Papst Franziskus: Islam und Christentum teilen das gleiche Eroberungskonzept!?

29 05 2016

Entnommen aus Kreidfeuer,
https://kreidfeuer.wordpress.com/kreidfeuer/

http://diepresse.com/home/panorama/welt/4990108/Papst_Islam-und-Christentum-teilen-gleiches-Eroberungskonzept (17.5.):

… Der Islam und das Christentum teilten das gleiche Konzept von Eroberung, sagt Papst Franziskus in einem Interview mit der französischen Tageszeitung „La Croix“. Er glaubt nicht, dass die Angst vor Flüchtlingen mit einer generellen Furcht vor dem Islam zu tun habe. Es sei vielmehr die Angst vor dem sogenannten Islamischen Staat und seinem Eroberungskrieg.

„Es ist wahr, dass das Konzept der Eroberung der Seele des Islam innewohnt“, sagte Franziskus. „Aber man könnte das Ziel des Matthäus-Evangeliums, in dem Jesus seine Jünger in alle Nationen aussendet, als gleichen Eroberungs-Begriff interpretieren.“ Zudem betonte der Papst, dass Europa nicht nur christliche Wurzeln habe.

… Zugleich bekräftigte der Papst, dass ein friedliches Zusammenleben von Christen und Muslimen grundsätzlich möglich sei. In seinem Heimatland Argentinien etwa hätten die Angehörigen beider Religionen ein „gutes familiäres“ Verhältnis untereinander. Er forderte zu einer besseren Integration von Flüchtlingen auf. Der schlimmste Empfang sei eine „Ghettoisierung“. Die Terroristen von Brüssel seien Kinder von Migranten gewesen, die aus einem Ghetto kamen. …

http://lepenseur-lepenseur.blogspot.co.at/2016/05/wer-so-einen-papst-hat-braucht-keinen.html Wer so einen Papst hat, braucht keinen Kalifatsstaat mehr! (17.5.):

… Wer den Unterschied zwischen den Sätzen des Evangeliums

Da trat Jesus auf sie zu und sagte zu ihnen: Mir ist alle Macht gegeben im Himmel und auf der Erde. Darum geht zu allen Völkern und macht alle Menschen zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe. (Mt. 28, 1820)

und des Koran

Und wenn die heiligen Monate abgelaufen sind, dann tötet die Heiden, wo ihr sie findet, greift sie, umzingelt sie und lauert ihnen überall auf. (Sure 9,5)
Sie wünschen, dass ihr ungläubig werdet, wie sie ungläubig sind, so dass ihr alle gleich werdet. Nehmt euch daher keine Beschützer von ihnen, solange sie nicht auf Allahs Weg wandern. Und wenn sie sich abwenden, dann ergreift sie und tötet sie, wo immer ihr sie auffindet (Sure 4,89)

nicht erkennt, sondern als den gleichen Eroberungs-Begriff zu interpretieren vermag, sollte eigentlich sein Theologie-Diplom zurückgeben, bzw. nimmt es an Rabulistik locker mit jedem Staatsanwalt kommunistischer Schauprozesse (oder NS-Volksgerichtshof-Verfahren, wenn einem dieser Vergleich sympathischer ist) auf. …

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Ergänzung 24.5.2016:

http://www.katholisches.info/2016/05/23/scheich-el-tayyeb-im-vatikan-fuer-papst-franziskus-entspricht-missionsauftrag-jesu-dem-eroberungsauftrag-mohammeds/

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Hubert Hecker: http://www.katholisches.info/2016/05/23/franziskus-stolpert-von-einem-fehler-in-den-naechsten-irrtum/:

Im Kapitel 253 seiner Enzyklika Evangelii gaudium spricht Franziskus von den Gräueltaten der Muslime von Nigeria bis Pakistan. Er nennt sie verharmlosendZwischenfälle eines gewalttätigen Fundamentalismus. Doch dadurch möchte er sich nicht die Zuneigung zu den authentischen Anhängern des Islam nehmen lassen. Authentisch sind nach seiner Meinung die Gläubigen des echten Islam: Der wahre Islam und eine angemessene Interpretation des Korans stehen jeder Gewalt entgegen.

… Im Interview mit der französischen Tageszeitung La Croix glaubt er eine neue Wahrheit gefunden zu haben: Es ist wahr, dass das Konzept der Eroberung der Seele des Islam innewohnt.

