USA streichen Förderung, Europäer sponsern Abtreibungslobby

26 04 2017

US-Präsident Donald Trump hatte die Finanzierung von Organisationen durch Steuergelder gestoppt, die im Ausland vorgeburtliche Kindstötungen durchführen und bewerben. Teilnehmer von europäischen Regierungen und Pro-Abtreibungsorganisationen verpflichteten sich, diese fehlenden Geldmittel von mehr als einer halben Milliarde Dollar zu ersetzen. Anfang März kamen 181 Millionen Euro für Abtreibungsorganisationen zusammen.

http://factum-magazin.ch/blog/europ%C3%A4er-sponsern-abtreibungslobby

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Planned Parenthood kritisiert Zahlungsstopp für UN-Bevölkerungsfond

Lebensschutzorganisationen begrüßen die Entscheidung der Regierung Trump, weil der Bevölkerungsfonds mit der Ein-Kind-Politik der Volksrepublik China kooperiert.

http://www.kath.net/news/59221





Frau Göring betet für Aleppo?

9 10 2016

Wirklich erstaunlich, wie man öffentlich Gotteslästerung betreiben kann.

Frau Göring-Eckardt möchte sich in christlicher Maske zeigen – sie stellt sich nicht an die Straßenecke, heute stellt sie sich in die Medienöffentlichkeit (s. http://www.idea.de/politik/detail/goering-eckardt-ich-kann-gar-nicht-so-viel-beten-wie-ich-muesste-98492.html), wie Jesus es schon beschreibt:

„Und wenn ihr betet, sollt ihr nicht sein wie die Heuchler, die gern in den Synagogen und an den Straßenecken stehen (sich an Medien wenden) und beten, damit sie von den Leuten gesehen (gehört) werden. Wahrlich, ich sage euch: Sie haben ihren Lohn schon gehabt.“

Es ist ein ungeheuerlicher Affront einer Frau, die sich über ferne Katastrophen beschwert, bequem in der staatlichen Totalversorgung, vom Steuerzahler bezahlt, sich jedoch dort, wo sie wirklich die Macht hat, an der Ermordung hunderttausender Kinder in Deutschland ergötzt und erfreut.

Was liegt in IHRER Verantwortung?

In Frau Görings Verantwortung liegt die Ermordung hunderttausender ungeborener Menschenkinder in Deutschland.
Für diese Opfer betet sie nicht und handelt sie nicht. Nein, für deren Ermordung ist sie die stets bereite Kämpferin im Namen der Förderung des gesellschaftlichen hedonistischen und perversen Egoismus, für die Aufrechterhaltung des Tötungsunrechts.
Wo früher Schornsteine standen, stehen heute Kliniken, welche für die Entsorgung der Kinderleichen im medizinischen Müll sorgen, was früher Seife wurde, wird heute zu Kosmetika oder Forschungsgewebe verarbeitet.

Das Herumgerede über das Töten in fernen Ländern ist so lange völlig unglaubwürdig, so lange der Holocaust an Kindern in Deutschland kein Ende nimmt. Frau Göring ist für Deutschland gewählt, nicht für Syrien. In Deutschland lächelt Sie eiskalt über die Tötung von Kindern, stellt sich als sozial dar und lässt sich dabei als Christ bezeichnen.

Den Lackmustest zum wirklichen Lebensschutz besteht sie nicht.

Frau Göring spiegelt auch unsere Gesellschaften im Ganzen wider:

Die Rache der Abgetriebenen ist zu uns unterwegs. Arabische und Afrikanische Männermassen erstürmen Europa. Die ihr abgetrieben habt, sie kommen. Die ihr in Eurem Wohlstand liebevoll aufziehen und erziehen hättet können, liegen jetzt auf Eurer Pelle, verüben Terroranschläge, bringen Angst und Schrecken, zerstören Eure Schulen, machen die Zukunft Eurer Geborenen grau und schwarz. Und hilflos versucht Ihr sie zu integrieren, was niemals funktionieren wird. Liebevoll hättet Ihr sie aufziehen, erziehen und ausbilden können, jene, die Ihr getötet habt: die werden Eure Länder jetzt vernichten. Ihr werdet keinen Frieden mehr haben. Es wäre längst an der Zeit, umzukehren. Ein hilfloser Versuch der polnischen Regierung ist dabei zuletzt wieder gescheitert.





