Familiengelder: wo bleibt der Aufschrei?

10 05 2010

Im heutigen Kurier (10. Mai 2010) schreibt Daniela Kittner in der Kolumne „Politik von Innen“ dass es offenbar Überlegungen gibt, die Familienbeihilfe für studierende Kinder abzuschaffen. Bekommen die 220.000 Kinder ab 19 Jahren keine Familienbeihilfe mehr, so könnten damit 437 Mio Euro Einsparungen im Familienbereich realisiert werden. Auch die Abschaffung der 13. Familienbeihilfe (ein vermeintliches Wahlzuckerl aus 2008, tatsächlich aber eine nicht ausreichende Valorisierung der Familienbeihilfe) ist in Diskussion.

Tatsache ist, dass Eltern für ihre Kinder eine Unterhaltspflicht haben und der Sinn der Familienbeihilfe ist es ja gerade, diejenigen die Kinder haben in dieser Unterhaltspflicht zu unterstützen, weil Kinderlose eben nicht diese gesetzliche Verpflichtung haben und von den Kindern – gerade wenn sie Akademiker und Leistungsträger sind – profitieren. Wahrscheinlich wird damit argumentiert werden, dass ja „arme“ Familien bzw. Studenten Studienbeihilfe beziehen können. Das trifft dann aber wieder die Mittelstandsfamilien, die schon jetzt mit ihren Steuern halb Österreich mitfinanzieren, eben die Melkkühe der Nation.

Hinweisen möchte ich noch darauf, dass der Bauernbund in Person ihres Direktors am Freitag gegen die geplanten Kürzungen mit der Heckenschere protestiert hat (http://derstandard.at/1271376257216/OeVP-Bauernbund-gegen-Proells-Kuerzungsplaene). Von führenden Familienpolitikern habe ich bis dato keine Proteste vernommen. Die Ausgaben des Familienlastenausgleichsfonds sollen nach dem Bundesfinanzrahmengesetz bis 2014 um 420 Mio Euro gegenüber dem BVA 2010 gekürzt werden. Dieses Geld gehört jedoch zweckgewidmet den Familien und ist im engeren Sinne kein freies Budget des Bundes. Zudem wird schon jetzt der FLAF zweckwidrig geplündert, etwa mit 888 Mio Euro (!), die an die Pensionsversicherungen gehen! Hier wäre Kostenwahrheit angebracht!

Im Gesundheitsressort werden 64 Mio eingespart, im Außenministerium 30 Mio, im Unterrichts- und Kulturministerium 234 Mio, bei Wissenschaft und Forschung 101 Mio, im Umweltministerium 46 Mio – und bei den Familien 420 Mio?

Familien, die schon jetzt ungerecht behandelt werden, sollen die ganze Budgetkonsolidierung finanzieren? Und Griechenland retten?

Dringende Proteste sind jetzt notwendig!





Ansporn zu +++Geld für Familien und Eltern durch die Steuerreform 2009

25 01 2010

Oftmals hören und lesen wir von der steuerlichen Benachteiligung der Familien. Zweifellos ist das bestehende System fehlerbehaftet und bis jetzt, außer fallweiser Symptombehandlungen, im Kern immer noch nicht auf die nachhaltige Verbesserung der Umstände von Familien ausgerichtet. Der ideologische Konflikt um die Kinderbetreuung – zwischen der größtenteils linken Position der großangelegten Verstaatlichung der Kinderziehung unter dem Vorwand der wirtschaftlichen Gleichstellung der Geschlechter einerseits – und dem familienbewußtem Ansatz der Anerkennung und Bedeutung der mütterlichen Betreuung, speziell in den ersten 3 Lebensjahren für eine gesunde Entwicklung der nächsten Generation andererseits – ist voll im Gange.

Dabei besteht die Gefahr, die kleinen, aber vorhandenen Rechte und Errungenschaften zu übersehen, die für Familien und Eltern im Zuge von Verhandlungen und politischen Kompromissen erreicht wurden. Dazu gehören unter anderem die vorteilhaften Änderungen im Steuerrecht im Bezug auf die Arbeitnehmerveranlagung, die nun erstmals rückwirkend für das Jahr 2009 geltend gemacht werden können. Das Institut für Ehe und Familie hält dazu eine Informationsveranstaltung für Tipps zur steuerlichen Optimierung am kommenden Mittwoch, 27.01.2010 um 14:30 Uhr im Sitzungssaal (Mezzanin) in der Spiegelgasse 3, 1010 Wien ab.

Aber auch wenn diese Gelegenheit nicht wahrgenommen werden kann, sollte man sich nicht von der Nutzung der neuen Vorteile für Steuerzahlende abbringen lassen:

  • Kinderbetreuungskosten für bis 10-jährige sind absetzbar
  • Babysitterkosten für bis 10-jährige sind absetzbar
  • Abeitgebern wird die Option gegeben, Eltern einen bis zu 500€ steuerfreien Zuschuss für die Betreuung zu geben (pro Kind im Alter bis zu 10 Jahren) – ein Anreiz einmal auf den Dienstgeber zuzugehen und somit eine etwaige ansonsten Steuerpflichtige Boni-Zahlung für beide sinnvoller zu gestalten
  • der erhöhte Kinderfreibetrag ist durch das neue L1k Formular nun auch auf die Elternteile aufteilbar (spezieller Vorteil für getrennte Eltern)
  • Splitting der Topf-Sonderausgaben auf die Steuerpflichtigen Eheleute bzw. Partner
  • u.v.m.

