Arche Noah HEUTE – Christa Meves 2012

23 09 2012

Freundeskreis Christa Meves
auf Burg Rothenfels –
Tagung 2012

 

Besonders zu empfehlen ist der Vortrag von Frau Meves
„Noahs Arche heute“

Wir sind in der Tat heute in einer besonderen Situation, ja sogar in einer bedrohlichen. Befinden
wir uns am Abgrund, ja, vielleicht sogar in der Endzeit?…….

Was kann uns, was kann den verstörten
Eltern, den resignierten jungen Menschen denn nun noch helfen? ……

Gibt es denn für uns noch so etwas wie einen Mut machenden Trost?
Und woher sollen wir uns das Rezept zum Überleben holen? …….

Dann heißt dieser Rat:
Lebe angesichts dieser Situation nun nicht mehr so unbedenklich vor dich hin.
Du musst nicht bei allem dabei sein.
Beschränke dich mehr auf das Wesentliche…..

Der ganze Vortrag HIER …..

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HINWEISE

Christa Meves – viel Fachwissen – sehr empfehlenswert!

Kinder vorbereiten auf das Leben, Elternschulung – das Elternkolleg von Christa Meves

Verantwortung für die Familie e.V.
Glückliche Kinder sind kein Zufall

Familiennetzwerk Deutschland, Frau Dr. Steuer

Frau 2000plus – Birgit Kelle
Neue Frauen für das 3. Jahrtausend – der alte Feminismus hat uns nichts mehr zu sagen!

Institut für Demographie, Allgemeinwohl und Familie

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Kinder – unsere Freude.
Glücklich wird, wer andere glücklich macht.




Von den Kindern und ihren Feinden

24 08 2012

„Die Weiße Rose – Zeitschrift gegen den Zeitgeist“

190. Flugschrift, anno Domini 2012

Dieser Artikel ist auch als Gastkommentar auch auf Andreas Unterberger.at erschienen.

Es gehört viel nachdrücklicher ins allgemeine Bewußtsein gerufen, daß die pädagogischen Konsequenzen derzeitiger moderner Politik für das Wohlbefinden der von ihr befallenen Kinder nur unter übelster Mißhandlung einzuordnen sind. Zahllose ebenso absurde wie kostenintensive Politprojekte bieten sich dem Betrachter sowohl der europäischen wie der hiesigen Szenerie dar — „Kinderkrippen“-Totalitarismus, „Ganztagsbetreuung“, „Gender“-Idiotie, „Barcelona-Ziel“, republikanische derzeitige „Schulreform“ — um nur einige Gravamina aufzuzählen. Allesamt entstammen sie dem Urgrund altbekannter linker Familienfeindlichkeit, wünschen das Kind unter möglichst weitreichende staatliche Kontrolle zu bringen, sind offen sinnwidrig und dem gesunden Menschenverstand entgegenstehend.

Es ist ein Beleg für den betrüblichen, aber letztlich folgerichtigen Niedergang unseres immer stärker verblödenden politischen Systems, daß es kaum mehr mit öffentlichem Einfluß ausgestattete Persönlichkeiten gibt, die sich diesem von den Sozialisten aller Parteien betriebenen Irrsinn verweigern. Daß die heimische Bundeshymne, Vermächtnis einer wirklich großen Dichterin, unlängst einer „gendergerechten“ Verunstaltung unterzogen wurde, ist ein Beleg für völlige kulturelle Ignoranz und für hemmungslosen Opportunismus der regierenden Funktionäre; daß derlei Wahnwitz aber nach den Kindern greift, ist ein Verbrechen.

Einige wenige mutige Frauen haben es in den letzten Jahrzehnten übernommen, persönlicher Nachteile ungeachtet, sich der allgemeinen Etablierung der diversen „Feminismus“-Häresien entschlossen entgegenzustellen: zu nennen wären im deutschen Sprachraum etwa Christa Meves, Karin Struck, Eva Herman, Eva Doppelbauer, Barbara Rosenkranz. Was verantwortungslose Wirtschaftslobbies in trauter Kollaboration mit der Linken und über den Hebel einer von ihnen kontrollierten und immer totalitärer auf den Einzelnen einwirkenden Europäischen Union hier vorhaben, ist im Grunde ungeheuerlich.

Betrachten wir Details. Etwa das „Barcelona-Ziel“, eine europäische Ideologievorgabe, welche das hiesige Politmehrheitsamalgam aus SP-VP und Linksalternativen zusammen mit Industriellen- und Wirtschaftvertretern auch tatsächlich umzusetzen trachtet. Familienleistungen sollen gekürzt, statt dessen die staatlichen Kinderverwahrungsanstalten ausgebaut werden. Je früher die Mutter von den Kindern getrennt wird und wieder als Billigkraft in den Arbeitsprozeß eingespeist werden kann, desto erwünschter. Das „Barcelona-Ziel“ der Europäischen Union sieht vor, daß möglichst bald sogar mindestens ein Drittel aller unterdreijährigen Kinder „außer Haus betreut“, also in „Kinderkrippen“ abgeschoben wird.

Zahlreiche Medien, gleichgeschaltet wie in Zeiten des Zweiten Weltkriegs, propagieren derlei enthusiastisch. Nun widerspricht schon der dem Menschen geschenkte elterliche Instinkt derartiger Gewaltmaßnahme; lediglich völlig heruntergekommene Familienverhältnisse würden in einer intakten Gesellschaft zu einer so weitreichenden Weggabe der eigenen Kinder führen. Inzwischen beweisen darüber hinaus zahlreiche wissenschaftliche Studien die fatalen Folgen dieses Handelns.

Für das Kleinkind ist die Anwesenheit einer geliebten Bezugsperson äußerts wichtig; es leidet, wie leicht nachprüfbar, unter längerer Trennung von seiner Mutter; nachgewiesen wurde, daß es bei Ganztags-Krippen-Kindern zu massivem Anstieg des Streßhormons Cortisol kommt, Anzeichen großer seelischer Belastung. Eine Belastung, die folgenschwer werden kann, so sie andauert. Je längere Zeit Kinder in „Einrichtungen“ und fern liebevoller elterlicher Zuwendung verbringen, um so stärker entfalten sich etwa sozial problematische Verhaltensweisen wie frühe Neigung zum Kämpfen, Lügen, Schikanieren; es tritt also, wie allgemein bei vernachlässigten Kindern, eine Brutalisierung und Primitivisierung ein.

