Linke und Hochfinanz helfen einander

26 10 2017

DIE FREIE WELT;
http://www.freiewelt.net/reportage/warum-finanzoligarchen-wie-george-soros-linke-bewegungen-unterstuetzen-10072522/:

Unheilige Allianzen aus Finanzindustrie und Kulturmarxisten

Warum Finanzoligarchen wie George Soros linke Bewegungen unterstützen

»Offene Gesellschaft« bedeutet nicht weniger Staat. Sie bedeutet nur, dass die Bürger weniger Mitsprache in ihrem eigenen Land haben. Dafür wird der Einfluss der globalen Finanzindustrie und supranationalen Organisationen größer. Die linken NGOs spielen dabei der Finanzindustrie in die Hände.

Wenn Migranten in Massen einwandern, supranationale Organisationen (EU, IWF, Weltbank, UNO) die Leitlinien der Wirtschaftspolitik vorgeben und die Finanzindustrie vollkommen internationalisiert ist, dann haben die Staatsbürger im eigenen Lande weniger zu sagen. Wenn alle Fenster und Türen offen sind, zieht ein kalter Wind durch das Haus. Die Bürger müssen sich warm anziehen.

Das Paradoxon: Die Protagonisten des Finanzglobalismus unterstützen mit Vorliebe scheinbar linksideologische Organisationen und NGOs. Der Hedgefonds-Manager George Soros ist ein Paradebeispiel für einen globalen Strippenzieher, der sowohl Finanzoligarch als auch Kulturmarxist ist. Daher wird er manchmal als engagierter linker Philanthrop, manchmal als skrupelloser Finanzkapitalist eingeordnet. Ein Widerspruch? Mitnichten!…………..

Kulturmarxisten kämpfen mit ihren NGOs für eine angeblich gerechtere Gesellschaft – doch erreichen nur das Gegenteil, weil sie zu Handlangern der Oligarchen geworden sind…………..

Welche Gegenmaßnahmen sind möglich?

Die Gegenmaßnahmen liegen auf der Hand. Je mehr Subsidiarität vorherrscht, desto mehr haben die Bürger Einfluss auf das politische Geschehen und die Finanzen in ihrer Region und Gemeinde. Daher gibt es europaweit Autonomie-Bestrebungen: in Katalonien, im Baskenland, in der Lombardei, in Venetien, Südtirol, Schottland, Flandern und in vielen anderen Regionen.

Die Bürger brauchen und wollen mehr regionale und lokale Kontrolle über die Finanzen, die Gesetzgebungen und die Migration. Regional und lokal kann zudem eine vollkommen andere Binnensolidarität organisiert werden, weil die Bürger einer Region gleiche Werte und Traditionen pflegen. Das ist die Grundlage gegenseitigen Vertrauens. Mehr regionale Autonomie, Bürgersouveränität und kulturelle Identität sind der beste Schutz gegen den kalten Wind der Globalisierung.

Original HIER:
http://www.freiewelt.net/reportage/warum-finanzoligarchen-wie-george-soros-linke-bewegungen-unterstuetzen-10072522/

 

 





Warum wir Heimat, Identität und Nation brauchen

26 09 2017

Entnommen aus Andreas Unterbergers Internetzeitung

Warum wir Heimat, Identität und Nation brauchen – der Machtelite zum Trotz
(hier nur Auszüge, der ganze Artikel bei Andreas Unterberger!)

Zwei persönliche Erlebnisse in Europa zeigen zwei total unterschiedliche Wertordnungen und total unterschiedliche emotionale Einstellungen zur eigenen Heimat:

Erstens, Besuch in einem Londoner Theater. Im Schlussapplaus tritt der Hauptdarsteller an die Rampe, bittet um Gehör, um zu sagen: „Wir sammeln heute für unsere verletzten Soldaten, vor allem für jene, die bei den Kriegen der letzten Jahre invalide geworden sind. Heute Abend stehen alle Westend-Theater Londons im sportlichen Wettbewerb, welches am meisten sammelt. Ich setze ganz auf Sie, liebe Zuschauer, dass wir das heute sein werden.“ Und kurz darauf standen die Schauspieler an allen Theaterausgängen. Im Kostüm und mit sich schnell füllenden Sammelbüchsen.

Zweitens, Besuch auf einem Wiener Friedhof. Meine Frau hat ein Pickerl am Mantel, das zeigt, dass sie beim Hineingehen für das Schwarze Kreuz gespendet hat, eine Organisation, die sich um die in ganz Europa verstreuten Soldatengräber kümmert. Beim Hinausgehen wird sie von einem Mann – Typus Dauerstudent – angerempelt: „Was spenden sie für so einen militaristischen Scheißverein!“

Das Leiden der Kulturszene

Elitäre Umerzieher von Beruf

Die elitären Dauer-Umerzieher des Volkes sind in Wahrheit nicht etwas Besseres, sondern nur etwas anderes.

Globalisierung und Migration

Sechs Faktoren ermöglichen die Integration in eine neue Nation

Menschen brauchen Heimat, Identität, Nation

Nicht nur die amerikanische Geschichte beweist: Menschen brauchen Identität, Heimat, Nation. Das erfordert Mühe der Zuzügler, aber auch der aufnehmenden Staaten. Aber es funktioniert.

Vom guten und vom schlechten Nationalismus

Trotz aller Kritik durch die Umerziehungseliten: Nationalismus und Patriotismus sind etwas Gutes und für das Gelingen eines Gemeinwesens Notwendiges. Sie sind neben der Religion die wichtigsten Kraftquellen eines Volkes.

Die schwedische Krankheit Blauäugigkeit

Der Antifa-Trick der Linken

Wirklichen Nationalmasochismus findet man fast nur in Österreich und Deutschland. Seine Hauptursache liegt eindeutig im Missbrauch der üblen nationalsozialistischen Vergangenheit, in der skrupellosen Instrumentalisierung dieser Vergangenheit durch die Linke…..