Bischof Laun zur Bundespräsidentenwahl

20 05 2016

http://www.kath.net/news/55241

Wie gehirngewaschen sind Christen?

Van der Bellen steht in allen heiklen Fragen, vom Lebensschutz über die Gottesfrage bis Gender, auf der falschen Seite. Ein kath.net-Klartext von Bischof Andreas Laun zur „katholischen Wahlwerbung“ durch KAÖ und KFB für den Grünpolitiker

Salzburg (kath.net) Die katholische Aktion Österreich wirbt für den links-extremen Kandidaten Van der Bellen. Ihm gegenüber steht Norbert Hofer, den die Freiheitliche Partei aufgestellt hat. Sprachlos stehe ich jeder Werbung für Van der Bellen gegenüber, die einerseits zeigt, wie wenig kritisch Menschen denken oder nicht denken, und andererseits, wie gleichgültig auch vielen Katholiken ihr Glaube ist! Was Van der Bellen denkt und will, kann man im Internet und in Zeitungen lesen oder im TV hören und anderswo nachlesen. In allen heiklen und gefährlichen Fragen, vom Lebensschutz über die Gottesfrage bis Gender, steht er auf der falschen Seite. Unwillkürlich denke ich an das biblische Wort: „Sie lieben die Finsternis mehr als das Licht!“

Das hingegen, was man von Hofer liest und hört, ist vernünftig und in Ordnung! Dass ihn die Linken hassen und mit ihrer erprobten „Nazikeule“ prügeln, spricht eher für und nicht gegen Hofer.

Dass Christen darüber entweder nicht nachdenken oder, noch schlimmer, bereits so gehirngewaschen sind, dass sie bereit sind lieber einen erklärten Gotte- und damit auch Kirchenfeind zu wählen und andere dazu auch noch verführen wollen – zeigt, in welchem Zustand bestimmte Kreise in der Kirche sind.

Kardinal Sarah spricht von einer „stillen Apostasie“ vieler, die sich noch katholisch nennen, es aber es mehr oder weniger nicht mehr sind. Und manche von solchen Apostaten empfehlen und wählen Leute, die tragende Werte einer christlichen Kultur ablehnen und je nach Möglichkeit bekämpfen!

Armes Österreich, arme Kirche! Gott helfe uns und den Menschen in unserem Land! So, wie das Angebot jetzt ist, kann man nur Hofer wählen und beten für ihn und für Österreich! Wie tief und echt sein Gottesglaube ist, kann ich nicht beurteilen, aber sein Reden gibt mir die Zuversicht, dass er das Naturrecht achtet, das Benedikt XVI. die Grundlage des freiheitlichen Rechtsstaates nennt, und dass er, durch sein Gewissen vermittelt, Gott in den wesentlichen Punkten gehorchen wird. Wenn ich ihn einmal kennen lernen sollte, werde ich mit ihm darüber reden!

Beide Kandidaten erläuterten gegenüber kath.net bereits ihre Positionen: WAHL 2016 in Österreich – Hofer gegen Van der Bellen:
http://kath.net/news/54965

kath.net-Buchtipp
Klartext III – Dialog mit dem Zeitgeist
Von Andreas Laun
Taschenbuch, 104 Seiten
2014 Dip3 Bildungsservice Gmbh
ISBN 978-3-902686-59-6
Preis 8.90 EUR





Mein Bauch gehört mir – vor dem Beischlaf!

7 05 2016

Abtreibung als Grundrecht? – „Mein Bauch gehört mir!“ – „Mein Gehirn vor dem Beischlaf auch?“
Albert Wunsch bei Andreas Unterberger, Gastkommentare, http://www.andreas-unterberger.at/Gastkommentar