Und häufigere Erkrankungen. Bei vernachlässigten Kindern und Jugendlichen sind später dann Rauschgiftgebrauch, Bandenbildung, Gewalttätigkeit, Kriminalität, Prostitution, Vandalismus gut dokumentiert; die Elendsviertel der Metropolen sind diesbezüglich medial häufig im Blickpunkt. Daß der Krippen- und Ganztagsschulwahnsinn in die gleiche Richtung führt und massiver elterlicher Vernachlässigung entspricht, möchte der hiesige Zeitgeistpolitiker aber nicht wahrhaben.

Schädlich und teuer

Bemerkenswert auch der finanzielle Aufwand. Das Geld, das die Eltern für ihr Kind aus den Steuerleistungen der Bürger rückvergütet erhalten, setzt sich zusammen aus den Varianten, die das Kinderbetreuungsgesetz vorsieht, dann aus der Kinderbeihilfe (Familienbeihilfe) und schließlich aus dem Steuerabsetzbetrag. Zählt man diese Leistungen zusammen, ergibt das in der Regel zwischen 180,- und 300,-E pro Kind.

Im Vergleich wurde festgestellt, daß diese Zuwendungen jedenfalls weit unter jenem Betrag liegen, den die Regierung für den von ihr zum vorrangigen Ziel erklärten Ausbau der staatlichen Kinderverwahrung aufwendet und der sich bei monatlich etwa 1300,-E für den einzelnen Kinderkrippen- bzw. Kindergartenplatz befinden dürfte. Ein Betreuungsbudget von beispielsweise 700,E pro Kind für jene Eltern, die selbst erziehen oder die Betreuung privat organisieren, wäre eine erhebliche Einsparung zum derzeit für den Ausbau staatlicher „Ganztagsbetreuung“ getätigten Aufwand. Und man würde den Eltern und damit zumeist auch den geeignetsten „Betreuungspersonen“, die Möglichkeit einräumen, sich verstärkt um ihre Kinder selbst anzunehmen.

Die im Vergleich zur derzeitigen Politik also wesentlich näherliegende Überlegung, beim staatlichen Betreuungsaufwand zu sparen und zumindest einen Teil dieser Gelder den Eltern zukommen zu lassen, stößt aber auf haßerfüllte Ablehnung bei der Linken. Dort diffamiert man ein an die Eltern ausbezahltes Kindergeld als „Herdprämie“, das der „Hausfrauisierung“ diene — als ob Hausfrau einen gesellschaftlichen Übelstand darstellte. Gleichzeitig erklären diverse unbedarfte weibliche Parteibonzen öffentlich, daß Mütter ja keine ausgebildeten PädagogInnen wären (nach dem roten Motto anscheinend, daß der sozialistische Staat alles besser kann, vor allem die Erziehung der den Eltern abgenommenen Kinder).

Der Rotfunk bezeichnet verantwortungsbewußte Mütter als „Superglucken“ und ordnet sie sozusagen dem Tierreich zu (Muttertag 2012); die genau gesteuerte öffentliche „Diskussion“ geht da und dort vom „Recht“ auf den „Krippenplatz“ bereits zur „Pflicht“ zur „Kinderkrippe“ über (das bolschewistische Modell also); ein Zwangskindergartenjahr vor der Schule ist ja bereits eingeführt; und die derzeitige republikanische FrauenministerIn äußert (1.5.2012), daß sie die „Mutter-bleib-beim-Kind-Mentalität“ nicht verstehen möchte und es lieber hätte, daß die Kinder „möglichst schnell“ in „Betreuungseinrichtungen“ kommen, damit beide Eltern arbeiten, da man „das Potential von Frauen ökonomisch nutzen müsse“ (in Wahrheit ein Akt der Entfremdung und Versklavung). Mit der Rückendeckung der EU wird bei uns mit enormem Geldeinsatz („Sparpaket“ ist hier nicht vorgesehen) am Alptraum von der sozialistischen Gesellschaft gebastelt. Wir halten diese gegenwärtige Politik für eine Melange aus Unfähigkeit, aus ideologischem Wahn und aus blankem Verbrechertum.

Und wir sind mit dieser Meinung nicht alleine, auch wenn die Volkspartei selbstverständlich längst aufgehört hat, selbst in dieser zentralen gesellschaftlichen Frage einen akzeptablen Kurs zu halten, und weitgehend in linkes Fahrwasser geraten ist. Entsprechende Aussagen zur neuen Parteilinie liegen zahlreich vor. Wer sich über fundierte Gegenpositionen zum kinder-, frauen- und familienfeindlichen Irrsinn unserer Tage informieren möchte, dem seien mehrere Internetseiten anempfohlen:

Institut für Ehe und Familie verfügt über ein familienpolitisches Archiv, das über eine interne Suchfunktion gehandhabt werden kann;

Das Österreichische Familiennetzwerk kann als zweckdienliche Ergänzung dazu angesehen werden und Leonore.at kommentiert die brisantesten aktuellen politischen Entwicklungen in diesem Bereich und steht als Kommunikationsplattform zur Mobilisierung und Verknüpfung des Bürgerwiderstandes gegen feministische und erziehungspolitische Irrwege und gegen „Gender“-Übergriffe zur Verfügung.

Alber Pethö, Dr. phil., Jahrgang 1956, ist Historiker und Buchautor sowie Herausgeber der Zeitschrift „Die Weiße Rose – Zeitschrift gegen den Zeitgeist“

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Weitere Hinweise

Verstaatlichung der Kinder

Kinder brauchen keine Krippen, sondern aktive Eltern! von Albert Wunsch

Wir sind zwar eine Minderheit, aber es gibt uns noch:
Die kinderreichen Familien, in denen die Mama zuhause ist.

