Österreichische Steuerreform: der Frontalangriff auf die Familien

17 03 2015

Wer blutet nach der österreichischen Steuerreform?

In erster Linie die Familien und Arbeitsplätze schaffende Unternehmen.

Die neue Immobilien-Erbschaftssteuer: nur Familien vererben an eigene Nachkommen. Nur Familien müssen ihre Häuser und Wohnungen neu ‚erwerben‘ durch die Grunderwerbssteuer. Kinderlose Hedonisten interessiert das ganz und gar nicht, die haben hier nichts zu verlieren.

Dazu setzen unsere Politiker noch eines drauf: wer sein Haus in Schuss hält und regelmäßig saniert, wetzt das Messer gegen seine Erben. Denn der Marktwert allein ist relevant für die Berechnung dieser Erbschaftssteuer. Wer seine Immobilien verrotten lässt, nicht pflegt, nicht regelmäßig entsprechend adaptiert, muss weniger Steuern zahlen. Nun wissen unsere Politiker, dass Eltern nicht infantil auf das Eigene schauen, sondern  auf Langfristigkeit, Nachhaltigkeit setzen und Aufgebautes bewahren. Das kostet doppelt: Sanierung plus erhöhte Steuern. Der Staat ist der erklärte Feind der Familien.

Unternehmer- und Bauernfamilien werden dreifach bestraft. Naturgemäß haben diese Betriebsimmobilien, Wälder, Äcker, Flächen, die von Generation zu Generation weitergegeben und für die Zukunft bewahrt werden sollten.

Die Politik möchte Familien zerstören, enteignen, ihnen Nachhaltigkeit und Bewahrung madig machen. Jahrzehntelang weit über 50% Steuern zahlen mussten, fleißig gearbeitet haben, die Zukunft des Landes sichern, diese werden nun besonders zur Kasse gebeten.

Dass Kinderlose besonders von allen Sozialleistungen, Pensions- und Pflegegeldern profitieren und nicht bereit sind, sich solidarisch selbst zu finanzieren (z.B. durch doppelte SV-Beiträge), ist die größte politische Sünde dieses Landes. Familien erhalten in Summe geringere Pensionen und müssen dennoch die Gesamtlast der Alterversorgung tragen. Es ist keine Frage der Schuld oder einer ‚Bestrafung‘ der Kinderlosen, sondern einfach das Prinzip, dass die (beruflich) Leistungsfähigeren – das sind Kinderlose zweifellos – mehr zum Sozialsystem beizutragen haben.

Diese Steuerreform bedeutet die weitere Vernaderung der Familien und Unternehmer in Österreich.

Gemeinsam bauen SPÖ und ÖVP die sozialistische Gesellschaft.





Sophie Karmasin: für Wirtschaft, für Ideologie und gegen Kinder

15 08 2014

In den OÖN vom 13. August kündigt die Familienministerin Sophie Karmasin ihre Absichten mit: 
Weniger Geld für Familien, anstatt dessen mehr Sachleistungen, gemeint sind mehr Kinderbetreuungseinrichtungen.

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Eltern, die ihre kleinen Kinder selber betreuen wollen, 
und vor allem kinderreiche Familien empfinden das als 
gefährliche Drohung. Sie wollen ihre kleinen Kinder nicht
an Krabbelstuben abgeben, nicht drei Jahre lang in den
Kindergarten und auch nicht in die Ganztagsschule. 
Sie wollen und brauchen Geld, damit sie ihre Kinder 
bestens betreuen können. Immerhin fehlt ja ein
Einkommen. Und sie wissen, dass sie damit eine – 
nüchtern gesagt – hohe Wertschöpfung erreichen:
Sie ziehen, auch wenn sie die Kinder nicht für die Gesellschaft
bekommen haben, die künftigen Steuerzahler und die künftigen 
Pensionszahler auf. Und dazu brauchen sie ausreichend Mittel.
Die Umschichtung von den Kinderlosen zu den Kinderreichen
ist berechtigt und lohnt sich für die ganze Gesellschaft.
Die Absicht der Familienministerin allerding ist anders
und kommt erstaunlich deutlich ans Licht: 

:arrow: Beschränkung der Entscheidungsfreiheit der Eltern
:arrow: Familienpolitik für die Wirtschaft
:arrow: ideologisch konform mit den Linken

Frau Karmasin hat das WIFO, das Öst. Institut für Wirtschaftsforschung, mit der Studie zu Familienförderungen beauftragt. Ist das WIFO kompetent in Fragen Familien und Kinder? Was wird das WIFO wohl herausfinden?
Mütter an die Maschinen und Kinder in Krabbelstuben! Wenn alle Mütter arbeiten wollen oder arbeiten müssen, weil das Geld für Kinder gekürzt wird, freut sich die Wirtschaft auf niedrigere Löhne und Gehälter. Und die Kinderbetreuung übernimmt der Staat – am besten gleich wenige Wochen nach der Geburt. Da freuen sich alle Linken von SPÖ über AK, Gewerkschaft bis zu den Grünen. Bei denen sollen alle über einen Kamm geschert werden, die verschiedenen Gestaltungsmöglichkeiten von Familie werden reduziert, als ob es nur Mütter gäbe, die ihr Kind möglichst schnell loswerden wollen, damit sie schnellstens wieder ganztags außer Haus arbeiten gehen können. 
Und das Endziel ist für alle Linken auch klar: Verstaatlichung der Kinder!
Wir müssen zur Kenntnis nehmen:
Linke und Industrie – gemeinsam gegen die Kinder!

