Spindelegger und die Königlich Abdulazizische Toleranz

5 05 2012

Spindelegger lässt mit Hilfe von österreichischen Steuergeldern ein von Saudis arrangiertes Zentrum für interreligiösen Dialog errichten und betreiben.

Auf eine Anfrage an Spindelegger, dass ich als Österreicher das Recht haben möchte, meine persönliche Bibel auf eine Geschäftsreise in das Land der königlich abdulazizischen Toleranz mitzunehmen, habe ich niemals eine Antwort bekommen.

Welchen Schluss kann man daraus ziehen? Welche Toleranz meint Spindelegger?

1.) Spindeleggers Definition von Toleranz gleicht der chinesischen, wenn sie vom „Platz des Himmlischen Friedens“ spricht.

2.) Spindeleggers Definition von Toleranz gleicht der sowjetischen, wenn sie von „Demokratie“ sprach.

3.) Spindeleggers Definition von Toleranz gleicht der nationalsozialistischen, als sie mit Stalin einen Pakt schloss.

4.) Spindelegger wünscht sich Toleranz für saudische Pädophilie, 10-jährige Mädchen zwangszuverehelichen.

5.) Spindelegger wünscht sich Toleranz für Länder, in welchen Christen für ihren Glauben im Gefängnis landen.

6.) Spindelegger wünscht sich Toleranz für Religionen, welche Konvertiten mit dem Tode bestraft.

7.) Spindelegger wünscht sich Toleranz für Ideologien, welche Frauen wie Tiere behandeln.

8.) Spindelegger wünscht sich Toleranz für Fanatiker, welche den Terrorismus finanzieren und das friedliche Zusammenleben von Menschen beenden möchten.

9.) Spindelegger wünscht sich die Toleranz der Österreicher für islamischen Faschismus, für Menschenrechtsverletzungen, für Polygamie, für den Rassenhass gegen Juden und gegen Israel.

10.) Spindelegger wünscht sich Toleranz für die weitere Einschränkung der Glaubens-, Gewissens- und Redefreiheit.

11.) Spindelegger wünscht sich Toleranz für die Beschimpfung des Christentums und für die weltweite Christenverfolgung.

12.) Spindelegger wünscht sich Toleranz für den Wunsch nach Zerstörung aller christlichen Kirchen auf der arabischen Halbinsel.

Anders kann man es nicht verstehen, dass ein Minister eines europäischen Landes ein Propagandazentrum des faschistoiden Islamismus in Wien errichten lässt, ohne das Recht für Christen einzufordern, ein christliches Glaubenszentrum in Riad bauen zu dürfen, welches auch von moslemischen Einheimischen besucht werden kann.  Königlich abdulazizische Toleranz bedeuten das strikte Verbot, eine Bibel zu besitzen – nicht einmal Ausländer dürfen ihr persönliches Exemplar in ihrem Gepäck mitnehmen. Ein Minister opfert offensichtlichen Feinden einer demokratisch-offenen Gesellschaft Steuergelder.

Wohl gibt es 3 Möglichkeiten, warum er es tut:

I.) Aus Überzeugung.

II.) Aus Dummheit.

III.) Aus Gründen, welche wir als gelernte Österreicher und aus dem parlamentarischen Untersuchungsausschuss zur Genüge wissen. Noch wissen wir ja nicht, woher Parteien ihre Spenden und Politiker ihre Inserate bezahlt bekommen.





‚Gesundheits’minister Stöger tritt für Todesstrafe in Österreich ein

29 04 2012

Ausschließlich an unschuldigen Kindern, welche von Ihren Eltern, Verwandten, Ärzten zum Tode verurteilt werden, soll auch weiterhin die Todesstrafe vollzogen werden.

Gleichzeitig tritt Herr Stöger dafür ein, nach dem Vorbild Chinas und des Iran keinerlei Statistiken über vollzogene Todesurteile und die getöteten Kinder zu führen. Dies sei rechtsstaatlich überflüssig.

Herr Gesundheitsminister Stöger lehnt es auch ab, rechtsstaatliche Instrumente wie Verteidiger oder Berater einzuführen. In Nordkorea, China, dem Iran und Weißrussland gäbe es genügend Beispiele, wie Rechtssysteme für zum Tode Verurteilte auch ohne Rechtsunterstützung der Opfer gut funktioniere. In allen Fällen träte der Tod sicher ein, und das sei gut so.

Gesundheitsminister Stöger begrüßt das Recht von Müttern, Vätern und Ärzten, jedes Kind bis zu 16. Schwangerschaftswoche ohne ordentlichen Gerichtsprozess hinrichten lassen zu können. Dies erspare dem Volk Kosten und unnötige Beschäftigung mit in Not befindlichen Frauen, Behinderten, sozial Schwachen, Leidenden u.a.

Weiters findet unser Herr Gesundheitsminister, dass die stille und rasche Hinrichtung von Kindern der Gesellschaft diene, da damit gesichert sei, dass altmodische Strukturen wie Ehen, Familien, Elternschaft, soziale Bindungen u.a. rascher als durch den natürlichen Wandel nachhaltig gestört werden könnten. Dies öffne die Wege u.a. für eine homosexualisierte, hedonistische, asoziale und rein materialistisch orientierte Gesellschaft, welche schon Marx, Stalin, Mao und Honecker als großes gesellschaftliches Ziel formuliert haben. Die daraus folgenden gesellschaftlichen Nebenwirkungen wie politische Verfolgung, Unfreiheit, Kontrolle und Gesinnungsterror der Regierenden seien in Zeiten des Terrorismus und der Unsicherheiten ohnehin wünschenswert. Deshalb arbeite man auch weiter ungebremst an der Totalüberwachung aller Bürger.