Es zahlt sich aus, aktiv an die Sache heranzugehen – Hilfestellung dazu gibt es direkt auf der Homepage des Finanzamts bzw. berät auch der ÖAAB gerne über Details (01/40141-225). Der einigen vielleicht schon bekannte Service „Finanzonline“ des BMF bietet neben einfacher Bedienung und Vermeidung von Postwegen auch die Möglichkeit einer „Proberechnung“, sodass eine Optimierung im Vorfeld leicht fällt. Wichig ist es, laufende Belege zu sammeln und bei der Erstellung der Arbeitnehmerveranlagung zu betrachten, so erkennt man die Möglichkeiten.

Das Finanzamt berichtet, dass jedes Jahr viele Millionen über die Arbeitnehmerveranlagung nicht abgeholt werden. Sorgen wir dafür, dass es sich dabei jetzt und in Zukunft nicht um unser Geld handelt!





Volksbefragung in Wien: Vorsicht Fangfrage

24 01 2010

Personen die spätestens mit 4. Jänner 2010 ihren Hauptwohnsitz in Wien begründet haben, dürfen bei der Volksbefragung der Rathaus-Sozialisten mitmachen. Die Volksbefragung findet von Donnerstag, 11. Februar bis Samstag, 13. Februar 2010 statt. Es werden fünf No-Na-Fragen gestellt: zu Hausbesorgern, Ganztagsschule, Citymaut, U-Bahn in der Nacht und Hundeführerschein für Kampfhunde. Die Formulierungen der Fragen wurden kürzlich bekanntgegeben (hier nachlesbar) und sind im Stil von real- und sonstigen sozialistischen Regimen gehalten (Jubel über die bisherigen Leistungen und dann eine Suggestivfrage).

Besondere Vorsicht ist bei der Frage 2 zum Thema Ganztagsschule notwendig: Der Text lautet:

Internationale Studien zeigen, dass die Ganztagsschule der entscheidende Erfolgsfaktor für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie darstellt sowie das Bildungsniveau der Bevölkerung deutlich hebt.  Sind Sie für ein flächendeckendes Angebot an Ganztagsschulen in Wien?

Es ist unter Familien- und Schulexperten allgemein bekannt, dass die Wiener Sozialisten unter „Ganztagsschule“ keineswegs einfach eine Schule mit Betreuungsmöglichkeit am Nachmittag meinen, sondern eine Schule in der der verpflichtende Unterricht auch am Nachmittag stattfindet. Der Fachausdruck dafür lautet „verschränkter Unterricht“ (Freizeit und Unterricht wechseln sich ab). In solchen Schulen müssen die Kinder bis am Abend bleiben, ein vorzeitiges Gehen ist nicht erlaubt. Das wäre das Ende für familiäre Vorhaben, Ausflüge, private Museumsbesuche, Pfadfindernachmittage, Ministrantenstunden, Sportvereine etc. etc.

Der Bedarf an Betreuung von Schulkindern am Nachmittag kann durchaus mit Horten oder freiwilliger Betreuung an der Schule am Nachmittag gedeckt werden. Die zwangsweise Betreuung am Nachmittag schließt an den Zwangskindergarten an (derzeit nur für fünfjährige Kinder, soll aber ausgeweitet werden). Ziel ist offenbar die Vergesellschaftung der Kinder, ein Modell das in der DDR oder in anderen realsozialistischen Regimen geübt wurde.





Feminismus und New Age als Vorreiter des Genderismus

16 01 2010
cc Foto:  Stephan Mosel

Inge M. Thürkauf

Die Bewegung, die der Gender-Diskussion den Weg geebnet hat, ist der Feminismus. Vor allem der radikale oder Gender-Feminismus in Verbindung mit der Bewegung von New Age hat in den letzten Jahrzehnten die Umformung oder besser gesagt die Umerziehung der öffentlichen Meinung intensiviert, als eine die Gesellschaft verändernde Bewegung auf der Grundlage eines New-Age-Menschenbildes, das die Vorbereitung war zum Menschenbild des Genderismus. Es ging und geht den Gender-Feministinnen keineswegs um die Beseitigung von Ungerechtigkeit gegenüber der Frau z.B. im Berufsleben. Im Gegenteil, die Forderung nach Gleichberechtigung ist ihnen ein Dorn im Auge, denn wo für die Gleichberechtigung gekämpft wird, verlieren sie ihr eigentliches Ziel: die weibliche Macht in sämtlichen Bereichen der Gesellschaft – unter Ausschaltung der Männer – zur Geltung zu bringen. Gender Mainstreaming ist exakt das Kontrollinstrument zur Aufhebung der Männerdominanz. Familie, Mutterschaft und Schwangerschaft werden von den radikalen Feministinnen als Diskriminierung der Frau angesehen. Die Schwangerschaft sei barbarisch, als gesund könne man sie auch nicht bezeichnen. Es war dann auch die feministische Bewegung, die sich von Anfang an einig war im Kampf um die Freigabe der Abtreibung. Millionen Ungeborener wurden in den letzten Jahrzehnten abgetrieben. Wir sterben aus, die westlichen Länder leiden unter der sogenannten demographischen Katastrophe und noch immer hat kein Umdenken stattgefunden. Auf der einen Seite wird für die Abtreibung gekämpft, auf der anderen Seite will man die künstliche Fortpflanzung in Anspruch nehmen. Wie dekadent muß eine Gesellschaft sein, um die Schizophrenie darin nicht zu erkennen. Es geht auch hier den Gender-Feministinnen unverblümt um die Zerstörung der Familie, um die Zerstörung des Männlichen und Weiblichen, denn, das Ende der biologischen Familie, so heißt es in einem Studienprogramm, wird auch dem Bedürfnis für sexuelle Unterdrückung ein Ende bereiten. Es wird angestrebt, daß außereheliche, homosexuelle, lesbische Lebensweisen gesetzlich verankert und nicht lediglich toleriert werden. Die feministische Gleichheit bedeutet nicht nur Gleichheit vor dem Gesetz oder Gleichheit in der Befriedigung von Grundbedürfnissen, sondern daß Frauen keine Kinder austragen müssen. Die Zerstörung der biologischen Familie erlaubt das Emporkommen neuer Frauen und Männer, die sich von allen bisher existenten Menschen unterscheiden. „Solange menschliche Wesen nicht in der Retorte entstehen, sondern von Frauen zur Welt gebracht werden müssen, so lange bleibt die Frau dem Manne gegenüber von vornherein im Nachteil.“ Daher wird statt der natürlichen Kinderzeugung die künstliche Befruchtung proklamiert, also in Vitro-Fertilisation. Außerdem verlangt die Strategie der Gender-Feministinnen, daß diese von ihnen geforderten Rechte als Weiterentwicklung der von der UNO geschützten Menschenrechte akzeptiert werden und benutzt die UNO, um dieses Recht weltweit zu forcieren.





