten wurden bei der letzten Wahl hinweggefegt. Die neue Regierung spart wirklich:

– die Zahl aller gewählten Gemeinde- und Stadträte Ungarns wurden innerhalb von 3 Monaten (!) halbiert
– die Zahl der Parlamentsabgeordneten wurden per neuer Legislaturperiode in 4 Jahren halbiert
– die Gehälter in Politik und Staat sowie in staatsnahen Betrieben und Unternehmen wurden innerhalb 1 Monat nach der Parlamentswahl reduziert und gedeckelt (von üblichen bis zu 40.000,- Euro auf unter EUR 8.000,-/Monat, 12x, auch für den Nationalbankchef und für den Präsidenten)
– Autos, Büromöbel und Handys werden in dieser Legislaturperiode nicht angeschafft
– die Lohnkosten aller Staats-, Komitats- und Gemeindearbeiter wurden um 20% gekürzt (Chefs und Mitarbeiter entscheiden selbst: Personalreduktion oder Lohnreduktion – wie man will)
– es wird eine Familienbesteuerung eingeführt – viele Kinder, weniger Steuern
– die Parteienförderungen wurden um 50% gekürzt

Wir kinderreiche Familien
sind sehr zornig:

:arrow: Zornig auf Politiker, die ihren Parteien völlig überhöhte Beträge an Steuergeld zukommen lassen – und diese Beträge in den Zeiten der Finanzkrise sogar noch kräftig erhöht haben.
:arrow: Zornig auf Politiker, deren hohe Pensionen unsere Kinder einmal zahlen müssen. Unsere Kinder, für die Sie uns jetzt die Mittel wegnehmen.
:arrow: Zornig auf Politiker, die ihre Arbeit nur kurzfristig auf die nächsten Wahlen ausrichten und unfähig zu langfristigem und verantwortungsbewußtem Handeln zu sein scheinen.
:arrow: Zornig auf Politiker, die sich mit teuren Inseraten eine geneigte Presse aus unserem Steuergeld kaufen.
:arrow: Zornig auf Politiker, die rücksichtslos die Zukunft des ganzen Landes gefährden!

:!: Ganz sicher werden wir bei der nächsten Wahl weder die SPÖ noch die ÖVP wählen :!:

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Geld weg von MAMA und PAPA
hin zu Kinderbetreuungseinrichtungen

Die klassische Familie ist praktisch, billig und gut,
MAMA und PAPA sind die beste Kinderbetreuungseinrichtung für unsere Kleinsten,
Die Leistung der Eltern in der Kinderbetreuung ist unbezahlbar, und doch müssen wir feststellen:

Das einzige, wo man von keiner Kürzung, ja möglicherweise sogar von einer Erhöhung der Mittel hört, ist der Bereich Kinderfremdbetreuung – auch und besonders für unsere Kleinsten unter 3 Jahren.

Das beweist wieder einmal mehr: Die SP-VP-Regierung ist stramm unterwegs zur Verstaatlichung unserer Kinder! Die Budgetkonsolidierung wird dazu benützt, diesen Trend massiv zu verstärken.
Obwohl es den Kindern nicht guttut – das aber scheint unseren Damen und Herren Politikern egal zu sein.
Sogar Schweden hat nach 25 Jahren Erfahrung mit extrem frühzeitiger Fremdbetreuung der meisten Kinder die Politik geändert und gibt den Eltern ein Elterngeld. Weil die Betreuung durch die Eltern in den ersten Jahren unersetzbar ist. Erfolgreiche Bildung beginnt beim Säugling!
Und Kinder wollen keine Krippen!
Die seelischen Schäden durch frühzeitige Fremdbetreuung sind längst unübersehbar. Auch Propaganda–Studien zu Krippenkindern und ständige Behauptung des Gegenteils können die seelischen Dauerschäden nicht ungeschehen machen.
Summa summarum bewegen wir uns eindeutig hin zur Verstaatlichung der Kinder. Genau wie im ehemaligen Ostblock oder bei den Nazis, auch diese wollten die Kinder möglichst früh unter ihren Einfluß bringen.

Angeblich steigt die Geburtenrate bei höherer Fremdbetreuung von Babys und Kleinkindern.
Auch diese Behauptung wird durch ständige Wiederholung nicht wahr.
Geburtenreichtum verhält sich zur Dichte der Kinderbetreuungseinrichtungen im Gegenteil eher reziprok:
Niedrigste Geburtenrate in der DDR mit höchster Dichte an Kinderbetreuungseinrichtungen.
Höchste Geburtenrate in der Türkei mit den wenigsten Kinderbetreuungseinrichtungen, dagegen mit sehr konservativem Familienbild.
Und in Deutschland hat man ja in den letzten Jahren die Krabbelstuben und Kindergärten massiv ausgebaut – angeblich unter anderem mit dem Ziel, die Geburtenrate zu heben. Ohne jeden Erfolg.
Innerhalb Deutschlands oder Österreichs gibt es in den Städten die meisten Kinderbetreuungseinrichtungen und gleichzeitig die niedrigsten Geburtenraten.

Und wo bleibt die Wahlfreiheit, wenn Krabbelstuben und Tagesmütter massiv subventioniert, Kindergärten überhaupt gratis sind, den Eltern dagegen sogar Geld weggenommen wird?

Österreich liegt bei der Familienförderung
angeblich im Spitzenfeld,

das behaupten zumindest unsere Politiker immer wieder. Seit 2008 sei die Familienföderung deutlich erhöht worden.
Wahr ist dagegen:
:arrow: Alle Eltern müssen Steuern zahlen, als hätten sie keine Kinder. Einen Teil davon erhalten sie auf dem Umweg über den FLAF als Familienbeihilfe. In Wirklichkeit sind diese Gelder zu Unrecht eingehobene Steuern, keine Familiengelder oder Sozialtransfers.
:arrow: Das einkommensabhängige Kinderbetreuungsgeld ist in Wirklichkeit ein Arbeitslosengeld. Mit dieser Maßnahme wird dem FLAF Geld entnommen, um die Arbeitslosenversicherung zu entlasten.
:arrow: Die Pensionsbeiträge für Mütter sind in Wirklichkeit Entnahmen aus dem FLAF, um die derzeit fälligen Pensionen zahlen zu können.
Die Pensionen der Mütter werden deren Kinder zahlen – inklusive der meistens viel höheren Pensionen der Kinderlosen.
:arrow: Schulbücher sind Bildungsausgaben, die Schülerfreifahrten detto.
Nur deswegen diese Ausgabenposten als Familienausgaben zu bezeichnen, weil auch Kinder etwas davon haben, das ist falsch.
Genauso profitieren davon nämlich z.B. die Schulbuchverlage, die Personentransportunternehmer etc.
Ähnlich könnte die Regierung auch Ausgaben für Radwege aus dem FLAF bezahlen, weil sie sehr häufig von Familien in Anspruch genommen werden.

