Bildungsministerin Sonja Hammerschmid

9 06 2016

Widersprüchliche Aussagen zu Schulen:

Entnommen aus:
http://www.nachrichten.at/nachrichten/politik/innenpolitik/Hammerschmid-Ich-hatte-wirklich-motivierte-Lehrer;art385,2251536

1. Es kommt auf die Personen an, weniger auf die Organisation der Schule

Sie haben Ihre Zeit an der Hauptschule in Baumgartenberg und am BORG in Perg als prägend für den Erfolg beschrieben. Was konkret war so fördernd?

Die Lehrerinnen und Lehrer – wie sie mit uns umgegangen sind. Das war extrem motivierend, hat Talente gefördert, die vielleicht sonst ungesehen geblieben wären. Sie waren auch abseits des Lehrplans wirklich motiviert.

Heißt das, Schule ist weniger eine Frage des Typs oder Systems als individueller Qualität?

Sicher. Im Zentrum stehen die Menschen, wie in Wahrheit überall. Es geht um motivierende, begeisternde Pädagogen. Dann schaffen sie es auch, die Neugier der Kinder hochzuhalten.

2. Ziel ist die verschränkte Form der Ganztags- und Gesamtschule:

Für die Gesamtschule haben wir Projekte in Modellregionen. Die werden wir uns anschauen. Mir liegt die ganztägige Schule besonders am Herzen, weil Familien im Alltag sehr gefordert sind, Betreuungsmöglichkeiten für ihre Kinder zu schaffen. Im besten Fall ist das eine verschränkte ganztägige Schule mit der Kombination aus Unterricht, Freizeit, Sport, Musik und anderem. Das geht Richtung Chancengleichheit, damit alle Kinder den gleichen Zugang zur besten Bildung haben und Bildung nicht länger vererbt wird.

Die neue Bildungsministerin will also trotz ihrer positiven Erfahrungen mit motivierten Lehrern im angeblich schlechten alten Bildungssystem, das ihr als Arbeiterkind alle Chancen ermöglicht hat, die Chancengleichheit erzwingen. „Bildung darf nicht vererbt werden“ bedeutet ja nichts anders als dieses:
Die Vorteile von Eltern, die sich um eine gute Bildung für ihre Kinder bemühen und sie auch selber fördern können, müssen in einer Zwangs-Ganztgasschule möglichst vernichtet werden. Nur so kann Chancengleichheit – am untersten Niveau ausgerichtet – erreicht werden. Und zwar zum Schaden des Ganzen.

Und konsequent weitergedacht bedeutet der Wunsch nach Chancengleichheit:
Kinder müssen den Eltern gleich nach der Geburt weggenommen werden, damit nicht die einen Eltern ihren Kindern bereits in den ersten ein bis drei Lebensjahren bessere Chancen eröffnen als die anderen.





Meves aktuell – unsere Werte

30 11 2015

Rundschreiben am Freitag, 27. November 2015
Christa Meves

Da habe ich nun 45 Jahre lang unserer Bevölkerung zu vermitteln versucht, dass eine Gesellschaft, die die Familie, speziell die Mütter, die Autorität, Hierarchie und christlichen Glauben abzuschaffen sucht und an die Stelle die Entfesselung der Sexualität setzt, auf dem falschen Weg ist, wenn sie Zukunft haben will – doch dann bedarf es nur eines einzigen Terroranschlags im Zentrum von Paris, um in den Medien einen Umstand sichtbar zu machen, der bisher harthörig verschwiegen wurde:
Es kommt ans Licht, dass einige Tausend junger Männer, ja sogar auch über tausend Mädchen mit unserer „WERTE-Gesellschaft“ wenig zufrieden waren und sind. Deshalb haben sie sich muslimischen Propheten des „islamischen Staates“ und seinen Zielen zugewandt. Diese Hassprediger flanieren schon seit Jahren mit Werbeveranstaltungen dafür in vielen Städten unserer Republik. Dadurch haben sich besonders Jugendliche so das Herz wärmen lassen, dass sie in den Jemen umsiedeln mussten, um dem „einzigen wahren Gott, Allah“, zu dienen und, wenn nötig, für diesen auch ihr Leben zu lassen – im „gerechten“ Krieg eines hohen Kampfes gegen den Feind: gegen eine korrupt geldsüchtige und zur Sittenlosigkeit verkommene Gesellschaft Europas.

Diese späte Aufdeckung wird vor allem vorangetrieben durch verständige einheimische Muslime, die die deutschen Schul- und Ausbildungsinstitutionen bereits durchlaufen haben. Diese rufen nun den inländischen Instanzen beschwörend zu, bei diesem Problem nicht an den Symptomen zu kurieren, sondern die echten Ursachen in den Fokus zu stellen, nämlich die Anfälligkeit für eine Verführung so vieler junger Menschen; denn es sei zu vermuten, dass diese Deutschen nun vielleicht Terrorakte auch für ihr Heimatland im Gepäck haben, nachdem sie mit solchen Zielen z. Z. dorthin eingeschleust worden seien. Auch Rachsucht gegen die Ausbildungsverhältnisse im eigenen Land könnten doch dabei mit im Spiele sein. „Ändert Euer Schulsystem“, rufen diese Mahner unseren Regierenden zu; „denn dort fehlt Euren Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit zu einer klaren geistigen Orientierung, der Anregung zu begeisterter Einsatzbereitschaft für EURE eigene Kultur.“

Diese Kinder haben laut Bericht meist Unverständnis für ihre echten Lebensbedürfnisse erfahren. Sie haben ein sie verwirrendes, keine Behütung, keine Liebe, keinen Halt gebendes Umfeld durch ihre gesamte Kindheit hindurch erleben müssen. Innerlich unzufrieden – meist schon von der ersten Lebenszeit an – müssen sie nun suchen nach dem Echten, dem Eigentlichen, dem Richtigen , ohne auch nur zu ahnen, was das sein könnte. Und für solche so suchenden Kinder sind die Großfallen umso mehr zum Verschlungen-werden geöffnet, je eher alle unklaren Aktivitäten ihres Suchens vergeblich waren, je öfter sie scheiterten, je mehr sie bei den Gleichaltrigen zu schwarzen Schafen und von den Erwachsenen zu Losern gestempelt wurden. Ich möchte hinzusetzen:
In jedem depressiven Amokläufer, in jedem Koma-saufenden Wohlstandsverwahrlosten und deshalb auch in jedem Terroristen steckt unter einer explosionsbereiten Decke des Zorns ein verzweifeltes Kind.

Daraufhin angesprochen antwortete in einer der Talkshows zu diesem Thema in der vergangenen Woche der Angehörige einer Hilfsorganisation: „Aber um ihnen wirklich herauszuhelfen, braucht jeder Einzelne eine Langzeittherapie……….“„Woher dann aber (bei den so mächtig angestiegenen Fällen) all die Engel (unter den Therapeuten) nehmen?“, fragte ich – diesen gefährlichen Missstand für das kommende Jahrhundert prognostizierend – in meinen Schriften bereits ab 1970.

