Deutschland – der moralische Abschaum Europas

4 11 2015

Was fällt mir ein, wenn ich an Deutschland denke?

Zunächst etwas, was wie nichts Anderes Europa geprägt hat: die Massentötung der eigenen Nachkommen. Eines der reichsten Länder lässt wöchentlich ca. 2.500 Kinder zerstückeln und ermorden. Nachdem Bilder von sterbenden Kindern doch nicht so gut ankommen in der medialen Öffentlichkeit, verlegte man die Ermordung von Menschen in sterile Spitäler, man ersetzte Exekutoren durch zigtausende Gynäkologen, die mit scharfen Messern und starken Absaugern das Werk der Lebensvernichtung vollbringen.

Heute taucht sie auf, die Inkarnation der Zigmillionen Getöteten: sie stürmen über die Grenzen, halten sich an keine Gesetze, haben nicht mehr blaue Augen und blonde Haare, sprechen nicht ihre Sprache, die sie nie lernen durften. Sie verachten die deutsche Kultur und ihre Sitten. Sie sind die Rache der getöteten Ungeborenen und werden das Gericht über die Mördergeneration vollziehen.

Was soll man von einem Volk halten, das seine eigenen Nachkommen ermordet?

Warum sollte es bei NOx-Werten bei Autos nicht wie Volkswagen betrügen? Warum sollte es nicht Steuern hinterziehen wie Generaldirektoren der Post? Warum sollte es nicht in Bankenkorruptionen, Bestechungen, Lügen, Betrügereien im Finanzsektor beteiligt sein, wie die Deutsche Bank? Warum sollten Sportfunktionäre nicht bestechlich und arrogant abgehoben sein wie im DFB?

Wer seine eigenen Nachkommen ermordet, hat alle moralischen Grenzen überschritten. Alle diese Delikte sind nur mehr Kleinigkeiten im Verhältnis zum größten Massenverbrechen.

Warum sollte Politiker, die Kinder abtreiben lassen und damit das höchste Gesetz, den Lebensschutz, brechen, nicht auch einfach alle anderen Gesetze brechen und brechen lassen?

Warum sollte man nicht mit deutschen und europäischen Steuergeldern trotz eindeutigen Verbotes korrupte Staaten bezahlen? Warum sollte man nicht Banken retten, welche durch betrügerische und gierige Manager bankrott wurden? Warum sollte man Gesetze einhalten, die den Grenzübertritt regeln, das Asylrecht, die Schengen- und Dublin-Regeln?

Es wäre ja schier lächerlich, diese Gesetze einhalten zu lassen, wenn man am selbigen Tag gerade einmal 500 Kinder der eigenen Nachkommenschaft ermorden hat lassen.

Die Gesetzesbrüche unserer Regierenden sind lächerlich im Verhältnis zu dem, dass man das nackte Überleben von Kindern nicht schützt und das Naturrecht übergeht sowie das eigene Gewissen ebenso tötet.

Europa ist dem moralischen Untergang geweiht und Deutschland ist ihr Führer.





Planned Parenthood und das Geschäft mit Körperteilen von abgetriebenen Kindern

4 08 2015

Rede im US-Senat reagiert auf den Skandal bei Planned Parenthood

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„Wir übersehen vollständig, dass Kinder in der Gebärmutter auseinandergerissen werden, um einzelne Körperteile verkaufen zu können“, sagte Senator James Lankford vor dem US-Senat:

Washington D.C. (kath.net/TheoBlog) „Die Herausforderung, vor der wir als Nation jetzt stehen, ist eine Auseinandersetzung um dieses Baby! Das Baby ist in Wirklichkeit gar kein Baby, es ist nur ein Fötus. Gewebe. Das ist gar kein „richtig menschliches“ Baby – das wird uns allen immer wieder versichert. Das ist nur organisches Gewebe – und die Mutter kann entscheiden, was mit diesem Gewebe passiert. Andererseits nimmt man dieses ‚Gewebe‘ und verkauft es, weil es ja menschliche Organe sind, die zu Forschungszwecken verwendet werden können. Man kann doch nicht in einem Moment behaupten, dass wir es hier NICHT mit menschlichem Leben zu tun haben, um es dann – im nächsten Moment – als menschliche Organe zu verkaufen. Jetzt also doch. Nein, es war menschlich vom Anfang bis zum Ende. Zu keiner Zeit war das kein Kind, zu keiner Zeit war das kein Mensch.“ Darauf wies Senator James Lankford in seiner Rede vor dem US-Senat am 16.7.15 hin. Vorausgegangen war die Bekanntmachung von Enthüllungsvideos, wonach „Planned Parenthood“ nicht davor zurückscheut, Körperteile und innere Organe von abtriebenen Kindern zu verkaufen. Das US-Repräsentantenhaus hat bereits eine Untersuchung angekündigt. kath.net hat berichtet.

