Warum wir Heimat, Identität und Nation brauchen

26 09 2017

Entnommen aus Andreas Unterbergers Internetzeitung

Warum wir Heimat, Identität und Nation brauchen – der Machtelite zum Trotz
(hier nur Auszüge, der ganze Artikel bei Andreas Unterberger!)

Zwei persönliche Erlebnisse in Europa zeigen zwei total unterschiedliche Wertordnungen und total unterschiedliche emotionale Einstellungen zur eigenen Heimat:

Erstens, Besuch in einem Londoner Theater. Im Schlussapplaus tritt der Hauptdarsteller an die Rampe, bittet um Gehör, um zu sagen: „Wir sammeln heute für unsere verletzten Soldaten, vor allem für jene, die bei den Kriegen der letzten Jahre invalide geworden sind. Heute Abend stehen alle Westend-Theater Londons im sportlichen Wettbewerb, welches am meisten sammelt. Ich setze ganz auf Sie, liebe Zuschauer, dass wir das heute sein werden.“ Und kurz darauf standen die Schauspieler an allen Theaterausgängen. Im Kostüm und mit sich schnell füllenden Sammelbüchsen.

Zweitens, Besuch auf einem Wiener Friedhof. Meine Frau hat ein Pickerl am Mantel, das zeigt, dass sie beim Hineingehen für das Schwarze Kreuz gespendet hat, eine Organisation, die sich um die in ganz Europa verstreuten Soldatengräber kümmert. Beim Hinausgehen wird sie von einem Mann – Typus Dauerstudent – angerempelt: „Was spenden sie für so einen militaristischen Scheißverein!“

Das Leiden der Kulturszene

Elitäre Umerzieher von Beruf

Die elitären Dauer-Umerzieher des Volkes sind in Wahrheit nicht etwas Besseres, sondern nur etwas anderes.

Globalisierung und Migration

Sechs Faktoren ermöglichen die Integration in eine neue Nation

Menschen brauchen Heimat, Identität, Nation

Nicht nur die amerikanische Geschichte beweist: Menschen brauchen Identität, Heimat, Nation. Das erfordert Mühe der Zuzügler, aber auch der aufnehmenden Staaten. Aber es funktioniert.

Vom guten und vom schlechten Nationalismus

Trotz aller Kritik durch die Umerziehungseliten: Nationalismus und Patriotismus sind etwas Gutes und für das Gelingen eines Gemeinwesens Notwendiges. Sie sind neben der Religion die wichtigsten Kraftquellen eines Volkes.

Die schwedische Krankheit Blauäugigkeit

Der Antifa-Trick der Linken

Wirklichen Nationalmasochismus findet man fast nur in Österreich und Deutschland. Seine Hauptursache liegt eindeutig im Missbrauch der üblen nationalsozialistischen Vergangenheit, in der skrupellosen Instrumentalisierung dieser Vergangenheit durch die Linke…..

Ein Staat kann nur funktionieren, wenn er auch Gewalt anwendet

Der Fußball und der Nationalmasochismus

Abschreckendes Beispiel Libanon

Die aus all diesen Entwicklungen resultierende große Sorge ist, dass Österreich wie Deutschland nicht mehr lange als stabile und wirtschaftlich attraktive Staaten überleben werden können. Wer diese Sorge für lächerlich hält, wer Deutschland und Österreich für den Inbegriff der Stabilität hält, der denke etwa an den Libanon:

Dieser ist einst das stabilste und reichste Land der ganzen Levante gewesen, die „Schweiz des Nahen Ostens“. In den letzten Jahrzehnten jedoch hat dort ein Krieg nach dem anderen getobt. Heute ist der Libanon monatelang nicht einmal mehr imstande, die Müllabfuhr zu organisieren oder einen neuen Staatspräsidenten zu wählen. Das Land existiert nicht mehr als Einheit. Sunniten, Christen, Drusen, Schiiten, Palästinenser, syrische Flüchtlinge: Nichts davon bildet eine nationale Identität; jede Gruppe lebt heute in ihren Regionen.

Folge: Das Land ist verarmt. Es regieren Schmuggel und Kriminalität. Regelmäßige Konflikte zwischen den einzelnen Gruppen werden immer wieder auch noch durch die Einmischung der Nachbararmeen angeheizt. Der Libanon ist heute alles andere als eine Nation. Und deshalb ist er auch kein funktionierender Staat mehr.

Letztlich ist es das, worauf der Nationalmasochismus unweigerlich hinsteuert. Dieser Zerfallsprozess ist in den letzten Jahren durch die Völkerwanderung aus Asien und Afrika sowie die rapide Islamisierung noch beschleunigt worden. Dieser Zerfall wird auch dann eintreten, wenn sich der nationale Masochismus als intellektuelles Gerede tarnt.

Und dieser Zerfall wird umso schneller kommen, wenn die – in diesen Tagen wieder besonders aggressiv vorgetragenenen – Forderungen linker Aktivisten realisiert werden sollten, allen in Österreich lebenden Ausländern das Wahlrecht zu geben.

Kommentare bei Andreas Unterberger

HINWEIS:

Kreidfeuer
…. vor allem im deutschsprachigen Raum. Dabei musste ich die schauerliche Entdeckung machen, dass wir, das Volk, von vielen unserer eigenen Vertreter verraten und verkauft werden.





