Abtreiben mit Mifegyne® – Erfahrungen mit der Abtreibungspille

30 09 2018

„Kurz eine Pille einnehmen und die Sorgen sind weg.“
-> Diese Annahme ist ein Trugschluss!

Die Frau erlebt mit Mifegyne® die Abtreibung aktiv mit, sieht sehr häufig sogar den ausgestoßenen Fruchtsack mit dem toten Kind. Darüber hinaus bleiben viele Frauen mit psychischen Folgeschäden zurück.

Zitate von Schwangeren, die Mifegyne® zur medikamentösen Abtreibung angewendet haben:

„Der Zugang zur Abtreibung ist zu leicht. Ich wurde getäuscht!

Die Nebenwirkungen und die psychische Belastung sind vom Gynäkologen verharmlost, bzw. gar nicht angesprochen worden.“

„Ich war geschockt, weil es so „einfach“ war… und wenn ich Zeit zum Nachdenken gehabt hätte, oder ein chirurgischer Eingriff angestrebt worden wäre, hätte ich nochmals darüber nachgedacht… und mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht abgetrieben…“

„Der Arzt hat meine Panik „ausgenutzt“ … und eine Tablette „einwerfen“… ist ja fast was Alltägliches… Erst als die Abtreibung vollzogen war, bin ich „munter“ geworden… und in ein Loch gefallen…“

Aktuelle Erfahrungen aus der Beratungspraxis:

Anfang September 2018 berichteten drei voneinander völlig unabhängige Frauen von ihren Erfahrungen beim Abtreibungsarzt. Alle drei Schwangeren haben beim selben Arzt einen medikamentösen Schwangerschaftsabbruch durchgeführt. Die schwangeren Frauen waren in der 5. Schwangerschaftswoche. Sie wollten sich erstmal „nur“ untersuchen und über Abtreibung aufklären lassen. Beim Ultraschall hörten sie den Arzt sagen: „Da ist noch nichts zu sehen, weil noch nichts drinnen ist. Lediglich die Gebärmutterschleimhaut hat sich bei ihnen aufgebaut. Wenn sie die Schwangerschaft verhindern wollen, dann müssen sie es gleich tun, weil Zeitdruck besteht. Zudem habe ich nur jetzt Zeit und kann keinen anderen Termin vergeben.“

Zwei der drei Frauen berichten Ähnliches: „Ich habe mich wie ferngesteuert gefühlt. Der Arzt hat meine Notlage schamlos ausgenutzt. Ich wollte noch mit meinem Mann darüber sprechen, doch der Arzt stand mit einem Glas Wasser und der Tablette da und forderte mich auf, die Tablette zu schlucken und das hinter mich zu bringen. 600,- Euro hat er sofort kassiert. Schon zu Beginn des Gesprächs hat er die Tablette aus dem Blister gedrückt. Das hat mir extrem Druck gemacht.“ Eine der beiden Schwangeren sagte: „Ich weinte schon beim Hineingehen in die Praxis. Er hat mit mir geschimpft und gefragt, warum ich wegen sowas weine. Als er mich unter Druck setzte, die Tablette zu schlucken, blieb sie mir im trockenen Hals stecken.“ Er sagte streng: „Runter damit.“

Bei Eileiterschwangerschaft ist eine medikamentöse Abtreibung verboten! Der Eileiter kann reißen, Verblutungen können die Folge sein!
Um zu prüfen, ob eine Eileiterschwangerschaft vorliegt, wurde den Frauen Blut abgenommen, jedoch kein Befund abgewartet. Eine der drei Frauen lebte nach der Einnahme von Prostaglandin einige Tage in großer Sorge, weil bei ihr eine Eileiterschwangerschaft vermutet wurde. Sie musste sich in ärztliche Behandlung in ein Krankenhaus begeben.