Auch in diesem Fall stellt Franziskus wieder das Adjektiv ‚wahr’ seiner These voran: kriegerische Eroberungen seien dem Islam inhärent. Die Bedeutung des Wortes ‚Seele des Islam’ dürfte dem früheren Ausdruck ‚wahrer Islam’ entsprechen. Demnach gäbe es zwei Wahrheiten über den Islam, die sich widersprechen: 2013 die Gewaltlosigkeit des wahren Islam und 2016 die gewalttätigen Eroberungen als wahre Seele des Islam.

… Doch es kommt noch schlimmer. Direkt nach dem Satz, dass die muslimischen Eroberungskriege aus der Mitte des Islam kämen, beschuldigt Franziskus die Bibel der gleichen Auslegungsmöglichkeit: Aber man könnte mit der selben Idee der Eroberung auch das Ende des Matthäus-Evangeliums interpretieren, wo Jesus seine Jünger zu allen Völkern schickt (so das Zitat aus dem Tagespost-Bericht vom 19. Mai).

… In der exegetisch-theologischen Literatur ist keine These bekannt, die JesuMissionsbefehl mit Taufe und Lehre als aggressiven Eroberungskrieg interpretiert. Nach dem Vorbild von Paulus haben christliche Missionare über viele Jahrhunderte in Wort und Beispiel Christi Lehre verbreitet. Als Mohammed und seine Nachfolger die damalige halbe Welt mit Feuer und Schwert, Tod und Versklavung im Namen Allahs bedrückten, missionierten römische Glaubensboten die Angel-Sachsen. Später kamen englische und iro-schottische Mönche zu friedlicher Mission nach Germanien. …





Der Lord und das „schlampige Denken“ der Deutschen

28 01 2016

 (Die Presse)

Vor acht Tagen starb in London Sir Arthur George Weidenfeld im biblischen Alter von 96 Jahren, der verlegerische Begleiter von Giganten der Geschichte des vorigen Jahrhunderts. Charles de Gaulle, Konrad Adenauer, Harold Wilson, Golda Meir, Lyndon B. Johnson, Mosche Dajan, Henry Kissinger, Schimon Peres veröffentlichten in dem von ihm und Nigel Nicolson gegründeten Verlag ihre Memoiren.

2005 gelang es Lord Weidenfeld, Papst Johannes Paul II., der maßgeblich zum Sturz jener Machthaber des Ostblocks beigetragen hatte, die das Erbe von Lenins Bolschewismus bewahren und mehren wollten, zu überreden, sein spirituelles Vermächtnis in Buchform erscheinen zu lassen: „Memory and Identity: Personal Reflections“.

George Weidenfeld wurde knapp nach dem Untergang der Donaumonarchie in Wien geboren. Er lebte hier bis zu seiner Emigration 1938 und lernte als Student an der „Kampfzone Universität“ (so der Titel der bis 28. März laufenden Ausstellung im Jüdischen Museum der Stadt Wien) den rabiaten Antisemitismus im Wien der Zwischenkriegszeit kennen. Als Flüchtling in Großbritannien wurde er von frommen evangelikalen Christen, den Brethren of Plymouth, selbstlos aufgenommen und unterstützt. Ab 1942 arbeitete er für die BBC als politischer Kommentator und Journalist.

1949 war Weidenfeld Kabinettschef des israelischen Präsidenten Chaim Weizmann. Danach kehrte er zu seiner Tätigkeit als Journalist und Verleger zurück und verfolgte und kommentierte mit wachem Auge, klarem Blick und konziser Analyse bis zuletzt das Weltgeschehen.

Ein solcher Mann vermochte wie kaum ein anderer die dramatischen Ereignisse der letzten Monate in ihrer historischen Bedeutung zu ermessen. Zumal er für die Gastfreundschaft und Nächstenliebe, die ihm und seiner Familie vor mehr als 70 Jahren zuteilgeworden waren, unbedingt etwas zurückgeben wollte: Er gründete die Organisation „Safe Havens“, die Tausenden Menschen, fast ausschließlich christlichen Flüchtlingen aus Syrien, einen neuen Start im Westen ermöglicht. Sogleich erhoben Klugschwätzer und selbst ernannte „gute“ Menschen gegen ihn den Vorwurf, dass er diese Auswahl treffe – und bezeichnenderweise wurde er mehr von Brasilien, Australien oder Kanada unterstützt als von Europa. Allein Polen und Tschechien standen auf seiner Seite. Aber nicht einmal kirchliche Institutionen in Deutschland, von der Politik ganz zu schweigen, hießen seine Bemühungen gut.