Wenn es der Familienministerin wirklich um die Familien ginge, müsste sie zuerst die Kinder fragen:
„Was wünscht ihr euch? 
Was macht euch glücklich? 
Was braucht ihr, damit ihr euch wohlfühlt?“
Und dann die Mütter und Väter:
„Was braucht ihr, um euren Kindern eine glückliche Kindheit bieten zu können? 
Wie können wir euch helfen, eure Kinder zu stabilen Persönlichkeiten und tüchtigen Staatsbürgern werden zu lassen?“
Andreas Unterberger hat dazu eine sehr gute To-do-Liste für die neue Familienministerin zusammengestellt. Frau Karmasin scheint die Vorschläge nicht umsetzen zu wollen. 
Lieber lässt sie das WIFO feststellen, was für die Kinder gut sein soll – leider.

Wie wollen wir es haben?

So? 
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oder so?
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Zu den Aussagen im Detail

„Ich war ernüchtert, wie traditionell Österreich aussieht.“
___ Na und? Soll das ein sachliches Argument sein?
Ist traditionell per se schlecht? 
Ist modern per se gut?

„Österreich gibt fast 80 Prozent für Geldleistungen wie die Familienbeihilfe und den Kinderabsetzbetrag aus.“
___ Ein erheblicher Teil der Geldleistungen sind in Wirklichkeit nur Rückerstattung von Steuern. Das Existenzminimum der Familien wird zu Unrecht besteuert. Der Staat behandelt die Eltern zuerst so, als hätten sie keine Kinder. Und dann wird das zu Unrecht eingehobene Geld den Familien wieder (z.T.) zurückgegeben. und als großartiges Geschenk hingestellt, das nach Belieben gekürzt werden darf. Das finden wir nicht korrekt.
Die Wahrheit ist: Das System beutet Familien aus, wie z.B. 2010 in der Kleinen Zeitung in einem Interview mit Jürgen Borchert nachzulesen ist.
Siehe auch: Fischer, sein „Gespür für soziale Gerechtigkeit“ und die Familienbesteuerung“

„Länder, die mehr in Betreuung investieren, haben eine höhere Geburtenrate“, sagt Karmasin.“
___ Eine Behauptung wird durch ständige Wiederholung nicht wahr.
Die Bereitschaft Kinder zu bekommen hängt viel mehr von der Einstellung ab als vom Geld oder gar vom Vorhandensein von Kinderbetreuungseinrichtungen. Frau Karmasin verknüpft zwei Dinge, die nur oberflächlich miteinander zu tun haben. In Wirklichkeit geht es ihr erstens um die Wirtschaft und zweitens um Ideologie – siehe Anfang dieses Artikels.

In Österreich habe man noch stark mit traditionellen Bildern wie „Rabenmutter“ oder „Karrierefrau“ zu kämpfen.
___ Das ist die eine Seite. Auf der anderen Seite werden Mütter als Heimchen am Herd verunglimpft und entmündigt, indem man ihnen den Lohn für ihre Leistung vorenthält und anstatt dessen massiv in Kinderbetreuungseinrichtungen investiert.
Es ist ein Skandal, wenn Mütter, je mehr sie für den Generationenvertrag geleistet haben sie desto weniger aus diesem Topf erhalten, sprich mit einem Taschengeld an Pension abgespeist werden.

Die Familienministerin will künftig stärker in Sachleistungen für Familien investieren und den Ausbau der Kinderbetreuung forcieren.
Sachleistungen anstatt Geld entmündigen die Eltern und nehmen ihnen die Wahlfreiheit. Außerdem können die Eltern die Kinderbetreuung in der Regel wesentlich günstiger organisieren, als dies der Staat tun kann. Was sich für unsere Senioren bewährt, nämlich Pflegegeld anstatt teurem Altersheim, das gilt analog auch für unsere kleinen Kinder: Eltern würden die Betreuung ihrer Kinder über ein Pflegegeld wesentlich günstiger organisieren, als dies der Staat über seine Institutionen tun kann.

In der WIFO-Studie wird auch darauf verwiesen, dass es in Österreich zu wenige Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren gibt.
Wenn die Wirtschaft hier einen Mangel sieht, dann sollten die Betriebe Betreuungsplätze schaffen. Die Betrieben haben ja den Vorteil durch Mütter, die ihre Kleinkinder abgeben und wieder für den Betrieb zur Verfügung stehen, also sollen sie auch zahlen!

Karmasin fragt: „Warum gehen nicht etwa beide Eltern in Teilzeit, wenn sie kleine Kinder haben?“
Wozu würde das führen? Zur Benachteiligung der Eltern mit kleinen Kindern! Mutter und Vater müssten ihre Vollzeitjobs aufgeben und hätten dann nur mehr normalerweise deutlich schlechter bezahlte Teilzeitjobs. Das würde der ganzen Familie schaden. Die Eltern können aber sehr wohl selber entscheiden, was für die Familie am besten ist.

Summa summarum

Kinderbetreuung ist eine sehr persönliche Sache. Wir Eltern wollen unsere Kleinen selber betreuen und jedenfalls selber entscheiden dürfen, an wen für wieviel Zeit wir die Betreuung allenfalls delegieren. Wir lehnen Zwänge jeder Art und auch finanzielle Druckmittel ab, z.B. Sachleistungen anstatt Geldleistungen. Wir Eltern sind mündige Bürger, die selber entscheiden können, was für unsere Kinder das Beste ist. 
Was uns erstaunt:
Staatsbetriebe werden privatisiert, weil der Staat ein schlechter Unternehmer ist.
Aber die Betreuung unserer Kinder soll der Staat besser machen als die private Familie?
Nie und nimmer! Die katastrofalen Auswirkungen hat z.B. Gorbatschow in einem seiner Bücher beschrieben:
„der größte Fehler der Sowjetunion war die Verstaatlichung der Kinderbetreuung…“.
Und auch aus dem Vorzeigeland Schweden kommen schlimme Nachrichten:
Kindertagesstätten zerstören eine Nation.
Psychoanalytiker warnen vor den schlimmen Folgen der zu frühen Trennung der Kinder von den Müttern.
Dagegen erstellt z.B. der Bertelsmann-Verlag eine Propaganda–Studie zu Krippenkindern! 
Wir wissen zwar, dass Tierkinder, z.B. Gorillababys, ihre Mutter unbedingt brauchen, damit sie überleben. Aber Menschenbabys sollen mit wildfremden Personen zurechtkommen, ohne seelisch Schaden zu erleiden?
Nicht nur Erfahrungen in der Sowjetunion oder in Schweden sondern auch Studien zeigen, wie schädlich unser technisierter Umgang mit unseren Kleinkindern ist:
Ganztägige Fremdbetreuung von Babys = seelischer Schaden
Krabbelstubenkinder werden Störenfriede_NICHD-Studie
Day nursery may harm under-3s, say child experts
Steven Biddulph, Day care is bad for babies

Frau Karmasin scheint alle diese Studien und Erfahrungsberichte nicht zu kennen. Oder ignoriert sie diese bewusst?