Warum Manhattan für Europa sehr bedeutend ist

20 12 2009

Manhattan, der teuerste Stadtteil New Yorks, beheimatet die Büros von Amerikas Finanz- und Wirtschaftseliten. Dieses mal haben sich die amerikanischen christlichen Leiter in Manhattan getroffen und ein bedeutendes Dokument erstellt. Es bleibt zu hoffen, dass wenigstens einige Menschen Ohren haben um zu hören.

Die „Manhattan Erklärung“ (Manhattan Declaration) wurde im September dieses Jahres von einer großen Anzahl von Geistlichen und christlichen Leitern der unterschiedlichsten christlichen Konfessionen unterzeichnet und veröffentlicht. Die Erklärung erinnert an die bedeutenden Errungenschaften der westlichen Gesellschaft über die letzten 2000 Jahre, die vormehmlich von Christen, basierend auf christlichen Werten, maßgeblich beeinflußt und geleitet wurden. Von den sozialen Errungenschaften die bereits im römischen Reich erzielt wurden, über die Abschaffung der Sklaverei, bis zur Bürgerrechtsbewegung und den andauerenden aufopfernden Einsatz gegen die Armut. Jedoch sehen die vereinten christlichen Leiter derzeit eine weltweite Abkehr von den christlichen Werten und daher auch mittelfristig eine Rückentwicklung der Gesellschaft. Davor wollen sie warenen.

Die Unterzeichner der Manhattan Erklärung treten klar gegen den Zeitgeist auf und weisen im Besonderen auf folgende Fundamente der Gesellschaft hin die derzeit von den politischen Eliten, allen voran auch den maßgeblichen Kräften in der EU, ausgehebelt werden:

1, Das angeborene Recht auf Leben, von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod und die wesensmäßige Würde des Menschens

2, Die Ehe aus Sicht der natürlichen Schöpfungsordnung als die verbindliche Einheit zwischen Mann und Frau und die Familie als fundamentalste gesellschaftliche Einrichtung

3, Die Religionsfreiheit die sich aus der Freiheit und Würde des Menschens ableitet

Die EU geht in diesen Punkten andere Wege. Manche davon sind schlau getarnt und für einen Außenstehenden schwer zu durchblicken. In Bezug auf die angeführten Punkte bedeutet dies:

add 1, Die EU ist ein starker Wegbereiter der Abtreibung, die Euthanasie ist in Vorbereitung und wird auch bald folgen. Das Recht auf Abtreibung wurde bereits vom Europarat beschlossen und findet demnächst den Einzug in das EU Parlament. Auch die Euthanasie und die Beendung vom Leben von Alten, unheilbar Kranken, usw. wird sich bald über Europa ausbreiten. Diese Sicht ist logisch nachvollziehbar für ein Land das Gott und die göttliche Schöpfung und Würde des Menschens abschüttelt. Anstatt Gott setzt die EU den Menschen auf den Gottes Thron. Dadurch relativiert sie die Grundwerte und kann unabhängig von christlichen Werten eigene Werte gestalten, je nach Befinden und Absicht. Das kann nicht gut sein. Denn dadurch werden immer die Absichten und die Selbstsucht der Mächtigen unterstützt.

add 2, Die Ehe als Verbindung zwischen Mann und Frau wird vom europäischen Gebot des Gender Mainstreamings ersetzt. Gender Mainstreaming ist eine Gegenposition zu der natürlichen Schöpfungsordnung und ersetzt das natürliche Geschlecht durch das soziale Geschlecht, da Geschlechterrollen nur durch die Gesellschaft anerzogen und nicht angeboren sind. Diese unbewiesene Theorie ist die Basis eines neuen Gender – Glaubens. Auf dessen Basis wird die Rolle von Mann und Frau total aufgehoben und alle Arten von Orientierungen wie Transgender oder alles sonstige denkbare findet Einzug in die Gender Ideologie. Dadurch entfällt die Rolle der klassischen Familie und es gibt nur mehr Beziehungen verschiedenster Art und sexueller Orientierung. Familie ist dann dort wo Kinder sind oder mehrere Personen in einer Art Lebensgemeinschaft zusammenleben. Für die nachfolgende Generation birgt diese Ideologie verheerende Folgen. Bindungsstörungen und soziale Verhaltensstörungen werden die unausweichliche Folge davon sein.  Andererseits wird die Institution der Familie zerstört und die Bedeutung des Staates als zentrales Bindeglied stark erhöht.

