Bildungsministerin Sonja Hammerschmid

9 06 2016

Widersprüchliche Aussagen zu Schulen:

Entnommen aus:
http://www.nachrichten.at/nachrichten/politik/innenpolitik/Hammerschmid-Ich-hatte-wirklich-motivierte-Lehrer;art385,2251536

1. Es kommt auf die Personen an, weniger auf die Organisation der Schule

Sie haben Ihre Zeit an der Hauptschule in Baumgartenberg und am BORG in Perg als prägend für den Erfolg beschrieben. Was konkret war so fördernd?

Die Lehrerinnen und Lehrer – wie sie mit uns umgegangen sind. Das war extrem motivierend, hat Talente gefördert, die vielleicht sonst ungesehen geblieben wären. Sie waren auch abseits des Lehrplans wirklich motiviert.

Heißt das, Schule ist weniger eine Frage des Typs oder Systems als individueller Qualität?

Sicher. Im Zentrum stehen die Menschen, wie in Wahrheit überall. Es geht um motivierende, begeisternde Pädagogen. Dann schaffen sie es auch, die Neugier der Kinder hochzuhalten.

2. Ziel ist die verschränkte Form der Ganztags- und Gesamtschule:

Für die Gesamtschule haben wir Projekte in Modellregionen. Die werden wir uns anschauen. Mir liegt die ganztägige Schule besonders am Herzen, weil Familien im Alltag sehr gefordert sind, Betreuungsmöglichkeiten für ihre Kinder zu schaffen. Im besten Fall ist das eine verschränkte ganztägige Schule mit der Kombination aus Unterricht, Freizeit, Sport, Musik und anderem. Das geht Richtung Chancengleichheit, damit alle Kinder den gleichen Zugang zur besten Bildung haben und Bildung nicht länger vererbt wird.

Die neue Bildungsministerin will also trotz ihrer positiven Erfahrungen mit motivierten Lehrern im angeblich schlechten alten Bildungssystem, das ihr als Arbeiterkind alle Chancen ermöglicht hat, die Chancengleichheit erzwingen. „Bildung darf nicht vererbt werden“ bedeutet ja nichts anders als dieses:
Die Vorteile von Eltern, die sich um eine gute Bildung für ihre Kinder bemühen und sie auch selber fördern können, müssen in einer Zwangs-Ganztgasschule möglichst vernichtet werden. Nur so kann Chancengleichheit – am untersten Niveau ausgerichtet – erreicht werden. Und zwar zum Schaden des Ganzen.

Und konsequent weitergedacht bedeutet der Wunsch nach Chancengleichheit:
Kinder müssen den Eltern gleich nach der Geburt weggenommen werden, damit nicht die einen Eltern ihren Kindern bereits in den ersten ein bis drei Lebensjahren bessere Chancen eröffnen als die anderen.





Meves aktuell – unsere Werte

30 11 2015

Rundschreiben am Freitag, 27. November 2015
Christa Meves

Da habe ich nun 45 Jahre lang unserer Bevölkerung zu vermitteln versucht, dass eine Gesellschaft, die die Familie, speziell die Mütter, die Autorität, Hierarchie und christlichen Glauben abzuschaffen sucht und an die Stelle die Entfesselung der Sexualität setzt, auf dem falschen Weg ist, wenn sie Zukunft haben will – doch dann bedarf es nur eines einzigen Terroranschlags im Zentrum von Paris, um in den Medien einen Umstand sichtbar zu machen, der bisher harthörig verschwiegen wurde:
Es kommt ans Licht, dass einige Tausend junger Männer, ja sogar auch über tausend Mädchen mit unserer „WERTE-Gesellschaft“ wenig zufrieden waren und sind. Deshalb haben sie sich muslimischen Propheten des „islamischen Staates“ und seinen Zielen zugewandt. Diese Hassprediger flanieren schon seit Jahren mit Werbeveranstaltungen dafür in vielen Städten unserer Republik. Dadurch haben sich besonders Jugendliche so das Herz wärmen lassen, dass sie in den Jemen umsiedeln mussten, um dem „einzigen wahren Gott, Allah“, zu dienen und, wenn nötig, für diesen auch ihr Leben zu lassen – im „gerechten“ Krieg eines hohen Kampfes gegen den Feind: gegen eine korrupt geldsüchtige und zur Sittenlosigkeit verkommene Gesellschaft Europas.