Späte Stunde also – aber doch keine ohne Hoffnung –
wären wir alle nur jetzt aufgeschreckt genug, um zu
erkennen, dass wir uns schnellstens der geistigen
Grundlagen unserer Hochkultur besinnen und
bußfertig umkehren sollten – aufwachend und
erkennend, dass kein Vorbild-geben von „Werten“
für unsere Kinder geschehen kann, wenn wir die
Instanz, die sie für uns Menschen erstellte,
hochmütig vernachlässigen. Aber nur dann können
die so unaufgebbaren Werte – vom inkarnierten Gott
einst eigenhändig übermittelt – für uns fruchtbar werden.
Wir brauchen einen echt christlichen Religionsunterricht
an unseren Schulen.

VFA Verein Verantwortung für die Familie e.V.
Glückliche Kinder sind kein Zufall





PISA_Musterschüler Finnland im freien Fall…

9 07 2015

In dem Artikel wird herausgearbeitet, dass die
sehr guten PISA-Ergebnisse Finnlands am Beginn
der 2000er Jahre noch Nachwirkungen des eher
autoritären Schulsystems der 90er-Jahre waren.
Mittlerweile befindet sich der „Musterschüler“
Finnland durch das „neue“ Schulsystem im freien Fall.

Finnlands Pisa-Wunder entpuppt sich als Irrtum.
Die Grünen, wie alle übrigen, sind einem Trugbild erlegen. Das finnische Wunder ist nicht von Dauer. Vieles deutet darauf hin, dass die Ursachen, die zu diesem Wunder führten, ganz andere waren, als die, von denen seit mehr als einem Jahrzehnt die Rede ist. Die Anerkennung der wahren Gründe müsste eigentlich einen Schock bewirken, wie ihn Pisa hierzulande ausgelöst hatte.

Interview mit Bildungsforscher Alfred Schirlbauer in der Presse:
Bildungswissenschaftler Alfred Schirlbauer hält die Vermittlung von Kompetenzen für „eine Infektionskrankheit der Pädagogik“ und die Begabtenförderung für ein „Paradiesgärtchen“.

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HINWEISE:

Beiträge zu Bildungsfragen auf familienpolitik.eu

Beiträge zum Thema Gesamtschule auf schreibfreiheit.eu
Isabella Zins, Schuldirektorin, zur Schulreform: „as System ist nicht krank.
Aber man hat es in den letzten Jahren ziemlich geschwächt….“





Abartige Sexpraktiken an deutschen Schulen

28 10 2014

Das sollte noch viel mehr Menschen aufrütteln:

Sex in Grundschulen

Von: Theresia Erdmann [mailto:theresia.erdmann@rettet-die-familie.de]
Gesendet: Sonntag, 26. Oktober 2014 11:56
Betreff: Aufklärung oder Anleitung zum Sex

Liebe Familien,

neue Lehrpläne zur sexuellen Vielfalt – besonders in Baden-Württemberg –
erregen seit Monaten die Gemüter von Eltern. Unter dem Deckmantel der
Vielfalt sollen Kinder ihre „Lieblingsstellungen“ zeigen,
Puffs planen, und Massagen üben.
Die sexuelle Aufklärung missachtet Grenzen.
Die Politik will es so.
Kinderschützer schlagen Alarm.
Nachzulesen in der FAZ

Nun hat sich auch der Chef des Philologenverbandes zu Wort gemeldet. Unter der Überschrift „Schamlos im Klassenzimmer“ warnte der Ulmer Gymnasiallehrer Bernd Saur im FOCUS davor, den Schulunterricht zu sexualisieren. Saur verwies in seinem Gastbeitrag auf die medienbekannten Beispiele, wie unter dem Deckmantel sexueller Vielfalt und einer sexualpädagogisch empfohlenen Sexualaufklärung in bedenklicher Weise in einigen Bundesländern Einfluss auf das Unterrichtsgeschehen genommen wird. Saur griff diese Entwicklungen warnend auf:
„ Lederpeitsche und Fetische wie Windeln, Lack und Latex wollen sie als Lehrgegenstände in die Bildungspläne integrieren.

Themen wie Spermaschlucken, Dirty Talking, Oral- und Analverkehr
und sonstige Sexualpraktiken inklusive Gruppensex-Konstellationen,
Lieblingsstellung oder die wichtige Frage ‚Wie betreibt man einen Puff‘
sollen in den Klassenzimmern diskutiert werden.“
Das sprenge eindeutig den Rahmen dessen,
was Kindern zugemutet werden dürfe und
warnte vor einer Pornografisierung der Schule.
Nachzulesen auf Focus.de

Kultusminister Stoch (BW) wirft Saur drastische Formulierungen vor, berichtet die Stuttgarter Zeitung und der SPD-Fraktionsvorsitzende Claus Schmiedel erklärte sogar, man werde nicht mehr mit dem Philologenverband reden, solange er sich nicht von Saur distanziere. Die Bildungsexpertin der Grünen, Sandra Boser, reagierte hingegen mit den Worten: „Was Bernd Saur von sich gibt, ist ekelhaft.“

HALLOOOOO!
Was die Herrschaften als ekelhaft und
drastische Formulierungen bezeichnen,

wollen sie im Unterricht den Kindern zumuten?

In der Übung „Galaktischer Sex“ des Praxisbuches sollen die Schüler alle ihnen bekannten Bezeichnungen für sexuelle Praktiken nennen. Für „scheinbar Ekliges, Perveses und Verbotenes“ gibt es eine Extraermutigung. Per Gesetz verbotene Praktiken (Sex mit Tieren, Sex mit Kindern unter 14 Jahren und Sex ohne Einwilligung der anderen Person) soll der Pädagoge nennen und „zu einer kreativen Auseinandersetzung mit dem Thema anregen.“

Wer Bedenken äußert und sogar am traditionellen Bild der Familien in Schulbüchern festhalten will, gilt schnell als homphob. Familie ist schließlich überall, „wo Menschen partnerschaftliche Verantwortung übernehmen“, so die Bundesfamilienministerin. Wer daran zweifelt, dass Pädophile keine partnerschaftliche Verantwortung für Kinder übernehmen würden, ist auf dem Holzweg.
Nachzulesen auf Focus.de

Anstatt Eltern und Philologen, die besorgt vor dieser bedenklichen Entwicklung warnen als ekelhaft, homophob und rückständig zu beschimpfen, sollten Lehrpläne, wie sie bereits in anderen Bundesländern außerhalb Baden-Württembergs Teil der Praxis sind, unvoreingenommen und selbstkritisch reflektiert und diskutiert werden, solange noch Zeit dazu ist.

Liebe Grüße und einen schönen Sonntag noch
Theresia Erdmann

HINWEISE:

Gabriele Kuby, Jänner 2014:
Zwang zur sexuellen Verwirrung über die Schule!
Die grün/rote Regierung von Baden-Württemberg plant
die Durchsetzung der „Akzeptanz sexueller Vielfalt“ durch
„spiral-corriculare“ Vermittlung, das heißt pausenlose
Indoktrination vom Kindergarten bis zum Abitur quer
durch alle Fächer. Wer dagegen ist, wird von Partei-
funktionären und Medien als intolerant, homophob,
transphob, fundamentalistisch, rechtsradikal etc. beschimpft.