add 3, Die EU tritt doch recht deutlich für die Religionsfreiheit ein, möchte man meinen wenn man den Aufschrei anlässlich des Minarettverbotes verfolgt. Dies ist aber nur eine sehr gute Tarnung der wahren Absichten. Die EU ist nicht nur ein säkularer Staatenbund. Die EU hat auch eine Staatsreligion, und zwar den Atheismus. Jeder Staat, so streng auch die Trennung von Staat und Kirche vollzogen ist, hat ein Rechtssystem das auf Glaubensgrundsätzen aufgebaut ist. Bis heute sind die Verfassungen der meisten europäischen Staaten und deren gesamte Rechtssysteme auf christliche Werte ausgerichtet, auch wenn in den meisten Verfassungen kein expliziter Gottesbezug steht.  In der EU Verfassung, oder besser gesagt im Vertrag vom Lissabon und den anderen relevanten Verträgen wird aber deutlich, dass die EU alles was christlichen Werten entspricht langsam aber sicher eliminiert. Die modernste Gesellschaft der Welt soll entstehen, sagt uns der Prospekt zum Vertrag von Lissabon, der noch von der damaligen Ministerin Plassnik erstellt wurde. Die Antidiskriminierungsbehörde wird sich darum kümmern, dass gegen die Religionsfreiheit, die atheistischen Werte der EU durchgesetzt werden und dass der Islam zu einem „Euro-Islam“ wird, das Christentum am besten nur mehr zur Erhaltung der Kirchen besteht und alle Religionen zu einer Art Einheitsbrei – Märchen werden, an das am Ende sowieso niemand mehr ernsthaft glauben will.

Die authorisierte deutsche Übersetzung der Manhattan Erklärung finden Sie beim deutschen Institut für Ethik und Werte

Original kann man die Manhattan Declaration lesen unter manhattandeclaration.org

Die Deklaration kann hier online unterzeichnet werden

Leider sind viele dieser Informationen der Gesellschaft unbekannt. Helfen Sie mit die Nachricht zu verbreiten. Beschäfitgen Sie sich mit diesen Themen und informieren Sie ihre Freunde und Bekannte darüber. Reden Sie mit Ihren Pfarrer, Pastor oder Hauskreisleiter darüber, schreiben Sie Leserbriefe, beteiligen Sie sich an der öffentlichen Diskussion und schweigen Sie nicht.





Errichtung einer Unrechtsgesellschaft

27 11 2009

Unsere Politiker und Machtinhaber sind die Proponenten der Errichtung eines Unrechtssystems zur Festigung einer Oligarchen Gesellschaft.

Unrecht 1.) Bankenchefs, die Milliarden verzocken, werden nicht gleich behandelt, sondern gleicher:

Banken, deren Eigentümer und Vorstände erhalten für veruntreutes Geld Staatshilfen und müssen keinerlei Verantwortung für ihr Handeln oder das Wirtschaftsgeschehen übernehmen, sondern werden mit den Steuergeldern der arbeitenden Bevölkerung im Sinne von Tributzahlungen gefördert. Andere Unternehmer („nicht systemrelevante“ – so der zynische Zusatz) müssen weiterhin ihren Obulus entrichten, auch wenn sich deren wirtschaftliche Situation wesentlich verschlechtert hat. Banken – die Begünstigten – fahren einen noch nie dagewesenen Feldzug gegen jene, welche auch bereits gescheitert sind – mit Pfändungen, Gerichtsprozessen und Enteignungen (kennen Sie das Gleichnis vom unbarmherzigen Knecht in Matthäus 18, V. 21-35?). Ganz zu schweigen von allen anderen Opfern dieser gierigen Zocker.

Unrecht 2.) Förderung der Faulheit:

Von Reallohnzuwächsen oder gar Gewinnsprüngen kann der normale Bürger und der durchschnittliche Unternehmer nur träumen. Unsere Politiker haben nichts Anderes im Sinne, als die nichtarbeitende Bevölkerung a) zu vermehren (niedriges Pensionseintrittsalter, Mindestsicherungen etc.), b) mit Geldern der Steuerzahler unverhältnismässig zu bereichern (unrealistisch hohe Abschlüsse) und c) hoch zu belohnen: Einkommen aus Arbeit wird mit dem Vielfachen von Einkommen aus jenem Kapital besteuert, für welches Geringverdiener schuften müssen.

Unrecht 3.) Konsequente Abschaffung der positiven Diskriminierung der Familien:

Homos erhalten zukünftig gleiche Begünstigungen aus dem Sozialsystem wie Menschen, welche die Verantwortung für das Weiterfunktionieren der Gesellschaft durch Aufzucht und Erziehung von Kindern zu anständigen Menschen übernehmen. Schwule werden die Pensionsbeiträge von vielen Kindern konsumieren, (zumeist) Mütter erhalten schon jetzt wesentlich geringere oder gar keine Pensionen, wenn sie Kinder in die Welt gesetzt haben. Der Generationenvertrag wird immer mehr zur massiven Bestrafung der Kindergenerationen. Abtreibungsfolgen müssen von der „Allgemeinheit“ (=die arbeitende, steuer- und sozialversicherungszahlende Bevölkerungsminderheit) bezahlt werden.

Es wird Zeit, dass wir – das Volk – nicht mehr wie die dummen Schafe dieses Unrechtschaffen ertragen.

Wo ist die Empörung?