:arrow: :arrow: Wenn wir alle diese Entnahmen aus dem FLAF wegrechnen, wird Österreich bei der echten Familienförderung eher im Mittelfeld liegen.

FLAF – Familienlastenausgleich
neu ordnen und
Geburtenrate anheben

Wir kritisieren aber nicht nur, sondern wir machen auch konstruktive Vorschläge, z.B. für eine Neuordnung des FLAF, des Familienlastenausgleichsfonds:

:arrow: Befreiung des FLAF von allen Zahlungen, die der Sache nach aus anderen Quellen finanziert werden müssen.
:arrow: Grundsätzlich müssen alle Einkommensbezieher einzahlen, nicht nur die unselbständig Erwerbstätigen, sondern auch Selbständige und Beamte.
:arrow: Für die ersten 2 Kinder gibt es keine Familienbeihilfe, dafür die Befreiung von der Einzahlung in den FLAF, und zwar 50% Nachlaß für das 1. Kind, weitere 50% für das 2. Kind.
:arrow: Für jedes weitere Kind werden aus dem FLAF deutlich höhere Beträge ausgezahlt, als dies jetzt der Fall ist.
Die Höhe der Beträge richtet sich im Sinne des Gesetzes von Angebot und Nachfrage nach dem erzielten Ergebnis. Erst wenn die Österreicher wieder ausreichend Kinder bekommen, sind sie hoch genug. Der Staat kann zwar Einstellungen nicht ändern, aber er kann die finanziellen Rahmenbedingungen so gestalten, daß sich Eltern ihre Kinder auch leisten können.
Kinderlose werden dann zwar etwas mehr einzahlen müssen als bisher. Sie erhalten dafür aber auch die Sicherheit und den moralischen Anspruch, daß die Kinder der Eltern mit 3 und mehr Kindern einmal ihre Pensionen zahlen werden.

Ihren Protest können Sie z.B.
auf der Seite der
CPÖ, Christliche Partei Österreichs

eintragen  oder:

Familienprotest
Österreichisches Familiennetzwerk





Der Massenmord an Kindern zeigt dramatische Folgen

18 05 2018

Die Meldungen häufen sich:

  • Pflegesystem nicht mehr aufrecht erhaltbar – mangels Pfleger – sie wurden abgetrieben.
  • Wirtschaft kann Aufträge nicht abarbeiten – mangels Techniker – sie wurden im medizinischen Müll entsorgt.
  • Polizei muss Anforderungen herunterschrauben – mangels jungen, tüchtigen Männern – sie wurden an die Seifenindustrie verkauft.
  • Militärs müssen massenhaft Moslems aufnehmen, trotz Sicherheitsrisiko – die eigenen Landesverteidiger wurden schon als Ungeborene zermetzelt.
  • Schüler haben keine Chance mehr auf gute Ausbildung: ihre Lehrer wurden mit gynäkologischen Werkzeugen zermalmt.
  • Bauaufträge können nicht zeitgerecht fertiggestellt werden: den Maurern und Bauleuten wurden die Arme und Beine als Ungeborene abgehackt.
  • Europäische Nationalmannschaften müssen mit Türken, Afrikanern u.a. bespielt werden – die eigenen Fußballer wurden von den Gynäkologen längst abgeschlachtet.
  • Medizinische Aufgaben können mangels Ärzte und Krankenschwestern nur mehr mit enormen Wartezeiten erfüllt werden. Ärzte töteten ihre eigenen Kollegen und Mitarbeiter im Mutterleib.

Die Reihe könnte nahezu ohne Ende fortgesetzt werden.

Unsere Gesellschaften und europäischen Völker verüben seit über 40, manche schon seit der russischen Revolution und Adolf Hitlers Aufstieg den systematischen, kollektiven Selbstmord.

Nur, wenn die Tötung soziologisch (laut unseren Sozialisten) oder biologisch (laut unseren National-Sozialisten) unerwünschten Lebens unverzüglich beendet wird, hätten wir die Chance, dass sich das Blatt in 20, 30 Jahren wendet.

Die Hoffung ist null. Kein westeuropäisches Land hat vor, sich wieder für Ehe und Familie und Kinderreichtum (welch schönes Wort: es ist Reichtum!) einzusetzen. Die Massen-Gemetzel-Industrie unserer Ärzte, die zu Mördern wurden, geht weiter.

Und wir gehen mit offenen Augen in den Niedergang und vergehen im Egoismus. Die Früchte werden wir genießen. Sie werden zum Ausspeien werden.

 





Vater, Mutter und zehn Kinder – in Österreich!

13 09 2017
Entnommen aus
http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/Vater-Mutter-zehn-Kinder-Wie-ein-kleiner-Betrieb;art4,2673480

OTTNANG AM HAUSRUCK. Michael und Sieglinde Gruber haben zehn Kinder zwischen sieben und 22 Jahren. Früher hatte die Familie einen alten Kindergartenbus, heute ist sie ohne Smartphone glücklich.

Vater, Mutter und zehn Kinder: "Zwölf Personen sind wie ein kleiner Betrieb"

Schulsachen kaufen, Stundenpläne koordinieren, drauf achten, dass jedes Kind zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort ist, kleinere Kinder auf den Schulweg vorbereiten: Der Schulanfang stellt schon Eltern mit einem oder zwei Kindern vor eine organisatorische Herausforderung. Doch das ist nichts dagegen, was sich bei Familie Gruber in Ottnang am Hausruck abspielt, denn das Ehepaar Sieglinde und Michael Gruber hat zehn Kinder.

„Dabei ist es jetzt schon einfacher geworden, weil nur noch sechs in die Schule gehen und sie sich um viele Dinge selbst kümmern“, sagt Sieglinde Gruber und lacht. Gabriel, der älteste Sohn, ist 22 Jahre alt, Simona Tabea, die Jüngste, sieben Jahre alt. Dazwischen sind Jonathan (21), Mirjam (19), Elisabeth (18), Gloria (17), Raphaela (15), Salomo Elia (13), Jeruscha Davina (12) und Tobias Michael (10). „Früher war es wirklich stressig. Ich habe ganze Stapel an Büchern mit Einbindefolie beklebt“, ergänzt ihr Mann Michael.