Diese späte Aufdeckung wird vor allem vorangetrieben durch verständige einheimische Muslime, die die deutschen Schul- und Ausbildungsinstitutionen bereits durchlaufen haben. Diese rufen nun den inländischen Instanzen beschwörend zu, bei diesem Problem nicht an den Symptomen zu kurieren, sondern die echten Ursachen in den Fokus zu stellen, nämlich die Anfälligkeit für eine Verführung so vieler junger Menschen; denn es sei zu vermuten, dass diese Deutschen nun vielleicht Terrorakte auch für ihr Heimatland im Gepäck haben, nachdem sie mit solchen Zielen z. Z. dorthin eingeschleust worden seien. Auch Rachsucht gegen die Ausbildungsverhältnisse im eigenen Land könnten doch dabei mit im Spiele sein. „Ändert Euer Schulsystem“, rufen diese Mahner unseren Regierenden zu; „denn dort fehlt Euren Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit zu einer klaren geistigen Orientierung, der Anregung zu begeisterter Einsatzbereitschaft für EURE eigene Kultur.“

Diese Kinder haben laut Bericht meist Unverständnis für ihre echten Lebensbedürfnisse erfahren. Sie haben ein sie verwirrendes, keine Behütung, keine Liebe, keinen Halt gebendes Umfeld durch ihre gesamte Kindheit hindurch erleben müssen. Innerlich unzufrieden – meist schon von der ersten Lebenszeit an – müssen sie nun suchen nach dem Echten, dem Eigentlichen, dem Richtigen , ohne auch nur zu ahnen, was das sein könnte. Und für solche so suchenden Kinder sind die Großfallen umso mehr zum Verschlungen-werden geöffnet, je eher alle unklaren Aktivitäten ihres Suchens vergeblich waren, je öfter sie scheiterten, je mehr sie bei den Gleichaltrigen zu schwarzen Schafen und von den Erwachsenen zu Losern gestempelt wurden. Ich möchte hinzusetzen:
In jedem depressiven Amokläufer, in jedem Koma-saufenden Wohlstandsverwahrlosten und deshalb auch in jedem Terroristen steckt unter einer explosionsbereiten Decke des Zorns ein verzweifeltes Kind.

Daraufhin angesprochen antwortete in einer der Talkshows zu diesem Thema in der vergangenen Woche der Angehörige einer Hilfsorganisation: „Aber um ihnen wirklich herauszuhelfen, braucht jeder Einzelne eine Langzeittherapie……….“„Woher dann aber (bei den so mächtig angestiegenen Fällen) all die Engel (unter den Therapeuten) nehmen?“, fragte ich – diesen gefährlichen Missstand für das kommende Jahrhundert prognostizierend – in meinen Schriften bereits ab 1970.

Späte Stunde also – aber doch keine ohne Hoffnung –
wären wir alle nur jetzt aufgeschreckt genug, um zu
erkennen, dass wir uns schnellstens der geistigen
Grundlagen unserer Hochkultur besinnen und
bußfertig umkehren sollten – aufwachend und
erkennend, dass kein Vorbild-geben von „Werten“
für unsere Kinder geschehen kann, wenn wir die
Instanz, die sie für uns Menschen erstellte,
hochmütig vernachlässigen. Aber nur dann können
die so unaufgebbaren Werte – vom inkarnierten Gott
einst eigenhändig übermittelt – für uns fruchtbar werden.
Wir brauchen einen echt christlichen Religionsunterricht
an unseren Schulen.

VFA Verein Verantwortung für die Familie e.V.
Glückliche Kinder sind kein Zufall





PISA_Musterschüler Finnland im freien Fall…

9 07 2015

In dem Artikel wird herausgearbeitet, dass die
sehr guten PISA-Ergebnisse Finnlands am Beginn
der 2000er Jahre noch Nachwirkungen des eher
autoritären Schulsystems der 90er-Jahre waren.
Mittlerweile befindet sich der „Musterschüler“
Finnland durch das „neue“ Schulsystem im freien Fall.

Finnlands Pisa-Wunder entpuppt sich als Irrtum.
Die Grünen, wie alle übrigen, sind einem Trugbild erlegen. Das finnische Wunder ist nicht von Dauer. Vieles deutet darauf hin, dass die Ursachen, die zu diesem Wunder führten, ganz andere waren, als die, von denen seit mehr als einem Jahrzehnt die Rede ist. Die Anerkennung der wahren Gründe müsste eigentlich einen Schock bewirken, wie ihn Pisa hierzulande ausgelöst hatte.

Interview mit Bildungsforscher Alfred Schirlbauer in der Presse:
Bildungswissenschaftler Alfred Schirlbauer hält die Vermittlung von Kompetenzen für „eine Infektionskrankheit der Pädagogik“ und die Begabtenförderung für ein „Paradiesgärtchen“.