Transskription und Übersetzung der Rede von Senator James Lankford vor dem US-Senat am 16.7.15:

„Mr. President, I’d like to take just a moment to be able to speak about a subject that’s very, very difficult for me to speak about, and quite frankly difficult for a lot of Americans to talk about and hear about. It connects to all of us, in extremely personal ways.

Der ganze Artikel deutsch – englisch auf kath.net

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HINWEISE:

Beiträge zum Lebensschutz auf schreibfreiheit.eu

Geschäfte mit abgetriebenen Kindern
Es ist auch in Deutschland kein Problem, abgetriebene Kinder zu besorgen. Unter dem Vorwand der Forschung haben wir es selbst versucht und erhielten von einem Profiabtreiber sieben Kinder an einem Tag.

US-Skandal – Wie abgetriebene Babys »geerntet« werden
Ein fünftes Video einer Gruppe, die versucht, die dunkle Unterwelt von Planned Parenthood publik zu machen, zeigt eine Angestellte der Organisation, die Erschreckendes zugibt: Abtreibungsärzte liefern in einigen Fällen »intakte« Babys für Organentnahmen und Versuche…..





USA: Petition für freie Kindestötung bis zum 4. Lebensjahr

18 12 2014

Petitionen an US-Universitäten fordern „Abtreibungen nach der Geburt“
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In den USA werden die Auswüchse der mächtigen Pro-Abtreibungs- Lobby immer menschenverachtender und absurder. Aktuell wird an zahlreichen Universitäten, vor allem in Texas, für eine Petition geworben, die das Recht von Frauen auf die Tötung von geborenen Kleinkindern einfordert. Die Forderung stützt sich dabei auf „Expertisen“ von diversen Medizinern und Philosophen, welche Kinder als nicht vollwertige Menschen ansehen, solange sie sich ihrer selbst noch nicht bewusst sind.

Kinder bis 5 „keine Menschen“

Mark Harrington, Direktor der Pro-Leben-Organisation „Created Equal“, sagte in einem Interview, dass man Ansichten, wonach es in Ordnung wäre, Kinder bis zum Alter von fünf Jahren umzubringen, mittlerweile an vielen Campussen zu hören bekomme. Die Meinung wird unter jungen Studenten immer populärer, da sie nicht nur von den Pro-Abtreibungs-Aktivisten und Feministinnen, sondern auch von Professoren vertreten wird. Argumentiert wird einerseits mit dem Recht der Frau, sich ihres Kindes auch nach einer Geburt zu entledigen, andererseits auch mit dem Argument des „unfertigen Menschen“. Eine „Familienplanungsaktivistin“ meinte dazu: Das Argument, ein Kind nach der Geburt zu töten, wäre unmoralisch, sei irrelevant, da Frauen ein Recht auf jegliche Art von Abtreibung hätten.

Bei weiteren Recherchen zu der Petitions-Aktion fiel aber auf, dass viele Studenten diese Petition unterschrieben, ohne genau zu wissen, worum es eigentlich ging. Die Petition wird den Studenten unter dem Vorwand der Frauenrechte in die Hand gedrückt und schon ist sie unterschrieben. Aber Abtreibungsgegner haben sich angesichts der unhaltbaren Zustände ebenfalls formiert. Sie starten Informationskampagnen und versuchen auf den Wert des Lebens, geboren und ungeboren, aufmerksam zu machen. Mit Erfolg. Auch die Zahl der Abtreibungsgegner steigt mittlerweile an den Universitäten.
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HINWEISE:

Jugend für das Leben Österreich

Thema Lebensschutz auf schreibfreiheit.eu

Human Life Österreich

Bewegung für Menschenrecht auf Leben

Europäische Ärzteaktion

Aktion Lebensrecht für alle

Aktion Leben Deutschland

Hilfe für Frauen, die nach einer Abtreibung leiden

Rachels vineyard





Der Bürger vor den Vorhang: Die Anhörung der europäischen Bürgerinitiative „One of Us“ in Brüssel

23 04 2014

Sitzungssaal

Am 10.04.2014 hatte die EU zum zweiten Mal die Gelegenheit, ihr Verständnis von direkter Demokratie und Mitsprache des Volkes zu demonstrieren. Nämlich bei der öffentlichen Anhörung der bis dato erfolgreichsten europäischen Bürgerinitiative (EBI) „One of Us“.