Artikel zum Thema Genderwahn auf schreibfreiheit.eu

Die polnischen Bischöfe zum Thema Gender





WIR ALLE SIND VERANWORTLICH

31 05 2014

marsch für die familie2014-1

von Dr. Alfons Adam

Eine Studie vom Mai 2012, basierend auf einer Online-Umfrage bei über 4.000 Personen zwischen 20 und 30 Jahren in Deutschland, Österreich und in der Schweiz hat das Ergebnis erbracht, dass im Durchschnitt 75% der jungen Menschen die Familie als sehr wichtig ansehen. In Österreich sind es sogar 81%. Das überrascht nicht, weil seit Jahrzehnten solche Umfragen immer dasselbe Ergebnis bringen. Und wenn bei jungen Menschen nach dem Kinderwunsch gefragt wird, wünschen sich die meisten mehr Kinder, als sie dann tatsächlich haben werden.

Wie ist diese Kluft zwischen den Erwartungen an das Leben und dem tatsächlichen Zustand von Ehe und Familie zu erklären? Laut Statistik Austria betrug im Jahre 2012 die Gesamtscheidungsrate 42,51%. Im selben Jahr wurden 17.000 Kinder zu Scheidungswaisen. In den Jahren 2002 bis 2012 wurden insgesamt 208.000 Scheidungswaisen „produziert“. Die Kinder aus wieder aufgelösten Lebensgemeinschaften sind darin noch gar nicht mitgezählt. Es ist bekannt, dass Kinder die Schuld an der Trennung der Eltern häufig bei sich selbst suchen und sehr darunter leiden. Viele geraten in die Mühlen der Pflegschaftsgerichtsbarkeit und werden zum Instrument gemacht, welches ein Elternteil (z.B. Unterhalt oder Besuchsrecht) gegen den anderen als Waffe verwendet. Wie viel Leid wird hier angehäuft, das durch Generationen nachwirkt. Und doch wissen wir alle, dass intakte Familien die Keimzelle der Gesellschaft und der Kirche sind. Kinder brauchen Vater und Mutter, dass sie an Leib und Seele gesund heranwachsen können.

Warum gelingt das von so vielen jungen Menschen angestrebte Lebensmodell nicht? Es wird den Menschen erklärt, dies sei eben die gesellschaftliche Entwicklung, „neue Formen von Familie“ seien entstanden, kurz gesagt es gebe eine Art Naturgesetz zur Auflösung der herkömmlichen Familie, und man müsse sich eben den gesellschaftlichen Entwicklungen anpassen.

Die tiefste Ursache für den erbärmlichen Zustand unserer Familien ist natürlich der Glaubensschwund. Dazu kommt aber, dass die Politik seit Jahrzehnten die Familien ganz bewusst zerstört. Kinderpsychologen wissen es schon lange und die neuesten Ergebnisse der Hirnforschung bestätigen zusätzlich, dass Kinder bis zum Alter von 3 Jahren am besten ihre eigene Mutter als Bezugsperson haben sollten. Man getraut es sich fast nicht mehr auszusprechen, dass es selbstverständlich das beste Lebensmodell wäre, nach entsprechender Prüfung und Vorbereitungszeit eine Ehe einzugehen, die Kinder anzunehmen, die Gott schenkt und die naturgegebenen Aufgaben von Mann und Frau in der Familie zu erfüllen. Natürlich soll jedem Menschen zugestanden werden, sein Leben frei zu gestalten, doch Tatsache ist, dass die meisten Mütter gerne hauptberuflich für ihre Kinder und für ihre Familie da wären, wenn es gewisse von Staat und Gesellschaft aufoktroyierte Zwänge nicht gäbe.

Steuerliche Belastung und mangelnder Familienlastenausgleich sorgen dafür, dass das Einkommen des Vaters nicht ausreicht, einer Familie mit Kindern ein wirtschaftliches Auskommen zu ermöglichen. Der finanzielle und gesellschaftliche Druck auf die Frauen ist enorm, „berufstätig“ zu sein, wobei unterstellt wird, dass die Tätigkeit als Hausfrau und Mutter nichts wert sei. Kinderreiche Familien sind geradezu der gesellschaftlichen Ächtung ausgesetzt. Der sogenannte Generationenvertrag ist in skandalöser Weise ungerecht. Die finanzielle Belastung, die mit Kindern verbunden ist, beschränkt den üblichen Wohlstand vor allem kinderreicher Familien. Und zu diesem Nachteil kommt dann, dass die Pensionsansprüche von Müttern, die sich um ihre Kinder gekümmert haben, in der Regel weitaus geringer sind als die von ledigen und kinderlosen Frauen. Von Kindern profitieren also am meisten diejenigen, die keine haben.

Es gibt eine unheilige Allianz zwischen den Marxisten in allen Parteien und der Wirtschaft. Die Marxisten wollten immer schon die Familie zerstören. Die Wirtschaft hat Interesse daran, die Frauen als „Erwerbstätige“ zu haben, nachdem es in unserer Verhütungs- und Abtreibungsgesellschaft immer weniger junge Menschen und Arbeitskräfte gibt.

Auch zum Scheitern so vieler Ehen leisten Staat und Gesellschaft einen aktiven Beitrag. Die Politiker behaupten immer, man müsse die Gesetze, die Ehe und Familie regeln, der „gesellschaftlichen Entwicklung“ anpassen. In Wahrheit wird diese sogenannte gesellschaftliche Entwicklung gefördert, indem man z.B. das Verschuldensprinzip bei einer Ehescheidung abgeschafft hat. Dieser Umstand und der gesellschaftliche Konsens, dass Ehescheidungen heute die Normalität sind und Kinder sich eben an immer wieder neue Bezugspersonen gewöhnen müssen, tragen zusätzlich zur Zerstörung von Ehen und Familien bei.

Zum Charakteristikum eines Staatsmannes und einer moralisch hochstehenden Politik gehörte früher einmal, dass der Staat für die innere und äußere Sicherheit sorgt (was heute ebenfalls vernachlässigt wird) und die Familien fördert. Die ideale Familie müsste nach Kräften gefördert werden, für sie müsste das Optimale getan werden. Stattdessen betreibt man Gesellschaftsveränderung durch ungerechte Privilegien für Lebensformen, die das Bild von Ehe und Familie verdunkeln und zerstören. Das Zivilrecht bildet ausreichende Instrumente zur Wahrung der allgemeinen Menschenrechte. Die Akzeptanz und Privilegierung sündhafter Lebensformen schädigt hingegen das Gemeinwohl.

Die hier beschriebene und wahrlich besorgniserregende Lage ist für die herrschenden Kreise noch nicht schlimm genug. UNO, EU und unsere eigene staatliche Gesetzgebung fördern die Gender-Ideologie, deren Ziel die gänzliche Beseitigung der herkömmlichen Vorstellung von Ehe und Familie ist und die so nebenbei den christlichen Glauben an der Wurzel ausrotten will.

