Panikmache Waldsterben-Ozonloch-Artensterben bis Klimahysterie

8 03 2018

Andreas Unterbergers Tagebuch
Gastkommentar von Niklas G. Salm (Pseudonym)

Die nächste Katastrophe ist perfekt! Alarm! science.ORF.at meldet: „Noch geht es den Königspinguinen in der Antarktis gut. Aber laut einer neuen Studie sind bis Ende des Jahrhunderts 70 Prozent ihrer Bestände bedroht – wenn der Ausstoß von Treibhausgasen nicht zurückgeht und die Klimaerwärmung fortschreitet.“ Ja alter Schalter, die Welt steht nicht mehr lang. In 82 Jahren sind mehr als zwei von drei Königspinguinen in die ewigen Jagdgründe eingegangen. Hilfe, die Apokalypse steht schon wieder vor der Tür!
Es ist nur eine von unzähligen Panik- und Weltuntergangsmeldungen, die mittlerweile fast täglich auf uns einprasseln. Man kann sie gar nicht mehr alle zählen und sich schon gar nicht alle merken. Allein, was da alles in Kürze im Meer versinken wird. Die Malediven, das Königreich Tonga in Polynesien, Teile der Niederlande und natürlich der Untergangsklassiker – Venedig. Die Lagunenstadt versinkt bereits, seit die meisten von uns noch Kinder waren. Und ist komischerweise noch immer da. Ebenso wie die Panik. Bisher ist ja nichts passiert, aber morgen, gleich morgen ist es soweit.

Schließlich ist die Angst vor dem Weltuntergang mittlerweile ein Geschäftsmodell für viele. Vom Godfather aller Panikbewirtschafter, Ex-US-Vizepräsident Al Gore, abwärts profitieren weltweit hunderttausende, wenn nicht Millionen Menschen von Panikmache der primitivsten Art. NGOs wie Greenpeace oder die engagierten Horizontalhelfer von Oxfam, Parteien wie die GrünInnen, Solar-Unternehmer, Windrad-Techniker und ganze Heerscharen von Klimaforschern und anderen fragwürdigen „Wissenschaftlern“, die selbst zusammengeschusterte Klima-Modelle durch den Computer jagen. Wir können zwar bis heute nicht das Wetter von nächster Woche verlässlich vorhersagen, aber das Klima in 100 Jahren, das ist kein Problem. Wie eigentlich dieses Paradoxon zu erklären ist, darauf bleiben die Anhänger der Klimasekte bis heute eine schlüssige Antwort schuldig.

Nicht zuletzt profitiert aber auch die Politik von der Klimapanik, die sie nach Kräften schürt und mittlerweile nur Wissenschaftler finanziell unterstützt, die die gewünschten Ergebnisse liefern. Denn mit Angst ließen sich schon immer die Massen erfolgreich lenken und für fragwürdige Ideen gewinnen, die sie freiwillig und ohne Androhung wüstester Konsequenzen niemals gutheißen würden. War es im Mittelalter die Angst vor Hölle und Beelzebub, so ist es heute die Angst vor Klimakollaps und Hitzetod, die die Massen in die Arme zwielichtiger Rattenfänger treibt.

Dass CO2 eigentlich Pflanzennahrung ist und leicht steigende Temperaturen nur gut für das Pflanzenwachstum und somit auch die Nahrungsversorgung einer wachsenden Weltbevölkerung sind, wird dabei völlig ausgeblendet. Auch dass die größte Artenvielfalt eigentlich in den warmen Tropen anzutreffen ist, und nicht in der Antarktis oder am Nordkap, spielt keine Rolle.

Dafür stimmt die manipulierte Masse freudig so unsinnigen und destruktiven Ansätzen wie der deutschen Energiewende zu. Ist doch egal, ob das die Grundlage jeden wirtschaftlichen Erfolgs in Deutschland vernichtet, der vor allem auf Industrie und Maschinen- sowie Autobau fußt. Also sehr energieintensiven Branchen. Auch der jüngste Geniestreich, ein Dieselfahrverbot in deutschen Städten, wird nur den Niedergang als Industriestandort beschleunigen.