Unsere Vorschläge:
An der Natur ausrichten.
Die Kinder fragen, was sie wünschen.
Erspüren und erforschen, was die Kinder wirklich brauchen.
Dann die Eltern fragen, was sie wünschen und brauchen.

Nicht nach Ideologie entscheiden und nicht nach den Wünschen der Wirtschaft.

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HINWEISE

Kinderbetreuung, Wahlfreiheit und Menschenwürde
Förderungen und Beihilfen des Staates werden grundsätzlich als Geld- und nicht als Sachleistung zur Verfügung gestellt (z.B: Familienbeihilfe, Pension, Pflegegeld, Arbeitslosengeld, Studienbeihilfe, Krankengeld, Wohnbeihilfe, Agrarförderung, Wirtschaftsförderung, Kinderbetreuungsgeld, Mindestsicherung).
Diese Wahlfreiheit muss daher auch für Kinderbetreuung gelten.

3 Mrd € jährlich von kinderreich zu kinderlos
Die Studie untersucht die Umverteilungswirkung, die einerseits von dem umlagefinanzierten österreichischen Pensionssystem und andererseits von den staatlichen Familienleistungen und dem steuerfinanzierten Bildungssystem ausgehen.

21. Mai 2007 – Vollzeitmutter leistet 100.000 Euro/Jahr
Laut einer amerikanischen Lohnstudie vom Mai 2006 müßte eine Vollzeitmutter mit mindestens einem Kind unter 15 für ihre verschiedenen Tätigkeiten im Haushalt ein Jahresgehalt von rund 100.000 Euro (134.121 Dollar) beziehen. 

To-do-Liste für die neue Familienministern Sophie Karmasin

Wahlfreiheit für Mütter, Mütter sind mündige Bürgerinnen
Mütter sehen die Wahlfreiheit etwas anders, als sie derzeit in der öffentlichen Diskussion dargestellt wird. Sie wollen die Freiheit haben zwischen Familie oder Beruf zu wählen. Dazu brauchen sie die nötigen finanziellen Mittel, und zwar nur einen Teil jener Mittel, die für institutionelle Kinderbetreuung in Krabbelstuben und Kindergärten bereitgestellt wird, denn Privat organisiert besser als Staat!

Pflegegeld für Kinder – gleiches Recht für alle
Für unsere Senioren wurde in Österreich das Pflegegeld eingeführt.
Nach Pflegebedarf gibt es von 1 – 7 ansteigend monatlich Pflegegeld, das der zu Pflegende erhält, damit er sich die nötige Betreuung zuhause leisten kann. Das ist sinnvoll weil besser für den zu Pflegenden und billiger für den Staat.
Das Gleiche gilt für Kinder, nur die wurden vom Pflegegeld ausgeschlossen. WARUM?

Mütter an die Maschinen, Kinder in Krabbelstuben und Kindergärten! 
Die EU-Kommision läßt die Deutschen wissen, dass das Betreuungsgeld (ohnehin nur 100,– Euro!) “Fehlanreize” setze, indem sie die “Erwerbsbeteiligung” von Frauen gefährde. – Also: Frauen ab in die Fabrik, ob sie wollen oder nicht, ob es schon Millionen Arbeitslose gibt oder nicht. Damit werden Mütter – bei Licht betrachtet – letztlich zu Gebärmaschinen erniedrigt, die ihre Kinder zwar zur Welt bringen dürfen, aber möglichst nicht selber betreuen und erziehen sollen, sondern dies staatlichen Einrichtungen überlassen. Damit wird der Druck zur Fremderziehung erhöht. Die sonst gern so vielzitierte “Selbstbestimmung” und “Wahlfreiheit” der Frau spielt plötzlich keine Rolle mehr.

Verstaatlichung der Kinder wird scheitern – wie im Ostblock
Voll verzockt: Warum wir die Krippenpolitik wieder abschaffen werden… von Eva Hermann

Gorillababys haben es besser als Menschenbabys
Gorillababys werden 3 Jahre lang herumgetragen. Wenn sie ihre Mutter verlieren, werden manche von Menschen gerettet und dann von ein und derselben Bezugsperson betreut.
Sonderbar: Bei Gorillababys wissen wir, was sie brauchen.
Beim Menschenbabys wollen das viele Politiker nicht wissen.

Kinderbetreuung privat/öffentlich_ein Kostenvergleich – aus 2012 – Kosten je Kind in sechs Jahren
83.000,– Euro______weitgehend staatlich mit 1 Jahr KBG, Krabbelstube, Kindergarten
15.000,– Euro______weitgehend privat mit zweieinhalb Jahren Kinderbetreuungsgeld, dann (fast) nichts mehr vom Staat

2014 wie 2011: SP-VP-Regierung unterwegs zur Verstaatlichung der Kinder

Von den Kindern und ihren Feinden
Es gehört viel nachdrücklicher ins allgemeine Bewußtsein gerufen, daß die pädagogischen Konsequenzen derzeitiger moderner Politik für das Wohlbefinden der von ihr befallenen Kinder nur unter übelster Mißhandlung einzuordnen sind. Zahllose ebenso absurde wie kostenintensive Politprojekte bieten sich dem Betrachter sowohl der europäischen wie der hiesigen Szenerie dar — „Kinderkrippen“-Totalitarismus, „Ganztagsbetreuung“, „Gender“-Idiotie, „Barcelona-Ziel“, republikanische derzeitige „Schulreform“ ….


