EU(-RO) zeigt seine Fratze – Zypern und das Unrechtssystem

19 03 2013

Was lernen wir aus der EU-rokraten-Entscheidung des letzten Wochenendes hinsichtlich Zypern?

1.) Mit einem kleinen Land darf man tun, was man will. Besser, wenn es eine Insel ist.

2.) Eigentümer, Vorstände und Aktionäre von Banken haften für gar nichts.

3.) Wenn es sein muss, greift die EU in die Tasche der Bürger. Ist das nicht durch Abwertung möglich, bleiben 2 Wege: (A) Inflation und (B) Spareinlagen einkassieren.

4.) Geholfen wird den Schuldigen, geprügelt werden die Unschuldigen.

5.) Mit Oligarchen (=Bankaktionären in Zypern) soll man es sich nicht verscherzen.

6.) Solidarität in der EU heißt nicht, den Ärmsten zu helfen (z.B. Bulgarien, Rumänien, Baltikum), sondern jenen, welche die höchsten Schulden gemacht haben und maximal verantwortungslos agieren und leben.

7.) Rechtsstaatlichkeit gibt es heute gar nicht mehr. Das Recht geht nicht mehr vom Volk aus, das Unrecht nimmt überhand, diktatorische Geld-Bürokraten nach chinesischem Vorbild regieren uns aus Brüssel.

Ich wünsche der Partei „Alternative für Deutschland“ alles erdenklich Gute! Schade, dass in Österreich niemand eine solche Verantwortung übernehmen möchte.





Nichts Neues unter dem Himmel II.

13 05 2010

Zur aktuellen Situation ein wahrlich aktueller Artikel M. Luthers im 16. Jahrhundert…. Glauben wir wirklich, es gäbe tatsächlich neue Bösartigkeiten und Ungerechtigkeiten in unserer Welt?

Zitat:

Also auch fort auf dem Markt und Gemeinden Händeln geht es mit voller Macht und Gewalt, da einer den anderen öffentlich mit falscher Ware, Maß, Gewicht, Münze betrügt und mit Behendigkeit und seltsamen Finanzen oder geschwinden Fündlein übervorteilt, weiter mit dem Kauf übersetzt und nach seinem Mutwillen beschwert, schindet und plagt. Und wer kann solches alles erzählen oder erdenken? Summa, das ist das gemeinste Handwerk und die größte Zunft auf Erden. Und wenn man die Welt jetzt durch alle Stände ansieht, so ist sie nichts anders denn ein großer, weiter Stall voll großer Diebe. Darum heißen sie auch Stuhlräuber, Land- und Straßendiebe, nicht Kastenräuber noch Meucheldiebe, die aus der Barschaft zwacken, sondern die auf dem Stuhl sitzen und heißen große Junker und ehrsame, fromme Bürger, und mit gutem Schein rauben und stehlen. ja hier wäre noch zu schweigen von geringen einzelnen Dieben, wenn man die großen, gewaltigen Erzdiebe sollte angreifen, die nicht eine Stadt oder zwei, sondern ganz Deutschland täglich ausstehlen………… Kürzlich, so gehts in der Welt, dass, wer öffentlich stehlen und rauben kann, geht sicher und frei dahin, von jedermann ungestraft, und will dazu geehrt sein; dieweil müssen die kleinen heimlichen Diebe, so sich einmal vergriffen haben, die Schande und Strafe tragen, jene fromm und zu Ehren machen. Doch sollen sie wissen, dass sie vor Gott die größten Diebe sind, der sie auch, wie sie wert sind und verdienen, strafen wird.
Zitat Ende.







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