Vergleiche mit dem Nationalsozialismus, in welchem ebenso unschuldiges Leben massenhaft ermordet wurde, seien nicht statthaft. Ausserdem sei ja nicht alles schlecht gewesen, was bei Hitler eingeführt wurde, z.B. die eugenische Indikation und die staatliche Erziehung von Kindern.

Mit aller Vehemenz tritt Stöger mitsamt der gesamten Regierung  jedoch dafür ein, dass es für verurteilte Kindermörder und Vergewaltiger keinesfalls eine Todesstrafe geben dürfe. Voraussetzung für Hinrichtungen seien die Unschuld, und Kinder bis in der 16. Schwangerschaftswoche seien sicherlich vor dem Gesetz unschuldig. Und unschuldige Ungeborene hätten ja auch kein Recht auf staatlichen Schutz.

So kann sich unser Gesundheitsminister ruhig zurücklehnen und darauf anstossen, dass es in Österreich auch heuer in den ersten 4 Monaten wieder zumindest 3.000-4.000 erfolgreiche Hinrichtungen Ungeborener gegeben hat (ausgehend von den deutschen Zahlen).

Gerne verweise ich auch auf https://schreibfreiheit.eu/2012/04/26/ich-habe-abgetrieben/. Das ist wohl eine von vielen „Erfolgsstories“ unserer Regierung.





Einladung zum Vortrag: Die Neuordnung des Nahen Ostens

10 04 2012

Der Wiener Akademiker Bund lädt zu folgender Vortragsveranstaltung ein:

Herr Dr. Gstrein wird über die Mythen um den „Arabischen Frühling“ und die Propagandalügen um den Islam sprechen und auch die Szenerie der hiesigen politischen Verhältnisse nicht schonen.

Mittwoch, dem 11. April 2012 um 19.30 Uhr

im Festsaal des Wiener Akademikerbundes, 1080 Wien, Schlösselgasse 11/rechter Hausflügel

Einleitung: Mag. Christian Zeitz, Wissenschaftlicher Direktor d. Instituts für Angewandte Polit. Ökonomie

 Dr. phil. Heinz Gstrein,

Journalist und Buchautor, Orientologe, Weltreisender

Die Neuordnung des Nahen Ostens

Islamischer Einfluß und geopolitische Interessen nach 9/11 und dem „Arabischen Frühling“
Der Vortragende ist geboren und aufgewachsen in Tirol, dort erste Kontakte zur griechisch-katholischen und russisch-orthodoxen Kirche, zu Judentum und Islam. Orient-, ostkundliche und theologische Studien in Innsbruck, Istanbul, Wien und Paris. Langjähriger Auslandskorrespondent in Nahost, am Balkan und in Osteuropa. Wissenschaftliche Tätigkeit in Zürich und Wien. Verfasser von politischen und religionsphilosophischen Werken sowie von historischen Romanen.

Abenteurer mit Kopf und Herz – Als „Stimme aus Kairo“ im Schweizer Radio wurde Heinz Gstrein bekannt. Er berichtete von Ägyptens Wüstenkriegen mit Israel und aus der Todesfalle Beirut im libanesischen Bürgerkrieg, traf Arafat, Gadaffi, Khomeini und Saddam Hussein, begleitete afghanische Mudschaheddin und kurdische Freischaren. „Unseren Abenteurer vom Dienst“ nannten ihn daher seine Chefs in Zürich und Bern. Diesem Ruf wurde er erneut gerecht, als er sich nach der „Wende 1989“ vom Nahen in den damaligen „Wilden Osten“ stürzte und nach Tirana, Minsk und Moskau ging. Und abenteuerlich beschloß er seine Korrespondentenlaufbahn auf dem Balkan im Zerfall Jugoslawiens und dem Konflikt um den Kosovo. Heinz Gstrein ist aber auch ein Abenteurer und Grenzgänger von Herz und Geist, geistig zu Hause sowohl in christlicher alsauch jüdischer Orthodoxie, wie auch bei Evangelikalen und beim „Engelwerk“, in der freidenkerischen Philosophie und in der Freimaurerei, er kennt die Gedanken und Bewußtseinszustände der islamischen Mystiker ebenso wie der islamischen Terroristen.

Seine spannenden Bücher werden zum Verkauf aufliegen und werden vom Autor gerne signiert.





Europa zeigt seine faschistisch-marxistische Fratze

13 03 2012

Griechenland hat so viel Schulden angehäuft, dass schon jetzt jeder EURO-Gürtel-Bürger ungefähr 1.500 Euro über die Clearing-Stelle seines Finanzministers dorthin oder an seine kreditgebenden Banken überwiesen hat. Das macht für meine Familie 10.500 Euro.

Es gibt 23 Staaten, welche die Verschuldungskriterien nicht einhalten, inklusive Deutschland, welches verbindliche Sparvorgaben 2011 hintergangen hat.

Die Bruderstaaten des Euro-Marxistischen Blockes haben sich dennoch nur ein Land herausgenommen zur Bestrafung, und zwar eines, welches durch den Kommunismus und seine monopol-kapitalistischen, ethiklosen, postkommunistischen Nachfolger ausgeraubt wurde.

