200 Millionen Christen weltweit bedroht

17 01 2017

Entnommen aus: DIE FREIE WELT
http://www.freiewelt.net/nachricht/200-millionen-christen-weltweit-bedroht-10069828/

Die christliche Hilfsorganisation »Open Doors« (https://www.opendoors.de/) warnt davor, dass weltweit an die 200 Millionen Christen verfolgt werden. Hierzulande mahnen Kirchenvertreter, Opfer anderer Religionen nicht aus den Augen zu verlieren.

Vor allem islamistischer Terror sorgte nach Angaben der christlichen Hilfsorganisation »Open Doors« 2016 für einen deutlichen Anstieg verfolgter Christen. In ihren alljährlichen Weltverfolgungsindex geht die Organisation von mehr als 200 Millionen Christen in 50 Ländern aus, die wegen ihres Glauben Schikanen, Gewalt und Verfolgung ausgesetzt sind.

In den genannten 50 Ländern leben den Angaben zufolge etwa 650 Millionen Christen. In den vergangenen neun Jahren wurden etwa 100 Millionen Menschen konkret wegen ihres christlichen Glaubens verfolgt. Besonders dramatisch sei dabei die Lage von Christen in Somalia, Afghanistan und Pakistan sowie im kommunistischen Nordkorea.

Die Lage habe sich von Jahr zu Jahr verschlechtert. Beispiele seien etwa die Folgen des Arabischen Frühlings, die Vertreibung der Christen aus der irakischen Stadt Mossul und eine verschärfte Situation in Asien und Afrika, wo Christen unter anderem unter der Verfolgung von Boko Haram in Nigeria leiden.

Besonders auffällig sei in diesem Jahr Indien, welches erstmals auf den 15. Platz des Indexes hochrutschte. Die Situation der Christen habe sich unter dem seit 2014 amtierenden Premierminister Narendra Modi deutlich verschlechtert. Ein religiös motivierter Nationalismus sei hier auf dem Vormarsch. Es brennen regelmäßig Kirchen nieder.

Die Türkei wanderte im vergangenen Jahr gleich um acht Ränge hoch und liegt nunmehr  auf Platz 37. Die Religionsfreiheit für Christen wurde unter dem türkischen Präsident Edogan und seiner islamisch-konservativen AKP stark eingeschränkt.

Unions-Fraktionschef Volker Kauder (CDU) bezeichnete den Bericht als »Alarmsignal«.  Er sagte: »Die Bundesregierung muss in ihrer Außen- und Entwicklungspolitik weiterhin stets auf die Einhaltung der Religionsfreiheit pochen. Denn die Wahrung der Glaubens- und Gewissensfreiheit ist Voraussetzung für den Frieden in der Welt geworden«.

Die Auslandsbischöfin der Evangelischen Kirche Deutschlands (EKD), Petra Bosse-Huber, betonte darüber hinaus: »Dort, wo die Religionsfreiheit für Christen eingeschränkt ist, wird immer auch die Freiheit anderer Religionen missachtet«.





Christenverfolgung in Europa endgültig angekommen.

12 08 2014

Ging man bislang davon aus, dass die kritische Masse für Aufruhr und Gewalt gegen Christen oder Andersgläubige durch Moslems bei einem 15%-igen islamischen Bevölkerungsanteil läge, verändert die Medien- und Social-Media-Welt die Faktenlage signifikant.

Der Islam ist heute eine alltägliche Bedrohung für alle nichtislamische Bevölkerungsgruppen in Europa.

Aus praktisch allen größeren Städten in Europa hört man über:

  • angezündete und zerstörte Kirchengebäude,
  • bedrohte Priester und Nonnen,
  • angepöbelte und verprügelte Juden,
  • mit Mord bedrohte Yeziden,
  • Asyl suchende Christen aus Syrien und dem Irak müssen aus Deutschland und Österreich wieder fliehen, weil sie von ihren musulmanischen Landesgenossen mit dem Tode bedroht werden,
  • usw.

Bezahlt werden die Terroristen und Gewalttäter laut „Die Presse“ vom Staat in Form von Sozialhilfe und Arbeitslosengeldern.Deshalb werden Marxisten, Sozialisten, Nihilisten und Nazis auch noch längere Zeit von Angriffen durch Moslems verschont bleiben. Nicht umsonst gerieren sich sozialistische Politiker als die großen Freunde des „friedlichen“ Islam, den es theologisch gar nicht gibt. Noch müssen sich ihre Frauen auch nicht verschleiern.

In Wien „handele es sich zumeist um Halbwüchsige, viele von ihnen ohne Berufsausbildung. Die meisten lebten in den Bezirken Floridsdorf und Donaustadt. Fast jeder von ihnen sei bei einem Boxverein oder betreibe einen anderen Kampfsport. Die meisten seien arbeitslos und nutzten die Zeit, um sich im Internet – besonders auf Facebook – zu radikalisieren. Der Verfassungsschutz schätze ihre Zahl auf mehrere Hundert.“ (Die Presse).

Längst haben die Staaten in Europa begonnen, den Gewalttätern Tribut in Form hoher Sozialleistungen zu leisten. Wir zahlen dafür, unsere Freiheit einzuschränken und täglicher Gewalt ausgesetzt zu sein. Zusätzlich werden besonders die gewalttätigen Moslems von den Behörden und der Polizei beschützt und vor Zugriffen bewahrt. Nicht umsonst entreissen europäische Polizisten Menschen israelische Flaggen, während IS(IS)-Sympatisanten ihre Gewaltaufrufe ohne Sanktionen verbreiten dürfen – mit ISIS-Fahnen. Aufgrund verschiedener EU-Direktiven werden über Italien täglich hunderte Moslems für die Verstärkung der islamischen Kampfbrigaden in Europa importiert.