Aber die Deutschen verfolgen ja gerne mal völlig abstruse Ansätze – das aber dafür bis zur Selbstaufopferung. Vielleicht sitzen wir bald wieder bei Kerzenlicht in der Höhle und fahren nur kurz mit dem Lastenfahrrad aus, aber dafür retten wir das Klima. Hurra! Am deutschen Wesen darf wieder mal die Welt genesen. Auch wenn deutsche oder österreichische Aktionen im Größenvergleich zu China, Indien oder den USA klimatechnisch ungefähr so wirkungsvoll sind, wie ein absolutes Furzverbot auf den Marshall-Inseln.

Doch der aktuelle Klimataumel ist ja nur die letzte Evolutionsstufe der totalitären Panikmache. Blenden wir ein paar Jahrzehnte zurück. In den 1970er Jahren warnten die Medien wie etwa der deutsche Spiegel vor einer neuen Eiszeit. Ja wirklich, am 26. Jänner 1970 titelte der Spiegel: „Kommt eine neue Eiszeit?“. Und am 12. August 1974 gab es die Story: „Katastrophe auf Raten. Kommt eine neue Eiszeit? Nicht gleich, aber der verregnete Sommer in Nordeuropa, so befürchten die Klimaforscher, war nur ein Teil eines weltweiten Wetterumschwungs – ein Vorgeschmack auf kühlere und nassere Zeiten.“ Vor 40-45 Jahren haben also die unfehlbaren Klimaforscher vor einer neuen Eiszeit gezittert. Und das nicht nur im Spiegel. Tja, war doch nicht so dramatisch mit dem Erfrieren – wir müssen jetzt leider verbrennen.

Als es doch nichts wurde mit der Mammut- und Wollnashornzucht in Mitteleuropa, kamen die ganzen Warner und Kenner der Zukunft mit einem anderen Szenario um die Ecke – dem Waldsterben. Viele werden sich noch an die Prognosen erinnern, dass es Ende der 1990er Jahre keine Wälder mehr in Mitteleuropa geben wird. Weil der saure Regen alle Bäume killt und wir dann nur noch Plastikmöbel à la Kinderspielplatz haben würden. Das Aus für alle Tischler, Forstarbeiter und Schwammerlsucher zog drohend über den Horizont herauf.

Wie die Sache ausging, ist bekannt. Der Wald hielt sich nicht an die Prognosen. Statt abzusterben wuchs er sogar an. Heute gibt es in Österreich und ganz Mitteleuropa mehr Waldflächen als je zuvor.

Doch wer das Ende immer schon kommen gesehen hat, der gibt so schnell nicht auf. Wenn der Wald schon nicht sterben will, dann muss eben ein neuer Ansatz her. Prompt folgte auf Waldsterben und sauren Regen der nächste Killer – das Ozonloch. Um an dieser Front den Untergang zu verhindern, mussten die FCKWs (Fluorchlorkohlenwasserstoffe) dran glauben. Seither werden in unseren Kühlschränken wesentlich giftigere Substanzen zur Kühlung eingesetzt und eine Zeit lang musste Haarspray mit den Fingern gepumpt werden, aber dafür sind wir wenigstens noch nicht alle an Hautkrebs gestorben. Hat übrigens in letzter Zeit irgendwer was vom Ozonloch gehört? Eher nicht. Von Weltuntergang jedenfalls wieder keine Spur.

Doch die Panikbewirtschafter haben dazugelernt. Weil die Eiszeit einfach nicht kommen wollte und Waldsterben und Ozonloch auch nicht in die Apokalypse führten, hat man die Taktik geändert. Man hat nämlich zuvor einen kapitalen Fehler gemacht und immer Untergangsprognosen für die nächsten 10 bis 15 Jahre gestellt. Natürlich lebten die meisten Menschen noch, als es dann so weit war und gar nichts passiert ist.

Daraus hat man die Konsequenzen gezogen und den Untergang einfach in die Zukunft verschoben. Der Klimakollaps soll am Ende des Jahrhunderts, in 70, 80 oder 100 Jahren kommen. Mit dem angenehmen Nebeneffekt, dass man den Wahrheitsbeweis nie antreten muss, weil alle heute lebenden Erwachsenen bis dahin lange tot sind.

Da schließt sich der Kreis zu den Königspinguinen. Wer von uns will denn kontrollieren, ob Ende des Jahrhunderts die Bestände um 50 oder 70 Prozent geschrumpft sind? Eben! Aber das ist ja das Schöne an der Klimakirche – sie ist zu einer echten Religion herangewachsen. Man glaubt einfach inbrünstig und beweisfrei an den menschgemachten Klimawandel, auch wenn gerade wieder 31.000 US-Wissenschaftler eine Petition gegen diese These unterzeichnet haben. Religionen pflegen schließlich keinerlei Wahrheitsbeweise anzutreten, weil Himmel und Hölle natürlich erst im Jenseits warten.