Panzer braucht es nicht mehr in der Herrschaft Brüssel. Man hat durch jahrzehntelange europäisch-diktatorische Misswirtschaft die Mehrheit der Länder derart ausgebeutet und in die Verschuldung mitgeführt, dass sie nun leicht beherrschbare Marionetten der übriggebliebenen, nach Vorbild des Obersten Sowjet funktionierenden EU-Kommissäre werden sollen.

Ungarn will sich von der religions- und glaubensfeindlichen, politrassistischen und die Bürger Europas abzockenden Herrschaft des bösen Europa nicht gängeln lassen und hat das Recht in Anspruch genommen, sich das Parlament und seine Regierung nach eigenem Dünken zu wählen.

Zuletzt hat das Imre Nagy 1956 versucht, mit den bekannten Folgen.

Ungarn mit Orbán versucht es nun wieder, nach einem Jahrzehnt der Fremdherrschaft, und soll dafür massiv bestraft werden.

Die heutige Entscheidung der EU-Diktatoren, nur Ungarn und nicht auch 22 andere Regierungen für das Schuldenmachen abzustrafen, ist faschistoid und diktatorisch.

Ich habe keinen Respekt gegenüber jenen, welche sich dieser Macht in den Dienst stellen und durch Antichristentum, Kindermord, Gender-Irrsinn und Gewalt-Herrschaft ein Europa schaffen, welches, wie es nun scheint, DER Förderer der politisch-religiösen Verfolgung in dieser Welt sein wird.

Siehe auch den Artikel in „Die Presse“: http://diepresse.com/home/meinung/dejavu/739320/Die-EU-als-Erziehungsdiktatur_Schueler-Orbn-ist-zu-aufmuepfig?from=suche.intern.portal





Überwachungsstaat – warum auch Sie kriminell sind (sein werden) (3/3)

22 02 2012

by Eunomia

Am 29. Februar ist es soweit. Das Europäische Parlament soll in einer Abstimmung über das multilaterale Abkommen ACTA entscheiden. Berichte über Proteste der ACTA-Gegner waren in den vergangenen Wochen oft in den Medien – doch was das Abkommen wirklich ist und tatsächlich bewirkt, darüber findet man in der Presse nur sehr wenig Information.

2006 begannen die Verhandlungen von zwölf Staaten und der EU unter Ausschluss der Öffentlichkeit über ACTA. Vier Jahre später tauchten Dokumente auf, die eine frühe Version des Abkommens waren. Erst im Sommer 2011 wurde die endgültige Version der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Bürger hatten also keine Chance der Einflussnahme auch die Verhandlungen.

Einer der Kernpunkte des Abkommens besagt, dass Internetprovider für Tätigkeiten ihrer Nutzer haftbar gemacht werden können. Diese Haftung lässt sich nur einschränken oder aufheben, wenn die Internetanbieter ihre User überwachen. Nach jeder entdeckten Gesetzeswidrigkeit oder Copyright-Verletzung soll es eine Ermahnung geben und die Verstöße an Staat und ggf. Rechteinhaber weitergegeben werden – nach dem dritten Mal soll der Internetzugang gesperrt werden.

Providern wird also die Überwachung gesetzlicher und zivilrechtlicher Angelegenheiten in die Hände gelegt, was demokratischen Grundsätzen diametral widerspricht.

Durch unklare Formulierungen des Abkommens wird zwangsläufig die behördliche Willkür steigen. An selbst gemachten Fotos, auf denen geschützte Marken zu sehen sind (zB eine Dose Pepsi oder ein Mercedes), hat man grundsätzlich kein Copyright. Diese beispielsweise auf Facebook zu posten, kann verhältnismäßig schlimme Konsequenzen nach sich ziehen – nach ACTA sowohl straf- als auch zivilrechtlich.

Um Rechte einzelner durchzusetzen, wird nun die Masse kontrolliert und überwacht. Und zumeist sind es nur große Konzerne die sich die Verfolgung von Copyrightverstößen leisten können.

Ist das Abkommen ratifiziert, wird es wohl von der EU durchgesetzt werden. Die USA betrachten ACTA jedoch offen als unverbindlich und werden sich dadurch Europa gegenüber Wettbewerbsvorteile sichern.

Im Januar wurde die Unterzeichnung des Abkommens im Ministerrat in Österreich beschlossen. Das bedeutet, dass sowohl Bundes- und Vizekanzler als auch alle Minister dem zugestimmt haben. Auskünfte, was ACTA überhaupt ist, und wer in Österreich dafür verantwortlich ist, erhält man von der Politik keine. Verantwortung für die Prüfung und Unterzeichnung übernimmt kein Ministerium. Stattdessen sucht man Hilfe bei der EU-Kommission, die lapidar abwimmelt, die Bevölkerung missinterpretiere das Abkommen.

Ende September wurde ACTA von 21 Staaten und der EU in Tokyo, zumeist von Diplomaten im Auftrag der Regierungen, unterzeichnet. Die slowenische Botschafterin Helena Drnovsek Zorko entschuldigte sich nach der Unterzeichnung „bei der Öffentlichkeit und bei ihren Kindern dafür, den Vertrag unterzeichnet zu haben“. Nach den Unterzeichnungen müssen die Staaten und die EU das Abkommen ratifizieren, um es geltend zu machen. Mehrere Staaten, darunter Deutschland und einige Staaten Osteuropas, haben die Ratifizierung wegen Bedenken auf Eis gelegt, bzw. (noch) gar nicht erst unterzeichnet.

ACTA ist ein weiterer Mosaikstein, der Europa in die Diktatur führen kann (wird). Das Sammeln von Daten über Bürgen, das Überwachen und Kontrollieren wird der EU mehr und mehr zum Staatssport. Von Vorratsdatenspeicherung über „intelligente Stromzähler“ bis hin zu ACTA wünscht sich die EU den „gläsernen Bürger“.

