„Higgs-Teilchen“ entdeckt – Braucht es nun keinen Gott mehr?

12 07 2012

Schon desöfteren war das Kernforschungsinstitut CERN in der Schweiz für voreilige Sensationsmeldungen gut – und auch diesmal verbreitete sich die Nachricht wie ein Lauffeuer: Das, wonach man vielleicht gesucht hat, könnte möglicherweise gefunden worden sein. Ganz sicher ist man sich noch nicht, aber es spreche viel dafür, sagten die leitenden Physiker in Genf zu ihrer maßgeblichen Entdeckung des sogenannten „Higgs-Teilchens“.

Das Ziel des Projektes, der Entstehung der Welt näher zu kommen, hat damit einen Fortschritt genommen. Und doch fragt man sich, was die Welt von dieser eventuellen Entdeckung wirklich haben wird. Braucht es dann keinen Gott mehr, wenn der kleinste Ursprung der Erde entschlüsselt zu sein scheint? Ist die Identifizierung des „Gottes-Teilchens“ der Anfang, dem Schöpfer und seinem Handwerk auf die Spur zu kommen?

Zweifelsohne ist es die Anmaßung des Menschen, die ihn in seiner nicht enden wollenden Gier nach Macht und Wissen immer weiter vorantreibt, den Spuren von Gott noch intensiver folgen zu können. Der Faszination wird wohl auch kein Abbruch getan sein, wenn man sich bewusst wird, welche Auswirkungen eine noch tiefergehende Auseinandersetzung mit den Ursprüngen des Universums haben dürfte. Der Wissenschaftler bleibt mit seinen Erkenntnissen in der Gefangenheit seiner Grenzen stecken, die ihm durch sein irdisches Dasein und seine Unvollkommenheit gesetzt sind.

Was mag es uns bringen, wenn wir das Samenkorn gefunden haben, aber nicht nachvollziehen können, wie es zur Pflanze wird? Und wenn wir schon gar nicht wissen oder erahnen können, von welcher Allmacht und Kraft derjenige sein muss, der es ausgesät hat? Ein „Higgs-Teilchen“ hin oder her – entscheidende Antworten bringt es uns nicht. Und wäre da nicht der Trieb, alles verstehen und nachvollziehen können zu müssen, bräuchte der Mensch auch nicht so viel Energie in die Erforschung investieren, die er viel eher dem Genuss des Erschaffenen widmen könnte.

Gott wird mit einem Nachweis in CERN nicht weniger realistisch – im Gegenteil. Auch für ein „Higgs“ braucht es Ursprung und Quelle, für dessen Ausformung und Entwicklung es hin zu unserem und den vielen anderen Planeten unfassbare Intelligenz benötigt hat, die kein Wissenschaftler je beschreiben und beweisen wird können. „Deine Güte reicht, so weit der Himmel ist, und deine Wahrheit, so weit die Wolken gehen“,  die Unendlichkeit eines göttlichen Wirkens bliebt mit und ohne Teilchen für uns ein Mysterium. Was die Genfer Physiker erreicht haben, ist lediglich, ein winziges Schanier in der Mechanik Gottes aufzuspüren – und genau dieses macht deutlich, dass das Geheimnis noch viel größer sein muss, als wir es vielleicht vermuteten.

Christen können bei solchen Eilmeldungen ganz beruhigt bleiben: Unsere Gelassenheit rührt von der Überzeugung, dass Gott ohnehin mehr als ein Teilchen ist. Lebendig und erfahrbar geworden durch Jesus Christus, hat er bewiesen, dass er sich nicht in wissenschaftliche Formeln und Entdeckungen zurückdrängen lässt. Wo schlussendlich der Eifer des Menschen so groß wird, nicht mehr stillhalten zu können, um Ehrfurcht und Respekt vor der Schöpfung darzubringen und stattdessen mit aller Gewalt und Nachdrücklichkeit der forschende Druck zum wahnhaften Zwang wird, Endlichkeiten schaffen zu müssen, ist Gott dringender denn je vonnöten. Schon allein, um die zurechtzuweisen, die es nicht lassen können, das Geschenk des Kosmos zu durchtesten, braucht es jemanden, der immer einen Schritt voraus sein wird…

