Erfolge der ungarischen Familienpolitik

27 09 2018
40.449 -> 28.500: Rückgang der Abtreibungen
23.873 -> 18.600: Rückgang der Scheidungen
35.520 -> 50.600: Anstieg der Eheschließungen

Das sind die Erfolge der ungarischen Familienpolitik!

Die zunehmend familienfreundliche Förderung durch die ungarische Regierung schafft ein Umfeld, in dem Eheschließungen und Familien gedeihen und die Abtreibungszahlen fallen, so eine Ministerin des Landes kürzlich vor einer internationalen Konferenz über Leben und Familie.

Die Unterstützung hat zu einem Rückgang der Abtreibungszahlen um mehr als ein Drittel seit 2010 (40.449 auf 28.500) geführt.
Außerdem kam es zu einem Rückgang der Scheidungen (23.873 im Jahr 2010 und 18.600 für 2017)
sowie zu einem Anstieg der Eheschließungen (35.520 für 2010 auf 50.6000 für 2017). (…)

Katalin Novàk, ungarische Ministerin für Familie, Jugend und internationale Angelegenheiten, erklärte:
„Das Ziel kann durch eine kontinuierliche, komplexe, gezielte und flexible Familienpolitik erreicht werden, die imstande ist, sich an geänderte Bedürfnisse und Bedingungen anzupassen.

Ungarns Verfassung misst der Familie besondere Bedeutung zu.
Sie schützt die Einrichtung der Ehe und hält fest,
dass die Grundlage der Familie die Ehe
und die Eltern-Kind-Beziehung ist.
Sie erklärt, dass Ungarn dazu ermutigt, Kinder zu bekommen.“

LifeSiteNews v. 1.6.18





Widersinn „Homo-Ehe“

12 09 2018

Zwei vernünftige Beiträge in der Presse:

Homo-Ehe als Charakterprobe für Schwarze wie für Blaue

Dem Nationalrat bleiben nur wenige Wochen, um ein richterliches Erkenntnis des VfGH zu reparieren.

Am 4. Dezember 2017 schwang sich der Verfassungsgerichtshof zum Gesetzgeber auf und führte per 1. 1. 2019 die Homo-Ehe ein. Weder ÖVP noch FPÖ waren für die Homo-Ehe, der Justizminister nimmt diese einmalige Richterherrlichkeit aber tatenlos hin. Wenn der wahre Gesetzgeber das VfGH-Erkenntnis reparieren will, bleiben ihm nur wenige Wochen. Die Uhr tickt.

Der Nationalrat ist hier mit einem Herzstück der herrschen-den Ideologie konfrontiert. Wo Gläubige früher durch die Straßen zogen, um den Leib Christi zu verehren, beten sie jetzt in Latex gepresste Männerärsche an. Die Gay-Pride-Parade ist die Fronleichnamsprozession des frühen 21. Jahrhunderts. Der propagandistische Aufwand ist gewaltig: Filmindustrie und Medien massieren uns mit homosexuellen Rührdramen, die Privilegierung einer im Westen wohlsituierten Minderheit wird als „Ehe für alle“ verkauft, Andersdenkende werden an Schandpfähle gebunden. Aus einer lustigen Travestie ist eine todernste Staatsdoktrin geworden.

Am 4. Dezember 2017 schwang sich der Verfassungsgerichtshof zum Gesetzgeber auf und führte per 1. 1. 2019 die Homo-Ehe ein. Weder ÖVP noch FPÖ waren für die Homo-Ehe, der Justizminister nimmt diese einmalige Richterherrlichkeit aber tatenlos hin. Wenn der wahre Gesetzgeber das VfGH-Erkenntnis reparieren will, bleiben ihm nur wenige Wochen. Die Uhr tickt.

Der Nationalrat ist hier mit einem Herzstück der herrschen-den Ideologie konfrontiert. Wo Gläubige früher durch die Straßen zogen, um den Leib Christi zu verehren, beten sie jetzt in Latex gepresste Männerärsche an. Die Gay-Pride-Parade ist die Fronleichnamsprozession des frühen 21. Jahrhunderts. Der propagandistische Aufwand ist gewaltig: Filmindustrie und Medien massieren uns mit homosexuellen Rührdramen, die Privilegierung einer im Westen wohlsituierten Minderheit wird als „Ehe für alle“ verkauft, Andersdenkende werden an Schandpfähle gebunden. Aus einer lustigen Travestie ist eine todernste Staatsdoktrin geworden.

Ich will die Schwulen und Lesben in meinem Freundeskreis nicht missen, sie verdienen Respekt und alle Rechte. Mich verstört die Willkür, mit der ausgerechnet den Homosexuellen das Los zugefallen ist, die Speerspitze in der Auflehnung des Menschen gegen die Natur abzugeben. Das Leitbild der Kommunisten war der Stoßarbeiter Stachanow, die Nazis fuhren auf blonde Germanen mit hochgerecktem Kinn ab. Wie um alles in der Welt aber wurde das schwule Ehepaar, das Kinder angeblich viel besser aufziehen kann als der ganze hetero-normierte Pöbel, zur Ikone unserer Zeit?

Das Tempo, mit der sich diese exotische Ideologie durchsetzt, ist erschreckend. Ich bin 45. In meiner Jugend tauchte die Idee „homosexueller Familien“ nicht einmal im Kabarett auf. Keine dreißig Jahre später ist es tabu, etwas dagegen zu sagen. Ich riskiere soziale Ächtung, wenn ich hinschreibe: Zwei Männer sind kein Ehepaar und können keine Familie gründen.