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HINWEISE:

Beiträge zu Bildungsfragen auf familienpolitik.eu

Beiträge zum Thema Gesamtschule auf schreibfreiheit.eu
Isabella Zins, Schuldirektorin, zur Schulreform: „as System ist nicht krank.
Aber man hat es in den letzten Jahren ziemlich geschwächt….“





Abartige Sexpraktiken an deutschen Schulen

28 10 2014

Das sollte noch viel mehr Menschen aufrütteln:

Sex in Grundschulen

Von: Theresia Erdmann [mailto:theresia.erdmann@rettet-die-familie.de]
Gesendet: Sonntag, 26. Oktober 2014 11:56
Betreff: Aufklärung oder Anleitung zum Sex

Liebe Familien,

neue Lehrpläne zur sexuellen Vielfalt – besonders in Baden-Württemberg –
erregen seit Monaten die Gemüter von Eltern. Unter dem Deckmantel der
Vielfalt sollen Kinder ihre „Lieblingsstellungen“ zeigen,
Puffs planen, und Massagen üben.
Die sexuelle Aufklärung missachtet Grenzen.
Die Politik will es so.
Kinderschützer schlagen Alarm.
Nachzulesen in der FAZ

Nun hat sich auch der Chef des Philologenverbandes zu Wort gemeldet. Unter der Überschrift „Schamlos im Klassenzimmer“ warnte der Ulmer Gymnasiallehrer Bernd Saur im FOCUS davor, den Schulunterricht zu sexualisieren. Saur verwies in seinem Gastbeitrag auf die medienbekannten Beispiele, wie unter dem Deckmantel sexueller Vielfalt und einer sexualpädagogisch empfohlenen Sexualaufklärung in bedenklicher Weise in einigen Bundesländern Einfluss auf das Unterrichtsgeschehen genommen wird. Saur griff diese Entwicklungen warnend auf:
„ Lederpeitsche und Fetische wie Windeln, Lack und Latex wollen sie als Lehrgegenstände in die Bildungspläne integrieren.

Themen wie Spermaschlucken, Dirty Talking, Oral- und Analverkehr
und sonstige Sexualpraktiken inklusive Gruppensex-Konstellationen,
Lieblingsstellung oder die wichtige Frage ‚Wie betreibt man einen Puff‘
sollen in den Klassenzimmern diskutiert werden.“
Das sprenge eindeutig den Rahmen dessen,
was Kindern zugemutet werden dürfe und
warnte vor einer Pornografisierung der Schule.
Nachzulesen auf Focus.de

Kultusminister Stoch (BW) wirft Saur drastische Formulierungen vor, berichtet die Stuttgarter Zeitung und der SPD-Fraktionsvorsitzende Claus Schmiedel erklärte sogar, man werde nicht mehr mit dem Philologenverband reden, solange er sich nicht von Saur distanziere. Die Bildungsexpertin der Grünen, Sandra Boser, reagierte hingegen mit den Worten: „Was Bernd Saur von sich gibt, ist ekelhaft.“

HALLOOOOO!
Was die Herrschaften als ekelhaft und
drastische Formulierungen bezeichnen,

wollen sie im Unterricht den Kindern zumuten?

In der Übung „Galaktischer Sex“ des Praxisbuches sollen die Schüler alle ihnen bekannten Bezeichnungen für sexuelle Praktiken nennen. Für „scheinbar Ekliges, Perveses und Verbotenes“ gibt es eine Extraermutigung. Per Gesetz verbotene Praktiken (Sex mit Tieren, Sex mit Kindern unter 14 Jahren und Sex ohne Einwilligung der anderen Person) soll der Pädagoge nennen und „zu einer kreativen Auseinandersetzung mit dem Thema anregen.“

Wer Bedenken äußert und sogar am traditionellen Bild der Familien in Schulbüchern festhalten will, gilt schnell als homphob. Familie ist schließlich überall, „wo Menschen partnerschaftliche Verantwortung übernehmen“, so die Bundesfamilienministerin. Wer daran zweifelt, dass Pädophile keine partnerschaftliche Verantwortung für Kinder übernehmen würden, ist auf dem Holzweg.
Nachzulesen auf Focus.de

Anstatt Eltern und Philologen, die besorgt vor dieser bedenklichen Entwicklung warnen als ekelhaft, homophob und rückständig zu beschimpfen, sollten Lehrpläne, wie sie bereits in anderen Bundesländern außerhalb Baden-Württembergs Teil der Praxis sind, unvoreingenommen und selbstkritisch reflektiert und diskutiert werden, solange noch Zeit dazu ist.

Liebe Grüße und einen schönen Sonntag noch
Theresia Erdmann

HINWEISE:

Gabriele Kuby, Jänner 2014:
Zwang zur sexuellen Verwirrung über die Schule!
Die grün/rote Regierung von Baden-Württemberg plant
die Durchsetzung der „Akzeptanz sexueller Vielfalt“ durch
„spiral-corriculare“ Vermittlung, das heißt pausenlose
Indoktrination vom Kindergarten bis zum Abitur quer
durch alle Fächer. Wer dagegen ist, wird von Partei-
funktionären und Medien als intolerant, homophob,
transphob, fundamentalistisch, rechtsradikal etc. beschimpft.