In einem letzten Gespräch, das Dirk Schümer von der „Welt“ mit George Weidenfeld führte, kam dieser auf seine Enttäuschung darüber zu sprechen. Jeder Satz, jedes Wort, jede Silbe, jeder Buchstabe dieses Interviews ist pures Gold wert. Es verdient, von möglichst vielen gelesen und verinnerlicht zu werden. Wie Weidenfeld empört auf die sattsam bekannte Schutzbehauptung, der Terror des Islamischen Staates (IS) habe nichts mit dem Islam zu tun, mit einem glasklaren „Das ist doch Heuchelei“ reagiert.

Wie Weidenfeld den islamischen (sic!) Terroristen in den untersten Kreis von Dantes Hölle verbannen möchte: „Er ist noch tiefer gesunken als die anderen beiden antihumanistischen Ideen und Bewegungen, die ich erleben musste: Nationalsozialisten und Bolschewiken.“ Wie er den Deutschen vorwirft, mit ihrer Flüchtlingspolitik zwar keine schlechten Motive zu haben, „aber sie beweisen schlampiges Denken“. Dass die Deutschen in einen „moralischen Kyffhäuserschlaf“ versunken seien. Und dass sie die Verbrechen von morgen hinnähmen – besessen vom Wahn, endlich zu den Guten zu gehören.

So werden Grundsätze wie das „ultra posse nemo obligatur“, Hoheitspflichten wie das Schützen von Staatsgrenzen zugunsten eines trügerisch Moralischen über Bord geworfen und jene, die darin ein fatales Fehlverhalten erblicken, diffamiert. George Weidenfeld, über solche Anwürfe erhaben, ist leider nicht mehr unter uns.

 

Anmerkung: das Interview mit George Weidenfeld ist unter der Internetseite http://www.welt.de/kultur/article149916657 abrufbar





Auszeichnung für Sabatina James

5 12 2015

Gefunden auf Kreidfeuer:
https://kreidfeuer.wordpress.com/

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http://www.medrum.de/content/sabatina-james-mit-dem-female-rights-world-award-ausgezeichnet   (26.10.):

Die größte Geborgenheit schenkt der
zum Christentum konvertierten Frau,
die sich für unterdrückte, schutzlose
Frauen einsetzt, ein “unübertrefflicher Mann”

(MEDRUM) Österreichs Frauenmagazin look! hat am 16. Oktober 2014 im Rahmen einer Gala im Wiener Rathaus Frauen für herausragende Leistungen ausgezeichnet. Zu den Preisträgern gehörte die aus Pakistan stammende Sabatina James, die nach der Jahrtausendwende zum Christentum konvertierte und seither als selbst bedrohte Frau anderen schutzlosen Frauen helfen will.

… Sie ist schon als junge Frau selbst Opfer von Unterdrückung geworden, als ihre muslimische, nach Österreich eingewanderte Familie sie nötigen wollte, ihren Cousin in Pakistan zu heiraten. Doch sie widersetzte sich diesem Diktat, tauchte unter und ging dabei für ihre Person höchstes Risiko ein. Sabatina musste im Opferschutz leben, weil sie um ihr Leben fürchten musste. Sie hatte sich dem Willen der Familie widersetzt und obendrein nach Ansicht ihrer Familie ihren Glauben verraten. …

Seither protestiert die Konvertitin Sabatina gegen die Verfolgung von Christen und tritt für die Rechte von Mädchen und Frauen ein. Seit 2006 lebt sie im Opferschutzprogramm der Polizei. Ihr Leben sei nicht einfach, in letzter Zeit erhalte sie Drohungen von islamischen Extremisten, vertraute sie dem Frauenmagazin look! an.

… Sabatina James gründete 2006 in Hamburg den gemeinnützigen VereinSabatina e. V., der unterdrückten, missbrauchten und schutzlosen Frauen Hilfe sein soll. …

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Ergänzung 15.11.2014:

http://www.blick.ch/news/schweiz/sabatina-james-31-floh-vor-zwangsheirat-aus-pakistan-blick-traf-sie-an-einem-geheimen-ort-die-schweiz-kuscht-vor-dem-islam-id3270972.html   (14.11.):

Wie unterscheidet sich in Ihren Augen der Islam vom Islamismus?
Gar nicht. Islam ist genau das, was der brutale Islamische Staat zurzeit betreibt. Es gibt nur einen Gott. Ungläubige müssen weg. Prophet Mohammed selber köpfte 600 Juden.