Christen, zieht Euch warm an! Lest in der Bibel! Betet für die Verfolgten! Nehmt Stellung und schützt Eure Geschwister! Lasst Euch durch den Heiligen Geist stärken!

Die Politik wird uns nicht mehr schützen.

Sichtbar ist das im Irak: die dort von Moslems verfolgten Christen haben weder die USA noch irgendein EU-Land dazu bewogen, einzugreifen. Mehr als ein mit der Schulter zucken war nicht sichtbar, obwohl es sich auch um hunderttausende Bedrohte handelt. Erst die Verfolgung der Yeziden bringt Bewegung in die Sache. Christen (und Juden) dürfen verbluten, vergewaltigt werden, hingerichtet, gekreuzigt, massengeschlachtet werden: würden die Yeziden nicht auch Opfer sein im Irak, nichts hätten die Europäer oder die Amerikaner für die Christen getan. Jetzt besteht etwas Hoffnung, dass mit der Hilfe für die Yeziden auch Christen im Irak gerettet werden können.





P R O T E S T A U F R U F

7 08 2014

der Union Orientalischer Christen in Österreich und der unten gelisteten kirchlichen Gemeinden und Organisationen aus Solidarität zu unseren Geschwistern im Mosul / Irak.

 

Wir rufen alle Christen und andere Glaubensrichtungen auf, sich an einem Protestmarsch zu beteiligen.  Dieser wird am

Sonntag den 10.8.2014 um 16.30 stattfinden

Treffpunkt Staatsoper (marschiert wird bis Stephansplatz)

Systemische Angriffe auf Zivilisten wegen Ihres Glaubens oder ihrer ethnischen Zugehörigkeit sind Verbrechen gegen die Menschlichkeit . Im 21. Jahrhundert soll das nicht mehr passieren. Wir wollen mit Plakaten, Gesang und Gebet auf die Christenverfolgung aufmerksam machen. Bitte verteilt diesen Aufruf weiter an alle eure Bekannten, Freunden und Gemeinden.

Gemeinsam machen wir auf das Unrecht aufmerksam!

Wir freuen uns auf euer Kommen. In diesem Sinne, Gott segne euch.

 

Union Orientalische Christen in Österreich.

* Liste der mitbeteiligten Kirchen u. Organisationen (Alphabetisch). ADO, Assyrische Demokratische Organization Armenisch-Apostolische Armenisch-Katholisch Assyrer des Osten Assyrische Demokratische Bewegung Chaldäer Evangelische Griechisch-Orthodoxe Koptisch-Orthodoxe Maroniten Mesopotamien Kultur und Sportverein Römisch-Katholisch (Melkiten) Syrische Orthodoxe (Gemeinde Mutter Maria) Syrisch-Orthodoxe (Gemeinde Petrus und Paulus) Syrisch-Orthodoxe (Gemeinde St. Ephrem) VSDO, Verein Stern den Orient





Systematische Christenverfolgung auch in Europa

30 07 2014

Übergriffe auf christliche Flüchtlinge in deutschen Asylantenheimen

Nachdem eine christliche Familie aus dem Irak Schlägen und Drohungen in einem deutschen Aufnahmelager ausgesetzt war, kehrte sie nach Mossul zurück.

München (idea) – Christliche Flüchtlinge aus dem Nahen und Mittleren Osten sind in deutschen Asylantenheimen häufig Opfer muslimischer Gewalt. Das berichtete das ARD-Magazin „Report München“ am 29. Juli. Eine christliche Familie aus dem Irak, die in einem Aufnahmelager in Bayern untergebracht war, sprach von Schlägen und Drohungen eines syrischen Islamisten. „Meine Frau war schwanger und hat die Situation nicht mehr ertragen“, sagte der Vater. Kurz nach den Übergriffen in dem Asylantenheim kehrte die Familie nach Mossul in den Irak zurück. Mittlerweile befindet sie sich erneut auf der Flucht vor der Terrorgruppe „Islamischer Staat“ (IS). Der Vorsitzende des Zentralrats der orientalischen Christen, Simon Jacob (München), sagte in dem Beitrag: „Ich hätte nie gedacht, dass Christen in einem freien Land wie Deutschland Angst haben brauchen. Man hätte die Familien schützen müssen.“ In dem Bericht erzählen ferner zwei syrische Christen, ihre Kinder würden in einem deutschen Asylantenheim von Muslimen gemobbt: „Ihnen wurde gesagt, ihr seid ungläubig, ihr esst Schwein, wir spielen nicht mit euch.“ Aus Furcht vor weiteren Schikanen wollten die Männer anonym bleiben. Laut „Report München“ gibt es keine offiziellen Zahlen zum Ausmaß der Übergriffe. Oft verzichteten Christen, die in den Asylantenheimen angegriffen werden, auf eine Anzeige, weil sie Angst hätten. In dem Beitrag regt der Vizepräsident des Bundestages, Johannes Singhammer (CSU), deswegen eine getrennte Unterbringung von christlichen und muslimischen Flüchtlingen an. Dem widersprach der religionspolitische Sprecher der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Volker Beck: „Eine getrennte Unterbringung von christlichen Flüchtlingen kann nur eine Notlösung sein.“ Man dürfe vor solchen „menschenfeindliche Tendenzen“ nicht kapitulieren, sondern müsse allen Neuankömmlingen klar machen, „dass Diskriminierung und Verfolgung aufgrund der Religion in Deutschland nicht geduldet wird.