Kondome auf Banane: Sexualerziehung in der Schule

15 11 2009

KondomDas Angebot ergießt sich über die Direktionen und Konferenzzimmer: Der Love-Bus in Ober- und Niederösterreich, Love-Talks (in Wien mit Besuch des Homo-Hauptquartiers Rosa-Lila-Villa) und viele andere bieten ihre Dienste für die schulische Sexualerziehung an. Meistens werden die Eltern gar nicht gefragt und erfahren erst davon, wenn die Kinder verstört davon zu Hause berichten. Aber die Eltern sind dem in Österreich nicht schutzlos ausgeliefert!

Die Österreichischen Behörden müssen auf die Bundesverfassung Rücksicht nehmen: Der Art. 2 des 1. Zusatzprotokolls der Europäischen Menschenrechtskonvention, in Österreich Verfassungsrecht, normiert: Der Staat hat bei der Ausübung der von ihm auf dem Gebiet der Erziehung und des Unterrichts übernommenen Aufgaben das Recht der Eltern zu achten, die Erziehung und den Unterricht der Kinder entsprechend ihrer eigenen religiösen und weltanschaulichen Überzeugungen sicherzustellen.

Das Unterrichtsministerium hat 1990 einen Erlaß herausgegeben, der die Richtlinien der Sexualerziehung im Unterricht regelt. Die darin gesetzten Ziele sind schwer erfüllbar. Soll es doch die Aufgabe der Schule sein „mit einer offenen, zeitgemäßen und werterfüllten Orientierung an der Bewusstseinsbildung der Schüler und Schülerinnen in Fragen der Sexualität und Partnerschaft mitzuwirken.“ Zeitgemäße und werterfüllte Orientierung ? Und vor allem, welche Werte sollen zur Anwendung kommen? Im Kapitel 2 kann man schon erahnen, um welche Geisteshaltung es geht: „Ein rascher Wandel gesellschaftlicher Normen macht die Jugend unsicher“. Sicherheitshalber wurde auch gleich normiert, dass die Exualerziehung nicht wertfrei sein soll und die Leitvorstellungen der verschiedenen Gesellschaftsgruppen zur Sexualerziehung sachlich darzulegen sind.Ich kann mir allerdings nicht vorstellen, dass die katholische Sexualmoral in der Praxis tatsächlich sachlich dargelegt werden.

Für die Eltern wichtig ist aber der Hinweis: „Die Sexualerziehung ist als Teil der Gesamterziehung anzusehen; die Zusammenarbeit mit dem Elternhaus ist daher von besonderer Bedeutung“. Aber gleich anschließend: „Vorhandenes Wissen über Sexualität ist in der Schule zu ergänzen, zu vertiefen und gegebenenfalls zu berichtigen“. Aha, gegebenenfalls berichtigt die Schule das Wissen der Kinder, das von zu Hause mitgegeben wurde.

Im Kapitel 4.3 „Zusammenarbeit mit den Eltern/Erziehungsberechtigten“ wird der Erlaß dann konkret: „Sexualerziehung ist die primäre Aufgabe der Eltern / Erziehungsberechtigten“. Danke. Und gleich danach wieder der Hinweis auf die mögliche Umerziehung: „Im Unterricht an den Schulen wird daher in steter Zusammenarbeit mit dem Elternhaus diese Bildungs- und Erziehungsarbeit durch Vermittlung entsprechender Wissensinhalte und Verhaltensweisen umfassend zu ergänzen, zu vertiefen und gegebenenfalls zu korrigieren sein“. Aber immerhin: „stete Zusammenarbeit mit dem Elternhaus“ ist vorgesehen.

Der Erlaß sieht auch eine Elternversammlung vor: „In einer Elternversammlung in den ersten Monaten des Schuljahres ist vor allem in der Grundschule die Sexualerziehung in Elternhaus und Schule aufeinander abzustimmen. Die Aussprache mit den Eltern hat im Rahmen einer Klassenelternberatung stattzufinden, wobei altersspezifische Fragen und Unterrichtsinhalte der Sexualerziehung eingehend zu besprechen sind. Die Orientierung im Unterricht soll erst nach einer angemessenen Zeit beginnen, damit die Eltern ausreichend Gelegenheit zum Gespräch mit ihren Kindern haben.“ Und ganz wichtig (im Hinblick auf die beliebte Methode Kondom auf Banane aufrollen): Die zur Anwendung gelangenden Unterrichtsmittel und Lehrbehelfe sind auch den Eltern vorzustellen, und es ist ausreichend Gelegenheit zur Diskussion zu geben.

Nochmals wird abschließend auf die Zusammenarbeit hingewiesen: „Für den Erfolg des Sexualunterrichtes ist ein gutes Vertrauensverhältnis zwischen Lehrern/Lehrerinnen und Eltern erforderlich. Besonders die Eltern der Schüler und Schülerinnen der Grundschule sind rechtzeitig darüber zu informieren, welche Richtlinien in der Schule gelten und welche Themen im Unterricht vorgesehen sind.“ Auch Elternvereine, das Schul- oder Klassenforum und der Schulgemeinschaftsausschuss werden eingebunden werden müssen, schließt der Erlaß dieses Kapitel ab.

Es liegt also auch an den Eltern ihre Rechte bei der schulischen Sexualerziehung wahr zu nehmen. Eine werte-lose, rein hedonistische und biologistische Sexualerziehung soll an unseren Schulen nichts verloren haben! Um so schlimmer ist es, wenn das Unterrichtsministerium oder einzelne Schulbehörden gute Gruppen wie Human Life International oder Jugend für das Leben aus den Schulen aussperren. Solange Teenstar noch an die Schulen darf, kann diese Gruppe jedenfalls empfohlen werden!