Man hört oft von Christen, die zum Islam übertreten. Sie haben dem Islam den Rücken gekehrt und wurden römisch-katholisch. Warum ausgerechnet katholisch? Das gilt für viele als uncool.
Lesen Sie Augustinus, lesen Sie die Bergpredigt im Neuen Testament! Die römisch-katholische Kirche hat die Lehre Jesu am besten bewahrt. Sie ist so tiefgründig, ich fühle mich hier am besten verstanden. Es geht um Liebe und Leben, nicht um Macht und Gewalt. Die katholische Kirche ist cool! …

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http://www.zdf.de/forum-am-freitag/in-lebensgefahr-sabatina-james-von-islamischen-extremisten-bedroht-5350144.html   (14.11.):

Es gibt Mordaufrufe gewaltbereiter Islamisten, über das Internet verbreitet: Sabatina James, die schon von ihrer Familie gesucht wird, weil sie vor über zehn Jahren vor einer Zwangsverheiratung geflohen ist, wird nun auch von Salafisten verfolgt. “Forum am Freitag”-Moderator Abdul-Ahmad Rashid hat die Frau, die in einem Opferschutzprogramm an einem unbekannten Ort lebt, getroffen.  …

Weitere Hinweise:

https://schreibfreiheit.eu/2011/04/28/nicht-nur-deutschland-ganz-europa-schafft-sich-ab/

https://schreibfreiheit.eu/tag/einwanderung-kinderarmut-bevolkerungsaustausch-europa-schafft-sich-ab/





Drangsalierung von christlichen Flüchtlingen in Vorarlberg

3 12 2015

Christliche Flüchtlinge bzw. Flüchtlinge,
die für das Christentum Interesse zeigen,
werden auch in Vorarlberg häufig mit
Drangsalierungen verschiedener Art konfrontiert.

Erfahrungsbericht aus erster Hand:

Issam aus dem Iran ist seit ca. 3 ½ Jahren in Österreich, hat hier Technik studiert und ist hier zum Christentum übergetreten. Seine Familie hat aufgrund seiner Konversion seine Finanzen, die er im Iran hat, vorenthalten und ihm mitgeteilt, dass er für sie gestorben sei. Sein Visum in Österreich wurde nicht erneuert; nach Persien zurückzukehren würde seinen Tod bedeuten. So ist er ein Asylant geworden und er sagt, dass er sich schämt, Moslem gewesen zu sein.

Fahad ist ebenfalls 29 Jahre alt. Er kommt aus einer Familie, die vor 18 Jahren als ganze Familie zum Christentum übergetreten ist. Er und sein Bruder, der jetzt als Flüchtling in Oberösterreich lebt, mussten Persien verlassen, weil sie, nachdem ihre christliche Gemeinde von der Regierung geschlossen worden war, ihren Glauben im Untergrund weiter praktiziert hatten. Fahad ist seit zwei Monaten in Österreich. Sein Vater ist plötzlich an einem Gehirnschlag gestorben, seine Mutter und Schwester leben noch im Iran.

Einige Fakten aus den Erzählungen von Issam und Fahad, die die Situation von christlichen Flüchtlingen in Vorarlberg verdeutlichen:

Im Flüchtlingslager:

  • Verstecken der Bibel: Beim Bibellesen im Flüchtlingslager schlagen sie die Bibel in einer Zeitung ein, um sich selbst zu schützen.
  • Das Christsein verbergen: Von der Firma, die dieses Flüchtlingslager betreut, ist ihnen gesagt worden, dass sie ihren Mund halten sollen, damit niemand erfährt, dass sie Christen sind. Fahad sagt, wenn ihn jemand fragt, ob er Christ ist, kann er nicht sagen, er sei es nicht.
  • Morddrohungen wegen Konversion: Sofort nach einem offenen Gespräch mit einigen Männern aus Afghanistan wurde den beiden von einer Gruppe von Männern aufgrund ihres Übertrittes vom Islam zum Christentum mit dem Tod gedroht.
  • Afghanen: sind nicht nur den christlichen Konvertiten feindlich gesinnt, sondern auch grundsätzlich gegen Perser.

Issam wünscht sich, unter Christen zu leben und fragt, ob das nicht möglich wäre. Er sei traurig darüber, dass er hier in einem christlichen Land nicht in Ruhe Christ sein kann.
Fahad sagt, er sei vor dem geflohen, was er hier wieder vorfindet.

Beide erklärten, dass ihnen Kontakte zu Christen sehr wichtig sind, und dass sie aus Sicherheitsgründen schon einige Male bei Christen außerhalb des Lagers übernachtet haben.

Wir möchten die Dringlichkeit betonen, dass Flüchtlinge, die sich zum Christentum bekennen, unterstützt und beschützt werden.