Der Nationalrat brauchte Mut. Vor dem Wähler muss er sich nicht fürchten. Die Rohdaten einer aktuellen Umfrage sagen: 54 Prozent sehen „die Ehe als eine Verbindung zwischen Mann und Frau mit dem Zweck, gemeinsam Kinder zu zeugen“. 66 Prozent der FPÖ-Wähler sind gegen die Homo-Ehe, 61Prozent der ÖVP-Wähler und – Prinzessin, horch auf! – 50 Prozent der SPÖ-Wähler.

In den Schubladen liegen gute Entwürfe. Das Problem des VfGH, die Registrierte Partnerschaft bedeute ein Zwangsouting für Homosexuelle, lässt sich leicht beheben, indem man sie in so etwas wie den französischen „Pacte civil de solidarité“ umwandelt. Eine solche Vertragsgemeinschaft stünde ohne sexuelle Fixierung allen offen. Österreich würde einen Sprung machen vom verpfuschtesten Antidiskriminierungsrecht zum gerechtesten.

Bis jetzt hat sich nichts getan. Das Direktorium Kurz-Blümel-Mahrer hat neun Monate lang anpasslerische Signale ausgesandt. Eigentlich gäbe es noch eine zweite Regierungspartei, die in dieser Frage die Position der Kirche und der Vernunft vertritt. Fügen sich die Freiheitlichen schon wieder? Vermutlich sagt sich das Direktorium: „Geh lass, dann is wenigstens a Ruah!“ Sie kriegen aber keine Ruhe. Laut geltendem Recht erklären Eheleute ihren Willen, Kinder zu zeugen. Damit folgt unweigerlich der Anspruch homosexueller „Eheleute“ auf Kinder – unter Ausbeutung von Leihmüttern. Ich warte angespannt, welche Abgeordneten Charakter zeigen.

Martin Leidenfrost, Autor und Europareporter, lebt und arbeitet mit Familie im Burgenland. 

Juristisches Tamtam um die Homo-Ehe

Das Gebot der sachlichen Differenzierung erfordert es, Unterschiedliches nicht populistisch gleich zuzuordnen.

Nach dem Erkenntnis des Verfassungsgerichtshofs (VfGH) vom Vorjahr, das gesetzliche Bestimmungen aufgehoben hat, die die Ehe für heterosexuelle Paare und die Eingetragene Partnerschaft (EP) für homosexuelle Paare vorbehält, muss bis Jahresende eine neue Regelung gefunden werden, sollen nicht beide Rechtsinstitute für alle Paare offenstehen, was aber eine Art unsachlicher Populismus wäre.

Obwohl die Ausgestaltung als auch die Rechtsfolgen beider Formen einander weitgehend entsprechen, wie der VfGH festgehalten hat, gibt es dennoch sachliche Gründe, die Differenzierung von Ehe und Eingetragener Partnerschaft aufrechtzuerhalten, ohne dass gleichgeschlechtliche Paare darin eine mögliche Diskriminierung erblicken müssen, wie es das Judikat durch die Exklusivität der EP für diese Gruppe unterstellt hat.

Denn der VfGH hat in dieser auch kulturell-religiös stark geprägten Rechtsfrage als zentralen Entscheidungsgrund einzig auf die formal gleiche Bezeichnung der Verbindung von hetero- und homosexuellen Paaren abgestellt. Er hat allein in deren exklusiver Zuordnung entweder zur Ehe oder zur EP mit dem damit vermeintlich verbundenen unerwünschten Zwang, die eigene sexuelle Orientierung öffentlich zu machen, eine potenzielle Diskriminierung gleichgeschlechtlicher Paare gesehen.

Ein übersehenes Faktum
Weitgehend ausgeblendet blieb in diesem umstrittenen Erkenntnis dagegen das in der Europäischen Menschenrechtskonvention verankerte und damit im Verfassungsrang stehende „Recht auf Eheschließung für Männer und Frauen im heiratsfähigen Alter“.

Damit besteht ja auch bereits ein verfassungsgesetzlicher Ehebegriff in Österreich. Folgerichtig hat der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte im Jahr 2010 judiziert, dass Gesetze, die die Ehe nur für Mann und Frau vorsehen, nicht der Konvention widersprechen.

Die Ehe auch auf gleichgeschlechtliche Paare zu erweitern, würde nicht nur heißen, das biologische Faktum, dass nur aus der Gemeinschaft von Mann und Frau neues menschliches Leben hervorgehen kann, nicht zu berücksichtigen. Es würde auch ihrer Ausrichtung auf das Wohl des Kindes zuwiderlaufen, dem in der Regel – von der ein Gesetz auszugehen hat – mit einer Vater-Mutter-Kind-Beziehung am besten gedient ist.

Unnötiger Kulturbruch
Bei der gewünschten Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare geht es offenbar in einer Art Justamenthaltung nur um eine Aneignung des Begriffs Ehe. Dies geschieht dabei oft gerade durch jene, die die klassische Ehe für gewöhnlich als nicht mehr zeitgemäße Einrichtung beurteilen.

Der von einigen erhoffte und von manchen befürchtete Kulturbruch, den Begriff der Ehe neu zu definieren, ist nach der Entscheidung des Höchstgerichts aber rechtlich gar nicht notwendig.

Dass vielmehr die Öffnung der Eingetragenen Partnerschaft für alle zur Lösung des Problems schon ausreichen würde, hat auch der damalige Gerichtspräsident Gerhard Holzinger in einer Stellungnahme bestätigt. Das könnte auch dem Wunsch vieler heterosexueller Paare entsprechen. Gleiche Rechte, gleiche Pflichten, aber ein anderes Erscheinungsbild – wer könnte sich daran stoßen?