Artikel zum Thema Genderwahn auf schreibfreiheit.eu

Die polnischen Bischöfe zum Thema Gender





WIR ALLE SIND VERANWORTLICH

31 05 2014

marsch für die familie2014-1

von Dr. Alfons Adam

Eine Studie vom Mai 2012, basierend auf einer Online-Umfrage bei über 4.000 Personen zwischen 20 und 30 Jahren in Deutschland, Österreich und in der Schweiz hat das Ergebnis erbracht, dass im Durchschnitt 75% der jungen Menschen die Familie als sehr wichtig ansehen. In Österreich sind es sogar 81%. Das überrascht nicht, weil seit Jahrzehnten solche Umfragen immer dasselbe Ergebnis bringen. Und wenn bei jungen Menschen nach dem Kinderwunsch gefragt wird, wünschen sich die meisten mehr Kinder, als sie dann tatsächlich haben werden.

Wie ist diese Kluft zwischen den Erwartungen an das Leben und dem tatsächlichen Zustand von Ehe und Familie zu erklären? Laut Statistik Austria betrug im Jahre 2012 die Gesamtscheidungsrate 42,51%. Im selben Jahr wurden 17.000 Kinder zu Scheidungswaisen. In den Jahren 2002 bis 2012 wurden insgesamt 208.000 Scheidungswaisen „produziert“. Die Kinder aus wieder aufgelösten Lebensgemeinschaften sind darin noch gar nicht mitgezählt. Es ist bekannt, dass Kinder die Schuld an der Trennung der Eltern häufig bei sich selbst suchen und sehr darunter leiden. Viele geraten in die Mühlen der Pflegschaftsgerichtsbarkeit und werden zum Instrument gemacht, welches ein Elternteil (z.B. Unterhalt oder Besuchsrecht) gegen den anderen als Waffe verwendet. Wie viel Leid wird hier angehäuft, das durch Generationen nachwirkt. Und doch wissen wir alle, dass intakte Familien die Keimzelle der Gesellschaft und der Kirche sind. Kinder brauchen Vater und Mutter, dass sie an Leib und Seele gesund heranwachsen können.

Warum gelingt das von so vielen jungen Menschen angestrebte Lebensmodell nicht? Es wird den Menschen erklärt, dies sei eben die gesellschaftliche Entwicklung, „neue Formen von Familie“ seien entstanden, kurz gesagt es gebe eine Art Naturgesetz zur Auflösung der herkömmlichen Familie, und man müsse sich eben den gesellschaftlichen Entwicklungen anpassen.

Die tiefste Ursache für den erbärmlichen Zustand unserer Familien ist natürlich der Glaubensschwund. Dazu kommt aber, dass die Politik seit Jahrzehnten die Familien ganz bewusst zerstört. Kinderpsychologen wissen es schon lange und die neuesten Ergebnisse der Hirnforschung bestätigen zusätzlich, dass Kinder bis zum Alter von 3 Jahren am besten ihre eigene Mutter als Bezugsperson haben sollten. Man getraut es sich fast nicht mehr auszusprechen, dass es selbstverständlich das beste Lebensmodell wäre, nach entsprechender Prüfung und Vorbereitungszeit eine Ehe einzugehen, die Kinder anzunehmen, die Gott schenkt und die naturgegebenen Aufgaben von Mann und Frau in der Familie zu erfüllen. Natürlich soll jedem Menschen zugestanden werden, sein Leben frei zu gestalten, doch Tatsache ist, dass die meisten Mütter gerne hauptberuflich für ihre Kinder und für ihre Familie da wären, wenn es gewisse von Staat und Gesellschaft aufoktroyierte Zwänge nicht gäbe.

Steuerliche Belastung und mangelnder Familienlastenausgleich sorgen dafür, dass das Einkommen des Vaters nicht ausreicht, einer Familie mit Kindern ein wirtschaftliches Auskommen zu ermöglichen. Der finanzielle und gesellschaftliche Druck auf die Frauen ist enorm, „berufstätig“ zu sein, wobei unterstellt wird, dass die Tätigkeit als Hausfrau und Mutter nichts wert sei. Kinderreiche Familien sind geradezu der gesellschaftlichen Ächtung ausgesetzt. Der sogenannte Generationenvertrag ist in skandalöser Weise ungerecht. Die finanzielle Belastung, die mit Kindern verbunden ist, beschränkt den üblichen Wohlstand vor allem kinderreicher Familien. Und zu diesem Nachteil kommt dann, dass die Pensionsansprüche von Müttern, die sich um ihre Kinder gekümmert haben, in der Regel weitaus geringer sind als die von ledigen und kinderlosen Frauen. Von Kindern profitieren also am meisten diejenigen, die keine haben.

