Historische Rede Viktor Orbáns

27 07 2016





Gute Nachricht: die Attentäter sind Psychokranke

25 07 2016

Die Medien jubeln mit unseren politischen Führern im Gleichklang:

Terroristen, Amokläufer, gewalttätige, frustrierte „Flüchtlinge“, Mörder aus der 2. und 3. Generation ehemaliger Einwanderer sind allesamt psychisch krank.

Daher gibt es keine reale Gefahr. Es sind schicksalshafte Ereignisse, auf welche der Mensch keinen Einfluss hat, und schon gar nicht der Politiker. Denn wer kann schon Krankheiten erkennen oder heilen?

Offensichtlich ist die aber auch, dass unsere Politiker auch unter einer sehr eingeschränkten Realitäts- und Weitsicht leiden. Was einfachste Menschen, ja, auch die sprichwörtliche „schwäbische Hausfrau“ versteht und einsieht, kommt abgehobenen, die Menschen zutiefst verachtenden Regierenden wie Merkel, Kern, De Maiziere, Altmeier, Juncker, Schulz,  u.s.w. nicht mehr in den Kopf. Sie leben in einer Scheinwelt. deshalb begrüßen Sie aus ihren gepanzerten Limousinen und polizeigeschützten Villen die Millionen von Einwanderern aus Terror- und Kriegsländern,  und lassen ihre Bevölkerung finanziell und körperlich ausbluten.

Das ist die positivste These, welche man aufstellen kann. Eine andere ist, dass die Schaffung von Chaos, Gewalt, Islamischer Rechtsordnung, Gefechte, und gar Krieg und Niedergang der europäischen Völker das explizite Ziel unserer Politiker unter dem Schutzmantel der EU-Gewalten in Brüssel (=EUdSSR) darstellen. Das wäre die dem heutigen Zeitgeschehen zugeordnete Verschwörungstheorie.

Der Terrorkrieg in Europa ist nicht mehr aufzuhalten. Die seit Jahren in diesem Forum artikulierten, gut verstandenen Bedrohungen stellen sich heute mehr denn je als Wirklichkeiten dar. Wir werden in den nächsten Jahrzehnten eine völlige Zerstörung der Freiheit, Sicherheit und Demokratie in unseren Ländern beobachten.

Stärkt die Länder Europas, welches dieses Spiel nicht mitmachen wollen.





Gauck, Künast, Altmeier: menschenverachtend

20 07 2016

Was unsere Multikulturalisten in den letzten Tagen von sich gegeben haben, ist in höchster Weise menschenverachtend.

Gauck hat zum Anschlag eines Terroristen und Menschenschlächters, für welchen sich deutsche Pflegeeltern (!!!) aufgeopfert haben, nicht mehr zu sagen, als dass sich die Deutschen  n o c h  m e h r  um Integration zu bemühen hätten.

Was meint er damit? Die Anpassung unserer Lebensweise an die eingewanderten Musulmane? Oder das, dass ja eigentlich die Deutschen Schuld seien am Anschlag, der Lügen-Täter das eigentliche Opfer?

Dass die Deutschen Schuld seien am Terroranschlag, ist ja richtig: sie haben diese Leute hereingelassen und finanzieren mit Sozialgeldern den Terrorismus und die Abschlachtung ihrer eigenen Bürger. Die Mindestlohn- und HartzIV-Empfänger schuften dafür.

Herr Altmeier von der CDU meint lapidar, dass das nun eben nicht mehr zu verhindern wäre, wenn solche Anschläge zur Tagesordnung würden. Und dass auch Moslems in 2. oder 3. Generation Anschläge verübten, diese aber eben keine Flüchtlinge seien. Übringens, auch der pakistanische Afghane war kein Flüchtling, denn: ist einer, der von Österreich nach Deutschland geht, ein Flüchtling? Musste man aus Österreich die Flucht ergreifen? Oder aus Ungarn? Oder aus Serbien? Oder aus Griechenland? Nein, diejenigen, die hier sind, sind keine Flüchtlinge. Noch eine Frage: wer geht davon aus, dass die 2. oder 3. Generation der jetzt Ankommenden nette, friedliebende, angepasste Menschen würden? Merkel, Altmeier und Gauck arbeiten schon heute für die Vernichtung unserer Enkelkinder.

Frau Künast empört sich darüber, das schlächtende Terroristen in Notwehr erschossen würden: hätten sich die Polizisten für den, der im Namen des Teufels Menschen angreift, töten lassen sollen?

Wir sind in der Multikultur angekommen: neben Kebab und Kopftüchern gibt es jetzt auch die in den islamischen Kulturen täglich vorkommenden Messer- und Terrorattacken – und auch Türkendemos.