Quelle: IDEA





Zum Ramadan. (Quelle: IDEA.DE)

7 07 2014

Ist Gott etwa schizophren?

Von Helmut Matthies

Kann Gott Menschen gleichzeitig dazu aufrufen, Feinde zu lieben und zu töten? Liest man kirchliche Grußworte zum jetzigen islamischen Fastenmonat, stellt sich diese an sich unsinnige Frage. Da schreibt die Leitung der EKD, der Ramadan würde die Aufmerksamkeit lenken auf eine „lebendige Beziehung zu Gott. Zu dem Gott, den Muslime und Christen als Schöpfer und Herrn des Lebens glauben und bekennen.“ Für den Landesbischof der Nordkirche – auch Leitender Bischof der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD) –, Gerhard Ulrich, eint trotz aller Unterschiede Christen und Muslime „der Glaube an den einen Gott, der Quelle und Ziel allen Lebens ist“.

Im Neuen Testament steht das Gegenteil

Doch wäre Gott dann nicht schizophren? Im Neuen Testament fordert er durch seinen Sohn Jesus Christus Nächsten- und Feindesliebe. Wäre er der gleiche Gott wie der Allah des Korans, würde er das glatte Gegenteil verlangen, heißt es doch in dem Buch, das Mohammed von Allah wörtlich diktiert worden sein soll, unmissverständlich: „Nehmt aber keinen von ihnen (den ‚Ungläubigen’) zum Freund … und so sie den Rücken kehren, so ergreift sie und schlagt sie tot, wo immer ihr sie findet …“ (Sure 4,89). Daher würden also die Millionen Christen in islamischen Ländern im Namen eines Gottes diskriminiert, der Christen und Muslime eint. Dann wären auch Christen letztlich mitverantwortlich für den Tod zahlloser Andersdenkender, Vergewaltigungen und Entführungen in manchen islamischen Staaten, denn sie glaubten ja an denselben Gott wie die Muslime.
Auch Christen haben im Laufe ihrer 2.000-jährigen Geschichte immer wieder Schlimmes angerichtet (bei unvergleichlich viel Positivem), aber sie konnten sich dabei nie auf ihr Fundament – das Neue Testament – berufen. Dagegen wird in der Glaubensbasis der Muslime, dem Koran, zwar gelegentlich zu Barmherzigkeit und Nächstenliebe aufgefordert, aber oft zur Gewalt. Jede Vermischung von Christentum und Islam fördert angesichts der vielen Schreckensmeldungen über islamistische Verbrechen den ohnehin vorhandenen Trend, Religion sei etwas Negatives. Vor allem aber: Nach den Aussagen des Korans ist Jesus weder gekreuzigt noch auferstanden. Alles, was den christlichen Glauben überhaupt begründet, wird geleugnet. Der Vater Jesu Christi ist ein völlig anderer als der Allah Mohammeds. Wenn die Kirchen die grundlegenden Unterschiede zwischen Islam und Christentum leugnen, sorgen sie eben nicht für Frieden, sondern bringen die Muslime sogar noch um ihr Heil, das allein in der Verbindung zu Jesus Christus liegt.

Kein Appell zugunsten der verfolgten Christen

Was würden wohl die über 200 christlichen Schülerinnen in Nigeria, die im Namen Allahs zwangs­islamisiert werden, von den kirchlichen Grußworten aus Deutschland denken? Was die Christen in islamischen Gefängnissen, die von der Todesstrafe bedroht sind, nur weil sie ihrem Glauben nicht abschwören? Wie bedrückt würden wohl die Hunderttausenden Christen im Nahen Osten und im Sudan sein, die man im Auftrag Allahs verfolgt, ja tötet, wenn sie sich nicht dem Islam unterwerfen? Warum gibt es in den kirchlichen Grußworten zum Ramadan keinen einzigen Appell an die hiesigen Muslimverbände, auf ihre Glaubensgenossen in islamischen Staaten einzuwirken, den Christen die Freiheit zu gewähren, die die Muslime hier in Deutschland haben? Die Anbiederei an den Islam ist nicht nur unbiblisch, sondern auch ein Zeichen mangelnder Solidarität mit den verfolgten Jüngern Jesu.

(Der Autor, Helmut Matthies, ist Leiter der Evangelischen Nachrichtenagentur idea (Wetzlar).)





Der wirkliche Skandal liegt nicht in Dubai, sondern in Wien

29 01 2014

Eine laut Medien nach Dubai gereiste Österreicherin islamischen Glaubens wird wegen außerehelichen Geschlechtsverkehrs angeklagt und darf nicht mehr ausreisen. Es droht ihr eine Gefängnisstrafe. Ihr Delikt: sie hat eine Vergewaltigung zur Anzeige gebracht. Ein Jemenit soll sie in einer Parkgarage vergewaltigt haben.

Zigtausende Österreicher haben inzwischen eine Petition unterschrieben und die österreichische Regierung dazu bewegt, eine Kommission nach Dubai zu entsenden, um die Frau freizubekommen.

Wir dürfen davon ausgehen, dass die meisten Österreicher, die nach Dubai fahren – besonders, wenn sie muslimischen Hintergrundes sind – wissen, dass die arabische Halbinsel nicht der Hort der westlich gedachten Freiheit ist und sich ihre Justiz nicht nach dem in Österreich gültigen Allgemeinen Bürgerlichen Gesetzbuch richtet, sondern nach der in islamischen Ländern üblichen Scharia. Das muss auch der mutmaßlich vergewaltigten Frau bekannt gewesen sein, denke ich.

