Abtreiben mit Mifegyne® – Erfahrungen mit der Abtreibungspille

30 09 2018

„Kurz eine Pille einnehmen und die Sorgen sind weg.“
-> Diese Annahme ist ein Trugschluss!

Die Frau erlebt mit Mifegyne® die Abtreibung aktiv mit, sieht sehr häufig sogar den ausgestoßenen Fruchtsack mit dem toten Kind. Darüber hinaus bleiben viele Frauen mit psychischen Folgeschäden zurück.

Zitate von Schwangeren, die Mifegyne® zur medikamentösen Abtreibung angewendet haben:

„Der Zugang zur Abtreibung ist zu leicht. Ich wurde getäuscht!

Die Nebenwirkungen und die psychische Belastung sind vom Gynäkologen verharmlost, bzw. gar nicht angesprochen worden.“

„Ich war geschockt, weil es so „einfach“ war… und wenn ich Zeit zum Nachdenken gehabt hätte, oder ein chirurgischer Eingriff angestrebt worden wäre, hätte ich nochmals darüber nachgedacht… und mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht abgetrieben…“

„Der Arzt hat meine Panik „ausgenutzt“ … und eine Tablette „einwerfen“… ist ja fast was Alltägliches… Erst als die Abtreibung vollzogen war, bin ich „munter“ geworden… und in ein Loch gefallen…“

Aktuelle Erfahrungen aus der Beratungspraxis:

Anfang September 2018 berichteten drei voneinander völlig unabhängige Frauen von ihren Erfahrungen beim Abtreibungsarzt. Alle drei Schwangeren haben beim selben Arzt einen medikamentösen Schwangerschaftsabbruch durchgeführt. Die schwangeren Frauen waren in der 5. Schwangerschaftswoche. Sie wollten sich erstmal „nur“ untersuchen und über Abtreibung aufklären lassen. Beim Ultraschall hörten sie den Arzt sagen: „Da ist noch nichts zu sehen, weil noch nichts drinnen ist. Lediglich die Gebärmutterschleimhaut hat sich bei ihnen aufgebaut. Wenn sie die Schwangerschaft verhindern wollen, dann müssen sie es gleich tun, weil Zeitdruck besteht. Zudem habe ich nur jetzt Zeit und kann keinen anderen Termin vergeben.“

Zwei der drei Frauen berichten Ähnliches: „Ich habe mich wie ferngesteuert gefühlt. Der Arzt hat meine Notlage schamlos ausgenutzt. Ich wollte noch mit meinem Mann darüber sprechen, doch der Arzt stand mit einem Glas Wasser und der Tablette da und forderte mich auf, die Tablette zu schlucken und das hinter mich zu bringen. 600,- Euro hat er sofort kassiert. Schon zu Beginn des Gesprächs hat er die Tablette aus dem Blister gedrückt. Das hat mir extrem Druck gemacht.“ Eine der beiden Schwangeren sagte: „Ich weinte schon beim Hineingehen in die Praxis. Er hat mit mir geschimpft und gefragt, warum ich wegen sowas weine. Als er mich unter Druck setzte, die Tablette zu schlucken, blieb sie mir im trockenen Hals stecken.“ Er sagte streng: „Runter damit.“

Bei Eileiterschwangerschaft ist eine medikamentöse Abtreibung verboten! Der Eileiter kann reißen, Verblutungen können die Folge sein!
Um zu prüfen, ob eine Eileiterschwangerschaft vorliegt, wurde den Frauen Blut abgenommen, jedoch kein Befund abgewartet. Eine der drei Frauen lebte nach der Einnahme von Prostaglandin einige Tage in großer Sorge, weil bei ihr eine Eileiterschwangerschaft vermutet wurde. Sie musste sich in ärztliche Behandlung in ein Krankenhaus begeben.

Die andere Frau berichtete (Zitat): „Nach Einnahme von Prostaglandin begann ich nach ca. 3 Stunden stark zu bluten. Ich hatte das Gefühl, auf die Toilette zu müssen und ging dann auch. Als ich aufstehen wollte, hatte ich am Scheidenloch einen Druck. Ich hatte Angst, zu pressen, tat es dann aber doch. Es kam eine golfballgroße Blase raus. So habe ich das Baby dann verabschieden müssen und runter gespült. Meine Psyche ist jetzt nicht gerade die beste. Es ist für mich extrem hart, das alles zu sehen und zu erleben.“

Wie gefährlich ist Mifegyne®?

Mifegyne® verursacht eine Reihe von Nebenwirkungen. Auch Todesfälle sind verzeichnet worden. In zahlreichen Ländern ist Mifegyne® bzw. Prostaglandin (Cytotec®) verboten. Es ist nicht verwunderlich, dass Feministinnen bei Einführung der medikamentösen Abtreibung (RU 486) heftig dagegen protestiert haben.

Ein medikamentöser Schwangerschaftsabbruch ist keineswegs eine sanfte Abtreibungsmethode und widerspricht dem vielpropagierten Frauenrecht!
Zurück bleiben sehr häufig schwer leidenden Frauen.
Frauen haben Besseres verdient als die Tötung ihres ungeborenen Kindes!

Anonyme, kostenlose Beratung über die Helpline: 0043 664 8200711

 





Abtreibungspille stoppen? Das geht!

19 02 2018

Abtreibungspille Mifegyne® (RU-486) rückgängig machen?
Geht das? Ja!

HELPLINE: 0043 664 8200711

Wie? Hormon Progesteron rasch einnehmen! Zahlreiche Kinder haben bereits überlebt.
Nach Einnahme der Abtreibungspille Mifegyne® (Wirkstoff: Mifepriston) gibt es eine zweite Chance!
Mit der raschen Gabe von Progesteron kann die Wirkung der Abtreibungspille unterdrückt und das Kind gerettet werden.
Es gilt so schnell als möglich zu handeln!

Die zahlreichen Erfolge der Abtreibungspillen-Neutralisierungstherapie mit Progesteron, welche von Prof. Dr. George Delgado entwickelt wurde, sind in Amerika seit Jahren bekannt.
Auch in den deutschsprachigen Ländern gibt es immer wieder Anfragen von Frauen, die nach erfolgter Abtreibungspillen-Einnahme deren Wirkung aufheben wollen!
Hilfesuchende Frauen haben ein Recht auf Unterstützung!
Frauen, welche nach erfolgter Abtreibungspillen-Einnahme ihr Kind behalten wollen, wird häufig gesagt, es gäbe kein Zurück. Das stimmt nicht! Leider sind im Internet zu diesen Fragen beinahe keine Antworten oder Falschinformationen zu finden.
Bitte fassen Sie Mut und kontaktieren Sie unsere Helpline!

0043 664 8200711 –
kostenlose und anonyme Beratung!

Entsprechend den aktuellen Erfahrungen von Delgado besteht eine 68%‑ige Überlebensrate des Kindes nach erfolgter Progesteron-Behandlung. Mit der Verabreichung von Progesteron zum Schwangerschaftserhalt sollte möglichst unmittelbar nach der Mifepriston-Einnahme begonnen werden, unbedingt vor der Gabe von Prostaglandin (wird in der Regel zwei Tage nach Mifepriston-Einnahme zur Einleitung von künstlichen Wehen verabreicht).

Prof. Delgado: „Mifepriston attackiert die Plazenta und nicht das Kind!“

Delgado arbeitet an einer Studie, die darauf hinweist, dass es nach derzeitigen Erkenntnissen nach Mifepriston-Einnahme zu keinem erhöhten Risiko von Behinderungen kommt. Das zu wissen ist für Frauen wichtig, die die Wirkung von RU-486 unmittelbar nach dem Abtreibungsversuch stoppen möchten.