Die Lebensform der kinderreichen Familien, bei denen naturbedingt die Mutter zuhause ist, darf nicht unter die Räder kommen!

Verstaatlichung der Kinder wird scheitern – wie im Ostblock.
Zählt man sämtliche Faktoren zusammen, so gibt es am Ende nicht einen einzigen Pluspunkt FÜR die Kinderkrippe, sondern ausschließlich dicke Minuszeichen. Und zwar für alle Beteiligten: Für die kleinen Kinder, Mütter und Väter, Erzieherinnen, Politiker, Bund, Länder, Gemeinden usw……

Krabbelstubenkinder werden zu Störenfrieden
Eine US-Studie behauptet: Kinder, die schon früh in Kindertagesstätten gehen, entwickeln sich später in der Schule eher zu Störenfrieden und Unruhestiftern. Gleichaltrige, die daheim von Eltern, Tagesmüttern oder Kinderfrauen betreut werden, sind – wen überrascht’s – braver…..

Krippenbetreuung schadet den Kindern massiv!

SP-Frauenministerin versteht Frauen und Kinder nicht.
Grundsätzlich würde ich mir wünschen, dass unsere Kinder möglichst schnell in Betreuungseinrichtungen kommen und beide Eltern arbeiten gehen…..

Mutterbindung beim Kleinkind erhöht die Bildungsfähigkeit
Je mehr konstante Betreuung des Kleinkindes durch die Mutter während der Konstituierung seines Gehirns (also in den ersten drei Lebensjahren), umso leistungsfähiger erweist sich bereits das Schulkind und später auch der Erwachsene…..

Mütterstudie des MMM zeigt, was Mütter wirklich wollen….
Wird eine Frau Mutter, so ändern sich die Prioritäten massiv – 9 von 10 Frauen möchten ihre Zeit nutzen, um persönlich für ihre Kinder da zu sein.

Erziehung in der Familie ist konkurrenzlos gut und günstig

Der Generalangriff unserer Politik zur Vernichtung der Kinder

SP-VP-Regierung unterwegs zur Verstaatlichung der Kinder

Mütter und Kinder: Das Volk denkt anders als die Regierung!

Mutter und Beruf: zur Erholung ins Büro

Die klassische Familie – praktisch, billig und gut.
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Die Österreichische Hausfrauen Union
ist die einzige Familienorganisation in Österreich, die explizit die ideelle und ökonomische Anerkennung der Arbeit der Mutter in der Familie fordert.
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ICF – Initiative Christliche Familie
Die Jugendlichen haben das Recht, von Erwachsenen Ideale vermittelt zu bekommen, nicht nur Skeptizismus und Zynismus!

Institut für Ehe und Familie – Familienreferat der Erzdiözese Wien

Leonore.at
selbstbewußt weiblich – neue Frauen braucht das Land – gegen frauenverachtende Frauenpolitik

Familiennetzwerk Deutschland „Familie ist Zukunft“

Christa Meves – viel Fachwissen – sehr empfehlenswert!

VFA Verein Verantwortung für die Familie e.V.
Glückliche Kinder sind kein Zufall

Frau 2000plus – Birgit Kelle
Neue Frauen für das 3. Jahrtausend – der alte Feminismus hat uns nichts mehr zu sagen!

Time for Parenting . . . – . . . because raising children is a full-time job; Full Time Mothers, a child’s need – a mother’s right

C-FAM, Catholic Family & Human Rights Institute

 

 





Ich bin kein Brutkasten – einer Mutter reicht es….

20 07 2012

Birgit Kelle in The European …

Muttersein ist kein Staatsakt.
Wer von Gebärmaschinen spricht,
ist entweder zynisch oder hat gar nichts begriffen.

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Bekommen Sie auch trotz fortgeschrittener Jahre, ersten grauen Haaren oder mindestens Volljährigkeit immer noch bei Heimbesuchen gute Ratschläge von Mutti? Fahr vorsichtig, Kind. Du musst auf deine Gesundheit achten. Bist du auch warm genug angezogen? – Ja? Glückwunsch, Sie haben ganz normale Eltern, die, obwohl Sie schon seit Jahrzehnten das Elternhaus verlassen haben, und Sie vielleicht schon eigene Kinder haben und ein Haus bauen, immer noch ihre Eltern sind. Weil sie immer ihr kleines Mädchen oder ihr kleiner Junge sein werden, egal welches Alter Sie erreicht haben. Das ist nervenaufreibend und manchmal lästig, aber auch unendlich schön. Zu wissen, dass ein Zuhause immer noch existiert, auch wenn man in die Ferne aufgebrochen ist. Elternschaft lässt sich nicht abstreifen, nur weil das Kind gerade abgenabelt, abgestillt oder außer Haus ist. Es ist eine Lebensaufgabe, ob wir wollen oder nicht.

Fehlt nur noch das Mutterkreuz

Nun dachte ich, die Betreuungsgeld-Debatte könnte nicht noch mehr unsinnige und diffamierende Begriffe abwerfen als sowieso schon geschehen. Herdprämie, Verdummungsprämie, Schnappsidee, es mangelte nicht an Zurück-an-den-Herd-Rhetorik. Nun sind wir am vorläufigen Tiefpunkt angelangt. Manuela Schwesig, Arbeitsministerin von Mecklenburg-Vorpommern, hat jetzt noch die „Gebärmaschine“ in den Ring geworfen. Zu dem macht die CSU angeblich diejenigen Frauen, die Kinder bekommen und sie selbst in den ersten drei Jahren betreuen wollen.

Ja, wirklich skandalös, was in der Menschheitsgeschichte seit Tausenden von Jahren vor sich geht. „Heimchen am Herd“ hatte sich wohl abgenutzt als Begriff, die Mütter noch nicht weit genug beschämt, irgendwie hatte es an Wirkung verloren. Aber da haben wir die SPD unterschätzt, da geht doch noch was auf der Diffamierungsskala. Fehlt nur noch das Mutterkreuz in der Debatte, dann sind wir definitiv ganz unten angekommen.