Die gegenwärtige Problematik darf nicht verschwiegen werden. Dringend fordern wir Klarstellung. Asylwerber sollen wissen, dass bei uns Unterdrückung der Religionsfreiheit unerwünscht und verboten ist und einen Asylverweigerungsgrund bedeuten kann.

 





Demo gegen Christenverfolgung am 10. Dezember 2015 in Wien

22 11 2015

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freunde und Kollegen,

dass wir mitten in einem Kampf gegen das christliche Abendland und damit die gesamte westliche Zivilisation sind, lässt sich unter anderem auch daran erkennen, dass Christen, wo immer es geht, verfolgt werden. Heute geschieht das in einigen verbliebenen kommunistischen Ländern wie Nordkorea und China vor allem im islamischen Raum. Die üblichen Handlungsweisen einer Verfolgung – Drangsalierung, Diskriminierung, Nötigung, Plünderung, Vergewaltigung, Mord, Vertreibung uvam – geschehen heute in unglaublichen Dimensionen; 100 Mio Christen sind derartig bedroht. Vielleicht hilft der Blick in diese Gebiete, um zu erkennen, was es bei uns zu verhindern gilt und führt dies dazu, unsere Wohlfühlräume für einige Stunden zu verlassen und an der Aktion teilzunehmen. Die Berichte, die wir ständig in den Medien finden, sind sicher nur die Spitze des Eisberges.

Dankenswerterweise gibt es seit einigen Jahren eine ständig wachsende  Initiative, die jeweils am internationalen Tag der Menschenrechte als Aktionstag umgesetzt wird. Die Initiative gründet auf einer breiten Plattform seriöser Organisationen. Beim ersten Mal waren es nur wenige, die durch die Wiener Innenstadt gezogen sind, letztes Jahr bereits 1.200. Heuer wird die 1.500-Teilnehmer-Grenze überschritten werden; der Ablauf:

 

10. Dezember 2015, 17:15 Uhr: Treffpunkt bei der Wiener Staatsoper, Fackelzug zum Stephansdom

18:00 Uhr: Wortgottesdienst und Gebet im Stephansdom

19:10 Uhr: Bellaria Kino (hinter dem Volkstheater, Museumstraße 3): Film „Christenverfolgung im Irak“ mit Gespräch mit der Regisseurin Frau Aida Schläpfer (180 Sitzplätze, keine Vorreservierung möglich)

Bitte Termin eintragen und nach aller Möglichkeit verlässlich daran teilnehmen und vor allem auch weitersagen!

BG
Gerold Rauscher

PS: Mehr Informationen unter
http://www.christenverfolgung.org.

PPS: Insbesondere der Fackelmarsch samt anschließendem Wortgottesdienst eignet sich selbstverständlich auch zur Teilnahme für Familien mit Kindern (wobei allen Eltern selbst überlassen bleibt, die heute reale Gefahr eines ernsthaften Angriffs derartiger Aktionen auch mitten in Europa zu evaluieren).





Gemäßigte Rebellen in Syrien gibt es nicht….

9 10 2015

 

Syrischer Erzbischof: Gemäßigte Rebellen gibt es nicht und wenn Assad geht, endet Syrien wie Libyen
aus RT – Russia today:
Erzbischof Jacques Behnan Hindo, einer der wichtigsten Vertreter der über 500.000 Christen in Syrien, hat sich gegenüber Agenzia Fides, der Nachrichtenagentur der katholischen Kirche, äußerst kritisch gegenüber der Rolle der USA und insbesondere der CIA in Syrien geäußert. Zudem hinterfragte er die Kritik der USA an den russischen Luftschlägen mit den Worten: „Die USA protestieren 14 Jahre nach dem 11. September, weil die Russen die Milizen der Al Kaida in Syrien bombardieren. Glauben sie wirklich, dass wir so wenig Intelligenz und Erinnerungsvermögen besitzen?”
„Der US-amerikanische Senator John McCain beklagt, dass die russische Luftwaffe nicht die Stellungen des Islamischen Staates, sondern die von der CIA ausgebildeten Rebellen angreift. Dies finde ich äußerst beunruhigend”, so Erzbischof Jacques Behnan Hindo von Hassakè-Nisibi, „denn damit gesteht er ein, dass sich hinter dem Krieg gegen Assad auch die CIA verbirgt und es sich um einen Stellvertreterkrieg von Mächten, die zusammen mit ihren Verbündeten in der Region gegen Syrien kämpfen.”Auch lesen: Half der IS? US-Senator McCain reiste illegal nach Syrien
Weiter führt der syrisch-katholische Erzbischof aus:“Die westliche Propaganda redet weiterhin von gemäßigten Rebellen, doch die gibt es nicht. In der Galaxie der bewaffneten Gruppen sind die Soldaten der Syrischen Befreiungsarmee nur mit einer Lupe zu finden. Alle anderen, abgesehen vom IS, haben sich in der Al-Nusra-Front zusammengeschlossen, ein Ableger der Al Kaida in Syrien. Dies alles ist sehr beunruhigend. Diese Supermacht protestiert 14 Jahre nach dem 11. September, weil die Russen die Milizen der Al Kaida in Syrien bombardieren. Was bedeutet das? Dass Al-Kaida sich nun mit den USA verbündet hat, nur weil sie in Syrien anders heißt? Glauben sie wirklich, dass wir so wenig Intelligenz und Erinnerungsvermögen besitzen?”“Wir werden selbst darüber entscheiden, wann Assad gehen muss und nicht der IS oder der Westen“, so Erzbischof Hindo im Gespräch mit Agenzia Fides und schließt mit den Worten:
„Und eines ist gewiss: Wenn Assad jetzt geht, dann endet Syrien wie Libyen“.
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Kommentar „Alles wurde geplant:

General Wesley Clark: Wars Were Planned – Seven Countries In Five Years
General Wesley Clark:
Because I had been through the Pentagon right after 9/11. About ten days after 9/11, I went through the Pentagon and I saw Secretary Rumsfeld and Deputy Secretary Wolfowitz. I went downstairs just to say hello to some of the people on the Joint Staff who used to work for me, and one of the generals called me in. He said, „Sir, you’ve got to come in and talk to me a second.“ I said, „Well, you’re too busy.“ He said, „No, no.“ He says, „We’ve made the decision we’re going to war with Iraq.“ This was on or about the 20th of September. I said, „We’re going to war with Iraq? Why?“ He said, „I don’t know.“ He said, „I guess they don’t know what else to do.“ So I said, „Well, did they find some information connecting Saddam to al-Qaeda?“ He said, „No, no.“ He says, „There’s nothing new that way. They just made the decision to go to war with Iraq.“ He said, „I guess it’s like we don’t know what to do about terrorists, but we’ve got a good military and we can take down governments.“ And he said, „I guess if the only tool you have is a hammer, every problem has to look like a nail.“So I came back to see him a few weeks later, and by that time we were bombing in Afghanistan. I said, „Are we still going to war with Iraq?“ And he said, „Oh, it’s worse than that.“ He reached over on his desk. He picked up a piece of paper. And he said, „I just got this down from upstairs“ — meaning the Secretary of Defense’s office — „today.“ And he said, „This is a memo that describes how we’re going to take out seven countries in five years, starting with Iraq, and then Syria, Lebanon, Libya, Somalia, Sudan and, finishing off, Iran.“ I said, „Is it classified?“ He said, „Yes, sir.“ I said, „Well, don’t show it to me.“ And I saw him a year or so ago, and I said, „You remember that?“ He said, „Sir, I didn’t show you that memo! I didn’t show it to you!“
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HINWEISE:

Beiträge über Syrien auf schreibfreiheit.eu

Christenverfolgung in Syrien und im Irak
Die Welt darf die Massaker an Christen nicht mehr länger ignorieren
Syrien: Meuterei der US-Militärs zwang Obama zum Rückzug
Massaker in Syrien: Rebellen als Täter?

 





CSI – Christenverfolgung in Syrien und im Irak

6 09 2015

Alle Beiträge stammen aus CSI.or.at

Syrien: Dramatische Sorge über Schicksal der in Qaryatain entführten Christen

Situation ist nach wie vor unklar – Betroffenheit über die Untätigkeit des Westens

Damaskus -Die Christen Syriens sind in größter Sorge über das Schicksal ihrer am 6. August in der Stadt Qaryatain entführten Glaubensgeschwister. P. Jihad Yousef, ein Angehöriger der syrisch-katholischen Gemeinschaft von Mar Musa, die auch in Qaryatain ein Kloster hat, berichtete, dass die Anzahl der nach der Eroberung der Stadt durch die IS-Terroristen entführten Christen unklar sei. In ersten Berichten sei die Zahl von 160 entführten Christen genannt worden, sagte der Mönch. Am Wochenende sei es rund 30 Christen gelungen, aus der von den IS-Terroristen besetzten Stadt zu fliehen.