Das VfGH-Erkenntnis sollte als untauglicher Versuch stehen bleiben, biologische Lebensbedingungen und gesellschaftliche Werthaltungen definitorisch zu nivellieren. Das Gebot der sachlichen Differenzierung, das übrigens auch dem verfassungsrechtlichen Gleichheitsgebot innewohnt, erfordert es dagegen, dass Unterschiedliches nicht mutwillig und populistisch gleich zugeordnet, sondern zumindest auch verschieden definiert werden muss.

Dr. Andreas Kresbach, ist Jurist im öffentlichen Dienst und im Team des Thinktanks Die Weis[s]e Wirtschaft für Familien- und Generationenpolitik zuständig.





Österreichische Skurrilitäten

19 03 2018

Aus Andreas Unterbergers Tagebuch,
http://www.andreas-unterberger.at/2018/03/sterreichische-skurrilitten-berall/

An manchen Tagen kommt der Österreicher aus dem Kopfschütteln gar nicht mehr heraus. Dieses Schütteln ist teils belustigt, teils empört, teils verzweifelt. Anlass sind etwa pränatale Freiheitskämpfer; die Korruption „moralischer Instanzen“; dickes SPÖ-Lob für die in ganz Österreich gefürchteten Rapid-Fans; die groteske österreichische Gedenk-Unkultur; die Problemlosigkeit, wie in Wien Beamte mit Steuergeld umgehen dürfen; die Beihilfe der WKO zu bedenklichen Geschäften – und vieles andere mehr.

…. Freiheitskämpfer  – im Alter  – von 70 Jahren gestorben, bedeutet:
schon lange vor der Geburt Freiheitskämpfer!

… das Jahr 1848  wird praktisch überhaupt nicht erwähnt…..

Der Gipfel ist zweifellos jener Scharlatan/Betrüger/Verrückte/“Bewusstseins-Forscher„, der einer grenzdummen roten Quotenfrau 95.000 Steuereuro für einen „Energieschutzring“ rund um das Skandalkrankenhaus Nord abgeluchst hat…..

Mit Erstaunen lesen wir, dass die „Muslimische Jugend Österreichs“ in den letzten Jahren eine sechsstelliger Summe vom Familienministerium erhalten hat…..

Da hat der beschämende Wechsel der grünen Ex-Chefin Glawischnig zu Novomatic ….
„moralische Instanz“ ??? – Robert Menasse …

Der ganze Aufsatz ist zu lesen bei Andreas Unterberger:

http://www.andreas-unterberger.at/2018/03/sterreichische-skurrilitten-berall/





Internationaler Frauentag – sind Mütter Frauen zweiter Klasse?

9 03 2018

Sind Mütter keine Frauen?

Am 8. März wird wieder der Internationale Frauentag begangen. Es finden Feiern, Vorträge und
Demonstrationen zur Einforderung von Frauenrechten statt.
Silke Bürger-Kühn, Vorstandsmitglied im Verband Familienarbeit e.V., fragt:
“Von welchen Rechten ist hier die Rede? Und von welchen Frauen? Wer die Themen verfolgt,
bekommt einen Überblick: Equal Pay Day für erwerbstätige Frauen, Rechte von Migrantinnen,
Toleranz und Akzeptanz gegenüber nicht-heterosexuellen Lebensweisen. Es gibt völlig berechtigte
Proteste gegen Genitalverstümmelungen, Ehrenmorde, Zwangsheirat, Zwangsprostitution und
Frauenhandel. Forderungen nach Änderung des Wahlrechts ertönen: Frauen in die Politik, in die
Parlamente!“

Bürger-Kühn weiter:“Vergeblich suchen wir hier die Mütter, obwohl sie rund drei Viertel der
Frauen ausmachen. Sie finden lediglich am Rande und im Zusammenhang mit Erwerbsarbeit eine
Erwähnung: mehr Kita-Plätze, Recht auf Rückkehr zu Vollzeiterwerbstätigkeit, flexible
Arbeitszeiten. – Von Stärkung der Mütter bei der Ausübung ihrer Erziehungsarbeit zuhause ist nicht
die Rede. Überfällige Korrekturen wie ein Erziehungsgehalt oder Betreuungsgeld – abgeschmettert.
Verhinderung von Altersarmut durch höhere Mütterrenten – angeblich unbezahlbar, obwohl diese
Renten ausschließlich von den Kindern, die die Mütter erzogen haben, bezahlt werden. Von
aufrichtiger Wertschätzung der für unsere Gesellschaft unersetzbaren Leistung der Kindererziehung
ist in der öffentlichen Wahrnehmung kaum etwas zu spüren. Warum ist Muttersein in Deutschland
zunehmend verbunden mit Alleinerziehenden, Kinderarmut, Altersarmut? Warum finden nur
bestimmte Familienformen mediale Beachtung, wie z.B Patchworkfamilien oder
Regenbogenfamilien? Warum werden erwerbstätige Eltern idealisiert? Die berufstätige Mutter gilt
inzwischen als Norm, ohne dass dabei die besondere Belastung durch Familienarbeit berücksichtigt
wird? Das ist eine neue Form der Diskriminierung von Frauen.

