Belebter Glaube in entspannter Atmosphäre

7 03 2010

In regelmäßigen Abständen trifft sich in Wien, Salzburg und Graz eine illustre Gemeinschaft von Menschen, um innovativen Vorträgen zu aktuellen oder auch „Dauerbrenner“-Themen aus christicher Sicht zuzuhören und sich darüber auszutauschen. In Wien gibt es dazu Gelegenheit im Sparkys, in der Wiener Innenstadt. Die anderen Lokalitäten und Termine können der Homepage „Theolgie von Fass“ entnommen werden.

Kommen kann jeder, der Interesse hat – der Veranstaltungstitel läßt auch schon völlig richtig erkennen, dass gemütliche Gemeinschaft und Geselligkeit neben geistigem Input nicht zu kurz kommt. Eine willkommene Gelegenheit also für jeden, der das Nützliche mit dem Angenehmen verbinden will.

Ankündigungen zu den Themen,  wie auch Videozusammenfassungen können auf der Homepage zeitnahe angesehen werden. Spaß ist in jedem Fall immer mit dabei 🙂 Ein toller Ausdruck von Christentum, wie es lacht und lebt – vor allem in der heutigen Zeit.





Können wir aufstehen nach dem Fall?

1 03 2010

Seit dem Rücktritt der deutschen, evangelischen Bischöfin Margot Käßmann am 24.02.2010, aufgrund ihrer Autofahrt im alkoholisierten Zustand, bei dem sie von einer Polizeikontrolle abgefangen wurde, ist das Thema Sünde und der Umgang damit, in vielen Medien thematisiert worden.

Ein sehr interessanter Artikel findet sich im Spiegel, Ausgabe 08/2010 vom 22.02.2010 dazu. Wer sich Online registriert kommt in den vollen Genuß – ansonsten gibt es auf jesus.de eine gute Zusammenfassung dazu.

Ungeachtet dessen, wie der Einzelne jetzt zu dem Rücktritt von Frau Käßmann im konkreten Fall steht, erhebt sich die Frage: Wie gehen wir mit der Sünde in unserem Leben um? Ja mehr noch, inwieweit vertrauen wir auf Gott, dass er uns unsere Sünde vergibt und wir gemäß Jesus Worten: „Siehe, ich mache alles neu“ weiterleben können?

Wir erleben an diesem Beispiel die praktischen und zerstörerischen Auswirkung von Sünde. Viele Verdienste und gute Werke dieser Bischöfin scheinen angesichts des Vergehens zu verblassen, ja an Wert zu verlieren. Dabei können wir (und sie) Gott eigentlich noch dankbar sein, dass die Polizei Frau Käßmann aus dem Verkehr gezogen hat, bevor Schlimmeres hätte passieren können. Ist nicht genau dies die Gelegenheit, wo wir erkennen, dass bei allen unseren guten Taten, wir letztlich Gottes Gnade und Vergebung bedürfen – damit Jesus, der für unsere Sünde den höchsten Preis bezahlt hat, geehrt wird?

Dann können wir nach unserem Fall wieder aufstehen und aufrecht weitergehen. So leidet vielleicht unser „perfektes“ Bild nach außen, möglicherweise verlieren wir auch bei manchen an Glaubwürdigkeit, aber auf alle Fälle demonstrieren wir als Christen, als Personen die auf Gott vertrauen – Menschlichkeit. In unserer Fehlbarkeit kommen wir dem Nächsten viel näher als durch große Reden und starke Worte. Durch die Vergebung Gottes können wir die Sünde und unsere Verfehlungen hinter uns lassen und weitergehen – und dabei ein Beispiel und Begleiter für viele sein.

So entspringt aus Vergebung der Sünde wieder Gutes  – denn Gott sagt: „Es gibt keine Verdammnis für die, die in Christus sind“.





Ansporn zu +++Geld für Familien und Eltern durch die Steuerreform 2009

25 01 2010

Oftmals hören und lesen wir von der steuerlichen Benachteiligung der Familien. Zweifellos ist das bestehende System fehlerbehaftet und bis jetzt, außer fallweiser Symptombehandlungen, im Kern immer noch nicht auf die nachhaltige Verbesserung der Umstände von Familien ausgerichtet. Der ideologische Konflikt um die Kinderbetreuung – zwischen der größtenteils linken Position der großangelegten Verstaatlichung der Kinderziehung unter dem Vorwand der wirtschaftlichen Gleichstellung der Geschlechter einerseits – und dem familienbewußtem Ansatz der Anerkennung und Bedeutung der mütterlichen Betreuung, speziell in den ersten 3 Lebensjahren für eine gesunde Entwicklung der nächsten Generation andererseits – ist voll im Gange.

