Abtreibung – kommt in den „besten“ Familien vor

27 01 2015

775Wer glaubt, Abtreibung trifft nur sozial schwache Frauen oder Teenagerschwangere, der irrt!

Abtreibung ist seit Einführung der Fristentötung vor 40 Jahren mehr und mehr zu einem „Recht“ geworden.

In Österreich gibt es keine Bedenkzeit. Das heißt, wer den Expresszuschlag bezahlt, kann unmittelbar am selben Tag in einer österreichischen Abtreibungsfirma einen Termin bekommen, sich narkotisieren und auskratzen lassen!

Die Gesetzgebung verlangt keine unabhängige Beratung von untersuchendem und abtreibendem Arzt. Dadurch werden Entscheidungen häufig übereilt getroffen und kosten unzähligen Menschenkindern das Leben. Viele Frauen und Familien leiden unsäglich an den schweren Folgen von Abtreibung.

 

Wie Abtreibung eine „beste“ Familie erschütterte

Das ist die wahre Geschichte einer jungen Frau, die zur Abtreibung gedrängt wurde. In einem größeren Dorf in Österreich lebt eine Familie mit fünf Töchtern. Mittlerweile sind alle erwachsen. Sie haben gute Ausbildungen gemacht und beginnen sich beruflich zu entfalten. Wie es „in den besten Familien vorkommen kann“, gibt es auch in dieser Familie „ein schwarzes Schaf“. Das ist Mona. Sie ist die vierte Tochter des Hauses und mittlerweile 23 Jahre alt. Vor Jahren kam sie erstmals mit verschiedenen Drogen in Kontakt, hat mehrere Entzüge hinter sich und ist seither psychisch angeknackst. Erstaunlicherweise hat Mona es immer wieder geschafft. Sie konnte die Matura nachholen, eine Arbeit finden, die ihr Freude macht, und hat Studienpläne.

In den vergangenen Jahren hatte die Familie mit Mona viel zu ertragen.

Mona ist schwanger. Zuerst hat sie die Schwangerschaft verdrängt, dann gehofft, dass es für die Abtreibung schon zu spät ist. Freude und Unsicherheit wechselten sich ab. Vor ein paar Tagen, in der 14. Schwangerschaftswoche, entschloss sie sich, ihren älteren Schwestern anzuvertrauen. Dass sie keinen Freudensprung machen werden, hat Mona geahnt. Sie hat so sehr auf eine Ermutigung gehofft, sind sie doch sehr kinderliebend. Leider gingen die Wogen hoch. Viele Fragen standen im Raum. Wer ist der Vater des Kindes? Wer soll sich um das Kind kümmern? Wie will sie das schaffen, nachdem sie immer wieder psychische Probleme und Aufenthalte in der Klinik hinter sich hat?

Es war klar: Ein Kind passt nicht in diese „beste“ Familie und zerstört ohnehin Monas Studienpläne.

Der Entschluss wurde gefasst: Es ist wohl das Beste, das Kind ist weg!

Am darauffolgenden Tag wurde viel telefoniert und organisiert. Woher so schnell einen Abtreibungstermin bekommen? Es brauchte ein paar Telefonate, aber dann war bereits auf den darauffolgenden Tag ein Termin vereinbart. Es hieß seitens der Abtreibungsfirma: „Wir machen einen Termin für den Ultraschall.“

Es gab dann noch ein Gespräch zwischen Mona und ihrer Mama mit dem Resultat, dass die Abtreibung die richtige Entscheidung ist.

Über die Möglichkeit, der schwangeren Frau etwas Besseres zu bieten als das Töten ihres eigenen Kindes, wurde nicht wirklich nachgedacht!

Dass Abtreibung schwerwiegende Folgen haben kann, insbesondere, wenn eine Frau sowieso schon unter psychischen Problemen leidet, hatte keine Bedeutung.

Die Mama hat Mona in die Abtreibungsklinik begleitet und ihr „Mut zugesprochen“. Dort ging alles ganz schnell. Mittels Bezahlung des Expresszuschlages konnte sofort die Narkose gesetzt und die Abtreibung durchgeführt werden.

Nach der Abtreibung war eine Freundin so nett und hat sich den ganzen Tag um Mona gekümmert. Alles schien vorbei und erledigt zu sein. Die Entscheidung ist gewiss niemandem leicht gefallen, aber in Monas Lebenssituation war das das einzig Richtige, wie die Familie einstimmig feststellte.

Leider weit gefehlt!