Die andere Frau berichtete (Zitat): „Nach Einnahme von Prostaglandin begann ich nach ca. 3 Stunden stark zu bluten. Ich hatte das Gefühl, auf die Toilette zu müssen und ging dann auch. Als ich aufstehen wollte, hatte ich am Scheidenloch einen Druck. Ich hatte Angst, zu pressen, tat es dann aber doch. Es kam eine golfballgroße Blase raus. So habe ich das Baby dann verabschieden müssen und runter gespült. Meine Psyche ist jetzt nicht gerade die beste. Es ist für mich extrem hart, das alles zu sehen und zu erleben.“

Wie gefährlich ist Mifegyne®?

Mifegyne® verursacht eine Reihe von Nebenwirkungen. Auch Todesfälle sind verzeichnet worden. In zahlreichen Ländern ist Mifegyne® bzw. Prostaglandin (Cytotec®) verboten. Es ist nicht verwunderlich, dass Feministinnen bei Einführung der medikamentösen Abtreibung (RU 486) heftig dagegen protestiert haben.

Ein medikamentöser Schwangerschaftsabbruch ist keineswegs eine sanfte Abtreibungsmethode und widerspricht dem vielpropagierten Frauenrecht!
Zurück bleiben sehr häufig schwer leidenden Frauen.
Frauen haben Besseres verdient als die Tötung ihres ungeborenen Kindes!

Anonyme, kostenlose Beratung über die Helpline: 0043 664 8200711

 





Erfolge der ungarischen Familienpolitik

27 09 2018
40.449 -> 28.500: Rückgang der Abtreibungen
23.873 -> 18.600: Rückgang der Scheidungen
35.520 -> 50.600: Anstieg der Eheschließungen

Das sind die Erfolge der ungarischen Familienpolitik!

Die zunehmend familienfreundliche Förderung durch die ungarische Regierung schafft ein Umfeld, in dem Eheschließungen und Familien gedeihen und die Abtreibungszahlen fallen, so eine Ministerin des Landes kürzlich vor einer internationalen Konferenz über Leben und Familie.

Die Unterstützung hat zu einem Rückgang der Abtreibungszahlen um mehr als ein Drittel seit 2010 (40.449 auf 28.500) geführt.
Außerdem kam es zu einem Rückgang der Scheidungen (23.873 im Jahr 2010 und 18.600 für 2017)
sowie zu einem Anstieg der Eheschließungen (35.520 für 2010 auf 50.6000 für 2017). (…)

Katalin Novàk, ungarische Ministerin für Familie, Jugend und internationale Angelegenheiten, erklärte:
„Das Ziel kann durch eine kontinuierliche, komplexe, gezielte und flexible Familienpolitik erreicht werden, die imstande ist, sich an geänderte Bedürfnisse und Bedingungen anzupassen.

Ungarns Verfassung misst der Familie besondere Bedeutung zu.
Sie schützt die Einrichtung der Ehe und hält fest,
dass die Grundlage der Familie die Ehe
und die Eltern-Kind-Beziehung ist.
Sie erklärt, dass Ungarn dazu ermutigt, Kinder zu bekommen.“

LifeSiteNews v. 1.6.18





Internationaler Frauentag – sind Mütter Frauen zweiter Klasse?

9 03 2018

Sind Mütter keine Frauen?

Am 8. März wird wieder der Internationale Frauentag begangen. Es finden Feiern, Vorträge und
Demonstrationen zur Einforderung von Frauenrechten statt.
Silke Bürger-Kühn, Vorstandsmitglied im Verband Familienarbeit e.V., fragt:
“Von welchen Rechten ist hier die Rede? Und von welchen Frauen? Wer die Themen verfolgt,
bekommt einen Überblick: Equal Pay Day für erwerbstätige Frauen, Rechte von Migrantinnen,
Toleranz und Akzeptanz gegenüber nicht-heterosexuellen Lebensweisen. Es gibt völlig berechtigte
Proteste gegen Genitalverstümmelungen, Ehrenmorde, Zwangsheirat, Zwangsprostitution und
Frauenhandel. Forderungen nach Änderung des Wahlrechts ertönen: Frauen in die Politik, in die
Parlamente!“