Eine glückliche Epoche für Juncker, Schulz, Merkel, Kern & Co. in Europa. Mehr konnten sie sich nicht wünschen.

 





Nizza 2016 – ein guter Tag für die Multikultur…

18 07 2016

Man könnte es meinen.

Posaunen nicht die EU-Oligarchen mitsamt der Deutsch-Hegemonistin Merkel, wie wunderbar die Zuwanderung, die Arabisierung, Islamisierung und Afrikanisierung Europas sei? Möchten diese Leute mit Unterstützung der schwul-linken Medienwelt diesen marxistischen, anationalen und heimatfeindlichen Internationalismus nicht auch mit Gewalt und Bündnissen faschistischer Mächte (z.B. Türkei) realisieren?

Nun, das wissen sie auch, unsere Journalisten und elitär-arroganten Politiker, dass es keine teilweise Multikultur gibt. Multikultur gibt es nur im Ganzen. Und sie nehmen das hin, zum Schaden ihrer Völker. Der französische Ministerpräsident sagte dieser Tage: liebe Leute, damit müsst ihr eben leben, Terror wird Alltag. Schulterzucken und runterschlucken.

Arabisch-Afrikanisch-Islamische Kultur zu importieren, heißt auch:

  • mit täglichen Unzumutbarkeiten leben müssen;
  • mit Mohammed-Nachfolgern umgehen müssen;
  • die arabische Sprache zur Religionssprache zu machen (hat man nicht noch vor 50 Jahren die lateinische bekämpft?);
  • mit kollektivierten Gesellschaftsgruppen zu leben, welchen die Ehre mehr Wert ist das das Recht, eine vergebende Liebe oder gar die Feindesliebe;
  • die Frau als Sexualobjekt zu degradieren;
  • Polygamie, Kinder- und Zwangsehen;
  • zu akzeptieren, dass nicht alle mit der provokanten sexualisierten, nihilistischen, schwulen und libertinistischen Gesellschaft zurande kommen werden und dies sexuelle Gewalt nur so heraufbeschwören wird;
  • tägliche Terroranschläge, Gefechte, Gemetzel und Gewalttaten hinzunehmen als alltäglichen Zustand, so, wie dies in den eingeladenen Kulturen eben der alltägliche Zustand ist;
  • Frau Nahles von den deutschen Sozialmarxisten zustimmen, dass wir keine Angst haben müssten, dass die Einwanderer unsere Arbeitsplätze wegnehmen oder gefährden würden: nein, wir werden ihre Sklaven sein und sie werden aus von uns finanzierten Wohnungen ihre Anschläge gegen uns vorbereiten und auf Sozialhilfe leben: also KEINE ANGST, die (meisten) werden nicht arbeiten und unsere Arbeitsplätze besetzen, wir werden mit 90% Steuern und Abgaben ihr sattes und unzufriedenes Leben leben (die DAX-Konzerne haben aus den 2.000.000 im Jahr 2015 Eingewanderten nur ca. 50 in Arbeitsverhältnisse genommen – jeder denke selbst, warum);
  • die Opfermentalität als Teil Europas zu akzeptieren: wir sind schuld, wenn Einwanderer nicht 8 Stunden arbeiten, lernen, üben und schuften und schwitzen wollen, wir sind schuld, wenn sie sich nicht integrieren möchten, wir sind schuld an deren Unvermögen und ihrer Isolation.

Wer Multikultur will, muss den ganzen Kuchen essen. Die Terrorgewalt in Frankreich zeigt, dass die Multikultur angekommen ist und wir bald so leben werden, wie unsere arabischen Erdbewohner im Irak, in Syrien, im Libanon, in Tunesien, Algerien usw.
Multikultur ist bunt, und eine Farbe davon ist die Gewalt. Ob nun der islamische Gewalttäter psychisch gesund oder krank ist, ist für die Toten, Verletzten, Angehörigen und Hinterbliebenen völlig irrelevant.

Unsere Politiker nehmen es auch einfach hin, mit dieser Art von Politik den Pöbel vom linken und rechten Rand der Bevölkerung zu aktivieren und die Gewaltschwellen herunterzusetzen. Die Polizei und Armee hat es so nicht nur mit der islamischen, sondern auch mit der links-rechten Gewalt zu tun und ist damit völlig überfordert.

Dass Medien versuchen, jeglichen Menschen mit europäischen Staatspässen als Europäer darzustellen, ist ebenso infam. Ein Tunesier mit französischem Pass ist ein Tunesier, ein Marokkaner mit deutschem Pass ein Marokkaner, ein Türke mit österreichischem Pass ein Türke. Die Staatsangehörigkeit verändert nicht die Nationalität oder die Religion des Menschen. Auch weder Geschichte, Blut, Kultur oder Hautfarbe ändert sich durch die Herausgabe irgendeines fremden Passes. Übrigens: wissen Sie, dass das Verhältnis der Straftaten, durch Inländer begangen, proportional zur steigenden Einbürgerung in die Höhe geht? Gut für die Journaille und die linke Politpropaganda.