Prof. Dr. George Delgado, Gründer und ärztlicher Leiter des Netzwerkes „Abortion Pill Rescue“ (APR), ist Experte für die Rettung von Babys, wenn die Mutter die Abtreibungspille bereits eingenommen hat. Delgado hat den ersten Fachartikel über die Neutralisierung der Wirkung von Mifepriston durch die Gabe von Progesteron publiziert. In den USA haben dank Delgado bereits mehr als 700 Kinder überlebt.
Publikationen von Prof. Delgado finden Sie hier:
http://issuesinlawandmedicine.com/wp-content/uploads/2018/03/Effects-of-Mifepristone-Article-embargo.pdf
http://www.abortionpillreversal.com/

https://www.focusonthefamily.com/family-qa/reversal-of-abortion-pill-mifepristone-ru-486/ 
https://ungeborene.de/aktuelles/initiativen/studie-ja-frauen-koennen-die-abtreibungspille-mit-lebensrettender-behandlung-stoppen

Erfahrungsberichte von Frauen, die erfolgreich mit Progesteron behandelt worden sind:
„Was für ein Drama: Zuerst schluckte eine 20-Jährige eine Abtreibungspille, dann wollte sie ihr Baby doch behalten … Die Abtreibung war bereits in vollem Gang. Vor 36 Stunden hatte sie die Abtreibungspille geschluckt. Dann wollte sie die Abtreibung stoppen …“
http://kath.net/news/44105

Als sie die erste von den drei Tabletten zur Abtreibung geschluckt hat, merkte sie: Es war der schlimmste Fehler ihres Lebens! Doch dann machte Gott ein Wunder nach dem anderen. Hier ist Summers Geschichte:
http://www.jesus.ch/magazin/jugend/youthmag/people/305426-die_geschichte_unseres_wunderbabys.html

Juli 2018, gesunde Zwillinge haben nach Mifegyne® überlebt und lachen mit Lebensfreude in die Kamera:
http://www.lifenews.com/2018/07/20/woman-takes-abortion-pill-to-kill-her-twin-babies-pro-life-doctor-saves-them-before-it-can-take-their-lives/


Was sagen Frauen nach Einnahme der Abtreibungspille?

  • „Der Zugang zur Abtreibung ist zu leicht. Ich wurde getäuscht!
  • „Ich war geschockt, weil es so „einfach“ war…und wenn ich Zeit zum Nachdenken gehabt hätte, oder ein chirurgischer Eingriff angestrebt worden wäre, hätte ich nochmals darüber nachgedacht…und mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht abgetrieben….“
  • „Der Arzt hat meine Panik „ausgenutzt“ … und eine Tablette „einwerfen“…ist ja fast was Alltägliches…. Erst als die Abtreibung vollzogen war, bin ich „munter“ geworden…und in ein Loch gefallen…!!!“
  • „Die Nebenwirkungen und die psychische Belastung sind vom Gynäkologen verharmlost, bzw. gar nicht angesprochen worden.“

In diesem 3-Minuten-Video zeigt Dr. Antony Levatino anschaulich was bei einer Abtreibung mit Mifegyne® vor sich geht.
https://www.youtube.com/watch?v=lRDnVSMr5j0 

Laut Firmenangabe ist Mifegyne® in 95-98% wirksam, d.h. es kommt zum Tod des Embryos. In 1-3% ist eine Ausschabung der Gebärmutter notwendig und in 1-2% entwickelt sich das Kind weiter. Mifegyne® wird bis zur 9. Schwangerschaftswoche angewendet. Es handelt sich dabei um einen Progesteron-Rezeptorenantagonist. Durch den Entzug des Schwangerschaftserhaltungshormons kommt es in der Folge zum Tod des Kindes.

Die Frau erlebt mit Mifegyne® die Abtreibung aktiv mit, sieht sehr häufig den ausgestoßenen Fruchtsack mit dem darin enthaltenen toten Embryo. Darüber hinaus bleiben viele Frauen mit psychischen Folgeschäden zurück. Die Frau spürt, wie ihr Kind in ihrem eigenen Leib stirbt und sie sieht nicht selten das tote, ausgestoßene Kind im Fruchtsack. Bei der Schwangerenkonfliktberatungs-Hotline mehren sich Anrufe von Frauen, die beispielsweise über die Dosierung der Abtreibungsmedikation im Unklaren sind. Häufig klagen Frauen über Bauchkrämpfe und starke Blutungen als Folge der Abtreibungspille.

Die Schwelle, eine Abtreibung mittels Tabletten durchzuführen, ist mit „Mifegyne®“ extrem niedrig geworden! Schwangere in Not haben etwas Besseres verdient als die straffreie Tötung ihres Kindes. Bieten wir ihnen jede erdenkliche Hilfe an, die sie brauchen, um sich für das Leben entscheiden zu können!

Helpline: 0043 664 8200711





Hinweis auf eine Seite zum Schutz unserer Kinder

19 10 2017

safersurfing.org

Die qualifizierten Referenten von Safersurfing kommen gerne für

Vorträge bei Seminaren
Elternabende
Lehrerfortbildungen
Schuleinsätze…… HIER….

Häufig gestellte Fragen

Wann ist das richtige Alter für Aufklärung?
Was sind Orte, Gegebenheiten auf die ich besonderes Augenmerk legen sollte?
Wie kann ich mit meinem Kind reden, ohne dass es peinlich wird?
Wie kann ich mein Kind am besten unterstützen und schützen?
Bringe ich mein Kind nicht auf dumme Ideen, wenn ich zu früh mit ihm darüber spreche?
Wie kann ich mein Kind bewahren, ohne das Vertrauensverhältnis zu zerstören?
Warum soll ich mit meinem Kind über Pornografie sprechen? In unserem Haushalt gibt es so etwas nicht, und bei den Fernsehsendungen achten wir sehr darauf, was es sehen darf.
Ich habe versäumt, rechtzeitig mit meinem Kind darüber zu reden, und merke nun, dass mein Sohn/meine Tochter auf Pornoseiten surft.

Powergirls und starke Kerle
safersurfing
Rakete startklar!: Wie aus Jungs echte Kerle werden





Kulturkommunisten in Brüssel

6 09 2017

Ein Hinweis auf ein Buch – Die Löwen kommen,
entnommen aus Kath.net:
http://www.kath.net/news/44982

Vladimir Palko, ehemaliger Innenministers der Slowakei, schreibt über die neue Tyrannei, auf die Europa und Amerika zusteuern. Eine Analyse der anthropologischen Revolution, die die Grundfundamente unserer freiheitlichen Staaten bedroht.

Kisslegg (kath.net) In seinem Buch „Die Löwen kommen“ analysiert der ehemalige Innenminister der Slowakei die anthropologische Revolution, welche die Grundfundamente unserer freiheitlichen Staaten bedroht. Auszugsweise zitiert kath.net aus dem Vorwort, das Dr. Christof und Alexa Gaspari für das Buch geschrieben haben. Das Buch ist eine Neuerscheinung des fe-Medienverlages.

Flott geschrieben, mit viel Dokumentation versehen, schildert das Buch, wie sich in den letzten Jahrzehnten ein neuer Wertekanon in den westlichen Gesellschaften etabliert hat. Dieser stellt eine fundamentale Abkehr vom bis ins 20. Jahrhundert prägenden christlichen Menschenbild dar. Christen, die Jahrzehnte hindurch im Kampf mit der kommunistischen Diktatur gestanden waren und unter deren Verfolgung leiden mussten, erlebten nun nach 1989, wie sich ihre ehemaligen Unterdrücker im Handumdrehen an das westliche System anpassten und von diesem mit offenen Armen aufgenommen wurden.

Der Verfasser, Vladimir Palko – langjähriger Abgeordneter im Nationalrat und von 2002 bis 2006 Innenminister der Slowakei – hat diese Entwicklung aus unmittelbarer Nähe und nicht nur in seinem eigenen Land miterlebt. Ausführlich schildert er das für die Christen aus dem Osten zunächst unfassbare Phänomen, wie die konservativen und christdemokratischen Parteien im Westen dem Sog der linken Ideologie in fast allen Ländern des Westens erlagen, ja zum Teil sogar aktiv an der Etablierung der mittlerweile vorherrschenden Kultur des Todes mitwirkten. Für uns hier im Westen gehört das mittlerweile so zum Alltäglichen, dass erst der breit angelegte Rückblick in diesem Buch dem Leser erschreckend vor Augen führt, was die mehrheitlich christliche Bevölkerung Europas und Nordamerikas in den letzten Jahrzehnten mehr oder weniger stillschweigend geschluckt hat.