Frau Schwesig, Sie machen Frauen zu Gebärmaschinen. Wer darauf abzielt, dass Frauen einfach nur Kinder bekommen sollen, um sie schnellstmöglich irgendwohin weiterzureichen, der behandelt Frauen wie Brutkästen. Da wird die Schwangerschaft zum notwendigen Übel, zur medizinisch erforderlichen Übergangsstation, die den Produktionsprozess in der Wirtschaft leider immer wieder stört. Sie zielen doch darauf ab, dass wir Mütter nichts weiter sind als „Gebärmaschinen“, wenn Sie Mutterschaft auf den kleinsten gemeinsamen Nenner minimieren, damit wir möglichst schnell wieder dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen.

Die Ära der mutterlosen Gesellschaft hat begonnen

Es scheint, als sei der Mutterbauch wirklich noch die einzige Enklave, wo ein Kind dem Zugriff des Staates entzogen ist. Was für ein herrlich altmodischer Evolutionsprozess, der Wirtschaftsexperten sicher in den Wahnsinn treibt, aber ich bin sicher, die Mediziner arbeiten daran, uns Mütter zu ersetzen und den Vorgang endlich zu optimieren. Noch hat man keine richtige Lösung dafür, also lässt man das Kind sogar noch ein Jahr bei der Mutter. Aber bitte nicht zu lange stillen, liebe Mamis, sonst gelten Sie gleich als Glucke, alternativ als Milchkuh. Muttermilch, auch so ein biologistischer Kram, und allein schon das Wort ist für manche eine Zumutung. Spätestens nach einem Jahr soll dann wirklich Schluss sein mit diesem sentimentalen Getue, dann sollen Frauen und Kinder gefälligst funktionieren. Dann ist man als Mutter plötzlich austauschbar durch jeden umgeschulten Langzeitarbeitslosen, oder wer sonst noch gerade vermittelt werden muss. Wie menschenverachtend ist das eigentlich? Nach der viel beschriebenen vaterlosen Gesellschaft betreten wir nun die Ära der mutterlosen. Damit sind alle Wurzeln gekappt. Glückwunsch.

Kapitalismus pur

Wer da noch wagt, das Wort Kindeswohl in den Mund zu nehmen, sollte sich einfach offen zu seinem Zynismus bekennen oder alternativ besser die Klappe halten. Nichts, aber auch wirklich rein gar nichts, hat es mit dem Wohl oder dem Willen eines Kindes zu tun, dass wir es nach einem Jahr von seinen Eltern möglichst ganztags trennen.

Es ist nichts als Kapitalismus pur. Die Gebärmutter reduziert auf ihre Funktionalität im Produktionsprozess. Muttersein als Hindernis für lückenlose Erwerbslebensläufe. Bloß keine Pause, bloß kein Nachdenken, man könnte ja auf die Idee kommen, dass das Leben noch mehr zu bieten hat. Die Frauen sollen dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen. Punkt. Um nichts anderes geht es hier und dafür ist jedes Mittel recht. Nicht umsonst geistert der Begriff des „vergeudeten Potenzials“ hinsichtlich gut ausgebildeter Mütter zu Hause durch die politische Landschaft. Aus Perspektive der Wirtschaft, die akut Fachkräfte und möglichst billige Arbeitskräfte sucht, ein absolut berechtigter Einwand. Hat aber nichts mit Familie zu tun, auch nichts mit Kindeswohl. Denn wir können zwar politisch beschließen, dass Kinder ab dem ersten Jahr reif für die Krippe sind, es ist aber so, als glaubten wir, man könne an Blumen ziehen, damit sie schneller wachsen.

Weil ich gerne Mutter bin

Ich bin kein Brutkasten für ihre Arbeitsmarktpolitik, Frau Schwesig, ich bin Mutter, ich werde es immer sein, bis zu meinem letzten Atemzug. Weil ich nicht Kinder bekommen habe für Deutschland und nicht für die Rente und auch nicht für den demografischen Wandel. Sondern weil ich gerne Mutter bin. Weil es mir Freude bereitet, diese Kinder ins Leben zu begleiten. Weil es nichts Schöneres und auch nichts Anstrengenderes gibt, als ihnen Wurzeln und Flügel zu vermitteln. Weil sauber-sicher-satt nicht ausreicht, um ein Kind großzuziehen.

Weil ich nicht müde werde, jeden Abend die gleiche Lieblingsgeschichte vorzulesen. Weil ich über jeden hundertfach erzählten Häschen-Witz immer noch lachen kann. Einfach weil es meinem Kind Freude bereitet. Weil es mich begeistert, wenn es Dinge wie Humor oder gar Ironie begriffen hat. Was für eine Meisterleistung. Ich vergöttere meine Kinder und ich halte sie für die schönsten und klügsten auf der ganzen Welt, so wie nahezu alle Eltern es tun. Ich bin froh, dass das erste Wort meiner Kinder Mama war und nicht Sabine aus der Kita. Ich bin froh, dass ich dabei war, und man mir nicht davon erzählen musste. Ich lache mit, wenn sie lachen und ich tröste, wenn sie weinen. Ich kann gar nicht anders. Ich war nicht nur beim ersten Atemzug, sondern auch beim ersten Schritt dabei. Und durch keinen Job der Welt ist der triumphierende Blick eines Kindes zu bezahlen, das das erste Mal aufrecht gestanden hat. Und nach einem Jahr geht es erst richtig los. Ich will das nicht später im Jahresrückblick der Kindergartenmappe nachschlagen, sondern selbst erleben. Viele andere Mütter wollen das auch, wer macht Politik für sie?

Kreißsäle in die Kitas

Niemand, denn es ist nicht gewollt. Man hat für uns Mütter höhere Weihen vorgesehen, als einem Kind das Schnürsenkelbinden beizubringen. Und wenn wir das selbst nicht begreifen, wird man uns schon noch dazu kriegen. Jetzt müssen nur noch die Frauenquoten eingeführt und die gläsernen Decken eingeworfen werden und dann kann’s losgehen mit der Karriere und vor allem mit dem Steuernzahlen, denn da wollen wir doch hin. Ja, das ist echte Erfüllung, monatlich aufs magere Konto schauen, Frühschicht, Spätschicht, Burn-out, Mindestlohn, Zeitverträge, Mobbing. Nein wirklich, der Arbeitsmarkt hat so viele Verlockungen zu bieten, da tausch ich doch gerne meine Kinder schon nach einem Jahr für ein.