Daher gehe ich davon aus, dass die Beklatscher der Multikultur über Nizza letzte Woche hoch erfreut sind, denn sie haben ihr Ziel praktisch erreicht. Die Mulitikultur ist endgültig angekommen in Europa.





Die Tragödie Europas aus Sicht eines Syrers

5 07 2016

Aus: welt.de

„Heute sieht Göttingen aus wie ein Flüchtlingslager“

Der Islamkenner Bassam Tibi kam als 18-Jähriger nach Frankfurt. Der heute 72-Jährige befürchtet große Konflikte wegen der vielen syrischen Flüchtlinge, die arm sind und falsche Vorstellungen haben.

Die Welt: Sie konnten, als Sie 18-jährig 1962 in Frankfurt landeten, nur „Ich liebe dich, Fräulein“ sagen. Warum gingen Sie nicht nach Amerika oder Paris, warum nach Deutschland?

Bassam Tibi: Es war Kismet, das heißt Schicksal. Mein Vater wollte, dass ich nach Deutschland gehe. Ich komme aus einer der 17 führenden sunnitischen Familien in Damaskus. „Wir sind Aristokraten, Deutschland ist nicht mein Niveau“, sagte ich zu meinen Eltern. Ich wollte in die USA und hatte einen Begriff von Harvard, obwohl ich erst 18 Jahre alt war. Mein Vater lehnte ab, weil er wollte, dass ich in den Semesterferien nach Hause kommen sollte. Aber ich bin letztlich glücklich, dass ich nach Deutschland gekommen bin, sonst hätte ich Adorno und Horkheimer nicht kennengelernt.

Welt: Nicht nur Adorno und Horkheimer, auch Mitscherlich, Fetscher, Bloch …

Tibi: Deutsche dieses Kalibers gibt es heute nicht mehr. Das waren Weltgelehrte. Als ich noch lehrte, zitierte ich den Namen Ernst Bloch. Von den 85 Studenten kannte keiner seinen Namen. Adorno und Horkheimer mochten Bloch nicht. Also traf ich mich heimlich mit ihm, wie man als verheirateter Mann seine Geliebte trifft. (lacht)

Welt: Wann lernten Sie Ernst Bloch kennen?

Tibi: Ich wohnte damals im Studentenheim, als eine Doktorandin mich zu einem Empfang beim Suhrkamp Verlag einlud. Da war ich 21. Sie stellte mich Bloch vor, und er sagte: „Sie sind aus dem Morgenland?“ Er umarmte mich sofort. Er sah wie ein Weiser aus, dieser Autor von „Avicenna und die aristotelische Linke“. Unseld war perplex, denn es sollte ein besonderer Abend für Bloch werden, doch der wollte sich nur mit mir unterhalten. Ich bin über 70, ich bete nun auch manchmal. Aber ich war nie Atheist, sondern zehn Jahre lang Marxist. Und ich liebe Bloch, denn er war jüdisch. Er sagte, ein echter Atheist sei ein Christ und ein echter Christ sei ein Atheist. (lacht) Bloch war sehr spirituell.

Welt: Sie kamen aus einer wohlhabenden Familie. 200 Mitglieder des Clans durften Sie am Flughafen verabschieden und in der Zeitung stand über den 18-Jährigen: „Bassam Tibi flog nach Frankfurt, um dort Dr. der Ökonomie zu werden.“

Tibi: Der Doktortitel war ganz entscheidend. Als ich 1962 nach Frankfurt kam, war mein Vater noch Millionär. Er war aber nicht gebildet, er war Unternehmer. „Dr. Tibi“, so wollte er, dass ich heiße.

Welt: Sie kamen übrigens nach Frankfurt, als die ersten Auschwitz-Prozesse begannen?

Tibi: Ich bin als Judenhasser gekommen, nicht Antisemit, sondern Judenhasser. So hat man mich in Damaskus erzogen. Für mich war Auschwitz kein Verbrechen. Doch die beiden jüdischen Lehrer haben mir den Kopf gewaschen. Ich habe meine akademische Karriere übrigens als erster Muslim am Washingtoner Holocaustmuseum beendet, wo ich ein Jahr lang arbeitete. Und dort hat man gesagt, so einen Muslim hätten sie noch nicht gesehen. Ich verstehe, was Auschwitz ist. Und ich weiß auch: Die Syrer von heute sind Antisemiten.

Welt: Sie mussten ja dann, nachdem Ihre Familie verarmte, bei der Post arbeiten, wie jeder andere Student auch, um sich das Studium zu verdienen.