Wir selbst haben diese Entwicklung im Zuge der Arbeit für die Zeitschrift „Vision2000“ ebenfalls mitverfolgt und auch analysiert. Palkos Buch zu lesen, war für uns dennoch ein enormer Gewinn, weil es breitgefächert und bestens dokumentiert das Geschehen gut leserlich – ja geradezu spannend – aufbereitet. Die Anthropologische Revolution, wie der Autor diesen Paradigmenwechsel bezeichnet, ist drauf und dran, sich mit Machtmitteln auszustatten, um ihre Errungenschaften zu festigen und gegen Kritik abzusichern. Die heutige Situation erinnere ihn an die Vorläufer der kommunistischen Machtergreifung, diagnostiziert Palko und illustriert diese Feststellung an der wachsenden Zahl von Übergriffen und Benachteiligungen, denen Christen heute ausgesetzt sind, wenn sie sich gegen den vorherrschenden Wertekanon auflehnen und nicht bereit sind, sich nach dessen Spielregeln zu verhalten. Daher auch der Titel des Buches: „Die Löwen kommen“.

Ja, wir leben in spannenden Zeiten, in Zeiten einer fundamentalen Konfrontation um das Menschenbild. Das vorliegende Werk versteht sich als Appell an uns Christen, die Zeichen der Zeit zu lesen und sich der Konfrontation mit der Kultur des Todes nicht zu entziehen. Es ist höchste Zeit! Seit Jahrzehnten vom wachsenden Wohlstand verwöhnt sowie von gleichgeschalteten Medien eingelullt und ruhig gestellt, sind wir Christen im Westen besonders in Gefahr, die auf uns zukommende Herausforderung zu übersehen oder zu verdrängen. Die durch die Konfrontation mit der Diktatur des Kommunismus geschulten Glaubensgeschwister aus dem Osten haben sich da ein empfindsameres Sensorium bewahrt. Bedingt durch ihre Erfahrungen mit Zeiten der Bedrängnis verfügen sie darüber hinaus auch über ein Repertoire von Mitteln, die helfen, in schwierigen Zeiten zu bestehen. Vladimir Palko liefert dazu im letzten Kapitel – „Zum Kampf geboren“ – einige Anregungen: Sich der Wahrheit, die befreit, zu stellen und sie auch zu sagen; Buße tun; Kultur schaffen; sich vernetzen… – und vor allem den Zuruf Papst Johannes Paul II. nach seiner Wahl im Leben umsetzen: „Fürchtet euch nicht!“

kath.net-Buchtipp
Die Löwen kommen
Von Vladimir Palko
Fe-Medienverlag
503 Seiten
Euro 13,20

Bestellmöglichkeit:
Für Bestellungen aus Österreich und Deutschland:buch@kath.net
Für Bestellungen aus der Schweiz: buch-schweiz@kath.net

 





„Die Dynamik der Liebe“

26 02 2015

„Scheidung ohne Stress, „Scheidung für Eilige, „Scheidung online – Fachkanzlei ermöglicht es.“ So klingen die Werbeangebote der seit einigen Jahren florierenden Scheidungsindustrie. Da jede zweite oder dritte Ehe geschieden wird, bedarf es Spezialisten, die diese Krisensituation aufarbeiten. In fast allen Ländern des Westens hat das Geschäft der Scheidungsindustrie ein Übermaß an Aktivität erreicht. Scheidungsanwälte, Psychocoaches, Heiratsvermittler, Reisebüros, Immobilienmakler einschließlich Konditoren mit Scheidungstorten bieten auf sogenannten Scheidungsmessen ihre Dienste an. Es gibt in dieser Branche nichts, was nicht wert ist, vermarktet zu werden. Kann man sich vorstellen, daß noch jemand daran interessiert sein könnte, gebrochene Verbindungen zu heilen und Ehen zu retten? Auch hier geht es um die Geschichte vom großen Geld, vom Millionengeschäft.

Psychologen und Sozialforscher machen vor allem den gesellschaftlichen Wandel und die völlig veränderten gegenseitigen Ansprüche in der Ehe als Verursacher der in den letzten Jahrzehnten rasant angestiegenen Scheidungszahlen verantwortlich. Das mag im Einzelnen gesehen nicht falsch sein. Doch Weihbischof Dr. Andreas Laun und seine Mitarbeiter im Referat für Ehe und Familie der Erzdiözese Salzburg sowie seine bischöflichen Mitbrüder Dr. Elmar Fischer und Dr. Klaus Küng gelangten zu einem Ergebnis, das in den Betrachtungen der genannten „Berater“ keine Beachtung findet: der Zusammenhang zwischen künstlicher Empfängnisverhütung und Scheidung. Grundlage ihrer Überlegungen war die Studie der amerikanischen Prolife Aktivistin Mercedes Wilson, die entdeckte, daß Paare, die künstlich verhüten häufiger in Scheidung enden, als jene, die in ihrer Ehe die Natürliche Empfängnisregelung (NER) leben.

Mit Hilfe des Arztehepaars Walter und Michaela Rhomberg wurde unter den Mitgliedern des Instituts für Natürliche Empfängnisregelung (INER) Vöcklabruck auch im deutschsprachigen Raum (Deutschland, Österreich, Schweiz und Süd-Tirol) eine Untersuchung durchgeführt um abzuklären, ob die in Amerika erarbeitete Studie verifiziert werden kann. Die Umfrage bezog sich auf die Gründe für die Wahl der Natürlichen Empfängnisregelung (NER) sowie auf die Praxis der Methode, die Zufriedenheit im Familienleben und die Akzeptanz der periodischen Abstinenz. Die Sondierung dieses Fragebogens, bei der auch die religiöse Praxis einbezogen wurde, zeitigte erstaunliche Resultate: 61 % bestätigten eine Bereicherung ihrer persönlichen Beziehung zum Partner, 63 % erlebten das Familienleben schöner und glücklicher und 82 % der Befragten beurteilten die periodische Abstinenz als positiv. Das für die Anwendung der NER sprechendste Ergebnis jedoch ist die Tatsache, daß die Scheidungshäufigkeit in Relation zur religiösen Praxis – unabhängig vom Glaubensbekenntnis – bei 3 % liegt, bei distanzierter religiöser Praxis allerdings bei 12,5 %, doch auch diese Scheidungsrate liegt immer noch deutlich unter den Durchschnitts-Werten der in Frage kommenden Länder (Österreich im Jahre 2007 bei 48 %, Tirol 37 % und Wien bis zu 60 %). Die durchschnittliche Geburtenzahl der befragten Paare liegt bei 3 Kindern.

Die gesammelten Erkenntnisse wurden in einem ansprechenden Band mit dem Titel „Die Dynamik der Liebe“ erfasst, herausgegeben von Weihbischof Dr. Andreas Laun und Mag. Maria Eisl. Daß über die darin erstellten Gutachten kein Widerhall in den Mainstream-Medien zu finden ist, erstaunt weiter nicht, da über das Wissen um die von Prof. Dr. Josef Rötzer entwickelte sympto-thermale Methode, die nichts mehr gemein hat mit der Knaus-Ogino Rechenregel, weitgehend geschwiegen wird. Dabei möchte Dr. Rötzer bei dieser Art der Fruchtbarkeitsregelung weniger von einer Methode als von „der eigenen Lebensweise“ sprechen, da durch die Natürliche Empfängnisregelung die Möglichkeit gegeben wird, Mann und Frau im Sinne der katholischen Lehre zu einer ganzheitlichen Wahrnehmung und Annahme des Leibes zu führen. Langjährige Forschungsarbeiten haben gezeigt, daß NER bei sorgfältiger Anwendung ebenso sicher ist wie „die Pille“.