Dennis Riehle





Realistisch geblieben: Kraft stellt sich in Energiefrage gegen eigene Partei

30 05 2012

Die mit deutlichen Zugewinnen und einer klaren Bestätigung durch das Wahlvolk in Nordrhein-Westfalen bestätigte Ministerpräsidentin Kraft war bereits vor der Abstimmung mit gewisser Distanz zur Bundes-SPD aufgefallen und hatte stets die Eigenständigkeit der Sozialdemokraten an Rhein und Ruhr herausgearbeitet.

Nun mag es nach dem Urnengang und im Zuge der Regierungsbildung aus Rot und Grün zu einer neuerlichen Aussage der „Landesmutti“ kommen, die so manchem Genossen gar nicht schmecken wird: Tritt die SPD doch unwiderruflich für die Energiewende ein, pocht auf einen raschen Übergang zu erneuerbaren Energien und setzt in diesem Zusammenhang auf das zügige Auslaufen von fossilen Trägern, sieht es Frau Kraft doch etwas realistischer:

Die Umstellung auf regenerative Energien von jetzt auf gleich, wie es sich manch einer ihrer Parteikollegen oder der Koalitionspartner vorstellt, ist irrwitzig. Selbst ein Erreichen der 40%-Grenze im Energie-Mix ist auf absehbare Zeit nicht so einfach zu erreichen, wie auch die FDP immer wieder betont hat. Kraft setzt daher auf Kohlekraft: Sie denkt dabei wirtschaftlich an ihr Bundesland, das noch Ressourcen zur Verfügung hat – und beweist Weitblick, wenn sie den Übergangsträgern wie Kohle und Gas noch langfristigeren Bedarf zuspricht.

Vom Ausbau an Kohlekraftwerken werden in der SPD aber ansonsten nicht allzu viele gern etwas hören. Selbst wenn das Parteiprogramm in der Frage doch manchen weitläufigen Interpretationsspielraum lässt, ist der Weg der SPD ansonsten eindeutig: Nicht nur das Weg von der Atomkraft, sondern gerade auch von dem am stärksten die Umwelt belastenden Rohstoff Kohle muss man schneller Abstand nehmen, als es der Vorsitzenden im größten SPD-Landesverband lieb ist. Das zumindest entnimmt man den Aussagen und programmatischen Formulierungen, die nicht zuletzt gerade die enge Bindung zu den Grünen als mehr denn je geschätzter Koalitionsoption in Zeiten des Angriffs von „Piraten“ dokumentieren soll.

Kraft löst somit durch ihren Bedacht auf die Industrie in ihrem Bundesland und durch ihre wirklichkeitsnahe Einschätzung der Versorgungssituation mit Energie in Deutschland eine Spaltung in der Partei aus. Zurecht verweist sie darauf, dass auch die Energiewende keine Wunder vollbringen kann. Sie wird noch über Jahrzehnte hinweg Übergangslösungen vonnöten machen, bis letztlich die Abhängigkeit zu Gas- und Kohlevorkommen gelockert werden kann. Kraft mag sich damit erneut von ihrer Parteiführung in Berlin abgrenzen, nachdem sie dies bereits offenkundig in der Sozialpolitik und auf anderen Themenfelder getan hat. Sie beweist damit aber Durchsetzungskraft, Standhaftigkeit und Bodenhaftung – Stärken, die auch ein möglicher Kanzlerkandidat braucht.

Dennis Riehle





Der Evangelische Kirchentag und die Nürnberger Parteitage

4 06 2011

Da mögen Sie sich schon fragen, was die miteinander zu tun haben?

Dann bitte ich Sie, die veröffentlichte Berichterstattung darüber zu lesen.