Der wirkliche Skandal liegt aber in Wien.

Seit November 2012 wird in Wien das „König-Abdullah-Zentrum für interreligiösen und interkulturellen Dialog“, das vielgepriesene „Toleranzzentrum“ betrieben. Finanziert wird das Zentrum einerseits vom saudischen Königshaus, andererseits mit massiven Steuermitteln vom österreichischen Staat.

Jedermann weiß, dass Saudi Arabien eines der menschenrechtsverachtendsten Länder der Welt ist, regiert von einer islamofaschistischen Regierung, welche keinerlei ideologischen oder religiösen Widerspruch duldet,  ein Land, in welches Juden nicht einmal einreisen dürfen, in welchem Christen massiv verfolgt werden, der Besitz einer Bibel mit Gefängnis und Auspeitschung bestraft wird.

Saudi Arabien will uns Toleranz lehren. Es ist, als hätte Hitler ein Zentrum für Judenliebe errichtet oder Stalin ein Zentrum für Marktwirtschaft. Wann folgt das Zentrum für eine atomwaffenfreie Welt, errichtet von Nordkorea?

Die Geschichte ist voll von derartigen Täuschern.

Die Regierung in Wien toleriert und unterstützt aktiv eine Propagandainstitution eines islamofaschistischen Landes. Es wird vorwiegend von nicht moslemischen Bürgern des österreichischen Staates finanziert. Offensichtlich hat Österreich das Ziel, die strafrechtliche Verfolgung von unschuldigen Frauen, deren Verachtung, deren Entmenschlichung zu tolerieren.  Die Finanzierung des weltweiten Terrorismus durch Saudi Arabien haben wir zu akzeptieren – nicht zu vergessen die Lieferung von Waffen durch Saudi Arabien an syrische Terroristen, die reihenweise Christen abschlachten.  So will man einen vermeintlichen Frieden  schaffen, der zu nichts anderem führen wird, als zur islamistischen Unterdrückung auch Europas.

Ich will nicht, dass unsere Bürger Toleranz gegenüber der Sharia lernen.

Bevor die Österreicher eine Kommission nach Dubai entsenden, sollten sie unverzüglich das Zentrum, welches zur Akzeptanz islamistischer Menschenverachtung gegründet wurde und aus Steuermitteln finanziert wird, schließen, und den diplomatischen Schutz, welche die dort Tätigen genießen, aufheben.

Erst dann wird unserer österreichischen Mitbürgerin, die heute unter dem Gesetz der Sharia unschuldig festgehalten wird, für die verbrecherische Tat eines Mannes, wirklich Gerechtigkeit getan.





FP-Dobrilovic: UNO muss christliche Städte in Syrien schützen!

10 12 2013

Die Welt darf die Massaker an Christen nicht mehr länger ignorieren

Wien (OTS/fpd) – Islamisten aus aller Herren Länder, mindestens 50 

davon aus Österreich, wüten in Syrien mit Feuer und Schwert. Sie sind

eben dabei, das christliche Dorf Maalula mit seinen historischen
Klöstern in Schutt und Asche legen, und vertreiben oder töten
systematisch Christen. Für die Dschihadisten ist das aber nur ein
weiterer Mosaikstein auf dem Weg zu einem religiös reinen
Gottesstaat. Weitere „Säuberungsaktionen“ sollen folgen. 50.000, mehr
als zehn Prozent der syrischen Christen, haben sich bereits in den
Libanon retten müssen. „Das Vorgehen der radikalen Muslime findet
aber offenbar die Billigung des Westens. Die einzige Großmacht, die
kritisch auf den sich anbahnenden Völkermord hinweist, ist Russland“,
zeigt sich Konstantin Dobrilovic, Präsident der Christlich
Freiheitlichen Plattform (CFP), entsetzt. Er fordert, dass sich die
UNO umgehend mit den Massakern befassen muss: „Es darf doch nicht
sein, dass die hohen Herrschaften dort über die Gemetzel der
radikalen Islamisten im Nahen Osten und besonders in Syrien aus
machtpolitischen Gründen stillschweigend hinwegsehen. Derzeit können
sie sich offenbar nicht einmal zu einem Embargo gegen die
Gotteskrieger durchringen. Die Weltgemeinschaft hat aber die
moralische Pflicht, die Christen in Syrien, aber auch in allen
anderen arabischen Staaten zu schützen- und zwar jetzt!“

 

Solidaritätskundgebung mit verfolgten Christen:

Dienstag, 10.12.2013  17.15 Uhr: Fackelzug ab Staatsoper, danach ökumenische Andacht im Stephansdom





Diskriminierung von Christen in der EU nimmt zu

27 05 2013

Das Dokumentationsarchiv der Intoleranz gegen und Diskriminierung von Christen veröffentlicht in seinem jüngsten Jahresbericht 41 Fälle nationaler Gesetzgebung, die für Christen in über 15 EU-Mitgliedsstaaten nachteilige Auswirkungen haben. Zudem enthält der Bericht alleine für das Jahr 2012 im Gebiet der Europäischen Union 169 Fälle von drastischer Intoleranz gegen Christen.

Der Report wurde am 21. Mai in einer Rede auf der OSCE High Level Conference on Tolerance and Non-Discrimination in Tirana von der Leiterin des Dokumentationsarchivs, Gudrun Kugler präsentiert.