 

„Schafft Herzen voll Laster und ihr werdet keine Katholiken mehr haben!“

Der Satz stammt aus einer Schrift eines abtrünnigen französischen Priesters, des Ex-Kanonikus Roca aus dem Jahre 1819. Heute wird diese Aufforderung voll verwirklicht, und das unter großzügigem Einsatz unserer Steuergelder. Es ist die Gender-Ideologie, die unser Recht und unsere Kultur durchdringt. Die Kernidee ist, dass es ein biologisches (gottgewolltes) Geschlecht des Menschen nicht gibt, sondern dass er es sich selbst aussuchen und sooft ihm dies beliebt auch ändern kann. Der Hintergedanke ist die Etablierung und gesellschaftliche Anerkennung jeder Art von Unzucht.

Um keine Zweifel aufkommen zu lassen, worum es sich handelt, müssen wir uns – so ekelhaft das ist – mit grauslichen Details beschäftigen. Nur so können wir die Gefahr verstehen, der vor allem unsere Kinder ausgesetzt sind: Das österreichische Institut für Sexualpädagogik hat im Auftrag des Bundesministeriums für Unterricht und Kunst den Film „Sex, we can?!“ produziert. Aus dem Inhalt: Zwei Buben schauen sich einen Sexfilm an und unterhalten sich über Kondome. Ein Bub geht zur Toilette. Er steht vor drei Türen mit den Aufschriften: Heterosexuell, Homosexuell, Metrosexuell und freut sich, dass er das optimale Kondom namens „Superman“ für sich gefunden hat. Elena hilft Sophie bei der Auswahl des passenden Verhütungsmittels, inklusive „Pille danach“, und klärt sie darüber auf, dass „das die Eltern nichts angeht und sie schlafen kann mit wem sie will“. „Das Sexleben fällt ab deinem 14. Geburtstag in deine eigene Verantwortung. Dann giltst du als sexuell mündig“. Der Film informiert darüber, dass 95 % der unter 16-Jährigen behaupten, sie hätten Sex, in Wirklichkeit seien das aber nur 50 %. Man sieht Sophie und David beim „Ersten Mal“. David zieht sich einen Kondom über, aber die beiden haben Probleme. David: „Ich komm nicht rein“. Sophie sagt zu Elena: „Ich bin noch nicht so weit. Morgen vielleicht oder übermorgen.“ Elena: „Du lässt ihn jetzt sofort rein!“. In einem zweiten Film vergleichen Buben die Länge ihres Penis. In einer Anweisung für Lehrer und Erzieher heißt es dazu, es gehe um die sexuelle Bildung von Kindern ab null Jahren bis zur Volljährigkeit. Schon Babies sollen gezielt dabei unterstützt werden, Lustgefühle zu erzeugen. Ab dem Kindergarten soll die sexuelle Aktivität zwischen den Kindern ganz ohne „moralische“ Vorgaben gefördert werden. Eine sexuelle „Latenzzeit“ gebe es nicht. Ab 12 Jahren beginnt die Vorbereitung auf das „Erste Mal“ und die Initiation in sexuelle Praktiken aller Art. Geistig und körperlich behinderte Kinder sollen einbezogen werden.

Einige Beispiele aus Deutschland: Prof. Dr. Günther Deegener ist Diplompsychologe an der Kinder- und Jugendpsychiatrie in Homburg an der Saar und tritt als Gutachter in Missbrauchsprozessen auf. Er ist Vorsitzender des Deutschen Kinderschutzbundes im Saarland. In seinem Buch „Kindesmissbrauch – erkennen, helfen, vorbeugen“ tritt er für das „Recht des Kindes auf körperliche und sexuelle Selbstbestimmung“ ein und zitiert zustimmend: Mit Kindern ist über „Lustgefühle, Spaß, Erektion und Orgasmus“ zu sprechen, „über Selbstbefriedigung, Petting und Geschlechtsverkehr. Dabei müssen die natürlich-lustvollen Handlungen des Kindes mit seinem eigenen Körper zugelassen werden, auch im Rahmen von Doktorspielen mit anderen Kindern.“

Marion Kläs leitet die Evangelische Tagesstätte für Kinder der Diakonie Düsseldorf. In ihrer Publikation „Wie Sexualerziehung in der Kita (Kindertagesstätte) leichter gelingt“ geht es um „aktive Sexualerziehung“. Wenn Kinder fragen: „Dürfen wir in der Kuschelecke unseren Penis und unsere Scheide anschaun?“, antwortet sie auf solch „unbefangene Fragen“… „ganz souverän“ mit Ja.

Elke Schmidt ist Referentin bei einer Organisation für Prävention vor sexuellem Missbrauch. Zum Problem, dass es immer mehr sexuelle Übergriffe unter Kindern gibt, auch im Kindergarten, hat sie folgendes zu berichten: „Serpil möchte, dass ihr Freund Ben sie an der Vulva küsst. Als er dies nicht macht, boxt sie ihn in den Bauch“. Oder: „Im Kindergarten ziehen sich die beiden Vierjährigen Jakob und Selina in der Kuschelecke aus und untersuchen ausgiebig ihren Po und ihre Geschlechtsteile.“ Oder: „Die dreijährige Laura masturbiert regelmäßig vor dem Einschlafen.“ Oder: „ Die fünfjährige Lisa fordert in der Toilette des Kindergartens den dreijährigen Martin auf, die Hose auszuziehen und fasst ihn am Penis an. Sie verspricht ihm, dass er dafür mit ihr Lego spielen darf.“ Oder: „Nina und Tim liegen aufeinander und machen geschlechtsverkehrsähnliche Bewegungen.“ Oder: „Im Kindergarten spielen einige Jungen Pimmellutschen.“ Das alles sei „normal“ und sollte wohlwollend akzeptiert und gefördert werden.

Das sind keine krassen Einzelfälle oder Entgleisungen, das entspricht der Richtschnur unserer staatlichen Bildungs- und Erziehungspolitik – eben „Gender-Mainstreaming“. Es gibt Gender-Lehrstühle an den Universitäten und Gender-Beauftragte in den Schulen. Es geht bei der Gender-Ideologie nicht um die Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau, wie absichtlich irreführend behauptet wird, es geht auch nicht nur um die gendergerechte Sprache, also um deren Verhunzung, es geht tatsächlich in erster Linie um zwangsweise Sexualisierung unserer Kinder und Jugendlichen. Anders ist ja auch nicht zu erklären, warum ständig von den angeblich in Gefahr befindlichen Menschenrechten von „Schwulen, Lesben, Bisexuellen, Trans- und Intersexuellen“ die Rede ist. Und dies vom UN-Generalsekretär über alle politischen Entscheidungsträger bis zu Rundfunksprechern.