Mona überraschte ihre Leute noch am Abend desselben Tages mit der Nachricht, die bei allen Familienmitgliedern Fassungslosigkeit hervorrief.
Mona schrieb: Ich bitte um keine Anrufe und SMS mehr. Ich möchte keinen weiteren Kontakt zu meiner Familie. Ein Teil von mir ist gestorben. Ich habe mein eigenes Kind getötet und ihr wart alle dabei. Mir geht’s dreckiger als je zuvor in meinem Leben. Danke für eure „Unterstützung“. Mona

www.plattform-leben-vorarlberg.at

Hilfe nach Abtreibung:
http://www.rahel-ev.de/h_hilfe.html

Buchempfehlung:
Wege zum Schattenkind   Autorin: Dr. Angelika Pokropp-Hippen FE-Medienverlag





Recht auf Abtreibung? Europa entscheidet!

31 03 2014

Die Europawahl wird von den meisten Wählern komplett ignoriert. Sie ist in Wahrheit aber wesentlich bedeutender als die Nationalratswahl. Denn in der EU wird beschlossen, in Österreich wird umgesetzt.

Die Kommentare von Mag. Ewald Stadler MEP aus dem EU Parlament sind meist sehr interessant und aufschlußreich.





Abtreibung verletzt Frauen:

15 01 2014

Acht Fakten welche die meisten Leute nicht wissen

von Dr. Peter Saunders (Arzt und CEO von Christian Medical Fellowship, einer britischen Organisation, die 4.400 Ärzte und 1.000 Medizinstudenten zu ihren Mitgliedern zählt. Dieser Artikel erschien ursprünglich auf seinem Blog: his blog. Dr.Saunders ist in Großbritannien gleichfalls verbunden mit der Vereinigung Care Not Killing Alliance.

(aus MEDIZIN & IDEOLOGIE 04/13): Entgegen der populären Meinung verletzt Abtreibung die Frauen. TheUnChoice.com ist eine auf wissenschaftliche Belege gegründete Initiative des Elliot Instituts, der es um Bewusstseinsbildung hinsichtlich unerwünschter Schwangerschaften, postabortiver Probleme, Müttersterblichkeit geht, sowie darum Hilfe, Hoffnung und Heilung anzubieten. Das in den USA ansässige Elliot Institut publiziert Forschungsergebnisse und Unterrichtsmaterial und setzt sich für Männer und Frauen ein, die nach einer Abtreibung Heilung suchen.

Die im folgenden angegebenen Zahlen stammen aus einer Elliot-Institute-Publication und stellen acht wissenschaftlich erhärtete Fakten über die gesundheitlichen Folgewirkungen für Frauen nach einer Abtreibung dar. Wo es möglich war, haben ich die Originalquellen verlinkt.

  1. 31 % der Frauen berichten nach Abtreibungen, daß sie, ihre Gesundheit betreffend, an physischen Komplikationen leiden (1).
  2. 10 % der Frauen, die Abtreibungen hinter sich haben, leiden unmittelbar anschließend an eventuell lebensbedrohlichen Komplikationen (2,3,4).
  3. Frauen haben nach Abtreibung ein 65 % erhöhtes Risiko an klinischer Depression gegenüber Frauen nach Entbindung.
  4. 65 % der Frauen leiden nach Abtreibung an Symptomen von Posttraumatischen Belastungsstörungen (PTSD) (1).
  5. Die Sterberate von Frauen, ausgelöst durch unterschiedliche Ursachen nach einer Abtreibung, ist 3,5-mal höher als bei Frauen, die ihr Kind zur Welt bringen (6,7).
  6. Viele Frauen beschreiben ihre Erfahrung als „einen Alptraum“, der schwerlich dem entspricht, was man „Wahlfreiheit (choice)“ nennt. 60 % der befragten Frauen gaben nach der Abtreibung an: „Ein Teil von mir starb“ (1).
  7. Die Suizidrate unter Frauen, die Abtreibungen hinter sich haben, ist sechsmal höher im Vergleich zu Frauen, die ihr Kind zur Welt brachten(7,8).
  8. Das Risiko einer späteren Fehlgeburt wird für Frauen nach Abtreibung um 60 % höher (9).

Quellenangaben:

(1) Source: Rue et al., „Induced abortion and traumatic stress: A preliminary comparison of American and Russian women“, Medical Science Monitor 10 (10): SR5-16, 2004.

(2) Frank, et al., „Induced Abortion Operations and Their Early Sequelae“, Journal of the Royal College of General Practitioners 35(73):175-180, April 1985.