Ein entscheidender Grund des mangelnden Bekanntheitsgrades der NER ist die Dominanz der Pharmalobby, die aus wirtschaftlichen Gründen die zahlreichen gesundheitsschädlichen Nebenwirkungen dieses hochwirksamen Hormonpräparats unterschlägt: wie Thrombosen und Embolien, Infektionen, Demenzentwicklung, sowie ein erhöhtes Krebsrisiko (Brustkrebs, Leber- und Gebärmutterhalskrebs). Der westliche Mensch pflegt einen oft befremdlichen Gesundheitskult in seinem Trend zur Natürlichkeit, warum aber wird die Pille, die kein Medikament gegen eine Krankheit ist, sondern ein Mittel gegen die Fruchtbarkeit der Frau, über Jahre hinweg täglich eingenommen? Überall heißt es „Zurück zur Natur“, doch wenn es um Verhütung geht, ist jedes Mittel recht, selbst wenn es die Gesundheit der Frau ruiniert.

Es ist in unserem aufgeklärten Zeitalter weithin unbekannt, daß die Tage der Fruchtbarkeit selbst bestimmt werden können. Da die Eizelle eine begrenzte Lebensdauer hat, ist nur ein kurzer Zeitraum vorbehalten, in dem der Eisprung stattfinden kann, d. h. wenn die Eizelle nach wenigen Stunden abgestorben, also nicht mehr befruchtungsfähig ist, besteht bis zur nächsten Blutung tatsächlich eine 100prozentige Unfruchtbarkeit. Dem INER liegen 400 000 Zyklen vor, die seit 1956 gesammelt wurden, die bestätigen, daß in der unfruchtbaren Zeit keine Schwangerschaft zustande gekommen ist.

Ein eigenes Kapitel ist den persönlichen Erfahrungen gewidmet (Seite 18 – 30), in denen Ehepaare in Dankbarkeit über die Zuverlässigkeit der NER-Methode berichten. Hier einige Aussagen:

Sie ist eine Lebensweise ohne Nebenwirkungen der Pille…

Gibt ein gutes Gesundheitsgefühl ohne Chemie…

Die Konsequenzen unseres Handelns werden gemeinsam getragen…

Auch der Ehemann wird mit den körperlichen und seelischen Situationen seiner Frau vertraut…

Durch die Enthaltsamkeit freute ich mich stärker auf das nächste Beisammensein…

In der Zeit der Enthaltsamkeit leben wir von der gegenseitigen Zärtlichkeit…

Was bei den Befragungen immer wieder betont wurde, ist der Schutz der Fruchtbarkeit für die nächste Generation und der Respekt und die Würde vor dem Leben des andern.

Das sexuelle Verhalten vieler Paare wird seit Jahrzehnten durch Verhütung bestimmt, das in der Folge in allen Bereichen der Moral zu einer permissiven Denkweise geführt hat. Die Entwicklung hätte einen andern Verlauf genommen, wenn „der umstrittenste Text der Kirche“ ernst genommen worden wäre: die Enzyklika „Humanae vitae“. Die Folgen der Verneinung dieses prophetischen Lehrschreibens haben in die uns bekannten Sackgassen geführt: Kontrazeption und Abtreibung, und in Weiterführung dieser faulen Früchte zur In-vitro-Fertilisation, Embryonenvernichtung in verbrauchender Embryonenforschung, Präimplantationsdiagnostik (PID) zur Selektion Behinderter und schließlich „assistierte Tötung“ am Lebensende, d. h. Euthanasie.

Am Schluß des Buches findet der interessierte Leser eine Kurzanleitung als Information für Ärzte, sowie wertvolle Erklärungen über die Funktionsweise der sympto-thermalen Methode nach Dr. Rötzer, ebenso Kontaktadressen für den deutschsprachigen Bereich.

Fast ein halbes Jahrhundert ist seit dem Erscheinen von „Humanae vitae“ vergangen. Die Erfahrungen dieser Jahre haben gezeigt, daß die Warnungen und Gefährdungen von denen Papst Paul VI. einst sprach in einem kaum erwarteten Masse berechtigt waren. Daher trifft es zu, was Weihbischof Dr. Andreas Laun in seiner Abhandlung „In der Liebe begründet“ betont: „Die Abwendung von Verhütung hin zur Natürlichen Empfängnisregelung könnte der Anfang einer neuen, erneuerten Liebesbeziehung werden und Scheidung verhindern,…denn mit Blick auf die Kirchengeschichte gab es noch nie einen günstigeren Zeitpunkt für Katholiken, die Ehelehre der Kirche zu entdecken als heute.“





Abtreibung – kommt in den „besten“ Familien vor

27 01 2015

775Wer glaubt, Abtreibung trifft nur sozial schwache Frauen oder Teenagerschwangere, der irrt!

Abtreibung ist seit Einführung der Fristentötung vor 40 Jahren mehr und mehr zu einem „Recht“ geworden.

In Österreich gibt es keine Bedenkzeit. Das heißt, wer den Expresszuschlag bezahlt, kann unmittelbar am selben Tag in einer österreichischen Abtreibungsfirma einen Termin bekommen, sich narkotisieren und auskratzen lassen!

Die Gesetzgebung verlangt keine unabhängige Beratung von untersuchendem und abtreibendem Arzt. Dadurch werden Entscheidungen häufig übereilt getroffen und kosten unzähligen Menschenkindern das Leben. Viele Frauen und Familien leiden unsäglich an den schweren Folgen von Abtreibung.

 

Wie Abtreibung eine „beste“ Familie erschütterte

Das ist die wahre Geschichte einer jungen Frau, die zur Abtreibung gedrängt wurde. In einem größeren Dorf in Österreich lebt eine Familie mit fünf Töchtern. Mittlerweile sind alle erwachsen. Sie haben gute Ausbildungen gemacht und beginnen sich beruflich zu entfalten. Wie es „in den besten Familien vorkommen kann“, gibt es auch in dieser Familie „ein schwarzes Schaf“. Das ist Mona. Sie ist die vierte Tochter des Hauses und mittlerweile 23 Jahre alt. Vor Jahren kam sie erstmals mit verschiedenen Drogen in Kontakt, hat mehrere Entzüge hinter sich und ist seither psychisch angeknackst. Erstaunlicherweise hat Mona es immer wieder geschafft. Sie konnte die Matura nachholen, eine Arbeit finden, die ihr Freude macht, und hat Studienpläne.

In den vergangenen Jahren hatte die Familie mit Mona viel zu ertragen.

Mona ist schwanger. Zuerst hat sie die Schwangerschaft verdrängt, dann gehofft, dass es für die Abtreibung schon zu spät ist. Freude und Unsicherheit wechselten sich ab. Vor ein paar Tagen, in der 14. Schwangerschaftswoche, entschloss sie sich, ihren älteren Schwestern anzuvertrauen. Dass sie keinen Freudensprung machen werden, hat Mona geahnt. Sie hat so sehr auf eine Ermutigung gehofft, sind sie doch sehr kinderliebend. Leider gingen die Wogen hoch. Viele Fragen standen im Raum. Wer ist der Vater des Kindes? Wer soll sich um das Kind kümmern? Wie will sie das schaffen, nachdem sie immer wieder psychische Probleme und Aufenthalte in der Klinik hinter sich hat?

Es war klar: Ein Kind passt nicht in diese „beste“ Familie und zerstört ohnehin Monas Studienpläne.

Der Entschluss wurde gefasst: Es ist wohl das Beste, das Kind ist weg!

Am darauffolgenden Tag wurde viel telefoniert und organisiert. Woher so schnell einen Abtreibungstermin bekommen? Es brauchte ein paar Telefonate, aber dann war bereits auf den darauffolgenden Tag ein Termin vereinbart. Es hieß seitens der Abtreibungsfirma: „Wir machen einen Termin für den Ultraschall.“

Es gab dann noch ein Gespräch zwischen Mona und ihrer Mama mit dem Resultat, dass die Abtreibung die richtige Entscheidung ist.

Über die Möglichkeit, der schwangeren Frau etwas Besseres zu bieten als das Töten ihres eigenen Kindes, wurde nicht wirklich nachgedacht!

Dass Abtreibung schwerwiegende Folgen haben kann, insbesondere, wenn eine Frau sowieso schon unter psychischen Problemen leidet, hatte keine Bedeutung.