Traditionelle Rollenbilder werden von der Politik in die Tonne getreten, Kinder zur „richtigen politischen Früherziehung“ in Kinderkrippen und Ganztagsschulen verfrachtet – nur die Staaten des früheren Ostblocks erinnern sich noch an Zeiten der Unterdrückung und erheben ihre Stimme. Stirb langsam, freies Europa!





Überwachungsstaat – Wann Sie morgens aufstehen (2/3)

16 02 2012

by Eunomia

Wann Sie morgens aufstehen? – Fragen Sie Ihren Stromanbieter! Dieser wird in den nächsten Jahren konkrete Antworten auf so einige Fragen haben, wie Sie Ihren Alltag gestalten.

Auf Verordnung des Wirtschaftsministers Mitterlehner sollen 2018 mindestens 95% der österreichischen Haushalte mit so genannten Smart Metern ausgestattet sein. Diese sollen in Zukunft die analogen Stromzähler ersetzen und eine größere Energieeffizienz bringen.

In die Wege geleitet hat diese Verordnung die EU, die mit der Richtlinie zu Energieeffizienz und Energiedienstleistungen die Mitgliedsstaaten dazu zwingt, die analogen Stromzähler aus den Haushalten zu verbannen.

Die neuen „intelligenten Stromzähler“ sollen den Kunden zeitnah über seinen Stromverbrauch informieren, und es ihm leichter möglich machen, Tarife zu vergleichen und so zu kostengünstigeren Anbietern zu wechseln. Die E-Control schreibt überdies auf ihrer Homepage:

 „Darüber hinaus bietet der Smart Meter, im Gegensatz zu seinem älteren Bruder, eine Fülle an nützlichen Zusatzfunktionen, wie etwa bidirektionale Kommunikation, Lastgangmessung, Mehrtariffunktionalität, Erfassung von Qualitätsparametern usw., die weit über das bloße Erfassen des Stromverbrauchs hinausgehen.“

Die erfassten Daten werden über Telefon- oder Internetleitung dem Stromanbieter zugestellt, der die Stromerzeugung nun besser auf die Gewohnheiten der Verbraucher abstimmen kann. Diese Daten können in 15-Minuten-Intervallen gespeichert und ausgewertet werden.

Damit lässt sich auf einfache Weise feststellen, wie viele Personen sich im Haushalt aufhalten und womit sie ihre Zeit verbringen. Wie das? – Die Lastprofile, die in 15-Minuten-Abständen an den Stromanbieter gesendet werden, lassen sich auswerten. Der Zeitraum ist so kurz gewählt, dass es möglich ist festzustellen, wann welche Elektrogeräte benutzt werden.

Es ist somit kein Problem herauszufinden, ob in einem Haushalt morgens eher die Kaffeemaschine, oder der Wasserkocher für den Tee angeworfen wird. Ob lieber ferngesehen oder Radio gehört wird. Nicht nur das – auch der eingestellte Sender lässt sich eruieren. Auch wann und mit welchen Geräten gekocht wird verraten die Auswertungen der Lastprofile.

Wegen der Lastprofile, die Stromanbietern in Zukunft zur Verfügung stehen werden, hat man eben erst begonnen, sich mit deren Auswertung zu beschäftigen. In diesem Bereich kann es noch große Fortschritte in Bezug auf Detailauswertungen geben.

Dass die mittels Smart Meter erhobenen Daten von großer Brisanz und Sensibilität sind, steht außer Frage. Nicht nur, dass es für Hacker womöglich ein Leichtes ist, solche Daten abzufangen – auch das gesamte Stromnetz ist angreifbar. Schadcodes können in die „intelligenten Stromzähler“ eingeschleust werden, die sich auf andere Smart Meter verbreiten.

Als Mieter oder Eigentümer eines Hauses oder einer Wohnung kann man sich gegen bereits verbaute Smart Meter nicht wehren. Es wird keine Möglichkeiten geben, diese gegen herkömmliche, analoge Zähler zu tauschen. Früher oder später wird der verpflichtende Umtausch auch für Sie kommen.





Vorträge in nächster Zeit

30 01 2012

„Der stumme Schrei“
(die Wahrheit über die Abtreibung der Ungeborenen)
am 4. Februar um 16 Uhr im Mariensaal.

Schloß Hetzendorf, Hetzendorferstraße 79  1120 Wien
Eintritt frei!
Parkplätze im Hof
Straßenbahn 62, Bus 63 A, Schnellbahn (Hetzendorf)

Nach der Einfahrt LINKS zum 2. Torbogen
Details und andere Angebote siehe www.schlosskirche.at

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Im Vorjahr ist ein Aufsehen erregendes Buch von Roberto de Mattei erschienen:
Das Zweite Vatikanische Konzil
Eine bislang ungeschriebene Geschichte
VORTRAG
Herr MMag Wolfram Schrems referiert darüber
Donnerstag, 9. Februar um 18 Uhr
im Festsaal des Wiener Akademikerbundes.

Heuer vor 50 Jahren wurde unter Papst Johannes XXIII. das Zweite Vatikanische Konzil im
Petersdom zu Rom eröffnet. Nach der Verwerfung der vorbereiteten Schemata durch eine gut organisierte Minderheit kam es mit der Zeit zu einer immer größeren Kluft zwischen ‚konservativen‘
und ‚progressiven‘ der 2500 Konzilsväter und Theologen.