Es gibt eine unheilige Allianz zwischen den Marxisten in allen Parteien und der Wirtschaft. Die Marxisten wollten immer schon die Familie zerstören. Die Wirtschaft hat Interesse daran, die Frauen als „Erwerbstätige“ zu haben, nachdem es in unserer Verhütungs- und Abtreibungsgesellschaft immer weniger junge Menschen und Arbeitskräfte gibt.

Auch zum Scheitern so vieler Ehen leisten Staat und Gesellschaft einen aktiven Beitrag. Die Politiker behaupten immer, man müsse die Gesetze, die Ehe und Familie regeln, der „gesellschaftlichen Entwicklung“ anpassen. In Wahrheit wird diese sogenannte gesellschaftliche Entwicklung gefördert, indem man z.B. das Verschuldensprinzip bei einer Ehescheidung abgeschafft hat. Dieser Umstand und der gesellschaftliche Konsens, dass Ehescheidungen heute die Normalität sind und Kinder sich eben an immer wieder neue Bezugspersonen gewöhnen müssen, tragen zusätzlich zur Zerstörung von Ehen und Familien bei.

Zum Charakteristikum eines Staatsmannes und einer moralisch hochstehenden Politik gehörte früher einmal, dass der Staat für die innere und äußere Sicherheit sorgt (was heute ebenfalls vernachlässigt wird) und die Familien fördert. Die ideale Familie müsste nach Kräften gefördert werden, für sie müsste das Optimale getan werden. Stattdessen betreibt man Gesellschaftsveränderung durch ungerechte Privilegien für Lebensformen, die das Bild von Ehe und Familie verdunkeln und zerstören. Das Zivilrecht bildet ausreichende Instrumente zur Wahrung der allgemeinen Menschenrechte. Die Akzeptanz und Privilegierung sündhafter Lebensformen schädigt hingegen das Gemeinwohl.

Die hier beschriebene und wahrlich besorgniserregende Lage ist für die herrschenden Kreise noch nicht schlimm genug. UNO, EU und unsere eigene staatliche Gesetzgebung fördern die Gender-Ideologie, deren Ziel die gänzliche Beseitigung der herkömmlichen Vorstellung von Ehe und Familie ist und die so nebenbei den christlichen Glauben an der Wurzel ausrotten will.

 

„Schafft Herzen voll Laster und ihr werdet keine Katholiken mehr haben!“

Der Satz stammt aus einer Schrift eines abtrünnigen französischen Priesters, des Ex-Kanonikus Roca aus dem Jahre 1819. Heute wird diese Aufforderung voll verwirklicht, und das unter großzügigem Einsatz unserer Steuergelder. Es ist die Gender-Ideologie, die unser Recht und unsere Kultur durchdringt. Die Kernidee ist, dass es ein biologisches (gottgewolltes) Geschlecht des Menschen nicht gibt, sondern dass er es sich selbst aussuchen und sooft ihm dies beliebt auch ändern kann. Der Hintergedanke ist die Etablierung und gesellschaftliche Anerkennung jeder Art von Unzucht.

Um keine Zweifel aufkommen zu lassen, worum es sich handelt, müssen wir uns – so ekelhaft das ist – mit grauslichen Details beschäftigen. Nur so können wir die Gefahr verstehen, der vor allem unsere Kinder ausgesetzt sind: Das österreichische Institut für Sexualpädagogik hat im Auftrag des Bundesministeriums für Unterricht und Kunst den Film „Sex, we can?!“ produziert. Aus dem Inhalt: Zwei Buben schauen sich einen Sexfilm an und unterhalten sich über Kondome. Ein Bub geht zur Toilette. Er steht vor drei Türen mit den Aufschriften: Heterosexuell, Homosexuell, Metrosexuell und freut sich, dass er das optimale Kondom namens „Superman“ für sich gefunden hat. Elena hilft Sophie bei der Auswahl des passenden Verhütungsmittels, inklusive „Pille danach“, und klärt sie darüber auf, dass „das die Eltern nichts angeht und sie schlafen kann mit wem sie will“. „Das Sexleben fällt ab deinem 14. Geburtstag in deine eigene Verantwortung. Dann giltst du als sexuell mündig“. Der Film informiert darüber, dass 95 % der unter 16-Jährigen behaupten, sie hätten Sex, in Wirklichkeit seien das aber nur 50 %. Man sieht Sophie und David beim „Ersten Mal“. David zieht sich einen Kondom über, aber die beiden haben Probleme. David: „Ich komm nicht rein“. Sophie sagt zu Elena: „Ich bin noch nicht so weit. Morgen vielleicht oder übermorgen.“ Elena: „Du lässt ihn jetzt sofort rein!“. In einem zweiten Film vergleichen Buben die Länge ihres Penis. In einer Anweisung für Lehrer und Erzieher heißt es dazu, es gehe um die sexuelle Bildung von Kindern ab null Jahren bis zur Volljährigkeit. Schon Babies sollen gezielt dabei unterstützt werden, Lustgefühle zu erzeugen. Ab dem Kindergarten soll die sexuelle Aktivität zwischen den Kindern ganz ohne „moralische“ Vorgaben gefördert werden. Eine sexuelle „Latenzzeit“ gebe es nicht. Ab 12 Jahren beginnt die Vorbereitung auf das „Erste Mal“ und die Initiation in sexuelle Praktiken aller Art. Geistig und körperlich behinderte Kinder sollen einbezogen werden.