Scharfe Kritik von Ignatius Yousif III.: „Eine religiöse Säuberung ist im Gange“

… Die sonst auf Menschenrechte bedachten Regierungen des Westens verhalten sich zynisch, zumal sie vor dieser Tatsache die Augen verschließen: „Ihnen ist die Religionsfreiheit dieser Gemeinschaften, die über Hunderte von Jahren durch ihre Treue zum Evangelium dort durchgehalten haben, ziemlich egal“.

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Jüdischer Verleger Weidenfeld rettet 2.000 Christen vor IS-Gräuel

London – Der jüdische Verleger Sir Arthur George Weidenfeld unterstützt eine Rettungsmission für Christen, die im Nahen Osten von der IS-Terrormiliz bedroht sind. Der heute in London lebende 95-jährige gebürtige Wiener sieht sich dazu aus Dankbarkeit verpflichtet:

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IRAK – Neuerliche Welle von Entführungen von Christen

Zwei Entführungsopfer wurden von den Tätern ermordet – Patriarch Sako appelliert an die französische Regierung

Bagdad – Im Verlauf der letzten 14 Tage wurden in Bagdad vier angesehene christliche Bürger von „Unbekannten“ entführt. Zwei der Entführten – Quais Abdul Shaya und Saher Hanna – wurden von den Entführern ermordet; die Angehörigen von Quais Abdul Shaya hatten den Entführern ein Lösegeld von 25.000 Dollar gezahlt. Saher Hanna arbeitete im irakischen Innenministerium. Ein weiterer entführter Christ wurde freigelassen, nachdem die Angehörigen ein Lösegeld von 50.000 Dollar gezahlt hatten. (Nur einer der Entführten – Bashar al-Ghanem Akrawi – konnte durch eine Polizeiaktion befreit werden.)

Patriarch Sako: „Mehr Stabilität und Sicherheit in allen Städten des Landes“

Der chaldäisch-katholische Patriarch Mar Louis Raphael I. Sako hat an die französische Regierung appelliert, sich für eine Lösung der Krise im Irak einzusetzen. Der Patriarch nahm Bezug auf die weit zurückreichenden Verbindungen Frankreichs mit den mesopotamischen Katholiken. Ziel einer Lösung für den Irak müsse es sein, in allen Städten des Landes Stabilität und Sicherheit wiederherzustellen. Nur dann könne auch die dauerhafte Präsenz der Christen im Irak – „die seit 2.000 Jahren im Zweistromland verankert sind“ – garantiert werden.

Strategie der Einschüchterung

Der christliche Parlamentsabgeordnete Imad Youkhana Yako hat im Hinblick auf die neuerliche Welle von Entführungen von Christen seine Parlamentskollegen und die Funktionäre der Sicherheitsbehörden aufgefordert, ihrer Verantwortung zu entsprechen und einem Phänomen entgegenzutreten, das „zur Strategie der Einschüchterung gegen den christlichen Teil der Bevölkerung“ gehört und dazu beiträgt, „die Einheit der irakischen Gesellschaft zu unterminieren“.

Alle Beiträge entnommen aus CSI.or.at

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HINWEIS:

Artikel zum Thema Christenverfolgung





Christliche Flüchtlinge bei der Aufnahme bevorzugen!

7 08 2015

Aus kath.net

Zur Debatte um den Zuzug von Flüchtlingen – Ein Gastkommentar von Günther Beckstein

München (kath.net/idea.de)
Bei der Aufnahme von Flüchtlingen gilt bei uns der Grundsatz, dass zwischen den unterschiedlichen Religionen nicht unterschieden wird. Ich halte das für falsch. Christen sind die meistverfolgte Glaubensgemeinschaft. Und gerade im Nahen Osten – dem Ausgangspunkt des Christentums – werden Christen derzeit in besonderem Maße Opfer von Verfolgung. In Palästina ist die Zahl der Christen stark zurückgegangen, im Irak sind von weit über 1 Million Christen vor den Kriegen nur ca. 100.000 geblieben, von denen viele keine Zukunft mehr für sich sehen. Die Lage in Syrien hat sich für Christen dramatisch verschlechtert. Während Assad – bei aller sonstigen berechtigten Kritik an seiner Herrschaft – die christliche Minderheit geschützt hat, sind jetzt viele Christen im wahrsten Sinne des Wortes zwischen die Fronten geraten. Die islamistische Terrorgruppe IS geht rigoros gegen Christen in den von ihr eroberten Gebieten vor. Wer nicht seinem Glauben abschwört, wird oft getötet oder als Sklave verkauft. Es ist deshalb allzu verständlich, dass Christen in großer Zahl vor dem IS fliehen. Aber auch bei den Kämpfen zwischen anderen islamischen Gruppen, insbesondere der Hisbollah und dem Militär Assads, verlieren Christen in vielen Fällen ihre Lebensgrundlage und müssen ihre Heimat verlassen….