Bürger-Kühn weiter:“Vergeblich suchen wir hier die Mütter, obwohl sie rund drei Viertel der
Frauen ausmachen. Sie finden lediglich am Rande und im Zusammenhang mit Erwerbsarbeit eine
Erwähnung: mehr Kita-Plätze, Recht auf Rückkehr zu Vollzeiterwerbstätigkeit, flexible
Arbeitszeiten. – Von Stärkung der Mütter bei der Ausübung ihrer Erziehungsarbeit zuhause ist nicht
die Rede. Überfällige Korrekturen wie ein Erziehungsgehalt oder Betreuungsgeld – abgeschmettert.
Verhinderung von Altersarmut durch höhere Mütterrenten – angeblich unbezahlbar, obwohl diese
Renten ausschließlich von den Kindern, die die Mütter erzogen haben, bezahlt werden. Von
aufrichtiger Wertschätzung der für unsere Gesellschaft unersetzbaren Leistung der Kindererziehung
ist in der öffentlichen Wahrnehmung kaum etwas zu spüren. Warum ist Muttersein in Deutschland
zunehmend verbunden mit Alleinerziehenden, Kinderarmut, Altersarmut? Warum finden nur
bestimmte Familienformen mediale Beachtung, wie z.B Patchworkfamilien oder
Regenbogenfamilien? Warum werden erwerbstätige Eltern idealisiert? Die berufstätige Mutter gilt
inzwischen als Norm, ohne dass dabei die besondere Belastung durch Familienarbeit berücksichtigt
wird? Das ist eine neue Form der Diskriminierung von Frauen.

Sollte nicht viel mehr vom Wohl des Kindes aus gedacht werden? 
Aber soweit denken die Vertreter der Wirtschaft und die von ihnen
gesteuerte Politik nicht. Und das sollte Müttern zu denken geben. 
Hier zeigt sich, dass die Wirtschaftslobby nur an kurzfristigen Profit 
denkt. Denn langfristig ist eine gute Erziehung auch
Grundlage für fähige und leistungsbereite Arbeitskräfte.“

Der diesjährige internationale Frauentag steht unter dem Motto „Wir verändern“. Wir hoffen, dass
diese Veränderung auch den Müttern und zwar allen Müttern und ihren Kindern zugute kommen
soll.

Familienarbeit heute

Verstaatlichung der Kinder





Ehe für alle – schwerer Fehler des VGH?

3 01 2018

Nicht nur das Urteil des Verfassungsgerichtshofes zur Homo-„Ehe“ scheint fehlerhaft, sondern auch die Argumentation.
Von Jakob Cornides

29. Dezember 2017
An der Absicht des österreichischen Verfassungsgerichthofs (VfGH), beziehungsweise der Mehrheit der dortigen Richter, mit seinem umstrittenen Entscheidung vom 4. Dezember am Parlament vorbei die Homo-„Ehe“ einzuführen, kann kein Zweifel bestehen. Fraglich ist aber, ob dieses Vorhaben tatsächlich gelungen ist. Die Entscheidung scheint derart fehlerhaft, daß ihre tatsächlichen Auswirkungen unklar erscheinen.

Wie „Die Tagespost“ berichtete, hat der VfGH aus der Definition der Ehe in Paragraf 44 des Allgemeinen Bürgerlichen Gesetzbuchs (ABGB) die Wortfolge „verschiedenen Geschlechts“ eliminiert, um dadurch die Ehe auch für gleichgeschlechtliche Paare zu öffnen. Dabei hat er aber übersehen, daß auch nach Weglassung dieser Wortfolge die Ehe weiterhin als ein Vertrag definiert ist, der durch die Erklärung des heiratswilligen Paars zustande kommt, gemeinsam „Kinder zeugen und erziehen“ zu wollen. Nota bene, es geht ausdrücklich um das „Zeugen“ von Kindern, nicht darum, sie sich anderweitig, durch Adoption oder Klonen, zu verschaffen. Da aber zwei Personen desselben Geschlechts gemeinsam kein Kind zeugen können, würde sich eine solche Absicht auf etwas objektiv Unmögliches richten. Da aber gemäß Paragraf 878 ABGB ein Vertrag, der etwas „geradezu Unmögliches“ zum Gegenstand hat, nichtig ist, gibt es trotz der Entscheidung des VfGH weiterhin gute Gründe, an der Gültigkeit solcher „Ehen“ zu zweifeln.