Die EBI „One of Us“ legt mit knapp 1,9 Mio gesammelten Unterschriften – 1,72 BildMio davon wurden formalrechtlich anerkannt – fast das doppelte an benötigten Unterschriften (1 Mio) vor, das für die Behandlung einer EBI durch die europäische Kommission und die Institutionen erforderlich ist. In 7 Mitgliedsländern muss dafür noch dazu ein gewisses Unterschriftenquorum überschritten werden. „One of Us“ nimmt diese Hürde in 20 Ländern. Damit liegt „One of Us“ klar vor der nächstgrößten EBI „Right2water“, mit 1,68 Mio Unterschriften und 13 Ländern, die das Quorum überschritten haben.

Der Vorsitzende der Lebenskonferenz, einem Dachverband österreichischer Lebensschutzgruppen, war gemeinsam mit einem Kollegen beim Hearing von „One of Us“ im Europ. Parlament am 10.04. live vor Ort im Sitzungssaal, der mit rd. 400 Besuchern seine Kapazitäten inklusive extra Stühle voll ausgeschöpft hat.

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Gebetsaufruf – und jetzt Gebetserhörung

30 03 2014

Wir haben am 11. März geschrieben:

‚“Eine junge Frau mit 2 kleinen Kindern wird von ihrem
Ehemann und dessen Familie heftig bedrängt,
ihr ungeborenes Kind abzutreiben.“

Die Gebetserhörung geschah in zwei Stufen:

– Zuerst hat der Mann eingesehen, dass seine Frau das Kind nicht abtreiben kann.
Er hat aber verlangt, sie müsse es gleich nach der Geburt zur Adoption freigeben.

Jetzt hat ihr Mann zu ihr gesagt:
„Du darfst das Kind behalten.“

Sie hätte das Kind keinesfalls abgetrieben, und sie hätte das Kind auch keinesfalls zur Adoption freigegeben.
Aber ihre Ehe war sehr gefährdet. Jetzt haben wir alle Hoffnung, dass es für alle besser werden wird.

Guter Gott, wir danken Dir dafür und bitten weiterhin um die Gnade der Umkehr des Herzens des Mannes und Vaters der Kinder.

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HINWEISE

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Gebetsaufruf – für eine junge Frau und ihr ungeborenes Kind in Bedrängnis

11 03 2014

Februar/März 2014

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Eine junge Frau mit 2 kleinen Kindern wird von ihrem
Ehemann und dessen Familie heftig bedrängt,
ihr ungeborenes Kind abzutreiben.

Bitte betet für diese junge Frau um Kraft zum Durchhalten.
Bitte betet für den Ehemann, dass er JA zum Leben seines Kindes sagen kann.

Für das Leben, das Leben hier und das ewige Leben!
Gegen den Tod, den Tod des Leibes und den Tod der Seele!

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Keine Qual der Wahl !

25 09 2013

WAS SOLLEN WIR WÄHLEN?
Bei so vielen Parteien wissen viele Staatsbürger nicht, welche Partei sie wählen sollen. Es ist ganz einfach!
Wenn wir wollen, dass der vorherrschende Trend (Abtreibung, Gender, EU-Gehorsam…) weitergeht, wählen wir am besten Rot, Schwarz, Grün oder eine Kleinpartei, die wenig oder keinen Einfluss hat.
Wenn wir Lebensschutz, normale Familien, viel mehr Mitspracherecht der Bevölkerung, christliche Kultur und Heimatverbundenheit bevorzugen, bietet sich noch eine große Partei (FPÖ) an.
Das soll eine Entscheidungshilfe sein!





Die Indentitären und die Besetzung der Votivkirche

12 02 2013

identitäre

Die Gruppe nennt sich „Die Identitären“ und sie haben eine Gegenbesetzung der Votivkirche vorgenommen, also eine Besetzung der, durch Asylanten besetzten Kirche.

An sich eine ebenso „gerechtfertigte Aktion“ wie die Besetzung durch die Asylanten & Co.

Sie haben ein Anliegen und machen mit Aktionismus darauf aufmerksam.

Jetzt kann man diese Art von Aktionismus mögen oder nicht, er bringt auf jeden Fall mediale Aufmerksamkeit.