 

Was können – was müssen wir tun

Ausgehend vom Wunsch der Menschen nach einem geglückten Familienleben müssen wir sie darüber aufklären, dass diese alles durchdringende Gender-Ideologie der größte Feind ihres Lebensglückes ist. Unter der Herrschaft dieser Ideologie wird es immer weniger glückliche Beziehungen geben und immer mehr gestörte Kinder, die gezielt bindungsunfähig gemacht werden. Wir können ganz sicher sein, dass 80 bis 90 Prozent der Eltern eine solche Erziehung wie oben angedeutet für ihre Kinder nicht wünschen. Und das ist der Anknüpfungspunkt für eine flächendeckende Aufklärungskampagne. Der gesellschaftliche Druck, nur ja nicht gegen die Gender-Ideologie aufzubegehren, ist inzwischen zwar sehr groß geworden. Und wenn es nach dem Europa-Parlament geht, dann sollen alle vor den Strafrichter kommen, die es wagen, die Heilige Schrift zum Thema Unzucht zu zitieren oder in anderer Weise aufzubegehren. Doch noch gibt es die Grundrechte der Meinungs- und Versammlungsfreiheit und die müssen wir nützen.

Unter Federführung des Vereins „PRO VITA – Bewegung für Menschenrecht auf Leben“ ist eine Plattform Familie entstanden, die über diese Dinge informieren und aufklären wird. Wir müssen unserer Verantwortung vor Gott und unseren Mitmenschen gerecht werden und uns zum Handeln aufraffen. Als Initialzündung gedacht ist der

Marsch für die Familie am Samstag, dem 14. Juni 2014.

Die Teilnahme an dieser Kundgebung soll ein deutliches Zeichen sein und der Beginn von Aktionen im ganzen Land. Angedacht sind solche „Märsche“ in kleinerem Umfang, Vortragsabende, Informationsstände und Verteilung von Flugzetteln vor Schulen und Kindergärten. Informierte und mobilisierte Eltern werden sich gegen die praktische Umsetzung dieser Ungeheuerlichkeit zu wehren wissen. Sie werden Lehrer und Kindergärtnerinnen direkt ansprechen und Bürgermeister, Gemeindefunktionäre, Landtags- und Nationalratsabgeordnete mit Beschwerden bombardieren. Und dann können wir uns in weiterer Folge auch mit den Ungerechtigkeiten befassen, mit denen die Familien insgesamt konfrontiert sind.

Merken Sie sich den Termin vor, kommen Sie wenn möglich mit Freunden und Bekannten zu dieser Kundgebung. Besser noch: Helfen Sie mit, indem sie Busfahrten und Mitfahrgelegenheiten organisieren. Unterstützen Sie uns mit Spenden und so wichtig die hier ausdrücklich erbetene Gebetsunterstützung ist: Bedenken Sie, dass Trägheit eine der Hauptsünden ist. Wem es zumutbar ist, der sollte handeln. Angesichts der Lage ist es sicherlich falsch zu sagen: Ich bete und Gott wird schon eingreifen. ER will unser HANDELN, soweit es dem Einzelnen eben zumutbar ist.

marsch für die familie2014-1

 





Schule in Deutschland: Puff für alle

5 04 2014

The European, Birgit Kelle, 21. 03. 2014

Image

Puff für alle

Aber so weit muss der Schüler gar nicht gehen, er kann einfach am Alles-kann-nichts-muss-Fachunterricht teilnehmen. Dildos, Potenzmittel (für die Sekundarstufe!), Lack, Leder, Latex, Aktfotos, Vaginalkugeln und Handschellen sollen laut „Sexualpädagogik der Vielfalt“ beispielsweise als Unterrichtsmaterialien von den Schülern „ersteigert“ werden für verschiedene Parteien eines Mietshauses, in dem zwar kein einziges heterosexuelles Paar mit Kindern wohnt, was dem Lebensraum der meisten Kinder in Deutschland am nächsten käme, dafür aber alleinerziehende Mütter, Lesben mit und Schwule ohne Kind, aber auch ein klassisches Heteropaar ohne Kinder. Nicht geklärt ist, wer von ihnen die Handschellen bekommt. Bildung?

Die Schüler können alternativ den „neuen Puff für alle“ kreieren. Auch ganz spaßig. Das Haus soll im Unterricht mit allerlei Zimmern bestückt werden, indem man der pädagogisch wertvollen Fragestellung nachgeht: „Welche sexuellen Vorlieben müssen in den Räumen wie bedient und zufriedengestellt werden?“, wobei explizit verschiedene sexuelle Präferenzen und auch Praktiken benannt werden sollen. Super, wer da in der vierten Klasse schon gut aufgepasst hat, dann sind Blowjob und Cunnilingus keine Fremdworte mehr.

Herrlich auch der Hinweis, dass bei möglichen kritischen Nachfragen von Jugendlichen zum Thema „käufliche Liebe“ die Lehrkraft der Diskussion „die Tiefe nehmen“ soll, „indem sie auf die persönliche Freiheit hinweist, sexuelle Dienste in Anspruch nehmen zu dürfen bzw. diese anzubieten“. Im Klartext: Der Lehrer soll selbst dann noch Prostitution verteidigen, wenn Schüler es kritisch sehen. Na wenn das mal nicht unverkrampft und modern ist!

Sexuelle Aufklärung bereits ab vier Jahren … 

Original auf The European

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HINWEISE

Frau 2000plus – Birgit Kelle
Neue Frauen für das 3. Jahrtausend – der alte Feminismus hat uns nichts mehr zu sagen!

Birgit Kelle auf Schreibfreiheit

Verstaatlichung der Kinder – wehrt Euch!

GEFAHR: Zwang zur sexuellen Verwirrung über die Schule

Dass mit einem solchen totalitären Bildungsplan das
grundgesetzlich garantierte Erziehungsrecht der Eltern
und die Religionsfreiheit abgeschafft werden, kratzt
weder die Leitmedien, noch die Volksvertreter und
Regierenden….

 





Der Fall Edathy: wo ist jetzt Eure Solidarität, Ihr Grünen, Sozis, Linken und verirrte Zeitgeistler?

15 02 2014

Der Fall Edathy ist ein Paradebeispiel für die Baden-Württembergische Schuldebatte um sexuelle Vielfalt.

Ein Abgeordneter wird aufgrund seiner sexuellen Orientierung aus seinem Amt gedrängt! Wie ist das nun mit der sexuellen Vielfalt? Wie ist das nun mit der angeborenen sexuellen Identität? Hat uns nicht der Abgeordnete Spahn von der CDU am Dienstag bei Maischberger weismachen wollen, dass sexuelle Identität nicht erworben ist, sondern ein Gott gegebenes, lebenslängliches Schicksal? Wie vereinbart sich das nun mit der polizeilichen Verfolgung von Herrn Edathy? Sind wir nun glatt im Mittelalter gelandet?

Eigentlich wünschen sich die linken Politiker von Grün und SPD weniger Neuzeitliches, wäre es doch in der Antike doch viel schöner, wo neben Homo-Porno auch Buben-Porno ja wirklich kein Problem war – es gab genug verwahrloste Jungens, die für ein bisschen Zuwendung und Geld alles taten. Jetzt, wo endlich auch Bewohner der ärmeren Länder Europas endlich zuziehen können, wäre das doch die Chance, diesen Sitten vor dem endgültigen Niedergang unserer Kultur wieder Einzug zu gewähren. Wäre doch gelebte Vielfalt! Fehlt da etwa die „Akzeptanz“?