Organisation ist alles

Organisation spielt eine große Rolle im Hause Gruber: An der Tür der Wohnküche hängt ein Plan, wer für welche Hausarbeit zuständig ist. „Alle helfen mit“, sagt Sieglinde Gruber. „Anders wäre ein Haushalt wie unserer nur sehr schwer zu organisieren. Zwölf Menschen sind wie ein kleiner Betrieb.“

 Um den Familienalltag zu bewältigen, musste sich das Paar manchmal unkonventionelle Lösungen einfallen lassen. „Früher hatten wir einen alten Kindergartenbus, für den wir beide eigens den Busführerschein gemacht haben“, erzählt Sieglinde Gruber. Mittlerweile haben vier Kinder einen Führerschein, in die jüngsten Urlaube fuhr man mit drei Autos.

Überhaupt sei vieles leichter geworden, als die Kinder älter und selbstständiger geworden seien. „Früher war es wie ein Rad, in dem wir gelaufen sind. Da waren wir manchmal am Limit“, sagt Michael Gruber, der ein kleines Lebensmittelgeschäft im Ort betreibt. „Jetzt läuft der Haushalt auch schon ohne uns Eltern, auch wenn wir darauf achten, dass die Kinder ihre Freizeiten haben.“

Mutter Sieglinde wird 50

Nicht nur was die Anzahl der Kinder betrifft, auch in anderer Hinsicht gehen die Grubers ungewöhnliche Wege: Nur zwei Sprösslinge haben ein Smartphone. Ausschlaggebend dafür sind nicht nur die Kosten. „Wir sind überzeugt, dass die Kommunikation verloren geht, wenn jeder nur noch in seiner virtuellen Welt lebt“, sagt Michael Gruber. Ihre Orientierung in der Welt holt sich die Familie lieber im Glauben an Gott – und im Zusammenhalt. „Geschwister sind wie fixe Freunde. Man geht miteinander durch dick und dünn, das ganze Leben lang“, sagt die 18-jährige Elisabeth voller Überzeugung.

Gestresst, wie man sich eine Mutter von zehn Kindern vielleicht vorstellt, wirkt Sieglinde Gruber nicht, sondern entspannt. Dass sie im Oktober 50 Jahre alt wird, ist ihr nicht anzusehen. „Wie oft sie in den letzten 23 Jahren laut wurde, kann ich an einer Hand abzählen“, sagt ihr Ehemann. „Sie ist wirklich einzigartig.“

Vater, Mutter und zehn Kinder: "Zwölf Personen sind wie ein kleiner Betrieb"

HINWEIS zu kinderreichen Familien – siehe auch hier:
http://www.familienpolitik.eu/viewforum.php?f=6&sid=443998b3e23a1b480b20acddcb3b6de4




Untergang des Römischen Reichs – Das Ende der alten Ordnung

22 01 2016

aus: faz.net

Das Römische Reich war fremdenfreundlich. Doch Einwanderer ließen sich nur in überschaubarer Zahl integrieren. Das Machtgefüge verschob sich. Den Fremden blieb das Reich fremd – trotzdem übernahmen sie die Macht.

Den unten folgenden Text lehnte die Zeitschrift „Die politische Meinung“ mit der Begründung ab, er könne in der aktuellen politischen Situation missinterpretiert werden. Der Autor nimmt dazu Stellung:
Herr Professor Demandt, was sagen Sie dazu, dass Ihr bestellter Text zum Ende des alten Roms im Zuge der Völkerwanderung erst bestellt und dann abgelehnt wurde?
Das ist eine kapitale Dummheit.
Was können wir denn aus dem Untergang Roms lernen?
Dass wir eine weitsichtige Politik mit Augenmaß betreiben und auf die langfristige Folgen von Einwanderung achten müssen. Die Spannung zwischen armen und reichen Völkern ist uralt. Die Angst der Europäer vor den armen Völkern des Südens ist auch alt. Mit dem Ende einer  Kultur dauert es allerdings doch etwas – im Fall Roms etwa 500 Jahre.

Was würden Sie der Bundeskanzlerin als Historiker heute raten?
Wir müssen den Zustrom begrenzen. Das weiß im Grunde auch jeder. Dazu muss man Härten in Kauf nehmen. Denn es muss sich erst herumsprechen, dass es sich nicht lohnt, nach Deutschland zu kommen. Wir dürfen unsere Souveränität nicht aufgeben. Frau Merkel darf nicht zum Wohle fremder Regierungen und auf Kosten des deutschen Volkes handeln. Ihr Amtseid sieht das Gegenteil vor. Hier schwingt ein moralisches Überheblichkeitsgefühl mit. Man muss sich für das eigene Volk einsetzen – und nicht davonlaufen.
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Der Beitrag in ungekürzter Länge:
Im Frühjahr 376 n. Chr. erschien am römischen Kaiserhof im syrischen Antiochia eine Gesandtschaft der Westgoten aus der Provinz Moesia nahe der Donaumündung. Die Germanen berichteten, aus Innerasien sei ein wildes Reitervolk, die Hunnen, erschienen, habe die Ostgoten nördlich des Schwarzen Meeres besiegt und den Westgoten ein gleiches Schicksal angedroht. Diese seien geflohen, stünden jetzt am Nordufer der Donau und bäten als friedliche Flüchtlinge um Aufnahme ins Reich.

Im Kronrat wurden Bedenken laut, aber die Fürsprecher setzten sich durch. Das Reich konnte Zuwanderer als Siedler, Steuerzahler und Söldner brauchen, und zudem habe der Kaiser die Pflicht, in christlicher Nächstenliebe nicht nur an das Wohl der Römer zu denken, sondern für alle Hilfsbedürftigen Sorge zu tragen. Die Genehmigung wurde erteilt, die Grenze geöffnet, und die Goten kamen. Der römische Statthalter suchte die Ankömmlinge zu zählen, aber die Aktion geriet außer Kontrolle. Tag für Tag pendelten die Fähren über den Fluss, der Zeitgenosse Ammianus Marcellinus schreibt: zahllos wie die Funken des Ätnas.
Sehr bald gab es Versorgungsprobleme. Römische Geschäftsleute verlangten überhöhte Preise, man verlangte, schreibt Ammian, für einen toten Hund einen Fürstensohn. Die Goten begannen zu plündern, es kam zu Scharmützeln. Verstärkung erhielten die Goten aus den römischen Bergwerken, in denen große Zahlen von germanischen Gefangenen arbeiteten. Sie schlossen sich den Landsleuten an. Es gab Kämpfe, die Grenztruppen wurden geschlagen, der Kaiser um Hilfe gerufen. Valens erschien mit dem Reichsheer des Ostens. Am 9. August 378 kam es bei Adrianopel, dem heute türkischen Edirne, zur Schlacht. Das römische Heer wurde von den Germanen zusammengehauen, der Kaiser fiel. Sein Nachfolger Theodosius musste den Fremden 382 Land anweisen, wo sie nach eigenem Recht lebten. Die Donaugrenze aber war und blieb offen. Immer neue Scharen drangen ins Reich. Im Jahre 406 war auch die Rheingrenze nicht mehr zu halten. Die Völkerwanderung war im Gang. Die Landnahme endete erst mit dem Einbruch der Langobarden in Italien 568.