Der Unterschied war nur folgender: Die Mehrzahl der Österreicher lehnt die Besetzung der Votivkirche durch die Asylanten ab, verhält sich aber ruhig und nimmt die Angelegenheit halt hin. Die Gegen-Besetzung durch die Identitären wurde von der Mehrheit positiv zur Kenntnis genommen und auch als gerechtfertigt angesehen. Allerdings ist diese Mehrheit eine schweigende Mehrheit. Diese artikuliert sich vielleicht in der Familie, am Arbeitsplatz oder im Wirtshaus, aber käme wahrscheinlich nie auf die Idee in einen ähnlichen Aktionismus zu verfallen.

Die gewaltbereite Minderheit von den sogenannten Antifas, und sonstigen Linksextremisten kontrolliert aber die Situation, weil sie eben bereit sind Gewalt auszuüben. Somit konnten sie die Gegenbesetzung  relativ rasch wieder auflösen, oder zumindest relevant dazu beitragen. Diese Art von Gesinnungsterrorismus einer kleinen, brutalen Gruppe habe ich bereits bei Gegenveranstaltungen von Lebensschutz Aktionen und ähnlichem vorgefunden. Dabei wurden die wenigen Personen, die bereit waren vollkommen gewaltfrei und demokratisch ihre Meinung zu bekunden, mit Gewalt und schwachsinnigen aber lauten Parolen in die Defensive gedrängt, lächerlich gemacht und brutal terrorisiert.

Ich las einmal ein Interview eines Antifa Aktivisten. Darin meinte die Person, dass sie aus der Vergangenheit gelernt haben, dass die Ausbreitung des Nationalsozialismus nur durch die begleitende Ausübung von Gewalt möglich war. Und um heute gegen die Faschisten wirkungsvoll vorgehen zu können, müssen sie eben Gewalt anwenden.  In Wikipedia kann man lesen:

Die Sturmabteilung (SA) war die paramilitärische Kampforganisation der NSDAP während der Weimarer Republik und spielte als Ordnertruppe eine entscheidende Rolle beim Aufstieg der Nationalsozialisten, indem sie deren Versammlungen vor Gruppen politischer Gegner mit Gewalt abschirmte bzw. gegnerische Veranstaltungen massiv behinderte.

Der Fehler der breiten Masse der Bevölkerung war und ist, dass sie sich durch die Gewaltbereitschaft von Wenigen einschüchtern ließen. Hätte das Volk damals auch mit Gewalt reagiert, dann hätten sich die Nazis nicht durchsetzen können. Es ist zwar gut, dass sich das Volk nicht leicht zu Gewalt motivieren läßt, aber es erlaubt dadurch eben damals wie heute den Gesinnungsterrorismus solcher Gruppierungen.  Bei derartigen Aktionen müsste die Polizei viel aktiver eingreifen und die gewaltbereiten Demonstranten entfernen, bzw. die Demonstration sobald Gewalt angewendet wird verbieten und auflösen.

Zusammenfassend ist also die Meinung der Antifa´s und Linksextremen: Eine falsche Gesinnung muss man durch Gewalt unterdrücken und nicht aufkommen lassen. 

Das ist eine Ansicht, die sich komplett gegen die Demokratie wendet und die Anti-Faschisten werden dadurch selbst zu Faschisten.  

Ich möchte all denen, die andere Meinungen mit Gewalt unterdrücken, das Zitat von Evelyn Beatrice Hall aus ihrem Buch „The friends of Voltaire, entgegenhalten:

„Ich verachte Ihre Meinung, aber ich gäbe mein Leben dafür, dass Sie sie sagen dürfen.“

Lesen Sie hier den Bericht der Identitären Bewegung zu der Besetzung der Besetzung der Votivkirche





Die Basis politischen Handelns ist die Gesellschaftspolitik

4 06 2012

Richtet sich diese nicht nach einer allgemein gültigen, einer ‚ewigen‘, bewährten Ordnung, werden davon alle anderen Bereiche verseucht und infiziert.

1.) Eine Gesellschaft, welche seine ungeborenen Kinder ermordet, wird auch geborene Kinder häufiger misshandeln, töten, vernachlässigen.

2.) Eine Gesellschaft, welche ihre Kinder schlechter behandelt als Legehennen, sie in Massenbetreuungsanstalten abgibt, der elterlichen Liebe entzieht, um der eigenen Verwirklichung und des Hedonismus willen, wird auch den Armen, Hilfsbedürftigen, Leidenden und Einsamen aus dem Blick verlieren.