Sollte nicht viel mehr vom Wohl des Kindes aus gedacht werden? 
Aber soweit denken die Vertreter der Wirtschaft und die von ihnen
gesteuerte Politik nicht. Und das sollte Müttern zu denken geben. 
Hier zeigt sich, dass die Wirtschaftslobby nur an kurzfristigen Profit 
denkt. Denn langfristig ist eine gute Erziehung auch
Grundlage für fähige und leistungsbereite Arbeitskräfte.“

Der diesjährige internationale Frauentag steht unter dem Motto „Wir verändern“. Wir hoffen, dass
diese Veränderung auch den Müttern und zwar allen Müttern und ihren Kindern zugute kommen
soll.

Familienarbeit heute

Verstaatlichung der Kinder





Panikmache Waldsterben-Ozonloch-Artensterben bis Klimahysterie

8 03 2018

Andreas Unterbergers Tagebuch
Gastkommentar von Niklas G. Salm (Pseudonym)

Die nächste Katastrophe ist perfekt! Alarm! science.ORF.at meldet: „Noch geht es den Königspinguinen in der Antarktis gut. Aber laut einer neuen Studie sind bis Ende des Jahrhunderts 70 Prozent ihrer Bestände bedroht – wenn der Ausstoß von Treibhausgasen nicht zurückgeht und die Klimaerwärmung fortschreitet.“ Ja alter Schalter, die Welt steht nicht mehr lang. In 82 Jahren sind mehr als zwei von drei Königspinguinen in die ewigen Jagdgründe eingegangen. Hilfe, die Apokalypse steht schon wieder vor der Tür!
Es ist nur eine von unzähligen Panik- und Weltuntergangsmeldungen, die mittlerweile fast täglich auf uns einprasseln. Man kann sie gar nicht mehr alle zählen und sich schon gar nicht alle merken. Allein, was da alles in Kürze im Meer versinken wird. Die Malediven, das Königreich Tonga in Polynesien, Teile der Niederlande und natürlich der Untergangsklassiker – Venedig. Die Lagunenstadt versinkt bereits, seit die meisten von uns noch Kinder waren. Und ist komischerweise noch immer da. Ebenso wie die Panik. Bisher ist ja nichts passiert, aber morgen, gleich morgen ist es soweit.

Schließlich ist die Angst vor dem Weltuntergang mittlerweile ein Geschäftsmodell für viele. Vom Godfather aller Panikbewirtschafter, Ex-US-Vizepräsident Al Gore, abwärts profitieren weltweit hunderttausende, wenn nicht Millionen Menschen von Panikmache der primitivsten Art. NGOs wie Greenpeace oder die engagierten Horizontalhelfer von Oxfam, Parteien wie die GrünInnen, Solar-Unternehmer, Windrad-Techniker und ganze Heerscharen von Klimaforschern und anderen fragwürdigen „Wissenschaftlern“, die selbst zusammengeschusterte Klima-Modelle durch den Computer jagen. Wir können zwar bis heute nicht das Wetter von nächster Woche verlässlich vorhersagen, aber das Klima in 100 Jahren, das ist kein Problem. Wie eigentlich dieses Paradoxon zu erklären ist, darauf bleiben die Anhänger der Klimasekte bis heute eine schlüssige Antwort schuldig.

Nicht zuletzt profitiert aber auch die Politik von der Klimapanik, die sie nach Kräften schürt und mittlerweile nur Wissenschaftler finanziell unterstützt, die die gewünschten Ergebnisse liefern. Denn mit Angst ließen sich schon immer die Massen erfolgreich lenken und für fragwürdige Ideen gewinnen, die sie freiwillig und ohne Androhung wüstester Konsequenzen niemals gutheißen würden. War es im Mittelalter die Angst vor Hölle und Beelzebub, so ist es heute die Angst vor Klimakollaps und Hitzetod, die die Massen in die Arme zwielichtiger Rattenfänger treibt.

Dass CO2 eigentlich Pflanzennahrung ist und leicht steigende Temperaturen nur gut für das Pflanzenwachstum und somit auch die Nahrungsversorgung einer wachsenden Weltbevölkerung sind, wird dabei völlig ausgeblendet. Auch dass die größte Artenvielfalt eigentlich in den warmen Tropen anzutreffen ist, und nicht in der Antarktis oder am Nordkap, spielt keine Rolle.

Dafür stimmt die manipulierte Masse freudig so unsinnigen und destruktiven Ansätzen wie der deutschen Energiewende zu. Ist doch egal, ob das die Grundlage jeden wirtschaftlichen Erfolgs in Deutschland vernichtet, der vor allem auf Industrie und Maschinen- sowie Autobau fußt. Also sehr energieintensiven Branchen. Auch der jüngste Geniestreich, ein Dieselfahrverbot in deutschen Städten, wird nur den Niedergang als Industriestandort beschleunigen.

Aber die Deutschen verfolgen ja gerne mal völlig abstruse Ansätze – das aber dafür bis zur Selbstaufopferung. Vielleicht sitzen wir bald wieder bei Kerzenlicht in der Höhle und fahren nur kurz mit dem Lastenfahrrad aus, aber dafür retten wir das Klima. Hurra! Am deutschen Wesen darf wieder mal die Welt genesen. Auch wenn deutsche oder österreichische Aktionen im Größenvergleich zu China, Indien oder den USA klimatechnisch ungefähr so wirkungsvoll sind, wie ein absolutes Furzverbot auf den Marshall-Inseln.