Fehlt eigentlich nur noch, dass wir Schwangerschaften gesetzlich auf sechs Monate verkürzen. Neun Monate – was für eine Zeitverschwendung. Dass das den Wirtschaftsexperten nicht längst selbst eingefallen ist. Drei Monate mehr für die Wertschöpfungskette auf dem mütterlichen Arbeitsmarkt. Die Frühchen bekommen wir doch auch so groß:

Von einem Brutkasten in den nächsten,
dann nahtlos weiter in die Krippe,
Kita,
Turbo-Abitur,
schnell ein Bachelor,
ein unbezahltes Praktikum
und dann ein Job im Mindestlohn.
Fertig.
Wer aufmuckt, wird mit Ritalin ruhig gestellt.

Konsequenterweise sollten wir dann aber die Kreißsäle in die Kitas verlegen, das spart Zeit und Geld.

Hinweise

Kinder im Zangenangriff von Linken und Industrie

Nicht nur Deutschland, ganz Europa schafft sich ab

Kinder als Geschenk – und neues Selbstbewußtsein der Mütter

Kinder wollen keine Krippen

Glückliche Kinder sind kein Zufall – VFA Deutschland

Einer Mutter platzt der Kragen (2004)

Traumatische Erfahrung mit Kinderkrippen in der DDR

Mütterrevolution in Frankreich_Frauen wollen ins Haus zurück





Frauenministerin versteht Frauen und Kinder nicht

5 05 2012

„Verstehe Mutter-bleib-beim-Kind-Mentalität nicht“
Standard, 1. Mai 2012

Bild

Auszüge aus dem Interview:

Grundsätzlich würde ich mir wünschen, dass unsere Kinder möglichst schnell in gute Betreuungseinrichtungen kommen und beide Eltern arbeiten können, damit sie ihren Lebensstandard erhalten oder verbessern können.

Mittlerweile sollten alle erkannt haben, dass wir das Potenzial von Frauen ökonomisch nutzen müssen. Auch deshalb verstehe ich die Mutter-bleib-beim-Kind-Mentalität nicht.

Wenn man Steuererleichterungen für Familien streicht, dann wäre viel Geld frei für den Ausbau von Betreuungseinrichtungen, die der Bund bezahlen könnte.

Kommentar

Die SPÖ-Frauenministerin spricht erfreulich klar aus, was das Endziel aller Linken ist:
:arrow: Kinder möglichst schnell weg von den MAMA (und PAPA), Aufziehen in staatlichen Anstalten.
:arrow: Frauen in Fabriken und Büros – Arbeitskraft der Frauen muss der Volkswirtschaft total zur Verfügung stehen.
:arrow: Familien finanziell aushungern, Geld für die staatlichen Kinderbetreuungsanstalten verwenden.
Das Endziel aller Linken ist und bleibt die:
Verstaatlichung der Kinder

Die SPÖ-Frauenministerin versteht die Bedürfnisse der Kinder nicht
und sie versteht die Bedürfnisse der Mütter nicht, die in den ersten
Lebensjahren ihre Kinder selber betreuen möchten und auch später
einen Teil des Tages mit ihren Kindern verbringen möchten.

Siehe auch OÖN vom 3. März und weitere:
SPÖ gegen Kinder und Mütter – wieder einmal

Hinweise

Krippenbetreuung schadet den Kindern massiv!
Steven Biddulph, Day care is bad for babies

Berufstätige Mütter sind ein politischer Fehler, OÖN 7.2.01
Kleinkind bei Mama & Papa – Tagesmutter o. Krabbelstube
Frühkindliche Fremdbetreuung ist schädlich!

Tatsachen und Forschungen

Was brauchen die Kinder – was tut ihnen gut?
An erster Stelle steht das Kind
SOS – Familie retten heißt Europa bewahren!

Kinder im Zangenangriff von Linken und Industrie

Leonore.at
selbstbewußt weiblich – neue Frauen braucht das Land – gegen frauenverachtende Frauenpolitik

Frau 2000plus – Birgit Kelle
Neue Frauen für das 3. Jahrtausend – der alte Feminismus hat uns nichts mehr zu sagen!

Österreichisches Familiennetzwerk

Familiennetzwerk Deutschland, Frau Dr. Steuer

Verantwortung für die Familie e.V.
mit Studien und Forschungsergebnissen

Liste von Beiträgen auf Schreibfreiheit – für christliche Gesellschaftspolitik

 

 





Leonore.at – selbstbewußt weiblich – ein Hinweis

18 04 2012

– auf eine neue Seite von Frauen, für Frauen

Leonore.at

Ich erlaube mir, Sie auf ein neues frauenpolitisches Projekt aufmerksam zu machen,
für welches ich die Patronanz übernommen habe. Auf der Internetseite „Leonore.at“
veröffentlichen drei junge Trägerinnen des Projekts regelmäßig ihre Gedanken zu
Frauen- und Familienfragen. Wesentlich ist dabei auch die Offenheit für Ideen der
Leserinnen (und Leser), die eingeladen sind sich durch Kommentare, die
Weiterverbreitung der Beiträge und durch die Zusendung interessanter Informationen
am Projekt Leonore.at zu beteiligen.

Leonore.at hat sich u.a. zur Aufgabe gemacht, der vorherherrschenden ideologisierten
veröffentlichten Meinung zur Frauenpolitik das starke Selbstbewusstsein
emanzipierter junger Frauen entgegenzustellen. Denn allzu oft wird in der Politik
der tatsächliche Wille junger Frauen ignoriert und für die Einschränkung ihrer
Wahlfreiheit in der Lebensplanung argumentiert. Unabhängig von der eigenen
Auffassung zum Thema Frauenpolitik: Ein Blick auf Leonore.at lohnt sich in jedem
Falle.