Bitte lesen Sie zu „Verstaatlichung der Kinder“ auf

Familienpolitik.eu oder auf schreibfreiheit.eu
Ich bin als Familienvater bestürzt über diese Tendenz.
Ich würde das unseren Kindern nie antun wollen….





Kinderbetreuung, Wahlfreiheit und Menschenwürde

28 07 2014

Aus einem Schreiben von Herrn Dieter Mack an den Klubobmann der ÖVP Reinhold Lopatka:

Förderungen und Beihilfen des Staates werden grundsätzlich als Geld- und nicht als Sachleistung zur Verfügung gestellt (z.B: Familienbeihilfe, Pension, Pflegegeld, Arbeitslosengeld, Studienbeihilfe, Krankengeld, Wohnbeihilfe, Agrarförderung, Wirtschaftsförderung, Kinderbetreuungsgeld, Mindestsicherung). Die Regierung begründet den Vorrang von Geldleistungen so: „In unserer auf den Prinzipien der Geldwirtschaft beruhenden Gesellschaft ist es zur Wahrung der eigenen Menschenwürde notwendig, frei über die Art und Weise der Bestreitung des Lebensunterhalts entscheiden zu können“ (677 BlgNR 24.GP).
Diese Wahlfreiheit muss daher auch für Kinderbetreuung gelten.

Kinder haben laut Art. 3 der UN-Kinderechtskonvention seit dem Jahr 1989 weltweit das Recht, von ihren Eltern betreut zu werden, in Österreich nur „Anspruch auf regelmäßige persönliche Beziehungen und direkte Kontakte zu beiden Elternteilen“ (Bundesverfassungs-gesetz über die Rechte des Kindes, BGBl 4/2011, spät und von allem Wesentlichen entkernt). Dem entspricht die Pflicht der Eltern, für die Betreuung ihrer Kinder zu sorgen. Die Verletzung dieser Betreuungspflicht und die Vernachlässigung von Pflege, Erziehung oder Beaufsichtigung ist in Österreich „mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren zu bestrafen“ (StGB § 198).

Wenn der Staat Eltern bei der Betreuung ihrer Kinder
unterstützt und Geld zur Verfügung stellt, so verlangt es
die Achtung der Menschenwürde, dass die für die
Betreuung Verantwortlichen, das sind die Eltern,
über dieses Geld verfügen können, um über die
für ihre Situation bestmögliche Betreuungsform
zu entscheiden.
Wenn statt der Eltern die „institutionellen“
Kinderbetreuungsstätten dieses Geld vom
Staat erhalten, werden fundamentale
Rechte der Eltern ausgehebelt und dadurch
Menschenrechte der Familien in zweifacher
Hinsicht verletzt:
Sowohl das Recht der Kinder auf Betreuung durch ihre Eltern,
als auch das Recht der Eltern auf Wahrung ihrer Menschenwürde.

Die Kosten für einen staatlich verordneten Betreuungsplatz belaufen sich auf mehr als 1.000 Euro je Kind und Monat. Dabei ist unwidersprochen, dass die österreichische institutionelle Betreuung in mehrfacher Hinsicht nicht einmal Mindeststandards entspricht: Keine „flächendeckende“ Erreichbarkeit, mangelhafte Öffnungszeiten (was Stunden am Tag, Tage in der Woche und Wochen im Jahr betrifft), mehr als 20 Kinder je Betreuerin und das bei ungenügender Qualifikation. Solange die Betreuungsstätten das Geld vom Staat bekommen, kann sich daran auch nichts ändern.

Dieter Mack, Klagenfurt
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Weitere Hinweise:

Verstaatlichung der Kinder – wehrt Euch!

Ich bin als Familienvater bestürzt über die in verschiedensten Medien in Erscheinung tretende Tendenz:
:!: Kinder sollten möglichst früh (man spricht inzwischen schon von einjährigen Kindern)
aus der Geborgenheit des Elternhauses herausgerissen
und in Kollektivbetreuung gegeben werden.
:!: Frauen sollten möglichst schnell nach der Entbindung ins Berufsleben zurückkehren.
Sie werden damit zu Gebärmaschinen degradiert.Ich würde das unseren Kindern nie antun wollen……
mehr…..Von den Kindern und ihren FeindenFür das Kleinkind ist die Anwesenheit einer geliebten Bezugsperson äußerts wichtig; es leidet unter längerer Trennung von seiner Mutter; nachgewiesen wurde, daß es bei Ganztags-Krippen-Kindern zu massivem Anstieg des Streßhormons Cortisol kommt, Anzeichen großer seelischer Belastung. Je längere Zeit Kinder in „Einrichtungen“ und fern liebevoller elterlicher Zuwendung verbringen, um so stärker entfalten sich etwa sozial problematische Verhaltensweisen wie frühe Neigung zum Kämpfen, Lügen, Schikanieren; es tritt also, wie allgemein bei vernachlässigten Kindern, eine Brutalisierung und Primitivisierung ein.

Außer schädlich auch teuer

Bemerkenswert auch der finanzielle Aufwand…..
mehr…..





Schockiert von harten Arbeitsbedingungen

30 04 2014

Vollzeitjob mit 135 Wochenstunden, 24-Stunden-Rufbereitschaft….

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Das (englischsprachige) Video: Der härteste Job der Welt – bewerben auch SIE sich!