Weiter auf kath.net

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HINWEISE:

Keine Solidarität mit Flüchtlingen
von stabilen muslimischen Staaten wie Indonesien, Malaysia, Dubai oder Katar…

Christenverfolgung im Nahen Osten





1915 – Völkermord an Armeniern im Osmanischen Reich

19 04 2015

Gefunden bei Andreas Unterberger
14. April 2015 06:36 | Autor: Wolfram Schrems

Am 24. April jährt sich zum 100. Mal
die handstreichartige Verhaftung
armenischer Honoratioren,
Intellektueller und Führungspersonen
in Konstantinopel,
Auftakt zum ersten Völkermord im 20. Jahrhundert.

Die Wissenschaftler nehmen heute an,
dass etwa eineinhalb Millionen Armenier
ermordet worden sind und etwa eine
halbe Million anderer Christen:
syrisch-orthodoxe Aramäer, Assyrer,
katholische Chaldäer und andere.
Auf Armenisch wird dieser Genozid
„Aghet“ (Katastrophe) genannt,
auf Aramäisch „Seyfo“ (Schwert).

Der ganze Artikel nachzulesen
bei Andreas Unterberger

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HINWEIS:

Artikel zum Thema Christenverfolgung auf schreibfreiheit.eu





Gab es auch liebe Nationalsozialisten?

17 09 2014

Waren es jene, welche nicht 10.000 Juden vergasten, sondern nur 3 Juden erschossen?

Waren es jene, welche die SS-Truppen nur mit Geld versorgten, aber nicht selbst den Finger am Abzug hatten?

Waren es jene, welche nur Nazi-Literatur schrieben, aber nicht die Gaskammer bedienten?

Waren es jene, welche außerhalb Großdeutschlands als Ideologen Nationalsozialistische Propaganda an Jugendlichen betrieben, aber keine KZ-Wächter waren?

Oder waren es gar die politischen Führer um Hitler herum, welche mit Macht und Goldabzeichen ausgestattet hohes Ansehen hatten? Waren diese Leute lieb?

Wurde das Buch „Mein Kampf“ nur falsch interpretiert und beabsichtigt es nicht eigentlich den Weltfrieden als politisches Ziel?

Muss man Hitlers Buch nicht nur einer historisch kritischen Säuberung unterziehen, dann ist alles gut?

Wohl nicht. Das Strafrecht in Österreich verbietet Wiederbetätigung. Trägt jemand ein NS-Symbol, wird er festgenommen und verurteilt.

Dennoch erklärt die westliche Welt nun, dass es liebe Islamisten gäbe.

Sie sind lieb, weil sie nicht an der Seite der IS kämpfen, sondern nur ihre Konvertiten mit dem Tode bestrafen.

Sie sind lieb, weil sie nicht Jesiden verfolgen, sondern nur christliche Gemeinden in ihren eigenen Ländern.

Sie sind lieb, weil sie nicht Frauen verkaufen, sondern ihre Christen auf Kränen henken.

Sie sind lieb, weil sie sich nicht in die Luft sprengen, aber den IS-Scheichs Geld überweisen.

Man findet sie nett, weil sie ihren Dieben die Hände abhacken, aber geografisch nicht im Irak an der Seite der IS kämpfen.

Man findet sie nett, weil sie Juden nicht in ihr Land lassen und weltweit ihre ungerechte Propaganda betreiben, aber keine Massenerschießungen veranstalten.

Man fördert sie, weil sie die Hamas mit Waffen versorgen, aber nicht selbst die Raketen abfeuern.

Man gibt ihnen Asyl, weil sie Kämpfer für Morde rekrutieren und in Moscheen hetzen, aber in unseren Ländern nicht selbst gewalttätig sind.

Ihr Buch ist auch ein friedliches. Alle anderen Behauptungen sind nur Fehlinterpretationen. Die Taten ihres Propheten sind belanglos. Ihr Prophet darf weltweit, auch im Westen, als Vorbild propagiert und beworben werden.

Ja, es gibt offensichtlich auch liebe Islamisten.

Der Westen macht sie gerade richtig hoffähig. Er paktiert mit Saudi Arabien, mit dem Iran, mit Quatar und so weiter. Er schmiedet das ganz große Bündnis mit dem Teufel, um den Beelzebub auszutreiben.

Enden wird das im gemeinsamen arabisch-persischen Kampf gegen Israel und gegen Europa und die USA.

NS_Islam








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