Wie praktisch! Deshalb ist ja langfristig auch der Islam im Vergleich zum Sozialismus so viel erfolgreicher. Weil letzterer den Fehler macht, das Paradies bereits im Diesseits zu versprechen und immer wieder daran scheitert, was dann blöderweise alle mitkriegen. Da tut sich der Islam leichter, weil man bekanntlich erst nach der Explosion des selbstgebastelten Allah-Krachers ins Paradies eintreten kann.

Aus demselben Grund ist übrigens auch die Klimasekte so viel erfolgreicher als die Vernunft! Wer CO2 spart, rettet immerhin die Welt und wird von seinen Sünden freigesprochen. Klimaleugner hingegen werden in der Hölle brennen. Oder vor der eigenen Haustüre, wenn sie lang genug warten.

Niklas G. Salm, früher langjähriger Redakteur einer Tageszeitung, schreibt jetzt unter Pseudonym.

Hinweise:

Königspinguine im ORF: http://science.orf.at/stories/2897761/

Spiegel 1970, neue Eiszeit? http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-45226263.html

Spiegel 1974: http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-41667249.html

Der Wald wächst: https://www.holzistgenial.at/blog/10-fa … sterreich/

Kommentare:

Wer Skeptiker ist und sich für die wissenschaftlichen Grundlagen der Klimaforschung interessiert, dem sei folgende Website ans Herz gelegt:

http://www.science-skeptical.de/ueber-uns-ein-einstieg/

Gleich der erste Link

http://www.science-skeptical.de/blog/de … kt/001780/

liefert eine wunderschöne Erklärung der Physik des Treibhauseffektes, die physikalisch einwandfrei ist und die ich nirgendwo anders auch nur in vergleichbarer Qualität gefunden habe (auch nicht in den IPCC-Berichten).
Einer der Autoren ist Peter Heller, ein promovierter Astrophysiker, der in wunderschönem Deutsch Skeptikern Munition noch und nöcher liefert.

Die Website räumt auch mit anderen Mythen wie dem Feinstaub, dem Stickoxid usw. auf, auch über Atomkraft gibt es viele interessant Details.

Wie gesagt, die Autoren dort sind alles gestandene Wissenschaftler und Techniker, keine Verschwörungstheoretiker.
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Ich bestreite nicht den Klimawandel, wohl aber die Möglichkeit dass der Mensch da was besonders aufhalten könnte!

Wann endlich wird vor dem Genderwahn gewarnt?
Der Feminismus samt Genderei ist nämlich wirklich gefährlich – das aber wird nicht gesehen. Na ja, man hat ja genug zu tun irgendwelche Horrorszenarien an den Haaren herbeizuziehen – da kann man sich doch nicht um die wirklichen Gefahren kümmern! Auch die ungezügelte Zuwanderung ist eine Gefahr – eine Gefahr die abgeschwächt werden könnte ganz im Gegensatz zum Klimawandel!
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Der Autor gehört auch zu den Klimaveränderungs-Leugnern. Vermutlich war er noch nie am Großglockner, sonst hätte er die laufende Verkleinerung der Gletscherfläche feststellen können. Ach ja, da gibt es natürlich Argumente, dass dies in ganz früheren Zeiten schon öfters vorgekommen ist.
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Der Schwund von Gletschern ist ein Hinweis auf eine Klimaveränderung, jedoch kein Hinweis darauf, dass der Mensch mit seinem CO2 dafür verantwortlich ist.