Die Mama hat Mona in die Abtreibungsklinik begleitet und ihr „Mut zugesprochen“. Dort ging alles ganz schnell. Mittels Bezahlung des Expresszuschlages konnte sofort die Narkose gesetzt und die Abtreibung durchgeführt werden.

Nach der Abtreibung war eine Freundin so nett und hat sich den ganzen Tag um Mona gekümmert. Alles schien vorbei und erledigt zu sein. Die Entscheidung ist gewiss niemandem leicht gefallen, aber in Monas Lebenssituation war das das einzig Richtige, wie die Familie einstimmig feststellte.

Leider weit gefehlt!

Mona überraschte ihre Leute noch am Abend desselben Tages mit der Nachricht, die bei allen Familienmitgliedern Fassungslosigkeit hervorrief.
Mona schrieb: Ich bitte um keine Anrufe und SMS mehr. Ich möchte keinen weiteren Kontakt zu meiner Familie. Ein Teil von mir ist gestorben. Ich habe mein eigenes Kind getötet und ihr wart alle dabei. Mir geht’s dreckiger als je zuvor in meinem Leben. Danke für eure „Unterstützung“. Mona

www.plattform-leben-vorarlberg.at

Hilfe nach Abtreibung:
http://www.rahel-ev.de/h_hilfe.html

Buchempfehlung:
Wege zum Schattenkind   Autorin: Dr. Angelika Pokropp-Hippen FE-Medienverlag





Vatertag 2014: Familienpicknick ohne Väter?

8 06 2014

Das ist die neue ÖVP – nur noch schwul
Andreas Unterberger, 28. Mai 2014

Ausgerechnet kurz vor dem Vatertag 
scheint es in Österreich keine Väter mehr zu geben.
Zumindest legt es die Einladung zu einem 
Familienpicknick nahe, das vom ÖVP-geführten 
Familienministerium veranstaltet wird.

Vier Bilder zieren die Einladung von Frau Karmasin und Herrn Rupprechter zu einem „Familien“-Fest.

Zwei davon zeigen gleichgeschlechtliche Menschen (wo vor allem die männlichen voll glücklich verdrehter Augen in inniger Kuschelhaltung sind), zwei nur Kinder. Diese warten offenbar darauf, dass sie bald an gleichgeschlechtliche Pärchen vermittelt werden. Kein einziges Foto zeigt hingegen bei einem angeblichen „Familien“(!)-Fest eine Vater-Mutter-Kind-Familie. Ist ja wurscht, dass der allergrößte Teil der Kinder mit Vater und Mutter aufwächst. So laden die zwei Minister der Ex-konservativ-christdemokratischen Partei ein . . .

Damit sagen gleich zwei schwarze Häuser klarer denn je, dass man heterosexuelle Paare nur noch igitt findet. Die einstige Volkspartei hat sich so wie Rot und Grün und Pink ins ausschließliche Rennen um die Schwulen begeben. Und wundert sich interessanterweise, dass die einst konservativ-christliche Partei von Wahl zu Wahl heftig an Stimmen verliert.

Wers nicht weiß: Das „Lebens“-Ministerium von Herrn Rupprechter war einst für Landwirtschaft und Umwelt zuständig. 
Wir lernen: Für die Kosten solch lächerlicher Umtaufungen (von sämtlichen Türschildern übers Internet bis zum Briefpapier) ist immer noch genug Geld da. Für eine eigene Agentur übrigens auch, die eine Hüpfburg mietet. 
Und solche Einladungen für die beiden Minister macht.

Original bei Andreas Unterberger

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HINWEISE:

Artikel zu Homosexualität auf Schreibfreiheit

Homo-Ehe–> Witwenrente –> Adoption –> ??? 

Schriftverkehr mit Politikern der ÖVP

 





WIR ALLE SIND VERANWORTLICH

31 05 2014

marsch für die familie2014-1

von Dr. Alfons Adam

Eine Studie vom Mai 2012, basierend auf einer Online-Umfrage bei über 4.000 Personen zwischen 20 und 30 Jahren in Deutschland, Österreich und in der Schweiz hat das Ergebnis erbracht, dass im Durchschnitt 75% der jungen Menschen die Familie als sehr wichtig ansehen. In Österreich sind es sogar 81%. Das überrascht nicht, weil seit Jahrzehnten solche Umfragen immer dasselbe Ergebnis bringen. Und wenn bei jungen Menschen nach dem Kinderwunsch gefragt wird, wünschen sich die meisten mehr Kinder, als sie dann tatsächlich haben werden.

Wie ist diese Kluft zwischen den Erwartungen an das Leben und dem tatsächlichen Zustand von Ehe und Familie zu erklären? Laut Statistik Austria betrug im Jahre 2012 die Gesamtscheidungsrate 42,51%. Im selben Jahr wurden 17.000 Kinder zu Scheidungswaisen. In den Jahren 2002 bis 2012 wurden insgesamt 208.000 Scheidungswaisen „produziert“. Die Kinder aus wieder aufgelösten Lebensgemeinschaften sind darin noch gar nicht mitgezählt. Es ist bekannt, dass Kinder die Schuld an der Trennung der Eltern häufig bei sich selbst suchen und sehr darunter leiden. Viele geraten in die Mühlen der Pflegschaftsgerichtsbarkeit und werden zum Instrument gemacht, welches ein Elternteil (z.B. Unterhalt oder Besuchsrecht) gegen den anderen als Waffe verwendet. Wie viel Leid wird hier angehäuft, das durch Generationen nachwirkt. Und doch wissen wir alle, dass intakte Familien die Keimzelle der Gesellschaft und der Kirche sind. Kinder brauchen Vater und Mutter, dass sie an Leib und Seele gesund heranwachsen können.

Warum gelingt das von so vielen jungen Menschen angestrebte Lebensmodell nicht? Es wird den Menschen erklärt, dies sei eben die gesellschaftliche Entwicklung, „neue Formen von Familie“ seien entstanden, kurz gesagt es gebe eine Art Naturgesetz zur Auflösung der herkömmlichen Familie, und man müsse sich eben den gesellschaftlichen Entwicklungen anpassen.

Die tiefste Ursache für den erbärmlichen Zustand unserer Familien ist natürlich der Glaubensschwund. Dazu kommt aber, dass die Politik seit Jahrzehnten die Familien ganz bewusst zerstört. Kinderpsychologen wissen es schon lange und die neuesten Ergebnisse der Hirnforschung bestätigen zusätzlich, dass Kinder bis zum Alter von 3 Jahren am besten ihre eigene Mutter als Bezugsperson haben sollten. Man getraut es sich fast nicht mehr auszusprechen, dass es selbstverständlich das beste Lebensmodell wäre, nach entsprechender Prüfung und Vorbereitungszeit eine Ehe einzugehen, die Kinder anzunehmen, die Gott schenkt und die naturgegebenen Aufgaben von Mann und Frau in der Familie zu erfüllen. Natürlich soll jedem Menschen zugestanden werden, sein Leben frei zu gestalten, doch Tatsache ist, dass die meisten Mütter gerne hauptberuflich für ihre Kinder und für ihre Familie da wären, wenn es gewisse von Staat und Gesellschaft aufoktroyierte Zwänge nicht gäbe.

Steuerliche Belastung und mangelnder Familienlastenausgleich sorgen dafür, dass das Einkommen des Vaters nicht ausreicht, einer Familie mit Kindern ein wirtschaftliches Auskommen zu ermöglichen. Der finanzielle und gesellschaftliche Druck auf die Frauen ist enorm, „berufstätig“ zu sein, wobei unterstellt wird, dass die Tätigkeit als Hausfrau und Mutter nichts wert sei. Kinderreiche Familien sind geradezu der gesellschaftlichen Ächtung ausgesetzt. Der sogenannte Generationenvertrag ist in skandalöser Weise ungerecht. Die finanzielle Belastung, die mit Kindern verbunden ist, beschränkt den üblichen Wohlstand vor allem kinderreicher Familien. Und zu diesem Nachteil kommt dann, dass die Pensionsansprüche von Müttern, die sich um ihre Kinder gekümmert haben, in der Regel weitaus geringer sind als die von ledigen und kinderlosen Frauen. Von Kindern profitieren also am meisten diejenigen, die keine haben.