Vollzeitjob mit 135 Wochenstunden, 24-Stunden-Rufbereitschaft in der Ausbildung von Nachwuchskräften, kein Urlaub. Gesucht werden hochqualifizierte Bewerber, die Bezahlung ist miserabel. Doch kennen Sie das Geheimnis dieses Jobs?

Boston (kath.net/pl) Eine Anzeige für eine Vollzeit-Festanstellung mit 24-Stunden-Bereitschaft für einen „Director of Operations für langfristige Entwicklungen“ schrieb eine Werbeagentur in Boston aus. In Tageszeitungen und im Internet informierte die Werbeagentur weiter: „Zentrale Aufgabe ist es, Nachwuchskräfte täglich zu managen, zu leiten und zu unterstützen“. Darüber berichtete die „Huffington Post“.

Die Anforderungen an die Bewerber sind vielfältig. Die „Huffington Post“ listet u.a. auf: „Sie müssen in der Lage sein, mehr als 135 Stunden pro Woche zu arbeiten“, „Sie sollten in der Lage sein, Nachtschichten zu leisten“, „ Arbeit wird meist im Stehen oder gebückt verrichtet“, „Sie müssen in der Lage sein, regelmäßig 35 Kilogramm zu heben“, der Bewerber brauche einen „Doktortitel in Psychologie oder entsprechende Fähigkeiten aus dem echten Leben“, „Sie können mindestens zehn bis 15 Projekte gleichzeitig betreuen“, „Sie sind in der Lage mit Nachwuchskräften zu arbeiten, die begrenzte Fähigkeiten haben“.

Die Stelle biete „zwar keine Krankenversicherung, keine Rentenversicherung und keinen bezahlten Urlaub“, doch die Arbeit halte unbegrenzte Belohnungen und Möglichkeiten des persönlichen Wachstums bereit. „Emotionale Erfüllung und außergewöhnlich großer Einfluss auf den Erfolg der Nachwuchskräfte bieten Ihnen lebenslang Sinn und bedeutende Verbindungen.“

Das fingierte Stellenangebot war ein PR-Coup der Werbeagentur, so die „Huffington Post“, tatsächlich wurde ein Anbieter von Online-Grußkarten beworben. Die unechten Bewerbungsgespräche liefen über Webcam, ein dabei gedrehtes Video zeigt die echten und entsetzten Reaktionen der geladenen Bewerber, die noch nicht um das Projekt wussten. Eine Bewerberin rief nach Informationen über die Arbeitsbedingungen aus: „Ist das überhaupt legal?“

Erst am Ende erfuhren die Bewerber das Geheimnis, welcher Job so fordernd und obendrein unbezahlt ist: Mutter sein.

Das ungewöhnliche Video wurde am 14.4.2014 als Muttertagsbeitrag eingestellt und hat innerhalb von nur zwei Tagen bereits über 5 Millionen Klicks.

 

Original auf www.kath.net …

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HINWEISE:

Was ist die Arbeit von Müttern wert?





Gespräch mit Minister Dr. Mitterlehner zu „FAMILIE“

24 08 2013

am 10. 9. von 16:45 – 18:00 Uhr

Familie ist ein zentrales Thema im Nationalratswahlkampf. Familie zu ermöglichen muss auch außerhalb des Wahlkampfes ein ständiges und vorrangiges politisches Ziel sein. Der amtierende und für Familie zuständige Minister Dr. Reinhold Mitterlehner steht für Fragen zur Verfügung und freut sich über Anregungen und neue Ideen in einem Dialog mit dem Publikum.

Herzliche Einladung zur Diskussion
am 10. September von 16:45 – 18:00
im Stephaniesaal des Churhauses, Stephansplatz 3, 1010 Wien.
Diese Einladung darf gerne weitergeleitet werden.

Es wird kein Vortrag gehalten. Die Forderungen des Ministers sind u.a. hier nachzulesen. Das Publikum ist eingeladen, präzise Wortmeldungen vorzubereiten.

Moderation: Dr. Gudrun Kugler, selbst in Erwartung des vierten Kindes und engagiert im Bereich Familienpolitik.
Um Rückmeldung wird gebeten an hallo@gudrunkugler.at

Im Anschluss freuen wir uns über ein Kennenlernen bei einem Glas Wein!
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Unsere Fragen an Minister Dr. Reinhold Mitterlehner hier:

 

Jedes Kind ist gleich viel wert?

Im Papier Frauenoffensive.at/PDF steht der Satz „…. denn jedes Kind ist gleich viel wert.“ Dieser Satz klingt zwar gut und wird auch von der SPÖ verwendet. Er wird aber in der Praxis und in weiteren Forderungen sowohl der ÖVP-Frauen als auch der SPÖ widerlegt. Daher sollte dieser Satz aus dem Papier entfernt werden, denn:
:arrow: Die Familienbeihilfe ist nach dem Alter der Kinder gestaffelt, und das ist auch sachlich begründet.
:arrow: Das einkommensabhängige Karenzgeld bevorzugt die Kinder von Müttern, die vor der Geburt ihres Kindes ein hohes Einkommen bezogen haben. Man kann das begründen, aber es ist nicht jedes Kind gleich viel wert.
:arrow: Der Steuerfreibetrag von 7.000,– Euro je Elternpaar (richtigerweise sollte es heißen „3.500,– je Elternteil“) bewertet die Kinder von guten Steuerzahlern und von Doppelverdienern höher als die Kinder von Alleinverdienern und von Eltern mit geringem Einkommen. Auch das kann man begründen, aber es ist nicht jedes Kind gleich viel wert.
:arrow: Für Kinder, die in Krabbelstuben, Kindergarten und Horten betreut werden, gibt der Staat ein Vielfaches dessen aus, was er für Kinder ausgibt, die von den Eltern selber betreut werden und die Krabbelstuben nicht benützen, ihr Kind z.B. nur 1 Jahr in den Kindergarten schicken und den Hort nach der Unterrichtszeit nicht verwenden.
:arrow: Darauf folgt: Kinder sind nicht gleich viel wert, weder im Programm, noch in der Praxis!