(3) Grimes and Cates, „Abortion: Methods and Complications“, in Human Reproduction, 2nd ed., 796-813.

(4) M. A. Freedman, „Comparison of complication rates in first trimester abortions performed by physician assistants and physicians“, Am. J. Public Health76(5):550-554, 1986.

(5) JR Cougle et al., „Depression Associated With Abortion and Childbirth: A Long-Term Analysis of the NLSY Cohort“, Medical Science Monitor 9(4):CR 105-112, 2003.

(6) M. Gissler et al., „Pregnancy Associated Deaths in Finland 1987-1994 – definition problems and benefits of record linkage“, Acta Obsetricia et Gynecologica Scandinavica 76:651-657, 1997.

(7) M. Gissler, „Injury deaths, suicides and homicides associated with pregnancy“, Finland 1987-2000, European J. Public Health 15(5):459-63, 2005.

(8) Gissler, Hemminki & Lonnqvist, „Suicides after pregnancy in Finland“, 1987-94: register linkage study, British Journal of Medicine 313:1431-4, 1996.

(9) N. Maconochie, P. Doyle, S. Prior, R. Simmons, „Risk factors for first trimester miscarriage – results from a UK-population-based case-control study“, BJOG: An International Journal of Obstetrics & Gynaecology, Dec. 2006.

Anmerkung:

Die Studien 6,7 und 8 untersuchten die Todesrate bis zu durchschnittlich einem Jahr nach der Abtreibung. Eine weitere Studie, die die Selbstmordrate bis zu acht Jahren danach untersuchte, fand heraus, daß im Vergleich zu Frauen, die entbunden hatten, Frauen nach einer Abtreibung ein um 62 % erhöhtes Risiko sämtlicher Todesursachen aufwiesen sowie eine 2,5-mal höhere Suizidrate.

Quelle: DC Reardon et al., „Deaths Associated With Pregnancy Outcome: A Record Linkage Study of Low Income Women“, Southern Medical Journal 95(8):834-41, Aug. 2002.





Brief an „Edeka“: Pfand-Bons für die Abtreibung?

25 11 2012

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ihr Unternehmen spendet regelmäßig Teile von Pfand-Bons an „gute Zwecke“. Aktuell war es der Verein „Pro Familia“, der in diesen Genuss gekommen ist. Mehrere Dutzend Filialen haben sich an der Aktion beteiligt, die die Organisation unterstützen sollte.

„Pro Familia“ ist für eine lebensfeindliche Haltung bekannt. Statt unabhängig zu beraten, wird Schwangeren nur allzu oft ein Beratungsschein ausgestellt, der dann zur Abtreibung beiträgt. Von einer verantwortungsvollen Wahrnehmung der Aufgaben, die Familie zu schützen, ist der Verband weit entfernt.

Immer wieder lassen Aussagen von „Pro Familia“ aufhorchen, die klar darauf abzielen, Schwangere im Zweifel lieber zum Abbruch zu bewegen, als ihnen Mut zuzusprechen, auch durch schwierige Situationen hindurch zu einem Kind zu stehen, das Geschenk statt Last ist.

Spätfolgen der Abtreibung von Depressionen bis zu Traumata belegen die lebenslangen Schuldgefühle, mit denen sich Frauen konfrontiert sehen, die sich zu einem Schwangerschaftsabbruch haben bewegen lassen. Der Zeitgeist meint es nicht immer gut mit den Menschen, er ist auch nicht immer normal. Viel eher bringt er auch Leid und Verzweiflung mit sich  – als großes Unternehmen tragen Sie Verantwortung, dies nicht zu fördern.

Dass „Edeka“-Märkte durch solch eine Unterstützung eine derartige Haltung gutheißen, kann ich nicht verstehen. Es ist aus meiner Sicht keine gute Entwicklung, wenn sich heute bereits Lebensmittelmärkte in die gesellschaftliche Bildung und Beeinflussung von Menschen in höchst sensiblen und ethischen Fragen einmischen.

Es gibt viele Projekte, denen die Pfand-Bons gut täten – doch muss es gerade eine derart zwielichtige Organisation sein, der Sie Ihr Wohlwollen zukommen lassen?

Mich hat dieses Engagement zur Überlegung gebracht, Ihre Märkte zunächst einmal zu meiden, bis ich ein klares Bekenntnis zum Leben höre! Sie versorgen die Menschen mit Nahrung, Sie sollten nicht dabei helfen, Ungeborene sterben zu lassen.