Wien: Identitäre Audimax-Intervention

17 04 2016

Entnommen aus https://kreidfeuer.wordpress.com/2016/04/15/wien-identitaere-audimax-intervention/

https://iboesterreich.at/2016/04/14/aesthetische-intervention-bei-jelineks-die-schutzbefohlenen/:

Am Abend des 14.04.2016 führten 40 identitäre Aktivisten eine ästhetische Intervention bei der Aufführung von Elfriede Jelineks Stück „Die Schutzbefohlenen“ an der Uni Wien im Audimax durch. Dabei entrollten die Aktivisten ein Transparent „Heuchler! Eure Dekadenz ist unser Untergang“ und schütteten Kunstblut als Symbol für die Opfer der Asylpolitik darüber.

„Die Aktion richtet sich nicht gegen die Asylanten auf der Bühne, sondern gegen die Heuchler im Publikum und der Politik“, sagte ein Aktivist noch vor Ort. Sie richtete sich gegen die Politiker, die in ihren Parallelwelten leben: Frei von islamistischem Terror, Vergewaltigungen und Bevölkerungsaustausch. Elfriede Jelinek ist eine davon. Sie und ihre scheinheiligen Theaterstücke, die niemals die Opfer auf europäischer Seite zeigen, sind ein Symbol für alles, was in unserem Land falsch läuft.

An die vergessenen Opfer der Asylpolitik, die ermordeten, vergewaltigten und ausgeraubten Europäer, haben die Aktivisten auf der Bühne erinnert. Die Opfer dieser fahrlässigen Politik mahnen uns alle und sind ein Auftrag, nicht länger zu schweigen! Trotz massiver Attacken von den Multikultis blieben die Aktivisten ruhig und verhinderten so eine Eskalation. …

http://wien.orf.at/news/stories/2768696/ Audimax: Fahndung nach Rechtsextremen (15.4.):

… Rund 40 Rechtsradikale stürmten am Donnerstag gegen 20.45 Uhr eine Aufführung des Elfriede-Jelinek-Stücks „Die Schutzbefohlenen“ im Audimax der Uni Wien. Sie entrollten Transparente und Fahnen. Außerdem seien Flugblätter mit dem Text „Multikulti tötet“ in das etwa 700 Personen umfassende Publikum geworfen und Kunstblut verspritzt worden, so [Polizeisprecher Thomas] Keiblinger. Elf Funkstreifen der Wiener Polizei und der Sondereinheit WEGA waren im Einsatz. …

https://iboesterreich.at/2016/04/15/pressemitteilung-richtigstellung-zu-audimax-aktion/:

Identitäre Aktivisten spielten als „Die Vergessenen“ im Jelinek-Stück „Die Schutzbefohlenen“ mit. Im Anschluss kam es zu vielen medialen Falschmeldungen.

Die Identitäre Bewegung Österreich betont, dass von den Aktivisten in keiner Form Gewalt ausging. Zwar wurden sie von Linksextremen im Publikum massiv attackiert, blieben jedoch ruhig und verhinderten damit eine Eskalation. Meldungen über Verletzte sind wie bereits in der Vergangenheit klar als Lügen zu bezeichnen.

Das Stück wurde nicht unmöglich gemacht. Nachdem die Aktivisten ein paar Minuten lang ihren friedlichen Kommentar zu dem Stück abgaben, verließen sie von selbst wieder die Bühne. Das Stück konnte fortgesetzt werden. Ein Flugblatt stellte klar, dass sich die Protestaktion gegen die Dekadenz des Publikums richtete und nicht gegen die Schauspieler auf der Bühne. …

Video:
https://www.facebook.com/identitaeroesterreich/videos/866743026770360/Stellungnahme Audimax-Aktion, 14.4.2016:

Unsere Aktion hat ein großes Medienecho ausgelöst. Das ist gut, denn so machen wir auf “Die vergessenen” Opfer von Multikulti aufmerksam. Die Medien überschlagen sich aber in Falschmeldungen und strafwürdigen Beschuldigungen. Wir werden in den kommenden Tagen allem intensiv (auch juristisch) nachgehen, wollen aber bereits jetzt eine erste Stellungnahme zu einigen Vorwürfen veröffentlichen. …





Meves aktuell – unsere Werte

30 11 2015

Rundschreiben am Freitag, 27. November 2015
Christa Meves

Da habe ich nun 45 Jahre lang unserer Bevölkerung zu vermitteln versucht, dass eine Gesellschaft, die die Familie, speziell die Mütter, die Autorität, Hierarchie und christlichen Glauben abzuschaffen sucht und an die Stelle die Entfesselung der Sexualität setzt, auf dem falschen Weg ist, wenn sie Zukunft haben will – doch dann bedarf es nur eines einzigen Terroranschlags im Zentrum von Paris, um in den Medien einen Umstand sichtbar zu machen, der bisher harthörig verschwiegen wurde:
Es kommt ans Licht, dass einige Tausend junger Männer, ja sogar auch über tausend Mädchen mit unserer „WERTE-Gesellschaft“ wenig zufrieden waren und sind. Deshalb haben sie sich muslimischen Propheten des „islamischen Staates“ und seinen Zielen zugewandt. Diese Hassprediger flanieren schon seit Jahren mit Werbeveranstaltungen dafür in vielen Städten unserer Republik. Dadurch haben sich besonders Jugendliche so das Herz wärmen lassen, dass sie in den Jemen umsiedeln mussten, um dem „einzigen wahren Gott, Allah“, zu dienen und, wenn nötig, für diesen auch ihr Leben zu lassen – im „gerechten“ Krieg eines hohen Kampfes gegen den Feind: gegen eine korrupt geldsüchtige und zur Sittenlosigkeit verkommene Gesellschaft Europas.