Mit freundlichem Gruß

Barbara Rosenkranz
Büro Landesrat Rosenkranz
Tel.: 02742 / 9005 – 13753, 13740
Fax: 02742 / 9005 – 13733
Adresse: 3109 St. Pölten, Landhausplatz 1,
Haus 2

 

Hinweise

Neue junge Mütter

Wahlfreiheit für Mütter, Mütter sind mündige Bürgerinnen

Frau 2000plus – Birgit Kelle
Neue Frauen für das 3. Jahrtausend – der alte Feminismus hat uns nichts mehr zu sagen!

Kinder als Geschenk – und neues Selbstbewußtsein der Mütter

Kinderlosigkeit – die Krise der Eliten

Gender-Mainstreaming – sind wir geisteskrank?

Mütterrevolution in Frankreich_Frauen wollen ins Haus zurück





Familienmanagerin als Beruf

16 12 2011

ZEIT Online, Hinweis von Birgit Kelle

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In dem Magazin der ZEIT ist ein Bericht erschienen über Familienmanagerinnen, das neue Wort für Nannys, die bei reichen Familien Haushalt und die Kinder als Fulltimejob erledigen, da beide Eltern Karriere machen und keine Zeit haben.

Interessant:
Die vorgestellten Damen verdienen nach eigenen Aussagen „600 Euro mehr als im Beruf der Erzieherin“, die eine gibt sogar an, doppelt soviel zu verdienen. Es ist ein stressiger Job, aber bezahlt.

Komisch nur:
Wenn ich als Mutter von vier Kindern zu Hause bin und genau das gleiche mache, ist es nichts wert und so mancher wirft einem auch noch vor, man sei zu faul, sich im „echten Leben“ einzubringen. Zwei Perspektiven auf ein und dieselbe Tätigkeit.

Dies findet sich übrigens überall in Veröffentlichungen zum Thema Erziehung von Kindern:
So lange es sich um fremde Kinder handelt ist es eine wertvolle, gesellschaftlich relevante, bildungsfördernde und nicht zuletzt bezahlte Arbeit. Handelt es sich dabei um die eigenen Kinder, ist es nicht wert, jederzeit und durch Jedermann ersetzbar, ein Bildungsrisiko für die eigenen Kinder und natürlich nicht entlohnt.

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Hinweise

Pflegegeld für Kinder – gleiches Recht für alle

Ein Dutzend gute Gründe für ein Elterngehalt

Häusliche Kinderbetreuung bevorzugt – Erziehungsgeld als Lösung

Kinder als Geschenk – und neues Selbstbewußtsein der Mütter

Familie = Beruf in kinderreichen Familien

Österreichische Hausfrauen-Union

Mutter mit 11 Kindern schenkte dem Staat 671.000 Euro

Die klassische Familie – praktisch, billig und gut.

9 Kinder_Fulltimejob und Abenteuer





Erziehung in der Familie ist konkurrenzlos gut und günstig

20 11 2011

– und zwar in jeder Hinsicht:
:arrow: emotional
:arrow: bildungsmäßig
:arrow: finanziell

Entnommen aus kath.net

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Die ideale Betreuungsform in den ersten drei Jahren
ist und bleibt die familiäre Erziehung.
Dagegen erwerben frühbetreute Kinder zwar vielleicht
vermehrt kognitive Inhalte,
aber ihre viel wichtigere seelische Entwicklung stagniert.

Hollern (kath.net) Das Familiennetzwerk Deutschland weist darauf hin, dass die familiäre Erziehung nach wie vor die ideale Betreuungsform für Kinder unter drei Jahren ist. In der aktuellen Diskussion um das Betreuungsgeld wird deutlich, dass von den politischen Entscheidungsträgern die Bedeutung einer verlässlichen Mutter-Kind-Beziehung negiert wird.

Das Familiennetzwerk betont in seiner Presseaussendung: „Wer Krippenbetreuung für Kinder unter drei Jahren nicht nur bedenkenlos empfiehlt, sondern auch noch idealisiert, handelt verantwortungslos. Besonders unsere Volksvertreter sind verpflichtet zur Abwehr von Gefahren – und das bereits angesichts von Risiken. Bildung kann später spielend nachgeholt werden, ein Zuwenig an Zuwendung und emotionale Entwicklung nicht. Durch die Subventionierung der Krippenbetreuung für die unter Dreijährigen wird willentlich das Risiko einer Beeinträchtigung der Kinder finanziert. Zusammenfassend ist zu fordern, dass, angesichts der Risikobetreuung in Krippen, ab sofort die Familien zu unterstützen und zu fördern sind.

Die seriösen, wissenschaftlichen Befunde zur Krippenforschung beschreiben die Risiken eindrücklich und können eine bedenkenlose Befürwortung der Krippenbetreuung nicht unterstützen. „Leider sind die Entwicklungsbeeinträchtigungen, die die Krippenbetreuung den Kleinstkindern zufügt, nicht so leicht erkennbar, wie z.B. die Pusteln bei Masern“, erklärt Professor Dawirs vom Institut für Bindungswissenschaften. Laut einer Arbeit von Roisman et al. 2009 sind gerade für psycho-sozial belastete Kinder individualisierte Alternativen wichtig, also z.B. liebevolle Omas, Tanten, enge Freunde der Familie oder Pflegeeltern. Diese Kinder haben oft ein Defizit in der seelischen und emotionalen Reifung, und in dieser Kategorie werden sie in Krippen sogar zusätzlich belastet oder geschädigt. (Roisman nennt dies „second hit“). Die Kinder erwerben zwar evtl. vermehrt kognitive Inhalte (so dass sie äußerlich betrachtet tatsächlich erfolgreich gefördert wirken mögen), aber ihre seelische Entwicklung stagniert bzw. sie verwahrlosen emotional weiter.