Doch der aktuelle Klimataumel ist ja nur die letzte Evolutionsstufe der totalitären Panikmache. Blenden wir ein paar Jahrzehnte zurück. In den 1970er Jahren warnten die Medien wie etwa der deutsche Spiegel vor einer neuen Eiszeit. Ja wirklich, am 26. Jänner 1970 titelte der Spiegel: „Kommt eine neue Eiszeit?“. Und am 12. August 1974 gab es die Story: „Katastrophe auf Raten. Kommt eine neue Eiszeit? Nicht gleich, aber der verregnete Sommer in Nordeuropa, so befürchten die Klimaforscher, war nur ein Teil eines weltweiten Wetterumschwungs – ein Vorgeschmack auf kühlere und nassere Zeiten.“ Vor 40-45 Jahren haben also die unfehlbaren Klimaforscher vor einer neuen Eiszeit gezittert. Und das nicht nur im Spiegel. Tja, war doch nicht so dramatisch mit dem Erfrieren – wir müssen jetzt leider verbrennen.

Als es doch nichts wurde mit der Mammut- und Wollnashornzucht in Mitteleuropa, kamen die ganzen Warner und Kenner der Zukunft mit einem anderen Szenario um die Ecke – dem Waldsterben. Viele werden sich noch an die Prognosen erinnern, dass es Ende der 1990er Jahre keine Wälder mehr in Mitteleuropa geben wird. Weil der saure Regen alle Bäume killt und wir dann nur noch Plastikmöbel à la Kinderspielplatz haben würden. Das Aus für alle Tischler, Forstarbeiter und Schwammerlsucher zog drohend über den Horizont herauf.

Wie die Sache ausging, ist bekannt. Der Wald hielt sich nicht an die Prognosen. Statt abzusterben wuchs er sogar an. Heute gibt es in Österreich und ganz Mitteleuropa mehr Waldflächen als je zuvor.

Doch wer das Ende immer schon kommen gesehen hat, der gibt so schnell nicht auf. Wenn der Wald schon nicht sterben will, dann muss eben ein neuer Ansatz her. Prompt folgte auf Waldsterben und sauren Regen der nächste Killer – das Ozonloch. Um an dieser Front den Untergang zu verhindern, mussten die FCKWs (Fluorchlorkohlenwasserstoffe) dran glauben. Seither werden in unseren Kühlschränken wesentlich giftigere Substanzen zur Kühlung eingesetzt und eine Zeit lang musste Haarspray mit den Fingern gepumpt werden, aber dafür sind wir wenigstens noch nicht alle an Hautkrebs gestorben. Hat übrigens in letzter Zeit irgendwer was vom Ozonloch gehört? Eher nicht. Von Weltuntergang jedenfalls wieder keine Spur.

Doch die Panikbewirtschafter haben dazugelernt. Weil die Eiszeit einfach nicht kommen wollte und Waldsterben und Ozonloch auch nicht in die Apokalypse führten, hat man die Taktik geändert. Man hat nämlich zuvor einen kapitalen Fehler gemacht und immer Untergangsprognosen für die nächsten 10 bis 15 Jahre gestellt. Natürlich lebten die meisten Menschen noch, als es dann so weit war und gar nichts passiert ist.

Daraus hat man die Konsequenzen gezogen und den Untergang einfach in die Zukunft verschoben. Der Klimakollaps soll am Ende des Jahrhunderts, in 70, 80 oder 100 Jahren kommen. Mit dem angenehmen Nebeneffekt, dass man den Wahrheitsbeweis nie antreten muss, weil alle heute lebenden Erwachsenen bis dahin lange tot sind.

Da schließt sich der Kreis zu den Königspinguinen. Wer von uns will denn kontrollieren, ob Ende des Jahrhunderts die Bestände um 50 oder 70 Prozent geschrumpft sind? Eben! Aber das ist ja das Schöne an der Klimakirche – sie ist zu einer echten Religion herangewachsen. Man glaubt einfach inbrünstig und beweisfrei an den menschgemachten Klimawandel, auch wenn gerade wieder 31.000 US-Wissenschaftler eine Petition gegen diese These unterzeichnet haben. Religionen pflegen schließlich keinerlei Wahrheitsbeweise anzutreten, weil Himmel und Hölle natürlich erst im Jenseits warten.

Wie praktisch! Deshalb ist ja langfristig auch der Islam im Vergleich zum Sozialismus so viel erfolgreicher. Weil letzterer den Fehler macht, das Paradies bereits im Diesseits zu versprechen und immer wieder daran scheitert, was dann blöderweise alle mitkriegen. Da tut sich der Islam leichter, weil man bekanntlich erst nach der Explosion des selbstgebastelten Allah-Krachers ins Paradies eintreten kann.

Aus demselben Grund ist übrigens auch die Klimasekte so viel erfolgreicher als die Vernunft! Wer CO2 spart, rettet immerhin die Welt und wird von seinen Sünden freigesprochen. Klimaleugner hingegen werden in der Hölle brennen. Oder vor der eigenen Haustüre, wenn sie lang genug warten.

Niklas G. Salm, früher langjähriger Redakteur einer Tageszeitung, schreibt jetzt unter Pseudonym.

Hinweise:

Königspinguine im ORF: http://science.orf.at/stories/2897761/

Spiegel 1970, neue Eiszeit? http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-45226263.html

Spiegel 1974: http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-41667249.html

Der Wald wächst: https://www.holzistgenial.at/blog/10-fa … sterreich/

Kommentare:

Wer Skeptiker ist und sich für die wissenschaftlichen Grundlagen der Klimaforschung interessiert, dem sei folgende Website ans Herz gelegt:

http://www.science-skeptical.de/ueber-uns-ein-einstieg/

Gleich der erste Link

http://www.science-skeptical.de/blog/de … kt/001780/

liefert eine wunderschöne Erklärung der Physik des Treibhauseffektes, die physikalisch einwandfrei ist und die ich nirgendwo anders auch nur in vergleichbarer Qualität gefunden habe (auch nicht in den IPCC-Berichten).
Einer der Autoren ist Peter Heller, ein promovierter Astrophysiker, der in wunderschönem Deutsch Skeptikern Munition noch und nöcher liefert.