Diese späte Aufdeckung wird vor allem vorangetrieben durch verständige einheimische Muslime, die die deutschen Schul- und Ausbildungsinstitutionen bereits durchlaufen haben. Diese rufen nun den inländischen Instanzen beschwörend zu, bei diesem Problem nicht an den Symptomen zu kurieren, sondern die echten Ursachen in den Fokus zu stellen, nämlich die Anfälligkeit für eine Verführung so vieler junger Menschen; denn es sei zu vermuten, dass diese Deutschen nun vielleicht Terrorakte auch für ihr Heimatland im Gepäck haben, nachdem sie mit solchen Zielen z. Z. dorthin eingeschleust worden seien. Auch Rachsucht gegen die Ausbildungsverhältnisse im eigenen Land könnten doch dabei mit im Spiele sein. „Ändert Euer Schulsystem“, rufen diese Mahner unseren Regierenden zu; „denn dort fehlt Euren Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit zu einer klaren geistigen Orientierung, der Anregung zu begeisterter Einsatzbereitschaft für EURE eigene Kultur.“

Diese Kinder haben laut Bericht meist Unverständnis für ihre echten Lebensbedürfnisse erfahren. Sie haben ein sie verwirrendes, keine Behütung, keine Liebe, keinen Halt gebendes Umfeld durch ihre gesamte Kindheit hindurch erleben müssen. Innerlich unzufrieden – meist schon von der ersten Lebenszeit an – müssen sie nun suchen nach dem Echten, dem Eigentlichen, dem Richtigen , ohne auch nur zu ahnen, was das sein könnte. Und für solche so suchenden Kinder sind die Großfallen umso mehr zum Verschlungen-werden geöffnet, je eher alle unklaren Aktivitäten ihres Suchens vergeblich waren, je öfter sie scheiterten, je mehr sie bei den Gleichaltrigen zu schwarzen Schafen und von den Erwachsenen zu Losern gestempelt wurden. Ich möchte hinzusetzen:
In jedem depressiven Amokläufer, in jedem Koma-saufenden Wohlstandsverwahrlosten und deshalb auch in jedem Terroristen steckt unter einer explosionsbereiten Decke des Zorns ein verzweifeltes Kind.

Daraufhin angesprochen antwortete in einer der Talkshows zu diesem Thema in der vergangenen Woche der Angehörige einer Hilfsorganisation: „Aber um ihnen wirklich herauszuhelfen, braucht jeder Einzelne eine Langzeittherapie……….“„Woher dann aber (bei den so mächtig angestiegenen Fällen) all die Engel (unter den Therapeuten) nehmen?“, fragte ich – diesen gefährlichen Missstand für das kommende Jahrhundert prognostizierend – in meinen Schriften bereits ab 1970.

Späte Stunde also – aber doch keine ohne Hoffnung –
wären wir alle nur jetzt aufgeschreckt genug, um zu
erkennen, dass wir uns schnellstens der geistigen
Grundlagen unserer Hochkultur besinnen und
bußfertig umkehren sollten – aufwachend und
erkennend, dass kein Vorbild-geben von „Werten“
für unsere Kinder geschehen kann, wenn wir die
Instanz, die sie für uns Menschen erstellte,
hochmütig vernachlässigen. Aber nur dann können
die so unaufgebbaren Werte – vom inkarnierten Gott
einst eigenhändig übermittelt – für uns fruchtbar werden.
Wir brauchen einen echt christlichen Religionsunterricht
an unseren Schulen.

VFA Verein Verantwortung für die Familie e.V.
Glückliche Kinder sind kein Zufall





Endspurt Bürgerinitiative „An der Hand“ – kein Dammbruch bei der Sterbehilfe in Österreich!

20 06 2014

Es ist soweit, seit 3. Juni ist die parlamentarische Bürgerinitiative „An der Hand“, die den bestmöglichen Schutz und die bestmögliche Versorgung am Lebensende fordert, online unterstützbar. Am 28. Mai konnten dem 2. NR-Präsidenten Karlheinz Kopf bereits 13.600 Unterschriften auf Papier überreicht werden. Unterstützen Sie bitte diese Bürgerinitiative auch online via Parlamentshomepage. Eine namentliche Veröffentlichung kann optional eingegeben werden.

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Parlamentarische Bürgerinitiative gegen staatlich erlaubte Tötung – Stärkung einer menschenwürdigen Sterbebegleitung

10 05 2014

 

KerzeWeiterleitung eines Handlungsaufrufs!

Starke Strömungen in ganz Europa wollen die aktive Sterbehilfe liberalisieren (Aktive Sterbehilfe bedeutet, das Leben eines Menschen durch einen anderen Menschen „aktiv“ zu beenden, mittels einer tödlicher Injektion z.B.).

Belgien hat kürzlich die Euthanasie von Kindern erlaubt. Wirtschaftliche Überlegungen und Vorstöße in der Öffentlichkeit bringen auch in Österreich die Würde des alten, kranken oder behinderten Menschen in Gefahr. Der Koalitionsvertrag der österreichischen Regierung sieht vor, ein Verbot der aktiven Sterbehilfe in der Verfassung zu prüfen. Im Herbst gibt es dazu eine parlamentarische Enquete, auf der unser Anliegen durch eine starke Bürgerinitiative unterstrichen werden soll.