Benachteiligung der häuslichen Kinderbetreuung – WARUM?

:arrow: Eltern, die ihre Kinder in Krabbelstuben, Kindergarten und Horten betreuen lassen, um, wie es im Schlagwort heißt „Familie und Beruf zu vereinbaren“, erhalten vom Staat massive Förderungen. Das macht pro Kind mehr als 100.000,– Euro aus, wie z.B. auf Schreibfreiheit.at nachzulesen ist.
Dagegen erhalten die Eltern, die ihre Kinder selber betreuen, fast nichts dafür (geringe Beträge sind Alleinverdienerabsetzbetrag und kleine Förderungen in einzelnen Bundesländern).

Benachteiligung der Mütter bei der Pension – WARUM?

:arrow: Je mehr Kinder eine Frau zur Welt bringt und aufzieht, desto geringer fällt ihre Pension aus, insbesondere dann, wenn sie ihre Kinder selber betreut und die staatliche Kinderbetreuung nicht oder wenig in Anspruch nimmt (s. oben). Die Pensionen werden nach der Erwerbsarbeit berechnet, bezahlt werden sie aber von den inzwischen erwerbstätigen Kindern. Auf diesen Skandal hat auch das deutsche Bündnis RETTET DIE FAMILIE hingewiesen, wie in der Presseaussendung vom 20. August 2013 nachzulesen ist.

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Unsere Meinung/Vorschläge/Forderungen

Verstaatlichung der Kinder – wir wehren uns dagegen!

Pflegegeld für Kinder – gleiches Recht für alle

Wahlfreiheit für Mütter, Mütter sind mündige Bürgerinnen

Kinder aufziehen als Leistung für die Gesellschaft

Eigenpension für Mütter anstatt Witwenpension
Auch das ist zu überlegen. Nicht alles, was die FPÖ vorschlägt, ist schlecht. Gute Ideen sollten übernommen werden, auch wenn sie von einer anderen Partei stammen.
Immerhin verdanken wir auch das Kinderbetreuungsgeld, das endlich Gerechtigkeit unter den Müttern hergestellt hat, zum Teil der FPÖ unter Jörg Haider.





Eigenpension für Mütter anstatt Witwenpension

7 01 2013

Original beim FFV
(Freiheitlicher Familienverband)

Ausreichende Berücksichtigung der “unbezahlten Arbeit“ der Eltern
anstatt der heutigen Hinterbliebenenpensionen –
ein Weg zu angemessenen Eigenpensionen für alle Frauen.

Es wird gezeigt, dass eine ausreichende Berücksichtigung
der vorwiegend von Müttern geleisteten „unbezahlten Familienarbeit“
und damit ausreichende Eigenpensionen für alle Frauen durch eine
kostenneutrale Pensionsreform erreicht werden können.
Dazu ist es notwendig, einerseits den „Wert“ der Kindererziehungs-
zeiten für die spätere Pensionshöhe so zu erhöhen, dass Kinder
im Mittel nicht mehr zu Pensionsverlusten führen,

die oft unterschiedliche Beteiligung der Ehepartner an der allgemeinen
Hausarbeit durch einen sog. Versorgungsausgleich zu berücksichtigen
und auf entbehrliche Hinterbliebenenpensionen zu verzichten.

Die Kosten bzw. Einsparungen durch diese Maßnahmen werden
berechnet und ein konkretes Modell für eine solche Reform
vorgeschlagen.

Die ganze Studie von
Univ. Prof. Dr. Herbert Vonach kann
HIER … heruntergeladen werden.

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Gewinner:
Alle Mütter, insbesondere auch Mütter nach Scheidung.

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HINWEISE

Volkspension – warum eigentlich nicht?

Die nächste Pensionsreform kommt bestimmt

Arbeit von Müttern ist 42.000 Euro wert

Pflegegeld für Kinder – gleiches Recht für alle

Frauentag – Muttertag; auch Mütter sind Frauen!

Häusliche Kinderbetreuung bevorzugt – Erziehungsgeld als Lösung





Elterliche Erziehungsarbeit wertschätzen und anerkennen!

9 12 2012

Aus: DIE FREIE WELT

Außer einer üblen Diskriminierung elterlicher Fürsorge ( z. B. „Herdprämie“) stellen Eltern seit langem eine beklagenswerte Ungleichbehandlung fest:

1. zwischen erwerbstätigen ELTERN und selbst  erziehenden ELTERN

2. zwischen ELTERN und  BÜRGERN ohne Fürsorgepflichten für Kinder

3. zwischen ELTERN und  WÄHLERN ohne Fürsorgepflichten für Kinder

Denn:

Am anschaulichsten wird die Ungleichbehandlung deutlich dadurch, dass Eltern, die ihre drei Kinder in eigener Verantwortung erziehen, im Lauf der ersten sieben Kinderjahre einen Verlust von nahezu 100 000 Euro zu beklagen haben…..

Weiter im Original auf DIE FREIE WELT

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HINWEIS:

Ein Dutzend gute Gründe für ein Elterngehalt

Wahlfreiheit für Mütter, Mütter sind mündige Bürgerinnen

Pflegegeld für Kinder – gleiches Recht für alle

Verstaatlichung der Kinder – wehrt Euch!

 





Neues Frauenbild – wieder mehr Familie

20 11 2012

Dipl.Päd. Brigitte Pfandl, Nov. 2012

So groß das Verdienst des Feminismus und der Frauenpolitik um die Gleichberechtigung der einst rechtlich und wirtschaftlich dem Mann unterstellten Frau zu werten ist: Die Zeit ist reif für ein neues Frauenbild:
Ein Frauenbild, das neben Ausbildung und Berufstätigkeit den Fokus auch auf die Wertschätzung der Mutterrolle richtet und Kinder nicht länger weitestgehend aus der Familie auslagert, sondern integriert.