Aber nicht nur der Urteilsspruch scheint fehlerhaft, sondern auch die Argumentation, auf die er sich zu stützen vorgibt. Erstens führt der VfGH selbst aus, daß es sich bei der Ehe und der 2009 für homosexuelle Paare eingeführten „eingetragenen Partnerschaft“ um Rechtsinstitute handelt, die zwar „im Hinblick auf Rechtsbeziehung und Rechtsfolgen vergleichbar sind“, jedoch „an sich ungleiche Verbindungen erfassen“. Das heißt aber, daß der VfGH selbst nicht eine solche Gleichheit der Situationen gegeben sieht, auf die sich die Forderung nach Gleichbehandlung stützen könnte. Da der Gleichheitsgrundsatz nur gebietet, Gleiches gleich zu behandeln, ist er hier offenkundig – sogar nach den eigenen Worten des Gerichtshofs – gar nicht anwendbar. Das Urteil ist somit bereits aus diesem Grund nicht schlüssig, und daher letztlich überhaupt nicht begründet.

Zweitens ist zu bemerken, daß sich das Urteil des VfGH gar nicht auf eine tatsächliche Benachteiligung gleichgeschlechtlicher Paare stützt, sondern auf die bloße Befürchtung, daß in einer „eingetragenen Partnerschaft“ lebende Homosexuelle, wenn sie in einem offiziellen Formular ihren Zivilstand als „verpartnert“ angeben, in weiterer Folge irgendwelchen nicht näher bestimmten „Diskriminierungen“ ausgesetzt sein könnten. Ein solches „Zwangsouting“ sei ihnen nicht zumutbar.

Dieses Argument wirkt wie an den Haaren herbeigezogen. Es geht offenbar gar nicht um konkrete, festgestellte Diskriminierungen durch staatliche Amtsträger oder Dritte. Stattdessen stellt der VfGH die gesamte Gesellschaft unter Generalverdacht. Zugleich verkennt er in dramatischer Weise das Wesen sowohl der Ehe wie auch der „eingetragenen Partnerschaft“. Von einem Zwangsouting kann schon deshalb nicht die Rede sein, weil niemand dazu gezwungen ist, eine „eingetragene Partnerschaft“ einzugehen. Wer also seine homosexuelle Orientierung geheimhalten will, kann das tun. Die „eingetragene Partnerschaft“ wurde unter der Prämisse eingeführt (und die Homo-Ehe wird unter derselben Prämisse gefordert), daß Homosexualität ganz normal und gesellschaftlich längst akzeptiert sei, und daß es für Homosexuelle eine Möglichkeit geben müsse, ihre Beziehung öffentlich zu bekunden und zu feiern. Gilt das alles nicht mehr?

Das Wesen der Ehe wie der „eingetragenen Partnerschaft“ besteht darin, der Öffentlichkeit die exklusive Beziehung zwischen zwei ganz bestimmten Personen und nicht etwa nur den abstrakten Status einer Person als „verheiratet“ beziehungsweise „verpartnert“ bekannt zu geben. Wenn homosexuelle Paare eine „Ehe“ eingehen könnten, müssten sie sich also ebenfalls öffentlich zueinander – und damit zu ihrer Homosexualität – bekennen. Ist der Wunsch, als verheiratet zu gelten, ohne sich zu einem konkreten Ehepartner bekennen zu müssen, wirklich eine schutzwürdige Rechtsposition?

Doch selbst wenn man der eher windschiefen Argumentation des VfGH folgen will, stellt sich heraus, daß sie die umstrittene Entscheidung vom 4. Dezember im Ergebnis nicht zu tragen vermag. Denn dem vermeintlichen Mißstand, daß ein Homosexueller durch die Angabe seines Status als „verpartnert“ automatisch auch seine sexuelle Orientierung offenlegen muss, wird bereits dadurch begegnet, daß die „eingetragene Partnerschaft“ auch für verschiedengeschlechtliche Paare geöffnet wird. Dann folgt nämlich aus dem Zivilstatus „verpartnert“ nicht mehr notwendig die homosexuelle Orientierung des Betreffenden.