Tibi: Ich bekam monatlich 1000 Mark von meinem Vater, das war Anfang der 60er enorm viel Geld. Der Höchstsatz des Honnefer Modells, des Vorläufers vom BAföG, waren 140 Mark. Ernsthaft studiert habe ich nicht. Lieber ging ich in Discos. Erst als ich auf mich selbst gestellt war und beim Postamt 8 am Frankfurter Bahnhof eingeteilt wurde, Pakete zuzustellen, wurde ich ein ernsthafter Student. Da wurde ich reif.

Welt: Ist Ihre Familie durch den Krieg nun auch in alle Winde zerstreut?

Tibi: Ich bin auf der schwarzen Liste gewesen. Zuletzt war ich 1965 da. Meine Eltern sind tot. Ein Bruder von mir lebt als Flüchtling in Schweden. Teile meiner Familie leben in Frankreich und den USA. In Damaskus haben die Assad-Leute uns vernichtet. Wie bei den Buddenbrooks, alles ist verloren. Im Geschichtsbuch der Stadt Damaskus gibt es allerdings ein ganzes Kapitel über die Tibis.

Welt: Haben Sie mit Flüchtlingen, die es ja sicherlich auch in Göttingen gibt, gesprochen?

Tibi: Ich habe sicherlich in den letzten eineinhalb Jahren mit mehreren Tausend Syrern gesprochen, ob in Göttingen, Frankfurt, Berlin, München. Die meisten von ihnen, habe ich am Dialekt festgestellt, sind keine Städter, sondern vom Land. Und unter ihnen gibt es viele Antisemiten. Dieser Kultur habe ich mich sehr entfremdet. Unter all den Leuten, die ich sprach, war übrigens kein einziger Arzt und auch kein Ingenieur.

Welt: Sind Sie empört, dass so viele Menschen kommen?

Tibi: In Damaskus gibt es Überbevölkerung. Aus der 700.000-Metropole meiner Kindheit sind 3,5 Millionen Menschen geworden. Es gibt Straßengangs, viele Schulabbrecher. Letztens sprach ich eine Frau auf dem Markt von Göttingen an und fragte sie auf Syrisch, ob sie politischer Flüchtling wäre. Sie kannte das Wort überhaupt nicht. Sie kam aus dem Süden Syriens mit ihrem Mann. Für die Flucht haben sie viel Geld bezahlt. Was sollen sie hier machen? Davor habe ich Angst. Anthony Giddens spricht von „ethnischer Armut“. Die Konflikte sind doch programmiert. Für Euphorie seitens der Deutschen gibt es nun wirklich keinen Grund.

Welt: Sie glauben also, dass die Flüchtlinge nur hierher wollen, weil sie in Deutschland gut alimentiert werden?

Tibi: Ich kenne eine somalische Familie, die schon im amerikanischen Ohio gelebt hatte. Der Vater beklagte sich, dass man in Amerika arbeiten müsse und wenig verdiene. Er hat es geschafft, aus Amerika nach Deutschland zu kommen und zu suggerieren, er wäre gerade aus Somalia geflohen. Amerika hat ihm nicht gefallen. Also hat er gelogen. Nun hat er eine Wohnung und die vier Kinder bringen ihm insgesamt so viel Geld ein, wie ich als pensionierter Professor beziehe. Er ist schon drei Jahre hier und spricht kein Wort Deutsch. Das wird er auch nicht lernen. Man muss über solche Fälle reden dürfen!

Welt: Am meisten sorgt alle Europäer die muslimische Migration. Kann man sagen, dass sich Muslime weniger gut integrieren als andere Minderheiten, und hat dies mit der Religion zu tun?

Tibi: Als ich das Bundesverdienstkreuz von Roman Herzog verliehen bekam, erklärte ich ihn scherzhaft zu meinem politischen Imam. „Ich füge mich Ihnen“, sagte ich ihm und damit bräche ich muslimisches Gesetz, denn man dürfe nur seinem Imam folgen. Ein Muslim darf zwar vorübergehend in einer nichtislamischen Gesellschaft leben. Aber er darf sich nicht fügen. So sind viele erzogen.

Welt: Sie haben doch das Wort vom „Euro-Islam“ erfunden.

Tibi: Es muss einen Reformislam geben, so etwas wie eine Reformation. Der Islam muss veränderbar sein, auch wenn viele Muslime das vehement ablehnen. Das war immer meine Vision und das ist auch kein Diktat „der Europäer“, wie dubiose Islamwissenschaftler behaupten. Jede Religion braucht Rationalismus und Reformation. Es gab Ansätze, Sufi-Muslime etwa, wo man kritische Textexegese betreibt und den Glaubensakt als etwas Persönliches zwischen sich und Allah betrachtet. Die wurden in den muslimischen Ländern unterdrückt. Und auch hier in Europa, wo die Muslime sich frei fühlen können wie sonst nirgendwo, redet man nicht gerade fröhlich über Reformen. Ich bin flügellahm geworden, habe ja auch gesagt, dass ich kapituliere und befürchte, dass wir auf dem Weg zu noch größeren Parallelgesellschaften sind.