Man hört jetzt auch nichts von den Tunten, Volker Becks, Cohn-Bendits, Westerwelles, Spahns und den Schreibern des homophilen deutschen Regierungsprogramms.

Man hört aber auch nichts davon, dass hier jemand zur Besinnung kommt. Es ist noch immer so, dass Grüne,  Kommunisten und Sozis Volksschulkindern perverse sexuelle Praktiken und die unbegrenzte Vielfalt als gleichwertig vorzuführen planen. Egal, was rundum passiert.  Will man sie willig und gefügig machen für die Legalisierung der Pädophilie?

Vertreter von ZDF, ARD, ORF und anderen Homophil-Sendern, wissen sehr genau über den Zusammenhang zwischen Pädophile und der Homoszene. Man braucht nur etwas nachzugoogeln, Gott sei’s gedankt sind diese Seiten noch nicht gesperrt. Medien wollen den Zusammenhang nur kennen, wenn Pädophilie katholisch ist, dann ist es klar und der Rede Wert.  Bei Irre geleiteten Katholiken darf es weder Toleranz noch Vielfalt geben, nur die Höllenstrafe. Sozis sind nicht irregeleitet, sondern Opfer ihrer geburtlichen Veranlagungen. Stimmts?

Grüne und Sozialisten, die dürfen ohne Empörung  der linken Staatsmedien Kinder vergewaltigen. Blickt aber ein bürgerlicher Politiker um 2 Uhr nachts in das Dekolleté einer Frau an der Bar, ist das schon mal 4 Wochen Talkshowthema, 3x täglich, in 12 Sendern. Heterosex, Mann mit Frau, oje, das ist ja grauslich!

Herrn Edathy könnte man ja auch einen Posten in der Regierung Kretschmann anbieten: Staatssekretär für Sexuelle Vielfalt. Oder gar Lehrer in einer Bubenschule? Man sollte ja Akzeptanz lehren, hat man von dort gehört.





Sechsjährige Volksschule: Deutsches Desaster wird importiert

6 12 2013

Andreas Unterberger, Gastkommentar v. 4. Dez. 2013

Die völlig absurden neuen Vorhaben unserer „Bildungsverhandler“ zeigen
leider, dass ständig absolut inkompetenten Politiker dieser wichtige Bereich
anvertraut wird, denen auch noch der ganz normale Hausverstand fehlt.
Genau diese Idee, die Grundschule um zwei Jahre zu verlängern (bei uns
soll es dann ganz modern „Orientierungsstufe“ heißen), wurde in
Deutschland in einigen Bundesländern bereits umgesetzt und die
Ergebnisse eines Vergleichs mit Daten einer Studie des
Max-Planck-Institutes lesen sich so:

„Grundlage des Vergleichs war der Leistungsstand, der am Anfang des siebten Jahrgangs bei mehr als 1.000 Berliner und Bremer Gymnasiasten in Deutsch, Englisch und Mathematik vorgefunden worden war. Diese Schüler hatten zuvor sechsjährige Grundschulen besucht. Die andere Grundlage war der entsprechende Leistungsstand von mehr als 11.000 Gymnasiasten, die in den übrigen Bundesländern nach vierjähriger Grundschule schon zwei Jahre früher aufs Gymnasium gekommen waren.“

Für eine effiziente Förderung leistungsstärkerer Schüler gibt es – zumindest in Deutschland – deutliche Grenzen der Heterogenität. Nur die frühe, mit dem fünften Jahrgang einsetzende Differenzierung nach Schulformen ermöglicht eine begabungsgerechte Förderung leistungsstärkerer Schüler. Die Behauptung, es könnte die Leistungsfähigkeit weiterführender deutscher Schulen dadurch gesteigert werden, dass auch in den fünften und sechsten Jahrgängen noch mit undifferenzierten Klassen gearbeitet wird, ist von der Bildungsforschung längst widerlegt worden; und zwar durch die Feststellung, dass die verfügbare Lernzeit dann nicht optimal genutzt werden kann. Schüler – und Lehrer – geraten in solchen Schulen unter das Niveau ihrer Möglichkeiten.

Die Ergebnisse der im Frühjahr 2008 veröffentlichten „ELEMENT-Studie“ bestätigen diese Erkenntnisse. Professor Lehmann formulierte das Resultat in einem Interview folgendermaßen:
„Wer eine sechsjährige Grundschule anrät, nimmt nach allem, was wir wissen, unter den gegenwärtigen Verhältnissen billigend in Kauf, dass leistungsstarke Kinder langsamer lernen.“ (DIE WELT, 05.04.2008)

Studie zum Herunterladen

Ich würde eigentlich erwarten, dass man sich alle möglichen bisherigen Erkenntnisse holt, wenn man ein wichtiges Kapitel wie z. B. die Bildung in unserem Staat verhandelt. Leider ist das in keiner Weise der Fall. Ich habe den Eindruck, unseren Politikern geht es nur um ihre eigene Profilierung, ihren Einfluss, ihre Macht und natürlich auch ihren Geldbeutel. Eine Schande, dass wir uns solche Erkenntnisse nicht zunutze machen, sondern – ich unterstelle aus Desinteresse oder aus parteitaktischem Kalkül – Räder neu erfinden wollen, von denen andere längst erkannt haben, dass sie nicht fahren.

Statt tatsächlich endlich (wieder) einen Eignungstest für die AHS einzuführen (oder z. B. die Ergebnisse der Bildungsstandardtestungen dafür zu verwenden) und damit zu gewährleisten, dass wirklich nur entsprechend begabte Kinder diesen Schultyp besuchen – den sie dann auch ohne massenhaft Nachhilfeunterricht bewältigen können – wird das Bildungsniveau mit ständig neuen und immer noch krauseren Ideen hinuntergeschraubt. Diese quasi zweijährige Verlängerung der Volksschule passt da super dazu. Aus dieser Volksschule kommt jeder fünfte Schüler heraus, ohne dass er Sinn erfassend lesen kann und ohne, dass er die Grundrechnungsarten beherrscht. Und das wollen sie verlängern?

Heidi Walkner ist eine langjährige Lehrerin an Hauptschulen und dann an einer Neuen Mittelschule.

Original mit Kommentaren bei Andreas Unterberger
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Hinweise

Gesamtschule zum Scheitern verurteilt

Von den Kindern und ihren Feinden aus „Die Weiße Rose – Zeitschrift gegen den Zeitgeist“

Kinder im Zangenangriff von Linken und Industrie
Die Industrie kann mit der Unterstützung der linken Idee der Verstaatlichung der Kinder indirekte staatliche Förderung erhalten:
Die Fremdbetreuung der Kinder übernimmt der Staat, bezahlt somit der Steuerzahler;
die Mütter dagegen „müssen“ dann arbeiten gehen bzw. werden mittels finanzieller Druckmittel und massiver propagandistischer Beeinflussung dazu genötigt.
Sie stehen damit der Industrie als meist billige Arbeitskräfte zur Verfügung.
Warum merken das die Vertreter der Arbeiterklasse nicht?