Wurden in Nürnberg die Juden als das Übel der Geschichte benannt, die Träger der Moderne, der Kultur, des Geistes, ist es heute Israel und die Atomkraft (kein Deutscher starb bislang bei einem Atomunfall).

War es in Nürnberg die Waffenerzeugung, mittels derer man die Wirtschaft anzukurbeln plante, ist es heute die erneuerbare Energie (schon der Begriff allein ist wissenschaftlicher Unfug), welche man zur Enteignung der Bürger für überhöhte Steuern und Energiepreise als Argument heranzieht.

Plante man damals die Ermordung der Juden, schlachtet man heute das ungeborene Kind am Altar des gierigen, egoistischen Selbstanspruches (50.000 deutsche Kinder wurden in den ersten 5 Monaten d.J. durch deutsche Messer geschlachtet).

Verfolgte man zu Nürnberger Tagen Homosexuelle und lieferte sie an die Behörden ab, vernichtet man heute medial alle jene, welche sich für Ehe, Familie, Kinder und das biblische Lebens- und Familienbild einsetzen und sich gegen die Abschiebung von Kindern in staatliche Erziehungs- und Bildungsanstalten wehren.

Waren Hitlers Verbündete die antisemitischen arabischen und palästinensischen Mörder, verbrüdert man sich beim Kirchentag ebenso mit Anhängern eines falschen Propheten, Mörders und Antisemiten, unter dem Titel des Friedens – wobei dabei ausdrücklich nicht der Frieden Jesu gemeint ist. Messianischen Juden wurde die Präsenz heuer beim Kirchentag in Dresden ausdrücklich untersagt, weil sie an Jesus als den Messias glauben! Wo mehr offenbart sich, dass diese sich „evangelisch“ Nennenden nicht mehr an Jesus als den Messias glauben…

Wurde in Nürnberg das nationalsozialistische Modell als einzige moralisch richtige Ordnung deklariert, ist es beim Kirchentag das „Antiatome homosexuelle interreligiöse antijüdische grün-hedonistische Menschenbild“, welches zur ethisch-moralisch einzig richtigen Ideologie geformt wird.

Begriffe wie Bekehrung zum lebendigen Gott, Umkehr, Vergebung, Recht, Freiheit, Dienen, Aufopferung, Kreuzestod Jesu, Auferstehung, Gericht werden im Schlusspamphlet wohl kaum Erwähnung finden. Die Hauptvertreterin des Zeitgeistes, Frau Göring-Eckhard, hat sich vorab auch ausdrücklich gegen jegliche missionarische Intention des Kirchentages ausgesprochen, in offener Auf- und Ablehnung der Befehle Jesu. Es gilt weder „sola fide“ noch „sola gratia“ noch  „sola scriptura“ in der Evangelischen Kirche Deutschlands, welche das Wort Gottes und die Reformation mit Füssen tritt, ja, selbst den Herrn Jesus nochmals ans Kreuz nageln würde für die Erreichung ihrer selbstherrlichen Ziele.

Die Evangelische Kirche in Deutschland macht sich in Dresden zum Hauptvertreter des antichristlichen Zeitgeist-Modells, welches letztenendes wieder in das gewollte Chaos zur Errichtung neuer diktatorischer, zwangsbeglückender Herrschaftsformen führen wird, in welchen die Christenverfolgung Mittel zum Zwecke der Erreichung der politisch-religiösen Ziele zu erwarten ist.

Das begründet die Vergleichbarkeit mit den Nürnberger Parteitagen als Wegbereiter einer neuen, antichristlichen Ordnung.





Fukushima und die Büchse der Pandora

10 05 2011

Von Inge M. Thürkauf

Mit den Atomkraftwerken verhält es sich ähnlich wie mit der Büchse der verführerischen Pandora, von der die griechische Mythologie erzählt und die im Haus des Epimetheus stand. Diese Büchse zu öffnen war den Menschen verboten, weil alle Übel der Welt darin enthalten waren. Doch das „Wissen-Wollen“ der Neugierigen war stärker, sie brachen das Siegel und Jammer und Elend kamen über die Erde.