Die Website räumt auch mit anderen Mythen wie dem Feinstaub, dem Stickoxid usw. auf, auch über Atomkraft gibt es viele interessant Details.

Wie gesagt, die Autoren dort sind alles gestandene Wissenschaftler und Techniker, keine Verschwörungstheoretiker.
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Ich bestreite nicht den Klimawandel, wohl aber die Möglichkeit dass der Mensch da was besonders aufhalten könnte!

Wann endlich wird vor dem Genderwahn gewarnt?
Der Feminismus samt Genderei ist nämlich wirklich gefährlich – das aber wird nicht gesehen. Na ja, man hat ja genug zu tun irgendwelche Horrorszenarien an den Haaren herbeizuziehen – da kann man sich doch nicht um die wirklichen Gefahren kümmern! Auch die ungezügelte Zuwanderung ist eine Gefahr – eine Gefahr die abgeschwächt werden könnte ganz im Gegensatz zum Klimawandel!
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Der Autor gehört auch zu den Klimaveränderungs-Leugnern. Vermutlich war er noch nie am Großglockner, sonst hätte er die laufende Verkleinerung der Gletscherfläche feststellen können. Ach ja, da gibt es natürlich Argumente, dass dies in ganz früheren Zeiten schon öfters vorgekommen ist.
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Der Schwund von Gletschern ist ein Hinweis auf eine Klimaveränderung, jedoch kein Hinweis darauf, dass der Mensch mit seinem CO2 dafür verantwortlich ist.

Wenn man dann noch weiß, dass es lange Epochen auf diesem Planeten gegeben hat, in der beide Pole eisfrei waren (von Gleschern war damals natürlich keine Rede), dann relativiert sich doch einiges.
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Niklas G. Salm
06. März 2018 20:44
Ich leugne keine Klimaveränderung – eine solche hat es immer gegeben seit der Planet existiert. Ich bezweifle lediglich die unbewiesene, wissenschaftlich höchst umstrittene und politisch gerade von links geförderte Theorie vom menschgemachten Klimawandel! Die Theorie ist seit vielen Jahren unter Wissenschaftlern strittig – nicht erst seit Trump. Al Gore prophezeite übrigens ab 2012 oder so schneefreie Winter. Nun ja…
Es gibt jede Menge Literatur zum Thema, zB auch Tschechiens Ex-Präsident Vaclav Klaus (wohl eher kein Verschwörungstheoretiker) hat ein interessantes Buch dazu geschrieben und bezweifelt die Schuld des Menschen stark.
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Pennpatrik
06. März 2018 22:07
Mehr als 31000 Wissenschaftler haben bisher eine Petition (www.petitionproject.org) gegen Kyoto unterschrieben. Sie bekräftigt, dass es keinerlei Beweis dafür gibt, dass menschliche Emissionen etwas mit der Erderwärmung zu tun haben. 4000 Wissenschaftler, darunter 72 Nobelpreisträger, haben den ähnlich lautenden Heidelberger Appell unterschrieben.
https://www.focus.de/finanzen/boerse/ak … 11847.html

Werden wohl nicht alle „unseriös“ sein. Doch nicht die Nobelpreisträger …





Deutschland schafft sich ab_Selbsthaß wird Kunstform

2 03 2018
27. Februar 2018 07:16 | Autor: Niklas G. Salm
http://www.andreas-unterberger.at/2018/02/deutschland-wo-der-selbsthass-zur-kunstform-erhoben-wird/

entnommen aus Andreas Unterberger

Die Deutschen waren ja schon immer recht eigen und oft ziemlich humorlos. Dennoch wurden sie auch immer wieder bewundert – wegen ihrer sprichwörtlichen Pünktlichkeit, ihrem Fleiß, ihres wirtschaftlichen Erfolgs, ihren hochwertigen Produkten, ihren Stehauf-Qualitäten nach zwei verlorenen Weltkriegen, wobei nach dem Zweiten auch noch das ganze Land in Schutt und Asche lag. Ja selbst im Fußball musste man den Deutschen immer wieder Respekt zollen, ob man wollte oder nicht. Sie spielen zwar eher so, wie es ihrer Mentalität entspricht – humorlos, trocken, schnörkellos – und waren meist weit entfernt vom Ballzauber der Südländer, aber sie gaben nie auf und kamen immer wieder zurück. Die Deutschen sind erst dann wirklich besiegt, wenn sie auf dem Weg zurück in die Kabinen sind, heißt es nicht zu Unrecht.

Doch mittlerweile befinden sich unsere nördlichen Nachbarn, unsere „großen Brüder“, wieder einmal auf einem ihrer Sonderwege, wie das in der Historie schon öfter der Fall war. Der führte 1945 in einen katastrophalen Untergang biblischen Ausmaßes. In der DDR gab es dann noch eine Folgekatastrophe, wenn auch ohne Krieg. Aber auch schon davor glänzten die so fleißigen und braven Deutschen schon öfter mit einem gewissen Hang zur Selbstvernichtung.