Die Römer waren keine ethnische Nation

Die Aufnahme der gotischen Flüchtlinge 376 war politisch nichts Neues. Rom war immer fremdenfreundlich. Schließlich war nach der Überlieferung schon Äneas, der Stammvater, selbst ein Zuwanderer aus Troja gewesen. Als Romulus die Stadt gründete, eröffnete er auf dem Palatin ein Asyl, bevölkerte es mit Asylanten beliebiger Herkunft und machte sie zu Römern. In folgender, historischer Zeit war es ein Grundsatz römischer Politik, jeden, der tüchtig war, aufzunehmen. Dazu zählte unter anderem das große, hochberühmte Patriziergeschlecht der Claudier, aus dem später vier Kaiser hervorgingen. Einer von ihnen, Kaiser Claudius, hat unter Hinweis darauf den Galliern das volle Bürgerrecht verliehen.

Die regionale Ausdehnung des Römerreiches brachte es mit sich, dass die Römer keine ethnische Nation, sondern eine Rechtsgemeinschaft waren, verbunden durch Kaiser, Heer und Verwaltung, durch die Sprache und eine hochentwickelte Zivilisation. Die Wirtschaft blühte auf, erregte aber nun auch die Begehrlichkeit der Barbaren jenseits der Grenzen, zumal der Germanen. Sie waren arm, kinderreich, kriegerisch und wanderfreudig und strebten ins Imperium, wo Land und Beute lockten. Das begann um 100 v. Chr. mit den Kimbern und Teutonen, die mit Weib und Kind von der Nordsee loszogen und nur mit Mühe abzuwehren waren.
Seit Cäsar schwankte die Germanenpolitik zwischen Abwehr und Aufnahme, der Bevölkerungsdruck aus dem Norden war Dauerthema. Cäsar vertrieb den nach Gallien eingedrungenen Swebenkönig Ariovist, heuerte aber germanische Reiter für seine Hilfstruppen an. Unter Augustus kam es zur ersten Übernahme ganzer Stämme, so der Ubier ins Hinterland von Köln. Die Kaiser bis zu Nero hielten sich eine germanische Leibwache, weitere Ansiedlungen folgten, unter Tiberius vierzigtausend, unter Nero angeblich hunderttausend. Das setzte sich fort. Die Neulinge erhielten Land und lebten als Bauern. Durch Handel mit den Städten und den Kriegsdienst lernten sie Latein, sie vermischten sich mit den Provinzialen, verehrten die gleichen Götter wie sie und waren in der zweiten Generation integriert. Mit der Constitutio Antoniniana 212 erhielten sie das römische Bürgerrecht.

Germanen kämpften gegen Germanen

Die Einbürgerung der Germanen minderte den Bevölkerungsdruck auf die Grenzen, konnte ihn aber nicht beheben. Von Augustus bis Domitian kam es immer wieder zu Einfällen. Der Plan, Germanien bis zur Elbe zu unterwerfen, scheiterte im Teutoburger Wald. Domitian sah sich um 80 n. Chr. genötigt, den Limes zu errichten, eine Militärgrenze gegen das unkontrollierte Eindringen der Fremden. Ganz zu verhindern war es nicht. Seit Marc Aurel gingen die Plünderungszüge wieder los und wurden bedrohlich, als im 3. Jahrhundert sich die Großstämme der Alamannen, Franken und Sachsen bildeten, den Limes durchbrachen, Gallien und Italien heimsuchten, während im Osten die Goten hausten und 251 Kaiser Decius besiegten. Kriegstechnisch waren die Römer immer überlegen, aber durch den Söldnerdienst und den Zugriff auf römische Waffen waren die Germanen nun auf gleichem Niveau. Sie modernisierten ihr Kriegswesen gewissermaßen mit römischer Entwicklungshilfe.

Die Römer versuchten das Problem mit den Fremden homöopathisch zu lösen, indem sie nach altbewährter Manier Germanen gegen Germanen einsetzten. Das machte keine Schwierigkeiten, denn bei den Stammesfehden im Inneren Germaniens kämpften sowieso stets Germanen gegen Germanen. Der Einsatz von Söldnern war ökonomisch sinnvoll. Die Provinzialen, bei denen der Kriegsdienst höchst unbeliebt war, konnten sich der Produktion widmen; und die Germanen, die lieber Blut als Schweiß vergossen, dienten und verdienten im Heer.
Während immer größere Kontingente angeworben wurden, konnte es nicht ausbleiben, dass germanische Krieger in Kommandostellen aufrückten. Unter Constantin finden wir die ersten germanischen Heermeister im Generalsrang. Auf der Führungsebene kam es zu Verschwägerungen, sogar mit dem Kaiserhaus. Es entstand eine römisch-germanische Militäraristokratie, ein genealogisches Netzwerk von Verbindungen, durch die alle Entscheidungsträger irgendwie miteinander versippt waren. Während der letzten hundert Jahre des Gesamtreiches lag die politische Führung bei Germanen wie Merobaudes, Bauto, Stilicho, Rikimer und Gundobad. Die Kaiser in ihren gut beheizten Palästen in Ravenna, Rom und Konstantinopel verloren die Verbindung zur Armee und damit ihre Macht. 476 schickte Odovakar als römischer Offizier den letzten Kaiser des Westens in den Ruhestand.