Welt: Die Deutschen loben sich derzeit als unglaublich modern und dynamisch. Sie aber sagen, das Land sei in all den 54 Jahren, die Sie hier schon leben, immer noch ethnisch-exklusiver Kultur. Übertreiben Sie nicht?

Tibi: Ich bin wissenschaftlich qualifiziert, bin Professor in Harvard gewesen und habe Bücher publiziert, die international anerkannt wurden. Aber in Deutschland ist es mir trotz fünfzig Bewerbungen nicht gelungen, die Uni Göttingen zu wechseln. Ich bin aussortiert worden als Ausländer. Aber natürlich, um Sie zu beruhigen, hat sich das Land verändert und ist moderner geworden in all den Jahren.

Welt: Sie wirken enttäuscht, fühlen sich nicht respektiert. Sie sagen, der Pass reiche nicht, die Sprache auch nicht. Ja, was denn noch?

Tibi: Ich will Zugehörigkeit. Ich will dazugehören. Das, was die Amerikaner „Sense of Belonging“ nennen. Fußballer Thomas Müller sagte kürzlich, deutscher als Özil und Boateng könne man nicht sein. Wie die im Fußball sind, so bin ich in Nahost-Studien (lacht).

Welt: Den Deutschen fehle die Identität, sagen Sie.

Tibi: Ich war Berater der US-amerikanischen Armee vor dem Irakkrieg und wohnte auf einem Campus in der Nähe von Washington. Dort erlebte ich geborene Sudanesen, Perser. Sie sangen am Morgen hochemotional die Hymne und sagten: „Ich würde für Amerika sterben.“ Können Sie sich einen Türken vorstellen, der so etwas unter der deutschen Flagge sagt? Ich würde mich gerne als Deutscher begreifen, aber nicht im Sinne des Blutes. Ich bin Staatsbürger, ich bin Grundgesetzbürger. Deutsche Identität ist natürlich nicht nur Nazi-Identität, wie heute noch viele Linke verkünden. Deutsche Identität auf Hitler zu reduzieren, ist Gewalt gegen die Deutschen. Aber es ist hier schwieriger. Cameron kann von „Britishness“ sprechen. „Die Einwanderer müssen unsere Britishness akzeptieren und respektieren.“ Ich möchte gerne in einem normalen Land leben. Deutschland ist aber immer noch nicht normal.

Welt: Sie haben das Wort „Leitkultur“ geprägt. Und sind selbst mittlerweile skeptisch.

Tibi: Die Diskussion ist lange schon kontaminiert. Leitkultur wird als Deutschtum abgetan, als Sauerkraut und Spießertum, besonders jetzt durch die AfD. Meine Leitkultur ist das Grundgesetz und die ganzen Werte, die damit verbunden sind. Man muss zu seinen Werten stehen. „Die Würde des Menschen ist unantastbar.“ Welch magischer Satz.

Welt: Aber was sagt der syrische Bauer zum Grundgesetz?

Tibi: Ich lehrte jüngst an der American University of Cairo. Es gibt dort keine Demokratie. Es wird nicht diskutiert. Der Polizist sagt, wo es langgeht. Wenn diese Menschen hierherkommen und erleben konziliante, freundliche Polizisten, meinen sie, das sei kein Polizist, sondern eine Witzfigur. Sie fühlen sich nicht frei, sondern verloren.

Welt: Warum haben Sie diese Verlorenheit nicht erlebt? Wie haben Sie den Weg gefunden zu Frankfurt, zu Adorno, Horkheimer, zu 68?

Tibi: Bei den beiden habe ich, und das klingt fast schon rassistisch, das logische analytische Denken gelernt. Und ich habe unter Deutschen gelebt, nicht in einer syrischen Parallelgesellschaft. Ich lernte deutsche Sitten und Gebräuche unter anständigen deutschen Linken beim SDS. Das war für mich meine Heimat. Die zehn Jahre in Frankfurt fühlte ich mich wie ein Deutscher, obwohl ich noch nicht einmal eingebürgert war. Ich hatte Frau und Kind. Der Sohn, Fabian-Fuad, ging in den Kindergarten bei Cohn-Bendit. Er lebt übrigens heute immer noch in Frankfurt und betreibt eine Bar, die „Tibi-Bar“ in Bockenheim.