Das Familiennetzwerk ist ein bundesweiter Zusammenschluss von Vereinen, Institutionen, Familien und Wissenschaftlern. Es setzt sich u.a. dafür ein, dass die Bedürfnisse der Kinder in der Vereinbarkeitsdebatte berücksichtigt werden und finanzielle Gerechtigkeit für Familien hergestellt wird.

Weiterführender Link: Familiennetzwerk Deutschland

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Weitere Hinweise:

Die klassische Familie – praktisch, billig und gut.

Österreichische Hausfrauen-Union

Was brauchen Kinder, was bekommen sie?

Frühkindliche Fremdbetreuung ist schädlich!

Zu Eva Hermann – was wünschen die Kinder?

Persönliche Zeugnisse kinderreicher Eltern

Kinder vorbereiten auf das Leben, Elternschulung – das Elternkolleg von Christa Meves

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Dazu aktuell – von Birgit Kelle:

Meine Damen, meine Herren,

ich darf wieder in eigener Sache auf eine Fernsehsendung hinweisen, in der ich für das Betreuungsgeld in die Schlacht ziehen werde.

 

„hart aber fair“ mit Frank Plasberg

Wann: Montag, 21 November 2011, 21:00 Uhr in der ARD, live aus Berlin
Thema: Die Betreuungslüge – wenn Kinderwunsch auf Politik trifft!

Warum versagt der Staat beim Ausbau der Kitaplätze? Und warum belohnt er die Kinderbetreuung zu Hause?
Geht es den Parteien wirklich um Gerechtigkeit? Oder um einen Glaubenskrieg auf dem Rücken verzweifelter Eltern?

Die Gäste: Christine Haderthauer, CSU, Bayerische Staatsministerin für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen, Mutter von zwei Kindern
Birgit Kelle, freie Journalistin, Mutter von vier Kindern, Vorsitzende des Vereins „Frau 2000plus e.V.“ und Member of the Board der New Women For Europe
Cem Özdemir, B‘90/Grüne, Bundesvorsitzender, ausgebildeter Erzieher und Sozialpädagoge, Vater von zwei Kindern
Gesine Cukrowski, Schauspielerin, Mutter einer 10-jährigen Tochter, Vorsitzende der Stiftung „Projekt Findelbaby“

Auf der Homepage der Sendung findet sich jetzt schon eine Umfrage, an der man sich beteiligen kann zum Thema:
Was ist in den ersten drei Lebensjahren besser für das Kind?
( )Betreuung zu Hause
( )Betreuung in der Kinderkrippe

Nutzen Sie die Gelegenheit, Ihre Meinung kund zu tun: http://www.wdr.de/tv/hartaberfair/index.php5

Außerdem besteht sowohl jetzt schon als auch LIVE während der Sendung die Möglichkeit, auf der Homepage Nachrichten an die Redaktion zu hinterlassen. So wird ein Meinungsbild der Zuschauer erstellt und dies auch live in der Sendung besprochen. Vereinzelt werden Fragen und Anregungen der Zuschauer auch gleich verlesen. Bitte nutzen Sie auch diese Gelegenheit, Ihre Meinung kund zu tun.

Ansonsten gilt wie immer; Ich freue mich auf schonungsloses Feedback nach der Sendung.

Herzliche Grüße

Birgit Kelle





Deutschland – nachhaltig kinderlos

20 08 2011

DIE FREIE WELT,
Birgit Kelle

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Die deutsche Familienpolitik steht vor einem Scherbenhaufen. Betrachtet man die neueste Studie „Wie leben Kinder in Deutschland?“ des Statistischen Bundesamtes kann man mit Fug und Recht behaupten, dass der derzeitige Kurs in der Familienpolitik nicht einmal ansatzweise die Erfolge gebracht hat, die man sich erhofft hatte. Ganz im Gegenteil.

Es klingt nahezu weltfremd, wenn der Staatssekretär im Familienministerium, Josef Hecken, die aktuellen Zahlen mit den Worten kommentiert, der Rückgang der Kinderzahl in Deutschland zeige, „wie wichtig eine nachhaltige Familienpolitik“ sei und dass die Bundesregierung mit ihren familienpolitischen Maßnahmen auf einem guten Weg sei.  Sind wir also deswegen Schlusslicht bei den Kinderzahlen in Europa, weil wir auf einem guten Weg sind? Und was ist eigentlich „nachhaltige“ Familienpolitik? Eine, bei der Familien besonders nachhaltig, also lange zusammen bleiben, was wünschenswert ist, sich in der Politik aber nicht niederschlägt? Eine, die uns möglichst viele Familien beschert – wobei noch zu klären wäre, was genau eine Familie im Sinne von Art. 6 Grundgesetz ist? Oder eine Politik, die Familien mit möglichst vielen Kindern hervorbringt – dann wären wir jedenfalls politisch komplett gescheitert……

Original in Frau 2000plus.net

Siehe auch auf unzensuriert.at

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Hinweise




Frauen, werdet doch endlich Männer!

4 06 2011

Gleichberechtigung – Gleichstellung – Gleichschaltung

Jetzt aber schnell auf den Arbeitsmarkt mit dir, Mutter!

Birgit Kelle, Frau2000plus.net:
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Jutta Allmendinger, Präsidentin des Wissenschaftszentrums in Berlin für Sozialforschung hat in einem Interview mit der Zeitung „Die Welt“ ausgeführt, wie ihrer Meinung nach eine Reformierung auf dem Arbeitsmarkt aussehen müsste. Wie üblich werden zwei Faktoren in einen Topf geschmissen:

:arrow: Der Fachkräftemangel der Wirtschaft, die händeringend nach Personal sucht, und
:arrow: der angebliche Wunsch von Frauen, vermehrt arbeiten zu wollen, anstatt sich wie bislang um die Kinder kümmern zu müssen.

Denn eines ist laut Frau Allmendinger inzwischen auch klar: Kinder sind in staatlichen Einrichtungen besser gefördert, als in den Händen ihrer Mütter.
(Das ist übrigens beste familienfeindliche und frauenfeindliche linke Tradition.) Zwar erscheint es mir nicht ganz schlüssig, warum die gleichen Frauen, die nicht in der Lage sein sollen, ein Kleinkind adäquat zu betreuen, gleichzeitig die Qualifikation innehaben, als Fachkräfte unser Wirtschaft so richtig nach vorn zu bringen, aber warum sollen wir uns mit derartigen Petitessen aufhalten?