Folgende Missstände wurden dadurch besonders deutlich:

– Einschränkungen der Gewissensfreiheit (insbesondere in Belgien, der Tschechischen Republik, Frankreich, Österreich und Irland)

– Einschränkung der Redefreiheit durch Hate Speech Gesetzgebung (z. B. in Frankreich, Schweden und Großbritannien)

– Verstöße gegen die Versammlungsfreiheit (Deutschland, Frankreich, Niederlande, Österreich, Spanien)

– Diskriminierende Gleichbehandlungsgesetzgebung (EU, Großbritannien, Dänemark, Irland, Niederlande, Spanien) und

– Einschränkung der Elternrechte (Belgien, Frankreich, Deutschland, Slowakei, Spanien und Schweden).

Die EU Religion „Gender Mainstreaming“ ist mit dem Christentum nicht kompatibel. Christen, die sich nach ihrem Gewissen richten, werden in nächster Zeit verstärkt diskriminiert und kriminalisiert werden. Die Einschränkung der Meinungs- und Gewissensfreiheit ist ein Anfang, den es zu wehren gilt.

Nähere Information erhalten Sie auf: http://www.intoleranceagainstchristians.eu/





SCHENKE LICHT DEN BLINDEN

29 03 2010

Foto: Ko_An / Laura

von Inge M. Thürkauf

Die Würde des Menschen ist unantastbar. So jedenfalls beginnt unser Grundgesetz. 1993 hat das Bundesverfassungsgericht diesen ersten Satz des Grundgesetzes bekräftigt mit den Worten: „Zum menschlichen Leben gehört auch das ungeborene. Auch ihm gehört der Schutz des Staates… Der Schutzauftrag verpflichtet den Staat … den rechtlichen Schutzanspruch des ungeborenen Lebens im allgemeinen Bewußtsein zu erhalten und zu beleben.“ Hehre, große Worte!!! Was ist daraus geworden? Wie sieht die Realität aus?

Schon in der Schule wird den Kindern im Rahmen der Sexualaufklärung klargemacht, daß die wichtigste Vorsorge (oder Fürsorge?) die Verhütung der Schwangerschaft sei. Dazu sei es nötig, eine optimale Verhütungspraxis zu betreiben, und zwar mit Hilfe des beliebtesten Verhütungsmittels – mit der Pille. Diese feiert im kommenden August das 50. Jahr ihres Erscheinens – Happy Birthday! Kann man da nur sagen!

Die Pille wurde bei ihrer Einführung als Meilenstein in der Geschichte der Emanzipation gefeiert, und ihr Erfinder, so meinen die emanzipierten Kreise, verdiene, mit einem Denkmal geehrt zu werden.

Was in der Begeisterung verschwiegen wird, ist, daß kein Verhütungsmittel eine Schwangerschaft garantiert verhindert. Daher wird schon in den Schulen für eine „Nachverhütung“ und für sogenannte „unkomplizierte Abtreibungsmethoden“ geworben. Daß bei einer Abtreibung ein Mensch getötet und nicht ein himbeerartiges Gewebe oder ein Zellhaufen einfach nur entfernt wird, gehört nicht zur Aufklärung. Im Gegenteil, es wird bestritten, daß der Mensch von Anfang an, von der Zeugung an Mensch ist. Man setzt in die Köpfe der Minderjährigen und Jugendlichen die Meinung, daß sich der Embryo erst langsam zu einem Menschen entwickle und sie daher ein „Recht auf Abtreibung“ hätten. Die internationale Zusammenarbeit zwischen Beratungsstellen, wie z.B. pro Familia und den Abtreibungszentren funktioniert faktisch reibungslos. Abtreibung gilt als erkämpftes Frauenrecht, und zeitgemäß zu sein, entspricht der „politischen Korrektness“.

Die Tötungen ungeborener Kinder in Westeuropa und Nordamerika haben sich verfünfzehnfacht (Dr. Bernhard Nathanson). Abtreibung ist die häufigste Todesursache in Europa. Heute beklagen wir den „demographischen Wandel“ unserer Gesellschaft. Europa ist zu einem sterbenden Kontinent geworden seit vor über 30 Jahren die Europäer beschlossen haben, daß es eines Tages keine Europäer mehr geben soll. Das war, als die ehemals bestehenden Gesetze zum Schutz des ungeborenen menschlichen Lebens zu Fall gebracht und europaweit die Abtreibungsgesetze eingeführt wurden. Seit dieser Zeit ist der Mutterschoß der gefährlichste Ort auf der Welt geworden. Die logische Konsequenz ist, wir sterben aus, denn ein Staat ohne Menschen stirbt.

Vor über 40 Jahren hat Papst Paul VI. die Enzyklika „Humanae Vitae“ veröffentlicht, in der er die Lehre der Kirche über die eheliche Liebe und die Empfängnisregelung bekräftigte. Bedingt durch die Kulturrevolution jener Jahre konnten viele Bischöfe dem Druck der ideologisch geprägten Philosophen und Theologen nicht Stand halten und haben durch die Freigabe der Gewissensentscheidung die prophetische Weitsicht dieses päpstlichen Lehrschreibens relativiert.