Ich habe aber auch das andere erlebt: Arabische Freunde kamen an die Uni und sagten empört, meine Freundin säße da mit anderen Männern zusammen. Ich antwortete, das seien ihre Kommilitonen und es sei schließlich eine Mensa. Sie fragten, ob ich keine Ehre hätte. Das war schon damals nicht meine Welt! Eine Frau war bei denen entweder eine Mutter oder nur ein Sexualobjekt. Alles ist übersexualisiert. Meine Freunde sagten dann abfällig, ich benähme mich „deutsch“. Ich glaube, so ist das heute noch bei vielen Muslimen.

Welt: Die Parallelgesellschaften sind einerseits instinktiv entstanden, weil viele in der Fremde mit Vertrauten zusammen sein wollen, das kennt man auch von Deutschen im Ausland. Aber irgendwann werden sie zur Einbahnstraße.

Tibi: Man landet nicht richtig in Europa. Ich kenne die libanesische Parallelgesellschaft in Berlin gut. Da gibt es viele Kriminelle. Die türkischen sind zwar besser, die Menschen leben aber auch oft so, als seien sie noch in der Türkei. Und wenn Sie jetzt sehen, welchen Einfluss Erdogan über die türkischen Verbände auf die türkischstämmigen Deutschen auszuüben versucht, dann hören Sie die Nachtigall trapsen.

Welt: Es gibt aber auch viele Ausländer, die wir nicht sehen, die integriert sind, die ihre Steuern zahlen, ihre Kinder in die Schulen schicken und nicht auffallen wollen.

Tibi: Vielleicht fünf bis zehn Prozent der Muslime in Deutschland leben wie ich, europäisch. Voraussetzung ist eine ökonomisch gesicherte Basis und die Sprache. Das sind oft Mittelständler. Aber selbst das schützt nicht. Sogar syrische und iranische Ärzte in Göttingen leben unter sich, und wenn Deutsche dazukommen, fühlen sich die Deutschen fremd.

Welt: Wieso sehen Sie in Angela Merkels Politik nur eine des Versagens und des undemokratischen Diktats? Sie bringen immer wieder ihre DDR-Sozialisation ins Spiel und sagen, sie „entwestliche“ das Land. Ist dies nicht auch rassistisch?

Tibi: Es gibt ein Buch, das ist für mich die Bibel der Demokratie: John Stuart Mills „On Liberty“. Das war Pflichtlektüre für die Nachkriegsdeutschen. Ich studierte bei Carlo Schmid, dem Mitverfasser des Grundgesetzes. Die DDR-Menschen sind nicht in diesem westlichen Geiste erzogen worden. Und mit Merkels Entscheidung, eineinhalb Million Menschen ins Land zu lassen, verändert sich Deutschland immens. Das sehen Sie schon an Göttingen: Die Stadt war früher sehr studentisch, 20 Prozent waren Ausländer, eine verträumte, idyllische Stadt. Heute sieht sie aus wie ein Flüchtlingslager. Da laufen die Gangs, ob afghanisch oder eritreisch, durch die Straßen, und man bekommt es mit der Angst. Das Göttinger Gemeinwesen ist erschüttert. Und über all das: keine Sitzung oder Debatte des Bundestages! Alles der Alleingang einer Frau.

Welt: Sie reden wie die AfD.

Tibi: Wenn man etwas Kritisches sagt, kommt gleich die AfD-Keule! Wir brauchen hier endlich eine Debattenkultur, die diesen Namen auch verdient. Das ist Demokratie. Wir müssen nicht übereinstimmen. Aber wenn ich widerspreche, darf man sich nicht gleich hämisch über mich äußern.

Welt: Was machen wir jetzt mit Ihrer Beschreibung von Göttingen?

Tibi: Ich finde die Lage unerträglich. Da kommen Menschen mit keiner Ausbildung und wenig Geld. Und sie erleben eine prosperierende Gesellschaft. All das ist hart erarbeitet. Das kann man nicht einfach verschenken. Mit der Zeit werden aus diesen Gruppen Gangs, die sich das dann holen. Göttingen wird in einem Jahr eine Stadt voller Kriminalität. Und das verdanken wir Frau Merkel. Das ist keine Einwanderung wie im Falle Amerikas, wo man sich die qualifizierten Immigranten aussucht. Das hier ist eine demografische Lawine, die über uns schwappt. Der Begriff wurde von Wolfgang Schäuble benutzt, und er hat sich auch nicht dafür entschuldigt. Mehrere Millionen warten darauf, zu kommen. Die Sache ist noch nicht gegessen. Ich war zehn Jahre nicht in Ägypten, und heute gibt es 15 Millionen Menschen mehr seither. Alle wollen herkommen, einschließlich der Universitätsprofessoren. Ich habe in Kamerun gelehrt, in Senegal, in Nigeria, ich kenne Afrika sehr gut. Es gibt keine einzige Demokratie in Schwarzafrika. Die Armut wächst. Über Libyen werden Millionen kommen und die Probleme der Armut werden sich dennoch nicht lösen.