Wenn man dann noch weiß, dass es lange Epochen auf diesem Planeten gegeben hat, in der beide Pole eisfrei waren (von Gleschern war damals natürlich keine Rede), dann relativiert sich doch einiges.
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Niklas G. Salm
06. März 2018 20:44
Ich leugne keine Klimaveränderung – eine solche hat es immer gegeben seit der Planet existiert. Ich bezweifle lediglich die unbewiesene, wissenschaftlich höchst umstrittene und politisch gerade von links geförderte Theorie vom menschgemachten Klimawandel! Die Theorie ist seit vielen Jahren unter Wissenschaftlern strittig – nicht erst seit Trump. Al Gore prophezeite übrigens ab 2012 oder so schneefreie Winter. Nun ja…
Es gibt jede Menge Literatur zum Thema, zB auch Tschechiens Ex-Präsident Vaclav Klaus (wohl eher kein Verschwörungstheoretiker) hat ein interessantes Buch dazu geschrieben und bezweifelt die Schuld des Menschen stark.
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Pennpatrik
06. März 2018 22:07
Mehr als 31000 Wissenschaftler haben bisher eine Petition (www.petitionproject.org) gegen Kyoto unterschrieben. Sie bekräftigt, dass es keinerlei Beweis dafür gibt, dass menschliche Emissionen etwas mit der Erderwärmung zu tun haben. 4000 Wissenschaftler, darunter 72 Nobelpreisträger, haben den ähnlich lautenden Heidelberger Appell unterschrieben.
https://www.focus.de/finanzen/boerse/ak … 11847.html

Werden wohl nicht alle „unseriös“ sein. Doch nicht die Nobelpreisträger …





US-Imperialismus: TTIP dient den US-Konzernen

11 06 2015

Kreidfeuer 23.5.2015

Am 18.5.2015 referierte Professor Eberhard Hamer bei COMPACT-Live über TTIP und CETA. … bot er einen solchen Überblick, der selbst TTIP-Gegner noch das Gruseln lehrte und Unentschlossene endgültig zum Handeln bewegen könnte. …

TTIP und CETA gelten für Hamer als eine Schicksalsentscheidung Europas. Entstanden seien sie als Reaktion Amerikas auf ein Angebot Putins. Der hatte nämlich 2010 einen Freihandelsraum von Lissabon bis Wladiwostok vorgeschlagen. Niemand anderes als Bundeskanzlerin Merkel war davon angetan. Ein solcher Handelsfreiraum hätte, so Hamer, den Wohlstand der nächsten drei Generationen in Europa gesichert.

Aber in den USA löste dieses Vorhaben Panik aus…..

Mehr auf Kreidfeuer….





population boom – vom Mythos der Überbevölkerung

14 09 2013

Leben tatsächlich zu viele Menschen auf der Welt? Und
wer treibt das Horrorszenario von der Überbevölkerung an?
Dokumentarfilmer Werner Boote („Plastic Planet“)
hat weltweit nach Antworten gesucht.

Eine menschenleere Landschaft mitten in Kenia. Werner Boote und Obadias Ndaba von der „Weltjugendallianz Afrika“ stehen auf einem Berg und lassen ihre Blicke über die Ebene schweifen: „Das ist Afrika. Glauben sie noch immer, es ist überbevölkert?“, sagt Ndaba. Es ist eine der stärksten Szenen des Filmes „Population Boom“, der coproduziert wurde vom ORF im Rahmen des Film- und Fernsehabkommens.

Bild

„Keine Überbevölkerung vorhanden“

Der Film zeige, dass „keine Überbevölkerung vorhanden ist“, ….

Der ganze Artikel auf Religion.ORF.at

Info:
Population Boom – Der Film ist ab dem 20. September in österreichischen Kinos zu sehen.

TV-Tipp
Orientierung, 15. September 2013, ORF 2, 12 Uhr 30

Links:
Population Boom
Regisseur Werner Boote
Fair-share





Brief an Bundesversicherungsamt: Kooperation für das Leben beendet!

25 11 2012

Sehr geehrte Damen und Herren,

auf Einwirken Ihres Hauses hin hat eine deutsche Krankenversicherung die Kooperation mit dem Verein „Pro Life e.V.“ beendet. Die Vereinbarung hatte vorgesehen, dass Versicherte der Kasse auf Abtreibungen verzichten, dafür für jedes Kind ein Willkommensgeld der Versicherung in Höhe von 300 Euro bekommen.

Sie begründeten Ihre Einflussnahme mit der Verpflichtung der Kasse auf „weltanschauliche Neutralität“. Ist es weltanschaulich neutral, für Schwangerschaftsabbrüche einzutreten? Und ist es weltanschaulich nicht neutral, sich gegen Abtreibungen zu engagieren?

Ihre Begründung scheint mir recht haltlos und wenig fundiert. Durch die freie Krankenkassenwahl in Deutschland war niemand gezwungen, Mitglied der „BKK IHV“ zu werden und sich damit unter diesen Vertrag stellen zu müssen. Viel eher haben die bewussten Rückmeldungen vieler Versicherter dieser Kasse die Bejahung und die Unterstützung für solch eine Form der Zusammenarbeit unterstrichen.