Einige Beispiele aus Deutschland: Prof. Dr. Günther Deegener ist Diplompsychologe an der Kinder- und Jugendpsychiatrie in Homburg an der Saar und tritt als Gutachter in Missbrauchsprozessen auf. Er ist Vorsitzender des Deutschen Kinderschutzbundes im Saarland. In seinem Buch „Kindesmissbrauch – erkennen, helfen, vorbeugen“ tritt er für das „Recht des Kindes auf körperliche und sexuelle Selbstbestimmung“ ein und zitiert zustimmend: Mit Kindern ist über „Lustgefühle, Spaß, Erektion und Orgasmus“ zu sprechen, „über Selbstbefriedigung, Petting und Geschlechtsverkehr. Dabei müssen die natürlich-lustvollen Handlungen des Kindes mit seinem eigenen Körper zugelassen werden, auch im Rahmen von Doktorspielen mit anderen Kindern.“

Marion Kläs leitet die Evangelische Tagesstätte für Kinder der Diakonie Düsseldorf. In ihrer Publikation „Wie Sexualerziehung in der Kita (Kindertagesstätte) leichter gelingt“ geht es um „aktive Sexualerziehung“. Wenn Kinder fragen: „Dürfen wir in der Kuschelecke unseren Penis und unsere Scheide anschaun?“, antwortet sie auf solch „unbefangene Fragen“… „ganz souverän“ mit Ja.

Elke Schmidt ist Referentin bei einer Organisation für Prävention vor sexuellem Missbrauch. Zum Problem, dass es immer mehr sexuelle Übergriffe unter Kindern gibt, auch im Kindergarten, hat sie folgendes zu berichten: „Serpil möchte, dass ihr Freund Ben sie an der Vulva küsst. Als er dies nicht macht, boxt sie ihn in den Bauch“. Oder: „Im Kindergarten ziehen sich die beiden Vierjährigen Jakob und Selina in der Kuschelecke aus und untersuchen ausgiebig ihren Po und ihre Geschlechtsteile.“ Oder: „Die dreijährige Laura masturbiert regelmäßig vor dem Einschlafen.“ Oder: „ Die fünfjährige Lisa fordert in der Toilette des Kindergartens den dreijährigen Martin auf, die Hose auszuziehen und fasst ihn am Penis an. Sie verspricht ihm, dass er dafür mit ihr Lego spielen darf.“ Oder: „Nina und Tim liegen aufeinander und machen geschlechtsverkehrsähnliche Bewegungen.“ Oder: „Im Kindergarten spielen einige Jungen Pimmellutschen.“ Das alles sei „normal“ und sollte wohlwollend akzeptiert und gefördert werden.

Das sind keine krassen Einzelfälle oder Entgleisungen, das entspricht der Richtschnur unserer staatlichen Bildungs- und Erziehungspolitik – eben „Gender-Mainstreaming“. Es gibt Gender-Lehrstühle an den Universitäten und Gender-Beauftragte in den Schulen. Es geht bei der Gender-Ideologie nicht um die Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau, wie absichtlich irreführend behauptet wird, es geht auch nicht nur um die gendergerechte Sprache, also um deren Verhunzung, es geht tatsächlich in erster Linie um zwangsweise Sexualisierung unserer Kinder und Jugendlichen. Anders ist ja auch nicht zu erklären, warum ständig von den angeblich in Gefahr befindlichen Menschenrechten von „Schwulen, Lesben, Bisexuellen, Trans- und Intersexuellen“ die Rede ist. Und dies vom UN-Generalsekretär über alle politischen Entscheidungsträger bis zu Rundfunksprechern.