Über’s Ziel hinaus?

10 11 2009

Mann als ZielWenn wir uns heute Themen im Zusammenhang mit der Schaffung einer „besseren Gesellschaft“ anhören, die international diskutiert werden, dann taucht immer wieder der Begriff „Gleichstellung“ auf.

Quer durch die Bank und alle Lebensbereiche scheinen die politischen Vordenker die Meinung zu vertreten, dass ungleich das gleiche sei wie ungerecht – das ungerecht das gleiche sei wie Unrecht – und die Beseitigung des Unrechts daher sinnvoll über die Beseitigung alles Ungleichen zu erfolgen habe – ganz gleich wie.

Daher wird vor allem im Bezug auf Mann und Frau behauptet, die Wurzel alles Negativen, was die Frauen in den vergangenen Jahrhunderten in den verschiedenen Kulturen un Gesellschaften erdulden mussten liegt in der Ungleichheit zum Mann bzw. in der Ungleichbehandlung durch den Mann und eine männliche dominierte Welt(!). Unbestritten ist, das sich die Männer im Zuge der Geschichte nicht mit Ruhm bekleckert haben und es lange gedauert hat, bis den Frauen der Zugang zu grundlegenden Rechten (Recht auf Bildung, Recht auf Arbeit, Wahlrecht, uvm.) ermöglicht wurde bzw. die Frauen sich diesen Zugang erkämpft haben.

Obwohl dieser Prozeß zu einer Gesundung der Gesellschaft führte und noch führt und eine Annäherung von Mann und Frau als gleichberechtigte Partner in der Gestaltung dieser schönen, uns geschenkten Welt sehr wünschenswert ist, scheint es heute so, dass wir uns wieder voneinander entfernen. Denn in dem Maße, wie die Männer begreifen, was sie an den Frauen haben, vergessen einige Frauen, was sie an den Männern haben (könnten). So gibt es heute Frauenministerien, Gleichstellungsbeauftragte, Quotenregelungen einfordernde Initiativen, Frauenschutzorganisationen, u.v.m., die vorwiegend (wie könnte es anders sein) ausschließlich die Rechte der Frauen im Blick haben und dies zumeist ohne ehrliche Reflexion auf die Auswirkung auf den Gegenüber, nämlich den Mann, bzw. auf die Beziehung von Mann und Frau im Kontext von Ehe, Familie, Kindererziehung und Gesellschaftsgestaltung.42-16610950

Weil tatsächlich die „Gleichstellung“, die von einer kleinen. in Wahrheit nicht representativen Gruppe innerhalb der Frauen betrieben wird kein Mandat ihrer Geschlechtsgenossinnen hat und daher Gefahr läuft, am Patienten „vorbei zu operieren“. Unglücklicherweise sind wir aber so auf einem Weg, die Fehler der Vergangenheit zu wiederholen, nur eben diesmal im Bezug auf die Männer.

Wer meint, diese These sei zu übertrieben, der soll einmal ins benachbarte Europa schauen, wo zur Zeit große Anstrengungen unternommen werden die Gewalt gegen Frauen einzudämmen. Mit einem Fokus auf den Tatbestand häusliche Gewalt und dabei vor allem die Gewalt in Beziehungen zwischen Mann und Frau. Ich verurteile es auf das schärfste, wenn ein Mann eine Frau schlägt, bin dabei aber der Meinung, dass eine Bestrafung alleine ohne Miteinbeziehung einer Ursachenforschung zuwenig ist, um die Situation nachhaltig zu verbessern. Auch wäre es meiner Ansicht nach interessant, die unterschiedlichen Facetten der Gewalt in Beziehungen, die sich ja nicht auf Schläge allein begrenzt, sondern auch psychologische Ausdrucksformen kennt, mit einzubeziehen. Hier wage ich anzumerken, dass durchaus auch Frauen zu Tätern werden können.

 Doch was mich am meisten stört ist, das nicht zuallererst Prostitution, Pornographie und Menschenhandel gesetzlich schärfer verfolgt werden, die allesamt Ausdrucksformen der Gewalt gegen Frauen sind. Hier geht derzeit einzig Norwegen mit gutem Beispiel voran, dass noch über Stafen hinaus umfassende Täterprogramme vorsieht und hier eine ganzheitliche Sicht demonstriert. Ganzheitlich im Sinne davon, dass es keinen Zweck hat, EINEN Sündenbock zu verurteilen, sondern dass es immer eine Ursache und Wirkung gibt.

Sei es jetzt beim sehr emotionalen Thema Gewalt, oder aber auch bei der eher alltäglichen Frage der Rollenverteilung innerhalb der Familie – es hilft nichts, Gräben zwischen Mann und Frau aufzureißen durch eine Gesetzgebung, die einseitig ist oder eine Familienpolitik, die versucht Mann und Frau gleich zu machen bzw. den Aspekt der Elternschaft ausklammert, indem sie staatliche Erziehung fördert (Stichwort Gratiskindergärten). Wir werden diese Dinge nur dann lösen können, wenn wir uns in unserer Identität als Mann und Frau gegenseitig bestärken und die Verschiedenheit als Bereicherung erkennen. Respekt und Achtung kann nicht gesetzlich verordnet werden, aber es kann eine Politik gestaltet werden, die durch eigenes Beispiel und gute Rahmenbedingungen Bewußtsein schafft, für den Wert der Ungleichheit.