Dabei besteht die Gefahr, die kleinen, aber vorhandenen Rechte und Errungenschaften zu übersehen, die für Familien und Eltern im Zuge von Verhandlungen und politischen Kompromissen erreicht wurden. Dazu gehören unter anderem die vorteilhaften Änderungen im Steuerrecht im Bezug auf die Arbeitnehmerveranlagung, die nun erstmals rückwirkend für das Jahr 2009 geltend gemacht werden können. Das Institut für Ehe und Familie hält dazu eine Informationsveranstaltung für Tipps zur steuerlichen Optimierung am kommenden Mittwoch, 27.01.2010 um 14:30 Uhr im Sitzungssaal (Mezzanin) in der Spiegelgasse 3, 1010 Wien ab.

Aber auch wenn diese Gelegenheit nicht wahrgenommen werden kann, sollte man sich nicht von der Nutzung der neuen Vorteile für Steuerzahlende abbringen lassen:

  • Kinderbetreuungskosten für bis 10-jährige sind absetzbar
  • Babysitterkosten für bis 10-jährige sind absetzbar
  • Abeitgebern wird die Option gegeben, Eltern einen bis zu 500€ steuerfreien Zuschuss für die Betreuung zu geben (pro Kind im Alter bis zu 10 Jahren) – ein Anreiz einmal auf den Dienstgeber zuzugehen und somit eine etwaige ansonsten Steuerpflichtige Boni-Zahlung für beide sinnvoller zu gestalten
  • der erhöhte Kinderfreibetrag ist durch das neue L1k Formular nun auch auf die Elternteile aufteilbar (spezieller Vorteil für getrennte Eltern)
  • Splitting der Topf-Sonderausgaben auf die Steuerpflichtigen Eheleute bzw. Partner
  • u.v.m.

Es zahlt sich aus, aktiv an die Sache heranzugehen – Hilfestellung dazu gibt es direkt auf der Homepage des Finanzamts bzw. berät auch der ÖAAB gerne über Details (01/40141-225). Der einigen vielleicht schon bekannte Service „Finanzonline“ des BMF bietet neben einfacher Bedienung und Vermeidung von Postwegen auch die Möglichkeit einer „Proberechnung“, sodass eine Optimierung im Vorfeld leicht fällt. Wichig ist es, laufende Belege zu sammeln und bei der Erstellung der Arbeitnehmerveranlagung zu betrachten, so erkennt man die Möglichkeiten.

Das Finanzamt berichtet, dass jedes Jahr viele Millionen über die Arbeitnehmerveranlagung nicht abgeholt werden. Sorgen wir dafür, dass es sich dabei jetzt und in Zukunft nicht um unser Geld handelt!





Weihnachten ist unantastbar!

31 12 2009

Gegen Ende des Jahres, wo sich langsam der Weihnachtsfrieden einstellt, bzw. die Sehnsucht danach wächst, wird dieser Friede durch provokante Aussagen von Jussuf al-Kardawi, einem prominenten islamischen Prediger, empfindlich gestört.

In einem im Spiegel erschienenen Artikel kritisiert al-Kardawi, dass die Feiern anlässlich der Geburt des Erlösers Jesus Christus in so vielen Ländern und Kulturen (auch islamischen) Einzug gefunden haben. Speziell in islamischen Ländern möchte er Christen das Weihnachtsfest verbieten, und Moslems in anderen Ländern, die das Brauchtums des Christbaumes (mit oder ohne spirituellem Motiv) übernommen haben, werden von ihm heftig krisitsiert.

Die Reaktion der islamischen Welt ist verhalten und fairer Weise gesagt, nicht erfreut – scheinbar aufrund al-Kardawis Beliebtheit bei den Massen gab es aber bis dato keine medial formulierte Gegenstimme. Leider sind auch im westeuropäischen Raum gewichtige Reaktionen ausgeblieben. Das Thema wurde nicht aufgegriffen und die Gelegenheit Farbe zu bekennen, wieder einmal vertan.