Ein Staat kann nur funktionieren, wenn er auch Gewalt anwendet

Der Fußball und der Nationalmasochismus

Abschreckendes Beispiel Libanon

Die aus all diesen Entwicklungen resultierende große Sorge ist, dass Österreich wie Deutschland nicht mehr lange als stabile und wirtschaftlich attraktive Staaten überleben werden können. Wer diese Sorge für lächerlich hält, wer Deutschland und Österreich für den Inbegriff der Stabilität hält, der denke etwa an den Libanon:

Dieser ist einst das stabilste und reichste Land der ganzen Levante gewesen, die „Schweiz des Nahen Ostens“. In den letzten Jahrzehnten jedoch hat dort ein Krieg nach dem anderen getobt. Heute ist der Libanon monatelang nicht einmal mehr imstande, die Müllabfuhr zu organisieren oder einen neuen Staatspräsidenten zu wählen. Das Land existiert nicht mehr als Einheit. Sunniten, Christen, Drusen, Schiiten, Palästinenser, syrische Flüchtlinge: Nichts davon bildet eine nationale Identität; jede Gruppe lebt heute in ihren Regionen.

Folge: Das Land ist verarmt. Es regieren Schmuggel und Kriminalität. Regelmäßige Konflikte zwischen den einzelnen Gruppen werden immer wieder auch noch durch die Einmischung der Nachbararmeen angeheizt. Der Libanon ist heute alles andere als eine Nation. Und deshalb ist er auch kein funktionierender Staat mehr.

Letztlich ist es das, worauf der Nationalmasochismus unweigerlich hinsteuert. Dieser Zerfallsprozess ist in den letzten Jahren durch die Völkerwanderung aus Asien und Afrika sowie die rapide Islamisierung noch beschleunigt worden. Dieser Zerfall wird auch dann eintreten, wenn sich der nationale Masochismus als intellektuelles Gerede tarnt.

Und dieser Zerfall wird umso schneller kommen, wenn die – in diesen Tagen wieder besonders aggressiv vorgetragenenen – Forderungen linker Aktivisten realisiert werden sollten, allen in Österreich lebenden Ausländern das Wahlrecht zu geben.

Kommentare bei Andreas Unterberger

HINWEIS:

Kreidfeuer
…. vor allem im deutschsprachigen Raum. Dabei musste ich die schauerliche Entdeckung machen, dass wir, das Volk, von vielen unserer eigenen Vertreter verraten und verkauft werden.





Kulturkommunisten in Brüssel

6 09 2017

Ein Hinweis auf ein Buch – Die Löwen kommen,
entnommen aus Kath.net:
http://www.kath.net/news/44982

Vladimir Palko, ehemaliger Innenministers der Slowakei, schreibt über die neue Tyrannei, auf die Europa und Amerika zusteuern. Eine Analyse der anthropologischen Revolution, die die Grundfundamente unserer freiheitlichen Staaten bedroht.

Kisslegg (kath.net) In seinem Buch „Die Löwen kommen“ analysiert der ehemalige Innenminister der Slowakei die anthropologische Revolution, welche die Grundfundamente unserer freiheitlichen Staaten bedroht. Auszugsweise zitiert kath.net aus dem Vorwort, das Dr. Christof und Alexa Gaspari für das Buch geschrieben haben. Das Buch ist eine Neuerscheinung des fe-Medienverlages.

Flott geschrieben, mit viel Dokumentation versehen, schildert das Buch, wie sich in den letzten Jahrzehnten ein neuer Wertekanon in den westlichen Gesellschaften etabliert hat. Dieser stellt eine fundamentale Abkehr vom bis ins 20. Jahrhundert prägenden christlichen Menschenbild dar. Christen, die Jahrzehnte hindurch im Kampf mit der kommunistischen Diktatur gestanden waren und unter deren Verfolgung leiden mussten, erlebten nun nach 1989, wie sich ihre ehemaligen Unterdrücker im Handumdrehen an das westliche System anpassten und von diesem mit offenen Armen aufgenommen wurden.

Der Verfasser, Vladimir Palko – langjähriger Abgeordneter im Nationalrat und von 2002 bis 2006 Innenminister der Slowakei – hat diese Entwicklung aus unmittelbarer Nähe und nicht nur in seinem eigenen Land miterlebt. Ausführlich schildert er das für die Christen aus dem Osten zunächst unfassbare Phänomen, wie die konservativen und christdemokratischen Parteien im Westen dem Sog der linken Ideologie in fast allen Ländern des Westens erlagen, ja zum Teil sogar aktiv an der Etablierung der mittlerweile vorherrschenden Kultur des Todes mitwirkten. Für uns hier im Westen gehört das mittlerweile so zum Alltäglichen, dass erst der breit angelegte Rückblick in diesem Buch dem Leser erschreckend vor Augen führt, was die mehrheitlich christliche Bevölkerung Europas und Nordamerikas in den letzten Jahrzehnten mehr oder weniger stillschweigend geschluckt hat.

Wir selbst haben diese Entwicklung im Zuge der Arbeit für die Zeitschrift „Vision2000“ ebenfalls mitverfolgt und auch analysiert. Palkos Buch zu lesen, war für uns dennoch ein enormer Gewinn, weil es breitgefächert und bestens dokumentiert das Geschehen gut leserlich – ja geradezu spannend – aufbereitet. Die Anthropologische Revolution, wie der Autor diesen Paradigmenwechsel bezeichnet, ist drauf und dran, sich mit Machtmitteln auszustatten, um ihre Errungenschaften zu festigen und gegen Kritik abzusichern. Die heutige Situation erinnere ihn an die Vorläufer der kommunistischen Machtergreifung, diagnostiziert Palko und illustriert diese Feststellung an der wachsenden Zahl von Übergriffen und Benachteiligungen, denen Christen heute ausgesetzt sind, wenn sie sich gegen den vorherrschenden Wertekanon auflehnen und nicht bereit sind, sich nach dessen Spielregeln zu verhalten. Daher auch der Titel des Buches: „Die Löwen kommen“.