Bis 23.05.2014 muss die erste Phase der Unterschriftensammlung für eine erfolgreiche Einreichung beim Parlament durchgeführt werden.

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Dummheit

6 03 2014

Meine Bibellesung führte mich vor einiger Zeit zu einer überraschenden Entdeckung.

Dabei ist es ja nicht so, daß man nicht auch in vermeintlich wohlvertrauten Bibelpassagen immer wieder etwas neues entdecken würde. Das ist aber besonders der Fall, wenn man den griechischen Text oder die (durch die Kirche als „authentisch“ deklarierte, somit maßgebliche) lateinische Vulgata heranzieht. Die erwähnte überraschende Entdeckung bezog sich auf eine altbekannte Stelle, die ich für meine Meditation in den Versionen Griechisch und Latein konsultiert hatte.

In der Einheitsübersetzung (die man leider guten Gewissens nur sehr bedingt empfehlen kann, die Einleitungen gar nicht) heißt es also bei Mk 7, 20-23:

Weiter sagte [Jesus]: Was aus dem Menschen herauskommt, das macht ihn unrein.

Denn von innen, aus dem Herzen der Menschen, kommen die bösen Gedanken, Unzucht, Diebstahl, Mord,

Ehebruch, Habgier, Bosheit, Hinterlist, Ausschweifung, Neid, Verleumdung, Hochmut und Unvernunft.

All dieses Böse kommt von innen und macht den Menschen unrein.

 

Wenn man sich den lateinischen und griechischen Text ansieht, steht für das in allen gängigen deutschen Übersetzungen verwendete „Unvernunft“ stultitia bzw. aphrosyne.

Stultitia ist aber viel härter und pointierter, als es „Unvernunft“ nahelegt. „Unvernunft“ klingt ja fast ein bißchen entschuldigend. Einem Kind oder Jugendlichen z. B. sieht man manche „Unvernunft“ gerne nach. Alles andere wäre überzogen.

Aber es geht um etwas anderes. Zu der hier angeprangerten Fehlhaltung sagte man früher „Torheit“. Heute sagt man „Dummheit“. Der stultus ist ein „Narr“, ein „Blödmann“, umgangssprachlich ein „Depperter“.

Es stellen sich dann die Fragen: Kann diese Eigenschaft Sünde sein, und wenn ja, wie? Oder: Macht uns die Dummheit tatsächlich innerlich „unrein“?

Nun, es ist wie mit den anderen Begriffen aus der Tugendlehre, mit Tugenden und Lastern: Sie sind heutzutage kaum mehr verständlich. Die Manipulation des Denkens durch die diskreten, subversiven Zirkel hat sich als weitgehend erfolgreich erwiesen. Schauen wir nur beispielsweise auf die Kardinaltugenden: „Klugheit“ ist eliminiert, „Gerechtigkeit“ in staatliche Konfiskation des Privateigentums und Verteilung an bestimmte Klientelen umgelogen, „Tapferkeit“ kommt als Ausdruck fast nicht mehr vor, allenfalls zeigt jemand „Mut“ oder „Zivilcourage“, wenn er gegen – sicherheitshalber inexistente – „Neonazis“ auf die Straße geht, „Mäßigung“ ist nur mehr im Zusammenhang mit „Ernährungssünden“ relevant.

Oder auf die theologischen Tugenden: „Glaube“ kann sich auf alle möglichen und unmöglichen Überzeugungen beziehen, „Hoffnung“ auf innerweltliche, politische Utopien, „Liebe“ ist praktisch nur mehr „Sex“.

Die Wahrheit der Tugenden ist also verdeckt worden. Die Laster sind als solche aus dem Bewußtsein vertrieben worden – „Sünde“ gibt es ja nicht mehr – und werden derzeit allenfalls (und immerhin) als psychiatrische Phänomene wieder thematisiert. 

 

Um also zu unserem Thema zu kommen:

Ein erstes intuitives Verständnis von „Dummheit“ zeigt uns, daß es sich um ein „Laster“ handelt, nämlich um eine Haltung, die sich aus moralisch verwerflichen Gründen (Trägheit, Unaufmerksamkeit, Flucht vor dem Gewissen und dem Anspruch Gottes) gegen die Kenntnisnahme notwendiger Informationen sträubt. Eine Haltung, die also nicht wissen will. Das ist sicher als „deppert“ zu bezeichnen.

Damit können wir auch schon einmal festhalten, was „Dummheit“ nicht ist: „Dummheit“ ist nicht von vorneherein der Mangel an formaler oder gar akademischer Bildung. (Sie wäre es aber dann, wenn aus eigener Ignoranz die Chance auf Bildung verspielt wurde.) Viele Intellektuelle und Professoren sind leider Gottes dumm. Dummheit ist somit auch nicht der Zustand einer Krankheit oder Behinderung.