Zwischenbemerkung

Es geht nicht um das Wohl der Frauen,
es geht um linke Ideologie und
es geht um die Bedürfnisse der Wirtschaft.

Weiter im Text auf Frau2000 plus ……

und hier das ganze Interview von Frau Allmendinger….
Beste Grüße
Birgit Kelle

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Weitere Hinweise

Nützen Krippen der Volkswirtschaft?

Eva Hermann – Zeit für den nächsten Emanzipationsschritt

Seltsame Allianz gegen Kinder:  SP-Grüne-Industrie

Verstaatlichung der Erziehung – Ein Gewinn für die Wirtschaft?

Der große Mißbrauch der Frauen

Verstaatlichung der Kinder





Diktatur des Feminismus

17 04 2011

Die Frage nach einer Frauenquote ist eine Phantom-Debatte.  Junge Frauen wollen ihre Karriere planen und nicht mit den  alten Feministinnen mühsam über etwas diskutieren, das für sie keine Relevanz hat.

Was ist nur mit der Frauenbewegung passiert, dass sich immer weniger Frauen dafür interessieren? Wie Fossile aus überlebten Zeiten wirken Alice Schwarzer und ihre Weggefährt_Innen mit den immer noch gleichen Parolen seit 20 Jahren. Die Feministinnengeneration 50+ dominiert die gesellschaftliche Diskussion, während die jungen Frauen unaufhaltsam ihrer Wege gehen und mit Befremden auf Phantom-Debatten blicken, die so rein gar nichts mit ihrem Alltag zu tun haben. Ist doch die rechtliche Gleichstellung der Frau lange erreicht. Jetzt geht es ans Eingemachte. Die Details. Aber der weitere Weg dorthin ist höchst umstritten.

Ist es das, wofür die Frauenbewegung 100 Jahre lang gekämpft hat?

Da arbeitet man sich an der Forderung nach einer Frauenquote ab und ignoriert, dass die junge Frauengeneration dies nicht will. Wie eine Gouvernante will uns eine Frau von der Leyen ans Händchen nehmen und zu unserem Wohl eine Frauenquote konstituieren, gegen die sich gerade junge, politisch engagierte Frauen mit Händen und Füßen wehren. Weil wir ja nicht wissen, was gut für uns ist und wir alleine nicht denken können. Welch Anmaßung und Beleidigung adressiert an eine nachwachsende Frauenelite. Ignoriert wird auch, dass die diskutierte Quote einer gut bezahlten Minderheit von vielleicht 300 Frauen nützen würde, den Rest aber wie üblich außen vor lässt. Ist es wirklich das, wofür die Frauenbewegung 100 Jahre lang gekämpft hat? Dass wir unsere Töchter in dem Bewusstsein auf den Weg schicken sollen, dass sie zwar inzwischen besser ausgebildet sind als die Männer, sie es aber ohne Protektion nicht schaffen? Go home! möchte man ihnen da zurufen.

Unglaublich viel Frustration spricht aus den Statements der alten Riege. Es geht ihnen nicht schnell genug und jetzt soll also der Gesetzgeber ran, um zu erzwingen, wofür zahlreiche Frauen gar nicht kämpfen. Und jeder, der nicht mit ist auf dem Weg, ist natürlich eine Verräterin an der Sache. Deswegen muss sich Familienministerin Schröder von Frauenalleinvordenkerin Schwarzer vorwerfen lassen, sie sei schlicht ungeeignet für ihren Job, nur weil sie nicht bereit ist, den vorgezeichneten und durchgegenderten Parcours abzulaufen und sich eine eigene Meinung erlaubt. Und so müssen sich heute Hunderttausende von Frauen und Müttern als feige und faul beschimpfen lassen, nur weil sie die Idealvorstellung von einem perfekten Frauenleben nicht mit einer „bewussten“ Nicht-Mutter Mika teilen.

Wir schlittern in eine Diktatur des Feminismus

Längst laufen die Fronten nicht mehr Mann gegen Frau, sondern Frau gegen Frau. Nachdem wir die Zwänge des Patriarchats aufgebrochen haben, schlittern wir gerade in eine Diktatur des Feminismus. Kämpfte man früher dafür, sich aus den Zwängen eines bürgerlichen Weges zu befreien, müssen Frauen heute darum kämpfen, im bürgerlichen Leben verbleiben zu dürfen.

Durfte man früher nicht arbeiten gehen, muss man heute Karriere machen. Musste man früher viele Kinder bekommen, ist man heute als Vollzeitmutter von den Geschlechtsgenoss_Innen geächtet. Da wird ein gemeinsames Frauenkollektiv beschworen, das es in Wirklichkeit nicht gibt. Dafür sind die Ziele der Frauen heute zu unterschiedlich geworden und die Wege dorthin ebenso. Es gibt keine gemeinsamen Zielvorstellungen mehr, es kann nur die Freiheit geben, seine Ziele selbst zu finden. Die Frauen heute kämpfen nicht mehr darum, den einen, vorgeschriebenen Weg verlassen zu dürfen, sondern darum, ihren eigenen in der unendlichen Vielfalt finden zu dürfen.

Original auf The European….

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Weitere Hinweise

Renaissance der glücklichen Mutterschaft – und Frauenquote

Mütterrevolution in Frankreich_Frauen wollen ins Haus zurück

Die Natur ist stärker – und – der Glaube der einfachen Menschen wird uns retten!

Neue junge Mütter

Kinder statt Karriere (Frankreich)

Gleichschaltung der Geschlechter – öffentlich verordnet

Gender-Mainstreaming – sind wir geisteskrank?

Das Frauenbild der Grünen und anderer Linksextremer

Feminismus und Väterquote: Die wirre Welt der Frauenpolitik

Eva Hermann – Zeit für den nächsten Emanzipationsschritt









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