Die Bestrebungen der polnischen Regierung, eine Verschärfung des Abtreibungsverbotes einführen zu wollen, lösen zurzeit heftige Diskussionen aus. Nicht nur in Polen. Und der wortgewaltige US-Präsidentschafts-Bewerber Donald Trump verkündete, dass Frauen in den USA für Abtreibungen bestraft werden sollten. Etwas später meinte sein Wahlkampfteam, die Ärzte sollten bestraft werden, nicht die Frauen, Trump sei falsch verstanden worden. Grund genug, sich unabhängig von den Bestrebungen in Polen oder den USA mit diesem Thema auch in Österreich öffentlich auseinander zu setzen.
So setzte in einigen Medien rasch die Diskussion ein, dass so „ein hart erkämpftes Recht der Frauen in Gefahr gerät“. Konkret äußert sich zum Beispiel eine Redakteurin in ihrer Kolumne ‚Frauensache’ (Rheinische Post vom 6.4.2016) und konkretisiert: „Das Selbstbestimmungsrecht über den eigenen Körper war so etwas wie die Mondlandung der Frauenbewegung. Dieses Recht infrage zu stellen, mag für die Rechtspopulisten nur ein kleiner Schritt sein, für eine gleichberechtigte Gesellschaft aber ist es ein großer Rückschritt.“Sollte es eine Verschärfung des Lebensschutzes geben?

Nun gibt es sicherlich etliche Gründe, eine – wie in Polen oder den USA geplante – Verschärfung des Abtreibungsverbotes zu kritisieren. Und es gibt noch mehr äußerst gewichtige Gründe, „das Selbstbestimmungsrecht über den eigenen Körper“ nicht anzutasten. Aber die Frage, was ein Abtreibungsverbot bzw. Bestrebungen zu einer drastischen Reduzierung von Tötungen im Mutterleib mit einem „Rückfall in alte Rollenbilder“, einer Beschneidung des „Selbstbestimmungsrechtes von Frauen“ und einer Reduzierung von ‚Gleichberechtigung’ zu tun hat, ist für denkende Leserinnen und Leser nicht nachvollziehbar.

Schon der Slogan der Frauenbewegung: „Mein Bauch gehört mir“, mit dem in etlichen Ländern die Abschaffung des Abtreibungsverbotes gefordert wurde, war so hohl, dass man sich wunderte, wieso er von den sich in die Öffentlichkeit zu katapultieren versuchenden Protagonistinnen so deutlich eingebracht wurde.

Vom Grundsatz her ist einem Aufruf: „Mein Bauch gehört mir“ nur zuzustimmen, wenn damit die Zeitspanne vor dem Beischlaf gemeint ist. Kein Mann sollte sich dem „Bauch“ – oder anderen Intimbereichen – einer Frau für einen angepeilten Sexualkontakt nähern, ohne das die „Bauchbesitzerin“ dem zustimmt. Lehnt sie diesen nicht ab oder stimmt sie ihm offensiv zu, dann ist damit gleichzeitig das Selbstbestimmungsrecht der Frau, Wochen später alleine über den Abbruch einer Schwangerschaft als Folgen dieses „Aktes“ entscheiden zu können, verwirkt.

Ging es dabei um einen einvernehmlichen Sexualkontakt, würde ihr für sich reklamiertes Recht auf Selbstbestimmung auch dadurch reduziert, dass der Mann ein 50-prozentiges Mitspracherecht hätte. Diese Zusammenhänge scheinen die Protagonistinnen von „Mein Bauch gehört mir“ konsequent auszublenden.

Statt dessen existiert in großen Teilen der Frauenbewegung folgender Denkansatz: Für eine Abtreibung besitzt eine Frau das alleinige Entscheidungs-Recht; die Kosten dieser persönlichen Entscheidung (für Lohnfortzahlung und evtl. später notwendig werden psychotherapeutische Aufarbeitungen) werden aber ungefragt der Solidargemeinschaft aufgehalst; und bei einer nicht vorgenommen Abtreibung wird eine 100-prozentige Zuständigkeit für die Zahlung von Alimenten beim Kinds-Erzeuger vorausgesetzt.

Mein Bauch gehört mir – Vor oder nach dem Beischlaf?

Es geht hier nicht um eine moralische Beurteilung von Beischlaf-Situationen vor, außerhalb oder innerhalb von auf Ehe oder sonstwie auf Zukunft angelegten Beziehungen, sondern es geht um die Verantwortung der Auswirkungen von eingegangenen Sexualkontakten gegenüber dem Partner beziehungsweise der Partnerin und um die Verantwortung, ob die Entstehung neuen Lebens eingeplant wird oder ausgeschlossen werden soll. Eigentlich müsste es entbehrlich sein, hier noch einmal auf die verschiedenen Methoden oder Wege der Empfängnis-Vermeidung bzw. Empfängnis-Verhütung hinzuweisen.