Ihre Anhänger bilden bis heute derartig profilierte, gegensätzliche Lager, dass die Frage, was genau sich am Konzil zugetragen hat, mehr als berechtigt ist, zumal dieses historische Ereignis das Angesicht der Kirche stark verändert hat.

Der in Rom lehrende Historiker Prof. Roberto de Mattei kommt nach Jahren wissenschaftlicher
Untersuchungen mit einer präzisen, aufsehenerregenden Darstellung heraus, welche imstande ist,
die Glorie dieser von 1962-65 dauernden Kirchenversammlung zu überdenken. Die viel beschworene

„Unumkehrbarkeit“ und „Unantastbarkeit“ des Konzils scheint immer mehr einer innerkirchlichen

Diskussion über den Verbindlichkeitsgrad der konziliaren Texte, die oft so zweideutig
gehalten sind, zu weichen. Ohne klaren Interpretationsschlüssel bleibt die Kirche tief gespalten
zwischen den, zu Dogmen gewordenen Wahrheiten und ihren modisch zeitgeistigen Auslegungen
der jeweiligen „Welt von heute“.

Der Theologe und Philosoph MMag. Wolfram Schrems wird das großartige Werk, welches zum
Erwerb aufliegen wird, eingehend vorstellen, nicht zuletzt mit einer kritischen Hinterfragung, was
von den spirituellen und pastoralen Zielen dieses großen Konzils erreicht wurde, welche Bedeutung
es heute noch hat, im Angesicht der offenen Differenzen, welche die römisch katholische Kirche
seit fünf Jahrzehnten leider auch gehörig schwächt.

Wo: 1080 Wien, Schlösselgasse 11, Parterre und Festsaal
Wann: Donnerstag, 9. Februar 2012, Beginn 18 Uhr
Zusagen:
U.A.w.g. bis 8. 2. 2012, an Wien.Akademiker@gmx.at

Im anschließenden Inofficium, welches wie immer, dem persönlichen geistigen Austausch dient,
werden auch Getränke und Brötchen serviert (freiwilliger Kostenbeitrag erbeten).

Bitte um Anmeldung wegen des zu erwartenden Andrangs!

________________________

Dr. Alfons Adam spricht
Mittwoch, 15. Februar  um 19.30
Der europäische Haftbefehl und seine gesetzlichen Auswirkungen
Augustiner Bräuhaus
Lehrer Stüberl
Lindhofstraße 7
Salzburg
Rückfragen und Anmeldung
Christliche Partei Österreich-Salzburg
06221 7694
0650 21 70 949





2011 Schreibfreiheit im Rückblick

1 01 2012

Die WordPress.com Statistikelfen fertigten einen Jahresbericht dieses Blogs für das Jahr 2011 an.

Hier ist eine Zusammenfassung:

Das Sydney Opera House bietet Platz für 2.700 Konzertbesucher. Dieses Blog wurde in 2011 etwa 48.000 mal besucht. Das entspräche etwa 18 ausverkauften Konzertveranstaltungen im Sydney Opera House.

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.





Ist unsere Justiz krank geworden?

28 12 2011

Gefunden auf kath.net

27. Dezember 2011, 11:01
Zwei Ereignisse an einem Tag und ein seltsamer ZusammenhangBild

Eine krank gewordene Justiz schränkt die Meinungsfreiheit in Österreich auf eine hierzulande völlig neuartige Weise ein. Ein Kommentar von Andreas Unterberger

In Wien ist die Islamexpertin Elisabeth Sabaditsch-Wolff wegen Herabwürdigung religiöser Lehren nun auch in zweiter Instanz strafrechtlich verurteilt worden. In Saudi-Arabien sind 42 äthiopische Christen ins Gefängnis geworfen worden, weil sie gebetet haben. Die beiden Vorgänge haben gar nicht so wenig miteinander zu tun, wie es auf den ersten Blick scheint.

Eine krank gewordene Justiz schränkt die Meinungsfreiheit in Österreich auf eine hierzulande völlig neuartige Weise ein. Plötzlich werden wahre Aussagen über den Islam – dass der „Prophet“ Mohammed mit einer Neunjährigen Geschlechtsverkehr hatte, was in den Augen der meisten Österreicher Kinderschändung ist, – mit Strafurteilen bestraft.Und die Staatsanwaltschaft, die ja so überhaupt keine Zeit zur Aufarbeitung der großen Skandale dieses Landes hat, hat dafür begeisterte und intensive Vorarbeit geleistet.

Viel ärgere und völlig beweisfreie Schmähungen des Christentums und seines Gründers sind hingegen von den heimischen Gerichten regelmäßig mit einem Freispruch beantwortet worden. Meist unter dem Vorwand der Freiheit der Kunst. Worauf regelmäßig ein Gutteil der hiesigen Kulturjournalisten die Christen nochmals mit befriedigtem Hohn übergossen haben.

Die am gleichen Tag erfolgte Verhaftung von Christen in Saudi-Arabien wegen eines bloßen Gebets zeigt, welche Intoleranz auf jener Seite herrscht, deren Ehre von dieser Justiz so heldenhaft verteidigt wird. Und ausgerechnet diesem Land wurde die Gründung eines interreligiösen Dialogzentrums in Wien erlaubt. Mit führender Beteiligung von Außenminister Spindelegger. Das heißt natürlich auch, dass Saudi-Arabien in den Augen des Wiener Außenministeriums das wichtigste islamische Land ist. Man führt ja nur mit den Saudis einen solchen Dialog.