In Deutschland wartet die sogenannte “Königsteiner Erklärung“ der Deutschen Bischofskonferenz bis heute auf die dringend notwendige Revision. Seit dem 40 jährigen Gedenktag vor zwei Jahren spricht niemand mehr davon, aber die Wunden, die durch das ablehnende Verhalten der Bischöfe gegenüber der Enzyklika geschlagen wurden, sind bis heute nicht verheilt, im Gegenteil. Die Konsequenzen der Revolte gegen das Sittengesetz sind für jeden deutlich zu erkennen: der dramatische Zerfall der Ehe, die Relativierung der Geschlechtlichkeit im Zuge der neuen Ideologie von Gender Mainstreaming, die zwangsweise Einführung der Schulsexualerziehung, die Mißachtung des menschlichen Lebens von der Zeugung bis zu seinem natürlichen Tod. Die Folgen dieser unheilvollen Ablehnung von „Humanae vitae“ haben uns durch die Geschehnisse der letzten Wochen mit einem Donnerschlag eingeholt, und es ist dringend zu hoffen, daß endlich das große Erwachen einsetzt und vor allem die Bischöfe erkennen, daß es einen engen Zusammenhang gibt zwischen der Zurückweisung von „Humanae vitae“ und dem sittlich-moralischen Zerfall vor allem der westlichen Welt.

Im Hinblick darauf, daß in den 80-er Jahren des letzten Jahrhunderts bekannte Parteigrößen von Bündnis90/Grünen Anträge eingebracht haben, die darauf abzielten, sexuelle Handlungen von Erwachsenen mit Kindern zu legalisieren, können die z. Zt. laufenden Diskussionen über Kindsmißbrauch nur als Heuchelei und Verhöhnung der Opfern bezeichnet werden. Durch die Entkriminalisierung der Pädasexualität sollte – wie es damals hieß –„etwas für die Lebenssituation der pädophilen Menschen getan werden“. Dazu wollte man das Strafrecht ändern. Wer von Mißbrauch spricht, muß auch von diesen Wegbereitern sprechen, denn viele der bekanntgewordenen Mißbrauchsopfer sind im Zeitraum der 80-er Jahre angesiedelt. Dieselben Leute, die damals Wege zum Kindsmißbrauch öffnen wollten, und zwar per Gesetz, haben nun einen altbewährten Sündenbock gefunden – die katholische Kirche.

Die heutige Situation zeigt unmißverständlich: wir sind in einen Zustand eingetreten, den man getrost als den Beginn einer Christenverfolgung bezeichnen kann, auch in unseren Breitengraden. Beispiele dazu gibt es genügend:

Ende September 2009 stand die Veranstaltung „1000 Kreuze für das Leben“ im Rampenlicht der Medien. Der Bundesverband Lebensrecht hat seine Mitglieder und alle Menschen guten Willens aufgerufen, sich zu einem „Schweigemarsch für das Leben“ in Berlin zu versammeln. Trotz des massiven Widerstands der linksradikalen Gegner trafen sich am Samstag, den 26. September 2009, über 1300 Lebensschützer zu einer gewaltfreien Kundgebung für das ungeborene Leben. Ca. 400 linksorientierte Rädelsführer im Gefolge ihrer Mitläufer sowie Vertreter der PRO FAMILIA und der Partei DIE LINKE gingen mit aggressiven Parolen gegen die friedlichen Demonstranten vor. Ihnen wurden Kreuze entrissen und in die Spree geworfen, eine Bibel wurde angezündet, und beim Gottesdienst in der St. Hedwigs-Kathedrale wurden die Gläubigen mit Eiern beworfen.

In welcher Gesellschaft leben wir, wo Menschen auf das Übelste beschimpft, ja sogar bedroht werden, nur weil sie sich für das Leben einsetzen?

Eine Merkwürdigkeit war jedoch zu verzeichnen: Trotz der offensichtlich lautstarken und gewalttätigen Aktionen im Verlauf der Berliner Veranstaltung von Seiten der Linken war es seltsam still in den Medien und in der politischen Szene. Kein Aufschrei wegen der Schändung christlicher Symbole und der Verspottung von Christen. Nicht auszudenken, welch ein Aufruhr ein ähnliches Vorgehen gegenüber Menschen jüdischen oder muslimischen Glaubens ausgelöst hätte. Die Beleidigungen und verbalen Bedrohungen von Christen scheinen jedoch weder Politiker noch die Medienleute interessieren zu wollen. Was sich in Berlin abgespielt hat, deutet auf eine Entwicklung hin, die beklemmend ist. Meinungsfreiheit gilt offensichtlich nur noch für Befürworter der Kindstötungen. Auf jene aber, die ihre Stimme erheben gegen das Unrecht der Abtreibung, fällt das Beil der Verleumdung, der Häme und des Spottes, sie werden als engstirnig, homophob und faschistisch diffamiert. Die Anzeichen einer latenten, aber stets klarer sich abzeichnenden Christenverfolgung treten immer deutlicher zu Tage.

Der Kirche wird vorgeworfen, sie sei intolerant gegenüber den gesellschaftlichen Veränderungen. Es ist jedoch keine Frage der Toleranz, den Tod eines Menschen zu verhindern und körperliche und geistige Zerstörung von Frauen und Männern abhalten zu wollen, sondern es ist eine Frage der Wahrheit und Liebe warnend aufzutreten und Grenzen aufzuzeigen, gleichgültig wie ewiggestrig man auch eingestuft wird.