Die Krankenkasse trägt den Untertitel „Der Gesundheitspartner“. Schwangerschaftsabbrüche werden heute als alltägliche Eingriffe vorgenommen, die zur Normalität geworden zu sein scheinen. Dass dabei jede Woche neu hunderten und tausenden Menschen das Recht auf Leben verweigert wird, lässt Sie offenkundig unberührt. Gleichzeitig sind Abtreibungen nachgewiesenermaßen nicht besonders gesundheitsfördernd: Komplikationen beim Eingriff, physische und körperliche Folgen für die Frau, Langzeittraumata  etc. – um nur einige Auswirkungen zu nennen.

Ist es da nicht eher besonders verantwortungsvoll, wenn eine Kasse gleich beide Kritikpunkte zugleich angeht? Babys das Licht der Welt erblicken zu lassen – und werdende Mütter vor dem seelischen Kollaps und lebenslangen Schuldgefühl zu bewahren? Schwangerschaftsabbrüche sind keine Routine – zumindest nicht aus ethischer Sicht. Viel eher besteht durch einen Zeitgeist der grenzenlosen Freiheiten ein erbarmungsloses Spiel mit dem Leben: Wer sich heute für ein Kind entscheidet, braucht morgen kein schlechtes Gewissen zu haben, wenn dieser Beschluss „der falsche“ war – denn immerhin kann man es ja „wegmachen lassen“.

Das Bundesversicherungsamt hat sich mit seiner Beeinflussung klar auf die Seite derer gestellt, die im „Main-Stream“ die Willkür der Selbstbestimmung fördern. Sie macht sich damit auch schuldig, den Versuch unterbunden zu haben, werdende Eltern durch Beratung, Betreuung und Ermutigung für neues Leben zu gewinnen – stattdessen untermauern Sie einen Standpunkt der Gleichgültigkeit, möglicherweise sogar aus dem Interesse heraus, die Profite der Abtreibungsmaschinerie nicht zu schmälern.

Ich bin entsetzt über Ihr Verhalten und will dies an hiesiger Stelle in aller Deutlichkeit zum Ausdruck bringen.

Freundliche Grüße,

Dennis Riehle





Brief an Bundesforschungsministerin: Kein Geld für europäische Embryonenforschung!

5 10 2012

Sehr geehrte Frau Bundesforschungsministerin,

wie die Ärztezeitung berichtet, hat sich das Forschungsprojekt „Horizont 2020“ der Europäischen Kommission das Ziel gesetzt, an Embryonen Untersuchungen vorzunehmen, die in Deutschland unter der hierzulande geltenden Gesetzeslage verboten wären (vgl. http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/medizinethik/default.aspx?sid=823127&cm_mmc=Newsletter-_-Newsletter-O-_-20121004-_-Medizinethik).

So kennt das Europäische Recht keine „Stichtagregelung“, es bleibt also ungefragt, wann und wie die embryonalen Stammzellen gewonnen wurden. Darüber hinaus ist auf europäischer Ebene nicht festgelegt, welche Grenzen die Embryonenforschung einzuhalten hat. Vorgaben und Richtlinien existieren bisher nicht in ausreichender Form, um darauf verbindliche Standards und Grenzen ableiten zu können. Die Vereinbarungen über die Stammzellenforschungen sind nebulös und lassen weite Spielräume.

Frau Ministerin Schavan, ich kenne Sie als engagierte Christin, die sich auch immer wieder äußerst reflektiert mit ethischen Fragestellungen auseinandergesetzt hat. Das „Verwerten“ von Embryonen ist nicht nur unter dem Angesicht eines christlichen Menschenbildes zutiefst verachtenswert. Wer „nicht gebrauchte“ Stammzellen dafür nutzt, an ihnen nach Belieben testet und forscht, der vergeht sich an der Menschenwürde. Wie können wir es zulassen, dass mit Geldern aus Deutschland, die in das Projekt einfließen könnten, Wissenschaftler ihre Theorien „ausprobieren“? Menschliche Embryonen sind kein „Spielplatz“, an denen versuchsweise experimentiert und die beim Schiefgehen gegebenenfalls lautlos entsorgt werden können – und sich eigentlich zu einem lebendigen Mensch hätten entwickeln können!