 

Was können – was müssen wir tun

Ausgehend vom Wunsch der Menschen nach einem geglückten Familienleben müssen wir sie darüber aufklären, dass diese alles durchdringende Gender-Ideologie der größte Feind ihres Lebensglückes ist. Unter der Herrschaft dieser Ideologie wird es immer weniger glückliche Beziehungen geben und immer mehr gestörte Kinder, die gezielt bindungsunfähig gemacht werden. Wir können ganz sicher sein, dass 80 bis 90 Prozent der Eltern eine solche Erziehung wie oben angedeutet für ihre Kinder nicht wünschen. Und das ist der Anknüpfungspunkt für eine flächendeckende Aufklärungskampagne. Der gesellschaftliche Druck, nur ja nicht gegen die Gender-Ideologie aufzubegehren, ist inzwischen zwar sehr groß geworden. Und wenn es nach dem Europa-Parlament geht, dann sollen alle vor den Strafrichter kommen, die es wagen, die Heilige Schrift zum Thema Unzucht zu zitieren oder in anderer Weise aufzubegehren. Doch noch gibt es die Grundrechte der Meinungs- und Versammlungsfreiheit und die müssen wir nützen.

Unter Federführung des Vereins „PRO VITA – Bewegung für Menschenrecht auf Leben“ ist eine Plattform Familie entstanden, die über diese Dinge informieren und aufklären wird. Wir müssen unserer Verantwortung vor Gott und unseren Mitmenschen gerecht werden und uns zum Handeln aufraffen. Als Initialzündung gedacht ist der

Marsch für die Familie am Samstag, dem 14. Juni 2014.

Die Teilnahme an dieser Kundgebung soll ein deutliches Zeichen sein und der Beginn von Aktionen im ganzen Land. Angedacht sind solche „Märsche“ in kleinerem Umfang, Vortragsabende, Informationsstände und Verteilung von Flugzetteln vor Schulen und Kindergärten. Informierte und mobilisierte Eltern werden sich gegen die praktische Umsetzung dieser Ungeheuerlichkeit zu wehren wissen. Sie werden Lehrer und Kindergärtnerinnen direkt ansprechen und Bürgermeister, Gemeindefunktionäre, Landtags- und Nationalratsabgeordnete mit Beschwerden bombardieren. Und dann können wir uns in weiterer Folge auch mit den Ungerechtigkeiten befassen, mit denen die Familien insgesamt konfrontiert sind.

Merken Sie sich den Termin vor, kommen Sie wenn möglich mit Freunden und Bekannten zu dieser Kundgebung. Besser noch: Helfen Sie mit, indem sie Busfahrten und Mitfahrgelegenheiten organisieren. Unterstützen Sie uns mit Spenden und so wichtig die hier ausdrücklich erbetene Gebetsunterstützung ist: Bedenken Sie, dass Trägheit eine der Hauptsünden ist. Wem es zumutbar ist, der sollte handeln. Angesichts der Lage ist es sicherlich falsch zu sagen: Ich bete und Gott wird schon eingreifen. ER will unser HANDELN, soweit es dem Einzelnen eben zumutbar ist.

marsch für die familie2014-1

 





Schule in Deutschland: Puff für alle

5 04 2014

The European, Birgit Kelle, 21. 03. 2014

Image

Puff für alle

Aber so weit muss der Schüler gar nicht gehen, er kann einfach am Alles-kann-nichts-muss-Fachunterricht teilnehmen. Dildos, Potenzmittel (für die Sekundarstufe!), Lack, Leder, Latex, Aktfotos, Vaginalkugeln und Handschellen sollen laut „Sexualpädagogik der Vielfalt“ beispielsweise als Unterrichtsmaterialien von den Schülern „ersteigert“ werden für verschiedene Parteien eines Mietshauses, in dem zwar kein einziges heterosexuelles Paar mit Kindern wohnt, was dem Lebensraum der meisten Kinder in Deutschland am nächsten käme, dafür aber alleinerziehende Mütter, Lesben mit und Schwule ohne Kind, aber auch ein klassisches Heteropaar ohne Kinder. Nicht geklärt ist, wer von ihnen die Handschellen bekommt. Bildung?

Die Schüler können alternativ den „neuen Puff für alle“ kreieren. Auch ganz spaßig. Das Haus soll im Unterricht mit allerlei Zimmern bestückt werden, indem man der pädagogisch wertvollen Fragestellung nachgeht: „Welche sexuellen Vorlieben müssen in den Räumen wie bedient und zufriedengestellt werden?“, wobei explizit verschiedene sexuelle Präferenzen und auch Praktiken benannt werden sollen. Super, wer da in der vierten Klasse schon gut aufgepasst hat, dann sind Blowjob und Cunnilingus keine Fremdworte mehr.