Und der Zweck dieser Institution? Sie solle der Förderung der Religionsfreiheit dienen, hat der saudische Außenminister bei der Gründung gesagt. Offenbar gilt das Motto: Frechheit siegt.

Die zwei Ereignisse des gestrigen Tages zeigen,
was diese Religionsfreiheit in der Wirklichkeit bedeutet:
:arrow: Christen werden verurteilt.
In Saudi-Arabien wie in Österreich.

Und weder zu dem einen noch dem anderen Vorgang
hört man auch nur ein Wort des Protestes oder der
Sorge von christlichen Politikern dieses Landes.
Falls es noch solche Politiker geben sollte.

In diesem Sinn voll Bitterkeit: Fröhliche Weihnachten (falls nicht auch dieser Wunsch schon als Beleidigung des Islam gewertet werden sollte, worauf ich ihn natürlich sofort demutsvoll zurückziehen würde).

PS.: Das hartnäckig kursierende Gerücht, dass der im Falle Sabaditsch-Wolff vorsitzende Richter genau derselbe gewesen ist, der unlängst die bereits verhandelte Haftstrafe gegen einen türkischstämmigen Österreicher in eine bloß vierstellige Geldstrafe umgewandelt hat, wirft noch ein weiteres bezeichnendes Indiz auf den geistigen Zustand der Justiz. Besagter Mann hat mit seinem Mercedes ein Kind (Bub, 8 Jahre) auf einem Zebrastreifen in der Döblinger Hauptstraße getötet. Die Begründung des Richters: Der Täter „hätte schon genug gelitten“. Der arme Täter . . .





Sind die Stillen im Land zu still? Ein Beitrag von Jörgen Bauer

29 11 2011

Ist „Stillesein“ eigentlich noch zeitgemäß? Es galt lange Zeit als Ideal, demütig, bescheiden, zurückzuhaltend und zufrieden zu sein. Man war gehorsam, dankbar und widersprach nicht. Man zeigte Respekt und stellte keine „unverschämten Forderungen“.

 

Dieses Verhalten wird von vielen als „christlich“ angesehen. Man will nicht auffallen, sich selbst nicht so wichtig nehmen, mit den Dingen, so wie sie sind, zufrieden sein und alles in Gottes Hand legen, zu dem man regelmäßig betet. Und wenn man etwas tut, geschieht dies im Stillen und Verborgenen, eingedenk des Jesuswortes in Matthäus 6, wonach Gott alles sieht und derjenige seinen Lohn dahin hat, der seine „frommen Leistungen“ offen zur Schau stellt.

 

Dabei wird nicht bestritten dass die, als christlich angesehenen Verhaltensweisen durchaus ihre positiven Seiten haben und es ganz gewiss richtig ist, Jesus an das Steuer seines Lebens zu lassen und sein ICH insoweit zurückzunehmen.

 

Ebenso ist unstrittig, dass sich ein Wirken im Verborgenen sehr segensreich auswirken kann. Dafür gibt es viele Beispiele. Vieles, und das nicht nur in Glaubensdingen, läuft ganz erheblich besser, wenn die Fäden im Verborgenen gezogen werden, weil dadurch Reibungsverluste vermieden werden.

 

Aber kann das immer und in allen Fällen gelten? Ist der Christ ein „angepasster Untertan“ der alles als gottgegeben hinnimmt, auch da, wo eigentlich Widerspruch notwendig wäre?

 

Das ganz gewiss nicht und schon gar nicht in einer Zeit, in der das Christentum zunehmend Angriffen ausgesetzt ist.

 

Die Zeiten haben sich geändert. Bescheidenheit ist längst keine „Zier“ mehr. Die Versuchung, mit einer öffentlich zur Schau gestellte Frömmigkeit punkten zu wollen, besteht auch nicht mehr. Allenfalls könnte man dadurch das Gegenteil bewirken. Bescheidenheit und was die damit zusammenhängenden Tugenden anbelangt, werden eher als Zeichen der Schwäche und als Dummheit wahrgenommen.

 

In unserer Zeit ist es notwendig geworden, sich ein „Image“ aufzubauen, dass heißt sich so darzustellen und zu verhalten, dass man als der wahr- und ernst genommen wird, der man tatsächlich ist. Und dazu gehört dann auch, sein Licht nicht unter den Scheffel zu stellen.

 

Und hier müssen die Christen in der Öffentlichkeit als Christen wahrgenommen werden. Selbst dann, wenn erst mit der Wiederkunft Christi offenbar wird, wer die Christen wirklich sind. Es reicht also nicht aus, sich im frommen Kreis gegenseitig die Richtigkeit der eigenen Anschauungen zu bestätigen und sich darauf zu beschränken lediglich im „stillen Kämmerlein zu beten“, so gut und richtig das sonst auch ist.

 

Mir fallen hierzu die drei Fischer ein, die zusammen in einem Boot saßen, als ein sturmartiger Gegenwind einsetzte. Als gute Christen, die sie waren, fiel ihnen nichts anderes ein, als gemeinsam zu beten, ohne dass das Boot dabei auch nur einen Meter weiterkam. Bis einer rief: „Brüder, wir dürfen über dem Beten das Rudern nicht vergessen!“

Genau, das ist es!

 

Denn angesichts zahlloser, sehr unerfreulicher Entwicklungen, zu denen von den „Stillen im Lande“ so gut wie nichts zu hören ist, fragt es sich, ob und inwieweit, die „Stillen im Lande“ in unserer Zeit angekommen sind.