Im Zusammenhang mit zitierter Bibelstelle und mit der gesamten Tugend- und Lasterlehre der katholischen Tradition schlage ich zu definitorischen Zwecken folgende drei Facetten des Wesens von Dummheit vor:

Dummheit ist (1) die moralisch verwerfliche Weigerung, seinen eigenen Seelenzustand, sein Gewissen, wirklichkeitsgemäß zu betrachten und zu prüfen. Sie ist (2) die Weigerung, die eigene Person zu entfalten und damit dem Schöpfungsauftrag Gottes zu entsprechen und die „Talente“ zur Ehre Gottes, zum Wohl und Heil des Nächsten und zum eigenen Heil einzusetzen. Sie ist (3) schließlich die Weigerung, die von Gott geoffenbarten und zur Verfügung gestellten Mittel zur Erlangung des endgültigen Heils (Sakramente, Gebet, Bibellesung, Fasten, Werke der Nächstenliebe) zur Kenntnis nehmen und einsetzen zu wollen.  

Wenn man diese Kriterien anlegt, wird man den Schluß ziehen müssen, daß eine große Anzahl von Zeitgenossen im Zustand der Dummheit lebt. Das eigene Innenleben zu ignorieren, ist eine unausweichliche Folge des Konsums der Massenmedien. Hier werden viele überflüssige (und falsche) „Informationen“ eingesaugt, aber das „eine notwendige“ (Lk 10, 42) nicht zur Kenntnis genommen. Es ist die für unsere Zeit charakteristische „Flucht vor Gott“ (Max Picard, 1934).

Die Oberflächlichkeit als Flucht vor dem Anspruch, dem eigenen Gewissen, damit der Stimme Gottes, Raum zu geben – das ist die Situation unserer Zeit. Die kostbare Lebenszeit vor dem Fernsehgerät zu verschwenden, ist Dummheit. Es ist Dummheit, eine änderbare Lebensführung nicht zu ändern, die Gewissensbisse auslöst (oft als „Krankheit“ getarnt) und unglücklich macht. Dummheit ist, der Lüge zuzustimmen und nicht für die Wahrheit einzutreten, wo man es könnte.

Es ist äußerste Dummheit, angesichts der ewigen Wahl zwischen Himmel und Hölle unachtsam, gleichgültig und desinteressiert zu sein.

In diesem Sinne ist das Gegenteil von Dummheit eben nicht, wie schon gesagt, die formale oder akademische Bildung, sondern die Klugheit. Das ist diejenige Tugend, die erste der vier Kardinaltugenden, die mir hilft, die allgemeinen ethischen Prinzipien im Hinblick auf die Erlangung des eigenen Heils auf die konkrete Situation anzuwenden.

Um hier eine Geläufigkeit zu erlangen, bedarf es großer Aufmerksamkeit und Übung. Die Aufmerksamkeit filtert aus der Masse an Sinneseindrücken und Informationen heraus, was wirklich wichtig ist – im Hinblick auf mein ewiges Ziel.

In diesem Sinne ist auch Aufmerksamkeit das Gegenteil von Dummheit, die inhaltlich und etymologisch mit „Dumpfheit“ verwandt ist. Das wache Interesse an der Wirklichkeit, vor allem an der Wirklichkeit des eigenen Seelenlebens und Gewissenszustandes, immunisiert gegen die Dummheit, fördert die Klugheit, und läßt den Klugen sicherer das ewige Ziel seines Lebens erreichen.

Das wird es sein, was der Herr meinte, wenn er die „Unvernunft“ oder „Dummheit“ in eine Reihe mit anderen Fehlhaltungen stellte, die zunächst weitem schwerwiegender und dramatischer klingen (Mord, Ehebruch, Verleumdung). Aber sie benötigen eben in gewisser Weise die stultitia.

Darum heißt es auch: „Die Toren sagen in ihrem Herzen: Es gibt keinen Gott“ (Ps 14, 1; Ps 53, 2). Aus dem Atheismus der Toren folgen die anderen Fehlhaltungen. Dabei bedarf es keineswegs des elaborierten theoretischen Atheismus des 19. Jahrhunderts, es ist auch der praktische Atheismus der alltäglichen Gottvergessenheit unserer Zeit, der aus der Torheit stammt und zu ihr führt. Die fünf törichten Jungfrauen im Gleichnis (Mt 25, 1-13) haben nicht vorausschauend gehandelt. Bei der Ankunft des Herrn waren sie nicht vorbereitet.

Eine ernste Mahnung an den Leser!  

Der Beginn der vorösterlichen Bußzeit ist ein hervorragender Zeitpunkt, die Haltung der Aufmerksamkeit für das Wesentliche, die christliche Klugheit und die Wissenschaft des Wortes Gottes neu zu kultivieren.

Schon seit alters wird Maria, die Mutter des Herrn, unter dem Titel sedes sapientiae, Sitz der Weisheit, angerufen. Möge sie allen, die ernstlich aus der Dumpfheit des Dahinlebens aufbrechen und sich um die Wahrheit bemühen wollen, eine wirksame Hilfe sein.





GEFAHR: Zwang zur sexuellen Verwirrung über die Schule!

10 01 2014

Deutschland:
Petition gegen Bildungsplan

9. Newsletter von Gabriele Kuby, 10. Januar 2014

Meine Damen und Herren, liebe Freunde,
sicher wissen Sie, dass eine Unterschriftensammlung zur Petition an den Landtag von Baden-Württemberg läuft:
Kein Bildungsplan 2015 unter der Ideologie des Regenbogens.