Es gibt eine unheilige Allianz zwischen den Marxisten in allen Parteien und der Wirtschaft. Die Marxisten wollten immer schon die Familie zerstören. Die Wirtschaft hat Interesse daran, die Frauen als „Erwerbstätige“ zu haben, nachdem es in unserer Verhütungs- und Abtreibungsgesellschaft immer weniger junge Menschen und Arbeitskräfte gibt.

Auch zum Scheitern so vieler Ehen leisten Staat und Gesellschaft einen aktiven Beitrag. Die Politiker behaupten immer, man müsse die Gesetze, die Ehe und Familie regeln, der „gesellschaftlichen Entwicklung“ anpassen. In Wahrheit wird diese sogenannte gesellschaftliche Entwicklung gefördert, indem man z.B. das Verschuldensprinzip bei einer Ehescheidung abgeschafft hat. Dieser Umstand und der gesellschaftliche Konsens, dass Ehescheidungen heute die Normalität sind und Kinder sich eben an immer wieder neue Bezugspersonen gewöhnen müssen, tragen zusätzlich zur Zerstörung von Ehen und Familien bei.

Zum Charakteristikum eines Staatsmannes und einer moralisch hochstehenden Politik gehörte früher einmal, dass der Staat für die innere und äußere Sicherheit sorgt (was heute ebenfalls vernachlässigt wird) und die Familien fördert. Die ideale Familie müsste nach Kräften gefördert werden, für sie müsste das Optimale getan werden. Stattdessen betreibt man Gesellschaftsveränderung durch ungerechte Privilegien für Lebensformen, die das Bild von Ehe und Familie verdunkeln und zerstören. Das Zivilrecht bildet ausreichende Instrumente zur Wahrung der allgemeinen Menschenrechte. Die Akzeptanz und Privilegierung sündhafter Lebensformen schädigt hingegen das Gemeinwohl.

Die hier beschriebene und wahrlich besorgniserregende Lage ist für die herrschenden Kreise noch nicht schlimm genug. UNO, EU und unsere eigene staatliche Gesetzgebung fördern die Gender-Ideologie, deren Ziel die gänzliche Beseitigung der herkömmlichen Vorstellung von Ehe und Familie ist und die so nebenbei den christlichen Glauben an der Wurzel ausrotten will.

 

„Schafft Herzen voll Laster und ihr werdet keine Katholiken mehr haben!“

Der Satz stammt aus einer Schrift eines abtrünnigen französischen Priesters, des Ex-Kanonikus Roca aus dem Jahre 1819. Heute wird diese Aufforderung voll verwirklicht, und das unter großzügigem Einsatz unserer Steuergelder. Es ist die Gender-Ideologie, die unser Recht und unsere Kultur durchdringt. Die Kernidee ist, dass es ein biologisches (gottgewolltes) Geschlecht des Menschen nicht gibt, sondern dass er es sich selbst aussuchen und sooft ihm dies beliebt auch ändern kann. Der Hintergedanke ist die Etablierung und gesellschaftliche Anerkennung jeder Art von Unzucht.

Um keine Zweifel aufkommen zu lassen, worum es sich handelt, müssen wir uns – so ekelhaft das ist – mit grauslichen Details beschäftigen. Nur so können wir die Gefahr verstehen, der vor allem unsere Kinder ausgesetzt sind: Das österreichische Institut für Sexualpädagogik hat im Auftrag des Bundesministeriums für Unterricht und Kunst den Film „Sex, we can?!“ produziert. Aus dem Inhalt: Zwei Buben schauen sich einen Sexfilm an und unterhalten sich über Kondome. Ein Bub geht zur Toilette. Er steht vor drei Türen mit den Aufschriften: Heterosexuell, Homosexuell, Metrosexuell und freut sich, dass er das optimale Kondom namens „Superman“ für sich gefunden hat. Elena hilft Sophie bei der Auswahl des passenden Verhütungsmittels, inklusive „Pille danach“, und klärt sie darüber auf, dass „das die Eltern nichts angeht und sie schlafen kann mit wem sie will“. „Das Sexleben fällt ab deinem 14. Geburtstag in deine eigene Verantwortung. Dann giltst du als sexuell mündig“. Der Film informiert darüber, dass 95 % der unter 16-Jährigen behaupten, sie hätten Sex, in Wirklichkeit seien das aber nur 50 %. Man sieht Sophie und David beim „Ersten Mal“. David zieht sich einen Kondom über, aber die beiden haben Probleme. David: „Ich komm nicht rein“. Sophie sagt zu Elena: „Ich bin noch nicht so weit. Morgen vielleicht oder übermorgen.“ Elena: „Du lässt ihn jetzt sofort rein!“. In einem zweiten Film vergleichen Buben die Länge ihres Penis. In einer Anweisung für Lehrer und Erzieher heißt es dazu, es gehe um die sexuelle Bildung von Kindern ab null Jahren bis zur Volljährigkeit. Schon Babies sollen gezielt dabei unterstützt werden, Lustgefühle zu erzeugen. Ab dem Kindergarten soll die sexuelle Aktivität zwischen den Kindern ganz ohne „moralische“ Vorgaben gefördert werden. Eine sexuelle „Latenzzeit“ gebe es nicht. Ab 12 Jahren beginnt die Vorbereitung auf das „Erste Mal“ und die Initiation in sexuelle Praktiken aller Art. Geistig und körperlich behinderte Kinder sollen einbezogen werden.

Einige Beispiele aus Deutschland: Prof. Dr. Günther Deegener ist Diplompsychologe an der Kinder- und Jugendpsychiatrie in Homburg an der Saar und tritt als Gutachter in Missbrauchsprozessen auf. Er ist Vorsitzender des Deutschen Kinderschutzbundes im Saarland. In seinem Buch „Kindesmissbrauch – erkennen, helfen, vorbeugen“ tritt er für das „Recht des Kindes auf körperliche und sexuelle Selbstbestimmung“ ein und zitiert zustimmend: Mit Kindern ist über „Lustgefühle, Spaß, Erektion und Orgasmus“ zu sprechen, „über Selbstbefriedigung, Petting und Geschlechtsverkehr. Dabei müssen die natürlich-lustvollen Handlungen des Kindes mit seinem eigenen Körper zugelassen werden, auch im Rahmen von Doktorspielen mit anderen Kindern.“

Marion Kläs leitet die Evangelische Tagesstätte für Kinder der Diakonie Düsseldorf. In ihrer Publikation „Wie Sexualerziehung in der Kita (Kindertagesstätte) leichter gelingt“ geht es um „aktive Sexualerziehung“. Wenn Kinder fragen: „Dürfen wir in der Kuschelecke unseren Penis und unsere Scheide anschaun?“, antwortet sie auf solch „unbefangene Fragen“… „ganz souverän“ mit Ja.

Elke Schmidt ist Referentin bei einer Organisation für Prävention vor sexuellem Missbrauch. Zum Problem, dass es immer mehr sexuelle Übergriffe unter Kindern gibt, auch im Kindergarten, hat sie folgendes zu berichten: „Serpil möchte, dass ihr Freund Ben sie an der Vulva küsst. Als er dies nicht macht, boxt sie ihn in den Bauch“. Oder: „Im Kindergarten ziehen sich die beiden Vierjährigen Jakob und Selina in der Kuschelecke aus und untersuchen ausgiebig ihren Po und ihre Geschlechtsteile.“ Oder: „Die dreijährige Laura masturbiert regelmäßig vor dem Einschlafen.“ Oder: „ Die fünfjährige Lisa fordert in der Toilette des Kindergartens den dreijährigen Martin auf, die Hose auszuziehen und fasst ihn am Penis an. Sie verspricht ihm, dass er dafür mit ihr Lego spielen darf.“ Oder: „Nina und Tim liegen aufeinander und machen geschlechtsverkehrsähnliche Bewegungen.“ Oder: „Im Kindergarten spielen einige Jungen Pimmellutschen.“ Das alles sei „normal“ und sollte wohlwollend akzeptiert und gefördert werden.