Napoleon, der ja zu Beginn des 19. Jahrhunderts ganz Deutschland unter seiner Knute hatte, wird folgendes Zitat zugeschrieben: „Es gibt kein gutmütigeres, aber auch kein leichtgläubigeres Volk als das deutsche. Zwiespalt brauchte ich unter ihnen nie zu säen. Ich brauchte nur meine Netze auszuspannen, dann liefen sie wie ein scheues Wild hinein. Untereinander haben sie sich gewürgt, und sie meinten ihre Pflicht zu tun. Törichter ist kein anderes Volk auf Erden. Keine Lüge kann grob genug ersonnen werden: die Deutschen glauben sie. Um eine Parole, die man ihnen gab, verfolgten sie ihre Landsleute mit größerer Erbitterung, als ihre wirklichen Feinde.”

Es gibt Diskussionen, ob die Aussage wirklich von Napoleon stammte, oder ob sie ihm von deutschen Patrioten in den Mund gelegt wurde, um den Widerstand ihrer Landsleute gegen die Besetzung anzuspornen. Doch egal, von wem das Zitat stammt – bis heute ist darin viel Wahres. Zu Napoleons Zeit kam dazu, dass Deutschland damals noch kein Nationalstaat, sondern von Kleinstaaterei geprägt war. Umso leichter war es damals, die Deutschen gegeneinander auszuspielen. Es war die Zeit, in der die Burschenschaften entstanden und sich ein einiges Deutschland wünschten. Heute ist das Land zwar geeint, die Selbstzerfleischung dauert aber trotzdem weiter an. Und auch heute noch braucht es nicht viel, um die Deutschen gegeneinander aufzuhetzen, auf dass sie die wahren Bedrohungen vergessen mögen.

Noch viel mehr als Österreich ist Deutschland mit der täglichen Nazi-Jagd beschäftigt (Pegida, AfD, etc.), während die Staatsspitze weiter ungestört das Land mit Raketenwissenschaftlern aus Kabul, IT-Experten aus Aleppo und Hirnchirurgen aus Mossul flutet. Dazu kommen Fachkräfte aus Gambia und Ingenieure aus dem Senegal.

Analphabetische Polygamisten von Allahs Gnaden werden hofiert, ihre Frauen nachgeholt und der Harem mit Steuergeld finanziert. Ein Haus gibt es natürlich auch noch dazu (SpiegelTV berichtete unter „Als die Vielehe nach Deutschland kam“). Als mittlerweile einziges Land Europas stemmt sich Muttistan, inzwischen auch als Buntland bekannt, gegen jegliche echte Beschränkung der Masseneinwanderung aus dem Allah-Land und fordert dafür weiter vehement die Umverteilung der selbstgeschaffenen Probleme auf sämtliche Länder des Kontinents.

Damit bewegt man sich wieder mit Riesenschritten auf die Beliebtheitswerte von 1944 zu, merkt das aber ob des eigenen Sendungsbewusstseins nicht einmal. Zwar murren auch immer mehr Deutsche, in der Wahlkabine macht sich das aber noch nicht wirklich bemerkbar. 12,6 Prozent für die AfD und mutmaßlich eine neue GroKo zeigen ganz deutlich, dass die Schmerzgrenze im vormaligen Land der Dichter und Denker noch lange nicht erreicht ist. Man macht wieder einmal weiter bis zum „Endsieg“ – diesmal dem der Gutmenschlichkeit und moralischen Überlegenheit. Jahrzehntelange Kopfwäsche aus der 68er-Ecke, Erinnerungskultur und Schuldkult haben offenbar tiefe Spuren hinterlassen.

Das zeigt sich auch daran, wer heutzutage zum deutschen Helden hochstilisiert wird. Das ist aktuell gerade Deniz Yücel, jener Journalist, den der neue Sultan vom Bosporus ohne Gerichtsverhandlung ein Jahr lang hat einsperren lassen. Er wirft ihm Sympathien für die verbotene Kurdenorganisation PKK und Unterstützung von Terrorismus vor. Nach langen deutschen Interventionen kam der Deutsch-Türke jetzt frei und wird gefeiert wie ein Nationalheld.

Doch wer ist dieser Deniz Yücel überhaupt? Bei näherer Betrachtung ein äußerst dubioser und zwielichtiger Bursche, der unter anderem von 2007 bis 2015 für die deutsche Linksaußen-Zeitung taz in Berlin geschrieben hat. Die ist so etwas wie das Tageszeitungsgegenstück zum Falter. Dort schrieb Herr Yücel etwa im Jahr 2011 den Kommentar: „Geburtenschwund: Super, Deutschland schafft sich ab!“ Da ist dann zum Beispiel gleich als Einstieg zu lesen: „Endlich! Super! Wunderbar! Was im vergangenen Jahr noch als Gerücht die Runde machte, ist nun wissenschaftlich (so mit Zahlen und Daten) und amtlich (so mit Stempel und Siegel) erwiesen: Deutschland schafft sich ab!“

Weiters gibt Herr Yücel zum Besten: „Woran Sir Arthur Harris, Henry Morgenthau und Ilja Ehrenburg gescheitert sind, wovon George Grosz, Marlene Dietrich und Hans Krankl geträumt haben, übernehmen die Deutschen nun also selbst, weshalb man sich auch darauf verlassen kann, dass es wirklich passiert.“ Und weiter: „Der baldige Abgang der Deutschen ist Völkersterben von seiner schönsten Seite. Eine Nation, deren größter Beitrag zur Zivilisationsgeschichte der Menschheit darin besteht, dem absolut Bösen Namen und Gesicht verliehen und, wie Wolfgang Pohrt einmal schrieb, den Krieg zum Sachwalter und Vollstrecker der Menschlichkeit gemacht zu haben; […] diese freudlose Nation also kann gerne dahinscheiden.“.

Ja, so spricht der wahre deutsche Patriot (Zitat Außenminister Gabriel), ein echter Held!