Zweifellos ist die Aussage, Weihnachten abschaffen zu wollen mehr als entbehrlich und an und für sich eine nicht ernst zu nehmende, reine Provokation. Allerdings wäre es seitens des christlichen Abendlandes im Hinblick auf die eigene Identität wichtig, gerade auf solche Provokationen, scharf und deutlich klarzustellen, dass Weihnachten einen unantastbaren Stellenwert in der europäischen und westlichen Kultur besitzt und sich somit jedwede Diskussion darüber verbietet. Man erinnere sich an den Aufschrei der muslimischen Welt, als Karikaturen des Propheten Mohammeds Eingang in die Medien fanden – und den danach erfolgten Kniefall vor den „spirituellen Werten“ des Islam.

Ein denkwürdiger Aspekt ist neben aller Feindseligkeit der Aussagen dennoch hervorgekommen: scheinbar können sich viele Muslime dem Aspekt des Schenkens und der damit ausgedrückten Liebe zu Weihnachten nicht entziehen. So gilt der letztes Jahr auf zahlreichen Werbeflächen zu sehende Satz auch heuer (und immer): „Zu Weihnachten ist Jesus Christus geboren – ein Fest der Freude für die Menschen“ – für ALLE Menschen.





Offener Brief an unsere christlich-sozialen Vertreter

16 11 2009

Sehr geehrte Damen und Herren des Nationalrates!

Ich wende mich an Sie, da in diesen Tagen eine Entscheidung zur Einführung des „Eingetragene Partner-Gesetzes“ stattfinden soll. Ich konnte dieses Gesetz leider nicht auf der Parlamentshomepage finden und habe daher meine Informationen nur über Dritte beziehen können. Anscheinend gibt es für das EPG kein Begutachtungsverfahren wie zuletzt beim Lebenspartnerschaftsgesetz (LpartG).

Hier nun mein Ansuchen und meine Bedenken dazu an Sie:

• Meines Wissens nach wird seitens der homosexuellen Gemeinschaft als großes Ziel die rechtliche Gleichstellung von homosexuellen Lebensgemeinschaften mit der Ehe zwischen Mann und Frau angestrebt. Das ist abzulehen, damit die Wichtigkeit und Exklusivität der Ehe betont und die Wertschätzung gegenüber dieser kleinsten und wichtigsten Keimzelle des Staates hervorgehoben wird – dass muss so sein und auch so bleiben!

• Nachdem aber außer dieser „Gleichstellung“, die abzulehnen ist, homosexuellen empfindenden Menschen alle anderen Rechte in unserer Zivilgemeinschaft wie jedem in Österreich zugänglich sind, frage ich mich ob eine Regelung durch den Staat notwendig, bzw. sinnvoll ist?

• Meiner Meinung nach zählt es nicht zu den Aufgaben des Rechtsstaates, für jedwede Form des menschlichen Zusammenlebens einen rechtlichen Rahmen zu schaffen – ausgenommen für die Ehe, da diese wesentliche Aufgaben einer Gesellschaft (Generationentransfer, Nachkommenschaft, Träger der Zivilgesellschaft, u.v.m.) übernimmt. Das verursacht auch Kosten und einen Verwaltungsaufwand, der nicht gerechtfertigt ist.

• Es ist schlichtweg falsch, seitens einiger Teile der homosexuellen Gemeinschaft, zu glauben, dass durch ein Gesetz Probleme gelöst werden könnten, die auf dem Unterschied von homosexuell und heterosexuell empfindenden Menschen beruhen. Diese können alleine durch ein gesundes Selbstverständnis und einer klaren Abgrenzung gelöst werden – unter der Voraussetzung der Achtung und des respektvollen, aus christlicher Sicht, auch liebevollen Umgangs miteinander. Ungleiches ist nicht Gleich und das muss es auch nicht sein.

• Als Vertreter der ÖVP appelliere ich an Sie, Ihrer Linie des Schutzes von Werten und Standards, die zum Wohl und Aufbau der Gesellschaft beigetragen haben und weiterhin beitragen treu zu bleiben, diese zu schützen und keine scheinbaren Lösungen zu unterstützen, mit denen letztlich keiner zufrieden ist.

Ich bedanke mich für Ihre Aufmerksamkeit und wünsche Ihnen Weisheit und Klarheit bei den kommenden Herausforderungen,

mit freundlichen Grüßen,





Über’s Ziel hinaus?

10 11 2009

Mann als ZielWenn wir uns heute Themen im Zusammenhang mit der Schaffung einer „besseren Gesellschaft“ anhören, die international diskutiert werden, dann taucht immer wieder der Begriff „Gleichstellung“ auf.

Quer durch die Bank und alle Lebensbereiche scheinen die politischen Vordenker die Meinung zu vertreten, dass ungleich das gleiche sei wie ungerecht – das ungerecht das gleiche sei wie Unrecht – und die Beseitigung des Unrechts daher sinnvoll über die Beseitigung alles Ungleichen zu erfolgen habe – ganz gleich wie.