Ich bitte Sie dringlichst, jede Projektförderung für „Horizont 2020“ zu verbieten! Weder Sie, noch das deutsche Rechtssystem können es sich erlauben, über Umwege einen Gesetzesbruch einzugehen und sich darüber hinaus an der Patentierung von Leben zu beteiligen! Letzteres hatte vor einem Jahr auch der Europäische Gerichtshof als unzulässig erklärt, weshalb von manchen Justiziaren das gesamte Projekt auf rechtlich wackeligen Beinen gesehen wird.

Beeinflusst von der forschenden Lobby und führenden Wirtschaftsunternehmen, deren Interesse am eigenen Profit, nicht aber an der Einhaltung von ethischen Konventionen liegt, hat die Europäische Kommission das Projekt insgesamt gutgeheißen. 80 Milliarden sollen investiert werden, wobei Spekulationen nicht von der Hand zu weisen sind, dass viel Geld davon Frauen in Ländern Afrikas angeboten werden soll, um sie zu einer Eizellenspende zu bewegen. Ein gefährlicher Eingriff mit Risiken, der die Ärmsten treffen würde!

Von Moral oder Menschenrechten weit entfernt, begibt sich die Europäische Kommission mit ihrem Vorhaben in eine Grauzone, das die Bundesrepublik auf keinen Fall unterstützen darf. Skandalös mutet an, dass Länder der EU mit restriktiven Regelungen in Sachen Embryonenforschung gerade über die europäischen Gesetzeslücken hinweg gelockt werden sollen, Forschungsgelder zu investieren – und sich dabei über Leben hinwegsetzen!

Interessant bleibt in diesem Zusammenhang bei aller Betrachtung: Lediglich die wirtschaftsnahe FDP hat sich dem Aufruf der Abgeordneten offenbar nicht angeschlossen…

Ich hoffe auf Ihr klares und kompromissloses Eintreten – verlieren Sie Ihren umsichtigen „Horizont“ in dieser Sache nicht!

Freundlich grüßt,

Ihr Dennis Riehle





Der neue Gentest: „In zwei Tagen werden Sie’s wissen…“

5 10 2012

In „Rekordzeit“ soll er Gewissheit bringen: Ein neuer Gentest aus den USA verspricht Eltern von Neugeborenen innerhalb von zwei Tagen klare Auskunft über mögliche Erbkrankheiten ihres Kindes.

Wie bei einer „Raster-Fahndung“ wird der kleine Mensch „gescreent“ – wahrscheinlich noch vor dem Brutkasten oder dem ersten Körperkontakt mit der Mama. Da mag sich einem dieses Bild nicht aus dem Kopf treiben lassen von den Scannern, die Produkte auf mögliche Mängel hin durchleuchten.

Bleibt mein Junge gesund? Muss mein Mädchen früher sterben? Wie ein Geschenk, bei dem man erst einmal prüfen möchte, ob es denn gefällt – und wenn nicht: kann man es dann zurückgeben? Wahrscheinlich stellt der neue Test gleich den zugehörigen Umtauschzettel, für alle Fälle – falls sich die Eltern es doch noch mal überlegen sollten…

Und wenn man an dieser Stelle ganz böse sein möchte, wird man manchen Vätern und Müttern eine gewisse Enttäuschung über den Test abringen können. Denn für eine Abtreibung ist es beim Zustandekommen vom Ergebnis des neuen Tests bereits zu spät…

Dennis Riehle

Mehr dazu:

http://www.aerztezeitung.de/medizin/fachbereiche/sonstige_fachbereiche/gentechnik/article/823303/rekordzeit-neuer-test-ermittelt-erbkrankheiten.html





Sterbehilfe hinterlässt traumatisierte Angehörige

5 10 2012

Nach einer neuen Studie könnte Sterbehilfe nicht nur ethisch und aus dem christlichen Weltbild heraus höchst bedenklich sein:

Viel mehr haben Befragungen gezeigt, dass vor allem Angehörige, die beispielsweise einem assistierten Suizid beiwohnen, nach Monaten Symptome einer Posttraumtatischen Belastungsstörung (PTBS) oder anderer psychischer Erkrankungen aufweisen können.

Zeugen der Sterbehilfe sind nach den Erhebungen hochgradig gefährdet, unter dauerhafter seelischer Belastung zu leiden. Gerade die in der Schweiz geltende Praxis in sogenannten „Sterbehilfe-Organisationen“ hat bereits zahlreiche traumatisierte Angehörige hinterlassen.

Dennis Riehle

Mehr dazu:

http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/51892








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