„Wie im Hause des Epimetheus steht in einem Atomkraftwerk eine Büchse: das Reaktorgefäß, dessen Inhalt weit gefährlicher ist als die Übel der Pandora: die radioaktiven Spaltprodukte. Sie entstehen als zum größten Teil unerwünschte Nebenprodukte bei der Kernspaltung des Urans zur Gewinnung von Atomenergie. Solange die Büchse geschlossen bleibt, ist alles in Ordnung. Wie jede Büchse kann aber auch ein Reaktorgefäß geöffnet werden. Auf verschiedene Weisen. Die Erfahrung zeigt, daß auch die modernste Technik etwas nicht kennt: absolut dichte Gefäße. Atomkraftwerke sind die Spitze einer Entwicklung, gewissermaßen die Spitze eines Eisbergs, der aus dem Meer der technologischen Maßlosigkeiten unserer Zeit herausragt. In den Reaktoren der Atomkraftwerke erzeugen die Menschen „etwas Neues unter der Sonne“: gewaltige Mengen von künstlicher Radioaktivität. Bei Normalbetrieb gelangt Radioaktivität in „gesetzlich zugelassenen Mengen“ in die Umwelt. Bei einem (gesetzlich nicht zugelassenen) Unfall können weite Landstriche unbewohnbar werden.“

Am 11. März 2011 ereigneten sich in Japan in einigen Kernkraftwerken, gesetzlich nicht zugelassene Unfälle, hervorgerufen durch ein Erdbeben, das auf der Richterskala mit 8,9 gemessen wurde. Der darauf folgende Tsunami überspülte die Nordost-Küste des Landes und vernichtete Dörfer und Siedlungen. Über 20 000 Menschen haben ihr Leben verloren, wurden ins Meer gespült oder unter den Trümmern der einstürzenden Häuser begraben. Fast 400 000 Bewohner verloren ihr Hab und Gut. Zusammen mit dem schweren Erdbeben löste der Tsunami Störungen in den AKWs aus, wobei der Reaktor in Fukushima am Schwersten betroffen wurde. Heftige Explosionen zerstörten Teile des Reaktors, Tausende Tonnen radioaktives Wasser gelangten ins Meer, Radioaktivität in die Umgebung. Freiwillige Arbeiter versuchen vor Ort die nukleare Katastrophe einzudämmen. Doch Radioaktivität ist ein unlöschbares Feuer.

Seit diesem Desaster von Fukushima erinnert man sich wieder an den Super-Gau von Tschernobyl in der Ukraine vor fast 25 Jahren. Damals wie heute erhielt die Anti-Atomkraft-Bewegung in der Folge enormen Aufwind. Kernenergie, so war von den diversen Gruppen der Atomkraftgegner zu hören, soll nur als Übergangsenergie zu betrachten sein. Damals wie heute verlangen große Teile der Bevölkerung den Ausstieg aus der Atomenergie, eine Forderung, die damals wie heute nicht eingelöst werden kann, auch nicht von den Linksparteien, die als Anführer der Weltverbesserer vor allem vor den Wahlen sich mit wohlüberlegten Argumenten sorgen um die Zukunft des Menschen und seines Planeten. „Für Politiker sind Atomkraftwerke ein gutes Mittel zur Karriere; mehr als die Umwelt erhitzen sie die Gemüter.“ Und aus Erfahrung wissen sie, daß sie sich auf die Trägheit und Vergeßlichkeit der Massen verlassen können.