Dass dennoch einige Verdeutlichungen notwendig zu sein scheinen, hängt wohl damit zusammen, das bestimmte politische Kreise uns kollektiv viel zu lange ins Hirn einzuträufeln versucht haben, das die Abtreibung eine – halt etwas später organisierte – Geburten-Planungs-Methode sei. Wer auf diesen – jede Logik entbehrenden – Denkansatz reinfällt, wird vielleicht morgen auch andere Menschen, von denen sich jemand im persönlich beanspruchten Freiraum beeinträchtigt sieht, per Tötung „entsorgen“ wollen.

„Schwangerschafts-Unterbrechung“ oder Abtreibung?

Wie stark die Diskussionen zur Freigabe der Abtreibung zu kaschieren gesucht wurden, wurde auch durch den von Frauenrechtlerinnen gerne verwendeten Begriff „Schwangerschafts-Unterbrechung“ deutlich, weil sich Abtreibung ja wirklich wie ‚Abort’, ‚weg damit’ oder ‚abtöten’ anhört. Aber was ist das für eine Unterbrechung, die mit dem Tod endet? Es dauerte, bis erste Stimmen die Wort-Gaukelei offenkundig werden ließen, indem sie mutig fragten, wann denn die Unterbrechung beendet und die Schwangerschaft fortgesetzt würde?

Was die meisten Menschen nicht zu wissen scheinen: Auch nach der Strafrechtsreform zur Abtreibungs-Gesetzgebung gibt es kein Recht auf Abtreibung, wie dies im § 96 StGB klar zum Ausdruck gebracht wird. Stattdessen wird im § 97 StGB Absatz 1 geregelt, welche Voraussetzungen vorliegen müssen, dass die Tat nach § 96 nicht strafbar ist:

„wenn der Schwangerschaftsabbruch innerhalb der ersten drei Monate nach Beginn der Schwangerschaft nach vorhergehender ärztlicher Beratung von einem Arzt vorgenommen wird; oder
wenn der Schwangerschaftsabbruch zur Abwendung einer nicht anders abwendbaren ernsten Gefahr für das Leben oder eines schweren Schadens für die körperliche oder seelische Gesundheit der Schwangeren erforderlich ist oder eine ernste Gefahr besteht, daß das Kind geistig oder körperlich schwer geschädigt sein werde, oder die Schwangere zur Zeit der Schwängerung unmündig gewesen ist und in allen diesen Fällen der Abbruch von einem Arzt vorgenommen wird; oder
wenn der Schwangerschaftsabbruch zur Rettung der Schwangeren aus einer unmittelbaren, nicht anders abwendbaren Lebensgefahr unter Umständen vorgenommen wird, unter denen ärztliche Hilfe nicht rechtzeitig zu erlangen ist.“
Dass öffentliche Institutionen in Österreich diesen gesetzlichen Rahmen unter positivem Vorzeichen als besonders „restriktionsfrei“ herausstellen und wertschätzend hervorheben, dass so die Beratung und Begleitung ausschließlich an den „individuell sehr verschiedenen Bedürfnissen der betroffenen Frauen auszurichten“ würde, ist keinesfalls ein Beleg dafür, dass dem Schutz des ungeborenen Lebens keine eigene Bedeutung zukommt.

Auch die Anmerkung der Österreichischen Gesellschaft für Familienplanung, dass die Entscheidung einer Frau oder eines Paar für einen Schwangerschaftsabbruch grundsätzlich „ein wohlüberlegter Entschluss“ sei, „der von anderen nicht in Frage gestellt werden soll“, greift zu kurz. Denn welche Entscheidung – erst recht in einer Konfliktsituation – wird so klar getroffen, dass nicht selten schon nach kurzer Zeit starke Selbstzweifel einsetzen können? Und die vielen Schulgefühle, welche nicht wenige Frauen oft über viele Jahre an psychotherapeutische Praxen binden, sind auch kein Beleg für eine richtig abgewogene Entscheidung.