3.) Eine Gesellschaft aus Menschen, welche in Massenbetreuungsanstalten aufgezogen wurden, vor allem in den ersten Lebensjahren keine beständige, verlässliche, zärtliche und aufopfernde, liebende Mutter und Vater hatten, immer der Angst und dem Stress ausgesetzt, abgegeben zu werden zu Menschen, die vielleicht pädagogisch gebildet, aber nicht elterlich liebend sind, wird sozial beschädigt. Sprachfähigkeit, Artikulation, Empathie, emotionale Stabilität wird nicht in der Intensität erlernt, wie es für spätere stabile, gesunde Beziehungen notwendig ist. Die Folge sind der weitere Anstieg von Scheidungen, Trennungen, Kindesvernachlässigungen, Egoismus, Hedonismus und Einsamkeit. Die Unfähigkeit solcher Menschen, andere zu führen – wir Menschen brauchen gute Führer! – wird schon im Säuglingsalter bereitet.

4.) Eine Gesellschaft aus emotional verarmten Verhältnissen wird die sachliche und berufliche Kompetenz und Wettbewerbsfähigkeit verlieren. Lehrer werden mit den Kindern noch weniger zurecht kommen, als jetzt schon der Fall ist. Mit Schul- oder Uniabschluss vielleicht ausgestattete, aber ungebildete und sozial unfähige Menschen werden als Egoisten herangezüchtet und in einer der Konkurrenz ausgesetzten Welt nicht bestehen können. Die Gesellschaft verarmt, da Wirtschaft und Industrie Boden verlieren.

5.) Eine hedosozialistische, der Menschlichkeit entfremdete Gesellschaft wird gierig materialistisch ‚dein‘ und ‚mein‘ nicht unterscheiden können. Starke werden raffen, gieren, betrügen, abzocken. Die Schwachen der Gesellschaft werden übrig bleiben, der Staat wird ob der verloren gegangenen fachlichen und sozialen Kompetenzen auch materiell keine Hilfe mehr leisten können. Nach Kindermord folgt die Entsorgung der Alten, Einsamen und kranken Menschen.

6.) Wirtschaftskrise, Orientierungslosigkeit und diesen Generationen bislang unbekannte Krisen und Armut werden die Menschen DEM Führer ausliefern, dessen Typus wir aus der Vergangenheit unseres Landes und der Gegenwart anderer Länder kennen. Die Freiheit wird einer vermeintlichen Sicherheit geopfert, es wird ideologische und religiöse Unterdrückung und Verfolgung geben. Einige Wenige, welche es sich zurechtgemacht haben, werden die Vielen unterdrücken.

Gibt es noch eine Chance?

Wo fängt es an? Es fängt bei den Menschen der Länder an, welche aufhören sollen, Rechte, welche Verbrechen sind, anzuwenden. Es fängt wohl mit dem elementaren Lebensschutz an.

Erst wenn Kinder nicht mehr um ihrer sozialen Umgebung, ihres Geschlechtes, des Urlaubs oder des Berufs seiner Eltern, einer Krankheit willen bereits im Mutterleib ermordet werden, die Völker die Schöpfung nicht nur in den Eisbären und Walen und Regenwäldern für schutzwürdig halten, erst dann kann wieder eine lebenswerte, soziale Gesellschaft entstehen.

Es wird Zeit, endlich umzudenken!





„Der ‚Main-Stream‘ will unsere christlichen Werte zu Grabe tragen“

6 04 2012

Gedanken zu Ostern 2012

„Jesus ist tot!“ – mit diesen harten und klaren Worten werden Christen in aller Welt am Karfreitag in den Gottesdiensten empfangen. Konfrontiert mit der Wirklichkeit von Anfang an, gedenken die Menschen zu Beginn des Osterfestes der größten Vergänglichkeit, der Verletzlichkeit des menschlichen Lebens. Ein Feiertag, der zum intensiven Nachdenken und Reflektieren der eigenen Schmerzen, von Leid und Pein auffordert, taugt nicht zum Tanzen – auch wenn in unserer Zeit viele daran rütteln wollen, sich wenige Momente des Innehaltens im Jahr zu gönnen.

Dornen prägen das Kreuz, Glocken bleiben still – uns allen wird mit drastischen Maßnahmen verkündet, welch Ungerechtigkeit schon vor 2000 Jahren möglich war. Ein geradliniger und wahrhaftiger „Jesus rief am Kreuze laut: Ach, ich bin verlassen! Hab dir doch, mein Gott, vertraut, wollst mich nicht verstoßen. Gnad dem, der mir Hohn beweist, jetzt in meinem Elende. Ich befehl nun meinen Geist dir in deine Hände“ (aus dem Tschechischen, 1501, in: EG 78. 8).