Daher wird vor allem im Bezug auf Mann und Frau behauptet, die Wurzel alles Negativen, was die Frauen in den vergangenen Jahrhunderten in den verschiedenen Kulturen un Gesellschaften erdulden mussten liegt in der Ungleichheit zum Mann bzw. in der Ungleichbehandlung durch den Mann und eine männliche dominierte Welt(!). Unbestritten ist, das sich die Männer im Zuge der Geschichte nicht mit Ruhm bekleckert haben und es lange gedauert hat, bis den Frauen der Zugang zu grundlegenden Rechten (Recht auf Bildung, Recht auf Arbeit, Wahlrecht, uvm.) ermöglicht wurde bzw. die Frauen sich diesen Zugang erkämpft haben.

Obwohl dieser Prozeß zu einer Gesundung der Gesellschaft führte und noch führt und eine Annäherung von Mann und Frau als gleichberechtigte Partner in der Gestaltung dieser schönen, uns geschenkten Welt sehr wünschenswert ist, scheint es heute so, dass wir uns wieder voneinander entfernen. Denn in dem Maße, wie die Männer begreifen, was sie an den Frauen haben, vergessen einige Frauen, was sie an den Männern haben (könnten). So gibt es heute Frauenministerien, Gleichstellungsbeauftragte, Quotenregelungen einfordernde Initiativen, Frauenschutzorganisationen, u.v.m., die vorwiegend (wie könnte es anders sein) ausschließlich die Rechte der Frauen im Blick haben und dies zumeist ohne ehrliche Reflexion auf die Auswirkung auf den Gegenüber, nämlich den Mann, bzw. auf die Beziehung von Mann und Frau im Kontext von Ehe, Familie, Kindererziehung und Gesellschaftsgestaltung.42-16610950

Weil tatsächlich die „Gleichstellung“, die von einer kleinen. in Wahrheit nicht representativen Gruppe innerhalb der Frauen betrieben wird kein Mandat ihrer Geschlechtsgenossinnen hat und daher Gefahr läuft, am Patienten „vorbei zu operieren“. Unglücklicherweise sind wir aber so auf einem Weg, die Fehler der Vergangenheit zu wiederholen, nur eben diesmal im Bezug auf die Männer.

Wer meint, diese These sei zu übertrieben, der soll einmal ins benachbarte Europa schauen, wo zur Zeit große Anstrengungen unternommen werden die Gewalt gegen Frauen einzudämmen. Mit einem Fokus auf den Tatbestand häusliche Gewalt und dabei vor allem die Gewalt in Beziehungen zwischen Mann und Frau. Ich verurteile es auf das schärfste, wenn ein Mann eine Frau schlägt, bin dabei aber der Meinung, dass eine Bestrafung alleine ohne Miteinbeziehung einer Ursachenforschung zuwenig ist, um die Situation nachhaltig zu verbessern. Auch wäre es meiner Ansicht nach interessant, die unterschiedlichen Facetten der Gewalt in Beziehungen, die sich ja nicht auf Schläge allein begrenzt, sondern auch psychologische Ausdrucksformen kennt, mit einzubeziehen. Hier wage ich anzumerken, dass durchaus auch Frauen zu Tätern werden können.

 Doch was mich am meisten stört ist, das nicht zuallererst Prostitution, Pornographie und Menschenhandel gesetzlich schärfer verfolgt werden, die allesamt Ausdrucksformen der Gewalt gegen Frauen sind. Hier geht derzeit einzig Norwegen mit gutem Beispiel voran, dass noch über Stafen hinaus umfassende Täterprogramme vorsieht und hier eine ganzheitliche Sicht demonstriert. Ganzheitlich im Sinne davon, dass es keinen Zweck hat, EINEN Sündenbock zu verurteilen, sondern dass es immer eine Ursache und Wirkung gibt.

Sei es jetzt beim sehr emotionalen Thema Gewalt, oder aber auch bei der eher alltäglichen Frage der Rollenverteilung innerhalb der Familie – es hilft nichts, Gräben zwischen Mann und Frau aufzureißen durch eine Gesetzgebung, die einseitig ist oder eine Familienpolitik, die versucht Mann und Frau gleich zu machen bzw. den Aspekt der Elternschaft ausklammert, indem sie staatliche Erziehung fördert (Stichwort Gratiskindergärten). Wir werden diese Dinge nur dann lösen können, wenn wir uns in unserer Identität als Mann und Frau gegenseitig bestärken und die Verschiedenheit als Bereicherung erkennen. Respekt und Achtung kann nicht gesetzlich verordnet werden, aber es kann eine Politik gestaltet werden, die durch eigenes Beispiel und gute Rahmenbedingungen Bewußtsein schafft, für den Wert der Ungleichheit.