Ja, wir leben in spannenden Zeiten, in Zeiten einer fundamentalen Konfrontation um das Menschenbild. Das vorliegende Werk versteht sich als Appell an uns Christen, die Zeichen der Zeit zu lesen und sich der Konfrontation mit der Kultur des Todes nicht zu entziehen. Es ist höchste Zeit! Seit Jahrzehnten vom wachsenden Wohlstand verwöhnt sowie von gleichgeschalteten Medien eingelullt und ruhig gestellt, sind wir Christen im Westen besonders in Gefahr, die auf uns zukommende Herausforderung zu übersehen oder zu verdrängen. Die durch die Konfrontation mit der Diktatur des Kommunismus geschulten Glaubensgeschwister aus dem Osten haben sich da ein empfindsameres Sensorium bewahrt. Bedingt durch ihre Erfahrungen mit Zeiten der Bedrängnis verfügen sie darüber hinaus auch über ein Repertoire von Mitteln, die helfen, in schwierigen Zeiten zu bestehen. Vladimir Palko liefert dazu im letzten Kapitel – „Zum Kampf geboren“ – einige Anregungen: Sich der Wahrheit, die befreit, zu stellen und sie auch zu sagen; Buße tun; Kultur schaffen; sich vernetzen… – und vor allem den Zuruf Papst Johannes Paul II. nach seiner Wahl im Leben umsetzen: „Fürchtet euch nicht!“

kath.net-Buchtipp
Die Löwen kommen
Von Vladimir Palko
Fe-Medienverlag
503 Seiten
Euro 13,20

Bestellmöglichkeit:
Für Bestellungen aus Österreich und Deutschland:buch@kath.net
Für Bestellungen aus der Schweiz: buch-schweiz@kath.net

 





Die linken Machenschaften des Globalisten George Soros

5 09 2016

Geld regiert die Welt….

Andreas Becker: http://www.katholisches.info/2016/08/25/einwanderung-abtreibung-homosex-klimawandel-die-ganze-linke-agenda-des-george-soros/:

(New York) Seit Hacker in George Soros‘ „Schatztruhe“ geblickt haben, findet Bestätigung, was manche schon lange behauptet haben. „Für einige Konservative ist er der Teufel in Person, ein Strippenzieher, der die Marionetten tanzen läßt, und hinter jedem finsteren Ereignis zu stecken scheint. Für andere ist er nur ein zynischer Spekulant, der keinen Schachzug ausläßt, um auf Kosten anderer Gewinn zu machen“, so Nuova Bussola Quotidiana. Die Rede ist vom Finanzmogul George Soros, einem der reichsten Männer der Welt. Soros wurde 1930 als György Schwartz, als Sohn einer liberalen jüdischen Familie in Budapest geboren.

Vor kurzem wurde er Zielscheibe eines Hacker-Angriffs, der zu den spektakulärsten der Internetgeschichte gehört. Mehr als 2500 Dokumente seiner Open Society Foundation wurden von der Internetseite DC Leaksveröffentlicht. Diese sind sehr erhellend, was die „philanthropischen“ Aktivitäten anbelangt. Sie enthüllen vor allem die wirklichen Zielsetzungen dieses Finanzspekulanten, der mit einem weltweiten Netz von Stiftungen und Organisationen in zahlreichen Ländern Einfluß auf Medien, Politik und Gesellschaft nimmt. Gepaart mit seiner Finanzkraft, mit der er Einfluß auf Währung und die Wirtschaft ganzer Staaten nehmen kann, ergibt sich eine ungeahnte Kraft in der Hand eines Einzelnen.

… Was unterm Strich herauskommt, ist, daß George Soros dieselbe Agenda der gesamten westlichen Linken Nordamerikas und Europas vertritt. Aufgrund seines Einflusses könnte man sogar sagen, daß er diese linke Agenda bis zu einem bestimmten Grad sogar verkörpert, zumindest weit mehr als mancher führender Politiker, Medienmacher oder Kulturschaffender.

… Einwanderung soll zu einem Dauerzustand werden. …

… DC Leaks enthüllte die Anstrengungen von Open Society die „Islamophobie“ auf allen Ebenen zu bekämpfen. …

… Der Kampf gegen die Islamophobie ist nur ein Teil eines viel größeren Kampfes gegen die Fremdenfeindlichkeit. …

… Ein nicht minder großes Betätigungsfeld von Open Society ist der Kampf gegen „Homophobie“, die als neue Form des „Rassismus“ bezeichnet wird. …

… Neben den Homo-Kampagnen fördert Soros‘ Open Society auch Abtreibungs-Kampagnen. …

… Bezeichnend und verräterisch ist, daß sich eine Stiftung Open Societynennt (nach einem Klassiker des liberalen Denkers Karl Popper), aber mit Methoden arbeitet, die alles andere als „offen“ sind. Die Hauptaktivitäten erfolgen verdeckt und geheim. Transparenz sieht anders aus. …

Andreas Becker: http://www.katholisches.info/2016/08/25/versucht-george-soros-einfluss-auf-die-kirche-zu-bekommen-enthuellungen-von-dc-leaks/:

… Aus den enthüllten Dokumenten geht auch hervor, daß es Versuche zur Manipulation der Hierarchie der katholischen Kirche gibt. 2015 wurden 650.000 Dollar ausgegeben, um die katholischen Bischöfe während des Besuchs von Papst Franziskus in den USA zu beeinflussen. Das Ziel der Einflußnahme sind ein Paradigmenwechsel der kirchlichen Ausrichtung in den USA und die Prioritäten der Kirche während des Präsidentschaftswahlkampfes 2016. …

http://kultur-und-medien-online.blogspot.co.at/2016/08/wer-finanziert-die-abtreibungslobby.html (23.8.):

… Die Verbreitung der Abtreibungspille wurde mit einer Million US$ vom Milliardär Georges Soros unterstützt. …

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Ergänzung 26.8.2016:

http://www.freiewelt.net/nachricht/soros-netzwerk-hat-griechische-medien-manipuliert-10068284/ (25.8.):

Die in der US-Hauptstadt ansässige Hackergruppe »DC Leaks« hat Dokumente veröffentlicht, mit denen belegt wird, dass die Open Society Foundations des US-Finanzinvestors George Soros griechische Medien und Meinungsmacher für die Unterstützung des Umsturzes in der Ukraine bezahlt haben, um Russland zu diskreditieren. …





Gab es auch liebe Nationalsozialisten?