Kein Wunder also, dass dieser größte aller aktuell lebenden Deutschen unmittelbar nach seiner Haftentlassung in der Türkei prompt mit einer deutschen Regierungsmaschine abgeholt und auf schnellstem Wege nach Hause ins bunte Berlin geflogen wurde. Das muss man sich mal vorstellen! Ein Linienflug wäre diesem neuen Siegfried aus der aktualisierten, toleranteren Version des Nibelungenliedes natürlich nicht zuzumuten gewesen. Dafür wird er medial als „unser Deniz, der endlich heimkehrt“ abgefeiert.

Gewisse Anerkennung muss ihm schließlich zuteilwerden, immerhin hat er doch den deutschen Paria Thilo Sarrazin (Autor von „Deutschland schafft sich ab“) als „lispelnde, stotternde, zuckende Menschenkarikatur“ bezeichnet und ihm den baldigen Tod gewünscht. Außerdem findet Herr Yücel, dass Deutschland zwischen Polen und Frankreich aufgeteilt werden sollte. Das gefällt den linksgrünen, moralisch überlegenen und politisch korrekten Deutschland-Hassern natürlich und vor Wonne laufen ihnen kalte Schauer der Vorfreude über den Rücken.

Als es die AfD kürzlich wagte, den neuen, hoch oben im politischen Walhalla in Berlin-Mitte thronenden, neu-germanischen Halbgott Yücel für sein fragwürdiges Geschreibsel auch noch zu kritisieren, zuckte Grünling Cem Özdemir im deutschen Bundestag völlig aus, beschimpfte die AfD wüst und rühmte Yücel, die deutsche Erinnerungskultur und die Pressefreiheit, die solche Ergüsse wie die oben zitierten erst garantieren würde. Dafür stellte er die AfD auf eine Stufe mit der türkischen AKP und sah vor dem geistigen Auge schon das Vierte Reich heraufziehen.

Man könnte hier stundenlang weitermachen, man denke nur an die Energiewende im Kamikaze-Stil. Aber allein die Episode Deniz Yücel und der Umgang mit dem Thema im deutschen Bundestag beziehungsweise in der Mainstreampresse sagt eigentlich alles sehr kompakt: Selbsthass ist in Deutschland zur Kunstform erhoben worden und wird nirgendwo sonst mit derartig viel Hingabe praktiziert.

Unter der Regie von Mutti wird die Transformation von Land und Einwohnerschaft, wie wir sie kannten, wirklich akribisch geplant, orchestriert und umgesetzt. Man erinnere sich dabei an die Szene, als sie nach dem Wahlsieg 2013 einem Parteifreund die Deutschland-Fahne aus der Hand riss, um sie angeekelt und mit einem Kopfschütteln wegzulegen. Selbstaufgabe à la Schweden ist angesagt. Selbst in der Lindenstraße wurde schon mal fröhlich für den Übertritt zum Islam geworben (Folge 1084 „Gott heißt jetzt Allah“ – 2:40 Minuten, die man gesehen haben sollte). Und der brave, stets obrigkeitshörige deutsche Michel hilft bei allem fleißig mit, weil es ihm von der „Führung“ so aufgetragen wurde.

Nur besteht die akute Gefahr, dass dieser Sonderweg diesmal langfristig gesehen nicht so relativ glimpflich ausgehen könnte wie die bisherigen, sondern mit irreparablen Folgen enden dürfte. No-Go-Zones gibt es in den Großstädten ja jetzt schon zur Genüge. Oder um es fußballerisch auszudrücken: Die Deutschen sind offenbar gerade auf dem Weg zurück in die Kabine. Diesmal könnte die Abschaffung Deutschlands wirklich Realität werden – ganz wie von Herrn Yücel herbeigewünscht.

Der deutsche Michel hat dann zwar einmal mehr brav seine Pflicht erfüllt, wird aber am Ende als Dank vermutlich nur mit dem Ofenrohr ins Gebirge der Geschichte blicken können…

Link zu SpiegelTV – Vielehe in Deutschland: https://www.youtube.com/watch?v=QtzboedfW90

Link zum Yücel-Kommentar von 2011: http://www.taz.de/!5114887/

Link zur AfD-Kritik an Deniz Yücel: https://www.youtube.com/watch?v=hpZYrlGCiNI&feature=youtu.be

Link zur AfD-Hassrede von Cem Özdemir: https://www.youtube.com/watch?v=LNB4dN0cb38

Merkel nimmt Parteifreund Deutschland-Fahne weg: https://www.youtube.com/watch?v=UQB9A6YhSJg bzw. https://www.youtube.com/watch?v=05j7Bg4f3q0

Lindenstraße Folge 1084 – Ausschnitt „Gott heißt jetzt Allah“: https://www.youtube.com/watch?v=sfPOy-6oB_Y

Niklas G. Salm, früher langjähriger Redakteur einer Tageszeitung – schreibt jetzt unter Pseudonym.

Siehe auch:
Kreidfeuer, https://kreidfeuer.wordpress.com/2018/02/20/der-grosse-austausch-60/





Ost-Ghouta, Syrien – einseitige Berichterstattung in westlichen Medien

1 03 2018

Daher: Audiatur et altera pars!

Russia today berichtet:

Assad, der Böse gegen die Rebellen, die Guten….. – übliche Schwarz-weiß-Malerei.
Die Tatsachen sehen anders aus.

https://deutsch.rt.com/international/65954-berichterstattung-ueber-ost-ghouta-und-aleppo-ist-kaum-zu-unterscheiden/

 








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