Jener Teil des Urteilsspruchs, mit dem die Ehe umdefiniert wird, ist also offenkundig überschießend, weil durch die Begründung des Urteils in keiner Weise gestützt. Das Urteil leidet also einerseits an der Unklarheit seines Urteilsspruchs, andererseits an offenkundigen, schwerwiegenden Begründungsmängeln. Man hat allen Grund, sich über die gesellschaftspolitischen Motivationen und über die anscheinend mangelhaften fachlichen Qualifikationen der dafür verantwortlichen Richter Gedanken zu machen. Die Entscheidung eines Höchstgerichtes ist selbstverständlich als solche zu respektieren, daß heißt aber weder, daß sie der Kritik entzogen wäre, noch daß es dem Gesetzgeber verwehrt wäre, hier korrigierend einzugreifen.





Jungs sind Jungs, Mädchen sind Mädchen, Ehe bleibt Ehe

13 09 2017

Bus der Meinungsfreiheit:
https://busdermeinungsfreiheit.wordpress.com/

"Bus der Meinungsfreiheit"

Einmal quer durch Deutschland – 10 Tage 10 Städte für Ehe & Familie. Weitersagen – Teilen – Kommen 

Hier sind die Tourdaten:

👉 Mi. 6.9. 15 Uhr München, Stachus

👉 Do. 7.9. 15 Uhr Stuttgart, Schloßplatz

👉 Fr. 8.9. 13 Uhr Karlsruhe, Schloßbezirk 3 vor dem Bundesverfassungsgericht

👉 Sa. 9.9. 14 Uhr Wiesbaden, Luisenplatz

👉 So. 10.9. 13 Uhr Köln, Bahnhofsvorplatz

👉 Mo, 11.9. 16 Uhr Düsseldorf, Johannes Rau Platz

👉 Di, 12.9. 15 Uhr Hannover, Trammplatz

👉 Mi, 13.9. 15 Uhr, Kiel, Rathausplatz

👉 Do, 14.9. 15 Uhr, Dresden, Neumarkt

👉 Fr, 15.9. 15 Uhr, Berlin, vor dem Kanzleramt

#DerBusKommt #EhebleibtEhe





Vater, Mutter und zehn Kinder – in Österreich!

13 09 2017
Entnommen aus
http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/Vater-Mutter-zehn-Kinder-Wie-ein-kleiner-Betrieb;art4,2673480

OTTNANG AM HAUSRUCK. Michael und Sieglinde Gruber haben zehn Kinder zwischen sieben und 22 Jahren. Früher hatte die Familie einen alten Kindergartenbus, heute ist sie ohne Smartphone glücklich.

Vater, Mutter und zehn Kinder: "Zwölf Personen sind wie ein kleiner Betrieb"

Schulsachen kaufen, Stundenpläne koordinieren, drauf achten, dass jedes Kind zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort ist, kleinere Kinder auf den Schulweg vorbereiten: Der Schulanfang stellt schon Eltern mit einem oder zwei Kindern vor eine organisatorische Herausforderung. Doch das ist nichts dagegen, was sich bei Familie Gruber in Ottnang am Hausruck abspielt, denn das Ehepaar Sieglinde und Michael Gruber hat zehn Kinder.

„Dabei ist es jetzt schon einfacher geworden, weil nur noch sechs in die Schule gehen und sie sich um viele Dinge selbst kümmern“, sagt Sieglinde Gruber und lacht. Gabriel, der älteste Sohn, ist 22 Jahre alt, Simona Tabea, die Jüngste, sieben Jahre alt. Dazwischen sind Jonathan (21), Mirjam (19), Elisabeth (18), Gloria (17), Raphaela (15), Salomo Elia (13), Jeruscha Davina (12) und Tobias Michael (10). „Früher war es wirklich stressig. Ich habe ganze Stapel an Büchern mit Einbindefolie beklebt“, ergänzt ihr Mann Michael.