Herrlich auch der Hinweis, dass bei möglichen kritischen Nachfragen von Jugendlichen zum Thema „käufliche Liebe“ die Lehrkraft der Diskussion „die Tiefe nehmen“ soll, „indem sie auf die persönliche Freiheit hinweist, sexuelle Dienste in Anspruch nehmen zu dürfen bzw. diese anzubieten“. Im Klartext: Der Lehrer soll selbst dann noch Prostitution verteidigen, wenn Schüler es kritisch sehen. Na wenn das mal nicht unverkrampft und modern ist!

Sexuelle Aufklärung bereits ab vier Jahren … 

Original auf The European

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HINWEISE

Frau 2000plus – Birgit Kelle
Neue Frauen für das 3. Jahrtausend – der alte Feminismus hat uns nichts mehr zu sagen!

Birgit Kelle auf Schreibfreiheit

Verstaatlichung der Kinder – wehrt Euch!

GEFAHR: Zwang zur sexuellen Verwirrung über die Schule

Dass mit einem solchen totalitären Bildungsplan das
grundgesetzlich garantierte Erziehungsrecht der Eltern
und die Religionsfreiheit abgeschafft werden, kratzt
weder die Leitmedien, noch die Volksvertreter und
Regierenden….

 





Der Fall Edathy: wo ist jetzt Eure Solidarität, Ihr Grünen, Sozis, Linken und verirrte Zeitgeistler?

15 02 2014

Der Fall Edathy ist ein Paradebeispiel für die Baden-Württembergische Schuldebatte um sexuelle Vielfalt.

Ein Abgeordneter wird aufgrund seiner sexuellen Orientierung aus seinem Amt gedrängt! Wie ist das nun mit der sexuellen Vielfalt? Wie ist das nun mit der angeborenen sexuellen Identität? Hat uns nicht der Abgeordnete Spahn von der CDU am Dienstag bei Maischberger weismachen wollen, dass sexuelle Identität nicht erworben ist, sondern ein Gott gegebenes, lebenslängliches Schicksal? Wie vereinbart sich das nun mit der polizeilichen Verfolgung von Herrn Edathy? Sind wir nun glatt im Mittelalter gelandet?

Eigentlich wünschen sich die linken Politiker von Grün und SPD weniger Neuzeitliches, wäre es doch in der Antike doch viel schöner, wo neben Homo-Porno auch Buben-Porno ja wirklich kein Problem war – es gab genug verwahrloste Jungens, die für ein bisschen Zuwendung und Geld alles taten. Jetzt, wo endlich auch Bewohner der ärmeren Länder Europas endlich zuziehen können, wäre das doch die Chance, diesen Sitten vor dem endgültigen Niedergang unserer Kultur wieder Einzug zu gewähren. Wäre doch gelebte Vielfalt! Fehlt da etwa die „Akzeptanz“?

Man hört jetzt auch nichts von den Tunten, Volker Becks, Cohn-Bendits, Westerwelles, Spahns und den Schreibern des homophilen deutschen Regierungsprogramms.

Man hört aber auch nichts davon, dass hier jemand zur Besinnung kommt. Es ist noch immer so, dass Grüne,  Kommunisten und Sozis Volksschulkindern perverse sexuelle Praktiken und die unbegrenzte Vielfalt als gleichwertig vorzuführen planen. Egal, was rundum passiert.  Will man sie willig und gefügig machen für die Legalisierung der Pädophilie?

Vertreter von ZDF, ARD, ORF und anderen Homophil-Sendern, wissen sehr genau über den Zusammenhang zwischen Pädophile und der Homoszene. Man braucht nur etwas nachzugoogeln, Gott sei’s gedankt sind diese Seiten noch nicht gesperrt. Medien wollen den Zusammenhang nur kennen, wenn Pädophilie katholisch ist, dann ist es klar und der Rede Wert.  Bei Irre geleiteten Katholiken darf es weder Toleranz noch Vielfalt geben, nur die Höllenstrafe. Sozis sind nicht irregeleitet, sondern Opfer ihrer geburtlichen Veranlagungen. Stimmts?

Grüne und Sozialisten, die dürfen ohne Empörung  der linken Staatsmedien Kinder vergewaltigen. Blickt aber ein bürgerlicher Politiker um 2 Uhr nachts in das Dekolleté einer Frau an der Bar, ist das schon mal 4 Wochen Talkshowthema, 3x täglich, in 12 Sendern. Heterosex, Mann mit Frau, oje, das ist ja grauslich!

Herrn Edathy könnte man ja auch einen Posten in der Regierung Kretschmann anbieten: Staatssekretär für Sexuelle Vielfalt. Oder gar Lehrer in einer Bubenschule? Man sollte ja Akzeptanz lehren, hat man von dort gehört.








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