Die grün/rote Regierung von Baden-Württemberg plant
in Kooperation mit LSBTTIQ-Aktivistengruppen kleiner
und kleinster sexueller Minderheiten (lesbisch, schwul,
bisexuell, transgender, transsexuell, intersexuell, queer)
die Durchsetzung der „Akzeptanz sexueller Vielfalt“ durch
„spiral-corriculare“ Vermittlung, das heißt pausenlose
Indoktrination vom Kindergarten bis zum Abitur quer
durch alle Fächer. Wer dagegen ist, wird von Parteif-
unktionären und Medien als intolerant, homophob,
transphob, fundamentalistisch, rechtsradikal, „pädagogisch
wie politisch unterste Schublade“ (Fust-Blei, SPD) beschimpft.
Gegen den Initiator, den Lehrer Gabriel Stängle, wurde
Strafanzeige erstattet und eine Dienstaufsichtsbeschwerde
eingeleitet, welche aber beide, so die Information gestern,
wieder eingestellt wurden.

Gute Berichterstattung auf www.medrum.de

Dass mit einem solchen totalitären Bildungsplan das
grundgesetzlich garantierte Erziehungsrecht der Eltern
und die Religionsfreiheit abgeschafft werden, kratzt
weder die Leitmedien, noch die Volksvertreter und
Regierenden. Sie präsentieren uns lieber Alt-Fußballer
Thomas Hitzelsperger als Held. Dafür scheint es zu genügen,
schwul zu sein – wie das einer lebt im Spektrum zwischen
„Homo-Ehe“, Leimutterschaft und Darkroom hat den
Jubelchor nicht zu interessieren.
Schwul ist gut, basta!

In den letzten Tagen sind die Unterschriften sprunghaft
gestiegen, inzwischen sind es über 78.000, ein großer
Teil davon allerdings anonym – aus triftigem Grund:
Wer zu erkennen gibt, dass er für moralische Werte eintritt,
welche Ehe und Familie und die Weitergabe des Lebens
ermöglichen, der hat mit handfester Diskriminierung zu rechnen.
Die Kriminalisierung ist nicht mehr fern.

Unterschreiben Sie die Petition noch heute HIER…

und fordern Sie Ihr Umfeld auf, das Gleiche zu tun.
Auf EU-Ebene wird gerade von der österreichischen
EU-Parlamentarierin Lunacek die nächste LGBTTIQ-Initiative
vorbereitet, die UN führen die globale Kampagne
„Free & Equal“ zum selben Zweck durch.
Seien Sie gewiss:
Es wird jeden Einzelnen zunehmend mehr kosten,
Widerstand zu leisten.

Am 5. Januar habe ich auf der MEHR-Konferenz
zu über tausend jungen Menschen gesprochen.
Wen’s interessiert, HIER…
Ein Satz daraus: „Sex ohne Liebe führt zu Ekel, nicht zu Glück.“

Gute Nachrichten: 
Die Bischofskonferenzen der Slowakei, Polens und Portugals 
und Bischof Huonder, Schweiz, haben 
kompromisslose Erklärungen gegen den Genderismus abgegeben. 
Wir warten auf die deutschen Bischöfe …

Gottes Licht auf allen Wegen wünscht Ihnen für 2014

Ihre
Gabriele Kuby

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HINWEIS:

Weitere Beiträge über Gender-Mainstreaming
finden sich z.B. auf Schreibfreiheit.eu





Wie Kindertagesstätten eine Nation zerstören können

15 08 2013

von Inge M. Thürkauf

Unter diesem Titel erschien zu Beginn des Jahres 2007 in der Zeitschrift „Medizin und Ideologie“ der Bericht eines schwedischen Vaters über die familiäre Situation in dem wegen seiner Kinder- und Familienpolitik europaweit so hochgepriesenen Wohlfahrtsstaates Schweden. Das Resumée seiner erschütternden Bestandsaufnahme, die er in einem Satz zusammenfasste, lautet: Kindertagesstätten haben sich nach ca. 30jähriger Erfahrung als „das größte soziale und wirtschaftliche Desaster des Jahrhunderts“ entpuppt.

Schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde in Schweden das Konzept „Kindertagesstätten“ von den beiden Nobelpreisträgern Alva und Gunnar Myrdal propagiert, die davon sprachen „eine neue Generation von Menschen zu schaffen, die besser in eine neue Weltordnung passen“ würden. Ihnen wurde auch der Auftrag erteilt, Pläne für „die moderne Familie“ und die Gesellschaft von morgen auszuarbeiten. Immer aggressiver erschienen daraufhin in den hörigen Presseorganen für Mütter demütigende Bezeichnungen wie schwach, dumm, faul, wenig ehrgeizig, die ihren Ruf entwürdigten (der damalige Premierminister Palmes verkündete den Tod der Hausfrau, sein Minister meinte, dass sie ins Museum gehöre), so dass immer mehr Frauen ihr Selbstvertrauen verloren und ihre Rechte und ihre Mütterlichkeit diesem System opferten. Mit der Publikation unter dem Titel „Die Familie der Zukunft: eine sozialistische Politik für die Familie“ legte die Regierung ihren Plan offen. Darin werden Kinder als „Hindernisse für die Emanzipation der modernen Frau“ bezeichnet, und es wird empfohlen, die emotionale, intellektuelle und materielle Entwicklung der Kinder in die Verantwortung des Staates zu legen. Ein gesetzlich verankertes Recht sorgte dafür, dass jedem Kind ab dem sechsten Monat ein Platz in einer öffentlichen Kindertagesstätte zugesichert wurde.