Zerrissen von der spürbaren Demütigung, hat Christus sein Kreuz nach Golgata getragen. Gezeichnet und geschlagen, zweifelte in tiefer Krise an all dem, was er bis dahin selbst gepredigt hatte. Und doch merkt man in seinen Worten immer wieder neu, welch Gelassenheit und Zuversicht ihn begleiten. Auch von Anderen, die in Todesstunden mit Gott gerungen haben, ist uns diese innerliche Standfestigkeit bei allem Unverständnis über das, was uns zugemutet wird, bekannt.

Wie gut kennen wir diese Situationen des Alltags, in denen wir an den Herausforderungen, Aufgaben und Lasten, die uns vorgelegt werden, nahezu zerbrechen. Während wir uns in unseren Breiten vor allem mit Krankheit, Trauer über Angehörige, Arbeitslosigkeit, Streit in der Familie oder unseren Sünden aus Überdruss, Fülle und Überheblickeit auseinander zu setzen haben, spüren Christen an vielen Orten der Erde die tatsächliche Schmähung, der auch Jesus vor der tobenden Menschenmenge und den Hohenpriestern ausgesetzt war. Für ihren Glauben werden bezeugende und praktizierende Protestanten und Katholiken, Orthodoxe und Konfessionelle aus allen Richtungen des Christentums weiterhin flächendeckend verfolgt und sehen sich Strafen und Folter ausgesetzt. Aktuell denken wir an Priester, die für ihre Standhaftigkeit in ihrer Überzeugung büßen sollen – aber auch die, die die frohe Botschaft der Christen in die Länder des Unwissens tragen möchten, sind der stetigen Gefahr nahe.

Kein anderes Fest bringt uns die Realität des Lebens so eindrücklich vor Augen wie das Osterfest. Zum Menschsein gehört der scheinbar unlösbare Spagat, immer neue Tiefschläge, Ungerechtigkeit und Ausgrenzung auszuhalten – und dennoch den Mut nicht zu verlieren, die Freude in dem zu sehen, dass wir überhaupt hier sind. Die Parabel von Karfreitag und der Auferstehung sehen aber heute viele nicht mehr als die Botschaft, die unsere Denken und Handeln kennzeichnet. Nicht nur die Gläubigen, die sich klar zum Christsein äußern, werden schikaniert. Nein, es sind die Grundpfeiler unseres christlichen Glaubens, die in Bedrängnis geraten. Ausgepeitscht und das schwere Kreuz tragend, sind es unsere Werte, unsere christlichen Traditionen und Vorstellungen eines gesellschaftlichen Zusammenlebens, die der „Main-Stream“ zu Grabe tragen will.

Ob Lebensschutz vor der Geburt oder vor dem Sterben, ob das klare Eintreten für die Wichtigkeit der Familie, ob das Ablehnen der Beschneidung von Gottesfurcht in unserer Verfassung – mit immer neuen Angriffen und Aushöhlungen wird versucht, das „Altmodische“ und „Konservative“ zu verbannen. Das, was unliebsam ist, wird verspottet und verhöhnt. Welch Parallelen zeigen sich doch immer wieder zwischen Jahrtausende alten Überlieferungen und unseren Zuständen heute!

„Im Gestein verloren Gottes Samenkorn, unser Herz gefangen in Gestrüpp und Dorn […]“ – und doch wissen wir als Christen für unser Leben einerseits, aber auch für die Hoffnung auf Rückbesinnung in unserem Land und in der Welt andererseits, dass der Karfreitag nicht das Ende ist: „ […] hin ging die Nacht, der dritte Tag erschien: Liebe wächst wie Weizen, und ihr Halm ist grün“ (beide nach EG 98.3). Wir dürfen darauf vertrauen, dass das Dunkel und die Finsternis nicht das ist, was unser Leben leiten wird. Unsere Angst und Empörung über die, die uns schmähen, ist der Beginn von Friede, den Christus in unsere Welt bringt. Versöhnung mit denen, die uns missachten – und den Sinn in dem erkennen, was uns als Bürde auferlegt scheint: „Erstanden ist der heilig‘ Christ, der aller Welt ein Tröster ist“ (Markus 16 und EG 105.1, 1544).

 

Dennis Riehle








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