Das staatliche Waffenmonopol brach zusammen

Man sollte nun annehmen, dass die Einbürgerung der Fremden zu einer Integration führen müsste, wie es dreihundert Jahre lang der Fall war. Aber je mehr Germanen kamen und je höhere Posten sie errangen, desto schwieriger wurde das. Neid kam auf. Ressentiments machten sich bemerkbar. Die bärtigen Germanen in ihren langen Hosen und Pelzen wurden das Odium des Barbarentums nicht los, ihr Aussehen grenzte sie als Fremde aus und ihr arianisches Bekenntnis galt als Ketzerei. Gesetze gegen Mischehen, fremde Tracht und falschen Glauben zeigen die Stimmung. Fremdenfeindliche Literatur, Massaker und Mordaktionen richteten sich gegen die Germanen, die man aber nicht mehr loswurde und auf die man auch nicht verzichten konnte, denn sie stellten die besten Kontingente. Die Regierung verlor die Kontrolle über die Provinzen, das staatliche Waffenmonopol war nicht aufrecht zu erhalten. Eine Unzahl an Verordnungen erging, aber sie wurden nicht mehr ausgeführt, die Exekutive versagte, die überkomplizierte Bürokratie brach zusammen. (Anmerkung des Bloggers: Quotenverteilung von Flüchtlingen; Schengen- und Dublin-Gesetze; Asylrecht; Bail-Out-Verbot;… erinnert uns dies an etwas?)
Die Sachsen übernahmen Britannien, die Franken Gallien, die Alamannen Obergermanien. Italien wurde von den Ostgoten, Spanien von den Westgoten, Nordafrika von den Vandalen besetzt. Auf dem Balkan herrschte Turbulenz, der Osten war durch Glaubenskämpfe zerrissen. Die Provinzialen, überall in der großen Mehrheit, waren politisch handlungsunfähig, im langen Kaiserfrieden gewöhnt, regiert und geschützt zu werden. Jetzt in der Not gewann die Sorge um das Seelenheil Vorrang. Die Kirche ersetzte den Staat, die Klöster bewahrten die Reste des Bildungsgutes. Die Städte, in denen die Grundbesitzer wohnten, verarmten. Das kulturtragende Bürgertum verschwand – die Germanen interessierten sich mehr für Waffen als für Bücher –, das Bildungswesen blieb ihnen als Fremden fremd. Die Verkehrswege zu Land wie zu Wasser waren nicht mehr sicher, der für den Wohlstand wichtige Fernhandel erlahmte. Naturalwirtschaft machte sich breit. Die Wasserleitungen zerfielen, die Bäder konnten nicht mehr beheizt, Straßen und Brücken nicht mehr ausgebessert werden, über den Rhein gab es nur noch Fähren.
Es ist eine alte Frage, weshalb die reiche, hochentwickelte römische Zivilisation dem Druck armer, barbarischer Nachbarn nicht standgehalten hat. Man liest von Dekadenz, von einer im Wohlstand bequem gewordenen Gesellschaft, die das süße Leben des Einzelnen erstrebte, aber den vitalen und aktiven Germanenhorden nichts entgegenzusetzen hatte, als diese, von der Not getrieben, über die Grenze strömten. Überschaubare Zahlen von Zuwanderern ließen sich integrieren. Sobald diese eine kritische Menge überschritten und als eigenständige handlungsfähige Gruppen organisiert waren, verschob sich das Machtgefüge, die alte Ordnung löste sich auf.

Der Autor

Professor Dr. Alexander Demandt lehrte Alte Geschichte an der Freien Universität Berlin. Diesen Text lehnte die Zeitschrift „Die politische Meinung“ mit der Begründung ab: „Gerade auch unter dem Eindruck der Ereignisse zu Sylvester in Köln ist mir deutlich geworden, dass Ihr sachlicher geschichtswissenschaftlicher Text, den Sie dankenswerterweise für uns vorbereitet haben, von böswilliger Seite im Kontext unserer politischen Zeitschrift missinterpretiert werden könnte. Aus meiner Perspektive besteht die Gefahr, dass isolierte Textstellen missbräuchlich herangezogen werden könnten, um allzu einfache Parallelitäten zur aktuellen Lage zu konstruieren, die wir uns nicht wünschen können.“ Das schrieb dem Autor der Chefredakteur der von der Konrad-Adenauer-Stiftung herausgegebenen Zeitschrift, die den Text eigens mit Blick auf die Flüchtlingskrise bestellt hatte. (Mü.)

 





Europa hat 3x NEIN zum Leben gesagt

21 06 2015

Die Sünde der Bischöfe – Jerusalemer Predigt von Kardinal Christoph Schönborn
kath.net am 1. November 2008

Die „Jerusalemer Predigt“ von Kardinal Schönborn im Wortlaut:
Königsteiner Erklärung“ hat die katholische Kirche in Deutschland geschwächt –
„Mariatroster Erklärung“ hat den Sinn des Lebens im Volke Gottes geschwächt

Am 27. März 2008 hat der Wiener Kardinal Christoph Schönborn im Abendmahlssaal in Jerusalem bei der Gemeinschaftstagung der Bischöfe Europas „Domus Galilaeae“ eine bemerkenswerte Predigt gehalten. KATH.NET berichtete. KATH.NET dokumentiert die damals gehaltene Predigt im Wortlaut:

Liebe Brüder im Bischofsamt, Nachfolger der Apostel!
Liebe Brüder und Schwestern!

Viele Dinge gibt es in unserem Herzen an diesem Ort, in diesen Tagen von Ostern, in diesen Tagen der Auferstehung Christi. Es gibt diese außergewöhnliche Lesung aus der Apostelgeschichte, die wir stundenlang meditieren könnten, da sie eine der stärksten Texte über das Mysterium Israels ist, das wir in diesen Tagen erleben, gerade an diesem Nachmittag. Vielleicht komme ich am Ende noch darauf zu sprechen, sofern ihr in der Zwischenzeit nicht eingeschlafen seid.

Aber es gibt eine andere Sache: Das, was wir in diesen Tagen erleben und wovon wir Zeugen sein müssen, gerade an diesem Ort, wo Jesus zu seinen Aposteln sagte: „Dafür seid ihr Zeugen.“ Wovon sind wir Zeugen? Was sind wir gerufen zu bezeugen im Europa von heute? Darüber, was die Jünger auf ihrem Weg erlebt haben als sie zurückgekehrt sind – der griechische Ausdruck ist anastrophe, die Umkehr; sie haben sich in Emmaus bekehrt und sind zurückgekehrt nach Jerusalem, sie haben Jesus beim Brechen des Brotes wieder erkannt. Was ist auf diesem Weg geschehen?

Ich möchte euch eine Sache sagen, die ich im Herzen trage. Ich denke, es ist ein Wort des Heiligen Geistes, das ich sagen muss. Welche ist die Schuld Europas? Die Schuld Europas, die Hauptschuld, ist das Nein zum Leben. Vor einigen Tagen habe ich im österreichischen Fernsehen auf die Frage eines Journalisten geantwortet:

„Europa hat dreimal Nein zu seiner eigenen Zukunft gesagt“.