 

Sind die „Stillen im Lande“ am Ende vielleicht „zu still“?

 

Das heißt jetzt nicht, ohne Gott und ohne Verbindung zu IHM, nach eigenem Gutdünken, in die Welt hineinzuwirken. Die Kraft zum Handeln kommt nach wie vor aus dem Gebet und aus der „Stille“. Was zu prüfen wäre, ist die Umsetzung in die Praxis.

 

In vergangenen Zeiten, als sich Gesetzgebung und öffentliche Meinung weitgehend an biblischen Werten orientierten, reichte es oftmals aus still und geduldig zu sein.

 

Mittlerweile sind wir aber in einem Neuheidentum angelangt, in dem alles das wiederbelebt wird, was man durch das Christentum als endgültig überwunden glaubte.

 

Um hier nur einiges zu nennen:

 

Kultur des Todes: massenweise Abtreibungen und liebäugeln mit der Euthanasie, Verfügbarmachung des menschlichen Lebens;

 

Verherrlichung von Egoismus, Rücksichtslosigkeit, Lug und Trug in Verbindung mit einem übersteigerten Individualismus;

 

Lust- und Spaßgesellschaft, Relativismus, Beliebigkeit, Oberflächlichkeit, verbunden mit Blindheit gegenüber realen Gefahren;

 

Okkultismus, verbunden mit heidnischen Bräuchen und abergläubischen Praktiken;

 

Sexualisierung der Gesellschaft mit einer heidnischen Vergötzung der Sexualität;

 

Infragestellen der Schöpfungs- und Naturordnung, durch die Gender- und Homoideologie;

 

Damit geht einher:

 

Verhöhnung, Diffamierung, Lächerlichmachen des Christentums und des christlichen Glaubens. Feindseligkeit und böswillige Unterstellungen den Christen gegenüber, bei gleichzeitig zunehmender innerer Leere, verbunden mit dem Gefühl der Sinnlosigkeit, bei vielen Menschen;

 

Gefördert wird dies durch: kirchliche Verlautbarungen und Präsentationen sowie eine Verkündigung, bei denen das Evangelium dem jeweiligen Stand des Zeitgeistes anpasst wird, wodurch keine zuverlässigen Antworten auf existenzielle Fragen mehr möglich sind.

 

Dies geschieht: durch das Relativieren von Glaubensinhalten, durch die es zur Unverbindlichkeit und Beliebigkeit in den Aussagen kommt. Dadurch wird es möglich, massive Verstöße gegen Gottes Gebote zu tolerieren, der Verfolgung und Ermordung von Christen nicht zu widersprechen und damit zusammenhängend den Missionsbefehl zu ignorieren;

 

Manche ungute Entwicklung hätte verhindert werden können, wenn man dieser, von Anfang an, entschieden, mit dem Wort Gottes, entgegengetreten wäre, anstelle die „weitere Entwicklung abzuwarten“. Den Anfängen muss gewehrt werden, eingedenk dessen, „dass die lange Bank des Teufels liebstes Möbelstück ist“.

 

So notwendig es auf der einen Seite ist, zu aktuellen Entwicklungen Stellung zu nehmen und dazu Antworten aus dem zeitlos gültigen Wort Gottes zu finden, so ungut ist es, wenn das genaue Gegenteil geschieht, indem ständig dem Zeitgeist hinterher gelaufen und dabei das Wort Gottes aktuellen Entwicklungen angepasst und dementsprechend ausgelegt wird.

 

Nun hat diese Art der Anpassung an die jeweiligen Verhältnisse, denkt man an die Vergangenheit, in der Kirche schon seit eh und je eine lange und traurige Tradition, die beinahe „selbstverständlich“ ist, weshalb man sich darüber nicht wundern muss.

 

Aber wo blieben und bleiben die „Treuen“, die es schon immer, auch in der Kirche, gab? Sollten diese über dem Beten das Rudern vergessen haben?

 

Noch sind die „Treuen“ keine verbotene Minderheit, die sich in einer „Untergrundkirche“ verstecken müsste. Noch stehen den „Treuen“ alle Möglichkeiten des Rechtsstaates, einschließlich des Grundrechts auf freie Meinungsäußerung, offen.

 

Aber warum wird davon so gut wie kein Gebrauch gemacht? Möglichkeiten dazu gäbe es genug, denkt man an diverse Konferenzen, von denen in den Medien berichtet wird und an die diversen Publikationen evangelikaler Gemeinschaften und Kreise, die leider manchmal eher an die unkritische Hofberichterstattung diverser Vereinsblätter und Kundenzeitschriften erinnern. Sicher gäbe es auch die Möglichkeit an Gesprächsrunden im öffentlich-rechtlichen Fernsehen teilzunehmen.

 

Will man wieder warten bis tatsächlich nichts mehr geht? Man kann auch durch Schweigen, eben durch „Stillesein“, schuldig werden!

 

Was sagt das Wort Gottes dazu?

 

Ihr seid das Salz der Erde. Wenn nun das Salz nicht mehr salzt, womit soll man salzen? Es ist zu nichts mehr nütze, als dass man es wegschüttet und lässt es von den Leuten zertreten. Ihr seid das Licht der Welt. Es kann die Stadt, die auf einem Berge liegt, nicht verborgen sein. Man zündet auch nicht ein Licht an und setzt es unter einen Scheffel, sondern auf einen Leuchter; so leuchtet es allen, die im Hause sind. So lasst euer Licht leuchten vor den Leuten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.