Bei einem Ausstieg aus der Atomkraft sei die Versorgung gesichert, versichern die Umweltschützer. Sic! Reicht die Alternativenergie, um die Ansprüche der Angestellten einer Fabrik z. B. zu befriedigen, die hoffen, in absehbarer Zeit befördert zu werden. Solche Beförderungen bedeuten eine Erhöhung des Einkommens und des Ansehens. Der Umsatz einer Fabrik hängt von Maschinen ab; ein größerer Umsatz erfordert mehr, schnellere und größere Maschinen. Auf die Steigerung des Umsatzes könne man nicht verzichten – wegen der Konkurrenz. Maschinen werden mit Elektrizität angetrieben. Woher kommt die Elektrizität für all die Bequemlichkeiten, die in unserer Verschwendungswirtschaft längst zur Selbstverständlichkeit geworden sind? Wo nehmen wir die Elektrizität her für die Maschinen, die uns immer mehr auch aufgedrängt werden, ohne die selbst der Normalbürger vermeint nicht mehr auszukommen. Wer im Grünen wohnt außerhalb einer Stadt braucht ein Auto, vielleicht auch zwei. Fernsehen gehört selbstverständlich zum Standard, und ohne Computer mit allem Zubehör ist Kommunikation kaum mehr möglich. Wer ohne Handy durch die Welt reist, hat in den Augen der meisten Zeitgenossen irgendwie den Anschluß verpasst! Von den ungezählten kleinen und großen technischen Hilfsgeräten in Haus und Garten nicht zu reden. Kein Zweifel, die technische Entwicklung der letzten Jahrzehnte hat die materiellen Ansprüche ins Maßlose getrieben, und wer möchte sie reduzieren oder verzichten. Die Benützung der so bequemen Technik ist längst zur Selbstverständlichkeit geworden. Aber all diese Apparate sind ohne Elektrizität weder herzustellen noch zu betreiben, und auch nicht zu entsorgen.

Vor 40 Jahren wäre ein Ausstieg aus der Atomenergie schrittweise noch möglich gewesen. Da gab es vieles, was uns heute so unentbehrlich erscheint noch nicht. Warner vor einer technischen Expansion gab es genug. Sie wurden im günstigsten Fall belächelt, doch wenn die Ermahnungen allzu konkret formuliert und die Kraftwerkbetreiber mit Szenarien wie Tschernobyl oder Fukushima konfrontiert wurden, konnte es schon vorkommen, dass die Warner aus ihren Positionen geworfen oder sogar körperlich bedroht wurden.

Das, was wir heute als Fortschritt bezeichnen, besteht in einer Perfektionierung der Maschine. Sie hat mit dem Leben nichts gemeinsam. Das Leben ist ein Phänomen jenseits der Maschine. Immer dort, wo die Maschine maßlos angewendet wird, vernichtet sie Leben, und sie wird um des Geschäftes willen maßlos angewendet. Nach wie vor verurteilen wir unsere Nachkommen zu Wächtern unserer Zivilisationsabfälle über Jahrtausende hinweg. Atommüll kann man nicht bewachen, wie man Menschen, Tiere, Häuser oder Straßen bewachen kann. Für die Radioaktivität haben wir keine Sinnesorgane. Um die tödliche Gefahr festzustellen, braucht es eine hochentwickelt Apparatetechnik. Somit verurteilen wir unsre Nachkommen dazu, jahrtausendelang Technokraten zu sein.