:arrow: Das erste Mal im Jahre 1968, wir feiern jetzt 40 Jahre, durch das Ablehnen von Humanae Vitae.
:arrow: Das zweite Mal im Jahre 1975, als die Abtreibungsgesetze Europa überschwemmt haben.
:arrow: Das dritte Mal zur Zukunft und zum Leben. Gerade gestern habe ich aus Österreich die Nachricht bekommen, dass die Regierung der homosexuellen Ehe zugestimmt hat, auch in Österreich: das ist das dritte Nein.
Und dies ist nicht zuerst eine moralische Sache, sondern eine Frage der Gegebenheiten, der Fakten:
Europa ist im Begriff zu sterben, da es Nein zum Leben gesagt hat……

Original auf kath.net

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HINWEISE:

Artikel zu „kinderreich“

Bitte lesen Sie zu „Verstaatlichung der Kinder“ auf
Familienpolitik.eu oder auf schreibfreiheit.eu
Ich bin als Familienvater bestürzt über diese Tendenz.
Ich würde das unseren Kindern nie antun wollen….
Europa schafft sich ab
Gregor Henckel-Donnersmarck war Abt im Zisterzienserstift Heiligenkreuz bei Wien:
Der Europäer habe sich quasi in einen Suizid gestürzt, weil er „die Destabilisierung von Ehe und Familie, Verhütung, Tötung ungeborener Menschen und der Gleichberechtigung von nicht auf Fortpflanzung angelegter Lebensgemeinschaften“ vorantreibe.
Homo-„Ehe“ und Ähnliches
Die Behauptung der Schwulenbewegung, Homosexualität sei angeborene Anlage, ist nicht sachlich gerechtfertigt geschweige denn wissenschaftlich fundiert, sondern in Wirklichkeit ein bereits 100 Jahre altes Dogma, also ein Glaubenssatz bzw. ein politisches Konzept.
So betrachten auch alle Klassiker der Psychologie (Freud, Stekel, Adler, Jung) Homosexualität als eine Entwicklungsstörung ……




1970_zu viele Kinder -> 2015_Einwanderung ist nötig

11 06 2015

Ab den 60-er Jahren des 20. Jahrhunderts wurde uns eingehämmert: :arrow: Es gibt zu viele Kinder. :arrow: 2 Kinder sind genug. usw. usf. Seit dem Jahr 2000 kommen vermehrt diese Meldungen: :arrow: Es kommen zuwenig Kinder. :arrow: Wir brauchen Zuwanderer. :arrow: Österreich ist ein Einwanderungsland. Was lief da falsch? Oder wer hat da welche Absichten (gehabt)? Eine Antwort könnte ein Beitrag sein, der bei Andreas Unterberger erschienen ist:

Der große Austausch

Das Thema gleicht einem politischen „Minenfeld“. Alles wird getan, um es zu umschiffen. Die politische Kaste hat mittlerweile ein ganzes „PC-Wörterbuch“ entwickelt, um es beredt zu verschweigen. Es geht um das Phänomen des „Großen Austauschs“, wie es der französische Literat Renaud Camus vor wenigen Jahren begrifflich gefasst hat. Mit „Le grand remplacement“ beschrieb er die gigantische, einmalige Entwicklung, die heute in Europa stattfindet und von der offiziellen Politik so gut wie verschwiegen oder als Randthema abgehandelt wird. Der Große Austausch ist die Konvergenz aus zwei unwiderlegbaren Entwicklungen: Es gibt seit dem „Pillenknick“ in den Sechziger Jahren in Österreich eine drastisch fallende Geburtenrate. Es gibt ebenso seither eine nie dagewesene Masseneinwanderung nach Österreich und Europa…..

Was können wir gegen den Großen Austausch tun?
….
  • Der Große Austausch findet unwiderlegbar statt. Er ist eine statistische Tatsache.
  • Er verursacht gewaltige soziale, wirtschaftliche und kulturelle Probleme und Risiken, die auf lange Sicht nicht zu verantworten sind und zum Untergang unserer Identität führen werden.
  • Das Ansprechen und Kritisieren des Großen Austauschs hat nichts mit „Fremdenfeindlichkeit“, oder gar „Rassismus“ zu tun.

Original bei Andreas Unterberger

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HINWEIS: Artikel zu „kinderreich“
Bitte lesen Sie zu „Verstaatlichung der Kinder“ auf Familienpolitik.eu oder auf schreibfreiheit.eu Ich bin als Familienvater bestürzt über diese Tendenz. Ich würde das unseren Kindern nie antun wollen….




Sophie Karmasin: für Wirtschaft, für Ideologie und gegen Kinder

15 08 2014

In den OÖN vom 13. August kündigt die Familienministerin Sophie Karmasin ihre Absichten mit: 
Weniger Geld für Familien, anstatt dessen mehr Sachleistungen, gemeint sind mehr Kinderbetreuungseinrichtungen.

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Eltern, die ihre kleinen Kinder selber betreuen wollen, 
und vor allem kinderreiche Familien empfinden das als 
gefährliche Drohung. Sie wollen ihre kleinen Kinder nicht
an Krabbelstuben abgeben, nicht drei Jahre lang in den
Kindergarten und auch nicht in die Ganztagsschule. 
Sie wollen und brauchen Geld, damit sie ihre Kinder 
bestens betreuen können. Immerhin fehlt ja ein
Einkommen. Und sie wissen, dass sie damit eine – 
nüchtern gesagt – hohe Wertschöpfung erreichen:
Sie ziehen, auch wenn sie die Kinder nicht für die Gesellschaft
bekommen haben, die künftigen Steuerzahler und die künftigen 
Pensionszahler auf. Und dazu brauchen sie ausreichend Mittel.
Die Umschichtung von den Kinderlosen zu den Kinderreichen
ist berechtigt und lohnt sich für die ganze Gesellschaft.
Die Absicht der Familienministerin allerding ist anders
und kommt erstaunlich deutlich ans Licht: 

:arrow: Beschränkung der Entscheidungsfreiheit der Eltern
:arrow: Familienpolitik für die Wirtschaft
:arrow: ideologisch konform mit den Linken

Frau Karmasin hat das WIFO, das Öst. Institut für Wirtschaftsforschung, mit der Studie zu Familienförderungen beauftragt. Ist das WIFO kompetent in Fragen Familien und Kinder? Was wird das WIFO wohl herausfinden?
Mütter an die Maschinen und Kinder in Krabbelstuben! Wenn alle Mütter arbeiten wollen oder arbeiten müssen, weil das Geld für Kinder gekürzt wird, freut sich die Wirtschaft auf niedrigere Löhne und Gehälter. Und die Kinderbetreuung übernimmt der Staat – am besten gleich wenige Wochen nach der Geburt. Da freuen sich alle Linken von SPÖ über AK, Gewerkschaft bis zu den Grünen. Bei denen sollen alle über einen Kamm geschert werden, die verschiedenen Gestaltungsmöglichkeiten von Familie werden reduziert, als ob es nur Mütter gäbe, die ihr Kind möglichst schnell loswerden wollen, damit sie schnellstens wieder ganztags außer Haus arbeiten gehen können. 
Und das Endziel ist für alle Linken auch klar: Verstaatlichung der Kinder!
Wir müssen zur Kenntnis nehmen:
Linke und Industrie – gemeinsam gegen die Kinder!