Miteinander





Überdenken, Umdenken, ein Zeichen setzen

31 10 2009

Während bei uns seit der Ehrung einer Abtreibungsklinik durch den Wiener Bürgermeister von immer mehr Seiten frischer Wind in die Segel der Abtreibungsdebatte geblasen wird und die Zeichen gut stehen, dass der Diskurs um die Forderung der flankierenden Maßnahmen zum Paragraph 97 StGB, auch tituliert als „Fristenlösung“ wieder in Gang kommt, stehen in anderen Ländern ebenfalls die Menschen auf der Straße, um zu verhindern dahin zu kommen, wo wir leider seit 1975, dem Jahr der Einführung des oben genannten Paragraphen, bereits sind.

 In Spanien, dem Land auf der iberischen Halbinsel erkennen immer mehr Bürger, in welche triste Richtung die Gesetze zur Liberalisierung der Abtreibung die Gesellschaft lenken und machen mobil gegen einen weiteren Vorstoß der sozialistischen Regierung, den Schritt zur Beendigung von Leben der kommenden Generationen möglichst unkompliziert und rechtlich gedeckt, durchführen zu können.

 Unter der Überschrift „Rechte und mehr Respekt für Frauen“ soll Abtreibung bei Bedarf ohne Angabe von Gründen in den ersten 14 Wochen / 3 Monaten der Schwangerschaft erlaubt sein – auch für Mädchen ab dem 16. Lebensjahr ohne notwendiges Einverständnis der Eltern.

Seit einer Gesetzesänderung 1985 war ein Abbruch der Schwangerschaft nur nach Vergewaltigung, bei möglichem genetischen Defekts des Kindes und bei einem Risiko der körperlichen oder seelischen Gesundheit der Frau durch die Schwangerschaft erlaubt. Vor allem wegen letzterer Begründung sind zahllose Kinder in Spanien nicht auf die Welt gekommen und so wurde das scheinbar strenge Gesetz aufgeweicht – die Priorität der Bewahrung des Lebens also nicht gewahrt. Seitdem hat sich die Zahl der Abtreibungen in Spanien auf über 112.000 jährlich gesteigert.

 Mit einem „Manifest für den Schutz des Lebens, der Frau und Mutterschaft“, das international von Lebensschutzorganisationen und Familienverbänden aus 45 Ländern unterstützt wurde und die Zustimmung tausender Bürger im Inland hatte wurde am 17.10.2009 eine Kundgebung in Madrid abgehalten – 1,2 Millionen Menschen sind erschienen.

Dabei ging es nicht nur darum, der Regierung die Ablehnung der Bevölkerung gegenüber dem neuen Gesetzesentwurf zu demonstrieren, sondern vor allem um eine Bekundung des Wunsches nach mehr Unterstützung für Familien, für Frauen, die nicht abtreiben wollen, für Information und Beratung im Falle einer ungewollten Schwangerschaft, für das Recht auf Leben.

Mit dem Motto „Cada vida importa!“ – „Jedes Leben zählt“ wird die Regierung in Spanien, aber auch wir darauf aufmerksam gemacht, dass zu uns allen einmal jemand „Ja“ gesagt hat – und wir darum eine Verantwortung haben und eine Stimme für das Leben sein können und sollen.

Denn nur so bekommen wir eine Chance auf die Freude an einer Gesellschaft, die lebt und pulsiert und fruchtbar ist – in jeder Beziehung – bevölkerungsseitig, wirtschaftlich und kulturell.

Seien wir uns der Chance bewußt, die wir mit unserem Leben, dass uns geschenkt wurde bekommen haben und helfen wir mit, diese Welt so zu gestalten, dass es auch jetzt und noch nach uns so bleibt, dass viele, viele einzigartige Menschen sich dieser Chance erfreuen können.

 Gerade jetzt gibt es einen internationalen Aufruf für die Rechte und die Würde des Menschen und der Famile. Setzen wir ein Zeichen, indem wir mit unserer Stimme dieser Petition Gewicht verleihen und damit auch den Politikern ein deutliches Signal geben, was wir uns von Ihnen für die Zukunft wünschen.





Offener Brief an Justizministerin Bandion-Ortner

31 10 2009

Bandion-Ortner

Gastbeitrag:

Sehr geehrte Frau Justizministerin Bandion-Ortner,

Sie bekleiden als politische Entscheidungsträgerin eines der höchsten und verantwortungsvollsten Ämter in Österreich. Da Ihre Entscheidung von großer Tragweite gerade auch für die kommenden Generationen sein wird, wende ich mich mit Sorge über die Entwicklung in der Debatte um das Lebenspartnerschaftsgesetz an Sie.

Es ist offensichtlich, dass die Homo-Lobby aggressiv in die Öffentlichkeit drängt. Mit Vernunft und dem Wohle unserer Gesellschaft hat das jedoch nichts zu tun. Vielmehr kann man leicht erkennen, dass ausschließlich die eigenen Interessen im Vordergrund stehen und eine Propagierung des Homosexuellen Lebensstils dahinter steht. Wenn dem Raum gegeben wird, wird dies jedoch zulasten jener gehen, die den Beitrag für die Zukunftsfähigkeit der Gesellschaft in vollem Umfang leisten, nämlich die Familien.