Miteinander





Überdenken, Umdenken, ein Zeichen setzen

31 10 2009

Während bei uns seit der Ehrung einer Abtreibungsklinik durch den Wiener Bürgermeister von immer mehr Seiten frischer Wind in die Segel der Abtreibungsdebatte geblasen wird und die Zeichen gut stehen, dass der Diskurs um die Forderung der flankierenden Maßnahmen zum Paragraph 97 StGB, auch tituliert als „Fristenlösung“ wieder in Gang kommt, stehen in anderen Ländern ebenfalls die Menschen auf der Straße, um zu verhindern dahin zu kommen, wo wir leider seit 1975, dem Jahr der Einführung des oben genannten Paragraphen, bereits sind.

 In Spanien, dem Land auf der iberischen Halbinsel erkennen immer mehr Bürger, in welche triste Richtung die Gesetze zur Liberalisierung der Abtreibung die Gesellschaft lenken und machen mobil gegen einen weiteren Vorstoß der sozialistischen Regierung, den Schritt zur Beendigung von Leben der kommenden Generationen möglichst unkompliziert und rechtlich gedeckt, durchführen zu können.

 Unter der Überschrift „Rechte und mehr Respekt für Frauen“ soll Abtreibung bei Bedarf ohne Angabe von Gründen in den ersten 14 Wochen / 3 Monaten der Schwangerschaft erlaubt sein – auch für Mädchen ab dem 16. Lebensjahr ohne notwendiges Einverständnis der Eltern.

Seit einer Gesetzesänderung 1985 war ein Abbruch der Schwangerschaft nur nach Vergewaltigung, bei möglichem genetischen Defekts des Kindes und bei einem Risiko der körperlichen oder seelischen Gesundheit der Frau durch die Schwangerschaft erlaubt. Vor allem wegen letzterer Begründung sind zahllose Kinder in Spanien nicht auf die Welt gekommen und so wurde das scheinbar strenge Gesetz aufgeweicht – die Priorität der Bewahrung des Lebens also nicht gewahrt. Seitdem hat sich die Zahl der Abtreibungen in Spanien auf über 112.000 jährlich gesteigert.

 Mit einem „Manifest für den Schutz des Lebens, der Frau und Mutterschaft“, das international von Lebensschutzorganisationen und Familienverbänden aus 45 Ländern unterstützt wurde und die Zustimmung tausender Bürger im Inland hatte wurde am 17.10.2009 eine Kundgebung in Madrid abgehalten – 1,2 Millionen Menschen sind erschienen.

Dabei ging es nicht nur darum, der Regierung die Ablehnung der Bevölkerung gegenüber dem neuen Gesetzesentwurf zu demonstrieren, sondern vor allem um eine Bekundung des Wunsches nach mehr Unterstützung für Familien, für Frauen, die nicht abtreiben wollen, für Information und Beratung im Falle einer ungewollten Schwangerschaft, für das Recht auf Leben.

Mit dem Motto „Cada vida importa!“ – „Jedes Leben zählt“ wird die Regierung in Spanien, aber auch wir darauf aufmerksam gemacht, dass zu uns allen einmal jemand „Ja“ gesagt hat – und wir darum eine Verantwortung haben und eine Stimme für das Leben sein können und sollen.

Denn nur so bekommen wir eine Chance auf die Freude an einer Gesellschaft, die lebt und pulsiert und fruchtbar ist – in jeder Beziehung – bevölkerungsseitig, wirtschaftlich und kulturell.

Seien wir uns der Chance bewußt, die wir mit unserem Leben, dass uns geschenkt wurde bekommen haben und helfen wir mit, diese Welt so zu gestalten, dass es auch jetzt und noch nach uns so bleibt, dass viele, viele einzigartige Menschen sich dieser Chance erfreuen können.

 Gerade jetzt gibt es einen internationalen Aufruf für die Rechte und die Würde des Menschen und der Famile. Setzen wir ein Zeichen, indem wir mit unserer Stimme dieser Petition Gewicht verleihen und damit auch den Politikern ein deutliches Signal geben, was wir uns von Ihnen für die Zukunft wünschen.








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