Freundliche Grüße

Dennis Riehle





Abtreibungs-Maschinerie: Perversion einer gesellschaftlichen Gleichgültigkeit

1 12 2011

Es braucht keine Meldungen wie diese, um sich der dramatischen Entwicklungen um die Gleichgültigkeit des ungeborenen Lebens bewusst zu werden: Nachdem in Australien bei einem Zwilling im Mutterleib schwere gesundheitliche Beeinträchtigungen festgestellt wurden und die Gefahr einer Fehlgeburt stieg, entschieden sich Ärzte und Eltern, das eine Kind abzutreiben, das zweite retten zu wollen. Wahrscheinlich im Trubel der unzähligen Schwangerschaftsabbrüche passierte den Medizinern ein Fehler, den man als „menschlich“ bezeichnen könnte – wenn er nicht eindrücklich belegen würde, was uns unsere Kinder heute noch wert sind.

„Aus Versehen“ trieben die Ärzte den falschen Zwilling, den gesunden, ab. Sie hatten offenbar die beiden Kinder lediglich vertauscht, sodass es zur Katastrophe kam. Man mag diesen Medizinern Fahrlässigkeit vorhalten und ihnen keine Absicht unterstellen wollen. Doch wie kann solch ein Vorfall passieren, wenn er nicht schon zur Routine geworden ist, bei dem aus Gedankenlosigkeit oder Stress heraus Unglücke geschehen? Eine Abtreibung in der 32. Schwangerschaftswoche stellt unabhängig von der zusätzlichen gesundheitlichen Gefährdung für Kind und Mutter ein besonderes Risiko dar, das es von medizinischer Seite durch besondere Aufmerksamkeit zu verringern gilt.

Gleichzeitig scheint es nicht verwunderlich, dass solche verheerenden Situationen eintreten. In den Ländern der modernen Welt boomt die „Industrie“ der Abtreibungen mit tausenden von Eingriffen jeden Tag. Man weiß nicht, ob man mit den Ärzten, die täglich Kindern das Leben verwehren, mitleidig sein soll – viel eher steigt die Vermutung, dass bei manchen der wahre Geschäftssinn dahinter steckt. Und so wird aus heranwachsenden Babys nur noch ein „Zellklumpen“, um den man sich wohl weniger Sorgen bei der Abtreibung macht, als würde man ihn als „Leben“ ansehen.

Der Vorfall mag ein „bedauerlicher Einzelfall“ sein, wie es in solchen Momenten stets heißt. Doch er steht exemplarisch für die Perversion einer gesellschaftlichen Gleichgültigkeit gegenüber dem Wert des Ungeborenen. Jeder mag mit der betroffenen Frau aus Australien mitfühlen können, die um ihre eigene Gesundheit und um die der beiden Zwillinge bangt. Zweifelsohne sind solche Situationen die schwierigsten, in denen man keine einfache Antwort auf die Frage nach einem Schwangerschaftsabbruch geben kann. Hier spielen begründete Argumente eine Rolle, die Not ist nachvollziehbar, das Ringen wir spürbar.

Doch das ist nicht der Alltag. Viel eher erleben wir heute immer wieder neu, wie täglich Abtreibungen vorgenommen werden, für die es keine Rechtfertigung geben kann. Soziale oder finanzielle Schwierigkeiten werden genannt, das Kind werde nicht in einer behüteten und umsorgten Umgebung aufwachsen können. Ängste von werdenden Müttern, oftmals selbst noch jung, spielen eine Rolle. Und gleichzeitig ist es die Überforderung oder die fehlende Weitsicht für die Verantwortung, an die bei einem raschen Seitensprung in der letzten Nacht gar nicht gedacht hat. Kinder zu bekommen, das ist Herausforderung und Glück, Aufgabe und Geschenk gleichzeitig. Und doch wollen viele Mütter nur das Eine: Den Abbruch der Schwangerschaft auf Grundlage kurz entschlossener Panik.

Niemand wird verneinen, dass es zahlreiche Mütter gibt, die sich ihre Entscheidung schwer machen. Sie suchen Beratung und Begleitung, Seelsorge und Aufklärung. Und wie oft konnte dadurch schon verhindert werden, dass ein ungeborenes Leben einer Maschinerie aus Mainstream, der die Eigenbestimmung der Frau unverantwortlich so interpretiert, dass werdende Mütter von all ihren Verpflichtungen freigesprochen werden, und einer Welt aus vielen Medizinern, die Abtreibungen zu ihrem „Business“ erklärt haben, zum Opfer fällt.