Eine Ethik der Verantwortung ist nicht an eine Religion gebunden

Beim Thema Abtreibung geht es nicht um moralische Appelle, sich an christlichen, jüdischen, muslimischen oder fernöstlichen Religionen orientieren zu sollen, sondern darum, die uns – als Konsequenz unserer Freiheit – auferlegte Verantwortung deutlicher wahr zu nehmen. Dies macht z.B. Hans Jonas in seiner zum Lebenswerk gewordenen „Ethik der Verantwortung“ deutlich und Hans Küng engagiert sich seit Jahren mit vielen Gleichgesinnten – auch jenseits christlicher Wertvorstellen – um eine ‚Welt-Ethos-Basis’.

Je intensiver Handlungen des Einzelnen das Leben anderer sowie den Umgang mit der uns zur Verfügung gestellten Schöpfung betreffen, desto umfangreicher sind allgemeinverbindliche ethische Standards zu berücksichtigen. Auch wenn viele Zeitgeist-Menschen Sexualkontakte als Spaß sehen und Erotik konsumieren wollen, bei der Abtreibung geht es um Leben oder Tod. Das haben alle Menschen – egal ob mit oder ohne religiöse Basis – zu berücksichtigen. Und wenn sich Egoisten dieser Verantwortung entziehen, haben die Gesellschaft und der staatliche Gesetzesrahmen darauf deutlich zu reagieren.

In meinen Hochschul-Vorlesungen „Einführung in die Ethik“ begreifen dies nicht nur die christlich Orientierten, sondern alle. Dass die Übertragung in den Alltag oft nicht so wie gewollt oder notwendig klappt, wird immer wieder deutlich.

Töten per Abtreibung ist kein Menschenrecht

Wer in einer festen Partnerschaft lebt, hat in der Regel das Thema Geburten-Planung zu einer passenden Zeit thematisiert und geklärt. Fehlt diese Basis – vielleicht weil ein sexueller Kontakt ohne Beziehungsperspektive eingegangen wird – und trotzdem ein zeugungsfähiger Akt gewollt ist, dann muss halt die Möglichkeit der Entstehung neuen Lebens wenigsten verhütet werden. Auch Paare, welche nur für einen Kurz-Intervall ihre Körper vereinen wollen, haben eine große Verantwortung für ihr Tun: Dass keiner gegen den Willen des Anderen handelt bzw. keine Gewalt zum Einsatz kommt, dass ein Gegenüber nicht durch fehlende Achtsamkeit mit einer Krankheit infiziert wird und dass nicht leichtfertig ungewollt neues Leben entsteht.Die meisten Abtreibungen werden übrigens nicht in der Folge von Vergewaltigungen oder Kurzzeit-Beziehungen, sondern in ‚ganz normalen auf Dauer angelegten Beziehungen‘ vorgenommen, weil halt ein weiteres Kind nicht mehr vorgesehen war und eine in Verantwortung gelebte Empfängnisregelung ausgeblendet wurde. Diese in Statistiken nachlesbaren Fakten und auch nach Gesprächen mit Schwangerschaft-Konfliktberaterinnen erhalten Infos machen Menschen mit einer durchschnittlichen Empathie einfach sprachlos.

Ja, das hart erkämpfte Selbstbestimmungsrecht der Frauen darf nicht torpediert werden! Ja, alle Menschen – ob winzig-klein oder über-groß, jung oder alt, weniger oder mehr begabt, arm oder reich haben gleichermaßen das Recht, dass ihr Körper – aber auch ihre Seele – in guter Vorsorge und Umsicht geschützt wird. Ja, alle Menschen haben sich für eine Gleichberechtigung von Frauen und Männern immer neu einzusetzen. Und der Staat hat durch klar gefasste Gesetze dafür zu sorgen, dass diese Rechte den Lebensalltag prägen.

Aber ein Recht auf Tötung, welches aufgrund einer fahrlässigen oder grob fahrlässigen Ausklammerung der eigenen Verantwortung für die Folgen eines Zeugungsvorgangs für sich zu reklamieren gesucht wird, meist auf Eigennutz basierend, ist ein nicht hinnehmbarer gesellschaftlicher Rückschritt. Die Konsequenz: Ja, auch ein ungeborenes kleines Kind hat ein Lebens-Recht.