17 09 2014

Waren es jene, welche nicht 10.000 Juden vergasten, sondern nur 3 Juden erschossen?

Waren es jene, welche die SS-Truppen nur mit Geld versorgten, aber nicht selbst den Finger am Abzug hatten?

Waren es jene, welche nur Nazi-Literatur schrieben, aber nicht die Gaskammer bedienten?

Waren es jene, welche außerhalb Großdeutschlands als Ideologen Nationalsozialistische Propaganda an Jugendlichen betrieben, aber keine KZ-Wächter waren?

Oder waren es gar die politischen Führer um Hitler herum, welche mit Macht und Goldabzeichen ausgestattet hohes Ansehen hatten? Waren diese Leute lieb?

Wurde das Buch „Mein Kampf“ nur falsch interpretiert und beabsichtigt es nicht eigentlich den Weltfrieden als politisches Ziel?

Muss man Hitlers Buch nicht nur einer historisch kritischen Säuberung unterziehen, dann ist alles gut?

Wohl nicht. Das Strafrecht in Österreich verbietet Wiederbetätigung. Trägt jemand ein NS-Symbol, wird er festgenommen und verurteilt.

Dennoch erklärt die westliche Welt nun, dass es liebe Islamisten gäbe.

Sie sind lieb, weil sie nicht an der Seite der IS kämpfen, sondern nur ihre Konvertiten mit dem Tode bestrafen.

Sie sind lieb, weil sie nicht Jesiden verfolgen, sondern nur christliche Gemeinden in ihren eigenen Ländern.

Sie sind lieb, weil sie nicht Frauen verkaufen, sondern ihre Christen auf Kränen henken.

Sie sind lieb, weil sie sich nicht in die Luft sprengen, aber den IS-Scheichs Geld überweisen.

Man findet sie nett, weil sie ihren Dieben die Hände abhacken, aber geografisch nicht im Irak an der Seite der IS kämpfen.

Man findet sie nett, weil sie Juden nicht in ihr Land lassen und weltweit ihre ungerechte Propaganda betreiben, aber keine Massenerschießungen veranstalten.

Man fördert sie, weil sie die Hamas mit Waffen versorgen, aber nicht selbst die Raketen abfeuern.

Man gibt ihnen Asyl, weil sie Kämpfer für Morde rekrutieren und in Moscheen hetzen, aber in unseren Ländern nicht selbst gewalttätig sind.

Ihr Buch ist auch ein friedliches. Alle anderen Behauptungen sind nur Fehlinterpretationen. Die Taten ihres Propheten sind belanglos. Ihr Prophet darf weltweit, auch im Westen, als Vorbild propagiert und beworben werden.

Ja, es gibt offensichtlich auch liebe Islamisten.

Der Westen macht sie gerade richtig hoffähig. Er paktiert mit Saudi Arabien, mit dem Iran, mit Quatar und so weiter. Er schmiedet das ganz große Bündnis mit dem Teufel, um den Beelzebub auszutreiben.

Enden wird das im gemeinsamen arabisch-persischen Kampf gegen Israel und gegen Europa und die USA.

NS_Islam





Ist die Ukraine die erste expansonistische, gewalttätige Eroberung der EU?

8 03 2014

Hat die EU die Gewalt in der Ukraine geschürt?

Ist es EU-konform, dass 100.000 Demonstranten eine gewählte Regierung und einen demokratisch gewählten Präsidenten eines Volkes von 45 Millionen verjagen können, nachdem er einen Vertrag unter Einbindung der Opposition, Russlands und der EU unterschrieben und Neuwahlen zugesagt hat? Wurde das Volk befragt?

Kann die Behauptung aufrecht bleiben, dass eine Mehrheit des Volkes freiwillig auf ihren Haupthandelspartner – Russland – verzichten und einen 50% höheren Gaspreis bezahlen will? Was ist, wenn man das Volk darüber befragen würde?

Müssen zukünftig EU-Steuerzahler die Energiekosten der Ukraine begleichen?

Warum durfte sich Kosovo von Serbien ablösen, für die Krim wäre es jedoch ein Völkerrechtsbruch?

Wäre eine Ablösung Schottlands nach einer Volksabstimmung auch ein Völkerrechtsbruch?

Wie steht es um die besetzten Gebiete Südtirols? Ist Österreich nicht vertragliche Schutzmacht? Wann wäre Österreich in der gleichen Weise bereit, die Südtiroler zu beschützen, wie es Russland auf der Krim für die Russen tut? Wäre das völkerrechtswidrig?

Warum werden die Gespräche der EU mit der Türkei dann intensiviert, wenn Erdogan seine islamistische Diktatur verstärkt etabliert? Ist es dann gerechtfertigt, die russische Politik zu kritisieren? Welches Maß gilt?

Ist es nicht so, dass die EU ihren ersten subversiven Eroberungskrieg mit propagandistischen, partisanenhaften und medialen Mitteln führt? Ist es nicht so, dass die EU Menschen aufgehetzt hat für eine Gebietseroberung? Ist es nicht so, dass Russland sich nun wehrt?