Doch es ist nicht die Meinung, der Antrieb der Einzelnen. Schwangerschaftsabbrüche sind ein in der Gesellschaft tabuisiertes Thema, das selbst bei schrecklichen Meldungen, wie der oben genannten, von den Medien und dem politischen Diskurs totgeschwiegen werden. Da rettet man sich mit Fristen und dem Zwang zur Beratung, um den Frauen ihren Schritt zur Abtreibung schwerer zu machen. Und doch wissen die meisten Verantwortlichen von den verheerenden Auswirkungen, die Schwangerschaftsabbrüche mit sich bringen können. Von Identitätskrisen bis zu Depressionen reicht die Palette an Folgen für die Frauen, die sich zu einer Abtreibung entschlossen haben.

Die Konfrontation mit der Realität ist hart – und doch könnte sicher manche werdende Mutter in ihrem Denken umgestimmt werden, wenn sie auch um die Konsequenzen für die eigene Psyche und ihren Körper wüsste. Und gleichzeitig könnten wir uns für die Frauen mehr Zeit nehmen, die wirklich um ihr Kind bangen und in echten Zwickmühlen stecken. Ihnen den Wert von behinderten Kindern zu verdeutlichen, die Alternativen zur Abtreibung wie Adoption oder die Unterstützung durch die vielen tätigen Organisationen zuzusichern oder letztlich einfach die Gelegenheit geben, mit den Gefühlen und Befürchtungen ernst genommen zu werden – solche Angebote sind wahrlich segensreich. Und Anlässe wie der im Eingang genannte sollten alle erneut ins Zweifeln kommen lassen, die Schwangerschaftsabbrüche als „Errungenschaft gelungener Partizipation“ verherrlichen.

Dennis Riehle





Liechtenstein: Abtreibung bleibt verboten

22 09 2011

52 Prozent gegen Legalisierung –
Erbprinz Alois hatte sich vor der Abstimmung
explizit gegen die Initiative ausgesprochen
und angekündigt, das Gesetz nicht zu unterzeichnen.

Bern (kath.net/KNA) In Liechtenstein bleibt Abtreibung auch künftig verboten. Bei einer Volksabstimmung am Sonntag wandten sich nach Angaben des Schweizer Radios DRS gut 52 Prozent der rund 36.000 Bürger gegen eine Legalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen. 47,7 Prozent sprachen sich dafür aus, Abtreibungen innerhalb der ersten zwölf Schwangerschaftswochen zu erlauben.

In Liechtenstein ist Abtreibung verboten und wird mit bis zu einem Jahr Freiheitsstrafe geahndet, selbst wenn er im Ausland vorgenommen wurde.

Erbprinz Alois von Liechtenstein hatte sich vor der Abstimmung explizit gegen die Initiative ausgesprochen und angekündigt, ein Veto einzulegen und das Gesetz nicht zu unterzeichnen. Zur Begründung seiner Weigerung führte er an, dass es in der vorliegenden Form nicht nur einen Schwangerschaftsabbruch in den ersten zwölf Wochen, sondern darüber hinaus auch einen Abbruch ohne Frist bei einer zu vermutenden Behinderung des Kindes ermöglichen solle.

Auch Regierung und Parlament Liechtensteins hatten sich gegen den Abstimmungstext ausgesprochen.

Verschiedene politische Parteien kündigten für den Fall einer Ablehnung des Textes bereits eine Änderung des Gesetzes an. Demnach solle Abtreibung zwar weiterhin strafbar sein, jedoch nur, wenn sie in Liechtenstein vorgenommen werde.

Entnommen aus Kath.net

Bericht auf Volksblatt, Die Tageszeitung für Liechtenstein

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Abtreibung – Podiumsdiskussion

18 09 2011

 

Podiumsdiskussion zum Thema
„Schwangerschaftsabbruch – ein Tabuthema mit vielen Emotionen“
am

10. November 2011, 19:30 – 21:30 Uhr

 

Schwangerschaft und Geburt gehören zu den bewegendsten Erfahrungen einer Frau, sind aber nicht immer nur von Liebe und Freude begleitet, sondern auch von Fragen, Unsicherheiten und Ängsten.

Nicht alle Frauen leben in einer liebevollen Partnerschaft. Nicht alle Frauen sind finanziell abgesichert. Fehlende Partner, ein ungewolltes Kind, oder die Aussicht auf ein behindertes Baby lassen die Schwangerschaft oft zur psychischen Belastung werden.