2000 Jahre nachdem der Engel des Herrn Maria die Botschaft brachte (am 25. März haben wir das Hochfest „Maria Verkündigung“ gefeiert) und ihr Fiat der Welt den Erlöser schenkte, hat sich das christliche Abendland für den Embryo als Zellhaufen entschieden und den Ungeborenen das Menschsein abgesprochen. Die Folge ist: Abtreibung bis kurz vor der natürlichen Geburt. Überdies beeilt sich die Wissenschaft, zur Umgehung der natürlichen Zeugung, immer perfektere Wege aufzuzeigen, um den Menschen nicht mehr zu zeugen, sondern ihn in vitro zu machen, zu produzieren. Der Fortschritt ist heute soweit fortgeschritten, daß Embryonen eingefroren und für medizinische Zwecke – gewissermaßen aus der Kühltruhe – entnommen werden können. Also Forschung und Familienplanung mit menschlichem Leben aus dem Eis? In Amerika ist es sogar möglich, eingefrorene Embryonen zu adoptieren. Die Entwicklung dieser wissenschaftlichen „Erfolge“ deutet nur auf eines hin:

„Abtreibung ist nicht nur eine millionenfach erlebte menschliche Tragödie, sondern längst auch ein Milliardengeschäft geworden“, schreibt Alexandra M. Linder in ihrem Buch „Geschäft Abtreibung“. Mutig und schonungslos hat sie die skandalösen Fakten und Zusammenhänge rund um dieses Geschäft aufgedeckt. Zum Beispiel ist wenig bis gar nicht bekannt, daß eine große Zahl von Impfstoffen, die auch in Deutschland erhältlich sind, mit Hilfe der „Reste“ abgetriebene Kinder hergestellt wird.

Ein weiterer Skandal ist die zunehmende Herstellung von Kosmetika aus getöteten Kindern. Eine besonders zynische Note erhält die Tatsache, daß seit März letzten Jahres in der EU ein Verkaufsverbot für Kosmetikprodukte und Kosmetik-Rohstoffe besteht, die an Tieren getestet wurden. Man will den Konsumenten damit einreden, sie würden nur „ethische Hautcremes“ kaufen, und durch ihren Kauf nicht irgendwelche Tierversuche unterstützen. „Menschen hingegen können unbedenklich für solche Tests verbraucht werden, hier spielt Ethik offenbar keine Rolle“ (Alexandra M. Linder „Geschäft Abtreibung).

Im April 1980 öffnete man einen Lastwagen an der Grenze zwischen der Schweiz und Frankreich und fand Hunderte von tiefgekühlten abgetriebenen Kindern darin. Sie sollten an verschiedene französische Kosmetikfabriken geliefert werden, die ihre Produkte als „absolut natürlich“ anboten.

Alexandra Linder weist darauf hin, daß besonders die Herkunft der Inhaltsstoffe von in China hergestellten Hautpflegeprodukten unter die Lupe genommen werden sollten, weil in diesem Land die Verwendung von Föten für alle möglichen Zwecke normal ist.

Am Karsamstag betet die Kirche aus den Klageliedern des Propheten Jeremias mit der sich wiederholenden Antiphon: Jerusalem, Jerusalem bekehre dich zum Herrn, deinem Gott!

Auch das 21. Jahrhundert wird wie der Psalmist die Hände zum Himmel erheben müssen und flehen: Herr, gedenke nicht unserer alten Missetaten, laß eilends dein Erbarmen uns entgegenkommen, denn bitter arm sind wir geworden.

Kardinal Newman hat die Zeichen der Zeit in großer Deutlichkeit schon Ende des 19. Jahrhunderts erkannt: „O Gott, die Zeit ist voller Bedrängnis“, betete er. „Die Sache Christi liegt wie im Todeskampf. Und doch – nie schritt Christus mächtiger durch die Erdenzeit, nie war sein Kommen deutlicher, nie seine Nähe spürbarer, nie sein Dienst köstlicher – als jetzt. Darum laßt uns in diesen Augenblicken des Ewigen, zwischen Sturm und Sturm, in der Erdenzeit zu ihm beten: O Gott, Du kannst das Dunkel erleuchten, Du kannst es allein.“

Wir wollen den Herrn über Leben und Tod um seine Hilfe und sein Erbarmen bitten:

Herr Jesus Christus, Du weißt um unsere Schwachheit. Laß besonders die jungen Menschen erkennen, daß die Geschlechtlichkeit etwas Geheiligtes und Ehrfurchtgebietendes ist.

Laß sie verstehen, daß wahre Liebe wartet.

Maria, Mutter der Suchenden und Irrenden: SCHENKE LICHT DEN BLINDEN!

Herr Jesus Christus, das menschliche Herz ist für die Liebe, aber auch für die Treue geschaffen. Laß die Eheleute erkennen, daß ihre Verbindung ein von Dir geheiligtes, unauflösbares Band ist.

Maria, Mutter der schönen Liebe: SCHENKE LICHT DEN BLINDEN!

Herr Jesus Christus, die Frau ist bestimmt, Leben zu geben. Laß die Frauen erkennen, daß Abtreibung keine bequeme Flucht aus einer peinlichen Situation ist. Gib jeder ungewollt schwanger gewordenen Frau die Einsicht, daß ihr Leben nach einer Abtreibung nie mehr so sein wird, wie zuvor.

Maria, Mutter der Verzweifelten: SCHENKE LICHT DEN BLINDEN!

Herr Jesus Christus, oft werden Frauen von ihren Nächsten bedrängt, ihr Kind töten zu lassen. Laß die werdenden Mütter Menschen finden, die sie in ihrer Entscheidung, dem Kind das Leben zu schenken, unterstützen und sie nicht allein lassen.

Mutter des Guten Rates: SCHENKE LICHT DEN BLINDEN!

Herr Jesus Christus, die Wunde der Abtreibung kann die Zeit allein nicht heilen.

Laß die Herzen der Frauen, die abgetrieben haben nicht kalt und leer werden. Gewähre ihnen Genesung durch Reue und Vergebung im Sakrament der Beichte.

Maria, Mutter der Reumütigen: SCHENKE LICHT DEN BLINDEN!