Organisation ist alles

Organisation spielt eine große Rolle im Hause Gruber: An der Tür der Wohnküche hängt ein Plan, wer für welche Hausarbeit zuständig ist. „Alle helfen mit“, sagt Sieglinde Gruber. „Anders wäre ein Haushalt wie unserer nur sehr schwer zu organisieren. Zwölf Menschen sind wie ein kleiner Betrieb.“

 Um den Familienalltag zu bewältigen, musste sich das Paar manchmal unkonventionelle Lösungen einfallen lassen. „Früher hatten wir einen alten Kindergartenbus, für den wir beide eigens den Busführerschein gemacht haben“, erzählt Sieglinde Gruber. Mittlerweile haben vier Kinder einen Führerschein, in die jüngsten Urlaube fuhr man mit drei Autos.

Überhaupt sei vieles leichter geworden, als die Kinder älter und selbstständiger geworden seien. „Früher war es wie ein Rad, in dem wir gelaufen sind. Da waren wir manchmal am Limit“, sagt Michael Gruber, der ein kleines Lebensmittelgeschäft im Ort betreibt. „Jetzt läuft der Haushalt auch schon ohne uns Eltern, auch wenn wir darauf achten, dass die Kinder ihre Freizeiten haben.“

Mutter Sieglinde wird 50

Nicht nur was die Anzahl der Kinder betrifft, auch in anderer Hinsicht gehen die Grubers ungewöhnliche Wege: Nur zwei Sprösslinge haben ein Smartphone. Ausschlaggebend dafür sind nicht nur die Kosten. „Wir sind überzeugt, dass die Kommunikation verloren geht, wenn jeder nur noch in seiner virtuellen Welt lebt“, sagt Michael Gruber. Ihre Orientierung in der Welt holt sich die Familie lieber im Glauben an Gott – und im Zusammenhalt. „Geschwister sind wie fixe Freunde. Man geht miteinander durch dick und dünn, das ganze Leben lang“, sagt die 18-jährige Elisabeth voller Überzeugung.

Gestresst, wie man sich eine Mutter von zehn Kindern vielleicht vorstellt, wirkt Sieglinde Gruber nicht, sondern entspannt. Dass sie im Oktober 50 Jahre alt wird, ist ihr nicht anzusehen. „Wie oft sie in den letzten 23 Jahren laut wurde, kann ich an einer Hand abzählen“, sagt ihr Ehemann. „Sie ist wirklich einzigartig.“

Vater, Mutter und zehn Kinder: "Zwölf Personen sind wie ein kleiner Betrieb"

HINWEIS zu kinderreichen Familien – siehe auch hier:
http://www.familienpolitik.eu/viewforum.php?f=6&sid=443998b3e23a1b480b20acddcb3b6de4




Kulturkommunisten in Brüssel

6 09 2017

Ein Hinweis auf ein Buch – Die Löwen kommen,
entnommen aus Kath.net:
http://www.kath.net/news/44982

Vladimir Palko, ehemaliger Innenministers der Slowakei, schreibt über die neue Tyrannei, auf die Europa und Amerika zusteuern. Eine Analyse der anthropologischen Revolution, die die Grundfundamente unserer freiheitlichen Staaten bedroht.

Kisslegg (kath.net) In seinem Buch „Die Löwen kommen“ analysiert der ehemalige Innenminister der Slowakei die anthropologische Revolution, welche die Grundfundamente unserer freiheitlichen Staaten bedroht. Auszugsweise zitiert kath.net aus dem Vorwort, das Dr. Christof und Alexa Gaspari für das Buch geschrieben haben. Das Buch ist eine Neuerscheinung des fe-Medienverlages.

Flott geschrieben, mit viel Dokumentation versehen, schildert das Buch, wie sich in den letzten Jahrzehnten ein neuer Wertekanon in den westlichen Gesellschaften etabliert hat. Dieser stellt eine fundamentale Abkehr vom bis ins 20. Jahrhundert prägenden christlichen Menschenbild dar. Christen, die Jahrzehnte hindurch im Kampf mit der kommunistischen Diktatur gestanden waren und unter deren Verfolgung leiden mussten, erlebten nun nach 1989, wie sich ihre ehemaligen Unterdrücker im Handumdrehen an das westliche System anpassten und von diesem mit offenen Armen aufgenommen wurden.