Viele Fragen stehen dazu im Raum. Nützen Sie die Gelegenheit und diskutieren Sie dieses emotionale Thema mit

Monika Kornfehl, Psychotherapeutin und ehemalige Vorsitzende des Vereins ZOE – Beratung rund um Schwangerschaft und Geburt

Univ. Prof. DDr. Barbara Maier, Oberärztin an der Universitätsklinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität Salzburg

Dr. Stephanie Merckens, Rechtsanwältin und Lebensschutzbeauftragte der Erzdiözese Wien

Prim. Priv.-Doz. Dr. med. Peter Oppelt, MBA, Vorstand der Abt. Gynäkologie und Geburtshilfe AKH Linz

Moderiert wird die Veranstaltung von Frau Dr.in Christine Haiden, Chefredakteurin „Welt der Frau“.

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Hinweise zum Thema Abtreibung und Lebensschutz

Jugend für das Leben

HUMAN LIFE INTERNATIONAL – Österreich

Abtreibungen eliminieren – zum Wohl der Frauen!

CPÖ, ÖVP und FPÖ kritisieren Pro-Abtreibungs-Kampagne von Minister Stöger

Ein Kreis aus Kinderschuhen

Bischof Laun: Die Fristenlösung muss abgeschafft werden!

Das ungeborene Kind: Zellhaufen oder Mensch?

Memorandum der Ungeborenen

Gedenkstätte für abgetriebene Kinder in Salzburg

Abtreibungsstopp statt Zuwanderung

Ist der Embryo ein Mensch?

Krankenhaus Gmünd stellt Abtreibungen ein





Abtreibungen eliminieren – zum Wohl der Frauen!

31 08 2011
Die Presse vom 9. 8. 2011, Frau Surma:
Abtreibungen dürfen nicht kriminalisiert werden

Antwort darauf von Frau Dr. Weggemann

 

Sehr geehrte Frau Surma,

Ihrem Artikel „Abtreibungen dürfen nicht kriminalisiert werden“ möchte ich hinzufügen, „sondern sie sollen eliminiert werden“.

Sie argumentieren u.a.: „…Genauso wenig kann man Frauen zu glücklichen Müttern machen, indem man Abtreibung verbietet.“Nicht das Verbieten, sondern das Helfen zum Umdenken, hat sehr wohl viele zu „glücklichen Müttern“ gemacht. Davon zeugen zahlreiche Briefe von Frauen, die bereits auf dem Weg zur Abtreibung waren und z.B. von Gehsteigberatern doch noch zur Umkehr bewegt werden konnten. Sie schreiben ihren Rettern, wie unendlich glücklich sie sind, von diesem Schritt in letzter Minute doch noch bewahrt worden zu sein.

Wieviele Frauen würden nichts lieber als eine Abtreibung ungeschehen machen! Es scheint ein tiefes verborgenes Wissen in der Frau zu sein, unabhängig davon, ob sie gläubig ist oder nicht, dass die Tötung des Kindes ein Unrecht war und ist. Und dieses verborgene Wissen kommt nicht selten als psychische Erkrankung oft erst nach Jahren ans Licht. So manche betroffene Frau setzt sich dann in Organisationen ein, die Frauen vor diesem Schritt warnen und ihnen in ihrer Not helfen, indem sie für sie UND das Kind sorgen. Auch so manche ehemalige Abtreibungsärzte kehrten um und wurden zu überzeugten Abtreibungsgegnern.

Das PostAbortion Syndrom (PAS) ist inzwischen ein bekanntes Krankheitsbild! Zufällig oder nicht steht ausgerechnet der Artikel „Ist Österreich auf dem Weg in die Psychiatrie“: die Zahl der psychisch Kranken steigt dramatisch an“ neben Ihrem Kommentar! Die Abtreibung führt nicht selten zu tiefster Depression, nicht nur bei der Frau, sondern auch beim Mann, wie zahlreiche Beispiele belegen. Die Beziehung geht fast immer in die Brüche. Ev. Geschwister leiden häufig ebenfalls an psychischen Problemen wegen quälender Gedanken: „Warum meine Schwester oder mein Bruder und nicht auch ich?“.