Welt: Man nennt Sie immer noch einen „Syrer mit deutschem Pass“. Aber der deutsche Pass, das zeigte gerade eine Umfrage, ist in der Tat der begehrteste auf der ganzen Welt. Er ist ein riesiger Türöffner.

Tibi: Der Pass bedeutet Wohlstand, Sicherheit. Adorno ist 1950 zurückgekehrt und gefragt warum, sagte er, es sei die Identifikation mit der Sprache. Ich spreche viele Sprachen, aber Deutsch ist meine Lieblingssprache. Meine akademische Karriere machte ich in den USA. Ich war 18 Jahre in Harvard, dort gibt es eine Community, die lebt sehr eng miteinander zusammen, sie essen, sie feiern. In Göttingen lehrte ich 37 Jahre, aber da habe ich das nie so erlebt. Immer, wenn ich zurückkam, sagte ich: „Ich gehe zu Ulla zurück.“ Ulla ist seit 40 Jahren meine Frau. Die deutsche Sprache, in der ich 30 Bücher verfasst habe, und Ulla sind für mich meine Heimat.

Welt: Das ist doch wunderbar! Was wollen Sie denn noch mehr?

 

 

Quelle: http://www.welt.de/debatte/article156781355/Heute-sieht-Goettingen-aus-wie-ein-Fluechtlingslager.html

 





Bargeld: Das nächste EU-Verbot steht vor der Tür

29 06 2016

Die EU ist manchen lieb, uns allen aber teuer. Anstatt sich um die großen Zukunftsthemen des abendländischen Kontinents zu kümmern, wendet sie ihre ganze bürokratische Regulierungswut auf, um mit zahlreichen und teils die persönlichsten Lebensbereiche betreffenden Verboten einen unerfreulichen Vorgeschmack auf einen Zentralstaat Brüsseler Zuschnitts zu liefern.

Kommentar von Friedrich Rödler

So weit so schlecht. Nun aber geht es ans Eingemachte: Das komplette Verbot von Bargeld steht vor der Tür. Natürlich wird dies abgestritten, was das Zeug hält. An vorderster Front mit dabei: der dem heimischen Polit-Establishment entstammende und stets situationselastische Ewald Nowotny, Chef der heimischen Notenbank. Ganz anders der langjährige Präsident der Deutschen Bundesbank, Axel Weber, im Klartext: Die europaweit aufkeimende Sorge um das Bargeld „ist berechtigt“.

Wir haben es aus österreichischer Erfahrung schmerzhaft gelernt: Umso heftiger ein drohendes Verbot bestritten wird, desto rascher ist es da.

Die demokratisch nur unzureichend legitimierte Europäische Zentralbank (EZB) druckt Geld, konkret 60 Milliarden Euro pro Monat (!), faktisch aus dem Nichts. Und da die Bindung an den Goldstandard nicht mehr existiert, kauft sie für’s schrankenlos Neugedruckte Anleihen auch von Euro-Krisenstaaten; Anleihen also, um deren Werthaltigkeit sich kaum wer schert.

Aber auch sonst steht die Ökonomie Kopf: Gleichzeitig mit der Geldschwemme verordnet die EZB Negativ-Zinsen. Wer Schulden macht, wird mit Zinsen belohnt; wer spart, bekommt keine Zinsen oder muss – nebst den teils unverschämt hohen Bankgebühren – sogar Strafzinsen zahlen. Also wird bzw. ist es für den kleinen Sparer günstiger, Bargeld unter der sprichwörtlichen Matratze zu horten, anstatt es (weiterhin) den Banken anzuvertrauen.

Damit jedoch die Sparer, die anscheinend einzig verbliebenen ökonomisch-rational Handelnden, nicht ins Bargeld flüchten können, muss man es ihnen rechtzeitig wegnehmen. Wenn erst einmal das Bargeld komplett abgeschafft oder verboten ist, sind ALLE den EZB-verordneten Negativ-Zinsen und auch weiteren Kapriolen am Währungssektor schutz- und hoffnungslos ausgeliefert. Eine utopistische Schreckensvision? Mitnichten: weniger als drei Flugstunden entfernt wurden 2013 in Zypern die Bankguthaben per generellem Maus-Klick um bis zu 40 Prozent gekürzt. Glücklich (nur), wer sich dieser Zwangsenteignung durch Bargeld entziehen konnte.

Die Verwendung von Bargeld innerhalb der EU soll kurzfristig erschwert, mittelfristig komplett verboten werden.