Dr. Albert Wunsch ist Psychologe, Diplom-Sozialpädagoge, Diplom-Pädagoge sowie promovierter Erziehungswissenschaftler. Bevor er 2004 eine Lehrtätigkeit an der Katholischen Hochschule NRW in Köln (Bereich Sozialwesen) begann, leitete er ca. 25 Jahre das Katholische Jugendamt in Neuss. Im Jahre 2013 begann er eine hauptamtliche Lehrtätigkeit an der Hochschule für Ökonomie und Management (FOM) in Essen / Neuss. Außerdem hat er seit vielen Jahren einen Lehrauftrag an der Philosophischen Fakultät der Uni Düsseldorf und arbeitet in eigener Praxis als Paar-, Erziehungs-, Lebens- und Konflikt-Berater sowie als Supervisor und Konflikt-Coach (DGSv). Er ist Vater von 2 Söhnen und Großvater von 3 Enkeltöchtern.





Deutschland – der moralische Abschaum Europas

4 11 2015

Was fällt mir ein, wenn ich an Deutschland denke?

Zunächst etwas, was wie nichts Anderes Europa geprägt hat: die Massentötung der eigenen Nachkommen. Eines der reichsten Länder lässt wöchentlich ca. 2.500 Kinder zerstückeln und ermorden. Nachdem Bilder von sterbenden Kindern doch nicht so gut ankommen in der medialen Öffentlichkeit, verlegte man die Ermordung von Menschen in sterile Spitäler, man ersetzte Exekutoren durch zigtausende Gynäkologen, die mit scharfen Messern und starken Absaugern das Werk der Lebensvernichtung vollbringen.

Heute taucht sie auf, die Inkarnation der Zigmillionen Getöteten: sie stürmen über die Grenzen, halten sich an keine Gesetze, haben nicht mehr blaue Augen und blonde Haare, sprechen nicht ihre Sprache, die sie nie lernen durften. Sie verachten die deutsche Kultur und ihre Sitten. Sie sind die Rache der getöteten Ungeborenen und werden das Gericht über die Mördergeneration vollziehen.

Was soll man von einem Volk halten, das seine eigenen Nachkommen ermordet?

Warum sollte es bei NOx-Werten bei Autos nicht wie Volkswagen betrügen? Warum sollte es nicht Steuern hinterziehen wie Generaldirektoren der Post? Warum sollte es nicht in Bankenkorruptionen, Bestechungen, Lügen, Betrügereien im Finanzsektor beteiligt sein, wie die Deutsche Bank? Warum sollten Sportfunktionäre nicht bestechlich und arrogant abgehoben sein wie im DFB?

Wer seine eigenen Nachkommen ermordet, hat alle moralischen Grenzen überschritten. Alle diese Delikte sind nur mehr Kleinigkeiten im Verhältnis zum größten Massenverbrechen.

Warum sollte Politiker, die Kinder abtreiben lassen und damit das höchste Gesetz, den Lebensschutz, brechen, nicht auch einfach alle anderen Gesetze brechen und brechen lassen?

Warum sollte man nicht mit deutschen und europäischen Steuergeldern trotz eindeutigen Verbotes korrupte Staaten bezahlen? Warum sollte man nicht Banken retten, welche durch betrügerische und gierige Manager bankrott wurden? Warum sollte man Gesetze einhalten, die den Grenzübertritt regeln, das Asylrecht, die Schengen- und Dublin-Regeln?

Es wäre ja schier lächerlich, diese Gesetze einhalten zu lassen, wenn man am selbigen Tag gerade einmal 500 Kinder der eigenen Nachkommenschaft ermorden hat lassen.

Die Gesetzesbrüche unserer Regierenden sind lächerlich im Verhältnis zu dem, dass man das nackte Überleben von Kindern nicht schützt und das Naturrecht übergeht sowie das eigene Gewissen ebenso tötet.

Europa ist dem moralischen Untergang geweiht und Deutschland ist ihr Führer.