Das sind keine krassen Einzelfälle oder Entgleisungen, das entspricht der Richtschnur unserer staatlichen Bildungs- und Erziehungspolitik – eben „Gender-Mainstreaming“. Es gibt Gender-Lehrstühle an den Universitäten und Gender-Beauftragte in den Schulen. Es geht bei der Gender-Ideologie nicht um die Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau, wie absichtlich irreführend behauptet wird, es geht auch nicht nur um die gendergerechte Sprache, also um deren Verhunzung, es geht tatsächlich in erster Linie um zwangsweise Sexualisierung unserer Kinder und Jugendlichen. Anders ist ja auch nicht zu erklären, warum ständig von den angeblich in Gefahr befindlichen Menschenrechten von „Schwulen, Lesben, Bisexuellen, Trans- und Intersexuellen“ die Rede ist. Und dies vom UN-Generalsekretär über alle politischen Entscheidungsträger bis zu Rundfunksprechern.

 

Was können – was müssen wir tun

Ausgehend vom Wunsch der Menschen nach einem geglückten Familienleben müssen wir sie darüber aufklären, dass diese alles durchdringende Gender-Ideologie der größte Feind ihres Lebensglückes ist. Unter der Herrschaft dieser Ideologie wird es immer weniger glückliche Beziehungen geben und immer mehr gestörte Kinder, die gezielt bindungsunfähig gemacht werden. Wir können ganz sicher sein, dass 80 bis 90 Prozent der Eltern eine solche Erziehung wie oben angedeutet für ihre Kinder nicht wünschen. Und das ist der Anknüpfungspunkt für eine flächendeckende Aufklärungskampagne. Der gesellschaftliche Druck, nur ja nicht gegen die Gender-Ideologie aufzubegehren, ist inzwischen zwar sehr groß geworden. Und wenn es nach dem Europa-Parlament geht, dann sollen alle vor den Strafrichter kommen, die es wagen, die Heilige Schrift zum Thema Unzucht zu zitieren oder in anderer Weise aufzubegehren. Doch noch gibt es die Grundrechte der Meinungs- und Versammlungsfreiheit und die müssen wir nützen.

Unter Federführung des Vereins „PRO VITA – Bewegung für Menschenrecht auf Leben“ ist eine Plattform Familie entstanden, die über diese Dinge informieren und aufklären wird. Wir müssen unserer Verantwortung vor Gott und unseren Mitmenschen gerecht werden und uns zum Handeln aufraffen. Als Initialzündung gedacht ist der

Marsch für die Familie am Samstag, dem 14. Juni 2014.

Die Teilnahme an dieser Kundgebung soll ein deutliches Zeichen sein und der Beginn von Aktionen im ganzen Land. Angedacht sind solche „Märsche“ in kleinerem Umfang, Vortragsabende, Informationsstände und Verteilung von Flugzetteln vor Schulen und Kindergärten. Informierte und mobilisierte Eltern werden sich gegen die praktische Umsetzung dieser Ungeheuerlichkeit zu wehren wissen. Sie werden Lehrer und Kindergärtnerinnen direkt ansprechen und Bürgermeister, Gemeindefunktionäre, Landtags- und Nationalratsabgeordnete mit Beschwerden bombardieren. Und dann können wir uns in weiterer Folge auch mit den Ungerechtigkeiten befassen, mit denen die Familien insgesamt konfrontiert sind.

Merken Sie sich den Termin vor, kommen Sie wenn möglich mit Freunden und Bekannten zu dieser Kundgebung. Besser noch: Helfen Sie mit, indem sie Busfahrten und Mitfahrgelegenheiten organisieren. Unterstützen Sie uns mit Spenden und so wichtig die hier ausdrücklich erbetene Gebetsunterstützung ist: Bedenken Sie, dass Trägheit eine der Hauptsünden ist. Wem es zumutbar ist, der sollte handeln. Angesichts der Lage ist es sicherlich falsch zu sagen: Ich bete und Gott wird schon eingreifen. ER will unser HANDELN, soweit es dem Einzelnen eben zumutbar ist.

marsch für die familie2014-1

 





Trotz Song-Contest: Geschlechtsidentitätsstörung ist eine Krankheit

11 05 2014

Die politisch korrekte Gesellschaft klatscht in die Hände. Es passt in das (EU-)Konzept, alles daran zu setzen, unseren Kindern und Jugendlichen Lebens- und Denkmodelle einzuprägen, welche in eine Sackgasse führen, Familien zerstören und den Bestand unserer Kulturen, unserer Wirtschaft und der Verteidigungsfähigkeit gegen Krisen und Angriffe abschwächen.

Dennoch sollte klar sein: ein Zustand, seine genetisch gegebene Geschlechtlichkeit und seinen Körper nicht annehmen zu können, kann kein wünschenswerter sein. Wohl ist er auch keine genetische Störung, sondern die psychische Ablehnung der biologischen Geschlechtlichkeit.

Homosexuell-transsexuelle Männer werden in ihrem Aussehen, ihren Gesten und Sprechweisen als „weiblich“ wahrgenommen. Sie fühlen sich zu sehr männlich aussehenden Männern hingezogen. Sie glauben, wenn sie als „echte Frauen“ auftreten, können sie für diese Männer attraktiv sein und sie anziehen.

Nahezu alle homosexuell-Transsexuellen hatten schon im Kindesalter eine Geschlechts­identitätsstörung. Sie konnten sich in ihrer Entwicklung nie mit ihrem Vater, ihren Brüdern oder mit gleichgeschlechtlichen Gleichaltrigen identifizieren. Entweder hielten sie sich für ein Mädchen, zumindest wünschten sie sich, eines zu sein. In der Regel verachteten sie in der Kindheit ihr männliches Geschlechtsorgan; sie versuchten, es zu verstecken; sie weigerten sich, im Stehen zu urinieren; sie bestanden darauf, Mädchen­kleidung zu tragen und spielten oft ausschließlich mit Mädchen. In der Folge wurden sie von den männlichen Gleichaltrigen gehänselt und abgelehnt. Obgleich einige homo­sexuell empfindende Erwachsene in der frühen Kindheit die gleichen Verhaltensmuster zeigen, verschwinden diese bei ihnen im Lauf ihrer Entwicklung. Bei homosexuell-transsexuellen Männern bleibt die Identifikation mit dem Weiblichen bestehen. Häufig sieht man bei ihnen eine übertriebene „Weiblichkeit“.

Viele homosexuell-Trans­sexuelle gehen sexuelle Kontakte zu homosexuellen Männern ein. Die Beziehungen sind für sie aber nicht befriedigend. (Männlichkeit hat unter homosexuell lebenden Männern einen hohen Stellenwert, weiblicher wirkende Männer sind meist weniger begehrt.) Homosexuell-Transsexuelle möchten eine sexuelle Beziehung zu einem heterosexuellen Mann und sind der Auffassung, dass sie sich diesen Wunsch erfüllen können, wenn sie selbst eine attraktive Frau werden.

In den USA war das Universitätskrankenhaus der John Hopkins Universität in Baltimore ein Zentrum für „geschlechtsumwandelnde“ Operationen. Als 1975 der Psychiatrieprofessor Paul McHugh Leiter der psychiatrischen Abteilung wurde, begann er, die Anwendung der operativen Eingriffe zu hinterfragen. Er bestand darauf, mehr Informationen von den Patienten vor und nach den chirurgischen Eingriffen einzuholen und beauftragte den Psychiater und Psychoanalytiker Jon Meyer mit einer Nachsorgestudie. Paul McHugh schreibt über die Studie:

„Die meisten Patienten, die [Jon Meyer] einige Jahre nach ihrer Operation ausfindig machte, waren zufrieden mit dem, was sie getan hatten… nur wenige bereuten es. Doch in jeder anderen Hinsicht hatte sich an ihrem psychischen Zustand kaum etwas verändert. Im Grunde hatten sie noch dieselben Probleme mit ihren Beziehungen, ihrer Arbeit und ihren Gefühlen wie zuvor. Die Hoffnung, dass sie nun ihre emotionalen Probleme hinter sich lassen und ein psychisch ausgeglichenes Leben führen könnten, hatte sich nicht erfüllt. Die Ergebnisse zeigten uns: So wie die Männer vor den Operationen Gefallen hatten am cross-dressing [Kleidung des anderen Geschlechts anziehen], so hatten sie jetzt Gefallen am cross-living [Leben als Person des anderen Geschlechts]. Aber die Integration ihrer Psyche hatte sich nicht verbessert und es war nicht einfacher geworden, mit ihnen auszukommen.“

Der politische Wille der EU und der österreichischen Regierung, Geschlechtsidentitätsstörungen als willkommene Bereicherung der Gesellschaft zu feiern und unsere Kinder und Jugendlichen krank zu machen, ist, als würde man Depressionen und Burn-Out gut finden.