Matthäus 5, Verse 13 – 16

 

Auf diese Verse, die nun gerade nicht zur Stille und zum sich bedeckt halten auffordern, kann eigentlich nicht oft genug hingewiesen werden. Christen haben eine Salz- und Lichtfunktion, wobei sich die davon ausgehende Wirkung ins Gegenteil verkehrt, wenn diesen Funktionen nicht nachgekommen wird.

 

Salz konserviert und verhindert die Fäulnis. Licht steht für Klarheit und Wahrheit. Wenn von den Christen Licht ausgeht – und Licht ist etwas Sichtbares – dann verändert das die Welt. Die Leute sollen sehen, dass es bei den Christen anders zugeht. Dazu müssen Christen wahrnehmbar anders handeln und auch reden, als es die Welt tut!

 

Das heißt nicht, sich nach Menschenweise selbst groß und wichtig zu machen, sondern sichtbar und auch hörbar in die Welt hineinzuwirken, wobei allein Gott die Ehre gegeben wird.

 

Verhaltet euch weise gegenüber denen, die draußen sind, und kauft die Zeit aus. Eure Rede sei allezeit freundlich und mit Salz gewürzt, dass ihr wisst, wie ihr einem jeden antworten sollt. Kolosser 4, Verse 5 und 6

 

Das Eintreten für die Wahrheit heißt nicht, dass Christen zu allem ihren „Senf“ geben müssen. Manchmal ist „stille sein“ wirklich besser („Reden ist Silber, schweigen Gold“). Wenn wir aber reden müssen, dann klar und eindeutig und das freundlich und verbindlich, aber trotzdem kritisch und nachdenklich machend, so dass das Interesse des Hörers geweckt wird.

 

Prüft, was dem Herrn wohlgefällig ist, und habt nicht Gemeinschaft mit den unfruchtbaren Werken der Finsternis; deckt sie vielmehr auf.

Epheser 5, Verse 10 und 11

 

Sehr interessant ist, was der bekannte Theologe Fritz Rienecker hierzu in der Wuppertaler Studienbibel kommentiert:

 

„Auf der Anklagebank sitzt der Verbrecher. Er versucht, durch lügnerische Darstellung, durch Heuchelei, mit dem ganzen Aufgebot aller ihm zu Gebote stehenden Täuschungsmittel sich als unschuldig hinzustellen. Aber der geschulte Blick des Richters durchschaut ihn, er überführt ihn der Tat.

 

So sitzt auf der Anklagebank die sündige Welt der Finsternis. Ihr Richter ist die Gemeinde der Gläubigen. Da helfen keine Täuschungsmanöver, keine Machenschaften, die Welt wird als das überführt was sie ist ‚Sünde’! Eine Trabantin der Widergöttlichkeit. So ist der Gläubige und mit ihm die Gemeinde das ewige Gericht Gottes an der Welt. Sie bedeutet ‚Krisis für eine im Sündenbann liegende Zeit’. Insofern als die Gemeinde von Ewigkeit zu Ewigkeit währt, gemäß ihrer Erwählung und Bestimmung, insofern ist die Gemeinde das ewige Gericht Gottes an dem sündhaften Zeitlichen. Die Gemeinde, der Gläubige, ist in diesem Sinne die Kritik des Ewigen am Zeitlichen, des Lichts an der Finsternis, des Göttlichen an dem Menschen.“

 

Das sind starke Worte, die nicht überheblich machen dürfen. Gemeint ist damit nicht, sich als Richter über andere aufzuspielen, sondern Fehlentwicklungen im Licht des Wortes Gottes zu erkennen und diese öffentlich zu benennen. Das einzig aus dem Grund, Menschen zum Nachdenken und zur Umkehr zu bewegen.

 

Im Neuen Testament wird verschiedentlich von der Berufung geschrieben, die Christen haben und dass sie dieser Berufung entsprechend leben sollen. Sie sind, ohne ihr Verdienst, allein aus Gnade, die aus der Welt Herausgerufenen und Königskinder.

 

Und dass Adel verpflichtet, gilt auch hier. Christen sind etwas Besonderes. Deshalb besteht auch kein Grund, sich zu verstecken oder in falscher Bescheidenheit zu üben.

 

Jesus sagt es ganz deutlich:

 

Wer euch hört, der hört mich; und wer euch verachtet, der verachtet mich; wer aber mich verachtet, der verachtet den, der mich gesandt hat.

Lukas 10, 16

 

Gott will nach wie vor mit uns zusammen in die Welt hineinwirken und deshalb in seinen Dienst stellen. Königskind zu sein, bedeutet nicht Nichtstun. Es ist eine große Ehre, eine Anstellung im bedeutendsten Unternehmen, das es gibt, zu haben – aber auch eine große Verpflichtung.

 

Im Sendschreiben an die Gemeinde von Laodizea rügt der auferstandene Herr die dortige Gemeinde ob ihrer Lauheit (Offenbarung 3, Verse 14 – 22) und kündigt an die Lauen aus seinem Munde auszuspucken.

 

Sollte das am Ende auf die gemünzt sein, die Ernst mit Gott gemacht haben? Der Herr spricht hier diejenigen an, die zu seiner Gemeinde zählen. Trifft das auf die, von denen man annimmt, dass sie damit gemeint sein könnten, am Ende gar nicht mehr zu, weil sie sich diese schon so weit von Christus entfernt haben, dass sie nicht mehr zu den von IHM Angesprochenen gehören und stattdessen wir gemeint sind?

 

Darüber lohnte sich nachzudenken und als notwendig erkannte Korrekturen vorzunehmen.

 








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