Ist es ist nicht bezeichnend, dass die Homosexuellen generell nur zwei Argumente vorzubringen haben: erstens, dass „Österreich bei der Gleichstellung homosexueller Paare in Westeuropa hinterher hinkt“ und zweitens jenes der Diskriminierung? Weiters berufen sie sich auf eine unkorrekte, jedoch leichtfertig von den Medien nachgeplapperte Studie, wonach angeblich 7-10% aller Menschen homosexuell wären. Das ist falsch! Eine Untersuchung in Holland (Archives of General Psychiatry 58: 95-91, 2001) hat festgestellt: 2,8 % der Männer und 1,4 % der Frauen sind homosexuell. Dies stimmt mit der bis jetzt wohl repräsentativsten Studie aus den USA („Sex in America: A definitive Survey“ Warner Books, New York, 1994) überein, sie kommt auf die gleichen Zahlen.

Wussten Sie, dass die Homosexuellen selbst sehr diskriminierend gegenüber jenen Homosexuellen sind, die aus freiem Willen einen Ausweg aus der Homosexualität suchen? Ich beziehe mich hier auf Aussagen der deutschen Kinder- und Jugendärztin Christl Vonholdt, die Leiterin des Deutschen Institutes für Jugend und Gesellschaft, mehr unter www.dijg.de. Die Homosexuellen-Bewegung hat erfolglos gefordert, eine Mitwirkung Vonholdts beim Internationalen Kongress für Psychotherapie und Seelsorge vom 20.-24.5. in Marburg zu verhindern.

Hier soll also eine Ideologie übergestülpt werden und auch Homosexuelle selbst werden so teilweise zu Opfern davon und werden letztlich mit ihrem Einzelschicksal und ihrem persönlichen Problemen alleine gelassen. Tatsache ist, dass gar nicht wenige der Homosexuellen sehr unglücklich sind in ihrer Lebensweise. Hinter der schillernden Fassade verbirgt sich viel Unsicherheit und Einsamkeit.

Es spricht für sich, dass die Homosexuellen-Bewegung mit Druck über die Medien agiert. Weiters ist bedenklich, dass bei Inkrafttreten des LP-Gesetzes Homosexuellen die Adoption von Kindern laut EU-Gesetz möglich sein wird.

Genauso wie viele aus meinem Umfeld vertrete ich die von Experten wie folgt ausformulierte Ansicht:

Ehe und Familie müssen unter den besonderen Schutz einer staatlichen Ordnung gestellt werden. Wir dürfen nicht zulassen, dass die Ehe zwischen Mann und Frau umgedeutet wird. Wie keine andere Gemeinschaft überbrücken Ehe und Familie den Graben zwischen den Geschlechtern und Generationen. Die Ehe zwischen Mann und Frau und die daraus folgende Familie tragen in einzigartiger Weise zum Zusammenhalt, zur Stabilität, zum Frieden und zur kulturellen Entwicklung einer Gesellschaft bei.

Richtig ist, dass der Staat an stabilen heterosexuellen Beziehungen, in erster Linie an guten Ehen, ein eminentes Interesse hat, da von diesen nicht weniger als seine Zukunft abhängt. Nur aus heterosexuellen Beziehungen können Kinder hervorgehen. In stabilen heterosexuellen Beziehungen haben Kinder die besten Entfaltungsmöglichkeiten. Gerade heute wird immer klarer, dass Kinder Mutter und Vater als stabile Bezugspersonen brauchen und dass das Fehlen derselben grobe Entwicklungsstörungen bis hin zur Neigung zu Kriminalität, Drogensucht, Promiskuität etc. (mit-) verursachen kann.

Das eben dargestellte öffentliche Interesse rechtfertigt daher rechtliche Privilegierungen der Ehe als optimale Form der Familie. Da aber aufgrund der gesellschaftlichen Veränderungen Beziehungen instabiler geworden sind und nicht immer in eine Ehe münden, hat der Staat gewisse Privilegierungen der Ehe auch auf heterosexuelle Lebensgemeinschaften übertragen, da diese in der Regel oder zumindest partiell auch Aufgaben übernehmen wie stabile eheliche Beziehungen, wenn dies auch nicht das Optimale darstellt.

Homosexuelle Beziehungen sollten hingegen reine Privatsache bleiben. Es besteht kein öffentliches Interesse an ihnen, welches über das allgemeine öffentliche Interesse an gutem Einvernehmen der Bürger untereinander hinausginge. Ungleiches ungleich zu behandeln stellt aber keine Diskriminierung dar!

Das Eheverständnis lässt sich auch nicht rein auf die heterosexuelle Geschlechtlichkeit reduzieren, hier geht es nicht um die „Privilegierung“ von Gefühlsvarianten und Triebneigungen. Sollten homosexuelle Beziehungen privilegiert werden, so müssten genauso Lebensgemeinschaften ohne sexuellen Hintergrund oder die von Geschwistern oder von Elternteilen mit ihren erwachsenen Kindern gefördert werden; dass dies in den bisher vorliegenden Entwürfen gerade nicht der Fall ist, zeigt die wahren Hintergründe der jüngsten Vorstöße: Es geht den Proponenten offensichtlich nicht um „Gleiches Recht für gleich viel Liebe“ oder die Belohnung / Förderung gegenseitigen Beistandes und Fürsorge, sondern um die ideologisch motivierte Propagierung des homosexuellen Lebensstils.

Überdies zeigen die letztgenannten Beziehungen im Allgemeinen eine weit höhere Stabilität als homosexuelle Beziehungen, die sogar nach Darstellung der Homo-Organisationen nur selten monogame, verbindliche und dauerhafte Verbindungen sind. Das zeigen auch Zahlen aus den Niederlanden, wo zwei Drittel der homosexuellen Paare nach kurzer Zeit bereits geschieden sind.

Danke für Ihre Aufmerksamkeit und bitte um Verständnis, dass ich obenstehenden Text wegen der Wichtigkeit ungekürzt bringe.

Mit besten Grüßen

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