Bildungsfragen – weitere verwandte Artikel

 





Schwanger mit 15

3 12 2013

norma mit hintergrund2Herbergsuche:
„Jugendliche mit Kind sucht Familie“

Eine ganz besondere Weihnachtsgeschichte!
Als Norma mit 15 Jahren schwanger wurde, hätte sie beinahe ihr Kind getötet. Doch es kam alles ganz anders.

Norma war ein junges Mädchen, wie viele. Sie wollte das Leben genießen. Als sie mit 15 feststellte, dass sie schwanger war, brach eine Welt für sie zusammen, zumal ihr Freund sie drängte, das Kind abzutreiben.

Mittlerweile ist Norma 18 Jahre alt und Mutter des zweijährigen Max. In ihrer Not ging sie zu einer Beratungsstelle für Schwangere in Konfliktsituationen und erhielt die Adresse eines Abtreibungsarztes.

Für ihre Mutter war klar, dass ihr eigenes Enkelkind niemals getötet werden soll. Deshalb suchte sie eine lebensbejahende Beratungsstelle und bat uns um Hilfe.

Noch am selben Abend konnte unsererseits ein ausführliches Gespräch mit allen im Schwangerschaftskonflikt Beteiligten geführt werden. Die Begleitung war intensiv. Normas Freund drohte mit Selbstmord, sollte Norma das Baby behalten.

Als sie ein kleines Embryomodell, welches der Größe ihres ungeborenen Kindes (damals 11. Woche)  in ihren Händen hielt, war für sie klar, dass sie ihr Baby nicht töten konnte. Sie sagte: „Das ist ja ein kleiner Mensch!“ Norma wurde bewusst, dass sie bereits Mutter ihres Kindes ist, und für immer sein wird, ob sie sich für sein Leben entscheidet oder nicht.

Da die Mutter von Norma alleinerziehend und berufstätig ist, schien es das Beste, wenn Norma in einer Familie die erste Zeit nach der Geburt wohnen und sich somit in die neue Rolle eingewöhnen konnte. Deshalb starteten wir eine Suchaktion: „Herbergsuche – Jugendliche mit Kind sucht eine Familie“

Ein Pastorenehepaar der Freien Christengemeinde hat sich bereiterklärt und ihr Haus geöffnet. Erfreulich ist, dass sich dadurch auch Christen verschiedenster Denominationen neu kennenlernen durften.

Die Schwangerschaft und Geburt verliefen komplikationslos. Dann war er da, der kleine Max, den alle sogleich ins Herz geschlossen haben – auch der junge Vater!

Nun berichtet Norma:

Am 30. Oktober 2010 erblickte mein Sohn Max das Licht der Welt und schon kurz darauf zogen wir zu einer Familie, die ein großes Haus in den Bergen haben.

Von diesem Tag an veränderte sich mein ganzes Leben. Nicht nur durch meinen Sohn, sondern mehr noch durch eine neue Bekanntschaft, denn ich lernte Jesus Christus kennen und das war mehr, als ich jemals zu glauben gewagt hätte.

Bevor ich zu Gott kam, war ich ein rebellischer Teenager und ließ mir von niemandem etwas sagen. Ich lebte nur für mich, liebte es, mit meinen Freunden in der Nacht abzuhängen und zu chillen. Bei jedem Blödsinn war ich dabei, auch wenn es mich in Gefahr brachte. Mein Leben lief in eine völlig falsche Richtung und alles ging wie auf einer schiefen Ebene mehr und mehr bergab. Aber das war mir damals gar nicht bewusst.

Zu meiner Mutter hatte ich ein total kaputtes Verhältnis. Wir konnten kaum noch normal miteinander reden und schrieen uns gegenseitig an. Ich weiß nicht, wie lange das noch gut gegangen wäre.

Ich dachte damals, dass es Gott bestimmt gibt, hatte aber keine Ahnung vom Glauben, weil es mir damals nicht wichtig schien. Doch dann wurde ich plötzlich schwanger und brauchte Gottes Hilfe. Heute weiß ich, dass Er es war, der mir all diese Menschen zur Seite gestellt hat, damit ich mich für mein Kind entscheiden konnte. Er war es, der mich in eine stabile und christliche Familie geführt hat.

Durch Gott, meinen Sohn und die Menschen, mit denen ich zusammenlebe, lerne ich, den Leuten Respekt entgegenzubringen, für andere da zu sein, und nicht nur für mich selbst zu leben. Ich lerne, die Menschen so zu lieben, wie sie sind, und den anderen so zu behandeln, wie ich selbst behandelt werden möchte. Gott hilft mir sehr. Ich kann meine Probleme und schlechten Gedanken, oder, wenn es mir einmal nicht so gut geht, zu Ihm bringen. Mit der Zeit habe ich gelernt, dass es Jesus ernst meint und, dass wir nicht jeden Blödsinn machen können und dabei denken sollen, Jesus verzeiht mir sowieso. Nein, unsere Schuld soll uns leid tun, wir sollen es Ihm bringen, Ihn um Verzeihung bitten und es ernst mit Ihm meinen!

Anfangs war geplant, dass ich nur rund ein halbes Jahr hier bleibe. Jetzt sind es aber schon mehr als zwei Jahre, die ich hier lebe. Dank Gottes Hilfe habe ich eine sehr gute Lehrstelle gefunden. Ich mache die Ausbildung zur Masseurin in einem Nobelhotel in der Nachbargemeinde.

Ich darf eine glückliche Mama sein und ich bin so dankbar und froh, dass ich meinen Sohn nicht abgetrieben habe. Auch wenn ich es nicht einfach hatte, mich zu entscheiden, und ich wusste, dass sich mein Leben dadurch total verändern würde. Aber ich entschied mich für das Leben und für ein Leben mit Gott. Und heute weiß ich, dass das die beste Entscheidung meines Lebens war!

Mein Zeugnis durfte ich inzwischen bei Firmgruppen und in Schulklassen erzählen. Ich mache keinen Hehl daraus, dass mich damals meine inneren Kämpfe beinahe aufgefressen haben. Für mich war es eine große Erleichterung, als ich mich endlich zu dieser Entscheidung durchgerungen habe. Ich möchte alle ermutigen, sich den Herausforderungen des Lebens zu stellen und sich nicht aus der Verantwortung zu stehlen.

Ich weiß nicht, wo ich heute wäre, wenn ich mein Kind abgetrieben hätte. Niemals hätte ich erfahren, wie es aussehen würde, ob es ein Mädchen oder ein Junge wäre. Auch sein wunderschönes Lächeln, wenn er sich freut, hätte ich nie gesehen. Außerdem wäre ich total abgesunken in Drogen und Alkohol, Sex und Diebstahl. Bald hätte ich mich nicht mehr unter Kontrolle gehabt und mein Leben hätte nie mehr einen Sinn gefunden.

Gott liebt uns alle so sehr, Er lässt uns nie im Stich. Wenn wir ihn bitten, dann kommt Er in unser Leben und hilft uns.