Ja, unsere ganze Gesellschaft ist betroffen, nicht nur weil ihr diese Kinder fehlen. Kann denn wirklich die Tatsache, dass mittlerweile mehr Kinder durch die Hand des Arztes bzw. durch Abtreibung zugrunde gehen als normalerweise sterben, ohne Folgen für die ganze Gesellschaft sein? Die Gewalt nimmt zu – wundert uns dies, wenn die Gewalt gegen das Kind am Anfang seines Lebens legal ist, ja sogar als Menschenrecht eingefordert wird?
Wie können wir da noch vor Kindern und Jugendlichen glaubhaft argumentieren, dass Gewalt kein Mittel zur Lösung von Problemen ist?

Frauenorganisationen, die wirklich das langfristige
Wohl der Frau zum Ziel haben, sollten ihre Arbeit
neben Aufklärung und Prävention auch vermehrt
dahingehend intensivieren, dass keine Frau durch
eine Schwangerschaft diskriminiert (z.B. durch
Verweigerung einer Arbeitsstelleu.ä.) wird,und
dass auch seitens der Politik alles getan wird,
dass ihr und dem Kind das Leben erleichtert wird
und so eine kinderfreundliche Gesellschaft entsteht,
die letztendlich uns allen zugute kommt!

Dr. Gertraud Weggemann-Posch

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Hinweise

Das ungeborene Kind: Zellhaufen oder Mensch?

Bischof Laun: Die Fristenlösung muss abgeschafft werden!

Österreichs größte menschenrechtliche Wunde?

Gedenkstätte für abgetriebene Kinder in Salzburg

Euthanasie wieder im Vormarsch?

Abtreibungsstopp statt Zuwanderung

Können ein paar Minuten entscheiden zwischen Abtreibung und Mord?

Krankenhaus Gmünd stellt Abtreibungen ein

Lebensschutz

Jugend für das Leben





CPÖ, ÖVP und FPÖ kritisieren Pro-Abtreibungs-Kampagne von Minister Stöger

5 08 2011

Dem mehr als entbehrlichen Vorstoß von Minister Stöger wird auf breiter Basis widersprochen.

Die CPÖ lässt verkünden:

Förderung Schwangerer statt flächendeckender Abtreibung 

Die von Gesundheitsminister Stöger geforderte Umsetzung der Fristenlösung in allen Bundesländern  ist lt. CPÖ-Obmann Dr. Gehring mehr als entbehrlich. Diese Forderung zwingt, neuerlich darüber nachzudenken, was die straffreie Tötung Ungeborener in den ersten drei Monaten bislang  bewirkt hat. Den Ungeborenen wird ihr Lebensrecht verweigert,  Mütter leiden am Post-Abortion-Syndrom (PAS) und sind nachweislich langfristig  in ihrer körperlichen und  seelischen Gesundheit geschädigt.  Unserem Gemeinwesen fehlen durch die Abtreibung jährlich 40 – 60.000 Kinder, die Folgen in der Sozialversicherung und am Arbeitsmarkt spüren wir alle. Deshalb fordert die CPÖ ein grundsätzliches  Umdenken im Interesse der Ungeborenen, der Mütter und des Gemeinwesens, weg von der Abtreibung und  hin zur Förderung und Betreuung Schwangerer. Den Frauen ist durch ihr vermeintliches „Recht auf den Bauch“ nicht gedient, sie würden durch die Idee der Abtreibung als Problemlösung und der sogenannten freien Entscheidung instrumentalisiert.

Gehring weist auch darauf hin, dass Ärzte und Hebammen in staatlichen Krankenhäusern vielfach gegen ihren Willen  zu Abtreibungshandlungen gezwungen werden. Dieses Problem sollte der Gesundheitsminister thematisieren und einer Lösung zuführen,  denn das Krankenhauspersonal muss sich frei entscheiden können –  ohne Schaden für die Karriere!

Es stünde Stöger, wie allen politischen Abtreibungsbefürwortern jedenfalls besser an, anstelle einer zwangsweisen Ausweitung der Abtreibung endlich die Ankündigungen von Kreisky wahrzumachen. Die konsequente Umsetzung der seinerzeit avisierten  flankierenden Maßnahmen würde es werdenden Müttern ermöglichen, ihre Kinder in Würde und ohne Zukunftsängste zur Welt zu bringen. Es würde  ihr  Leben sichern und eine angemessene Erziehung  gewährleisten. Den Ungeborenen, den  Müttern, Vätern wie auch dem Staat wäre damit gleichermaßen gedient.





Österr. Gesundheitsminister möchte noch mehr Abtreibungen

3 08 2011
Kath.net am 3. August 2011Image

Stöger möchte, dass es Abtreibung in allen Bundesländern in öffentlichen Spitälern gibt und möchte die Spitäler jetzt auch finanziell unter Druck setzen – Kritik von der FPÖ: Europaweiter Trend, Abtreibung systematisch zu forcieren.