Wenn es der Familienministerin wirklich um die Familien ginge, müsste sie zuerst die Kinder fragen:
„Was wünscht ihr euch? 
Was macht euch glücklich? 
Was braucht ihr, damit ihr euch wohlfühlt?“
Und dann die Mütter und Väter:
„Was braucht ihr, um euren Kindern eine glückliche Kindheit bieten zu können? 
Wie können wir euch helfen, eure Kinder zu stabilen Persönlichkeiten und tüchtigen Staatsbürgern werden zu lassen?“
Andreas Unterberger hat dazu eine sehr gute To-do-Liste für die neue Familienministerin zusammengestellt. Frau Karmasin scheint die Vorschläge nicht umsetzen zu wollen. 
Lieber lässt sie das WIFO feststellen, was für die Kinder gut sein soll – leider.

Wie wollen wir es haben?

So? 
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oder so?
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Zu den Aussagen im Detail

„Ich war ernüchtert, wie traditionell Österreich aussieht.“
___ Na und? Soll das ein sachliches Argument sein?
Ist traditionell per se schlecht? 
Ist modern per se gut?

„Österreich gibt fast 80 Prozent für Geldleistungen wie die Familienbeihilfe und den Kinderabsetzbetrag aus.“
___ Ein erheblicher Teil der Geldleistungen sind in Wirklichkeit nur Rückerstattung von Steuern. Das Existenzminimum der Familien wird zu Unrecht besteuert. Der Staat behandelt die Eltern zuerst so, als hätten sie keine Kinder. Und dann wird das zu Unrecht eingehobene Geld den Familien wieder (z.T.) zurückgegeben. und als großartiges Geschenk hingestellt, das nach Belieben gekürzt werden darf. Das finden wir nicht korrekt.
Die Wahrheit ist: Das System beutet Familien aus, wie z.B. 2010 in der Kleinen Zeitung in einem Interview mit Jürgen Borchert nachzulesen ist.
Siehe auch: Fischer, sein „Gespür für soziale Gerechtigkeit“ und die Familienbesteuerung“

„Länder, die mehr in Betreuung investieren, haben eine höhere Geburtenrate“, sagt Karmasin.“
___ Eine Behauptung wird durch ständige Wiederholung nicht wahr.
Die Bereitschaft Kinder zu bekommen hängt viel mehr von der Einstellung ab als vom Geld oder gar vom Vorhandensein von Kinderbetreuungseinrichtungen. Frau Karmasin verknüpft zwei Dinge, die nur oberflächlich miteinander zu tun haben. In Wirklichkeit geht es ihr erstens um die Wirtschaft und zweitens um Ideologie – siehe Anfang dieses Artikels.

In Österreich habe man noch stark mit traditionellen Bildern wie „Rabenmutter“ oder „Karrierefrau“ zu kämpfen.
___ Das ist die eine Seite. Auf der anderen Seite werden Mütter als Heimchen am Herd verunglimpft und entmündigt, indem man ihnen den Lohn für ihre Leistung vorenthält und anstatt dessen massiv in Kinderbetreuungseinrichtungen investiert.
Es ist ein Skandal, wenn Mütter, je mehr sie für den Generationenvertrag geleistet haben sie desto weniger aus diesem Topf erhalten, sprich mit einem Taschengeld an Pension abgespeist werden.

Die Familienministerin will künftig stärker in Sachleistungen für Familien investieren und den Ausbau der Kinderbetreuung forcieren.
Sachleistungen anstatt Geld entmündigen die Eltern und nehmen ihnen die Wahlfreiheit. Außerdem können die Eltern die Kinderbetreuung in der Regel wesentlich günstiger organisieren, als dies der Staat tun kann. Was sich für unsere Senioren bewährt, nämlich Pflegegeld anstatt teurem Altersheim, das gilt analog auch für unsere kleinen Kinder: Eltern würden die Betreuung ihrer Kinder über ein Pflegegeld wesentlich günstiger organisieren, als dies der Staat über seine Institutionen tun kann.

In der WIFO-Studie wird auch darauf verwiesen, dass es in Österreich zu wenige Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren gibt.
Wenn die Wirtschaft hier einen Mangel sieht, dann sollten die Betriebe Betreuungsplätze schaffen. Die Betrieben haben ja den Vorteil durch Mütter, die ihre Kleinkinder abgeben und wieder für den Betrieb zur Verfügung stehen, also sollen sie auch zahlen!

Karmasin fragt: „Warum gehen nicht etwa beide Eltern in Teilzeit, wenn sie kleine Kinder haben?“
Wozu würde das führen? Zur Benachteiligung der Eltern mit kleinen Kindern! Mutter und Vater müssten ihre Vollzeitjobs aufgeben und hätten dann nur mehr normalerweise deutlich schlechter bezahlte Teilzeitjobs. Das würde der ganzen Familie schaden. Die Eltern können aber sehr wohl selber entscheiden, was für die Familie am besten ist.

Summa summarum

Kinderbetreuung ist eine sehr persönliche Sache. Wir Eltern wollen unsere Kleinen selber betreuen und jedenfalls selber entscheiden dürfen, an wen für wieviel Zeit wir die Betreuung allenfalls delegieren. Wir lehnen Zwänge jeder Art und auch finanzielle Druckmittel ab, z.B. Sachleistungen anstatt Geldleistungen. Wir Eltern sind mündige Bürger, die selber entscheiden können, was für unsere Kinder das Beste ist. 
Was uns erstaunt:
Staatsbetriebe werden privatisiert, weil der Staat ein schlechter Unternehmer ist.
Aber die Betreuung unserer Kinder soll der Staat besser machen als die private Familie?
Nie und nimmer! Die katastrofalen Auswirkungen hat z.B. Gorbatschow in einem seiner Bücher beschrieben:
„der größte Fehler der Sowjetunion war die Verstaatlichung der Kinderbetreuung…“.
Und auch aus dem Vorzeigeland Schweden kommen schlimme Nachrichten:
Kindertagesstätten zerstören eine Nation.
Psychoanalytiker warnen vor den schlimmen Folgen der zu frühen Trennung der Kinder von den Müttern.
Dagegen erstellt z.B. der Bertelsmann-Verlag eine Propaganda–Studie zu Krippenkindern! 
Wir wissen zwar, dass Tierkinder, z.B. Gorillababys, ihre Mutter unbedingt brauchen, damit sie überleben. Aber Menschenbabys sollen mit wildfremden Personen zurechtkommen, ohne seelisch Schaden zu erleiden?
Nicht nur Erfahrungen in der Sowjetunion oder in Schweden sondern auch Studien zeigen, wie schädlich unser technisierter Umgang mit unseren Kleinkindern ist:
Ganztägige Fremdbetreuung von Babys = seelischer Schaden
Krabbelstubenkinder werden Störenfriede_NICHD-Studie
Day nursery may harm under-3s, say child experts
Steven Biddulph, Day care is bad for babies

Frau Karmasin scheint alle diese Studien und Erfahrungsberichte nicht zu kennen. Oder ignoriert sie diese bewusst?