Die Wurzel des Übels gründet in einer Wissenschaft, die sich für wertfrei hält. Wertfreiheit der Wissenschaft bedeutet: forschen ohne moralisch-ethische Werte zu beachten, mit andern Worte ohne auf Gottes Gebote zu achten. Es darf alles getan werden, was technisch möglich ist. Doch eine solche Wertfreiheit kann es gar nicht geben, weil die beanspruchte Wertfreiheit selbst ein Wert ist, und zwar der alle Werte entwertende Wert der Wertfreiheit, und dieser Wert ist es – man darf ihn ruhig Gottlosigkeit nennen – , der uns heute bedroht. Bei seinen Abschiedsreden hat der Herr gesagt: „Ohne mich könnte ihr nichts tun“ (Jo 15,5). Er hat nicht gesagt, gewisse Dinge könnt ihr ohne mich nicht tun, sondern „nichts“. Und ausgerechnet bei einer derart folgenschweren Tätigkeit wie der Naturforschung haben wir ohne IHN – wertfrei – getan. Die Folgen sehen wir. Die Spitzen des Eisbergs, mit welchen unser Zivilisationsschiff auf Kollisionskurz steht, hat der bekannte Biochemiker Erwin Chargaff in aller Deutlichkeit genannt: „Mit der wertfreien Wissenschaft haben wir zwei Grenzen überschritten, die wir hätten meiden müssen und beide Male handelt es sich um die Manipulation eines Kerns: des Atomkerns und des Zellkerns.“ Die Frage ist nur, welche Manipulation katastrophalere Folgen hat: die Genmanipulation oder die Kernenergie.

Mein Mann hat in seinen Büchern und Vorträgen eine Technik angemahnt, deren Grundlagen die Gesetze des Lebens berücksichtigt und nicht lediglich die Gesetze von Physik und Chemie. Eine solche Technik widerspricht keinem einzigen Naturgesetz, nur den Börsengesetzen unserer Raubbauwirtschaft. Eine Technik für das Leben würde keine durch Radioaktivität verseuchten Menschen dahinsiechen lassen und unbewohnbar gewordene Gebiete zurücklassen.

Unsere materialistische Lebensweise ist eine Folge mißbrauchter Freiheit, einer Freiheit von Gott statt einer Freiheit für Gott. Gott kann dem Menschen nicht die Freiheit geben und ihn zugleich zwingen, keinen Raubbau an seiner Schöpfung zu betreiben. In unserer materialistisch geprägten Gesellschaft ist wohl die Verfügbarkeit materieller Güter angestiegen, aber parallel damit eine Verarmung an geistigen und seelischen, also kulturellen Werten. Da jedoch die Materie begrenzt ist, wird bald auch eine Verarmung an materiellen Gütern eintreten. „Die Zeit ist nicht mehr fern, wo auch die Reichsten kein gutes Wasser und keine reine Luft mehr haben können- nicht für alles Geld der Welt. Der selbstverständlich gewordene Komfort und das verlängerte Erdenleben der Menschen in den reichen Ländern werden zerrinnen wie die letzten Minuten im Stundenglas des Atomzeitalters.“

Auch wenn die Neu-Atheisten sich voll Entsetzen davon abwenden, daß Naturwissenschaft irgend etwas mit Religion zu tun haben könnte: Die Wissenschaft der Zukunft wird eine Wissenschaft sein, die zuerst Gott sucht, und der dann alles andere dazugegeben wird, die nicht bloß Wissen stapelt, sondern zu Weisheit führt. Eines ist sicher, und dies hat mein Mann auch immer wieder betont: Es wird ein Kreuzweg sein, doch er führt zu dem der ihn vor uns gegangen ist: er führt Christuswärts.

Diese Gedanken sind entnommen aus: Max Thürkauf: „Pandorabüchsen der Wissenschaft – Das Geschäft mit dem Energiehunger“ (vergriffen), „Die Gottesanbeterin“, „Das Fanal von Tschernobal“.





Wie mich Fukushima lehrte, die Atomkraft zu lieben

26 04 2011

http://derstandard.at/1303291299421/Wie-mich-Fukushima-lehrte-die-Atomkraft-zu-lieben





CPÖ – Gehrings Partei schliesst sich den Ökomarxisten an

25 04 2011

Die CPÖ erklärt in einem Rundbrief den ideologischen Anschluss der Partei an die Ökomarxisten. Sie schließt sich dem Verbund der „Atomstromgegner“ an. Damit möchte sie den wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Niedergang Europas beschleunigen, die Konkurrenzfähigkeit Europas weiter dezimieren, die ökologische Lügenideologie fördern und die Christenverfolger in China mit mehr Macht ausstatten.