In einer Zeit, in der Kinder, aber auch Mütter, Familien und die ganze Gesellschaft an europaweit steigender Mutter- und Elternlosigkeit leiden und psychische Probleme, Orientierungslosigkeit, Verhaltens- bis hin zu schwersten Persönlichkeitsstörungen zunehmen, kann es nur eine gemeinsame Anstrengung hin zu mehr Familie geben.

Derzeit ist die – zu Recht als Armutsfalle und Karrierehindernis angeprangerte – Teilzeit die einzige Möglichkeit, Beruf und Familie wirklich vereinbaren zu können. Frauen wählen deshalb zu einem so großen Prozentsatz Teilzeit, weil sie auch für ihre Familie da sein wollen, andererseits, weil in Zeiten überhöhter Lebensführungskosten die Familie das Geld des meist besser verdienenden Partners dringend braucht.

Die Lösung liegt in der Wertschätzung der Familienarbeit als Arbeit durch ein auf die Pension angerechnetes Erziehungsgehalt, das anteilsmäßig den – durch die Teilzeit entstehenden – Verdienst- und Pensionsentgang ausgleicht (gilt auch für Väter!).

Zb. bei 50% Erwerbslohn: plus 50% Erziehungsgehalt = 100% Gehalt. (Je größer das Kind, desto größer kann auch wieder der Anteil der Erwerbsarbeit werden, siehe Berufswiedereinstiegsmodell nach Karenz http://www.österreichischehausfrauenunion.at.)

Da Erziehen generell keine einfache Sache ist und das Wissen um und die Motivation für die richtige Pflege und Erziehung eines Kindes zum Teil verloren gegangen sind, sollten Eltern als Voraussetzung für ein Erziehungsgehalt schon ab der Schwangerschaft verpflichtende Elternbildungsseminare besuchen. Ebenso wichtig wären bei Bedarf auch professionelle Elternbegleitung bzw. Elterntherapie.

Die für den Staat teuerste und für ein Kind schlechteste Lösung ist die –
womöglich ganztägige – Abgabe schon von Babys und Kleinstkindern
in eine Krabbelstube, denn so ein kleines Windelpaket braucht die
individuelle Zuwendung seiner Mutter/Eltern und gehört in der
wichtigsten und empfindlichsten Phase seiner Entwicklung in die Familie,
oder ersatzweise in die Familie einer liebevollen, gut ausgebildeten
Tagesmutter, deren verantwortungsvoller Beruf finanziell
aufgewertet werden sollte.

Gut verwurzelt muss sein, was aufrecht wachsen soll! Gut verwurzelt in der Familie, denn Kinder brauchen für eine gesunde Entwicklung – je kleiner, je mehr – die berühmten 3 „Z“:
Zeit, Zärtlichkeit und Zuwendung (Pestalozzi),
und das 4. „Z“: ein Zuhause!
In der UNO-Kinderrechtskonvention steht, dass jedes Kind der Welt das Recht auf Betreuung durch seine Eltern hat!

Der Staat hat für das Wohl seiner Bürger zu sorgen. So steht es in der Verfassung. Das Geld – unser aller Geld – ist da, und es ist gut investiert, denn Kinder sind das größte Potential jeder Gesellschaft und es unverzichtbar, optimal für ihr Wohl und ihre bestmögliche Entwicklung zu sorgen.

Für ein l(i)ebenswertes Leben und eine gute rot-weiß-rote Zukunft!

Dipl.Päd. Brigitte Pfandl, 8842 Katsch/Mur 139, am 18.Nov.2012
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HINWEISE

Mutterbindung beim Kleinkind erhöht die Bildungsfähigkeit

Der Feminismus ist frauenfeindlich.

Mütter und Kinder: Das Volk denkt anders als die Regierung!

Mütterstudie des MMM zeigt, was Mütter wirklich wollen….
Wird eine Frau Mutter, so ändern sich die Prioritäten massiv – 9 von 10 Frauen möchten ihre Zeit nutzen, um persönlich für ihre Kinder da zu sein.

Die Österreichische Hausfrauen Union
wurde 1956 von Frau Bundesrat Edda Egger gegründet
und ist die einzige Familienorganisation in Österreich,
die explizit die ideelle und ökonomische Anerkennung der Arbeit der Mutter in der Familie fordert.
Bild

ICF – Initiative Christliche Familie
Die Jugendlichen haben das Recht, von Erwachsenen Ideale vermittelt zu bekommen, nicht nur Skeptizismus und Zynismus!

Leonore.at
selbstbewußt weiblich – neue Frauen braucht das Land – gegen frauenverachtende Frauenpolitik

Familiennetzwerk Deutschland, Frau Dr. Steuer

Frau 2000plus – Birgit Kelle
Neue Frauen für das 3. Jahrtausend – der alte Feminismus hat uns nichts mehr zu sagen!

Christa Meves – ein Leben für die Familien

Tatsachen und Forschungen zu Familienfragen

Pflegegeld für Kinder – gleiches Recht für alle

Umfrage zur Betreuung von Kleinkindern

Kinder als Geschenk – und neues Selbstbewußtsein der Mütter

Gegen die Verstaatlichung der Kinder

Verstaatlichung der Kinder wird scheitern – wie im Ostblock.
Zählt man sämtliche Faktoren zusammen, so gibt es am Ende nicht einen einzigen Pluspunkt FÜR die Kinderkrippe, sondern ausschließlich dicke Minuszeichen. Und zwar für alle Beteiligten: Für die kleinen Kinder, Mütter und Väter, Erzieherinnen, Politiker, Bund, Länder, Gemeinden usw……





Familienmanagerin als Beruf

16 12 2011

ZEIT Online, Hinweis von Birgit Kelle

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In dem Magazin der ZEIT ist ein Bericht erschienen über Familienmanagerinnen, das neue Wort für Nannys, die bei reichen Familien Haushalt und die Kinder als Fulltimejob erledigen, da beide Eltern Karriere machen und keine Zeit haben.