Stimmt es, dass es Beweise gibt, dass die Opposition Auftragskiller mit Scharfschützengewehren bezahlt hat, um Janukowitsch Gewalt zu unterstellen? Es gibt darüber abgehörte Telefonate,  von der EU bestätigte.

Nein, weder Janukowitsch noch die Opposition noch Putin sind hier Heilige, doch die einseitige Berichterstattung in der EU ist erschreckend, das Messen mit verschiedenen Maßen höchstes Unrecht.

Ein Beweis, dass Janukowitsch nicht derjenige war, der die Gewalt am Maidan schürte, könnte dieses Video auf youtube.com sein:

http://www.youtube.com/watch?v=xu7nfvRoO6E

Warum werden diese Fakten in unseren westlichen Medien unterschlagen? Kriegspropaganda in der EU?

Gleichzeitig haben die Völker der EU weder genügend Nachkommen, noch genügend Kapital, noch genügend Ressourcen, noch genügend militärische Kraft, um ihre Interessen tatsächlich zu verfolgen. Gut deutsch: die haben keine Eier, alle Drohungen gegen Russland jetzt sind lächerlich. Obama kopiert diese Weicheipolitik und wird auch nicht ernst genommen. Das Problem liegt nicht in den letzten Tagen, sondern in den letzten Jahrzehnten. Europa ist weder fähig noch bereit, sogar sich selbst militärisch zu verteidigen. Abgetriebene, Hedonisten, Feministen, Situationsethiker und eine verschwulte Gesellschaft sind dafür auch nicht geeignet. Diese Kraft ist längst nicht mehr vorhanden (nebstbei: Österreichs Heer ist pleite). Man ist höchstens in der Lage, sich als Opfer fühlende Völker aufzuhetzen, damit sie ihr Blut für die EU vergießen.

Das Ende? Die Krim (und die Ostukraine?) wird russisch und in einem Jahr wird keiner mehr darüber reden. Es wäre nämlich peinlich.

Die Rest-Ukraine wird von der EU einverleibt und von EU- Bürgern finanziert. Wir haben ja noch immer zu wenig Lasten auf dem Buckel, die ersten 11 Milliarden sind schon unterwegs. Der Versuch der EU, sich mit Einsatz subversiver Gewalt zu vergrößern, wird hier wohl gelingen, egal, welche Opfer es dem Volk dieses Landes kosten wird, welches auch massiv Freiheiten es aufgeben wird müssen. Auch die Ukraine wird sich nolens-volens der gesinnungspolitischen Diktatur er EU unterordnen müssen.





Warum unsere Zivilisation vor dem Zusammenbruch steht.

26 12 2013

Wohin steuert unsere Gesellschaft? 10 Professoren meinen: Uns droht ein Höllensturz, wenn wir nicht zur Umkehr finden. Zugleich begründen sie, warum sie dennoch Hoffnung haben. Das von Hans-Joachim Hahn (vom christlichen Professorenforum  – http://www.professorenforum.de) und Lutz Simon herausgegebene Buch „Höllensturz und Hoffnung. Warum unsere Zivilisation zusammenbricht und wie sie sich erneuern kann“ ist im Buchhandel erhältlich.

Auszüge davon hat idea (www.idea.de) zur Diskussion gestellt. Gerne möchte ich diese mit Ihnen teilen: https://www.dropbox.com/s/25i05uh8lmx8g73/H%C3%B6llensturz%20und%20Hoffnung.pdf

Ein Buch, das gelesen werden muss und eigentlich alle unsere Politiker – Regierung und Abgeordnete – in die Hand bekommen sollten. Ist da wer, der eine Sammelaktion in Gang setzen kann, um das zu ermöglichen?

(Quelle: aus IDEA Deutschland)





Es gibt keine Verschwörungen

15 06 2013

Rockefeller Biografie

 

Manche glauben gar, wir seien Teil einer geheimen Kabale, die entgegen die besten Interessen der USA arbeitet, charakterisieren mich und meine Familie als „Internationalisten“ und Verschwörer, die gemeinsam mit anderen weltweit eine integrierte globale politische und wirtschaftliche Struktur schaffen – die einheitliche Welt, wenn sie so wollen.

Wenn das die Anklage ist, dann bin ich schuldig, und ich bin stolz darauf.

Weiterlesen bei Alles Schall und Rauch

 





Die Neue Weltordnung – politisch korrekt oder Verschwörungstheorie?

14 05 2013

Von Inge M. Thürkauf

Für die meisten Zeitgenossen ist es ein nebulöser Begriff, mit dem die wenigsten etwas anzufangen wissen – Neue Weltordnung. Zwar wittern besonders die Medien dahinter irgendeine paranoide Verschwörungstheorie, obwohl führende Politiker immer öfter in ihren Reden Formulierungen wie „die eine Weltregierung“ oder „global governance” einflechten lassen – nicht selten in Zusammenhang mit der Agenda zur Verringerung der Macht souveräner Staaten.