Es ist ein Armutszeugnis der CPÖ, sich den moralapostolischen linksgrünen Marxisten anzuschließen.

Vergessen sind die Millionen, welche jedes Jahr am Feinstaub der Kohlekraftwerke sterben.

Vergessen die zigtausenden Toten, welche Monat für Monat Opfer in schlecht abgesicherten Kohlegruben werden.

Vergessen die Mindestpensionisten und Plattenbaubewohner, welche die Solaranlagen der Villenbesitzer in den Stadtvororten mittels „Ökostromzuschlag“ finanzieren, und damit deren Energieverbrauch bezahlen und die Stromkosten des einfachen Mannes wesentlich erhöhen, als asoziale Lügenpolitik der Abzockerparteien.

Traurig, wie sehr sich auch Christen von der Mainstream-Gesellschaft, welche kein Interesse mehr an Fakten, an wissens- und glaubensbasiertem Leben hat, verführen lassen.





Nukleartechnologie – von wegen Entsorgungsprobleme beim Atommüll?!

21 04 2011

Urankern eines panzerbrechenden DU-Geschosses Kaliber 30 mm

 

Sowohl die USA mit Israel als auch die NATO verwenden als Bunker- und Panzer brechende Waffen technisch hoch aufgerüstete und elektronisch fein ausgestattete Granaten und Bomben mit Sprengköpfen, die abgereichertes Uran, das aus den ausgebrannten Brennstäben von Atomkraftwerken – also aus  „Atommüll“ – gewonnen wird, enthalten! Wer weiß, wer aller noch darüber verfügt.

Wegen des hohen spezifischen Gewichts von „depletet uranium“ (Plutonium) eignet es sich dazu hervorragend und es wird dieser Grundstoff vermutlich gar nicht so billig zu haben sein. Macht darf ja bekanntlich kosten, was sie will; sie rechnet sich immer mehrfach! 

Nach dem Einsatz dieser Waffen im Irak, im Libanon  wurde stark erhöhte radioaktive Kontamination direkt am Einsatzort und fortgeleitet über Luftströmungen über weite Strecken festgestellt. Und vermutlich auch jetzt in Libyen und im gesamten Nordafrika sowie teilweise im Nahen Osten – man möchte ja gar nicht wissen, was dort diesbezüglich bei dieser Designer- Revolution zur Erlangung der Kontrolle über das dortige Erdöl, die unterirdischen Wasservorräte und zur Machtergreifung in diesen Regionen alles niedergeht…!

Die Halbwertszeiten von Plutonium sind weithin bekannt. Sie machen diese Gegenden eigentlich für immer für Menschen aus gesundheitlichen Gründen unbewohnbar.

Aber hört man etwas über diese unsichtbaren Gefahren? Lediglich erhöhte Fehlgeburten- und Missbildungsraten in Basra und im Südlibanon sowie eine steigende Krebsinzidenz sind – öffentlich weitgehend unkommentiert – zu verzeichnen.

Wir brauchen uns also in unserer Zeit und in unserer Welt um die Endlagerung von Atommüll nicht allzu viele Gedanken zu machen, denn Kriege und solche Scheinkriege, die als Revolutionen gut getarnt sind, lassen sich jederzeit leicht anzetteln. Sie bringen neben der steigenden Nachfrage nach abgereichertem Uran, was dessen numinalen Wert gegebenenfalls über eine steigende Nachfrage erhöht, natürlich auch Ressourcenkontrolle und Machtzuwachs.

So gesehen darf man ruhig pessimistisch sein, was die Möglichkeiten des globalen Ausstiegs aus der Atomtechnologie zur Stromgewinnung auch nach Fukushima und in der weiteren Zukunft betrifft. Diese widerlich schmutzige Waffentechnologie ist offensichtlich im Moment für die Machtbesessenen ein viel zu gutes Geschäft, als dass diesen das Wort „Bekehrung“ als einziger ernsthafter Lösungsweg mittels einiger Anstrengung einfiele.








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