Planned Parenthood und das Geschäft mit Körperteilen von abgetriebenen Kindern

4 08 2015

Rede im US-Senat reagiert auf den Skandal bei Planned Parenthood

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„Wir übersehen vollständig, dass Kinder in der Gebärmutter auseinandergerissen werden, um einzelne Körperteile verkaufen zu können“, sagte Senator James Lankford vor dem US-Senat:

Washington D.C. (kath.net/TheoBlog) „Die Herausforderung, vor der wir als Nation jetzt stehen, ist eine Auseinandersetzung um dieses Baby! Das Baby ist in Wirklichkeit gar kein Baby, es ist nur ein Fötus. Gewebe. Das ist gar kein „richtig menschliches“ Baby – das wird uns allen immer wieder versichert. Das ist nur organisches Gewebe – und die Mutter kann entscheiden, was mit diesem Gewebe passiert. Andererseits nimmt man dieses ‚Gewebe‘ und verkauft es, weil es ja menschliche Organe sind, die zu Forschungszwecken verwendet werden können. Man kann doch nicht in einem Moment behaupten, dass wir es hier NICHT mit menschlichem Leben zu tun haben, um es dann – im nächsten Moment – als menschliche Organe zu verkaufen. Jetzt also doch. Nein, es war menschlich vom Anfang bis zum Ende. Zu keiner Zeit war das kein Kind, zu keiner Zeit war das kein Mensch.“ Darauf wies Senator James Lankford in seiner Rede vor dem US-Senat am 16.7.15 hin. Vorausgegangen war die Bekanntmachung von Enthüllungsvideos, wonach „Planned Parenthood“ nicht davor zurückscheut, Körperteile und innere Organe von abtriebenen Kindern zu verkaufen. Das US-Repräsentantenhaus hat bereits eine Untersuchung angekündigt. kath.net hat berichtet.

Transskription und Übersetzung der Rede von Senator James Lankford vor dem US-Senat am 16.7.15:

„Mr. President, I’d like to take just a moment to be able to speak about a subject that’s very, very difficult for me to speak about, and quite frankly difficult for a lot of Americans to talk about and hear about. It connects to all of us, in extremely personal ways.

Der ganze Artikel deutsch – englisch auf kath.net

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HINWEISE:

Beiträge zum Lebensschutz auf schreibfreiheit.eu

Geschäfte mit abgetriebenen Kindern
Es ist auch in Deutschland kein Problem, abgetriebene Kinder zu besorgen. Unter dem Vorwand der Forschung haben wir es selbst versucht und erhielten von einem Profiabtreiber sieben Kinder an einem Tag.

US-Skandal – Wie abgetriebene Babys »geerntet« werden
Ein fünftes Video einer Gruppe, die versucht, die dunkle Unterwelt von Planned Parenthood publik zu machen, zeigt eine Angestellte der Organisation, die Erschreckendes zugibt: Abtreibungsärzte liefern in einigen Fällen »intakte« Babys für Organentnahmen und Versuche…..





USA: Petition für freie Kindestötung bis zum 4. Lebensjahr

18 12 2014

Petitionen an US-Universitäten fordern „Abtreibungen nach der Geburt“
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In den USA werden die Auswüchse der mächtigen Pro-Abtreibungs- Lobby immer menschenverachtender und absurder. Aktuell wird an zahlreichen Universitäten, vor allem in Texas, für eine Petition geworben, die das Recht von Frauen auf die Tötung von geborenen Kleinkindern einfordert. Die Forderung stützt sich dabei auf „Expertisen“ von diversen Medizinern und Philosophen, welche Kinder als nicht vollwertige Menschen ansehen, solange sie sich ihrer selbst noch nicht bewusst sind.

Kinder bis 5 „keine Menschen“

Mark Harrington, Direktor der Pro-Leben-Organisation „Created Equal“, sagte in einem Interview, dass man Ansichten, wonach es in Ordnung wäre, Kinder bis zum Alter von fünf Jahren umzubringen, mittlerweile an vielen Campussen zu hören bekomme. Die Meinung wird unter jungen Studenten immer populärer, da sie nicht nur von den Pro-Abtreibungs-Aktivisten und Feministinnen, sondern auch von Professoren vertreten wird. Argumentiert wird einerseits mit dem Recht der Frau, sich ihres Kindes auch nach einer Geburt zu entledigen, andererseits auch mit dem Argument des „unfertigen Menschen“. Eine „Familienplanungsaktivistin“ meinte dazu: Das Argument, ein Kind nach der Geburt zu töten, wäre unmoralisch, sei irrelevant, da Frauen ein Recht auf jegliche Art von Abtreibung hätten.