Die Neue Weltordnung ist, das kann mit Sicherheit gesagt werden, keine Verschwörungstheorie, sie ist das Zukunftsprogramm der zurzeit mächtigsten Organisation der Welt: der UN. Dass man verdächtigt wird, sich gegen Frieden und Menschenrechte zu stellen, wenn „Migration“, die „Auflösung der Nationalstaaten“ oder „religiöser Synkretismus“ kritisiert oder nur hinterfragt wird, zeigt deutlich genug, dass sich dahinter mehr verbirgt, als lediglich eine Verschwörungstheorie. „Die Gesellschaft soll verändert werden“, schreibt der britische Historiker Anthony Sutton, die Welt soll verändert werden, „um eine Neue Welt Ordnung hervorzubringen. Dies wird eine geplante Ordnung sein, mit einer strikten Einschränkung der individuellen Freiheit, ohne verfassungsmäßigen Schutz (constitutional protection), ohne nationale Grenzen oder kulturelle Unterschiede.“[1]

Die folgenden Zitate weisen auf den internationalen Konsens zur Vorbereitung einer Neuen Weltregierung:

  • Präsident George H.W. Bush, Vater, US Präsident 1989-1993, hat am 11. September 1990, also auf den Tag genau 11 Jahre vor dem magischen Datum von 9/11, vor dem amerikanischen Kongress erklärt: „Wir haben vor uns die Möglichkeit, für uns selbst und für die zukünftige Generation eine Neue Weltordnung zu schaffen. Eine Ordnung, in der eine glaubwürdige UNO ihre friedenserhaltende Rolle anwenden kann, um das Versprechen und die Vision der UN-Gründer zu erfüllen.“ Und bei seiner jährlichen „State of the Union“ Ansprache im Februar 1991 entfaltete er offen seine Vision einer „Neue Weltordnung, in die verschiedene Nationen für eine gemeinsame Sache zusammengezogen werden, um die universellen Bestrebungen der Menschheit, Frieden und Sicherheit, Freiheit und Gesetzesordnung zu verwirklichen. Nur die Vereinigten Staaten haben beides: das moralische Stehvermögen und die Mittel, sie zu unterstützen.“[2] Während er dies verkündete, war der zweite Golfkrieg in vollem Gange.

Der Gedanke an eine neue Weltordnung ist für amerikanische Präsidenten ein alter Traum. Auch Woodrow Wilson (1856-1924) strebte eine globale Ordnung unter der Führung Amerikas an, um den Frieden in der Welt zu sichern. Der Erste Weltkrieg hat diesen Plan verhindert. Ebenso brachten die Bemühungen Franklin D. Roosevelts (1882-1945), den globalen Frieden mit Hilfe Amerikas zu errichten, durch den Ausbruch des Zweiten Weltkriegs nicht das gewünschte Resultat.

  • In einem Leitartikel der „Financal Times“ vom 8. 12. 2008 berichtet Gideon Rachman von der Agenda für eine diktatorische Weltregierung. Der Bericht räumt ein, dass der Begriff „global governance“ ein Euphemismus sei für eine antidemokratische Weltregierung. Der Autor schreibt, dass global governance viel früher eingeführt werden könnte, als die meisten erwarten, und dass Barack Obama bereits seinen Wunsch nach Erreichen dieses Ziels ausgedrückt habe.
  • Am 2. April 2009 trafen sich in London die Finanzminister und Zentralbankchefs aus 20 Ländern einschließlich der sieben großen Industrienationen zum G20-Gipfel. Der Internationale Währungsfonds und die Weltbank waren ebenfalls Teilnehmer dieses Treffens. In einer programmatischen Rede bekräftigte Premierminister Gordon Brown die Entstehung einer Neuen Welt Ordnung. Vor 200 Jahren, so Brown, hat eine neue Welt die alte abgelöst. 1990 war das Ende einer durch den Kalten Krieg bestimmten alten Welt. Man sprach damals von einer politischen neuen Ordnung. Was nicht vorausgesehen werden konnte, war die Schnelligkeit der Globalisierung. Heute nun beginnen wir zu verstehen, so Brown weiter, dass die Weltordnung, die durch die Globalisierung vorangebracht wird, nicht durch die militärische Stärke des Kalten Krieges, sondern durch ihre ökonomische Stärke entsteht. Die Länder, die erfolgreich sein werden, sind jene, die Flexibilität, Freie Marktwirtschaft, Freier Handel, Innovation und Förderung der Bildung miteinander vereinigen können. Brown abschließend: Eine neue Welt ist im Kommen. Es ist eine Neue Welt Ordnung mit bedeutend unterschiedlichen und radikal neuen Herausforderungen für die Zukunft.[3]

Die G20-Gipfelteilnehmer waren sich in drei Punkten einig:

  1. neue Finanzmarktregeln
  2. die Bereitstellung gigantischer finanzieller Mittel für die zentralen Finanzinstitute auf globaler Ebene
  3. die Vereinbarung, sogenannte Steueroasen auf eine schwarze Liste zu setzen.
  • Auch Strobe Talbott, Vize-Außenminister der USA von 1993 – 2000, spricht Klartext: „Im nächsten Jahrhundert (21. Jh.) werden Nationen, wie wir sie kennen, obsolet sein; alle Staaten werden eine einzige globale Autorität anerkennen. Nationale Souveränität war letztendlich keine so gute Idee.“[4]
  • Ebenso David Rockefeller: Er sah die Welt 1994 „am Rande einer globalen Umwälzung. Alles was nötig ist, wäre eine Krise großen Ausmaßes, und die Nationen werden die neue Weltordnung bejahen.“[5] In einer Ansprache dankte er „der Washington Post, der New York Times, dem Time Magazine und anderen Publikationen, deren Direktoren an unseren Treffen teilgenommen und beinahe 40 Jahre ihre Versprechen zur Geheimhaltung nicht gebrochen haben. Es wäre für uns unmöglich gewesen, unseren Plan für die Welt zu entwickeln, wenn er Gegenstand der breiten Öffentlichkeit gewesen wäre. Aber jetzt ist die Welt aufgeklärt und vorbereitet genug, um einer Weltregierung entgegenzugehen.[6]
  • Jacques Attali, ehemaliger Berater des französischen Präsidenten Sarkozy, sah eine Chance für eine Weltregierung in der im Jahre 2009 erwarteten Schweinegrippe Pandemie. „Die Geschichte lehre, dass die Menschheit sich nur unter Todesangst bedeutsam weiterentwickle: Dann mobilisiere sie Abwehrmechanismen, manchmal unerträgliche (Sündenböcke und totalitäre Systeme); manchmal sinnlose (Ablenkung); manchmal effiziente (therapeutische Maßnahmen, die letztendlich all die alten Moralvorstellungen über Bord werfen).“[7]
  • Ähnlich äußerte sich Henry Kissinger: “Heute würden die Amerikaner empört reagieren, wenn UNO-Truppen Los Angeles beträten, um die Ordnung wiederherzustellen; morgen wären sie dankbar! Besonders, wenn ihnen erklärt wird, dass es eine äußere Bedrohung gibt, ob real oder Propaganda, die unsere Existenz in Frage stelle. Alle würden dann die Weltführer anflehen, sie von diesem Übel zu erlösen. Jedermann fürchtet sich vor dem Unbekannten. Wenn ihnen dieses Drehbuch vor Augen gestellt wird, werden Individualrechte bereitwillig im Gegenzug für Garantien ihres Wohlergehens abgetreten, das ihnen von der Weltregierung bewilligt wird.”[8]
  • Die Schweiz hat ebenfalls diesbezüglich einen Vorschlag unterbreitet: Anlässlich der UNO Vollversammlung in New York am 14. September 2010 hielt Altbundesrat Joseph Deiss seine Antrittsrede als Präsident der UNO-Generalversammlung und stellte die Forderung nach einer „gouvernance mondiale“, nach einer globalen Regierungsführung.
  • Völlig unmissverständlich drückte sich die deutsche Bundeskanzlerin, Angela Merkel, auf dem Kirchentag in Dresden 2011 aus: „Wenn man eine wirkliche Weltordnung haben will, eine globale politische Ordnung, dann wird man nicht umhin können, Souveränität, Rechte, an andere abzugeben“.[9] Und während der Konferenz „Falling Walls“ am 9.November 2009 in Berlin, umschrieb sie die NWO elegant mit den Worten: „…eine der spannendsten Fragen, Mauern zu überwinden, wird sein: Sind Nationalstaaten bereit und fähig dazu, Kompetenzen an multilaterale Organisationen abzugeben, koste es, was es wolle?“ Da diese Rede 2009 gehalten wurde, fragt man sich, welche Mauern sie hier angesprochen hat, die Berliner Mauer kann es wohl nicht gewesen sein, sie fiel ja 20 Jahre früher. Es können somit eigentlich nur Ländergrenzen gemeint sein, die durchbrochen werden müssen, damit z. B. Menschen Grenzen los einwandern können[10], und zwar – koste es, was es wolle. Für die Bundeskanzlerin existiert bereits eine Welt des Friedens, wenn es keine Grenzen mehr gibt. Angela Merkel bekräftigt diesen Aspekt, wenn sie sagt: „Das wollen wir auch dort schaffen, wo … Mauern die Möglichkeit verhindern, dass die Welt friedlich zusammenlebt.“ – „Es wird so sein, dass ein friedliches Zusammenleben nur mit einer globalen Ordnung … möglich ist.“ – „Diese Welt wird keine friedliche … Welt sein, wenn wir nicht zu mehr globaler Ordnung und mehr multilateraler Zusammenarbeit finden.“[11]

Soll das heißen, dass nur eine Welt ohne Grenzen, ohne Mauern, wie sie das nennt, eine Welt des Friedens sein wird? Was geschieht, wenn Nationalstaaten auf ihre Grenzen aber nicht verzichten wollen? Nehmen wir als Beispiel die Schweiz.

Sicher – so das berechtigte Argument – die Schweiz gehört nicht zur EU, zumindest nicht offiziell. Es ist jedoch auch an der Bevölkerung nicht unbemerkt vorbeigegangen, dass den Forderungen aus Brüssel immer mehr Gehör geschenkt wird. Der Wirtschaft zu liebe, ist die Regierung fast gezwungen, die einen oder anderen Verträge zu unterschreiben. Denn die Globalisierung ist – wie Politiker sich auszudrücken pflegen – „alternativlos“, und in diese „Alternativlosigkeit“ möchte die EU das Alpenland doch gerne mit hineinnehmen.

Dass die „globale Ordnung“, wie Frau Merkel sich ausdrückt, u. U. doch an „Mauern“ stoßen könnte, zeigen die Äußerungen des Verteidigungsminister Ueli Maurer (nomen est omen?) in der Schweizer Zeitung „Sonntag“ vom 7. Oktober 2012. Die Schweizer Armee erwarte eine dramatische Eskalation der Lage in EU-Krisenstaaten mit Auswirkungen auf die Sicherheit der Schweiz, warnt er. Die Euro-Krise verschärfe das Gewaltpotenzial. Die Sparmaßnahmen in den südlichen Eurokrisenländern würden dazu führen, dass die Armeen dieser Länder geschwächt werden. Da Bern ein Übergreifen auf das eigene Gebiet und große Flüchtlingsströme aus Südeuropa befürchtet, rüste die Armee ihre Streitkräfte auf, um die vier Landesteile an den Grenzen abzusichern.

Dazu ein nicht uninteressantes Detail: Armeechef André Blattmann machte im März 2010 im Rahmen einer allgemeinen sicherheitspolitischen Lagebeurteilung auf die Gefahren aufmerksam, die von der gegenwärtigen Finanz- und Verschuldungskrise ausgehen könnten. «Denken Sie nur an die wirtschaftliche Situation in Griechenland“, warnte Blattmann, „plötzlich steht in einem EU-Land der Staat vor dem Bankrott.» Und weiter: „Auch in Europa können Situationen entstehen, die wir uns heute gar nicht vorstellen können.“ So könnten beispielsweise grosse Migrationsbewegungen einen Einsatz der Armee nötig machen.[12] Linke Sicherheitspolitiker und Schweizer Qualitäts-Medien beantworteten den Mahnruf des Realisten Blattmann teils mit Gelächter, teils mit einem Aufschrei der Empörung.