Der erste Schritt ist bereits weitgehend umgesetzt, in vielen Staaten besteht bereits eine Obergrenze für Barzahlungen. Der deutsche Finanzminister Schäuble macht sich aktuell für ein lückenloses europaweites Limit von 5.000 Euro stark.

Auch der zweite Schritt läuft bereits: Die Abschaffung des 500 Euro-Scheines ist trotz aller gegenteiligen Beteuerungen seit Mai 2016 beschlossene Sache, weitere Verbote aller Art sind längst in Planung. Der 200 Euro- Schein kommt wegen seiner angeblichen Fälschungsgefahr wohl als nächster dran.

Als Sündenböcke werden uns Terroristen und Kriminelle verkauft, weil Schwarzgeld angeblich nur über Bargeld weißgewaschen werden kann. Eine schwere Beleidigung der Intelligenz des Bürgers: Wer glaubt ernsthaft, dass etwa Offshore-Leaks-Firmen mit Bargeld gespeist werden oder dass Kriminelle so einfallslos sind, um nicht schon längst andere Wege (etwa Diamanten) für ihre dunklen Geschäfte zu nutzen?

Bezeichnend übrigens auch, dass das Bargeldverbot nur für die EU, nicht aber auch für die USA gelten soll, wo 1.000, 5.000 und sogar 10.000 Dollar-Scheine bis heute gesetzliches Zahlungsmittel sind….

Bargeld ist gedruckte Freiheit. Wenn sämtliche Zahlungen nur noch elektronisch möglich sein werden, entstehen lückenlose Bewegungs- und Verbraucherprofile aller – scheinbar unter Generalverdacht stehenden – Bürger, schwindet das letzte Restchen Privatsphäre und mutieren die Geld-Banken und das ohnehin schon brüchige Bankgeheimnis zu übermächtigen Daten-Banken mit faktisch allumfassender Offenlegungspflicht gegenüber einem zunehmend überwachungswütigen Ordnungsstaat, dem der verbotsbelegte Bürger anscheinend noch nicht gläsern genug ist.

Zu alldem haben die derzeitigen Regierungsfraktionen nichts anderes zusammengebracht als einen reichlich lustlos formulierten Entschließungsantrag auf „Beibehaltung des Bargeldes“, dem wegen seiner Zahnlosigkeit selbst der eigentumsfeindlichste Linke zustimmen konnte.

Wäre es allerdings den derzeitigen Verantwortungsträgern der Regierungsparteien wirklich ernst gewesen, hätten sie einen Antrag auf eine Verfassungsänderung eingebracht, welche in Ductus und Formulierung der Petition der Abgeordneten HC Strache, Norbert Hofer und Hubert Fuchs entsprochen hätte. Dies wäre nicht nur die parlamentarische Nagelprobe für die Grenzen der EU-Hörigkeit jeder einzelnen politischen Partei gewesen, sondern würde letztlich auch das Abstimmungsverhalten der österreichischen Regierungspolitiker einschließlich des heimischen Notenbank-Chefs in den maßgeblichen EU-Gremien ein für alle mal politisch und rechtlich verbindlich festgeschrieben.

Selbst in unserer – im Vergleich etwa mit der Schweiz – mit direktdemokratischen Möglichkeiten und Instrumenten nur spärlich bedachten österreichischen Welt gibt es Möglichkeiten, den Bürgerwillen zu artikulieren und letztlich durchzusetzen.

Es geht beim Kampf um die Beibehaltung des Bargeldes um keine geringeren Güter wie Eigentum und persönliche Freiheit, beginnend bei der freien Wahl des Zahlungsmittels.

Es geht – 2016 mehr denn je – um jene Werte, die im Jahr 1848 gegen die Obrigkeit erkämpft wurden und die auch weiterhin Grundlage unserer freiheitlich-demokratischen Gesellschaft bleiben sollen.

Friedrich Rödler (*1954) ist promovierter Jurist, war 1978 bis 2001 Mitglied des Rechnungshofes, 2001 bis 2004 Generalsekretär des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie und 2005 bis 2015 Präsident des Österreichischen Patentamtes. Der Autor ist Mitbegründer der Bürgerinitiative „Rettet das Bargeld“.





Warum lassen wir uns das gefallen?

12 05 2016

Die österreichische Regierung hasst seine Bürger. Es geht gar nicht um Liebe zu den Menschen. Es herrschen Unrecht, Ausbeutung und politische Diktatur.

Österreichische Steuerzahler werden politisch verfolgt. Das Mittel ist die vollständige Verhinderung der Vermögensbildung für Arbeiter und Angestellte.

Weiteres muss nicht kommentiert werden. Das Schreiben des Roten Kreuzes – ein Beispiel von vielen – sagt alles:

Sozialhilfe








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