Heute nach 30 Jahren – so der Bericht des schwedischen Vaters – ist die soziale Situation im Land desolat: Gewalt in den Schulen und auf den Straßen, Bedrohung der Lehrer und Eltern, eine bestürzende Zahl an psychisch erkrankten Kindern, und eine erhöhte Selbstmordrate, nicht nur Erwachsener, sondern auch von Kindern, die oft „nicht älter sind als vier, fünf oder sechs Jahre“.

Auch in Deutschland und in den übrigen Ländern der EU wird mit Hinweis auf Schweden dieses „Erfolgsrezept“ flächendeckend propagiert. Auch hier ist das bisherige Ergebnis alles andere als ein Vorzeigemodell. Trotzdem wird es weitergetrieben, das Resultat aber wird dem schwedischen Fiasko gleichen.

Cui bono? – Wem soll es nützen? Die allgemeine ideologische Strömung zielt auf die Zerschlagung der Familie, auf den Zusammenbruch des christlichen Wertefundaments unserer abendländischen Kultur. Es gilt den neuen Menschen zu schaffen, der sich vollkommen einfügen lässt in die von Politikern jeder Farbe immer unverfrorener angepriesene Neue Weltordnung, in der vor allem für die christliche Religion kein Platz vorgesehen ist.





„Zeichen der Endzeit“ im Westen

25 07 2013

Aus: IDEA – http://www.idea.de

„Zeichen der Endzeit“ im Westen

Patriarch Kyrill I. Foto: Serge Serebro, Vitebsk Popular News

Moskau (idea) – Die Russisch-Orthodoxe Kirche sieht Zeichen der Endzeit in einigen Ländern und Kirchen des Westens. Zu den Anzeichen zählten eine als Demokratisierung getarnte Säkularisierung, der Niedergang moralischer Autoritäten und der Weg in den Überwachungsstaat. Auch die Legalisierung der „Homo-Ehe“ und die „Trauung“ gleichgeschlechtlicher Partner in evangelischen Kirchen seien „apokalyptische Symptome“, erklärten hohe Kirchenrepräsentanten. Nach Ansicht von Patriarch Kyrill I. begibt sich ein Volk mit der Anerkennung homosexueller „Ehen“ auf „den Weg der Selbstzerstörung“. Homosexualität sei „Sünde“, und seine Kirche werde alles tun, dass sie in Russland niemals durch staatliche Gesetze sanktioniert werde, sagte er am 21. Juli nach einer Predigt in der Kasaner Kathedrale in Moskau. Das russische Parlament hatte vor kurzem die Verbreitung homosexueller Schriften an Kinder und die Adoption von Kindern durch Schwule oder Lesben verboten. Von den 143 Millionen Bürgern Russlands sind streng genommen 35 Millionen orthodoxe Kirchenmitglieder; gleichwohl bezeichnen sich rund 100 Millionen Einwohner als orthodox, weil sie die Volkszugehörigkeit mit der Konfession gleichsetzen. Ferner leben in Russland etwa 500.000 Katholiken, 250.000 Lutheraner, 150.000 Baptisten, 150.000 Charismatiker, 120.000 Pfingstler und 70.000 Adventisten.

Staat setzt sich über Volksmeinung hinweg

Der Außenamtsleiter des Moskauer Patriarchats, Metropolit Hilarion, sieht westliche Staaten auf dem Weg in eine politische „Diktatur“, die sich über die Volksmeinung hinwegsetze. Als ein Beispiel führt er in der Zeitschrift Pravoslavnaya Beseda (Orthodoxe Gespräche) die Legalisierung der „Homo-Ehe“ in Großbritannien und Frankreich an. Obwohl „Millionen“ aufgebrachter Bürger dagegen auf die Straße gegangen seien, habe der Staat seinen Willen durchgesetzt und die entsprechenden Gesetze verabschiedet.

Auf dem Weg in eine neue Weltherrschaft?

Zudem werde im Westen unbewusst Bestrebungen zur Einführung einer Diktatur Vorschub geleistet, die völlige Kontrolle über jedermann ausüben wolle. Aus Gründen der Sicherheit seien bereits Pässe mit elektronischen Fingerabdrücken eingeführt worden. Überwachungskameras stünden an fast jeder Straßenecke. Das alles könne dazu dienen, den Weg in eine neue „Weltherrschaft“ zu ebnen, heißt es in einem Bericht der Nachrichtenagentur Interfax über Hilarions Artikel.

Kontakte zu einigen evangelischen Kirchen gekappt

Ferner kündigte der Metropolit an, dass die Russisch-Orthodoxe Kirche ihre Beziehungen zu jenen lutherischen Kirchen einstellen werden, die die „Homo-Ehe“ eingeführt haben. Dazu zählt beispielsweise die schwedische Volkskirche. Zu solchen Kirchen wolle die russisch-orthodoxe keine Kontakte. Schwule oder lesbische Partner dürften nicht die gleichen Rechte erhalten wie Ehepaare. Das zerstöre die Familie. Die evangelischen Kirchen in Deutschland erwähnte Hilarion nicht, obwohl einige homosexuelle Partnerschaften segnen. Der hessen-nassauische Kirchenpräsident Volker Jung (Darmstadt) hat nach eigenen Worten auch nichts dagegen, von einer „Trauung“ zu reden.