Der Bundesrat der SVP, Ueli Maurer, teilt jedoch die Meinung seines Armeechefs: „Die EU bereite ihm Sorgen“, betonte Maurer. Er frage sich, wie lange es noch möglich sei, die Krise mit „Geld“ zu beruhigen. „Ich schließe nicht aus“, meint er, „dass wir in den nächsten Jahren die Armee brauchen“.[13] Auch das Verteidigungsdepartement VBS (Eidgenössischen Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport) schließt sich Maurers und Blattmanns Ansichten an. Wie wir aber aus den Worten von Angela Merkel deutlich herausgehört haben, würde die Absicherung von Landesgrenzen die Verwirklichung der multilateralen Zusammenarbeit behindern, was den Frieden doch empfindlich gefährden würde.

Ein freundlicher Vorschlag zur Integration der Schweiz in die globale Ordnung kommt vom Nationalen Geistigen Rat der Bahá’i in der Schweiz vom März 1991. Er meinte: „Der europäische und letzthin weltweite Integrationsprozess verlangt von der Schweiz jene Bereitschaft zu Toleranz und kreativer Anpassung, welche sich auch bei der Neuordnung der Kompetenzen zwischen Bund und Kantonen zur Bildung des Bundesstaates Schweiz als notwendig und richtig erwiesen hat. Je aktivierter und zuversichtlicher sich die Schweiz für das Entstehen einer Neuen Welt Ordnung einsetzt, desto besser wird sie in der Lage sein; ihre Erfahrungen bei der Schaffung globaler föderalistischer Strukturen einzubringen, um in der Völkerfamilie den ihr gebührenden Platz einzunehmen.“ Nach Meinung des Geistigen Rats ist die Schweiz also noch nicht auf ihrem „gebührenden Platz in der Völkerfamilie“ angekommen.

Zuversichtlich im Sinne des „weltweiten Integrationsprozesses“ ist sich Avenir Suisse, eine Denkfabrik mit Hauptsitz in Zürich, zuständig für die wirtschaftliche und gesellschaftliche Zukunft der Schweiz. Diese Organisation plant, das Land in Grossräume, in sogenannte Metropolitan-Räume umzubauen, was die Auflösung der Kantonsgrenzen zur Folge hätte. Auch diese Umordnung begann schleichend, von den meisten Eidgenossen unbemerkt: Anfänglich waren es die Firmenfusionen in der Privatwirtschaft, dann folgten die systematischen Umstrukturierungen der Kantone durch Gemeindefusionen. Sie wurden als dringend notwendig erachtet, da nur große Gemeinden die anstehenden Probleme noch lösen könnten, so die Begründung.

Etwas dürfte den Europaarchitekten in und ausserhalb der Schweiz klar sein: Die föderalistischen Strukturen der Gemeinden und Kantone sowie die direkte Demokratie der Schweiz sind nicht kompatibel mit den Vorgaben der EU. Durch den Umbau des Landes in Großräume könnte den Forderungen der EU zunächst einmal Rechnung getragen werden. Der Verlust der Selbstständigkeit des Landes ist bei diesen Überlegungen kaum ein Thema. Im Gegenteil, denn als Folge der Neuordnungen der Kantone sind notwendigerweise auch die Änderungen der politisch-demokratischen Strukturen im Gespräch. „Die kantonalen Parlamente werden in Zukunft nur noch Konsultativorgane der Regierung sein, und die Bürgerversammlungen werden ebenso nur noch konsultativen Charakter haben“, erklärte Prof. Dr. Daniel Kübler von der Universität Zürich an einer Tagung der Schweizerischen Gesellschaft für Parlamentsfragen diese tiefgreifenden Veränderungen der demokratischen Volksrechte. „Dies sei notwendig“, fügte er hinzu, „da die heutigen Befugnisse dieser Gremien eine Behinderung der Tätigkeit der Exekutive darstellen!“.[14]

Die Errichtung eines Weltstaates hat nach den Vorgaben der Vereinten Nationen als einzige Herrschaftsform die Demokratie im Blickpunkt. Es steht allerdings nirgends geschrieben, dass die „Direkte Demokratie“ der Schweiz als Vorbild genommen werden wird, bei dem das Volk nicht nur durch Wahlen, sondern durch häufige Volksabstimmungen direkten Einfluss auf die Politik nehmen kann. Um EU-konform zu werden, bleibt der Alpenrepublik jedoch noch die Möglichkeit, zu der in vielen anderen Staaten der Welt üblichen „Parlamentarischen Demokratie“ zu wechseln.[15]

Am Beispiel der Schweiz lässt sich mühelos erkennen, die Neue Weltordnung ist weit davon entfernt, lediglich als Verschwörungstheorie gehandelt zu werden.

 

 

 

 


[1] Anthony Sutton: (1925-2002) britischer Ökonom, Historiker, Schriftsteller, Ökonomie-Professor an der California State Universität in Los Angeles: America’s Secret Establishment, 1983/2002, Trine Day.

[2] http://www.information-manufaktur.de/neueweltordnung-novus-ordo-seclorum

[3] Euro-med.dk/?p=7796, Video, der Text ist eine Zusammenfassung der Rede.

[4] Time Magazine, 20. Juli 1992.

[5] 1994 vor dem Wirtschafts-Ausschuss der Vereinten Nationen (UN Business Council).

[6] Euro-med.dk/?p=7796, Video.

[8] Henry Kissinger bei der Bilderberg-Konferenz in Evian am 21.05.1992, http://www.cassiopaea.org/cass/exec_tyranny.htm.

[10] Vergl. Manfred Kleine-Hartlage, „Neue Weltordnung“ – Zukunftsplan oder Verschwörungstheorie?, Schnellroda 2012.

[13] „Sonntag“ 7.10.2012

[14] www.freie-meinung.ch/Fusion-Bulletin_Olten(1).pdf. Vortrag von Peter With vom 7.3.2012.

[15] Vergl. dito





Liberal vs. Progressive

27 04 2013







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