Der Verfasser, Vladimir Palko – langjähriger Abgeordneter im Nationalrat und von 2002 bis 2006 Innenminister der Slowakei – hat diese Entwicklung aus unmittelbarer Nähe und nicht nur in seinem eigenen Land miterlebt. Ausführlich schildert er das für die Christen aus dem Osten zunächst unfassbare Phänomen, wie die konservativen und christdemokratischen Parteien im Westen dem Sog der linken Ideologie in fast allen Ländern des Westens erlagen, ja zum Teil sogar aktiv an der Etablierung der mittlerweile vorherrschenden Kultur des Todes mitwirkten. Für uns hier im Westen gehört das mittlerweile so zum Alltäglichen, dass erst der breit angelegte Rückblick in diesem Buch dem Leser erschreckend vor Augen führt, was die mehrheitlich christliche Bevölkerung Europas und Nordamerikas in den letzten Jahrzehnten mehr oder weniger stillschweigend geschluckt hat.

Wir selbst haben diese Entwicklung im Zuge der Arbeit für die Zeitschrift „Vision2000“ ebenfalls mitverfolgt und auch analysiert. Palkos Buch zu lesen, war für uns dennoch ein enormer Gewinn, weil es breitgefächert und bestens dokumentiert das Geschehen gut leserlich – ja geradezu spannend – aufbereitet. Die Anthropologische Revolution, wie der Autor diesen Paradigmenwechsel bezeichnet, ist drauf und dran, sich mit Machtmitteln auszustatten, um ihre Errungenschaften zu festigen und gegen Kritik abzusichern. Die heutige Situation erinnere ihn an die Vorläufer der kommunistischen Machtergreifung, diagnostiziert Palko und illustriert diese Feststellung an der wachsenden Zahl von Übergriffen und Benachteiligungen, denen Christen heute ausgesetzt sind, wenn sie sich gegen den vorherrschenden Wertekanon auflehnen und nicht bereit sind, sich nach dessen Spielregeln zu verhalten. Daher auch der Titel des Buches: „Die Löwen kommen“.

Ja, wir leben in spannenden Zeiten, in Zeiten einer fundamentalen Konfrontation um das Menschenbild. Das vorliegende Werk versteht sich als Appell an uns Christen, die Zeichen der Zeit zu lesen und sich der Konfrontation mit der Kultur des Todes nicht zu entziehen. Es ist höchste Zeit! Seit Jahrzehnten vom wachsenden Wohlstand verwöhnt sowie von gleichgeschalteten Medien eingelullt und ruhig gestellt, sind wir Christen im Westen besonders in Gefahr, die auf uns zukommende Herausforderung zu übersehen oder zu verdrängen. Die durch die Konfrontation mit der Diktatur des Kommunismus geschulten Glaubensgeschwister aus dem Osten haben sich da ein empfindsameres Sensorium bewahrt. Bedingt durch ihre Erfahrungen mit Zeiten der Bedrängnis verfügen sie darüber hinaus auch über ein Repertoire von Mitteln, die helfen, in schwierigen Zeiten zu bestehen. Vladimir Palko liefert dazu im letzten Kapitel – „Zum Kampf geboren“ – einige Anregungen: Sich der Wahrheit, die befreit, zu stellen und sie auch zu sagen; Buße tun; Kultur schaffen; sich vernetzen… – und vor allem den Zuruf Papst Johannes Paul II. nach seiner Wahl im Leben umsetzen: „Fürchtet euch nicht!“

kath.net-Buchtipp
Die Löwen kommen
Von Vladimir Palko
Fe-Medienverlag
503 Seiten
Euro 13,20

Bestellmöglichkeit:
Für Bestellungen aus Österreich und Deutschland:buch@kath.net
Für Bestellungen aus der Schweiz: buch-schweiz@kath.net

 








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