Wien (kath.net) In Österreich gibt es erneut eine Debatte um Abtreibung. Anlass sind neue Forderungen von Gesundheitsminister Stöger (SPÖ), wonach es in allen Bundesländern öffentliche Spitäler geben müsse, die Abtreibungen durchführen. „Es wird ja eine ganze Personengruppe, nämlich die Frauen, nicht ernst genommen, wenn es in ganz Westösterreich kein Angebot gibt. Das geht nicht.“ Frauen hätten das Recht zu entscheiden, ob sie einen Abbruch wollen oder nicht, „da brauchen sie keine Bevormundung“, sagt Stöger gegenüber „News“.
Der Minister deutet auch an, diese Forderung durch finanziellen Druck in der geplanten Spitalsreform einfließen lassen zu wollen.

Kritik gibt es dafür von der FPÖ. „Stöger hat offenbar die Fristenlösung nicht verstanden. Sie stellt die Tötung ungeborenen Lebens lediglich straffrei, dennoch ist sie weiterhin rechtswidrig. Jedenfalls gibt es nicht im Geringsten ein Recht auf Abtreibung“, erklärt dazu FPÖ-Gesundheitssprecherin Dagmar Belakowitsch-Jenewein. Die freiheitliche Abgeordnete erinnert an die unselige Debatte im Europarat vor rund einem Jahr, als die britische Sozialistin McCafferty alle Ärzte und Spitäler zur Durchführung von Schwangerschaftsabbrüchen verpflichten wollte, was gottseidank gescheitert sei. Gerade in einer so sensiblen Frage müsse man die ethischen Bedenken von Ärzten und Krankenauspersonal achten und dürfe niemanden zur Abtreibung zwingen.

Für FPÖ-Familiensprechern NAbg. Anneliese Kitzmüller muss es vorrangiges Ziel der Politik sein, Abtreibungen weitestgehend zu verhindern. „Nicht nur aus demographischen Gesichtspunkten brauchen wir mehr Kinder. Hier geht es um jede einzelne Frau, die in einer schwierigen Lebenssituation vor allem Beratung und Unterstützung braucht und nicht ein flächendeckendes Angebot an Abtreibungsstätten“, stellt Kitzmüller fest und weist darauf hin, dass die parallel mit der Fristenlösung in Aussicht gestellten begleitenden Maßnahmen noch immer nicht umgesetzt seien. „Es muss vor allem eine strikte Trennung zwischen den beratenden Stellen und jenen Einrichtungen geben, die Abtreibungen durchführen. Leider gibt es in diesem hochsensiblen Bereich insbesondere private Geschäftemacher, die Frauen den Schwangerschaftsabbruch geradezu einreden.“

Insgesamt erkennen die beiden FPÖ-Politikerinnen einen europaweiten Trend, Abtreibungen systematisch zu forcieren, vor allem innerhalb der sozialistischen Parteien, aber nicht nur dort. Das jüngste schlechte Beispiel lieferte die aus dem bürgerlichen Lager stammende EU-Kommissarin Viviane Reding, die von Ungarn jenes EU-Geld zurückverlangte, mit dem dort eine Plakatkampagne zum Schutz des ungeborenen Lebens gefördert worden war. „Stöger reiht sich nun in diese unselige Phalanx ein – als ob er nicht genug Baustellen in seinem Ministerium hätte, die ihn tatsächlich auch etwas angehen“, kritisiert Belakowitsch-Jenewein.
„Wesentlich wäre zum Beispiel in diesem Zusammenhang, endlich das sogenannte Post-Abortion-Syndrom zu untersuchen, das zahlreichen Frauen nach einer Abtreibung massive psychische Probleme bereitet“, fordert Kitzmüller.

Original bei Kath.net am 3. August 2011

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Hinweise:

Das ungeborene Kind: Zellhaufen oder Mensch?

Bischof Laun: Die Fristenlösung muss abgeschafft werden!

Unrecht der Abtreibung – Teil der Rechtsordnung?

Ein Kreis aus Kinderschuhen

Memorandum der Ungeborenen

Gedenkstätte für abgetriebene Kinder in Salzburg

Empörung über Ungarns Verfassung

Nicht nur Deutschland, ganz Europa schafft sich ab

Hoffnung für Frauen und Männer nach einer Abtreibung








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