Unsere Vorschläge:
An der Natur ausrichten.
Die Kinder fragen, was sie wünschen.
Erspüren und erforschen, was die Kinder wirklich brauchen.
Dann die Eltern fragen, was sie wünschen und brauchen.

Nicht nach Ideologie entscheiden und nicht nach den Wünschen der Wirtschaft.

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HINWEISE

Kinderbetreuung, Wahlfreiheit und Menschenwürde
Förderungen und Beihilfen des Staates werden grundsätzlich als Geld- und nicht als Sachleistung zur Verfügung gestellt (z.B: Familienbeihilfe, Pension, Pflegegeld, Arbeitslosengeld, Studienbeihilfe, Krankengeld, Wohnbeihilfe, Agrarförderung, Wirtschaftsförderung, Kinderbetreuungsgeld, Mindestsicherung).
Diese Wahlfreiheit muss daher auch für Kinderbetreuung gelten.

3 Mrd € jährlich von kinderreich zu kinderlos
Die Studie untersucht die Umverteilungswirkung, die einerseits von dem umlagefinanzierten österreichischen Pensionssystem und andererseits von den staatlichen Familienleistungen und dem steuerfinanzierten Bildungssystem ausgehen.

21. Mai 2007 – Vollzeitmutter leistet 100.000 Euro/Jahr
Laut einer amerikanischen Lohnstudie vom Mai 2006 müßte eine Vollzeitmutter mit mindestens einem Kind unter 15 für ihre verschiedenen Tätigkeiten im Haushalt ein Jahresgehalt von rund 100.000 Euro (134.121 Dollar) beziehen. 

To-do-Liste für die neue Familienministern Sophie Karmasin

Wahlfreiheit für Mütter, Mütter sind mündige Bürgerinnen
Mütter sehen die Wahlfreiheit etwas anders, als sie derzeit in der öffentlichen Diskussion dargestellt wird. Sie wollen die Freiheit haben zwischen Familie oder Beruf zu wählen. Dazu brauchen sie die nötigen finanziellen Mittel, und zwar nur einen Teil jener Mittel, die für institutionelle Kinderbetreuung in Krabbelstuben und Kindergärten bereitgestellt wird, denn Privat organisiert besser als Staat!

Pflegegeld für Kinder – gleiches Recht für alle
Für unsere Senioren wurde in Österreich das Pflegegeld eingeführt.
Nach Pflegebedarf gibt es von 1 – 7 ansteigend monatlich Pflegegeld, das der zu Pflegende erhält, damit er sich die nötige Betreuung zuhause leisten kann. Das ist sinnvoll weil besser für den zu Pflegenden und billiger für den Staat.
Das Gleiche gilt für Kinder, nur die wurden vom Pflegegeld ausgeschlossen. WARUM?

Mütter an die Maschinen, Kinder in Krabbelstuben und Kindergärten! 
Die EU-Kommision läßt die Deutschen wissen, dass das Betreuungsgeld (ohnehin nur 100,– Euro!) “Fehlanreize” setze, indem sie die “Erwerbsbeteiligung” von Frauen gefährde. – Also: Frauen ab in die Fabrik, ob sie wollen oder nicht, ob es schon Millionen Arbeitslose gibt oder nicht. Damit werden Mütter – bei Licht betrachtet – letztlich zu Gebärmaschinen erniedrigt, die ihre Kinder zwar zur Welt bringen dürfen, aber möglichst nicht selber betreuen und erziehen sollen, sondern dies staatlichen Einrichtungen überlassen. Damit wird der Druck zur Fremderziehung erhöht. Die sonst gern so vielzitierte “Selbstbestimmung” und “Wahlfreiheit” der Frau spielt plötzlich keine Rolle mehr.

Verstaatlichung der Kinder wird scheitern – wie im Ostblock
Voll verzockt: Warum wir die Krippenpolitik wieder abschaffen werden… von Eva Hermann

Gorillababys haben es besser als Menschenbabys
Gorillababys werden 3 Jahre lang herumgetragen. Wenn sie ihre Mutter verlieren, werden manche von Menschen gerettet und dann von ein und derselben Bezugsperson betreut.
Sonderbar: Bei Gorillababys wissen wir, was sie brauchen.
Beim Menschenbabys wollen das viele Politiker nicht wissen.

Kinderbetreuung privat/öffentlich_ein Kostenvergleich – aus 2012 – Kosten je Kind in sechs Jahren
83.000,– Euro______weitgehend staatlich mit 1 Jahr KBG, Krabbelstube, Kindergarten
15.000,– Euro______weitgehend privat mit zweieinhalb Jahren Kinderbetreuungsgeld, dann (fast) nichts mehr vom Staat

2014 wie 2011: SP-VP-Regierung unterwegs zur Verstaatlichung der Kinder

Von den Kindern und ihren Feinden
Es gehört viel nachdrücklicher ins allgemeine Bewußtsein gerufen, daß die pädagogischen Konsequenzen derzeitiger moderner Politik für das Wohlbefinden der von ihr befallenen Kinder nur unter übelster Mißhandlung einzuordnen sind. Zahllose ebenso absurde wie kostenintensive Politprojekte bieten sich dem Betrachter sowohl der europäischen wie der hiesigen Szenerie dar — „Kinderkrippen“-Totalitarismus, „Ganztagsbetreuung“, „Gender“-Idiotie, „Barcelona-Ziel“, republikanische derzeitige „Schulreform“ ….


Bitte lesen Sie zu „Verstaatlichung der Kinder“ auf

Familienpolitik.eu oder auf schreibfreiheit.eu
Ich bin als Familienvater bestürzt über diese Tendenz.
Ich würde das unseren Kindern nie antun wollen….








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