Von Herzen Deine Norma

veröffentlicht von: www.plattform-leben-vorarlberg.at





Die Nachteile der Ganztagsschulpflicht

24 11 2013

Gudrun Trausmuth im Standard, 21. Nov. 2013

Was die Ganztagsschule für die Kinder bedeuten würde. Aus der Sicht einer Mutter und Journalistin

Unter einer Mogelpackung versteht man landläufig eine Art der 
Präsentation eines Produkts oder Angebots, die über die wirkliche 
Qualität oder Quantität des Inhalts hinwegtäuscht. So eine 
Mogelpackung droht uns nun in den Wochen vor Weihnachten 
mit der möglichen verpflichtenden Ganztagsschule hereinzuschneien. 
Eine schöne Bescherung für unsere Kinder …

40 Stunden

Packen wir das Paket einfach mal im Vorhinein aus, und schauen wir, was sich uns präsentiert. Auf den ersten Blick gar nicht so schlecht: Ein aufgelockerter Stundenplan von morgens bis in den späteren Nachmittag hinein – also sagen wir von 8 bis 16 Uhr? Schauen wir genauer hin: Von Montag bis Freitag also acht Stunden täglich im Wechsel Pflichtfächer, Sport, Musisches, Pausen. Das bedeutet circa 40 Stunden in der Woche in der Schule. 40 Stunden, das ist die Zeit eines vollen Jobs im Berufsleben.

Einen durchschnittlichen – nicht zu großzügig bemessenen – Schulweg eingerechnet, kommen die Kinder um 16.30 Uhr nach Hause. Täglich. Na ja, das mit dem Judo, den Pfadfindern, dem Ballet oder der Jungschar wird sich dann halt wochentags nicht mehr ausgehen – oder möchte jemand um 17 Uhr noch eine freiwillige Einheit mit Wegzeit dranhängen? Auch außerschulische Freunde zu treffen, wird ein seltenes Highlights werden.

Entlastung für die Eltern?

Oh, wie nett, auf dem Paket steht, dass zu Schulende ja alle Hausaufgaben schon gemacht sind! – Und dass die Eltern nicht etwa noch mit dem Sprössling zu Hause was nachfüttern müssen; im Originalton Stadtschulratspräsidentin Susanne Brandsteidl, auf die Frage, was sie sich von der Ganztagsschule erwarte: „Zum einen eine Entlastung: Die Eltern sollen weder Hausübung machen noch Nachhilfe geben.“

Das klingt verlockend, lässt aber Zweifel hochsteigen, vor allem, weil ich dummerweise erst kürzlich eine der anerkannt seriösen Bildungsstudien eines umtriebigen deutschen Kinderversands in der Hand hielt, die mich in Bezug auf das Eltern-Entlastungs-Versprechen durch Gesamtschule reichlich stutzig machte: „Überraschend ist allerdings, dass die Ganztagsschul-Eltern sich genauso intensiv wie die Halbtagsschul-Eltern um Hausaufgabenkontrollen, Lernstoff-Erarbeitungen und vorbereitende Hilfen für Klassenarbeiten kümmern.“ Hm, also zumindest in Deutschland scheint alles beim Alten geblieben zu sein, wahrscheinlich mit einer gewissen zeitlichen Verschiebung in den Abend hinein beziehungsweise einer intensiveren Lernbetreuung durch die Eltern am Wochenende.

Reality Check

Begierig, das Paket weiter aufzuschnüren, unterbreche ich kurz, um schnell nach meinen Kindern zu sehen: Ich finde meinen von fünf Schulstunden erschöpften Sechsjährigen ganz ruhig am im Wohnzimmer am Boden liegend und intensiv einer Hör-CD lauschend, während mein neunjähriger Sohn sich in die hinterste Ecke des Kinderzimmers zurückgezogen hat, wo er still und hingegeben liest. Das wird in der Ganztagsschule um 14.20 Uhr wohl nicht möglich sein, bei bis zu 25 Kindern pro Klasse, ungenügenden räumlichen Möglichkeiten, permanentem Lärmpegel und nicht vorhandenen Rückzugsmöglichkeiten. Individuelle Entfaltung ist da nicht möglich, dafür natürlich das Funktionieren im Kollektiv: Freiheitsraum und Stille verschwinden, Programmerfüllungkompetenz und Lärmresistenz steigen (bis vielleicht auf die eine oder den anderen Hypersensible/n, die dann nach 16 Uhr individuelle psychologische Betreuung brauchen werden).

Schicht für Schicht lege ich vom Ganztagsschulpaket frei, und irgendwann kommt mir seltsamerweise ein Satz von Astrid Lindgren in den Kopf: „Zweierlei hatten wir, das unsere Kindheit zu dem gemacht hat, was sie gewesen ist – Geborgenheit und Freiheit“. Ja, Geborgenheit und Freiheit, das möchte ich meinen Kindern mitgeben, und es ist kein einfacher Anspruch. Damit meine Kinder das am Nachmittag leben können, mache ich meine Arbeit zum Teil zu Hause und habe sie zum Teil in die Abend- und Nachtstunden hineinverlegt. Mir ist bewusst, dass mein Mann und ich uns damit für ein Minderheitenprogramm entschieden haben, aber im Sinne der individuellen Entfaltung unserer Kinder und vor allem auch in der Überzeugung, dass Bildung und Bindung (nicht nur dem Wort nach) eng zusammenhängen, stehe ich voll und ganz dahinter.

Entsetzen

So, nun noch die letzte Verpackungsschicht runter vom Ganztagsschulpaket. Entsetzen! Ich dachte immer, das (mir zwar nicht einleuchtende), aber anderen offenbar klare „Wohl der Kinder“ sei das große Motiv im Umbau des Bildungssystems, nun starre ich der Wahrheit ins Gesicht, die da lautet: Damit möglichst alle Frauen möglichst full-time in die Erwerbstätigkeit gehen – was vor allem auch zur immerhin noch kurzfristigen Aufrechterhaltung des Pensionssystems notwendig ist – müssen die eventuell vorhandenen Kinder verpflichtend ganztägig beschult werden.

Das verfrühte Weihnachtsgeschenk hat sich als Mogelpackung erwiesen – höchste Zeit, es postwendend zurückzuschicken, mit der deutlichen Aufschrift: Die Ganztagsschule muss freiwillig bleiben. (Leserkommentar, Gudrun Trausmuth, derStandard.at, 21.11.2013)

Mag. Dr. Gudrun Trausmuth ist Mutter von zwei Kindern und arbeitet als Literaturwissenschaftlerin und Journalistin.

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Hinweise

Gesamtschule zum Scheitern verurteilt

Von den Kindern und ihren Feinden aus „Die Weiße Rose – Zeitschrift gegen den Zeitgeist“

Kinder im Zangenangriff von Linken und Industrie
Die Industrie kann mit der Unterstützung der linken Idee der Verstaatlichung der Kinder indirekte staatliche Förderung erhalten:
Die Fremdbetreuung der Kinder übernimmt der Staat, bezahlt somit der Steuerzahler;
die Mütter dagegen „müssen“ dann arbeiten gehen bzw. werden mittels finanzieller Druckmittel und massiver propagandistischer Beeinflussung dazu genötigt.
Sie stehen damit der Industrie als meist billige Arbeitskräfte zur Verfügung.
Warum merken das die Vertreter der Arbeiterklasse nicht?

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