Literaturhinweis: http://www.dijg.de/transsexualitaet-geschlechtsumwandlung/operation-psychischer-konflikt/





Schwanger mit 15

3 12 2013

norma mit hintergrund2Herbergsuche:
„Jugendliche mit Kind sucht Familie“

Eine ganz besondere Weihnachtsgeschichte!
Als Norma mit 15 Jahren schwanger wurde, hätte sie beinahe ihr Kind getötet. Doch es kam alles ganz anders.

Norma war ein junges Mädchen, wie viele. Sie wollte das Leben genießen. Als sie mit 15 feststellte, dass sie schwanger war, brach eine Welt für sie zusammen, zumal ihr Freund sie drängte, das Kind abzutreiben.

Mittlerweile ist Norma 18 Jahre alt und Mutter des zweijährigen Max. In ihrer Not ging sie zu einer Beratungsstelle für Schwangere in Konfliktsituationen und erhielt die Adresse eines Abtreibungsarztes.

Für ihre Mutter war klar, dass ihr eigenes Enkelkind niemals getötet werden soll. Deshalb suchte sie eine lebensbejahende Beratungsstelle und bat uns um Hilfe.

Noch am selben Abend konnte unsererseits ein ausführliches Gespräch mit allen im Schwangerschaftskonflikt Beteiligten geführt werden. Die Begleitung war intensiv. Normas Freund drohte mit Selbstmord, sollte Norma das Baby behalten.

Als sie ein kleines Embryomodell, welches der Größe ihres ungeborenen Kindes (damals 11. Woche)  in ihren Händen hielt, war für sie klar, dass sie ihr Baby nicht töten konnte. Sie sagte: „Das ist ja ein kleiner Mensch!“ Norma wurde bewusst, dass sie bereits Mutter ihres Kindes ist, und für immer sein wird, ob sie sich für sein Leben entscheidet oder nicht.

Da die Mutter von Norma alleinerziehend und berufstätig ist, schien es das Beste, wenn Norma in einer Familie die erste Zeit nach der Geburt wohnen und sich somit in die neue Rolle eingewöhnen konnte. Deshalb starteten wir eine Suchaktion: „Herbergsuche – Jugendliche mit Kind sucht eine Familie“

Ein Pastorenehepaar der Freien Christengemeinde hat sich bereiterklärt und ihr Haus geöffnet. Erfreulich ist, dass sich dadurch auch Christen verschiedenster Denominationen neu kennenlernen durften.

Die Schwangerschaft und Geburt verliefen komplikationslos. Dann war er da, der kleine Max, den alle sogleich ins Herz geschlossen haben – auch der junge Vater!

Nun berichtet Norma:

Am 30. Oktober 2010 erblickte mein Sohn Max das Licht der Welt und schon kurz darauf zogen wir zu einer Familie, die ein großes Haus in den Bergen haben.

Von diesem Tag an veränderte sich mein ganzes Leben. Nicht nur durch meinen Sohn, sondern mehr noch durch eine neue Bekanntschaft, denn ich lernte Jesus Christus kennen und das war mehr, als ich jemals zu glauben gewagt hätte.

Bevor ich zu Gott kam, war ich ein rebellischer Teenager und ließ mir von niemandem etwas sagen. Ich lebte nur für mich, liebte es, mit meinen Freunden in der Nacht abzuhängen und zu chillen. Bei jedem Blödsinn war ich dabei, auch wenn es mich in Gefahr brachte. Mein Leben lief in eine völlig falsche Richtung und alles ging wie auf einer schiefen Ebene mehr und mehr bergab. Aber das war mir damals gar nicht bewusst.

Zu meiner Mutter hatte ich ein total kaputtes Verhältnis. Wir konnten kaum noch normal miteinander reden und schrieen uns gegenseitig an. Ich weiß nicht, wie lange das noch gut gegangen wäre.

Ich dachte damals, dass es Gott bestimmt gibt, hatte aber keine Ahnung vom Glauben, weil es mir damals nicht wichtig schien. Doch dann wurde ich plötzlich schwanger und brauchte Gottes Hilfe. Heute weiß ich, dass Er es war, der mir all diese Menschen zur Seite gestellt hat, damit ich mich für mein Kind entscheiden konnte. Er war es, der mich in eine stabile und christliche Familie geführt hat.

Durch Gott, meinen Sohn und die Menschen, mit denen ich zusammenlebe, lerne ich, den Leuten Respekt entgegenzubringen, für andere da zu sein, und nicht nur für mich selbst zu leben. Ich lerne, die Menschen so zu lieben, wie sie sind, und den anderen so zu behandeln, wie ich selbst behandelt werden möchte. Gott hilft mir sehr. Ich kann meine Probleme und schlechten Gedanken, oder, wenn es mir einmal nicht so gut geht, zu Ihm bringen. Mit der Zeit habe ich gelernt, dass es Jesus ernst meint und, dass wir nicht jeden Blödsinn machen können und dabei denken sollen, Jesus verzeiht mir sowieso. Nein, unsere Schuld soll uns leid tun, wir sollen es Ihm bringen, Ihn um Verzeihung bitten und es ernst mit Ihm meinen!

Anfangs war geplant, dass ich nur rund ein halbes Jahr hier bleibe. Jetzt sind es aber schon mehr als zwei Jahre, die ich hier lebe. Dank Gottes Hilfe habe ich eine sehr gute Lehrstelle gefunden. Ich mache die Ausbildung zur Masseurin in einem Nobelhotel in der Nachbargemeinde.

Ich darf eine glückliche Mama sein und ich bin so dankbar und froh, dass ich meinen Sohn nicht abgetrieben habe. Auch wenn ich es nicht einfach hatte, mich zu entscheiden, und ich wusste, dass sich mein Leben dadurch total verändern würde. Aber ich entschied mich für das Leben und für ein Leben mit Gott. Und heute weiß ich, dass das die beste Entscheidung meines Lebens war!

Mein Zeugnis durfte ich inzwischen bei Firmgruppen und in Schulklassen erzählen. Ich mache keinen Hehl daraus, dass mich damals meine inneren Kämpfe beinahe aufgefressen haben. Für mich war es eine große Erleichterung, als ich mich endlich zu dieser Entscheidung durchgerungen habe. Ich möchte alle ermutigen, sich den Herausforderungen des Lebens zu stellen und sich nicht aus der Verantwortung zu stehlen.

Ich weiß nicht, wo ich heute wäre, wenn ich mein Kind abgetrieben hätte. Niemals hätte ich erfahren, wie es aussehen würde, ob es ein Mädchen oder ein Junge wäre. Auch sein wunderschönes Lächeln, wenn er sich freut, hätte ich nie gesehen. Außerdem wäre ich total abgesunken in Drogen und Alkohol, Sex und Diebstahl. Bald hätte ich mich nicht mehr unter Kontrolle gehabt und mein Leben hätte nie mehr einen Sinn gefunden.

Gott liebt uns alle so sehr, Er lässt uns nie im Stich. Wenn wir ihn bitten, dann kommt Er in unser Leben und hilft uns.

Von Herzen Deine Norma

veröffentlicht von: www.plattform-leben-vorarlberg.at








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