Bei weiteren Recherchen zu der Petitions-Aktion fiel aber auf, dass viele Studenten diese Petition unterschrieben, ohne genau zu wissen, worum es eigentlich ging. Die Petition wird den Studenten unter dem Vorwand der Frauenrechte in die Hand gedrückt und schon ist sie unterschrieben. Aber Abtreibungsgegner haben sich angesichts der unhaltbaren Zustände ebenfalls formiert. Sie starten Informationskampagnen und versuchen auf den Wert des Lebens, geboren und ungeboren, aufmerksam zu machen. Mit Erfolg. Auch die Zahl der Abtreibungsgegner steigt mittlerweile an den Universitäten.
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HINWEISE:

Jugend für das Leben Österreich

Thema Lebensschutz auf schreibfreiheit.eu

Human Life Österreich

Bewegung für Menschenrecht auf Leben

Europäische Ärzteaktion

Aktion Lebensrecht für alle

Aktion Leben Deutschland

Hilfe für Frauen, die nach einer Abtreibung leiden

Rachels vineyard





Der Bürger vor den Vorhang: Die Anhörung der europäischen Bürgerinitiative „One of Us“ in Brüssel

23 04 2014

Sitzungssaal

Am 10.04.2014 hatte die EU zum zweiten Mal die Gelegenheit, ihr Verständnis von direkter Demokratie und Mitsprache des Volkes zu demonstrieren. Nämlich bei der öffentlichen Anhörung der bis dato erfolgreichsten europäischen Bürgerinitiative (EBI) „One of Us“.

Die EBI „One of Us“ legt mit knapp 1,9 Mio gesammelten Unterschriften – 1,72 BildMio davon wurden formalrechtlich anerkannt – fast das doppelte an benötigten Unterschriften (1 Mio) vor, das für die Behandlung einer EBI durch die europäische Kommission und die Institutionen erforderlich ist. In 7 Mitgliedsländern muss dafür noch dazu ein gewisses Unterschriftenquorum überschritten werden. „One of Us“ nimmt diese Hürde in 20 Ländern. Damit liegt „One of Us“ klar vor der nächstgrößten EBI „Right2water“, mit 1,68 Mio Unterschriften und 13 Ländern, die das Quorum überschritten haben.

Der Vorsitzende der Lebenskonferenz, einem Dachverband österreichischer Lebensschutzgruppen, war gemeinsam mit einem Kollegen beim Hearing von „One of Us“ im Europ. Parlament am 10.04. live vor Ort im Sitzungssaal, der mit rd. 400 Besuchern seine Kapazitäten inklusive extra Stühle voll ausgeschöpft hat.

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Gebetsaufruf – und jetzt Gebetserhörung

30 03 2014

Wir haben am 11. März geschrieben:

‚“Eine junge Frau mit 2 kleinen Kindern wird von ihrem
Ehemann und dessen Familie heftig bedrängt,
ihr ungeborenes Kind abzutreiben.“

Die Gebetserhörung geschah in zwei Stufen:

– Zuerst hat der Mann eingesehen, dass seine Frau das Kind nicht abtreiben kann.
Er hat aber verlangt, sie müsse es gleich nach der Geburt zur Adoption freigeben.

Jetzt hat ihr Mann zu ihr gesagt:
„Du darfst das Kind behalten.“

Sie hätte das Kind keinesfalls abgetrieben, und sie hätte das Kind auch keinesfalls zur Adoption freigegeben.
Aber ihre Ehe war sehr gefährdet. Jetzt haben wir alle Hoffnung, dass es für alle besser werden wird.

Guter Gott, wir danken Dir dafür und bitten weiterhin um die Gnade der Umkehr des Herzens des Mannes und Vaters der Kinder.

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HINWEISE

Beiträge zum Thema auf Schreibfreiheit.eu

Links zum Lebensschutz





Gebetsaufruf – für eine junge Frau und ihr ungeborenes Kind in Bedrängnis

11 03 2014

Februar/März 2014

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Eine junge Frau mit 2 kleinen Kindern wird von ihrem
Ehemann und dessen Familie heftig bedrängt,
ihr ungeborenes Kind abzutreiben.

Bitte betet für diese junge Frau um Kraft zum Durchhalten.
Bitte betet für den Ehemann, dass er JA zum Leben seines Kindes sagen kann.

Für das Leben, das Leben hier und das ewige Leben!
Gegen den Tod, den Tod des Leibes und den Tod der Seele!

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HINWEISE

Beiträge zum Thema auf Schreibfreiheit.eu

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