Herr Jesus Christus, unsere Welt braucht nicht nur Mütter, sie braucht auch Väter. Laß die Männer erkennen, daß das Bedürfnis eines Kindes nach einem männlichen, väterlichen Vorbild notwendig ist für seine geistig-seelische und körperliche Entwicklung.

Maria, Mutter der Ehrfurcht vor dem Kind: SCHENKE LICHT DEN BLINDEN!

Jesus Christus, unser Herr und Gott! Die Welt ist in großer Bedrängnis. Der Glaube an das Opfer Deiner Liebe am Kreuz und an Deine glorreiche Auferstehung von den Toten ist in vielen Herzen erkaltet. Sende uns Deinen Heiligen Geist, daß er uns erfülle mit seinen Sieben Gaben, die er verwaltet. Sie mögen uns zur Umkehr führen, denn der Unglaube des modernen Menschen zerstört unsere Heimat, unseren Kontinent, er zerstört Europa.

Daher möchte ich mit einer innigen Bitte schließen:

EUROPA! EUROPA! – BEKEHRE DICH ZUM HERRN

DEINEM GOTT!





Christenverfolgung heute

28 01 2010

von Inge M. Thürkauf

Angefangen bei den Aposteln bis in unsere Zeit zieht ein blutiger Strom von Gemarterten um Christi willen durch die Geschichte. In allen Epochen und in allen Erdteilen haben Missionare bei der Verbreitung der christlichen Botschaft ihr Leben gegeben.

Woher rührt diese Feindschaft auf eine Religion, deren Gründer als Friedensfürst auf diese Welt gekommen ist? Die Verfolgung der Christen geschieht nicht von ungefähr, sie ist eine Konsequenz der christlichen Prinzipien, die den Konflikt mit der „Welt“ unvermeidbar machen. Man kann nicht zwei Herren dienen: Gott und der Welt. Die großen Verfolgungswellen der Neuzeit: die Revolutionen in Frankreich und Rußland mit den Folgeerscheinungen, die das 20. Jahrhundert geprägt haben und worunter auch unser Jahrhundert noch lange leiden wird, tragen den Stempel des Hasses gegen Christus, den Gekreuzigten und Auferstandenen.

Christenverfolgung ist nicht irgendein Geschehen innerhalb der Geschichte der Völker. Sie ist eine Tatsache, die zu Beginn dieses neuen Jahrtausends global anzutreffen ist. Die Berichte der Hilfswerke („Kirche in Not“, die „Internationale Gesellschaft für Menschenrechte“ (IGFM) oder „Open Doors“) sollten uns eigentlich aufrütteln, aber wer liest sie schon. Jene, die sich informieren wollen, werden erschüttert zur Kenntnis nehmen müssen, daß derzeit die größte Christenverfolgung aller Zeiten stattfindet. Nahezu 200 Millionen Christen auf der ganzen Welt erleiden ihres Glaubens wegen die unterschiedlichsten Formen von Gewalt, bis hin zum Mord.

Besonders die Ereignisse des 11. Septembers 2001 und die daraufhin erfolgte militärische Intervention der USA in Afghanistan gegen die dort herrschenden Taliban führten zu vermehrten Attacken auf Christen in verschiedenen Ländern. Weil die „Kreuzzügler aus dem Westen“ die Muslime attackieren, so die für sie logischen Argumente, müssen die Christen bekämpft werden. Dabei wird vergessen, daß der Westen längst das christliche Erbe verlassen hat. Weite Teile der Bevölkerung Europas sehen sich kaum mehr mit diesem Glauben verbunden. Das hat zur Folge, daß die Christen in den islamischen Ländern sich von den Bürgern des Westens im Stich gelassen fühlen, da diese sich nicht für das Schicksal von Menschen, die aus religiösen Gründen unterdrückt und verfolgt werden, interessieren. Es werden in den westlichen Ländern keine Demonstrationen zugunsten verfolgter Christen abgehalten, keine „Menschenkette“ führt als Zeichen der „Solidarität“ über Ländergrenzen hinweg.

Was Christen mit wachsender Besorgnis beobachten, ist die Intoleranz jener, die sich in ihren eigenen Belangen lautstark auf Toleranz berufen. Meinungsfreiheit fordern sie lediglich um ihrer eigenen Ziele willen. Auf jene aber, die ihre Stimme gegen Unrecht erheben fällt das Beil der Verleumdung, der Häme und des Spottes. Sie werden als engstirnig, homophob, faschistisch und vieles mehr diffamiert und können, aufgrund neuer Gesetzgebung auch strafrechtlich verfolgt werden.

Wird Europa sich je wieder auf sein christliches Menschenbild zurückbesinnen können? Die Antwort gibt uns die christliche Hoffnung, die Hoffnung wider alle Hoffnung, die uns die Zuversicht schenkt, aus der Erfahrung der Vergangenheit darauf zu vertrauen, daß die Kirche in Zeiten der Verfolgung an Kraft zunimmt, denn die wahre Kirche, so ein Ausspruch eines russischen Starzen, ist die verfolgte Kirche. Die Aufforderung des hl. Paulus „den neuen Menschen anzuziehen“, mit Mut und Zivilcourage das Evangelium Christi zu leben und zu verkünden – gelegen oder ungelegen -, damit wir nicht schuldig werden, ist so aktuell wie vor 2000 Jahren. Dazu brauchen wir aber die Gnade des Glaubens, um die wir den Herrn, den Gott alles Trostes bitten müssen, denn „von Abel bis zu diesen Zeiten verläuft der Weg der Kirche zwischen den Verfolgungen der Welt und den Tröstungen Gottes“.








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