Interessant:
Die vorgestellten Damen verdienen nach eigenen Aussagen „600 Euro mehr als im Beruf der Erzieherin“, die eine gibt sogar an, doppelt soviel zu verdienen. Es ist ein stressiger Job, aber bezahlt.

Komisch nur:
Wenn ich als Mutter von vier Kindern zu Hause bin und genau das gleiche mache, ist es nichts wert und so mancher wirft einem auch noch vor, man sei zu faul, sich im „echten Leben“ einzubringen. Zwei Perspektiven auf ein und dieselbe Tätigkeit.

Dies findet sich übrigens überall in Veröffentlichungen zum Thema Erziehung von Kindern:
So lange es sich um fremde Kinder handelt ist es eine wertvolle, gesellschaftlich relevante, bildungsfördernde und nicht zuletzt bezahlte Arbeit. Handelt es sich dabei um die eigenen Kinder, ist es nicht wert, jederzeit und durch Jedermann ersetzbar, ein Bildungsrisiko für die eigenen Kinder und natürlich nicht entlohnt.

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Hinweise

Pflegegeld für Kinder – gleiches Recht für alle

Ein Dutzend gute Gründe für ein Elterngehalt

Häusliche Kinderbetreuung bevorzugt – Erziehungsgeld als Lösung

Kinder als Geschenk – und neues Selbstbewußtsein der Mütter

Familie = Beruf in kinderreichen Familien

Österreichische Hausfrauen-Union

Mutter mit 11 Kindern schenkte dem Staat 671.000 Euro

Die klassische Familie – praktisch, billig und gut.

9 Kinder_Fulltimejob und Abenteuer





Katholische Familieneinrichtungen begrüßen ÖVP-„Familienoffensive

27 08 2011
Leiter des Instituts für Ehe und Familie, Danhel:
Hoffnung, dass Ankündigungen nicht „bloßes Lippenbekenntnis“ bleiben –
Katholischer Familienverband:
„Zukunftsorientierte Politik muss materielle Sicherung der Familien gewährleisten“

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Wien, 25.08.2011 (KAP)

Abwartende Zustimmung zur angekündigten ÖVP-„Familienoffensive“ kommt von den katholischen Familieneinrichtungen. So begrüßen das kirchliche Institut für Ehe und Familie (IEF) und der Katholische Familienverband Österreichs (KFÖ) gleichermaßen, dass Familie zu einem politischen Schwerpunktthema der VP-Politik werden soll. Einzelne Punkte wie der angekündigte Teuerungsausgleich für Familienleistungen seien langjährige Forderungen und dringend umzusetzen. Zugleich mahnen die Organisationen zu Taten: Es bleibe zu hoffen, dass es sich nicht um ein „bloßes Lippenbekenntnis“ handle, sondern dass der ÖVP Familien „ein Herzensanliegen“ sind, so IEF-Direktor Günter Danhel in einer Stellungnahme gegenüber „Kathpress“.

Wie KFÖ-Vizepräsident Werner Höffinger in einer Aussendung unterstreicht, sei es „eine Frage von Fairness und Gerechtigkeit“, dass der Teuerungsausgleich auch bei Familienleistungen umgesetzt werde. Schließlich seien Familien mit Kindern besonders von der Teuerung betroffen. „Eine zukunftsorientierte Politik muss aber die materielle Sicherung der Familien langfristig gewährleisten“, so Höffinger. Ein Teuerungsausgleich wäre da ein „wichtiger Schritt, zumal ja steuerlich nach wie vor zu wenig berücksichtigt wird, wie viele Personen von einem Einkommen leben“.

Zugleich mahnt der KFÖ aber auch, andere familienpolitische Notwendigkeiten nicht auf die lange Bank zu schieben und etwa die „längst fällige“ Sanierung des Familienlastenausgleichsfonds (FLAF) über eine familiengerechte Steuerreform anzugehen. In eine ähnliche Richtung geht auch der Appell von IEF-Direktor Günter Danhel: Ein wichtiger Schritt zur FLAF-Sanierung wäre etwa die Bereinigung des FLAF von „fremden Lasten“.

Weiters unterstreicht Danhel in seiner Stellungnahme zur gestern präsentierten ÖVP-„Familienoffensive“, dass diese einige beachtenswerte Punkte enthalte: etwa die Erkenntnis, dass Familienpolitik „Querschnittscharakter“ habe, dass es eine „Familienverträglichkeitsprüfung“ sowie „maßgeschneiderte“ familienpolitische Lösungen brauche. Danhel begrüßte, dass der Ansatz „one size fits for all“ in der Familienpolitik nicht mehr länger maßgeblich sein soll.

„Beachtung“ verdiene laut Danhel auch das angekündigte Nachdenken über einen neuen, erweiterten Familienbegriff. Im „Idealfall“ bleibe dies zwar die „’natürliche‘ Familie auf der Grundlage der Ehe, wie sie nach wie vor mehrheitlich als Lebensmodell nicht nur hochgeschätzt, sondern auch praktiziert wird“, andere Familienformen dürften jedoch nicht diskriminiert werden. Verabsäumt wurde indes laut Danhel die Chance, einen neuen Arbeitsbegriff zu propagieren, „der auch den Wert der Familienleistungen etwa in Erziehung, Betreuung und Pflege darstellt“.

Im Blick auf den „Dreiklang von Zeit, Geld und Infrastruktur“ als Ansatz einer zukunftsorientierten Familienpolitik betonte Danhel: „Im Sinne des zentralen familienpolitischen Prinzips der Wahlfreiheit sollte Schluss gemacht werden mit der einseitigen Förderung von Institutionen zu Lasten der Kinder selbst betreuenden Eltern“.

Original auf  Kathweb.at








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