EKD-Familienpapier könnte Ökumene belasten

Zur ökumenischen Belastung könnte die umstrittene Orientierungshilfe der EKD zu Ehe und Familie werden. Das am 19. Juni unter der Überschrift „Zwischen Autonomie und Angewiesenheit – Familie als verlässliche Gemeinschaft stärken“ veröffentlichte Papier rückt von der traditionellen Ehe als alleiniger Norm ab. Es vertritt ein erweitertes Familienbild, das etwa auch gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften einschließt. Die Orientierungshilfe ist auch innerkirchlich, besonders unter theologisch konservativen Protestanten, sowie in der katholischen Kirche und der säkularen Presse auf meist heftige Kritik gestoßen, während es von der Mehrheit der evangelischen Kirchenleiter verteidigt wird. Weltweit lehnt die Mehrheit der Kirchen „Homo-Ehen“ ab, etwa die orthodoxen und die römisch-katholische, aber auch die meist wachsenden theologisch konservativen evangelischen und anglikanischen Kirchen auf der südlichen Erdhalbkugel. Im Ökumenischen Rat der Kirchen (Genf) arbeiten rund 350 evangelische, orthodoxe und anglikanische Kirchen mit 560 Millionen Mitgliedern in mehr als 110 Ländern zusammen.

Anmerkung des Posters: Es ist erstaunlich, wie viele orthodoxe und katholische Kirchenvertreter klar das Wort Gottes, die Bibel vertreten. Die Protestanten, welche sich einmal „zurück zur Bibel“ an die Fahne geschrieben hatten, deren Gründer dafür verfolgt wurden, dass sie sich an der Wahrheit der Bibel orientierten, verlassen diesen Weg zeitgeistig mit großen Schritten. Der Test war der Nationalsozialismus: den hat die Evangelische Kirche NICHT BESTANDEN. Heute sind sie auch im Durchfallen. DANKE, PARTRIARCH KYRIL I.





Die Political correctness – die neue Staatsideologie

27 01 2013

von Inge M. Thürkauf

Wenn Ideologen zur Macht gelangen, nützen sie diese Macht, um ihre Ideologie zu etablieren. In den letzten Jahren mussten wir feststellen, dass die Meinungsfreiheit immer stärker eingeschränkt wurde. Es wird immer schwieriger, über bestimmte Themen zu sprechen und zu schreiben. Traditionelle Meinungen in Bezug auf die Geschlechter, die im Widerspruch zur Gender Ideologie, zur vorgegebenen Auffassung von Homosexualität oder zur Multikultur stehen, laufen Gefahr, sich an der neuzeitlichen Staatsideologie zu vergehen. Nach den Ideologien von Marxismus-Leninismus und Nationalsozialismus ist nun eine neue Ideologie im Begriff, die Welt zu beherrschen: die Political correctness. Die Schweiz wurde bekanntlich von beiden Ismen verschont. Durch die sichtbar unaufhaltsame Erweiterung des globalen Systems einer Weltregierung ist selbst auch die Schweiz in der Gefahr, sich der Political correctness als der Staatideologie der Neuen Welt Ordnung beugen zu müssen.

Die Medien jedoch, denen sonst kaum etwas entgeht, schweigen mit wenigen Ausnahmen zu diesem Zusammenbruch abendländischer Kultur, als sei eine Nachrichtensperre über sie verhängt worden. Und sehr wahrscheinlich ist dies auch so. An Stelle der staatlichen Pressezensur ist die Zensur durch die Presse getreten. In seinem Werk „Untergang des Abendlandes“ bemerkt Oswald Spengler: „Der Leser weiß nichts von dem, was man mit ihm vorhat, und soll es auch nicht, und er soll auch nicht wissen, welch eine Rolle er damit spielt. Eine furchtbarere Satire auf die Gedankenfreiheit gibt es nicht. Einst durfte man nicht wagen, frei zu denken; jetzt darf man es, aber man kann es nicht mehr. Man will nur noch denken was man wollen soll, und eben das empfindet man als seine Freiheit.“[1] Über 80 Jahre später hat sich an der Beobachtung Spenglers nichts geändert, nur spricht man im Jahre 2011 in aller Öffentlichkeit darüber: „Was aber nützt uns die ganze schöne Pressevielfalt, wenn letzten Endes alle von Flensburg bis Garmisch über dasselbe schreiben und auch dieselben Themen auslassen?“ fragte der Münchner Verleger Dirk Ippen (Münchner Merkur, tz) am 18. Mai 2011 im Kaisersaal des Frankfurter Römer in seiner Festrede bei der Verleihung des Wächterpreises der Tagespresse. Die Klage eines Verlegers: „Wer gegen den Zeitgeist anschwimmt, findet kein Gehör“ und: „Zum Nonkonformismus gehört Mut“,[2] enthüllt mehr als alle Analysen und Statistiken, dass „Die Zerstörung der Freiheit im Namen der Freiheit“[3] auch im politisch-medialen Rahmen Fakt geworden ist.

 


[1] Oswald Spengler: „Der Untergang des Abendlandes“, München 1930, II.Band, S. 576.

[2] JF, 27.05.2011, S. 5.

[3] Gabriele Kuby: „Die globale sexuelle Revolution“ – Die Zerstörung der Freiheit im Namen der Freiheit, Kißlegg 2012.








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